DE3334858C2 - Chirurgisches Klammerinstrument - Google Patents

Chirurgisches Klammerinstrument

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DE3334858C2 DE3334858A DE3334858A DE3334858C2 DE 3334858 C2 DE3334858 C2 DE 3334858C2 DE 3334858 A DE3334858 A DE 3334858A DE 3334858 A DE3334858 A DE 3334858A DE 3334858 C2 DE3334858 C2 DE 3334858C2
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    • A61B17/068Surgical staplers, e.g. containing multiple staples or clamps
    • A61B17/0682Surgical staplers, e.g. containing multiple staples or clamps for applying U-shaped staples or clamps, e.g. without a forming anvil

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Abstract

Ein chirurgisches Klammerinstrument zum Formen und Implantieren von chirurgischen Klammern in das Gewebe eines Patienten zum Schließen einer Wunde oder eines Schnittes besitzt ein Gehäuse mit einer darin enthaltenen Klammernreihe. Eine Vorschubeinrichtung drückt die Klammernreihe ständig vorwärts, um die vorderste Klammer in einer Klammernformposition zu positionieren. Ein Klammernformerpaar ist schwenkbar an dem Gehäuse befestigt; die Klammernformer sind zwischen normalen Ruhepositionen und Klammernformpositionen, in denen sie die vorderste Klammer der Klammernreihe formen und in das Gewebe des Patienten implantieren, schwenkbar. Ein Hebelpaar, das die Klammernformer in ihre Formpositionen schwenkt, ist schwenkbar am Gehäuse des chirurgischen Klammerinstrumentes befestigt; eine elastische Einrichtung drückt die Klammernformer in ihre normalen Ruhepositionen.

Description

diese läßt sich das Schließen von Wunden bzw. Gewebeschnitten erheblich beschleunigen, so daß der Zeitraum, während dessen ein Patient unter Narkose gehalten werden muß, entsprechend verringert verden kann.
Beispiele für Instrumente zum Setzen chirurgischer Klammern können den US-PS 12 03 269; 20 96 173; 22 56 382; 27 33 441; 27 44 251; 27 89 288; 30 47 874; 31 52 336 und 37 75 826 entnommen werden. Wegen der abnehmenden Bedeutung der vergleichsweise komplexen und komplizierten chirurgischen Klammern haben die in diesen Druckschriften beschriebenen Instrumente keine Bedeutung mehr.
Die US-PS 36 18 842; 36 43 851; 37 17 294; 38 36 555 und 38 73 016 sowie die US-PS 41 09 844 und 41 79 057 betreffen chirurgische Klammerinstrumente von vergleichsweise kompliziertem Aufbau, die teuer in der Herstellung sind. Lediglich die beiden zuletzt genannten US-PS beschreiben derartige Instrumente zum einmaligen Gebrauch, d.h. in wegwerfbarer Ausiührung. Sie sind deshalb so konzipiert, daß sie sich vergleichsweise preiswert herstellen lassen. Bei diesen beiden Klammerinstrumenten wird jedoch ein konventioneller Klammernformer verwendet, und Klammernformer dieser Art neigen dazu, während des Formprozesses kleine Partikel von der Klammer abzuscheren. Die Ursache hierfür ist, daß die Klammer während der Formung zwischen den Zinken des Formers und dem zugehörigen Amboß gequetscht wird.
Ein anderes, vergleichsweise preiswert herzustellendes Klammerinstrument ist in der US-PS 19 10 688 beschrieben. Es verarbeitet vergleichsweise kompliziert vorgeformte Klammern in einer Weise, die den Einsatz im Bereich der Chirurgie wegen der beim Verformen auszuübenden Kräfte ausschließt.
In der US-PS 43 75 866 ist schließlich das einleitend angesprochene Klammerinstrument beschrieben, bei dem die Formflächen zweier Klammernformer aufeinander zubewegt werden und dabei eine recht kompliziert vorgeformte Klammer implantieren. Dieses bekannte Klammerinstrument ist kompliziert aufgebaut. Es erfordert aufgrund seiner mit einem Spreizkeil übertragenen Verformungskräfte einen relativ hohen Kraftaufwand auf Seiten des Chirurgen. Von erheblichem Nachteil ist schließlich, daß bei der Verformung der Klammern in diesem Instrument eine nicht unerhebliche schiebende Bewegung zwischen den Formflächen und der Klammer auftritt, die den oben bereits angesprochenen, sehr unerwünschten Abrieb zur Folge hat.
Ausgehend von dem zuletzt genannten Stand der Technik lag der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Klammerinstrument für chirurgische Zwecke zu schaffen, welches durch die Einfachheit seines Aufbaus als nur einmal verwendbarer Massenartikel herzustellen ist und gleichwohl den Abrieb minimiert.
