DE33378C - Neuerung an Bronzirmaschinen - Google Patents

Neuerung an Bronzirmaschinen

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DE33378C
DE33378C DENDAT33378D DE33378DA DE33378C DE 33378 C DE33378 C DE 33378C DE NDAT33378 D DENDAT33378 D DE NDAT33378D DE 33378D A DE33378D A DE 33378DA DE 33378 C DE33378 C DE 33378C
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DE
Germany
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bronze
gripper
machines
innovation
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33378D
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English (en)
Original Assignee
G. W. SEITZ in Wandsbeck
Publication of DE33378C publication Critical patent/DE33378C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41GAPPARATUS FOR BRONZE PRINTING, LINE PRINTING, OR FOR BORDERING OR EDGING SHEETS OR LIKE ARTICLES; AUXILIARY FOR PERFORATING IN CONJUNCTION WITH PRINTING
    • B41G1/00Apparatus for bronze printing or for like operations

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  • Discharge By Other Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 15: Druckerei.
Neuerung an Bronzirmaschinen.
In beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Querschnitt, Fig. 2 eine Vorderansicht des Obertheiles mit entferntem Räderwerk und Fig. 3 eine Längenansicht einer Bronzirmaschine mit den betreffenden Verbesserungen.
Der mit dem Abdruck versehene frische Bogen wird auf den Anlegetisch α gelegt und von zwei oder mehr bogenförmigen, an der Welle e befestigten Armen b gehalten. Diese werden mit Hülfe eines Armes d, welcher gleichfalls an Welle e festsitzt und sich mit dem mit einer Gleitrolle versehenen freien Ende auf dem Umfang des Auflegecylinders R stützt, bewegt. Zu diesem Zweck hat der Cylinder R auf einer Strecke des Umfanges die Aussparung f, in welche die Gleitrolle des Armes d einsinkt, sobald der Cylinder eine Umdrehung vollendet hat; die Welle e dreht sich dabei und die Arme b treten unterhalb der Tischplatte α zurück, so dafs der aufgelegte frische Bogen vom Tisch a herabgleitet und sich unter den geöffneten Greifer g legt, der sich dann sofort schliefst und den Bogen festklemmt, Fig. 2. Die Bewegungen des Greifers zum Oeffhen und Schliefsen desselben können auf sehr verschiedene Weise bewirkt werden, und zwar zweckmäfsig nach einer oder anderen der bekannten Constructionen, welche an Schnellpressen gebräuchlich sind. Um den angelegten neuen Bogen am unteren Ende sicher auf dem Tisch a niederzuhalten, ist ein auf Zapfen m befestigtes drehbares Brett h benutzt, welches mit der unteren Kante nahezu die Tischplatte α berührt und durch einen Hebel k und Arm ρ in dieser Stellung gehalten wird, so lange der Bogen auf den Armen b ruht. Mit der Drehung dieser Arme dreht sich auch das Brett h zurück, um dem niederschiefsenden Bogen Freiheit zu geben, der Rotation des Cylinders R sofort folgen zu können. Der Hebel /c, gegen dessen oberes Ende sich der Arm ρ durch Einwirkung einer Feder 5 anlegt, erhält durch den excentrischen Kranz 1 eine Drehung, sobald der Bogen niedergleiten soll.
Der neue, vom Cylinder erfafste Bogen wird vom Greifer so lange festgehalten und mitgenommen, bis derselbe das Bronzir- und Abstäubewerk passirt hat, worauf sich der Greifer plötzlich öffnet und der freigelassene Bogen von der Abzugwalze t aus der Maschine entfernt wird und sich mit der Bildfläche nach oben auf den Tisch y ablegt, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist. Die fertigen Bogen schichten sich dabei ohne weitere Beihülfe auf einander, indem man dem Tisch y eine geneigte Stellung giebt, so dafs die fertigen Bogen bis gegen die Unterkante des Tisches hinabgleiten.
Das Bronziren erfolgt auf folgende Weise: Das in dem Kasten u eingeschlossene Bronzepulver wird durch ein feines Sieb, welches die unten offene Mündung des Kastens bedeckt, in demselben zurückgehalten, so lange, bis ein Klopfwerk in Function tritt, welches gegen den Kasten anschlägt. Es tritt dann Bronzepulver beim Sieb aus und fällt auf den unterhalb desselben durchpassirenden Bo- ■
gen.
auf dessen Abdruck es durch die Verreiber χ x1 und x2 gleichmäfsig vertheilt wird. Der Verreiber χ steht fest, während die Verreiber x1 und x2 eine hin- und hergehende Bewegung erhalten, und zwar einerseits durch
die Curvenscheibe ^, Fig. 3, und andererseits durch Flachfedern, welche gegen das Ende des Verreibers drücken. Rotirende Bürsten B und B1 entfernen darauf die überschüssige Bronze von dem Bogen, welcher jiun oberhalb der Walze t abgelegt wird, wie oben beschrieben wurde.
Die Klopfer n, welche auf einer Welle n>1 sitzen, werden durch einen Hebel p1 in Thätigkeit gesetzt, sobald die Zähne ^1 eines Zahnkranzsegments mit den vorderen Enden des Hebels in Berührung kommen. Der Hebel schlägt dann unter Beihülfe einer Spannfeder s1 mehrfach gegen den auf Welle wl befestigten Arm g"1 und bewegt die gegen den Kasten u anliegenden Klopfer n.
Die Combination der ohne Unterbrechung rotirenden Cylinder R mit den in der abgebildeten Weise angeordneten Auftrage-, Verreibe- und Ablege-Einrichtungen macht die Maschine gegenüber anderen bekannten Bronzirmaschinen ungemein leistungsfähig. Dabei ist die Construction die denkbar einfachste, und sind alle Theile leicht und bequem zugänglich und zu reinigen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: An Bronzirmaschinen:
1. ein constant rotirender Anlegecylinder R mit Greifer zum Erfassen des Bogens in Combination mit einer Anlegevorrichtung, bestehend aus den den Bogen stützenden Armen b, welche im Augenblick des Schliefsens des Greifers den Bogen freigeben und gestatten, dafs derselbe unter den Greifer gelangt, sowie dem durch Hebel k bewegten Brette h zum Niederhalten des Bogens auf den Tisch a\
2. die Combination eines ohne Unterbrechung rotirenden Cylinders -R mit Greifer, dem durch Klopfwerk u. s. w. functionirenden Bronzekasten u, dem festen Verreiber x, den beweglichen Verreibern x1 und x2, den Abstäubebürsten B B1 und der Ablegevorrichtung ty.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33378D Neuerung an Bronzirmaschinen Expired - Lifetime DE33378C (de)

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