DE3319554C2 - Vorrichtung zur Herstellung eines Kabelabzweigschachtes und Kabelabzweigschacht - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung eines Kabelabzweigschachtes und KabelabzweigschachtInfo
- Publication number
- DE3319554C2 DE3319554C2 DE19833319554 DE3319554A DE3319554C2 DE 3319554 C2 DE3319554 C2 DE 3319554C2 DE 19833319554 DE19833319554 DE 19833319554 DE 3319554 A DE3319554 A DE 3319554A DE 3319554 C2 DE3319554 C2 DE 3319554C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wall
- cover frame
- wall formwork
- formwork
- frame
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 238000009415 formwork Methods 0.000 claims description 75
- 238000013459 approach Methods 0.000 claims description 21
- 239000004570 mortar (masonry) Substances 0.000 claims description 10
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 6
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 5
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 5
- 238000005266 casting Methods 0.000 claims description 4
- 239000002131 composite material Substances 0.000 claims description 3
- 210000002414 leg Anatomy 0.000 description 22
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 6
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 4
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 3
- 229910001018 Cast iron Inorganic materials 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 210000000689 upper leg Anatomy 0.000 description 2
- 229910001208 Crucible steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000000712 assembly Effects 0.000 description 1
- 238000000429 assembly Methods 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 238000009416 shuttering Methods 0.000 description 1
- 230000006641 stabilisation Effects 0.000 description 1
- 238000011105 stabilization Methods 0.000 description 1
- 238000013517 stratification Methods 0.000 description 1
- 238000013022 venting Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D29/00—Independent underground or underwater structures; Retaining walls
- E02D29/12—Manhole shafts; Other inspection or access chambers; Accessories therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Paleontology (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung
eines Kabelabzweigschachtabschnittes nach dem Oberbegriff von An
spruch 1 sowie einen Kabelabzweigschacht nach dem Oberbe
griff von Anspruch 21.
Ein Problem bei der Herstellung eines Kabelabzweig
schachtes liegt darin, daß im allgemeinen eine Boden
platte nivelliert eingebaut wird, aber der Deckel,
welcher in einem Deckelrahmen am Kabelabzweigschacht
eingesetzt wird, dem Verlauf der Umgebung, d. h. im
Längs- oder Quergefälle eines Weges oder einer Straße,
angepaßt werden muß.
Es ist bekannt, die Seitenwand in ihrer Höhe dadurch
grob einzustellen, daß sie aus Kabelschachtringen be
steht, die nach Bedarf aufeinander geschichtet werden.
In den Seitenwänden bzw. den Ringen sind dabei Durch
gänge für Kabel bzw. Aussparungen für Kabeleinrichtungs
platten bekannt.
In Verbindung mit dem Ausfüllen von Spalten ist es be
kannt, daß der Deckelrahmen an einem oberen Auflage
rahmen, insbesondere ringförmigen Rahmen, fest angeord
net ist und dieser, auch als Höhenausgleichsrahmen be
zeichnet, mittels Stellschrauben in bezug zum dar
unter befindlichen Rand der Kabelschachtseitenwände
einstellbar ist. Dabei sind in den zueinander einstell
baren, aus Beton ausgeführten Seitenwandrahmen mitein
ander fluchtende Sacklöcher zum Einsetzen von Stell
schrauben bekannt, auf welchen eine Schraubenmutter
mit einer Auflagescheibe einstellbar ist.
Diese Ausführung hat insofern Nachteile, als bereits
der obere Seitenwandteil in Form des oberen Beton
rahmens, auf dem der Deckelrahmen fest angeordnet ist,
schräg gestellt wird. Dadurch können sich Seitenkräfte
ergeben.