Ausgehend von dem einleitend genannten Klammerinstrument besteht die erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe darin, daß die beiden Klammernformer unverschieblich in jeweils einem Drehlager am IClammerinstrument gehalten und die beiden Drehlager auf jeweils einer Seite einer Amboßeinrichtung des Klammerinstrumentes angeordnet sind, um die herum die jeweils vorderste Heftklammer verformbar ist und daß die Formfläche jedes Klammernformers auf derjenigen Seite der Amboßeinrichtung ausgebildet ist, die dem Drehlager desselben Klammernformers gegenüberliegt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Lösung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung ist nachstehend anhand einer in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform ausführlich beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform des chirurgischen Klammerinstrumentes;
Fig.2 eine Seitenansicht des chirurgischen Klammerinstrumentes gemäß F i g. 1 der gegenüberliegenden Seite;
F i g. 3 eine Frontansicht des chirurgischen Klammer-Instrumentes;
F i g. 4 eine Rückansicht des chirurgischen KJammerinstrumentes;
F i g. 5 einen Schnitt 5-5 gemäß F i g. 3; Fig.6 einen fragmentarischen Schnitt 6-6 gemäß Fig. 5;
F i g. 7 eine perspektivische Explosionsdarstellung des Klammerinstrumentes;
F i g. 8 eine Frontansicht einer Federplatte-, Fig.9 eine Seitenansicht der Federplatte gemäß Fig. 8 von rechts;
Fig. 10 eine Frontansicht des chirurgischen Klammerinstrumentes, dessen Deckplatte und Hebel ausgebaut sind;
F i g. 11 eine fragmentarische Frontansicht der Deckplatte;
F i g. 12 eine fragmentarische Seitenansicht der Deckplatte gemäß F i g. 10 von rechts;
Fig. 13 eine perspektivische Ansicht der Deckplatte von hinten;
Fig. 14 eine Frontansicht des linken Hebels des chirurgischen Klammerinstrumentes;
F i g. 15 eine Seitenansicht des Hebels gemäß F i g. 14 von rechts;
F i g. 16 einen Schnitt 16-16 gemäß F i g. 5; Fig. 17 einen Schnitt 17-17gemäß Fig. 5;
Fig. 18 einen fragmentarischen Schnitt ähnlich Fig. 16, der das chirurgische Klammerinstrument in einer Position zum Implantieren und Formen einer chirurgischen Klammer zum Verschließen einer Wunde oder eines Schnittes im Gewebe eines Patienten zeigt;
Fig. 19 einen fragmentarischen Schnitt ähnlich F i g. 18, der die Klammer im vollständig geformten und implantierten Zustand zeigt.
Zum Zweck einer verständlichen Darstellung sind in allen Zeichnungen gleiche Teile durch gleiche Bezugszahlen gekennzeichnet. Gemäß Fig. 1—4 besitzt eine Ausführungsform des chirurgischen Klammerinstrumentes 1 ein Paar weitgehend identischer und weitgehend zueinander spiegelbildlicher Gehäusehälften 2 und 3. Obwohl die Gehäusehälften aus Edelstahl oder einem anderen geeigneten Material hergestellt werden können, wenn das Instrument wiederverwendbar sein soll, lassen sie sich besonders gut aus einem für den Einsatz in einer chirurgischen Umgebung geeigneten Kunststoff formen, der für eines oder mehrere der üblichen, dem Stand der Technik gemäßen Sterilisationsverfahren geeignet ist. Wenn das Instrument wieder verwendbar sein soll, können die Gehäusehälften durch Maschinenschrauben oder andere geeignete Befestigungsmittel (nicht dargestellt) miteinander verbunden sein. Wenn beabsichtigt ist, das Instrument als wegwerfbares Einweginstrument einzusetzen, können die aus Kunststoff geformten Gehäusehälften durch geeignete Klebemittel, Ultraschallschweißen o. dgl. miteinander verbunden werden. Gemäß F i g. 1 und 2 besitzt das Instrument 1 eine im allgemeinen V-förmige Konfiguration. Der gemäß Fig. 1 -4 untere Schenkel 4 des V-förmigen Instrumentes 1 bildet den Klammernmagazinteil des In-
5 : 6
strumentes 1. Der gemäß F i g. 1 -4 nahezu senkrechte Es ist zu beachten, daß die Schenkel der chirurgischen
Schenkel 5 des V-förmigen Instrumentes 1 bildet den Klammern der Klammernreihe 17 gemäß Fig.5 in ei-
Betätigungsteil des Instrumentes 1. Die Schenkel 4 und nem Winkel relativ zum ebenen Teil 14a der Amboß-
5 treffen sich in einem Mündungsteil 5, in dem, wie platte 14 liegen, so daß ihre Positionen der Position der nachstehend beschrieben wird, die Klammern geformt 5 Schenkel der ersten Klammer 17a entsprechen,
und implantiert werden. Die Schenkel 4 und 5 sind fer- Die Amboßplatte 14 trägt hinter der Klammernreihe
ner zur Versteifung durch einen Stegteil 7 miteinander 17 ebenfalls sattelartig ein Vorschubelement 18. Gemäß
verbunden. Der Stegteil 7 besitzt zum Zwecke der Ma- Fig.6 besitzt das Vorschubelement 18 einen oberen
terialeinsparung eine große kreisförmige öffnung 8. ebenen Teil 18a und abwärts ragende Seiten 186 und
Das Gehäuse des Instrumentes 1 ist nachstehend an- io 18c. Das heißt, der Querschnitt des Vorschubelementes
