DE332280C - Selbstladepistole mit rund ausgebildetem Gleitstueck - Google Patents

Selbstladepistole mit rund ausgebildetem Gleitstueck

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DE332280C
DE332280C DE1919332280D DE332280DD DE332280C DE 332280 C DE332280 C DE 332280C DE 1919332280 D DE1919332280 D DE 1919332280D DE 332280D D DE332280D D DE 332280DD DE 332280 C DE332280 C DE 332280C
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Germany
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DE1919332280D
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ALWIN FRITSCHE
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ALWIN FRITSCHE
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/64Mounting of breech-blocks; Accessories for breech-blocks or breech-block mountings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Selbstladepistole mit rund ausgebildetem Gleitstück. Die Erfindung betrifft eine Selbstladepistole mit einem am Lauf geführten, das Verschlußstück tragenden Gleitstück. Das rund ausgeführte Gleitstück läßt sich leichter bearbeiten als die flachen Gleitstücke ähnlicher Konstruktionen. Zwar sind bereits selbsttätige Feuerwaffen mit einem runden Gleitstück 'bekannt. Bei diesen ist es aber schwer, das Gleitstück vom Lauf abzunehmen, wenn die Pistole zur Reinigung auseinandergenommen werden soll, und zum Auseinandernehmen braucht man besondere Werkzeuge.
  • Gemäß der Erfindung wird das runde Gleitstück vorn auf dem Lauf durch eine abnehmbare, durch eine Feder gesicherte Mutter geführt und umfaßt hinten Führungsflächen an dem den Lauf tragenden Griffstück. Nach Lösen der Mutter kann das Gleitstück samt dem darin eingesetzten Verschlußstück nach hinten abgezogen werden, so daß die Waffe ohne Werkzeug auseinandergenommen werden kann, um Lauf und Verschlußteile zur Reinigung freizugeben. Die Befestigung des Verschlußstückes im Gleitstück erfolgt durch einen Querbolzen, welcher gleichzeitig den Schlagbolzen hält, so daß auch das Verschlußstück und der Schlagbolzen leicht vom Gleitstück entfernt werden können.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i ist ein senkrechter Längsschnitt durch den Oberteil der Pistole; Fig.2 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. i; Fig. 3 und 4. zeigen das Verschlußstück besonders; Fig. 5 zeigt das Gleitstück mit daneben gezeichneter Verschlußmutter und Sicherungsfeder; Fig. 6 ist ein Schnitt nach Linie 6-6 der Fig. 5 ; Fig. 7 ist eine Seitenansicht des Griffstückes nach Abnahme des Gleitstückes; Fig.8 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 8-8 der Fig. 7.
  • Das Griffstück's, welches das Magazin, den Hahn und andere übliche Teile trägt, ist oben mit dem Lauf t versehen, welcher durch ein Befestigungsstück b gehalten wird. Das Stück b besitzt unten zwei Führungsflächen, welche übereinstimmen mit zwei Führungsflächen an einer Kralle a, die gleichfalls am Griffstück befestigt ist. Über diese Führungsflächen greifen die Führungsflächen zi an dem Gleitstück v (s. Fig. 6). Dieses besitzt vorn ein Schraubengewinde d, auf welches eine Mutter c paßt. Die Mutter paßt mit ihrer Bohrung genau über den feststehenden Lauf t und bildet die vordere Führung des Gleitstückes. Eine in einen Ausschnitt des Gleitstückes eingesetzte Feder e (Fig. 5) faßt mit dem abgesetzten Vorderende in eine Nut der Mutter c, wenn diese auf das Gleitstück aufgeschraubt ist, und. sichert sie in der Verschlußlage. Die - Federe trägt einen Vorsprung, welcher gleichzeitig als Korn ausgebildet ist, und kann durch Druck auf diesen Vorsprung aus der Nut der Mutter ausgelöst werden, um diese freizugeben. Das Gleitstück besitzt oben eine als Kimme dienende mit und einen Ausschnitt zum Auswerfen der Patronen und ist hinten mit dem als V erschluß des Laufes dienenden Stück g verbunden. Das Stück g wird in dem Gleitstück durch einen Querbolzen lt befestigt und trägt den Patronenauszieher sowie im Innern den Schlagbolzen mit Schlagbolzenfeder. Der Schlagbolzen ist oben mit einer Abflachung versehen, in welche der Querbolzen h hineinfaßt, so daß dieser das Schlagstück führt und seine Bewegung begrenzt. Die übrigen Teile der Pistole werden von der Erfindung nicht betroffen.
  • Die Wirkungsweise der Pistole ist folgende: In I'ig. i ist die schußbereite Stellung der Waffe dargestellt. Die Tätigkeit beim Abfeuern ist die übliche; das Gleitstück gleitet beim Abfeuern zurück. wobei der Patronenauszieher die Patrone .herauszieht und durch die Durchbrechung des Gleitstücks auswirft. Eine neue Patrone tritt vor das Verschlußstück, und durch eine zwischen Lauf und Gleitstück eingefügte Feder wird das Gleitstück wieder vorwärts geführt.
  • Will man die Pistole zur Reinigung auseinandernehmen, so genügt es, die Feder e niederzudrücken, worauf man die Mutter c leicht abschrauben und das Gleitstück nach hinten samt dem Verschlußstück herausziehen kann. Auch das Verschlußstück und der Schlagbolzen lassen sich durch Herausstoßen des Stiftes h sofort frei machen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRÜcnE: i. Selbstladepistole mit rund ausgebildetem Gleitstück, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitstück (v) vorn durch eine mittels Feder o. dgl. gesicherte Mutter (c) und hinten durch Führungsflächen am Befestigungsteile (b) des Laufes und eine am Griffstück befestigte Kralle (a) geführt und gehalten wird, derart, daß das Gleitstück samt dem Verschlußstück (g) nach Lösung der Mutter nach hinten abgezogen werden kann. a. Selbstladepistole nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Gleitstück (v) und dem Verschlußstück (g) durch einen Querbolzen (h) erfolgt, der gleichzeitig den Schlagbolzen streift und dessen Bewegung begrenzt.
DE1919332280D 1919-06-20 1919-06-20 Selbstladepistole mit rund ausgebildetem Gleitstueck Expired DE332280C (de)

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ID=6202311

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