Aus dem DE-GM 81 26 305 ist es ferner bekannt, die durch
Einsetzen der Stellschrauben entstehende Fuge außen mit
einer umlaufenden, verlorenen Schalung zu versehen, so
daß diese Fuge, die von den Stellschrauben durchsetzt
bleibt, von innen her mit Mörtel ausgestrichen werden
kann. Die verlorene Schalung besteht dabei aus Profil
leisten jeweils mit den Schachtlängswänden und -seiten
wänden entsprechender Länge und endseitigen Verbindungs
flanschen, die zusammengeschraubt werden. An den Profil
leisten sind nach innen gerichtete Auflagerschenkel ange
ordnet, die auf dem unter der Fuge befindlichen Seiten
wandrand des Schachtes aufsetzbar sind. Praktisch wird
dabei der obere Rand der Schachtseitenwände mit einer
diesen Rand überragenden Bandage versehen, die einen
weiteren Seitenwandrahmen aufnimmt, der in seiner Aus
führung aus Beton und seiner beträchtlichen Höhe
schlecht einstellbar ist, weil sich Reibungseinflüsse
ergeben.
Aus der Literatur ergibt sich zum Stande der Tech
nik auch ein Kabelabzweigschacht mit Schachthals, bei
welchem der Deckelrahmen außen Flansche mit Schraub
löchern für den Anschluß von Stellschrauben besitzt,
mit dem der Deckelrahmen direkt einstellbar ist. Dabei
handelt es sich um einen Deckelrahmen für einen Schacht
hals geringeren Querschnitts als die Schachtfläche aus
macht. In diesem Zusammenhang sind aber noch Befesti
gungsschrauben für erforderlich gehalten worden, die
sich nach der Justierung der Schachtabdeckung in den
Schachthals einschrauben lassen. Diese Ausführung wird
für problematisch gehalten. Außerdem bleibt dabei die
Abdichtung des Schachtes unter dem Deckelrahmen unsicher
bzw. offen.
Das Ausfüllen mit Mörtel erfordert eine Abbindzeit von
etwa einem Tag, so daß der Aufwand für die Herstellung er
heblich ist, d. h. beim Einbau in Wege oder Straßen längere
Verkehrssperren in Kauf genommen werden müssen.
Der Deckelrahmen besteht insbesondere aus Metall.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
zur Herstellung eines Kabelabzweigschachtabschnittes und einen Ka
belabzweigschacht zu schaffen, bei welchem die Anpassung
des Deckelrahmens leichter und damit genauer zu bewerk
stelligen ist, vor allem aber auch erreichbar ist, daß die
Schachtwände bis unmittelbar an den Deckelrahmen in ihrer
Richtung verbleiben und ferner die Möglichkeit geschaffen
wird, daß der Kabelabzweigschacht innerhalb kurzer Zeit
belastbar wird.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1
und einen Kabelabzweigkasten nach Anspruch 21 gelöst. Bei
Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird der
Deckelrahmen als verlorener Schalungsteil zwischen Innen- und
Außenseitenwandteilen der Wandschalung entsprechend
der Umgebung eingestellt und der Zwischenraum zwischen ei
nem oberen Rand der Wand des Kabelabzweigkastens und dem
Deckelrahmen durch die Schalung unter gleichzeitiger Bin
dung desselben mit einem Fließmörtel ausgegossen, worauf
die Wandschalung abgenommen wird. Hierdurch wird einmal
der Deckelrahmen, beispielsweise aus Grauguß, Stahl oder
aber auch aus Beton, eingestellt, während die Seitenwände
des Kabelabzweigschachtes durch das Ausgießen in ihrer Hö
he ohne Abwinklung angepaßt und zugleich aber der Deckel
rahmen als quasi verlorene Schalung in seiner Lage festge
legt werden.
Mit besonderem Vorteil wird zum Ausgießen ein schnell ab
bindender Fließmörtel verwendet. Ein solcher Fließmörtel
ist halbflüssig verfügbar. Er haftet sowohl am Betonrahmen
des Kabelschachtes als auch an einem Metallrahmen des
Deckelrahmens und ermöglicht die Abnahme der Wandschalung
bereits nach etwa 20 bis 30 Minuten. Nach dieser Zeit hat
das Material eine Druckfestigkeit von etwa 13 N/mm²
(130 kg/cm²), wodurch die Herstellung ohne verlorene Sei
tenwandschalung möglich ist. Der Fließmörtel wird dabei
zwischen den innen- und außenseitlichen Wandteilen der
Wandschalung gehalten, so daß durch die Einstellung des
Deckelrahmens in solchen Seitenwandteilen die Vorausset
zung für die Anwendung des Fließmörtels geschaffen wird
und nicht ein üblicher, eine lange Bindezeit erfordernder
Mörtel verwendet werden muß.