hand F i g. 5 und 6 beschrieben. F i g. 5 zeigt die Gehäu- 18 entspricht weitgehend der Form der chirurgischen
sehälfte 2. Es ist offensichtlich, daß eine Beschreibung Klammern. Die vorderen Kanten der Seiten 186 und 18c
der Gehäusehälfte 2 auch als Beschreibung der Gehäu- des Vorschubelementes 18 liegen entsprechend dem
sehälfte 3 dienen kann, solange in Erinnerung bleibt, daß obengenannten Winkel der chirurgischen Klammern
die Gehäusehälfte 3 ein Spiegelbild der Gehäusehälfte 2 15 winkelig relativ zur Amboßplatte 14. Das vordere Ende
ist. der Seite 186 des Vorschubelementes ist in F i g. 5 durch
Die Gehäusehälfte 2 bildet eine Hälfte 9a einer Front- die Bezugszahl 18c/ gekennzeichnet. An seinem hinteren
wand 9 (s. auch F i g. 6 und 7). Die andere Hälfte 96 der Ende ist das Vorschubelement 18 mit einer aufwärts
Frontwand 9 wird von der Gehäusehälfte 3 gebildet. Die ragenden Lasche 18e ausgerüstet. Die Lasche 18e ist mit
Frontwand 9 bildet die Grundplatte des Betätigungs- 20 einem Ende einer bandartigen Feder 19 verbunden. Das
schenkeis 5 des V-förmigen Instrumentes 1, wie später andere Ende der Feder 19 ist gemäß F i g. 5 in einer
ersichtlich wird. Die Gehäusehälfte 2 bildet ferner eine Tasche 20 aufgewickelt, die von den Gehäusehälften 2
Hälfte 7a des Steges 7; die andere Hälfte Tb des Steges 7 und 3 gebildet wird. Aus F i g. 5 und 6 ist ersichtlich, daß
wird von der Gehäusehälfte 3 gebildet. die Feder 19 in der oberen Kammer 10 angeordnet ist.
Die Gehäusehälfte 2 bildet ferner eine Hälfte 4a des 25 Der Längsschlitz 13 zwischen den Kammern 10 und 11 Magazinschenkels 4, während die Gehäusehälfte 3 die nimmt die aufwärts ragende Lasche 18e des Vorschubandere Hälfte 4Zj des Magazinschenkels 4 bildet. Gemäß elementes 18 auf.
Fig.5 und 6 ist der Magazinschenkel 4 so konfiguriert, Die untere Kammer 11 des Magazinteiles 4 des Indaß er zwei sich in Längsrichtung erstreckende Kam- strumentes 1 ist so dimensioniert, daß sie die Klammernmern bildet, eine obere Kammer 10 und eine untere 30 reihe 17 und das Vorschubelement 18 gerade satt aufKammer 11. Die Kammern iO und 11 sind durch sich in nehmen kann, so daß beide frei entlang der Amboßplat-Längsrichtung erstreckende innere Flansche voneinan- te 14 gleiten können. Das Vorschubelement 18 und die der getrennt, einen inneren Flansch 12a der Gehäuse- Feder 19 drücken die Klammernreihe 17 ständig vorhälfte 2 und einen inneren Flansch 126 der Gehäusehälf- wärts, so daß die vorderste Klammer 17a der Klamte 3. Die Flansche 12a und 126 stoßen nicht aneinander, 35 mernreihe 17 immer auf der oberen Amboßfläche des so daß sie einen sich in Längsrichtung erstreckenden Ambosses 16 positioniert ist, bis die Klammernreihe 17 Schlitz 13 zwischen den Kammern 10 und 11 definieren. aufgebraucht ist. Die vorderste Klammer 17a der Klam-Der Zweck des Längsschlitzes 13 wird nachstehend be- mernreihe 17 wird, wie später beschrieben wird, vorne schrieben. durch eine Deckplatte 33 und hinten durch die restlichen
Die untere Kammer 11 ist so konfiguriert, daß sie eine 40 Klammern der Klammernreihe 17 positioniert.
Amboßplatte 14 der in den US-Patenten 41 09 844 und Damit ist der Magazinteil 4 des Instrumentes 1 be-41 79 057 beschriebenen Art aufnimmt. Kurz gesagt be- schrieben; als nächstes wird der Betätigungs-Teil bzw. steht die Amboßplatte 14 aus einem länglichen metalli- -Schenkel 5 des Instrumentes 1 beschrieben. Wie bereits sehen Element, das sich entlang der Länge der unteren beschrieben, bildet die aus zwei Hälften 9a und 9b der Kammer 11 erstreckt. Gemäß F i g. 6 besitzt die Am- 45 beiden Gehäusehälften 2 und 3 bestehende Frontwand 9 boßplatte 14 generell einen umgekehrten U-förmigen die Grundplatte für die oberen Form-bzw. Betätigungs-Querschnitt mit einem oberen ebenen Teil 14a, der an schenkel des Instrumentes 1. Wie aus F i g. 5 und 7 deutseinen Längskanten in abwärts ragenden Schenkelteilen lieh ersichtlich ist, ist der obere Teil der Frontwandhälf-146 und 14c endet; die Schenkelteile 146 und 14c ihrer- ten 9a und 96 abwärts und vorwärts geneigt, während seits enden in sich seitlich erstreckenden Flanschen 14c/ 50 die unteren Teile weitgehend vertikal verlaufen. Die und 14e. Die Magazinhälften 4a und 46 besitzen Nuten vertikalen Teile der Frontwandhälften 9a und 96 sind 15a und 156 zur Aufnahme der Flansche 14c/und 14e der gemäß Fig. 7 mit Stiften 21 und 22 ausgerüstet, durch Amboßplatte 14. Wie am deutlichsten aus F i g. 5 er- die Klammernformer 23 und 24 schwenkbar an den versichtlich ist, endet der obere ebene Teil 14a der Amboß- tikalen Teilen der Frontwandhälften 9a und 96 befestigt platte 14 an seinem vorderen Ende in einem integralen 55 sind.
