DE3334740C2 - Vorrichtung und Verfahren zur Qualitätsverbesserung eines Gußstranges durch Aufbringen eines Druckes auf denselben - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zur Qualitätsverbesserung eines Gußstranges durch Aufbringen eines Druckes auf denselbenInfo
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Abstract
Eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Verbessern der Qualität eines Stranggußstranges, der mit Hilfe einer Stranggießmaschine gegossen wird, bei der der Stranggußstrang längs einer Bahn geführt und transportiert wird, sehen vor, daß ein Paar von oberen und unteren flächenstützenden Elementen gegen die oberen und unteren Flächen des Stranges in einer Position längs des Weges wenigstens in der Nähe des Endpunktes der Erstarrung des Stranges zum Einspannen des Stranges unter einem Einspanndruck gelegt werden. Ein qualitätsverbessernder Druck wird ferner auf den Strang über die flächenstützenden Elemente mit Hilfe einer hydraulischen Zylindereinrichtung aufgebracht. Die flächenstützenden Elemente werden von dem Einspannzustand des Stranges gelöst, nachdem sich der Strang um eine vorbestimmte Strecke bewegt hat. Die Transportkraft für den Strang in Transportrichtung wird nur an einer Stelle stromauf relativ zu der Bewegungsrichtung des Stranges aufgebracht, an der Stelle, an der die flächenstützenden Elemente den Strang einspannen. Die flächenstützenden Elemente werden durch den Strang in ihrer Bewegungsrichtung in Transportrichtung von der Einspannstelle zu der Stelle des Aufhebens der Einspannung getragen.
Description
a) daß der Strang mittels eines Paares von gegen die oberen und unteren Flächen des Stranges
längs dessen Bahn mindestens in der Nähe des Endpunktes der Strangerstarrung anliegenden
oberen und unteren flächenstützenden Elementen unter einem Einspanndruck eingespannt
wird,
b) daß die flächenstützenden Elemente außer Einspanneingriff mit dem Strang gebracht werden,
nachdem der Strang um eine vorbestimmte Strecke geführt und transportiert wurde,
c) daß die flächenstützenden Elemente durch den Strang längs seines Transports in Transportrichtung
von der Einspannposition zur einspannlosen Position getragen werden, wobei der Abstand der oberen und unteren flächenstützenden
Elemente entsprechend der Dickenverringerung des Stranges durch Erstarrungsschwindung
verringert wird,
d) daß die Transportkraft auf den Strang an einer relativ zu seiner Transportrichtung stromaufwärts
von den flächenstützenden Elementen liegenden Stelle aufgebracht und dadurch eine
Druckkraft in Längsrichtung des Stranges aufgebracht wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schritte zum Anlegen der flächenstützenden
Elemente gegen die Oberflächen des Stranges und zum Aufheben des Einspannzustandes
derart erfolgen, daß erste gegenüberliegende Sätze von parallelen, in engem Abstand angeordneten, sich
bewegenden Elementen gegen die Oberflächen des Stranges von oben und unten gelegt werden und
dann auf den Strang eine Einspannung ausgeübt wird, daß sie dann zusammen mit dem Strang längs
desselben während seiner Bewegung getragen werden, daß die Einspannung durch Bewegung derselben
weg von dem Strang aufgehoben wird und daß sie dann zu der Ausgangsstellung zum Einspannen
zurückgeführt werden, sowie diese Schritte wiederholt werden, und daß beim Tragen der ersten gegenüberliegenden
Sätze von sich bewegenden Elementen durch den Strang und längs desselben zweite gegenüberliegende Sätze von parallelen, in engem
Abstand angeordneten, sich bewegenden Elementen, die alternierend zu den Elementen der ersten
Säize vorgesehen sind, zu ihrer Ausgangsstellung zum Einspannen zurückgeführt werden, dieselben in
Einspanneingriff mit dem Strang gebracht werden, wenn die ersten Sätze von sich bewegenden Elementen
aus ihrem Einspanneingriff gelöst sind, so daß diese durch den Strang längs desselben bewegt werden,
währenddem die ersten Sätze von sich bewegenden Elementen zurückgeführt werden, und daß
der Einspanneingriff aufgehoben wird, wenn die ersten Sätze von sich bewegenden Elementen in Einspanneingriff
mit dem Strang sind.
10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schritte zum Anlegen der flächenstützenden
Elemente gegen die Oberflächen des Stranges derart erfolgen, daß der Strang zwischen
Trumen von im Abstand angeordneten, gegenüberliegenden oberen und unteren endlosen Bändern
eingespannt wird, wobei jedes Band eine Vielzahl von in Querrichtung verlaufenden und biegbaren
flächenstützenden Gliedern aufweist, die miteinander nebeneinanderliegend verbunden sind.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der Wert des aufgebrachten Druckes durch die Verringerung des Ab-Standes
der oberen und unteren flächenstützenden Elemente während deren Transport mit dem Strang
konstant gehalten wird.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Verbessern der Qualität eines Gußstranges,
wie einer Bramme, einer Luppe oder eines Knüppels.
Beim Verfahren und der Vorrichtung gemäß der Erfindung wird ein qualitätsverbessernder Druck auf den
Strang in der Nähe des Flächenbereiches aufgebracht, an dem die Erstarrung des Stranges beendet ist, wodurch
die Bildung von Defekten in dem wirksam und präzise geführten und weiterbeförderten Strang minimalisiert
wird, und lediglich unbedenkliche Defekte gebildet werden, wenn deren Auftreten unvermeidlich ist.
Stranggießmaschinen werden weit verbreitet angewandt, da sie fähig sind, eine effiziente Produktion von
so Stahl zu verschiedenen Anwendungszwecken zu ermöglichen. Da ihre industrielle Anwendung schnell zugenommen
hat, was ein Zeichen dafür ist, daß sie auch in Zukunft weit verbreitet zum Einsatz kommen, ergaben
sich eine Reihe von Schwierigkeiten, die einer baldigen Lösung bedürfen. Eine solche Schwierigkeit stellen die
Makro- und Mikroseigerungen dar, die sich in dem Stranggußstrang bei seiner Abkühlung bilden. Eine weitere
Schwierigkeit ist die sogenannte V-Seigerung und eine dritte Schwierigkeit sind die negativen Seigerungen.
Diese Seigerungen haben ihre Ursache in einer Erscheinung, nach der insbesondere nicht erstarrte
Stahlschmelze sich an der Spitze des Sumpfes der Stahlschmelze in dem Strang während dessen Erstarrung bewegt.