Hierbei wird einbezogen, daß der geschaffene, allseitig
geschlossene Schachtkasten durch geeignete Öffnungen ent
lüftet ist.
Die Vorrichtung sieht mit besonderem Vorteil vor, daß für
die Wände des Kabelabzweigschachtes eine Innen- und Außen
seitenwandschalung jeweils mit L-förmig zusammengesetzten
Schenkeln vorgesehen ist und jeweils an den Enden der
Schenkel abgewinkelte Ansätze mit Langlöchern angeordnet
sind, in welchen ein Keil eintreibbar ist, und daß Füh
rungseinrichtungen zur Einstellung des Abdeckrahmens vor
gesehen sind. Hierdurch wird eine schnelle Schalung für
die Schachtwand mit Abschluß innen und außen geschaffen,
wobei durch die Keilverbindung der Innen- und Außenseiten
wandschalung nicht nur eine schnellere Anbringung
möglich ist, sondern auch die Abnahme nach kurzer Zeit
leicht durchgeführt werden kann. Wichtig ist in diesem
Zusammenhang die Verspannung an der Kabelabzweigschacht
wand.
Zweckmäßig sind dabei die Schenkel jeweils rechtwinklig
miteinander verbunden und die Langlöcher nehmen einen
Winkel von etwa 45° zu einem benachbarten Schenkel ein.
In einer bevorzugten Ausführung für einen langgestreck
ten rechteckigen Kabelabzweigschacht sind vorteilhaft
die plattenförmigen Ansätze an den Außenseiten-Wandscha
lungsteilen an einem kürzeren Schenkel nach außen und
an einem längeren Schenkel an dessen Verlängerung nach
innen, d. h. in gleiche Richtung wie der angeschlossene
Schenkel, gerichtet. Dadurch wird eine gute Zugänglich
keit und schnelle Handhabung ermöglicht. Einbezogen
wird dabei, daß die Ansätze an den Innenseiten-Wand
schalungsteilen zweckmäßig jeweils an den freien Enden
nach innen gerichtet sind.
In der bevorzugten Ausführungsform ist der Deckelrahmen
mit langgestreckten Öffnungen versehen, die jeweils im
wesentlichen in der Mitte eines Schenkels angeordnet
sind. Hierbei handelt es sich um eine Ausführung der
erwähnten Entlüftung und Füllöffnungen. Das Eingießen
kann beispielsweise durch Trichter an den jeweils beiden
niedriger liegenden Öffnungen erfolgen, während die Ent
lüftung durch die beiden anderen Öffnungen stattfindet.
Eine solche Ausführung wird besonders bevorzugt. Es
wird jedoch auch einbezogen, daß Einfüll- und Entlüf
tungseinrichtungen an den Innen- und Außenseitenwand
schalungen angeordnet sind. Beispielsweise können diese
vertikal angeordnet und durch Schieber abdeckbar und
teilweise zu öffnende Öffnungsreihen aufweisen. Durch
die Einstellung zur Niveau-Anpassung ist dabei zu be
achten, daß Entlüftungsöffnungen jeweils an den höchsten
Stellen liegen.
Einbezogen werden an sich bekannte Auflageansätze an
den Außen- und Innenseiten-Wandschalungsteilen. Dadurch
ist die ausbaubare Seitenwandschalung schnell aufzu
setzen.
Zweckmäßig sind an den Innen- und Außenseiten-Wand
schalungsteilen jeweils nach außen oder innen gerichtete
Handgriffe etwa in mittlerer Höhe angesetzt. Dadurch
wird die Handhabung noch erleichtert.
Wenn obere Ansätze angesprochen sind, mittels derer die
Wandschalungsteile zusammengespannt werden können, dann
wird bevorzugt, daß an einem L-förmigen Wandschalungs
teil jeweils zwei mit Abstand übereinanderliegende An
sätze vorgesehen sind und an dem anderen zugeordneten
Wandschalungsteil ein dazwischenfügbarer Ansatz angeord
net ist. Hierdurch findet zugleich eine Stabilisierung
der Schalung in vertikaler Richtung statt.