Amboß 16, um den die chirurgischen Klammern ge- Der Klammernformer 24 ist identisch dem Klam-
formt werden. Der Amboß 16 ist derart winkelig zum mernformer 23; er besitzt einen aufwärts ragenden
ebenen oberen Teil 14a der Amboßplatte 14 angeord- Schenkel 24a, einen sich seitlich erstreckenden Schenkel
net, daß die obere bzw. Amboß-Fläche des Ambosses 16 246 und ein hakenförmiges, abwärts ragendes Formen-
beim Einsatz des Instrumentes 1 weitgehend parallel zu 60 de 24c mit einer Formfläche 24c/. Gemäß F i g. 7 kann
dem Gewebe liegt, in das eine Klammer implantiert die Formfläche 24c/mit einer Längsnut ausgerüstet sein,
werden soll. Aus F i g. 5 ist ersichtlich, daß der Amboß durch die sie einen Schenkelteil einer chirurgischen
16 im Mündungsteil 6 des Instrumentes 1 angeordnet ist. Klammer während des Formvorganges besser führen
Die Amboßplatte 14 trägt gemäß Fig.5 sattelartig kann. Es ist offensichtlich, daß die Formfläche 23c/des
eine Reihe chirurgischer Klammern 17. Die vorderste 65 Klammernformers 23 mit einer identischen Längsnut
Klammer 17a der Klammernreihe 17 ist auf dem Amboß (nicht dargestellt) ausgerüstet sein kann.
16 positioniert; die hinterste Klammer der Klammern- Es ist offensichtlich, daß, wenn die Klammernformer
reihe 17 ist durch die Bezugszahl 176 gekennzeichnet. 23 und 24 auf ihren zugeordneten Stiften 21 und 22
befestigt sind, ihre sich seitlich erstreckenden Schenkel 23b und 24b einander überlappen. Dies ist z. B. aus F i g. 10 deutlich ersichtlich. Nichts desto weniger ist es wichtig, daß, wenn die Klammernformer 23 und 24 auf ihren zugeordneten Stiften 21 und 22 befestigt sind, ihre klammernformenden Teile 23c/und 24c/in ihrer endgültigen Formposition einander gegenüber liegen. Zu diesem Zweck ist der Formteil 23c des Klammernformers
23 bei 23e nach hinten versetzt. In ähnlicher Weise ist der Formteil 24c des Klammernformers 24 bei 24e nach vorn versetzt. Ferner besitzt der vertikale Teil der Frontwandhälfte 9a eine Erhebung 25, so daß er in einer geringfügig vor der Ebene des weitgehend vertikalen Teiles der Frontwandhälfte 9b liegenden Ebene liegt. Dadurch können die Klammernformer 23 und 24 in der in Fig. 10 dargestellten Weise auf ihren Geienkstiften 21 und 22 befestigt werden.
Die oberen Enden der aufwärts ragenden Schenkelteile 23a und 24a der Klammernformer 23 und 24 besitzen Rundungen 23/ und 24/ Die aufwärts ragenden Schenkel 23a und 24a sind so gebogen, daß ihre oberen abgerundeten Teile 23/und 24/entlang der abwärts und vorwärts geneigten oberen Teile der Frontwandhälften 9a und 9b liegen. Zur Aufnahme der sich vorwärts erstreckenden Erhebung 25 des weitgehend vertikalen Teiles der Frontwandhälfte 9a erstreckt sich der geneigte Teil der Frontwandhälfte 9a um ein kleines Stück weiter abwärts als der geneigte Teil der Frontwandhälfte 9b. Ferner besitzt der aufwärts ragende Schenkel 23a des Klammernformers 23 in der Nähe seiner Mitte eine Kröpfung 23g, während der aufwärtsragende Schenkel 24a des Klammernformers 24 eine Kröpfung 24g in der Nähe seines runden Endes 24/besitzt.