Verfahren zur Beseitigung dieser Erscheinung sind in den japanischen Patenten 38 978/79 und 39 215/79 vorgeschlagen
worden. Bei den in den beiden Patenten beschriebenen Verfahren jedoch wird der Strang nur längs
quer verlaufenden Linien unterstützt, an denen er in Berührung mit Stützrollen ist. Die tatsächlich bei diesen
Verfahren erhaltenen Resultate sind nicht zufriedenstellend. Ferner lassen sich die Verfahren nicht auf heutzutage
im Einsatz befindliche Stranggießanlagen anwenden, bei denen der Strang bei einer Temperatur von
mehr als 10000C befördert und direkt zu einem Walzgerüst
oder dergleichen transportiert wird, da der zu walzende Strang sich zwischen den Rollen ausbaucht und
somit die Neigung zur Bildung von sekundären Rissen vorhanden ist
Die japanische Patentanmeldung 55 532/75 beschreibt eine Stranggießmaschine, die eine Form zur
Formgebung und zum primären Kühlen einer Metallschmelze, wie einer Stahlschmelze, eine daran anschließende
Kühlzone, die aus einer Vielzahl von derart beschaffenen und angeordneten Rollen besteht, daß sie
eine gewünschte begradigte geometrische Kurvenbahn bilden, längs der der allmählich, ausgehend von seiner
Außenhaut zum Inneren erstarrende Strang zur Ausführung der sekundären Kühlung weitergeleitet wird,
und einen Abzugsteil aufweist, der stromab von der sekundären Kühlungszone angeordnet ist, um den Strang
zum nächsten Arbeitsgang zu führen. Diese Stranggießmaschine zeichnet sich dadurch aus, daß eine Schrittmachereinrichtung
in einem Bereich unmittelbar vor dem Punkt des Endes der Erstarrung des Stranges im zweiten
Kühlteil bezogen auf die Bewegungsrichtung des Stranges angeordnet ist Diese Vorrichtung weist zwei
Sätze von Schrittmacherelementen bzw. sich bewegenden Elementen auf. Ein Satz ist oberhalb des Stranges
und der andere unterhalb des Stranges angeordnet Diese Sätze werden so betätigt daß sie in Querrichtung in
Richtung auf den Strang und von diesem weg mit Hilfe einer Exzentereinrichtung bewegt werden, um den
Strang einzuspannen und freizugeben. Ferner können sich diese Elemente in Längsrichtung, d.h. in Bewegungsrichtung des Stranges mit Hilfe einer gesonderten
Einrichtung hin- und hergehend bewegen, um den Strang zu führen und weiterzubewegen.
Die japanische Patentanmeldung 1 34 055/81 beschreibt eine horizontale Schrittmacherelementanordnung
zur Verwendung bei einer Stranggießmaschine, die zwei Sätze von sich bewegenden Elementen bzw.
Schrittmacherelementen aufweist die oberhalb des Teils des Stranges angeordnet sind, der sich horizontal
bewegt nachdem er kontinuierlich von einer Form nach unten abgezogen wird, und zwei Sätze von sich bewegenden
Elementen oder Schrittmacherelementen, die unterhalb dieses Teils des Stranges angeordnet sind. Die
Schrittmacherelementanordnung zeichnet sich durch eine Spanneinrichtung aus, die die Schrittmacherelemente
in vertikaler Richtung derart bewegt daß der Strang eingespannt und freigegeben wird. Auch ist eine Druckeinrichtung
vorgesehen, die Nockenhebel hat die die
sich bewegenden Elemente beaufschlagen, um zu bewirken, daß dieselben sich um einen vorbestimmten Hub in
Vorschubrichtung des Stranges bewegen, so daß der Strang weitertransportiert wird. Ferner sind Zylinder
vorgesehen, die konstant die Einspanneinrichtung mit Druck beaufschlagen, um die sich bewegenden Elemente
zurückzuführen, nachdem sie den Strang freigegeben haben.
Bei beiden zuvor beschriebenen Techniken ist die Vorrichtung mit einer Einrichtung versehen, die die sich
bewegenden Elemente selbst in Bewegungsrichtung des Stranges bewegt um den Strang weiter zu transportieren
und zu führen. Bei der letztgenannten Patentanmeldung sind folgende zwei Systeme beschrieben: (1) das
Bewegen der Elemente und das Einspannen des Stranges werden durch eine einzige Antriebseinrichtung erzitl,
und (2) die beiden Arbeitsgänge werden von gesonderten Antriebseinrichtungen ausgeführt. Bei beiden
Systemen ist eine Abstimmung der Arbeitsweise der Antriebseinrichtungen auf die Strangvorschubgeschwindigkeit
notwendig und dies ist sehr schwierig genau zu erreichen, da verschiedene ungünstige Einflußgrößen,
wie der Schlupf der Strangantriebswalzen und Längenänderungen des erstarrten Stranges infolge der
elastischen Verformung in seiner Längsrichtung zu berücksichtigen sind. Ferner ist das erstgenannte System
nicht fähig, eine Druckkraft auf den Strang auszuüben
is und das zweite System hat den Nachteil von erhöhten Anlage- und Wartungskosten.
In der DE-OS 16 02 127 ist ein Verfahren zur Beseitigung bzw. Verringerung von Innenfehlern bei Halbzeug
beschrieben. Auf einen Teil einer Fläche des Halbzeugs wird mit einer besonders geformten Walze ein Preßdruck
ausgeübt, wodurch die Innenpartien des Halbzeugs verdichtet werden. Das Halbzeug wird somit plastisch
deformiert und seine äußere Form geändert, um Füllfehler in seinem Inneren aufzufüllen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und ein Verfahren bereitzustellen, mit denen
die Qualität eines Gußstranges verbessert und die Bildung von Defekten im Strang und Ausbauchungen des
Stranges verhindert wird.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Patentansprüche 1 und 8 gelöst.
Überraschenderweise wurde gefunden, daß sich unerwartet günstige Ergebnisse erreichen lassen, wenn auf
den Stahlstrang ein qualitätsverbessernder Druck über und oberhalb des Druckes der zuvor beschriebenen Einspannwirkung
in einer Ebene, wie auf der Fläche des Stranges, anstelle in einer Linie wie bei einer Walze
aufgebracht wird. Dies basiert auf den guten experimentellen Ergebnissen, die man beim Aufbringen eines
Druckes auf Strangproben auf die Fläche sowohl in Längsrichtung als auch in Querrichtung erhält. Vor allem
wird der auf die Proben über und oberhalb des infolge des Einspannens verursachten Druckes ausgeübte
Druck im wesentlichen gleichförmig über den Strang verteilt und die Bewegung der unerstarrten
Stahlschmelze an der Oberseite oder Spitze des Sumpfes, der hochkonzentrierte Seigerungskomponenten
enthält wirksam vermieden, wodurch das Auftreten von Makro- und Mikroseigerungen sowie von V- und negativen
Seigerungen minimalisiert wird. Gleichzeitig werden sehr kleine Spannungskeime gebildet, und da der
große Teil derselben gleichmäßig verteilt ist, wird die bisher als unvermeidbar angesehene Makroseigerung in
Anwesenheit der großen Wärme des Stanges wirksam verteilt Alle diese Faktoren tragen zu der Herstellung
eines Stranges mit guten inneren Eigenschaften bei.
Es hat sich herausgestellt daß man die besten Ergebnisse erzielt wenn dieser qualitätsverbessemde Druck
längere Zeit ausgeübt wird. Daher wird bei der Erfindung das Volumen des durch die Stützeinrichtungen
gehaltenen Stranges in Abhängigkeit von dem Betrag der Erstarrungsschwindung des Metalles vermindert
Dies ist wesentlich, um die besten Vorteile der Anwendung des Druckes auf die Fläche des Stranges zu gewährleisten.
