DE3333114C2 - - Google Patents
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R22/00—Safety belts or body harnesses in vehicles
- B60R22/48—Control systems, alarms, or interlock systems, for the correct application of the belt or harness
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60N—SEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60N2/00—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
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- B60N2/38—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles specially constructed for use on tractors or like off-road vehicles
-
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- B60R22/48—Control systems, alarms, or interlock systems, for the correct application of the belt or harness
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitsvor
richtung für ein Fahrzeug, insbesondere für einen
Kompaktlader, gemäß dem Oberbegriff des Hauptan
spruches.
Bei Kompaktladern erfolgt das Steuern des Fahrzeuges
durch unterschiedlich schnellen Antrieb oder unter
schiedlichen Richtungsantrieb der Räder an jeder
Seite des Fahrzeuges. Der Fahrer sitzt vor dem Motor
und zwischen den Armen eines hydraulisch betätigten
Auslegers, an dem Arbeitswerkzeuge angeschlossen
sind. Obgleich ein Führerhaus und ein Überrollkäfig
vorgesehen sind, ist der Fahrer durch die ruckartige
Bewegung des Fahrzeuges und die unterschiedlichen
Seitenbeschleunigungen stark gefährdet und es be
steht daher ein großes Interesse, den Fahrer solcher
Kompaktlader dazu zu zwingen, während der Benutzung
des Fahrzeuges einen Sicherheitsgurt anzulegen.
Es sind Vorschläge gemacht worden, zusätzliche
Steuerungssperrsysteme vorzusehen, um die Sicherheit
des Fahrers unabhängig von einem Sicherheitsgurt zu
erhöhen. So verwendet z. B. der "BOBCAT"-Lader der
Firma "Clark Equipment Company" eine schwenkbare
Stange in Verbindung mit dem Sitz. Wenn diese Stange
in der aufrechten Position steht, sind die Fußpedale
und die Betätigungshebel für den Ausleger gesperrt
und der Fahrer kann leicht das Fahrzeug besteigen
oder verlassen. Wenn die Sitzstange unten ist, sind
die Steuerungssysteme freigegeben und die Stange
schafft einen zusätzlichen Schutz dagegen, daß der
Fahrer während des Arbeitens mit dem Fahrzeug nach
vorne geschleudert wird. Diese Art von Rückhalte
systemen ist jedoch vollkommen unabhängig von dem
Sicherheitsgurt und bewirkt in keiner Weise eine Er
mutigung für den Fahrer, seinen Sicherheitsgurt
ebenfalls anzulegen. Darüberhinaus ist diese Art von
schwenkbaren Sitzstangen unhandlich und teuer.
Ähnlich sperrt eine Vorrichtung gemäß der US-PS
39 27 776 die Betätigungspedale des Laders, hier je
doch in Abhängigkeit davon, ob der Fahrersitz durch
das Gewicht des Fahrzeugführers be- oder entlastet
ist. Unbeabsichtigt kann diese Sperre je nach Ge
wicht des Fahrers und Unebenheiten der Fahrbahn in
Kraft treten und erhöhten Verschleiß hervorrufen.
Auch ist es bekanntgeworden, eine Beeinflussung der
Antriebsmittel durch die Gurtbetätigung vorzusehen.
Eine aus der US-PS 32 95 862 bekanntgewordene, von
Hand gegen eine Rückstellkraft verstellbare Schwenk
einrichtung für zumindest einen Gurtteil kann gemäß
der FR-PS 21 06 970 dazu dienen, den Zustand des
Sicherheitsgurtes als "angelegt" oder "nicht ange
legt" zu identifizieren und entsprechende Kontroll
einrichtungen zu aktivieren oder aber das Starten zu
verhindern. In der DE-OS 29 01 429 ist die Betäti
gung des Zündschlosses zum Starten des Fahrzeuges
vom Anlegen des Sicherheitsgurtes abhängig. In der
DE-OS 27 31 089 wird vorgeschlagen, die Leistungsab
gabe der Antriebsmittel stark einzuschränken, so
lange der Sicherheitsgurt nicht angelegt ist.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, eine Kontrollvorrichtung bezüglich des
Anlegens eines Sicherheitsgurtes, insbesondere für
Kompaktlader, zu schaffen, die unabhängig vom elek
trischen Zündsystem sicherstellt, daß die wesent
lichen Teile des Fahrzeuges nur in Betrieb genommen
werden können, wenn der Fahrer den Gurt angelegt
hat, wobei diese Kontrollvorrichtung unabhängig vom
Gewicht des Fahrers sein soll und gleichzeitig unab
hängig von Schwingungen und Kippbewegungen des
Fahrzeuges.
Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird
durch die Kombination der Merkmale des kennzeichnen
den Teiles des Hauptanspruches gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteran
sprüchen erläutert.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfol
gend anhand der Zeichnungen beschrieben. Die Zeichnun
gen zeigen dabei in
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Kompaktladers,
für welchen die Sicherheitsvorrichtung
speziell geeignet ist, in
Fig. 2 eine vergrößerte Seitenansicht eines
Fahrersitzes, in
Fig. 3 eine Explosionsdarstellung der Sicher
heitsgurtverbindung, in
Fig. 4 eine Seitenansicht eines Ausführungsbei
spieles der Erfindung, in
Fig. 5 eine Draufsicht auf ein Ausführungsbei
spiel der Erfindung, in
Fig. 6 eine Endansicht der Fußpedal-Steuerver
bindung und in
Fig. 7 ein zweites Ausführungsbeispiel der Er
findung.
In den Zeichnungen ist in Fig. 1 ein Kompaktlader
gezeichnet, für welchen die Sicherheitsvorrichtung
speziell angepaßt ist. Das Fahrzeug 10 weist einen
Rahmen 12 auf mit Rädern 14, die an den beiden Seiten
mit einem relativ kurzen Radstand angeordnet sind.
Ein rückwärtig angeordneter Motor 16 treibt die Rä
der 14 an jeder Seite mit Hilfe von hydrostatischen
Übertragungsmitteln, die nicht dargestellt sind, un
abhängig an.
Eine Führerkabine 18 wird durch einen Überrollkäfig
20 und einen Sitz 22 zwischen zwei Hubarmen 24 ge
bildet. Die inneren Enden dieser Hubarme 24 sind an
Punkten 26 an aufragenden Abschnitten des Rahmens 12
hinter der Führerkabine 18 angelenkt. Ein Löffel 28
ist an den äußeren Enden der Hubarme 24 an Punkten
30 anscharniert. Das Heben und Senken der Hubarme 24
wird durch doppeltwirkende Zylinder 32 bewirkt,
während weitere Zylinder 34 zum Kippen des Löffels
28 vorhanden sind. Steuerungseinrichtungen, die Fuß
pedale und einen T-förmigen Handgriff oder andere
Handgriffe (die in der Zeichnung nicht dargestellt
sind) beinhalten, sind in der Führerkabine 18 vor
handen, um das Fahrzeug 10 zu steuern. Weiterhin ist
ein Sicherheitsgurt 36 vorhanden, der Teil der Si
cherheitsvorrichtung 40 ist.
Die Fig. 2 und 3 verdeutlichen die Funktion des Si
cherheitsgurtes 36 in der Sicherheitsvorrichtung 40.
Der Sicherheitsgurt 36 besteht aus zwei Abschnitten
36 a und 36 b. Der Abschnitt 36 a des Sicherheitsgurtes
ist von einer vorgegebenen Länge und weist eine
Zunge 42 auf, die in einem Schloß 44 aufgenommen
werden kann, welches am anderen Abschnitt 36 b des
Sicherheitsgurtes angebracht ist, wobei dieser Ab
schnitt eine veränderliche Länge aufweist. Die an
deren Enden der Abschnitte 36 a und 36 b des Sicher
heitsgurtes 36 sind mit dem Rahmen 12 verbunden. Da
bei ist der Abschnitt 36 a an einem Schwenkarm 46 und
einer Blattfeder 48 mit Hilfe einer Schraube 50 be
festigt. Das obere Ende der Blattfeder 48 ist so
ausgebildet, daß es in eine Tasche 52 an dem unteren
Ende des Abschnittes 36 a des Sicherheitsgurtes hin
einpaßt. Die Blattfeder 48 soll dem Fahrer das An
legen des Sicherheitsgurtes 36 erleichtern. Das un
tere Ende des Abschnittes 36 a des Sicherheitsgurtes
36, der Schwenkarm 46 und die Blattfeder 48 sind
durch die Schraube 50 fest miteinander verbunden.