Vorzugsweise bestehen die Führungseinrichtungen aus
Stellschrauben, die den in den Wandschalungsteilen ge
führten Deckelrahmen an wenigstens zwei gegenüberliegen
den Schenkeln durchsetzen. Dabei sind im Deckelrahmen
wenigstens zwei Gewindebohrungen vorgesehen, in welche
die Stellschrauben einschraubbar sind.
In der Ausführung mit Unterlegstegen für den Deckel
rahmen und Gewindebohrungen in den Unterlegstegen wird
bevorzugt, daß diese rechteckig mit einer Länge ent
sprechend dem Abstand zwischen Innen- und Außenseiten-Wandschalungsteilen
ausgeführt sind. Dadurch wird bei
geschlossenem Schalungskasten eine Einstellung des
Deckelrahmens ermöglicht, ohne daß in diesem eine Ge
windeöffnung angeordnet ist. Die Durchgangslöcher im
Deckelrahmen bilden dabei neben den Einstellschrauben
wenigstens Entlüftungsöffnungen.
Zweckmäßig haben die Unterlegstege Ausschnitte, die mit
Durchgangsöffnungen im Deckelrahmen übereinstimmen bzw.
diesem zugeordnet sind.
Es wird für die Führungseinrichtung besonders bevorzugt,
daß an einem der Wandschalungsschenkel, insbesondere am
Außenseiten-Wandschalungsteil Stützhülsen für eine Ein
stellschraube mit Drehgriff am oberen Ende und eine
mittels der Einstellschraube höheneinstellbare Spann
vorrichtung für den Deckelrahmen vorgesehen sind. Da
durch kann der Deckelrahmen geschlossen bleiben bzw.
können in ihm zur Entlüftung angeordnete Öffnungen
klein gehalten werden.
Zweckmäßig ist bei dieser Ausführung die Spannvorrichtung
mit einer Gewindemutter auf der Einstellschraube höhen
einstellbar und weist an wenigstens einem Arm einen nach
unten offenen Einschnitt auf, in den ein Steg des Deckel
rahmens einführbar ist. An der Spannvorrichtung ist dabei
eine Klemmeinrichtung im wesentlichen quer zu dem Ein
schnitt vorgesehen, durch die der Steg lösbar einklemm
bar ist. Hierdurch kann der Deckelrahmen mit seinem
nach oben gerichteten Steg, der später den Deckel auf
nimmt, besonders fein eingestellt werden, ohne daß die
Einstellvorrichtung bzw. Führungseinrichtung im Bereich
des Schalungskastens verläuft.
In einer bevorzugten Ausführungsform hat die Spannvor
richtung zwei diametrale Arme, in denen zwei verschieden
große Einschnitte jeweils mit anderem Abstand von der
Gewindemutter und mit Klemmeinrichtungen angeordnet sind.
Dabei ist eine solche Spannvorrichtung je nach Drehein
stellung für verschiedene Ausführungen des Deckelrahmens,
beispielsweise aus Stahl oder Gußeisen, verwendbar.
Die Klemmeinrichtungen sind zweckmäßig als Klemmschrauben
ausgeführt. Wenn Stützhülsen an allen Schenkeln vorgese
hen sind, ergibt sich eine kippsichere Niveau-Anpassung
an ein Gefälle in beiden Richtungen.
Die Wandschalungen bestehen zweckmäßig aus Metall. Eine
Ausführung aus Kunststoff wird jedoch einbezogen.