Wenn der Strang mit Hilfe eines Paares von oberen und unteren endlosen, bandähnlichen Elementen
transportiert wird, wird das zwischen denselben gehaltene Strangvolumen ausgehend von der Eintritts-
seite bis zur Austrittsseite vermindert. Die Kraft zum Bewirken dieser Volumenverminderung kann auf die
obere Fläche des Stranges ausgeübt werden, währenddem die untere Fläche in Flucht mit der Laufebene
bleibt. Inwieweit der Strang im Volumen reduziert werden sollte, wird für jeden Anwendungsfall in Abhängigkeit
von der Temperatur des Stranges, der Stahlsorte und der Abkühlungsgeschwindigkeit bestimmt.
Zum Aufbringen des qualitätsverbessernden Druckes macht sich die Erfindung abweichend von den beiden
zuvor beschriebenen bisher angewandten Techniken wirksam das im Strang innewohnende Vermögen zunutze,
sich selbst zu führen und mit Hilfe von Transportrollen im sekundären Kühlteil transportiert zu werden. Die
sich bewegenden flächenstützenden Elemente müssen nicht mit Einrichtungen versehen sein, um den Strang zu
transportieren und zu führen. Tatsächlich werden diese selbst durch den Strang transportiert und die einzige
notwendige Antriebseinrichtung ist jene, die man zum Einspannen des Stranges benötigt. Daher ist die Erfindung
frei von den Schwierigkeiten und Nachteilen bei den vorstehend beschriebenen Techniken.
Nach der Erfindung wird eine qualitätsverbessernde
Druckkraft auf den Strang aufgebracht, der sich in Richtung
von der Kokille zu einer nachfolgenden Behandlungsstation bewegt, und es ist keine spezielle Technik
erforderlich, um die Vorschubgeschwindigkeit der flächenstützenden Elemente genau auf die Strangvorschubgeschwindigkeit
abzustimmen, um ein gleichförmiges Halten und Transportieren des Stranges zu ermöglichen.
Die Vorrichtung nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß in einer Stranggießmaschine mit einer
Einrichtung zum Führen und Transportieren eines Stahlstranges eine Einrichtung zum Einspannen des
Stranges unter einem Einspanndruck zwischen einem Paar von oberen und unteren flächenstützenden Elementen
vorgesehen ist. Dieses Paar von flächenstützenden Elementen ist wenigstens in der Nähe des Punktes
des Endes der Strangerstarrung vorgesehen. Die flächenstützenden Elemente sind zum Einspannen und
Freigeben des Stranges beweglich. Eine qualitätsverbessernde Druckbeaufschlagungseinrichtung ist mit der
Einspanneinrichtung verbunden, um einen qualitätsverbessernden Druck auf den Strang über die flächenstützenden
Elemente auszuüben. Die Führungs- und Transportkraft, die auf den Strang ausgeübt wird, bewirkt,
daß die flächenstützenden Elemente, die den Druck auf den zu tragenden Strang ausüben, an einem vorbestimmten
Punkt längs des Transportweges des Stranges getragen werden, an dem die flächenstützenden Elemente
den Strang freigeben. Die flächenstützenden Elemente können von einem Paar von oberen und unteren
sich bewegenden Elementen, z. B. in Form von Stangen, gebildet werden. Das Paar von sich bewegenden Elementen
ist wenigstens in der Nähe des Punktes des Endes der Strangerstarrung derart angeordnet, daß die
sich bewegenden Elemente den Strang wechselweise halten und freigeben können. Die Führungs- und Transportkraft,
die auf den Strang einwirkt, bewirkt, daß die sich bewegenden Elemente sich bewegen, währenddem
der Strang gehalten wird. Auch ist eine Einrichtung zum Rückführen jedes sich bewegenden Elementes vorgesehen,
das seinen Bewegungshub beendet hat und den Strang freigegeben hat, um dieses Element zu dem Ausgangspunkt
des Bewegungshubes zurückzuführen. Die Bezeichnung »Nähe des Punktes des Endes der Strangerstarrung«
bezieht sich auf den Bereich des Stranges, in dem die Spitze eines Sumpfes oder Kraters vorhanden
ist, der unerstarrte Stahlschmelze enthält und der sich bei dem sich erstarrenden Strang bildet, wie dies in
F i g. 6a mit 37 angedeutet ist.
Die flächenstützenden Elemente können von aufeinanderfolgenden geraden, aber biegbaren Gliedern gebildet
werden, die in Querrichtung des Stranges verlaufen und die zu einer endlosen Bandanordnung verbunden
sind.
Ferner weist die Vorrichtung eine Einrichtung zum Bewegen der flächenstützenden Elemente in Richtung
aufeinander auf, wenn sie sich mit dem Strang bewegen, und zwar derart, daß der auf den Strang ausgeübte qualitätsverbessernde
Druck aufrechterhalten wird, wenn das Volumen des von den Elementen gehaltenen Stranges
entsprechend dem Schwindvolumen abnimmt, das sich bei dem Strang während seines Transportes infolge
der Erstarrung beim Abkühlen von der hohen Gießtemperatur ergibt.
Wenn zwei Reihen von oberen und unteren sich bewegenden Elementen als Einrichtung zum Tragen und
Stützen des Stahlstranges verwendet werden, wird die Verminderung des Volumens des von den Elementen
gehaltenen Stranges zweimal wirksam: einmal am Beginn des Haltens des Stranges, wobei das Ausmaß der
Volumenverminderung von der Größe des qualitätsverbessernden Druckes abhängt, der über und oberhalb des
Einspanndruckes einwirkt, und zum anderen während der Vorlaufbewegung jedes Elementes, wobei das Ausmaß
der Volumenverminderung von der Größe des Strangschwindens infolge der Erstarrung abhängig ist,
die während des Haltevorganges auftritt, bei dem die Elemente den sich in einem bestimmten Abstand bewegenden
Strang halten und dann freigeben. Diese Verminderungen werden gegebenenfalls kontinuierlich berücksichtigt,
und daher wird eine Kraft zusätzlich zu jener aufgebracht, die für den qualitätsverbessernden
Druck erforderlich ist, die jedoch so klein ist, daß eine plastische Verformung des Stranges vermieden wird,
wenn sie zusätzlich zu dem qualitätsverbessernden Druck einwirkt, und die ausreichend groß ist, daß die
sich bewegenden Elemente der Volumenverminderung infolge der Erstarrung folgen.
Diese Kraft wird auf den Strang mit Hilfe einer hydraulischen Einrichtung oder eines Elektromotors
gleichzeitig mit dem Halten des Stranges durch die Elemente aufgebracht.
Beim Verfahren nach der Erfindung wird ein Stahlstrang geführt und transportiert, währenddem ein Paar
von oberen und unteren flächenstützenden Elementen gegen die oberen und unteren Flächen des Stranges an
einer Stelle wenigstens in der Nähe des Punktes des Endes der Strangerstarrung anliegt und den Strang unter
einem Einspanndruck einspannt; ferner wird über die flächenstützenden Elemente ein qualitätsverbessernder
Druck auf den Strang aufgebracht, und es wird eine Führungs- und Transportkraft auf den Strang aufgebracht,
um den Strang mit den flächenstützenden Elementen zu einer vorbestimmten Stelle zu bringen, wo
schließlich der Druck aufgehoben wird.
Der Druck ist derart gewählt, daß das Volumen des von den Elementen gehaltenen Stranges entsprechend
der Erstarrungsschwindung des Stranges während seines Transportes verringert wird.
Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachstehend an Beispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Darin
F i g. 1 eine Vorderansicht in Teilschnittdarstellung und teilweise schematisch eines Hauptteils der Strangführungs-
und -transporteinrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung, wobei die Blickrichtung in
Richtung der Pfeile 1-1 in F i g. 2a gewählt ist,
F i g. 2a eine Seitenschnittansicht der Vorrichtung von Fig. 1 längs der Linie Ua-Ua in Fig. 1,
Fig.2b eine Seitenansicht der Vorrichtung von F i g. 1 aus der Richtung der Pfeile 11 b-11 b in F i g. 1,
Fig.3 eine Fig. 1 ähnliche Ansicht der Gesamtvorrichtung,
F i g. 4a und 4b jeweils Seitenansichten und Schnittansichten einer weiteren Ausführungsform der Erfindung
längs den Linien IVa-IVa und IVb-Wb in F i g. 5,
F i g. 5 eine Vorderansicht der Ausführungsform der F i g. 4a und 4b längs der Linie V-V in F i g. 4a,
F i g. 6a eine schematische Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, und
Fig.6b eine Endansicht der Ausführungsform von
F ig. 6a.
Nach der Zeichnung trägt ein Fundament 1 ein auf diesem errichtetes Maschinengestell oder einen Rahmen
2. Eine untere Verstrebung 3-1 für die unteren, inneren, sich bewegenden flächenstützenden Elemente
ist drehbar an Lagern 13 an exzentrischen Abschnitten einer unteren Welle 7a gelagert, und die Welle 7a ist an
dem Gestell 2 in Lagern (nicht gezeigt) angebracht. Eine weitere untere Verstrebung 3-2 für die unteren, äußeren,
sich bewegenden flächenstützenden Elemente ist drehbar auf exzentrischen Abschnitten einer unteren
Welle 8a auf weiteren Lagern 13 gelagert, und die Welle 8a ist drehbar in Lagern 13a am Gestell 2 gelagert. Eine
Vielzahl von im Abstand sich befindenden parallelen unteren, äußeren, sich bewegenden flächenstützenden
Elementen 4 ist vorgesehen, die sich in Richtung parallel zur Bewegungsrichtung eines Stranges S erstrecken,
und diese sind an der unteren Verstrebung 3-2 befestigt. Eine Vielzahl von unteren, inneren, sich bewegenden
flächenstützenden Elementen 5 ist vorgesehen, die sich ebenfalls parallel zur Bewegungsrichtung des Stranges
S erstrecken und die an der unteren Verstrebung 3-1 befestigt sind. Die sich bewegenden Elemente 5 sind
alternierend oder überlappend zu den sich bewegenden Elementen 4 vorgesehen. In einem Abstand oberhalb
und der unteren Verstrebung 3-2 gegenüberliegend ist eine obere Verstrebung 3-2 vorgesehen, an der weitere
Lager 13 befestigt sind, die auf exzentrischen Abschnitten einer oberen Welle 8 drehbar gelagert sind. In
einem Abstand oberhalb und der unteren Verstrebung 3-1 gegenüberliegend ist eine weitere obere Verstrebung
3-1 vorgesehen, an der ebenfalls weitere Lager befestigt sind, die drehbar auf exzentrischen Abschnitten
einer weiteren oberen Welle 7 gelagert sind. Eine Vielzahl von im Abstand angeordneten parallelen
oberen, äußeren, sich bewegenden flächenstützenden Elementen 4 ist vorgesehen, die in einer Richtung parallel
zur Bewegungsrichtung des Stranges 5 verlaufen und die an der oberen Verstrebung 3-2 befestigt sind. Eine
Vielzahl von oberen, inneren, sich bewegenden flächenstützenden Elementen 5 ist vorgesehen, die sich auch
parallel in Bewegungsrichtung des Stranges S erstrekken und die an der oberen Verstrebung 3-1 befestigt
sind.
Die sich bewegenden Elemente 5 sind alternierend oder überlappend zu den sich bewegenden Elementen 4
vorgesehen. Die unteren Ränder der oberen sich beweeenden Elemente 4 und 5 haben einen Abstand von den
oberen Rändern der unteren, sich bewegenden Elemente, um den Strang 5 aufzunehmen, der sich längs einer
Bahn zwischen denselben bewegt. Die Oberfläche jedes Elementes 4 (5), die in Berührung mit dem Stahlstrang S
kommt, ist mit einem wärmebeständigen Material (nicht gezeigt) überzogen, so daß die oberen und unteren Elemente
den Strang führen und transportieren können, wenn dieser heißer als 900° C ist. Die oberen und unteren
Verstrebungen sind über parallele Verbindungsglieder 6-1 und 6-2 verbunden, so daß sich die unteren Verstrebungen
und die daran angebrachten, sich bewegenden Elemente in einer Richtung parallel zum Strang 5
zusammen mit den oberen Verstrebungen und den daran angebrachten oberen, sich bewegenden Elementen
bewegen können. Die Elemente 4 und 5 sind vorzugsweise stangenförmig ausgebildet. Die obere Welle 8 ist
drehbar an einem Lager 10a gelagert, das die untere Endkonstruktion einer Wellentrageinrichtung 10 bildet.
Die Trageinrichtung hat ferner eine Stange 106, die sich von dem Lager 10a in ein Gehäuse 10c nach oben erstreckt
und an einer Feder 10c/ in dem Gehäuse angebracht ist. Das Gehäuse ist schwenkbar an einem Halter
1Oe mit Hilfe eines Schwenklagers 10/ angebracht. Die obere Welle 7 ist ähnlich mit Hilfe einer Wellentrageinrichtung
9 gelagert, deren Einzelheiten nicht in den Figuren ersichtlich sind.
Ein oberes Rahmenelement 11 ist auf dem Rahmen 2 mit Hilfe von hydraulischen Kolben-Zylindereinrichtungen
12 abgestützt, die nachstehend näher beschrieben
werden. Die Stange 106 erstreckt sich durch eine öffnung
im oberen Rahmenelement 11, und der Halter 1Oe ist auf der oberen Seite des Rahmenelements 11 in der
Nähe der öffnung angebracht, so daß die oberen Wellen 7 und 8 schwenkbeweglich auf dem Rahmenelement
11 gelagert sind. Die oberen Wellen 7 und 8 haben weitere
Lager 136, die rollend gegen die Unterseite des oberen Rahmenelements 11 anliegen. Jedes Ende der
oberen Welle 8 ist auf einem Wellenverbindungselement 18 abgestützt, dessen äußeres Ende schwenkbeweglich
mit Hilfe eines Schwenklagers 19 mit dem unteren Ende eines Schwenkverbindungselements 16 verbunden
ist, das schwenkbeweglich an einem Abschnitt 17 auf dem äußeren Ende des oberen Rahmenelements
11 angebracht ist. Das obere Ende des Schwenkverbindungselements
ist schwenkbeweglich mit der Stange 15 einer Rückholkolben-Zylindereinrichtung 14 verbunden,
die auf dem oberen Rahmenelement 11 angebracht ist, und die dazu dient, die Welle 8 zu bewegen und die
oberen und unteren sich bewegenden Elemente 5 zurückzuführen, nachdem sie in Bewegungsrichtung des
Stranges Sbewegt worden sind, wobei dies nachstehend noch näher erläutert wird. Die obere Welle 7 ist ähnlich
über eine Verbindungseinrichtung mit einer weiteren Rückholkolben-Zylindereinrichtung (nicht gezeigt) zur
ähnlichen Bewegung der Welle 7 und der sich bewegenden Elemente 4 gelagert
Wie aus F i g. 3 ersichtlich ist, ist eine Antriebseinrichtung vorgesehen, die die Wellen 7 und 8 über eine Nokkenantriebseinrichtung
21 und einen Verteiler 22 hin- und hergehend drehantreibt, wobei der Verteiler 22 den
zugeordneten oberen und unteren Wellen 7 und 8 eine hin- und hergehende Drehantriebsbewegung erteilt
Diese Einrichtungen sind üblich und werden daher nicht näher beschrieben.