F i g. 10 zeigt die Klammernformer 23 und 24 in ihrer normalen Ruheposition. Die Klammernformer 23 und
24 werden normalerweise durch elastische Einrichtungen, z. B. die Federplatte 26, in dieser Position gehalten. Die Federplatte 26 ist in Fig.5 und 7-10 dargestellt. Die Federplatte 26 besteht aus einem Kunststofformelement mit einem oberen Körperteil 26a und einem Paar divergierender, abwärts ragender elastischer Schenkel 26b und 26c. Die Schenkel 266 und 26c enden in Rundungen 26c/ und 26e. Der obere Körperteil 26a der Federplatte 26 besitzt eine Unfangskonfiguration, die weitgehend zum oberen Teil der Frontwand 9 gemäß F i g. 7 paßt. Die Frontwand 9 ist mit einem Paar Löcher 27 und 28 ausgerüstet. Die Rückseite des Körperteiles 26a der Federplatte 26 ist mit einem Paar integraler Stifte 29 und 30 ausgerüstet. Die Stifte 29 und 30 der Federplatte 26 sind so ausgeführt, daß sie von den Löchern 27 und 28 der Frontwand 9 aufgenommen werden können, wodurch die Federplatte 26 gemäß Fig. 10 an der Frontwand befestigt wird. Die runden Enden 26c/ und 26e der Federplatte 26 liegen an den runden Enden 23/ und 24/der Klammernformer 23 und 24 an, um die Klammernformer 23 und 24 in ihren normalen Ruhepositionen gemäß Fig. 10 zu halten. Es ist zu beachten, daß, wenn die Federplatte 26 an der Frontwand 9a des Instrumentengehäuses befestigt ist, ihre Schenkel 26b und 26c geringfügig zusammengedrückt sind, wenn sie zwischen den Klammernformern 23 und 24 positioniert sind, wie aus einem Vergleich von F i g. 8 und 10 ersichtlich ist. Der Körperteil 26a der Federplatte 26 ist an seiner Frontseite mit einem zweiten Stiftepaar 31 und 32 ausgerüstet. Der Stift 31 ist koaxial zum Stift 29 angeordnet, während der Stift 32 koaxial zum Stift 30 angeordnet ist Die vorwärts ragenden Stifte 31 und 32 haben die Aufgabe, die Deckplatte 33 zu tragen, wie nachstehend beschrieben wird.
Die Deckplatte 33 ist in F i g. 7 und 11 bis 13 dargestellt. Die Deckplatte 33 besitzt einen oberen Teil 33a und einen unteren Teil 33b. Der obere Teil 33a ist entsprechend den abwärts und vorwärts geneigten Teilen der Frontwandhälften 9n und 9£> abwärts und vorwärts geneigt. Der untere Teil 33b der Deckplatte 33 liegt gemäß F i g. 5 und 7 weitgehend vertikal, entsprechend den weitgehend vertikalen Teilen der Frontwandhälften
ίο 9a und 9b. Die Deckplatte 33 überdeckt die Frontwand 9, die Federplatte 26 und die Klammernformer 23 und 24; sie bildet somit die Frontfläche des Instrumentes 1.
Der obere vorwärts und abwärts geneigte Teil 33a der Deckplatte 33 besitzt ein Paar Löcher 34 und 35 zur Aufnahme der integralen Stifte 31 und 32 der Federplatte 26, die die Deckplatte 33 in ihrem Platz halten. Nahe ihrem oberen Ende ist die Deckplatte 33 mit einem Paar runder integraler Stifte 36 und 37 ausgerüstet, die von ringförmigen, Unterlegscheiben ähnlichen Flächen 38 und 39 umgeben sind. Der Zweck dieser Elemente wird nachstehend beschrieben. Nahe dem unteren Ende ihres Teiles 33a ist die Deckplatte 33 mit einem weiteren Paar integraler Stifte 40 und 41 ausgerüstet, deren Zweck ebenfalls nachstehend beschrieben wird.
Gemäß Fig.3, 5 und 7 ist das unterste Ende der Deckplatte 33 derart vor der unteren Kammer 11 des Magazinteiles 4 positioniert, daß es insbesondere die untere Kammer 11 des Magazinteiles 4 verschließt. Das unterste Ende der Deckplatte 33 ist mit einer Nut 42 ausgerüstet, die so dimensioniert ist, daß sie die vorderste chirurgische Klammer 17a nur dann durchläßt, wenn die chirurgische Klammer 17a vollständig geformt und implantiert ist. Wenn das Instrument 1 nicht im Einsatz ist, liegt die vorderste chirurgische Klammer 17a gemäß F i g. 13 an der der Nut 42 benachbarten Innenfläche 43 der Deckplatte 33 an. Das unterste Ende der Deckplatte 33 komplettiert auch den Mündungsteil 6 des Instrumentes 1.
Wie am deutlichsten aus F i g. 13 ersichtlich ist, besitzt der untere weitgehend vertikale Teil 336 der Deckplatte 33 eine erste Innenfläche 44 und eine zweite Innenfläche 45. Die zweite Innenfläche 45 ist relativ zur ersten Innenfläche 44 derart nach rückwärts versetzt, daß sie in einer Ebene parallel zu und geringfügig hinter der Ebene der ersten Innenfläche 44 liegt. Wenn die Deckplatte 33 in ihrem Platz an dem Instrument 1 befestigt ist, liegt der Klammernformer-Gelenkstift 21 an der Deckplatten-Innenfläche 44 und der Klammernformer-Gelenkstift 22 an der Deckplatten-Innenfläche 45 an; dadurch hält die Deckplatte 33 die Klammernformer 23 und 24 auf ihren zugeordneten Gelenkstiften 21 und 22.