Ein mit diesen Mitteln hergestellter Kabelabzweigschacht
gemäß obiger Ausführung zeichnet sich dadurch aus, daß
der Deckelrahmen unmittelbar mit den Seitenwänden durch
ein Gießmaterial verbunden ist, dessen Schicht als Seiten
wandrahmenteil an verschiedenen Schachtseiten verschie
dene Höhe hat. Das bedeutet, daß die Schachtseitenwände
bis unmittelbar zum Deckelrahmen aus Metall, Kunststoff
oder dergleichen mit durchgehend senkrechten Wänden hoch
gehen und keine Wandabknickung unterhalb des Deckelrahmens
stattfindet. Das trägt erheblich zur Stabilität bei.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbei
spielen beschrieben, die in der Zeichnung dargestellt sind.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Kabel
abzweigschachtes im Schnitt und in schemati
scher Darstellung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Seitenwandschalung aus
Außen- und Innenseiten-Wandschalungsteilen, von
denen jeweils zwei zusammengeschlossen sind, im
Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 3;
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in
Fig. 2;
Fig. 4 eine Stirnansicht von Fig. 2 im Schnitt längs
der Linie IV-IV in Fig. 2;
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V in Fig. 2;
Fig. 6 einen Schnitt in Teildarstellung durch einen
Seitenwandabschnitt des Kabelabzweigschachtes
mit aufgesetzter Wandschalung und eingeführ
tem Deckelrahmen;
Fig. 7 eine der Fig. 6 entsprechende Darstellung in
einer anderen Ausführungsform;
Fig. 8 einen Schnitt längs der Linie VIII-VIII in
Fig. 7;
Fig. 9 eine Teilansicht einer Führungseinrichtung, wie
sie in der Anordnung in Fig. 2 gezeigt ist, je
doch in Fig. 9 in Seitenansicht teilweise im
Schnitt in Verbindung mit einem Außenseitenwand
schalungsteil;
Fig. 10 eine Draufsicht auf eine Spannvorrichtung nach
Fig. 9.
Ein in Fig. 1 dargestellter Kabelabzweigschacht 1 ist
auf einer Bodenplatte 2 aufgebaut, und zwar durch Seiten
wandrahmen 3-5, die eine Grobeinstellung der Schacht
höhe bilden. In diesen Seitenwandrahmen können Aussparun
gen 6, 7 für Kabeleinführungsplatten angeordnet sein, die
nicht näher gezeigt sind. Gemäß Fig. 1 ist auf dem oberen
Rand 8 der Schachtseitenwände ein mit sich gleichmäßig
von einer Seite zur anderen Seite ändernder Höhe ausge
richteter Seitenwandrahmenteil 9 angeordnet, der einge
gossen ist und in der senkrechten Ausrichtung über den
anderen Seitenwänden steht. Dieser am Ort eingegossene
Seitenwandrahmenteil hat einen schräg verlaufenden oberen
Rand, auf welchem unmittelbar der Deckelrahmen 11 mit sei
nem hochragenden Steg 12 angeordnet und festgelegt ist.
Dadurch ergeben sich günstige Belastungsbedingungen, vor
allem auch aufgrund der durchgehenden Anlage an die seit
lichen Anschüttungen.
Während die Seitenwandrahmen 3-5 aufeinandergeschichtet
sind und dabei durch ineinandergreifende Stege und Nuten
auch aneinandergeführt sein können, wie es bekannt ist,
stellt der Seitenwandrahmenteil 9 eine feste Bindung
zwischen den Seitenwandrahmen 5 und den Deckelrahmen 11
her. Dieser ist also in Auswirkung der sich aus der Be
lastung ergebenden Resultierenden besonders fest an dem
oberen Rand der Seitenwände des Kabelabzweigschachtes
angeordnet, der bis dahin aus einer Schichtung bestehen
kann.
Diese Ausführung wird durch eine Wandschalung erzielt,
wie sie in den Fig. 2-5 erläutert wird.
Es handelt sich dabei um eine Außenseitenwandschalung 13
und eine Innenseitenwandschalung 14. Beide Wandschalun
gen sind zweiteilig ausgeführt und als Schnellschalung
mit ihren Teilen zusammensetzbar.
Die Außenseitenwandschalung 13 besteht aus zwei L-förmi
gen Teilen 15, 16, die jeweils zwei Schenkel 17, 18 bzw.