Zwischen dem Verteiler 22 und den Wellen sind Universalgelenke vorgesehen, so daß sich die Wellen 7 und
8 in Bewegungsrichtung des Stranges S bewegen können, währenddem sie von dem Verteiler 22 angetrieben
werden.
Obgleich die Vorrichtung mit zwei Paaren von Wellen 7 und zwei Paaren von Wellen 8 gezeigt und beschrieben
ist, kann selbstverständlich auch eine andere geradzahlige Anzahl von solchen Wellen vorgesehen
sein, die zur Bewegung der sich bewegenden Elemente dienen.
Stromauf der Vorrichtung nach der Erfindung sind übliche Transportrollen 23 und Schlepprollen 24 vorgesehen,
die einen Teil einer sekundären Kühlzone der gesamten Gießvorrichtung bilden und die den Strang S
längs einer Transportbahn zum Kühlen führen und weiterbewegen.
Beim Betrieb der Vorrichtung werden die sich bewegenden Elemente 4 und 5 alternativ aufeinander zu bewegt,
um den Strang S zwischen denselben einzuspannen. Dann werden die sich bewegenden Elemente, die
Verstrebungen, an denen sie angebracht sind, und die Wellen, auf denen die Verstrebungen angebracht sind,
durch den sich bewegenden Strang 5 getragen, der mit Hilfe von Transportrollen 23 um eine vorbestimmte
Strecke bis zu einem Punkt weiterbewegt wird, an dem die Einspannwirkung aufgehoben wird.
Wenn die äußeren, sich bewegenden Elemente den Strang 5 zuerst einspannen, wobei die sich bewegenden
Elemente 4 in einer Ausgangsstellung sind, d. h. in den F i g. 2a und 2b die äußerste rechte Stellung einnehmen,
werden die Wellen 8 mit Hilfe der Antriebseinrichtung 20 über die Nockenantriebseinrichtung 21 und den Verteiler
22 derart drehangetrieben, daß die exzentrischen Abschnitte der Wellen 8 um einen gewissen Drehabstand
bzw. Drehwinkel in einer Richtung gedreht werden, um die Verstrebungen 3-2 aufeinanderzu zu bewegen,
wodurch die sich bewegenden, gegenüberliegenden oberen und unteren Ränder der sich bewegenden Elemente
in Andrückeingriff mit den oberen und unteren Flächen des Stranges S bewegt werden, und den Strang
5 dazwischen einspannen. Ab diesem Zeitpunkt werden die sich bewegenden Elemente 4 von dem sich bewegenden
Strang S getragen. Die Stangen 106 der Trageinrichtungen 10 schwenken sich um das Schwenkgelenk
10/in Uhrzeigerrichtung. Nach einer vorbestimmten Zeitdauer werden die Wellen 8 in Gegenrichtung
gedreht, um die exzentrischen Abschnitte zu verdrehen, so daß die oberen und unteren sich bewegenden Elemente
4 von einander weg zu einer Endstellung bewegt werden, um die Einwirkung auf den Strang aufzuheben.
Die Drehgeschwindigkeit der Wellen der Antriebseinrichtung 20 in einer konstanten Drehrichtung ist derart
eingestellt, daß die Nockenantriebseinrichtung 21 bewirkt, daß die Elemente 4 in ausreichendem Maße aufeinanderzu
bewegt werden, um den Strang S an der Ausgangsstellung zu ergreifen, an der sich die Stange
106 um einen maximalen Abstand in Gegenuhrzeigerrichtung um das Schwenkgelenk 10/bewegt hat, und um
zu bewirken, daß die Elemente in ausreichendem Maße voneinander weg bewegt werden, um das Einwirken auf
den Strang an der Endstellung aufzuheben, an der sich die Stange 1OZ? um einen maximalen Abstand in Uhrzeigerrichtung
um das Schwenkgelenk 10/bewegt hat Die maximalen Abstände werden durch die Geometrie der
Stange 106 und die Öffnung im oberen Rahmenelement 11 bestimmt, durch die die Stange 106 geht
Während des Zeitraums, währenddem die sich bewegenden Elemente 4 längs des Stranges durch den Strang
5 getragen werden, werden die sich bewegenden Elemente 5 von der Endstellung in die Ausgangsstellung
zurückgeführt Die Wellen 7 werden gedreht, um die exzentrischen Abschnitte zu bewegen, so daß die Elemente
5 von dem Strang S wegbewegt werden und die Rückholkolben-Zylindereinrichtung für die oberen
Welle 7 (nicht gezeigt) wird so betätigt, daß die Verbindungselemente 16 in einer Richtung geschwenkt werden,
um die oberen Wellen 7 in Gegenrichtung zu der Bewegungsrichtung des Stranges 5 zu bewegen. Bei dieser
Bewegung werden die Stangen der Trageinrichtungen 9 in Gegenuhrzeigerrichtung zu einer maximalen
Stellung geschwenkt, die einer Ausgangsstellung für die Einspannwirkung der sich bewegenden Elemente entspricht.
Die unteren Wellen 7 werden bei dieser Bewegung durch die Verbindungselemente 6-1 gestützt.
Die Nockeneinrichtung 21 treibt die Wellen 7 und 8 derart an, daß die Drehung der Wellen 7 die sich bewegenden Elemente 5 zu dem Zeitpunkt in Eingriff mit dem Strang bringt, an dem die sich bewegende.! Elemente 4 aus dem Einspanneingriff mit dem Strang S durch die Drehung der Wellen 8 freigekommen sind.
Die Nockeneinrichtung 21 treibt die Wellen 7 und 8 derart an, daß die Drehung der Wellen 7 die sich bewegenden Elemente 5 zu dem Zeitpunkt in Eingriff mit dem Strang bringt, an dem die sich bewegende.! Elemente 4 aus dem Einspanneingriff mit dem Strang S durch die Drehung der Wellen 8 freigekommen sind.