Der Schwenkarm 46 und die Blattfeder 48 sind wie
derum durch einen gemeinsamen Stift 54 an einer auf
einer Sitzplatte 58 angeordneten Stützklammer 56
schwenkbar gelagert. Eine Verlängerung der Schwenk
arme 46 erstreckt sich durch einen Schlitz 60 in der
Sitzplatte 58 und ist mit dem Rest der Sicherheits
vorrichtung 40 verbunden. Das untere Ende des an
deren Abschnittes 36 b des Sicherheitsgurtes 36 ist
durch eine Schraube 62 an einem Winkel 64 festge
legt, welcher an der Sitzplatte 58 durch eine wei
tere Schraube 66 festgelegt ist.
Die Stellung des Schwenkarmes 46 steuert den ver
riegelten oder entriegelten Zustand des Restes der
Sicherheitsvorrichtung 40 wie nachfolgend beschrie
ben werden wird.
Mit Bezug auf die Fig. 4 und 5 in Verbindung mit
Fig. 2 ist das untere Ende des Schwenkarmes 46 an
einem Punkt 68 mit dem einen Ende einer starren
Stange 70 schwenkbar verbunden. Die Stange 70 er
streckt sich durch eine Öffnung in einer fahrzeug
festen Führungsplatte 72 und eine Druckfeder 74 ist
zwischen dieser Führungsplatte und einem Abstützring
76 an der Stange 70 angeordnet, um normalerweise den
Schwenkarm 46 im Verhältnis zum Sitz 22 in seiner
unteren Stellung zu halten.
Das andere Ende der Stange 70 ist an einem Punkt 77
mit einer Riegelplatte 78 schwenkbar verbunden, wel
che wiederum an einer Befestigungsplatte 80 mit Hil
fe eines Stiftes 82 drehbar gelagert ist. Die Be
festigungsplatte 80 ist auf einer Bodenplatte 84 des
Rahmens 12 angeordnet. Es ist somit eine direkte
mechanische Verbindung zwischen dem Schwenkarm 46
und der Riegelplatte 78 geschaffen, wobei die Druck
feder 74 normalerweise den Schwenkarm 46 nach hinten
drückt und die Riegelplatte 78 nach unten.
Mit Bezug auf die Fig. 6 in Verbindung mit den Fig.
4 und 5 ist die Riegelplatte 78 einem Steuerventil
86 benachbart angeordnet. Wie dargestellt, steuert
das Steuerventil 86 die Tätigkeit der Hubarme 24 und
des Löffels 28 oder irgendeines anderen Zubehörs. Im
einzelnen weist das Steuerventil 86 drei Ventil
schieber 88, 90 und 92 auf, welche unabhängig von
einander durch den Fahrer bewegbar sind, um den Fluß
der Hydraulikflüssigkeit zu den Zylindern 32 und 34
zu steuern und dadurch die Bedienung der Hubarme
und/oder irgendeines daran zu befestigten Werkzeuges
zu steuern. Eine solche Steuerung wird typischer
weise durch Pedale 94, 96 und 98 betätigt, wobei Ge
schwindigkeit und Richtungssteuerung des Fahrzeuges
mittels eines T-förmigen Handgriffes oder anderer
Handgriffe, die nicht dargestellt sind, gesteuert
werden.