Ein Betätigungshebelpaar 46 und 47 vervollständigt das Instrument 1. Die Hebel 46 und 47 sind am besten aus Fig.7 und 14 bis 17 ersichtlich. Zunächst wird anhand Fig. 14 und 15 der Hebel 46 beschrieben. Eine Beschreibung des Hebels 46 gilt auch als Beschreibung des Hebels 47, da der Hebel 47 sich vom Hebel 46 nur dadurch unterscheidet, daß er spiegelbildlich zum Hebel 46 ausgeführt ist.
Wie aus Fig. 1 bis 5 und 17 ersichtlich ist, ist der Hebel 46 gelenkig und sattelartig auf dem Betätigungsteil bzw. Schenkel 5 des Instrumentes 1 befestigbar. Zu diesem Zweck besitzt der Hebel 46 eine Seitenwand 46a, die über ihre gesamte Länge gleich breit ist, eine Frontwand 466, die an ihrem unteren Ende geringfügig breiter ist als an ihrem oberen Ende, und eine Rückwand 46c
An ihrem oberen Ende besitzt die Frontwand 466 des
Hebels 46 ein Loch 48. Die Rückwand 46c besitzt gemäß F i g. 15 ein koaxiales Loch 49. Das obere Ende des Hebels 46 ist gelenkig an dem Instrument 1 befestigt. Zu diesem Zweck ist die Deckplatte 33 mit dem runden Stift 36 ausgerüstet, der bereits anhand F i g. 7,11 und 12 beschrieben wurde. In gleicher Weise ist die Rückseite der Hälfte 9a der Frontwand 9 gemäß F i g. 17 mit einem integralen runden Stift 67 ausgerüstet, der koaxial zum Stift 36 angeordnet ist. Der Stift 36 ist in dem Frontwand-Loch 48 des Hebels 46 und der Stift 67 ist im Rückwand-Loch 49 des Hebels 46 positioniert.
Es ist zu beachten, daß die Rückwand 46c des Hebels 46 abwärts und nach außen verjüngt ist und kürzer als die Frontwand 46i> ist. Die Rückwand 46c des Hebels 46 ist so konfiguriert, damit die Rückwand 46c gemäß F i g. 4 den Magazinteii 4 und den Steg 7 des Instrumentes 1 freigibt, wenn sich der Hebel 46 in seinem betätigten Zustand befindet.
Die Innenseite der Frontwand 46a des Hebels 46 ist mit einer gekrümmten Nut 50 ausgerüstet. Die Nut 50 kooperiert mit dem Stift 40 der Deckplatte 33, um die unbetätigte und die betätigte Position des Hebels 46 festzulegen. F i g. 5 zeigt, wie der Stift 40 in die Nut 50 eingreift
Wie bereits erwähnt, ist der Hebel 47 ein Spiegelbild des Hebels 46; er besitzt gemäß F i g. 7 eine Seitenwand 47a, eine Frontwand 47b und eine Rückwand 47c. Die Frontwand 476 und die Rückwand 47c sind mit koaxialen Löchern 51 und 52 ausgerüstet, in gleicher Weise wie der Hebel 46 mit den Löchern 48 und 49. Der Hebel 47 ist mit einer der Nut 50 des Hebels 46 entsprechenden gekrümmten Nut (nicht dargestellt) ausgerüstet, die mit dem Stift 41 der Deckplatte 33 kooperiert, um die unbetätigte und die betätigte Position des Hebels 47 festzulegen.
Gemäß Fig. 17 ist die Deckplatte 33 mit dem dem Stift 36 entsprechenden runden Stift 37 ausgerüstet, der bereits anhand F i g. 7,11 und 12 beschrieben wurde. Die Hälfte 9b der Frontwand 9 ist an ihrer Rückseite mit einem koaxialen runden Stift 53 ausgerüstet. Die Stifte 37 und 53 sind in den Löchern 51 und 52 des Hebels 47 positioniert, um den Hebel 47 gelenkig an dem Betätigungsteil bzw. Schenkel 5 des Instrumentes 1 zu befestigen.
In Fig. 16 sind die Hebel 46 und 47 und die Klammernformer 23 und 24 in ihren normalen, unbetätigten Positionen dargestellt. Es ist zu beachten, daß die oberen runden Enden 23/und 24/der Klammernformer 23 und 24 an den Innenflächen der Seitenwände 46 a und 47a der Hebel 46 und 47 anliegen. Es ist offensichtlich, daß, wenn die Hebel 46 und 47 von dem Chirurgen mit dem Daumen und dem Zeigefinger ergriffen und aufeinander zu zusammengedrückt werden, die Klammernformer 23 und 24 gegen die Wirkung der runden Enden 26c/ und 26e der Federplatte 26 in ihre betätigte Position geschwenkt werden. Bei einer anschließenden Freigabe der Hebel 46 und 47 kehren die Klammernformer 23 und 24 und die Hebel 46 und 47 in ihre Normalpositionen gemäß F i g. 16 zurück.
Das Instrument 1 kann ferner mit bestimmten optionalen Einrichtungen ausgerüstet werden.