Somit wird der Abschnitt des durch die Vorrichtung bewegten Stranges 5 immer zwischen sich bewegenden
Elementen eingespannt
Der qualitätsverbessernde Druck wird auf den Strang 5 durch die Betätigung der Kolben-Zylindereinrichtung
12 aufgebracht. Die Kolben-Zylindereinrichtung 12 hat einen Zylinder 12a (siehe F i g. 4 und 5, in denen nähere
Einzelheiten angegeben sind), der schwenkbeweglich an einem Zylinderträger 25 auf der Oberseite des oberen
Rahmenelements 11 an einem Schwenkgelenk 26 angebracht ist und der einen Kolben 27 hat, dessen Kolbenstange
28 durch eine öffnung in dem oberen Rahmenelement 11 geht und sich in einen Raum innerhalb des
Elements 29 am Rahmen 2 erstreckt, an dem die Stange 28 schwenkbeweglich mit Hilfe einer öse um einen
Drehbolzen 30 gelagert ist. Die Position des oberen Rahmenelements 11 relativ zu dem unteren Rahmenelement
ist derart mit Hilfe der Kolben-Zylindereinrichtung 31 auf den oberen Enden der Elemente 29 eingestellt,
daß gegen die oberen Enden der Elemente 29 das obere Rahmenelement anliegt, wenn es mit Hilfe der
Kolben-Zylindereinrichtung 12 nach unten bewegt wird. Zum Aufbringen des qualitätsverbessernden Druckes
wird der Abstand d zwischen den oberen sich bewegenden Elementen und den unteren sich bewegenden EIementen
bestimmt, wenn dieselben in ihrer Einspannstellung sind, in der sie den gewünschten Druck auf den
Strang ausüben sollen. Dann wird der Kolben der Kolben-Zylindereinrichtung
31 in einer Ausgangsstellung derart eingestellt, daß in der untersten Stellung des oberen
Rahmenelements 11, in der das obere Rahmenelement gegen die Kolben anliegt, die unteren Ränder der
oberen sich bewegenden Elemente in ihren Einspannstellungen in einem Abstand d oberhalb der oberen
Ränder der unteren sich bewegenden Elemente in ihren Einspannstellungen sind.
Um das obere Rahmenelement 11 zu heben, wird der Raum im Zylinder 12a oberhalb des Kolbens 27 mit
Druckmittel aufgefüllt und der Zylinder 12a, der Zylinderhalter 25 und somit das obere Rahmenelement 11
heben sich relativ zu dem Kolben 27. Um das obere Rahmenelement 11 nach unten gegen die Kolben der
Kolben-Zylindereinrichtung 31 abzusenken, wird der Raum unterhalb des Kolbens 27 mit Druckmittel aufgefüllt
und somit werden der Zylinder 12a, der Zylinderträger 25 und daher auch das obere Rahmenelement 11
abgesenkt, bis das obere Rahmenelement 11 auf der Oberseite der Kolben der Kolben-Zyündereinrichtung
31 aufliegt. Zum Zeitpunkt des Einspannens des Stran-
ges zwischen den oberen und unteren sich bewegenden Elementen 4 und 5 wird daher eine Gesamtkraft aufgebracht,
die gleich der Einspannkraft und der qualitätsverbessernden Kraft ist, die auf den Strang über die sich
bewegenden Elemente aufzubringen ist
Wie vorstehend ausgeführt worden ist tritt ein gewissec Schwindmaß des Stranges auf, da der Strang einer
Abkühlung ausgesetzt ist Um den gewünschten qualitätsverbessernden
Druck auf dem Strang aufrecht zu erhalten, wenn sich dieser durch die vorliegende Vorrichtung
bewegt müssen die sich bewegenden Elemente geringfügig aufeinander zu bewegt werden, wenn sie
längs der Bewegung des Stranges in Führungs- und Transportrichtung getragen werden. Dies wird dadurch
erreicht daß die Kolben der Kolben-Zylindereinrichtung 31 während des Zeitpunktes betätigt werden, währenddem
die sich bewegenden Elemente von der Ausgangsstellung zu der Endstellung bewegt werden. Die
Kolben werden geringfügig abgesenkt wenn die sich bewegenden Elemente durch die Bewegung des Stranges
in Bewegungsrichtung desselben bewegt werden, bis die Endstellung erreicht ist von der aus sie sich
wiederum zu der Ausgangsstellung am Beginn des Einspannens des Stranges durch den nächsten Satz von sich
bewegenden Elementen nach oben bewegen. Bei einem Versuch mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung hat
sich gezeigt daß der Schwund 0,3 bis 0,4 mm zwischen dem Ausgangspunkt des Einspannens und dem Endpunkt
des Einspannens ist, wenn man sich bewegende Elemente mit einer Länge von 3,5 m verwendet und sich
der Strang etwa mit 1,2 m/min, bewegt Wenn man nunmehr
bewirkt, daß die Kolben der Kolben-Zylindereinrichtung 31 um diesen Betrag während des Zeitraumes
abgesenkt werden, währenddem der Strang die Elemente längs der Strangvorschubrichtung trägt bleibt der
Abstand zwischen den oberen und unteren sich bewegenden Elementen derart erhalten, daß die gewünschte
Größe des qualitätsverbessernden Druckes auf den Strang aufgebracht wird.
Die Vorrichtung nach der Erfindung ist in einer Führungs- und Transporteinrichtung für einen Gußstrang
wenigstens an dem Bereich unmittelbar vor der Stelle angeordnet, an der die Erstarrung des Stranges beendet
ist. Wie bekannt tritt in einem Stahl Seigerung auf, wenn die Stahlschmelze eine höhere Konzentration von
Verunreinigungen hat, d. h. in der Nähe des Endpunktes der Erstarrung. Die Stahlschmelze bleibt aber im stationären
Zustand flüssig, fließt in einen Zwischenraum im Strang S, der infolge von Ausbauchen oder Änderungen
des Spaltes zwischen den Stützpunkten des Stranges mit einem vergrößterten Volumen von unerstarrtem Metall
ausgefüllt wird. Dies wird mit der Vorrichtung nach der Erfindung verhindert. Da die Stahlbramme durch obere
und untere äußere Elemente 4 oder obere und untere innere Elemente 5 gehalten ist, wird sie einer Druckkraft
nicht nur durch die Sätze von Transportrollen 23 ausgesetzt die den Strang von der Kokille zu dem Haltepunkt
führen und transportieren, sondern auch an zugeordneten Flächenbereichen der Ränder der Elemente mit einer
Druckkraft beaufschlagt, durch die der Strang gehalten wird, wobei diese Bereiche parallel zur Längsrichtung
des Stranges sind und nahe beieinander liegen. Kein Teil des Stranges baucht sich zwischen quer verlaufenden
Druckeinwirkungslinien aus, die bei im Abstand angeordneten Druckrollen auftreten. Auch bildet
sich kein Raum, durch den die Stahlschmelze, wie zuvor beschrieben, in einer hohen Konzentration von Verunreinigungen
fließen kann. Darüber hinaus wird die Bildung von inneren Rissen verhindert Hierdurch erhält
man einen der wichtigen Vorteile der Erfindung, nämlich die Verhinderung des Auftretens von sekundären
Defekten, die sich in einem heißen Strang (& h. bei 9000C oder mehr) bilden können, wenn dieser direkt
entweder zu einem Walzwerk oder einem Nacherwärmungsofen gefördert wird.
Bei der Anwendung der Vorrichtung nach der Erfindung wird die geringfügige Seigerung, die unvermeidbar
im Strang auftritt durch die Wärme des Stranges selbst verteilt bzw. diffundiert, so daß die Seigerung
geringfügiger und unbedenklicher wird, wenn der Strang mit einer Geschwindigkeit von 0,4 bis 2,0 m/min,
transportiert wird. Gleichzeitig diffundieren alle Sulfide, Phosphide und Carbide mit dem Resultat daß Teile der
Einschlüsse, die bisher unvermeidbar sich infolge dieser Verunreinigungen gebildet haben, in eine unbedenkliche
Form verteilt bzw. diffundiert werden.
