DE333335C - Geheimkamera in Form eines einroehrigen Feldstechers - Google Patents
Geheimkamera in Form eines einroehrigen FeldstechersInfo
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-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/48—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus
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- Cameras Adapted For Combination With Other Photographic Or Optical Apparatuses (AREA)
Description
Die Erfindung hat den Zweck, bei einer Geheimkamera in Form eines einröhrigen Feldstechers
(Triedermonokels) die Öffnung für das Objektiv unsichtbar zu machen, was bei den
bisher bekannten Kameras ähnlicher Formgebung nicht der Fall war.
Bei dieser erfolgt die Belichtung durch Vorbeigleiten einer mit einem Loch versehenen gebogenen
Blechkappe vor der Lichtöffnung im
ίο Mantel, nach der Art der Fallbrettverschlüsse.
Da die Öffnung im Gehäusemantel schon
auf beträchtliche Entfernung das Geheimnis einer solchen Feldstecherkamera verrät, . ist
nach der Erfindung die Lichtöffnung für das Objektiv im Gehäusemantel durch eine sich
mit dem Gehäuseäußeren vergleichende Scheibe bis zum letzten Augenblick der zu erfolgenden
Aufnahme geschlossen. Den feinen, zwischen Scheibe und Mantel sich bildenden kreisförmigen
Schlitz kann man nur in unmittelbarster Nähe der Feldstecherkamera wahrnehmen, in
den meisten Fällen wird man ihn wohl überhaupt nicht erkennen, wenn man nicht vorher
darauf aufmerksam gemacht ist.
Durch die neue Art des Verschlusses der Belichtungsöffnung ist die allein zweckmäßige
Eigenart einer Geheimkamera wirklich gewährleistet.
Die Erfindung ist durch nachstehend aufgeführte Darstellungen zeichnerisch wiedergegeben.
Fig. ι zeigt die Kamera im mittleren Längsschnitt,
Fig. 2 dieselbe im mittleren Querschnitt,
Fig. 3 bis 5 die Verschlußklappe in verschiedenen Stellungen, und zwar erstmals in
Ruhestellung, dann im zurückgezogenen Zustand, drittens zur Seite geschoben, Belichtungsöffnung freigegeben.
Das äußere Gehäuse der Kamera besteht aus den beiden Seitenteilen 1 und 2 und dem
gebogenen Gehäusemantel 3, der vorn in seinem gerundeten Teile von der Belichtungsöffnung
durchbrochen wird. Zusammengehalten werden diese Teile durch die inneren Gestellbleche 4
bis 7, an denen auch der eigentliche Kamera- ■ körper 8 befestigt ist, der die Form eines
Pyramidenstumpfes zeigt und mit einem Rohrstutzen 9 versehen ist.
Die Lichtöffnung im Mantelteile 3 ist für gewöhnlich durch eine runde Scheibe 10 verschlossen,
die kurz vor der Belichtung zurückgeschoben und dann zur Seite bewegt wird, um nach der Belichtung wieder in die ursprüngliche
Lage zurückzukehren.
Dies wird auf folgende Weise erreicht: In einer kurzen, rohrförmigen Führung des Tragbleches
11 dreht sich die Achse 12 eines Lichtkappenträgers
13, den die Schraubenfeder 14 in die ursprüngliche Lage zurückzudrehen strebt.
Die eigentliche Lichtkappe 15 ist im rechten Winkel gebogen. Der Teil, der senkrecht zur
optischen Achse steht, trägt an seinem Ende die runde Verschlußscheibe 10. Der parallel
zur optischen Achse verlaufende Teil der Lichtkappe 15 ist mittels der Schrauben 16 und 17
am Kappenträger 13 befestigt, aber so, daß er durch die Gleitschlitze 18 und 19 geführt
auf dem Träger 13 hin und her gleiten kann. Die Feder 20 sucht die Lichtkappe stets nach
außen und damit die runde Scheibe 10 in die Lichtöffnung des Mantels 3 zu drücken. Das
innere Ende der Lichtkappe 15 ist zu einer Zahnlücke 21 ausgebildet, die mit einem entsprechend
geformten Zahn 22 des Zwischenteils 23 zusammenarbeitet. Dieser Zwischenteil 23 ist um die Achse 12 drehbar gelagert
und mit seitlichen Fortsätzen 24 und 25 versehen. Der Fortsatz 24 zeigt einen Führungsschlitz, in den ein Führungsstift 26 des Ausrückhebels
27 greift. Dieser arbeitet mittels der Nase 28 mit dem Verschlußauslöser 29 zusammen
; die Spiralfeder 30 sucht ihn stets in die ursprüngliche Lage zurückzudrücken. ·
Die Bewegung der Scheibe 10 spielt sich nun folgendermaßen ab: Bewegt man den Auslöser
29, so drückt dieser mit seinem Eck 31 gegen die Nase 28 und damit den Hebel 27 nach
oben. Infolgedessen zieht der Zahn 22 zunächst die Lichtkappe 15 nach innen gegen die Achse
12 bis der Fortsatz 25 des Zwischenteils 23 gegen sie stößt (Fig. 4). Damit ist die Scheibe 10
aus der Lichtöffnung des Mantels 3 nach innen zurückgezogen und die Lichtkappe 15 kann
nun, dem weiteren Drucke des Auslösers 29 und des Ausrückhebels 27 nachgebend, zur
Seite ausweichen, bis die Lichtöffnung im Mantel 3 völlig freigelegt ist (Fig. 5). Die
kreisbogenförmige Rundung des Endes 32 des Auslösers 29 sorgt dafür, daß diese äußerste
Stellung der Lichtkappe aufrechterhalten wird, solange die Verschlußauslösevorrichtung arbeitet ,
und die Belichtung bewirkt. Erst wenn sie außer Tätigkeit ist, kann die Lichtkappe in
der umgekehrten Reihenfolge, wie vorher beschrieben, in ihre ursprüngliche Lage (Fig. 3)
zurückkehren und die Lichtöffnung des Mantels wieder schließen.
Auf dem Gehäuseteil 1 ist ein aus zwei Linsen und einem unter 45 Grad geneigten Spiegel
bestehender Sucher 33 angebracht, der in seinem Äußeren die Form eines Feldstecherokulars
zeigt. Zwischen den hinteren Enden der Gel.äusebleche 1, 2 und 3 und dem des Kamerakörpers
8 ist ein Zwischenraum vorgesehen zum Einschieben einer Kassette mit der lichtempfindlichen
Platte 35 (Fig. 1).
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Geheimkamera in dar Form eines einröhrigen Feldstechers (Triedermonokels) dadurch gekennzeichnet, daß eine die Belichtungsöffnung schließende Scheibe (10) der Lichtkappe (15) erst unmittelbar vor der Belichtung durch den Auslöser des Verj Schlusses zuerst nach innen gezogen, dann j zur Seite geschoben und unmittelbar nach j der Belichtung, sobald der Auslöser in seine j Ausgangslage zurückgekehrt, auf dem um- ! gekehrten Wege in die Belichtungsöffnung des Mantels zurückgebracht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE333335T | 1919-10-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE333335C true DE333335C (de) | 1921-02-22 |
Family
ID=6209173
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919333335D Expired DE333335C (de) | 1919-10-19 | 1919-10-19 | Geheimkamera in Form eines einroehrigen Feldstechers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE333335C (de) |
-
1919
- 1919-10-19 DE DE1919333335D patent/DE333335C/de not_active Expired
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