19, 20 besitzen, die starr miteinander rechtwinklig ver
bunden sind. Die in Fig. 2 gezeigte Schalung ist für
einen in Draufsicht langgestreckten rechteckigen Schacht
vorgesehen. Die Schenkel 17, 19 sind länger als die
Schenkel 18, 20 ausgeführt. Die längeren Schenkel 17, 19
haben bezüglich der zusammengesetzten Schalung Verlänge
rungen 21, 22, an denen zwei mit Abstand angeordnete
plattenförmige Ansätze 23, 24, 25, 26 mit einem Abstand
voneinander angeordnet sind, die im wesentlichen ihrer
Materialstärke entspricht. Diese plattenförmigen Ansätze
liegen in der Ebene, die durch die L-förmige Gestalt der
Wandschalungsteile bestimmt ist.
An den kürzeren Schenkeln 18, 20 ist jeweils in der mitt
leren Höhe ein plattenförmiger Ansatz 27, 28 angeordnet,
der zwischen die anderen plattenförmigen Ansätze 23-26
paßt. In allen Ansätzen sind Langlöcher 29, 30 vorge
sehen, die für alle Ansätze formal in Fig. 2 gezeigt
sind. Dabei ist erkennbar, daß diese Langlöcher um 45°
zwischen benachbarten Schenkeln gerichtet sind und be
züglich der ineinander einzufügenden Ansätze auch gegen
einander in der Längsrichtung versetzt sind, so daß ein
Eintriebskeil die Außenseitenwandschalung zusammen
spannt.
Die Teile der Außenseitenwandschalung können durch
Handgriffe 31, 32 bzw. 33, 34 jeweils an den längeren
Schenkeln 17, 19 leicht beim Einsetzen gehandhabt
werden. Ihre Höhe bezüglich einer Schachtseitenwand
wird durch an sich bekannte, nach innen gerichtete
Auflageansätze 35-38 bestimmt.
Die Innenwandschalung 14 besteht entsprechend aus
zwei Innenwandschalungsteilen 39, 40, die entsprechend
jeweils aus zwei rechtwinklig miteinander verbundenen
Schenkeln 41, 42, 43, 44 ausgeführt sind. Diese Schen
kel sind durch entsprechende plattenförmige Ansätze zu
sammengeschlossen, die für den Innenwandrahmenteil 39
mit 45, 46 bezeichnet sind, wobei daran jeweils an
einem Wandrahmenteil zwei Ansätze 46, 47 mit Abstand
von einer angeordnet ist. Diese Ansätze 46, 47 befinden
sich am Innenwandrahmenteil 40, während die entsprechen
den Ansätze bei 45 an dem anderem Innenwandrahmenteil
39 angeordnet sind. Jeweils entsprechend ist am anderen
Innenwandrahmenteil ein einfügbarer Zwischenansatz,
beispielsweise 48, im Bereich des Ansatzes 46 angeordnet.
Auch diese Ansätze haben zueinander versetzte Lang
löcher 49, 50 unter einem Winkel von 45° zu den Schen
keln, so daß sie durch eingesetzte Keile praktisch zu
sammengeschlossen, aber auseinandergespannt werden
können, so daß sie sich an die Innenseiten der Wände
des Kabelabzweigschachtes nach der Groberstellung hin
sichtlich der Wandhöhe anschließen.
Auch an den Innenseitenwandschalungen sind, insbesondere
an den längeren Schenkeln 41, 43, Handgriffe 51, 52
bzw. 53, 54 angeordnet, um die Handhabung zu erleichtern.
Auflageansätze 55-58 sind durch die Schalungswände
hindurchgeführt. Diese Ansätze können als durch Öffnungen
treibbare konische Keilstücke ausgeführt sein, damit beim
Auseinanderspannen der Innenseitenwandschalung auch eine
Anpassung an die Höhe möglich ist.
Wie aus den Figuren erkennbar ist, sind an den Schalungs
teilen oben und unten quergerichtete Stege 59, 60, 61, 62
(Fig. 3) angeordnet, die mit Abschnitten 63-66 auch in
den Schalungsraum ragen, so daß in dieser Ausführung die
jeweilige Innenwand 67, 68 des Schalungsraumes mit Ab
stand etwa in der Größenordnung weniger mm von den Außen
wänden der grob in der Höhe aufgebauten Schachtwände
liegt. Dadurch ergibt sich ein gewisser Spielraum für
den in diesen Schalungsraum einzustellenden Deckelrahmen
11 (Fig. 1). Der Deckelrahmen ist in den Fig. 2-5
nicht gezeigt. Er hat jedoch in einer zweckmäßigen Aus
führung an den in Fig. 2 gestrichelt eingezeichneten
Stellen langgestreckte Öffnungen 69-72.