Eine abgewandelte Ausbildungsform der Vorrichtung nach den F i g. 1 bis 3 ist in den F i g. 4 und 5 gezeigt Bei
dieser Ausführungsform ist ein Kolben 33 vorgesehen, der schwenkbeweglich an einem Zapfen 32 auf dem
oberen Rahmenelement 11 und gleitbeweglich in einer zylindrischen Hülse 34 gelagert ist die an der Oberseite
des Rahmens 2 angebracht ist Die vertikale Bewegung des oberen Rahmenelements 11 wird entsprechend
durch den Kolben geführt, wenn dieser in der Hülse 34 gleitet.
Eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung ir-t in den Fig.6a und 6b gezeigt In
F i g. 6a ist stromab einer Kokille 35 eine Vielzahl von Paaren von Rollen 36 angeordnet die den gegossenen
Stahlstrang S führen, und es ist ein Satz von Transportrollen 23 zum Bewegen des Stranges S zwischen benachbarten
Rollen 36 vorgesehen. In der Nähe der Spitze 37 eines Sumpfes oder Kraters, der sich am Ende des
unerstarrten Teils des Stranges bildet, ist die Vorrichtung nach der Erfindung vorgesehen. Sie weist ein Paar
von gegenüberliegenden endlosen Bändern mit geradlinigen, in Querrichtung verlaufenden, aber biegbaren flächenstützenden
Elementen 38 auf, die nebeneinander liegend ähnlich einer Gleiskette eines Traktors oder
dergleichen mit der unteren Bahn oder dem unteren Trum des oberen Bandes verbunden sind, das im allgemeinen
parallel und in einem Abstand von dem oberen Trum des unteren Bandes vorgesehen ist. Die Räder 39,
die eine freie Drehbewegung ausführen können, sind in den zugeordneten Bändern an einem Ende angebracht
und sie sind mit einer Antriebseinrichtuiig (nicht gezeigt)
verbunden, um in die eine oder die andere Richtung zur Bewegung der Bänder zu Stellungen für ihre
Reparatur oder Wartung angetrieben zu werden. Leerlaufende Räder 39b sind an den anderen Enden der
Bänder vorgesehen. Eine Reihe von Stützrollen 40 sind so angeordnet daß sie gegen die Rückseiten des unteren
Trums des oberen Bandes und des oberen Trums des unteren Bandes anliegen, und eine Reihe von Stützrollen
41 ist derart angeordnet, daß die Stützrollen gegen das obere Trum des oberen Bandes und das untere
Trum des unteren Bandes anliegen. Lager 42a und 42i (siehe Fig. 6b) tragen die Enden der zugeordneten Räder
39a und 39b und die Lager sind in einem Gestell 45 der Vorrichtung zwischen oberen und unteren hydraulischen
Kolben-Zylindereinrichtungen 44 und dazwischenliegenden Kolben-Zylindereinrichtungen 43 gelagert.
Die Arbeitsweise dieser Ausführungsform nach der Erfindung ist ähnlich jener nach den Fig. 1 bis 3. Die
15
dizwischenliegenden Kolben-Zylindereinrichtungen 43
an dem Ende des Rahmens in Richtung zu der Kokille, d. h. am eintrittsseitigen Ende sind derart eingestellt, daß
sie einen Spalt zwischen den Buchsen 42a für die Räder 39a derart freilassen, daß der Abstand zwischen den
Flächen der Elemente 28, der gk.ich der Abmessung d'm
F i g. 1 ist, und den dazwischenliegenden Kolben-Zylindereinrichtungen
43 am anderen Ende des Rahmens, d. h. an dem austrittsseitigen Ende, derart eingestellt ist,
daß sein Abstand um das Schwindmaß der Dicke des zwischen den Bändern durchgehenden Stranges kleiner
als die Abmessung dist Dann werden die Kolben-Zyiindereinrichtungen
44 betätigt, um die Buchsen 42a und 42b gegen die dazwischenliegenden Kolben-Zylindereinrichtungen
43 zu drücken. Wenn dann der Strang 5 zwischen den Bändern mit Hilfe der Transportrollen 23
durchbewegt wird, wird ein qualitätsverbessernder Druck auf die Flächenbereiche des Stranges aufgebracht,
die sich quer zu dem Strang erstrecken, aber sehr nahe beieinander liegen, so daß kein Ausbauchen
zwischen den Elementen 38 auftreten kann. Die Räder 39 sind während dieses Vorganges nicht angetrieben, so
daß die Bänder durch den Strang in Vorschubrichtung durch den Antrieb der Transportrollen 23 getragen werden.
Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, wird nach der Erfindung nicht nur das Ausbauchen des
Stahlstranges mechanisch durch die Abstützung großer Flächenbereiche seiner Fläche anstelle einer Abstützung
nur an quer verlaufenden Linien verhindert, sondem es wird auch physikalisch dadurch verhindert, daß
eine Druckkraft längs der gesamten Länge des Stranges zwischen der erfindungsgemäßen Vorrichtung und den
die Transportkraft aufbringenden Einrichtungen, wie den Transportrollen 23, aufgebracht wird. Ferner wird
das Volumen des Stranges, das zwischen den flächenstützenden Elementen gehalten ist, reduziert und zwar
entsprechend dem Schwund des Stranges infolge seiner Erstarrung. Infolge dieser Merkmale ist keine Bewegung
der Stahlschmelze in der Nähe des Endpunktes der Strangerstarrung vorhanden, die bisher zu der Bildung
von verschiedenen Arten von Seigerungen geführt hat. Zusätzlich wird die unvermeidbar auftretende Mikroseigerung
wirksam aufgrund der Diffusion infolge der Wärme des Stranges selbst reduziert. Alle diese Einflußgrößen
tragen zu der Herstellung eines Stahlstranges mit ausgezeichneter Qualität bei.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
50
55
60
65
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Verbessern der Qualität eines Gußstranges, mit Einrichtungen zum Führen und
Transportieren des Stranges längs einer Bahn während seiner Erstarrung, gekennzeichnet
durch:
a) Einspanneinrichtungen (3-1, 3-2, 7, 8, 13, 11, 2; 40,41) zum Einspannen des Stranges (S) unter
einem Einspanndruck, mit einem Paar von oberen und unteren flächenstützenden Elementen
(4,5; 38), die auf gegenüberliegenden Seiten der Bahn des Stranges (S) am Endpunkt der Strangerstarrung
und in dessen Nähe angeordnet sind, und mit einer Bewegungseinrichtung (7 bis
10,13,20 bis 22; 39a, 39ty, die mit den flächenstützenden
Elementen (4,5; 38) lediglich zu deren Bewegung in Einspanneingriff mit dem
Strang (S) und aus dem Einspanneingriff mit dem Strang (S) heraus verbunden ist, wobei die
oberen und unteren flächenstützenden Elemente (4,5; 38) in einer Richtung parallel zur Führungs-
und Transportrichtung des Stranges (S) frei beweglich sind und wobei die Bewegungseinrichtung
(7 bis 10, 13, 20 bis 22; 39a, 39f>;
derart betätigbar ist, daß sie die flächenstützenden Elemente (4, 5; 38) in einer Ausgangsstellung
in Einspanneingriff mit dem Strang (S) bewegt und nach dem Transport der flächenstützenden