Die Pedale 94, 96 und 98 können um eine gemeinsame
Welle 100 geschwenkt werden, welche sich zwischen
den Seitenwänden des Rahmens 12 erstreckt. Die Pe
dale 94, 96 und 98 sind jeweils mit ihren Ventil
schiebern 88, 90 bzw. 92 durch Verbindungsstangen
102, 104 und 106 verbunden. Jede der Verbindungs
stangen 102, 104 und 106 ist vorzugsweise mit ihren
jeweiligen Ventilschiebern mit Hilfe eines Hakens
108 und eines Querstiftes 110 verbunden, um den nö
tigen Abstand zu der Riegelplatte 78 zu schaffen.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, ist der Haken 108 und
der Querstift 110 an der Verbindungsstelle zwischen
der Verbindungsstange 102 und dem Ventilschieber 88,
der die Schwenkzylinder 34 steuert, vorgesehen. Ähn
liche Haken und Querstifte sind an den Treffpunkten
von Verbindungsstange 104 und Ventilschieber 90 für
den Hebezylinder 32 vorgesehen und an dem Treffpunkt
von Verbindungsstange 106 und Steuerschieber 92 für
die Betätigung einer Zusatzeinrichtung, wie z.B. ein
Bohrer, ein Kratzer od. dgl., an den Enden der Hub
arme 24. Die Querstifte 110 an den Ventilschiebern
88 und 90 werden in Ausnehmungen aufgenommen, die in
der Riegelplatte 78 eingeformt sind und das Ventil
86 in seiner Neutralstellung sperren.
Wie dargestellt, werden nur die Ventilschieber 88
und 90 für die Hebe- und Kippzylinder der Hebearme
24 durch die Riegelplatte 78 beaufschlagt, da es
manchmal wünschenswert ist, den anderen Ventilschie
ber 92 freizulassen, so daß die zusätzliche Einrich
tung bedient werden kann, während der Fahrer außer
halb des Fahrzeuges 10 ist. Jedoch kann auch entwe
der nur eines oder alle drei der Ventilschieber auf
diese Weise verriegelt werden, wenn dies gewünscht
wird.
Die Sicherheitsvorrichtung 40 funktioniert wie
folgt:
Wenn der Sicherheitsgurt 36 geöffnet ist, drückt die
Druckfeder 74 die Stange 70 weg von der Führungs
platte 72, so daß die Riegelplatte 78 nach unten in
die verriegelte Stellung bewegt wird, wie in Fig. 4
dargestellt, während der Schwenkarm 46 gleichzeitig
nach hinten in die in Fig. 2 gestrichelte Stellung
gdrückt wird. Wenn der Sicherheitsgurt 36 nicht an
gelegt ist, sind die Ventilschieber 88 und 90 des
Steuerventils 86 mechanisch in ihrer neutralen Stel
lung verriegelt, so daß die Zylinder 32 und 34 nicht
durch die Pedale 94 und 98 unabsichtlich betätigt
werden können, wie es ansonsten passieren könnte,
wenn der Fahrer die Führerkabine 18 verläßt oder be
tritt. Dieser Zustand wird aufrechterhalten, bis der
Fahrer im Sitz 22 Platz genommen hat und den Sicher
heitsgurt 36 korrekt angelegt hat. Beim korrekten
Anlegen des Sicherheitsgurtes 36 muß der Fahrer den
Abschnitt 36 a nach vorne ziehen und damit den
Schwenkarm 46 und die Stange 70 gegen die Wirkung
der Druckfeder 74 bewegen, so daß die Riegelplatte
78 aus ihrem verriegelnden Eingriff mit dem Steuer
ventil 86 gehoben wird. Die Druckfeder 74 drückt die
Riegelplatte 78 in ihre verriegelte Stellung zurück,
sobald der Sicherheitsgurt 36 losgelassen wird.
In Fig. 7 ist eine Sicherheitsvorrichtung 111 darge
stellt, die ein zweites Ausführungsbeispiel der Er
findung darstellt. Sie weist Komponenten auf, die in
Konstruktion und Arbeitsweise im wesentlichen iden
tisch sind mit Komponenten der Sicherheitsvorrich
tung 40, die in den Fig. 2 bis 6 dargestellt ist.
Solche identischen Komponenten werden in Fig. 7 mit
denselben Bezugszeichen versehen und von ihnen durch
einen Strich unterschieden.