Die Fig. 6 zeigt in einer speziellen, etwas abgewandelten
Ausführung im Querschnitt eine Außenseitenwandschalung
73 und Innenseitenwandschalung 74, die dort durch die
gezeigten Spannmittel beständig am oberen Abschnitt 75
der Kabelschachtseitenwände anliegt.
Der gezeigte Deckelrahmen 76 hat eine Rahmenfläche 77
parallel zum oberen Rand 78 der Schachtseitenwand 75 und
einen hochragenden Randsteg 12.
In der Ausführung nach Fig. 6 ist in der Rahmenfläche 77
eine beispielsweise durch eine angeschweißte Mutter 79
gebildete Gewindebohrung vorgesehen, durch die eine
Einstellschraube 80 geführt ist. Diese stützt sich auf
den Rand 78 ab und ermöglicht bei einer entsprechenden
Anordnung in allen Schenkeln des viereckigen Abdeck
rahmens seine zur Umgebung angepaßte Einstellung. In der
Rahmenfläche 77 ist beispielsweise eine freie Öffnung 81
als Belüftungs- oder Eingußöffnung vorgesehen. Zweck
mäßig befindet sich diese Öffnung 81 möglichst weit
außen, d. h. praktisch neben der Gewindebohrung über der
Einstellschraube 80.
Die Schalungsteile haben in der gezeigten Ausführung
oben und unten schräg nach außen abgewinkelte Ränder,
beispielsweise 82, 83.
In der Ausführung nach Fig. 7 durchsetzt die Einstell
schraube 80 eine Gewindebohrung 84 in einem Unterleg
steg 85, der auch in Fig. 8 gezeigt ist. Dieser Unter
legsteg ist rechteckig ausgeführt und liegt mit zwei
parallelen Seiten an den Außen- bzw. Innenseitenwand
schalungen 73 und 74 an, so daß eine drehfeste Führung
vorliegt. Der Unterlegsteg hat eine Aussparung 86 als
Durchgangsöffnung in Form eines zu einem Rand 2 offenen
U-förmigen Ausschnittes. Das hat den Zweck einerseits
einer leichten Ausführung und andererseits, auch eine
Durchgangsöffnung in dem Deckrahmen freizugeben, wenn
an dieser Stelle eine Füllungsöffnung oder eine Ent
lüftungsöffnung angeordnet ist.
Nach Fig. 6 kann die Einstellschraube 80 nach Ausgießen
des Raumes 87 herausgeschraubt werden. Nach Fig. 7 wird
sie oberhalb des Deckelrahmens, insbesondere seiner
Rahmenfläche 77, abgeschnitten.
Wie aus Fig. 2 erkennbar, sind in einer besonderen Aus
führungsform, insbesondere an den kürzeren Schenkeln 18,
20 der Außenseitenschalungs-Wandteilen nach oben offene
Stützhülsen 88, 89 beispielsweise mittels zweier Stege
90, 91 befestigt. Eine solche Stützhülse 88 ist im
Schnitt in Fig. 9 gezeigt. Sie ist unten durch ein Quer
stück 92 geschlossen und nimmt eine Einstellschraube 93
axial unverschiebbar, aber frei verdrehbar auf. Auf
dieser Einstellschraube ist durch eine Gewindebohrung 94,
beispielsweise mittels einer Einsetzmutter 95, eine im
ganzen mit 96 bezeichnete Spannvorrichtung höheneinstell
bar angeordnet. Diese Spannvorrichtung 96 hat neben der
Mutter 95 zwei Wandstege 97, 98 mit parallelen, sich
unten öffnenden Einschnitten 99, 100. Diese Einschnitte
haben von der Mitte verschiedenen Abstand und verschiede
ne Größen. Beispielsweise kann der Einschnitt 99 einen
Randsteg 12 eines aus Stahl bestehenden Deckelrahmens 11
aufnehmen, während der Einschnitt 100 so gestaltet ist,
daß er einen entsprechenden Steg eines Gußrahmens auf
nehmen kann.