Elemente (4,5; 38) durch den Strang (S) während dessen Führung und Transport längs
seiner Bahn um eine vorbestimmte Strecke die flächenstützenden Elemente (4, 5; 38) aus dem
Eingriffszustand mit dem Strang (S) wegbewegt, und
b) eine Druckbeaufschlagungseinrichtung (12, 31; 43, 44), die einen Druck auf die flächenstützenden
Elemente (4, 5; 38) zum Aufrechterhalten des Eingriffes mit dem Strang (S) ohne Behinderung
der Bewegungsfreiheit in Richtung parallel zur Führungs- und Transportrichtung des
Stranges (S) aufbringt, wobei der Strang (S) die Einspanneinrichtungen (3-1, 3-2, 7, 8, 13, 11, 2)
mit den flächenstützenden Elementen (4, 5; 38) bei seinem Transport trägt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die flächenstützenden Elemente eine
Vielzahl von in engem Abstand angeordneten parallelen, sich bewegenden Elementen (4, 5) aufweisen,
die sich in Führungs- und Transportrichtung des Stranges ß?J erstrecken.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
a) daß die flächenstützenden Elemente mindestens zwei Sätze von oberen, sich bewegenden Elementen
(4, 5) und zwei Sätze von unteren, sich bewegenden Elementen (4,5) aufweisen,
b) daß die sich bewegenden Elemente (4 oder 5) eines Satzes überlappend oder alternierend zu
den sich bewegenden Elementen (5 oder 4) des anderen Satzes angeordnet sind,
c) daß die Bewegungseinrichtung (7 bis 10, 13, 20 bis 22) ferner eine Einrichtung (14 bis 19) aufweist,
die. nachdem einer der Sätze von oberen und unteren sich bewegenden Elementen aus
dem Einspanneingriff mit dem Strang (S) wegbewegt worden ist, eine Kraft nur auf diesen
zugeordneten Satz von sich bewegenden Elementen (4 oder 5) ausübt von der Stellung, in
der die sich bewegenden Elemente außer Eingriff mit dem Strang (S) sind, bis zu der Stellung,
in der sie in Eingriff mit dem Strang (S) sind, und d) daß die Bewegungseinrichtung (7 bis 10, 13, 20
bis 22) während dieser Rückholbewegung des zugeordneten einen Satzes von sich bewegenden
Elementen (4 oder 5) derart betreibbar ist, daß der andere zugeordnete Satz von oberen
und unteren sich bewegenden Elementen (5 oder 4) in den Einspanneingriff mit dem Strang
(S) bewegt wird.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungseinrichtung
ein Rahmenelement (2) und auf der der Bahn des Rahmenelements (2) gegenüberliegenden Seite
ein oberes Rahmenelement (11) aufweist, das in Richtung auf das Rahmenelement (2) und von diesem
weg bewegbar ist, daß die Einspanneinrichtung (3-1, 3-2, 7, 8, 13, 11, 2) zwischen dem Rahmenelement
(2) und dem oberen Rahmenelement (11) angeordnet ist, daß eine Rolleinrichtung (13) für eine
Rollbewegung in eine Richtung parallel zur Bewegungsrichtung des Stranges (S) zwischen dem Rahmenelement
(2) und der Einspanneinrichtung und zwischen dem oberen Rahmenelement (11) und der
Einspanneinrichtung zum Zulassen einer Bewegung der Einspanneinrichtung mit dem Strang (S) relativ
zum Rahmenelement (2) und zum oberen Rahmenelement (11) vorgesehen ist, und daß eine hydraulische
Kolben-Zylindereinrichtung (12) zum Aufbringen einer nach unten wirkenden Kraft auf das obere
Rahmenelement (11) entgegen der Einspanneinrichtung vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenelement
(2) die hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung (12) zum Aufbringen der nach unten wirkenden Kraft auf
das obere Rahmenelement (11) eine höhenverstellbare Kolben-Zylindereinrichtung (31) aufweist, die
zur Positionierung der flächenstützendjn Elemente (4, 5) oberhalb des Stranges (S) in einem vorbestimmten
Abstand (d) von den flächenstützenden Elementen (4, 5) unterhalb des Stranges (S) gegen
das obere Rahmenelement (11) anliegt, wobei der Abstand (d)aeran ausreichend bemessen ist, daß der
gewünschte Druck auf die oberen und unteren flächenstützenden Elemente (4,5) ausübbar ist, um diese
in Kontakt mit dem Strang (S) zu bringen, und daß die hydraulische Kolben-Zylindereinrichtung (12)
und die höhenverstellbare Kolben-Zylindereinrichtung (31) während der Bewegung der flächenstützenden
Elemente (4,5) mit dem Strang (S) zum Absenken des oberen Rahmenelements (11) um einen
Abstand entsprechend der Dickenabnahme des Stranges während der Bewegung der durch den
Strang (S) längs desselben bewegten flächenstützenden Elemente (4,5) verstellbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen und unteren flächenstützenden
Elemente (38) ein Paar von im Abstand angeordneten, gegenüberliegenden endlosen Bändern
(38) aufweisen, von denen eines oberhalb und eines
unterhalb der Bahn des Stranges (S) angeordnet ist,
daß jedes Band (38) eine Vielzahl von in Querrichtung verlaufenden und biegbaren flächenstützenden
Gliedern aufweist, die miteinander nebeneinander liegend verbunden sind, daß die Einspanneinrichtungen
Rollen (39,40,41) an jedem Ende und der Mitte jedes Bandes (38) aufweisen, die die Bänder (38) stützen,
daß die Rollen (39, 40, 4t) frei drehbeweglich sind, um ein Tragen der Bänder (38) oberhalb und
unterhalb des Stranges (S) mit dem Strang (S) zu ermöglichen, wenn die Bänder (38) in Einspanneingriff
mit dem Strang (S) sind, und daß die Druckbeaufschlagungseinrichtung
auf die Bänder (38) oberhalb und unterhalb des Stranges (S^ einwirkende hydraulische
Kolben-Zylindereinrichtungen (43, 44) aufweist
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulischen Kolben-Zylindereinrichtungen
(43, 44) in Eingriff mit den Lagern (42a, 42Z?;der Rollen (39) sind.
8. Verfahren zum Verbessern der Qualität eines Gußstranges, bei dem der Strang längs einer Bahn
geführt und transportiert wird, wobei mindestens auf einem Teil der Bahn ein Druck auf den Strang
aufgebracht wird, dadurch gekennzeichnet,
Applications Claiming Priority (2)
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| JP16683082A JPS5956957A (ja) | 1982-09-25 | 1982-09-25 | 鋳片案内搬送装置 |
| JP3707083A JPS59163064A (ja) | 1983-03-07 | 1983-03-07 | 連続鋳造機 |
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| DE3334740A1 DE3334740A1 (de) | 1984-03-29 |
| DE3334740C2 true DE3334740C2 (de) | 1986-07-31 |
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ID=26376172
Family Applications (1)
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| GB (1) | GB2127335B (de) |
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