Der Hauptunterschied zwischen den beiden Ausfüh
rungsbeispielen liegt darin, daß das zweite ein
System betrifft, das ein elektrisch oder hydraulisch
betätigtes Steuerventil anstelle eines mechanisch
betätigten Steuerventils aufweist. Die Stange 70′ ist
so ausgelegt, daß sie als Stößel auf den Kontaktbe
reich eines Schaltelementes 112 wirkt, das ein elek
trischer Schalter, ein Magnetventil oder ein hydrau
lisches Ventil sein kann. Die "Ein"- oder "Aus"-Sig
nale werden vom Schaltelement 112 über Leitungen 114
zu den Hubzylindern 32 und vorzugsweise auch zu den
Schwenkzylindern 34 geleitet. Die Feder 74′ drückt
normalerweise den Schwenkarm 46′ hochkant, so daß
die Stange 70′ keinen Kontakt mit dem Schaltelement
112 hat, welcher damit ausgeschaltet ist. Ansonsten
ähnelt das System in Funktion und Wirkung der
Sicherheitsvorrichtung 40, die oben beschrieben wur
de.
Claims (5)
1. Sicherheitsvorrichtung für ein Fahrzeug, ins
besondere für einen Kompaktlader, mit einer
Fahrerrückhaltevorrichtung und einer Vorrich
tung zum Sperren eines für den Antrieb des
Fahrzeuges wichtigen Steuerteils, wobei die
Fahrerrückhaltevorrichtung aus einem Sicher
heitsgurt mit einem Paar von Sicherheitsgurt
abschnitten besteht, die an gegenüberliegen
den Seiten des Sitzes angeordnet sind und
einer Vorrichtung, um die beiden an der Ka
rosserie des Fahrzeuges verankerten Abschnit
te des Sicherheitsgurtes lösbar miteinander
zu befestigen und wobei der eine Gurtab
schnitt mit einer Vorrichtung versehen ist,
die beim Anlegen des Gurtes die auf das Steu
erteil wirkende Sperre betätigt, gekennzeich
net durch die Kombination der Merkmale
daß das Sperren des Steuerteiles durch den
Sicherheitsgurt (36) ausgelöst wird,
daß der eine Gurtabschnitt (36 a) mittels
eines Schwenkarmes (46) am Fahrzeug befestigt
ist und der Schwenkarm (46) so angeordnet
ist, daß er zwischen einer vorderen Stellung,
die einem angelegten Sicherheitsgurt (36)
entspricht und einer hinteren Stellung, die
einem nicht angelegten Sicherheitsgurt (36)
entspricht, von Hand verschwenkbar ist, wobei
eine elastische Vorrichtung (Druckfeder 74)
den Schwenkarm (46) normalerweise in seiner
hinteren Position hält und
daß in der hinteren Stellung des Schwenkarmes
(46) ein Steuerventil (86) des Antriebes in
seiner neutralen Stellung verriegelt wird.
2. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß das Steuerventil
(86) mindestens einen Ventilschieber (88, 90,
92) aufweist, der durch eine schwenkbare Rie
gelplatte (78) verriegelt wird und daß die
Riegelplatte (78) über eine mechanische Ver
bindung (Stange 70) mit dem Schwenkarm (46)
verbunden ist.
3. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 2, da
durch gekennzeichnet, daß die mechanische
Verbindung zwischen dem Schwenkarm (46) und
der Riegelplatte (78) als starre Stange (70)
ausgebildet ist.
4. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß das Steuerventil
als an sich bekanntes Magnetventil ausgebil
det ist, das über Leitungen (114) mit einem
Schaltelement (112) verbunden ist, das über
eine Stange (70′) an dem Schwenkarm (46′) be
tätigt wird.
5. Sicherheitsvorrichtung nach einem der An
sprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die elastische Vorrichtung als Druckfeder
(74) ausgebildet ist, die zwischen einer
fahrzeugfesten Führungsplatte (72, 72′) und
einem mit der Stange (70, 70′) verbundenen
Abstützring (76) angeordnet ist.
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