Als erstes kann die Deckplatte 33 mit einer pfeilförmigen Anzeige ausgerüstet werden, die dem Chirurgen die Zentrierung des Instrumentes über dem zu schließenden Schnitt oder der zu schließenden Wunde erleichtert. Ein solcher Pfeil 54 ist auf der Deckplatte 33 in F i g. 3 dargestellt. Ferner ist es im Sinne der Erfindung, die Frontwand 9 mit einem Zapfen 55 auszurüsten, der parallel und mit Abstand zum Amboß 16 angeordnet ist. Ein solcher Zapfen 55 ist allgemein in F i g. 7 und 16 dargestellt. Es wird unterstellt, daß eine Hälfte des Zapfens 55 mit der Frontwandhälfte 9a und die andere Hälfte des Zapfens 55 mit der Frontwandhälfte 9b geformt wird. Der Zapfen 55 ist so ausgeführt, daß er über dem Stegteil der vordersten chirurgischen Klammer 17a liegt, um ein Verbiegen des Stegteiles während des Klammernform- und Implantiervorganges zu minimieren. Alternativ kann der Zapfen 55 als integraler Teil der Deckplatte 33 geformt werden, der an der Innenfläche der Deckplatte 33 unmittelbar über der Nut 42 angeordnet ist.
Nachdem das Instrument im Detail beschrieben worden ist, wird nachstehend insbesondere anhand F i g. 5, 18 und 19 seine Funktion beschrieben. Wie bereits erwähnt, wird die Klammernreihe 17 durch das Vorschubelement 18 und die Feder 19 ständig vorwärts gedrückt, so daß die jeweils vorderste Klammer 17a der Klammernreihe 17 immer auf dem Amboß 16 positioniert ist.
Die Klammer 17a wird dadurch stabil in dieser Position gehalten, daß sie vorn an der Innenseite der Deckplatte 33 und hinten an der Klammernreihe 17 anliegt. Das bedeutet, daß der Chirurg nichts zu unternehmen braucht, um eine Klammer auf dem Amboß 16 zu positionieren.
Der Chirurg ergreift das Instrument 1, indem er seinen Daumen und seinen Zeigefinger auf den Hebeln 46 und 47 positioniert. Dann setzt der Chirurg den Mündungsteil 6 des Instrumentes 1 gemäß F i g. 18 leicht auf das Gewebe 56 eines Patienten, das eine Wunde oder einen Schnitt 57 enthält. In Fig. 18 sind die Hebel 46 und 47 und die Klammernformer 23 und 24 in ihren normalen unbetätigten Positionen dargestellt.
Wenn der Chirurg seinen Daumen und seinen Zeigefinger zusammendrückt, beginnen die Hebel 46 und 47 aufeinander zuzuschwenken. Infolgedessen beginnen die Formflächen 23c/ und 24c/ der Klammernformer 23 und 24 abwärts in Richtung auf den Amboß 16 zu schwenken. Durch die Fortsetzung der Schwenkbewegung der Klammernformer 23 und 24 wird die vorderste Klammer 17a der Klammernreihe 17 gemäß F i g. 19 um den Amboß 16 in eine Kastenprofilform geformt, wodurch sie das Gewebe 56 an der Stelle der Wunde oder des Schnittes 57 sicher verschließt.
Wenn die Klammer 17a fertig geformt und im Gewebe des Patienten implantiert ist, löst der Chirurg den Druck seines Daumens und seines Zeigefingers auf die Hebel 46 und 47. Unter dem Druck der Schenkelenden 26c/ und 26e der Federplatte 26 schwenken die Klammernformer 23 und 24 von dem Amboß 16 weg; dadurch kehren die Klammernformer 23 und 24 und die Hebel 46 und 47 in ihre Normalpositionen gemäß F i g. 18 zurück. V/enn die Klammernformer 23 und 24 ausreichend weit von dem Amboß 16 weg aufwärts geschwenkt worden sind, wird die Klammernreihe 17 durch den Druck des Vorschubelementes 18 und der Feder 19 vorgeschoben, so daß die nächste Klammer auf dem Amboß 16 positioniert wird und damit als nächste zum Formen und Implantieren bereit steht
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Klammerinstrument zum manuellen Implantieren von chirurgischen Heftklammern, das zwei Klammernformer mit in der Ebene der jeweils vordersten Heftklammer eines Klammervorrates liegenden Formflächen aufweist, welche mittels einer Betätigungsvorrichtung gegen eine Federvorspannung aus einer die vorderste Heftklammer nichtkontaktierenden Grundstellung unter Mitnahme von Seitenteilen der Heftklammer in eine Endstellung bewegbar sind, in der sie außen an den Schenkeln der dabei implantierten Heftklammer anliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Klammernformer (23,24) unverschieblich in jeweils einem Drehlager (21,22) am Klammerinstrc:ment (1) gehalten und die beiden Drehlager auf jeweils einer Seite einer Amboßeinrichtung (14,16) des Klammerinstrumentes angeordnet sind, um die herum die jeweils vorderste Heftklammer (\7a) verformbar ist und daß die Formfläche (23c/; 24d) jedes Klammernformers (23; 24) auf derjenigen Seite der Amboßeinrichtung ausgebildet ist, die dem Drehlager (21; 22) desselben Klammernformers gegenüberliegt
2. Klammerinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammernformer (23, 24) spiegelbildlich zueinander ausgebildet sind und jeweils aus einem L-förmigen Element bestehen, welches im eingebauten Zustand einen aufragenden Schenkel (23a, 24a) und einen sich quer dazu>erstrekkenden Schenkel (23 b, 24b) aufweist, von denen der aufragende Schenkel (23a, 24a) ein abgerundetes Ende (23/, 24/) aufweist und von denen der querverlaufende Schenkel in einem hakenförmigen Ende (23c, 24c) ausläuft, an dem die Formfläche (23c/, 24d) weitgehend senkrecht zu dem quer ausgerichteten Schenkel sowie in die Gegenrichtung des aufragenden Schenkels verlaufend vorgesehen ist, daß jeder Klammernformer an der Verbindungsstelle seiner beiden Schenkel in seinem Drehlager (21,22) gehalten ist, daß sich die beiden querverlaufenden Schenkel (23£>, 24Z>) der beiden Klammernformer überlappen und daß die hakenförmigen Enden (23c, 24c) der querverlaufenden Schenkel (23b, 24b) in der Endstellung der Klammernformer (23,24) koplanar und deren Formflächen (23c/, 24d) einander gegenüberliegen.
3. Klammerinstrument nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Formflächen (23c/, 24d) der Klammernformer (23,24) in der Grundstellung oberhalb der Amboßeinrichtung (14,16) positioniert sind und in der Endstellung weitgehend parallel zueinander derart an beiden Seiten der Amboßeinrichtung erstrecken, daß ein Teil jeder Formfläche unterhalb der Amboßeinrichtung liegt.
4. Klammerinstrument nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden aufrechtstehenaen Schenkel (23a, 24a) der Klammernformer (23,24) in den Bereich von jeweils einem Betätigungshebel (46,47) ragt und an diesem mit seinem abgerundeten Ende (23/; 24/) unter Federvorspannung anliegt und daß die beiden Betätigungshebel (46, 47) manuell in einer Querebene des Klammerinstrumentes (1) zwischen zwei Stellungen verschwenkbar sind, von denen eine der Grundstellung und die andere der Endstellung entspricht.
5. Klammerinstrument nach einem der vorherge-
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der Federvorspannung für die Klammernformer (23,24) sowie die Betätigungshebel (46, 47) eine Federplatte (26) mit zwei von dieser abstehenden Schenkel (266, 26c) vorgesehen ist und daß jeder dieser Schenkel der Federplatte ständig am runden Ende (23/, 24/) des aufragenden Schenkels (23a, 24a) des Klammernformers anliegt
6. Klammerinstrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Klammernformer an einer Frontwand eines Gehäuses gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß an der Frontwand (9) eine Deckplatte (33) befestigt ist, die den größten Teil der Klammernformer (23, 24) überdeckt und sich in gleicher Richtung wie die Frontwand (9) erstreckt sowie an ihrem unteren Ende mit einer die Amboßeinrichtung (14, 16) freilegenden Nut (42) versehen ist, welche den Durchtritt einer fertig geformten Heftklammer gestattet und daß das untere Ende der Deckplatte (33) als Anschlag für die jeweils vorderste Heftklammer (Ma) vor deren Implantation bildet
7. Klammerinstrument nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Federplatte (26) zwischen der Frontwand (9) und der Deckplatte (33) angeordnet ist.
8. Klammerinstrument nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungshebel (46,47) an dem der Nut (42) abgekehrten Ende der Deckplatte (33) und der Frontwand (9) schwenkbar befestigt sind.
9. Klammerinstrument nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Amboßeinrichtung aus einem in den Bereich der Klammernformer (23,24) ragenden Amboß (16) und einer mit dem Amboß integralen Amboßplatte (14) besteht, auf der der Klammernvorrat (17) längsverschiebbar angeordnet ist.
10. Klammerinstrument mit einer V-förmigen Konfiguration, einem Magazinabschnitt, einem Mündungsteil für die zu implantierenden Heftklammern und einem Griffabschnitt, nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der eine V-Schenkel des Klammerinstrumentes von dem Magazinabschnitt (4) und der andere V-Schenkel von dem Betätigungsabschnitt (5) gebildet ist, die gemeinsam in dem Mündungsabschnitt (6) auslaufen und daß die beiden Abschnitte mittels eines Steges (7) fest verbunden sind.
Die Erfindung betrifft ein Klammerinstrument zum manuellen Implantieren von chirurgischen Heftklammern, das zwei Klammernformer mit in der Ebene der jeweils vordersten Heftklammer eines Klammervorrates liegenden Formflächen aufweist, welche mittels einer Betätigungsvorrichtung gegen eine Federvorspannung aus einer die vorderste Heftklammer nichtkontaktierenden Grundstellung unter Mitnahme von Seitenteilen der Heftklammer in eine Endstellung bewegbar sind, in der sie außen an den Schenkeln der dabei implantierten Heftklammer anliegen.
Die moderne Chirurgie benutzt zum Schließen von Wunden oder Gewebeschnitten anstelle der früher ausschließlich üblichen Fadennähte und anstelle von Wundklemmen zunehmend chirurgische Klammern. Durch
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