Beide Einschnitte 99, 100 sind mit Klemmeinrichtung
in Form von Klemmschrauben 101, 102 versehen, die im
wesentlichen quer zu den Einschnitten gerichtet sind.
Wenn ein Randsteg wie 12 in einen Einschnitt 99 fest
gelegt ist, ist infolge der Mehrfachanordnung solcher
Spannvorrichtung 96 eine Drehung zur Schalung ausge
schlossen, so daß eine Drehung der Einstellschraube 93
mittels des Handgriffs 103 eine feinfühlige Höheneinstel
lung bewirkt.
Es ist erkennbar, daß die beiden Einschnitte 99, 100
in zwei diametral angeordneten Armen 104, 105 der Spann
vorrichtung 96 angeordnet ist. Dieser eignet sich in
Verbindung mit der beschriebenen Schnellschalung daher
zugleich zur Anpassung an verschiedene Typen von Deckel
rahmen.
Claims (22)
1. Vorrichtung zur Herstellung eines Kabelabzweigschacht
abschnittes mit einem oberen, dem Verlauf der Umgebung in sei
ner Richtung angepaßten Deckelrahmen, mit einer paral
lel auf die Wände des Kabelabzweigschachtes auszurich
tenden Wandschalung aus zusammengesetzten Schenkeln,
die endseits abgewinkelte Ansätze zur lösbaren Verbin
dung untereinander aufweisen und Führungseinrichtungen
zur Einstellung des Deckelrahmens, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Innen- und Außenseiten-Wandschalung
(13, 14) zur Anbringung auf dem oberen Rand der Wand
des Kabelabzweigschachtes (1) vorgesehen ist, der
Deckelrahmen (11) zwischen Innen- und Außenseiten-Wandschalung
eingesetzt und dort von an ihm angreifen
den Führungseinrichtungen (80, 93) entsprechend der
Umgebung einstellbar gehalten ist, wobei der Zwischen
raum zwischen dem oberen Rand der Wand des Kabelab
zweigschachtes (1), dem Deckelrahmen (11) und der
Schalung (13, 14) unter gleichzeitiger Bindung des
Deckelrahmens mit einem Fließmörtel ausgießbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wandschalung L-förmig zusammengesetzte Schen
kel (17-20; 41-44) aufweist und jeweils an den En
den der Schenkel abgewinkelte Ansätze (23-28; 45-48)
mit Langlöchern (29, 30; 49, 50) angeordnet sind,
in welchen ein Keil eintreibbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Langlöcher (29, 30; 49, 50) einen Winkel von
etwa 45° zu einem benachbarten Schenkel einnehmen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 für einen
langgestreckt rechteckigen Kabelabzweigschacht, da
durch gekennzeichnet, daß die plattenförmigen Ansätze
(27, 28; 23-26) an Außenseiten-Wandschalungstei
len (15, 16) an einem kürzeren Schenkel (18, 20) nach
außen und an einem längeren Schenkel (17, 19) an des
sen Verlängerung (21, 22) nach innen, d. h. in gleiche
Richtung wie der angeschlossene Schenkel, gerichtet
sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ansätze (45-48) an In
nenseiten-Wandschalungsteilen (39, 40) jeweils an den
freien Enden nach innen gerichtet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Deckelrahmen (11) mit langge
streckten Öffnungen (69-72) versehen ist, die je
weils im wesentlichen in der Mitte eines Schenkels an
geordnet sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß an Außen- und Innenseiten-Wandschalungsteilen
an sich bekannte Auflageansätze
(35-38) angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß an den Innenseiten-Wandschalungs
teilen (39, 40) konische Keilstücke (55-58) als Auf
lageansätze vorgesehen sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß an den Innen- und Außenseiten-Wandschalungsteilen
(15, 16; 39, 40) jeweils nach
außen oder innen gerichtete Handgriffe (31-34; 51-54)
etwa in mittlerer Höhe angesetzt sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß an einem L-förmigen Wandschalungs
teil (15, 16; 39, 40) jeweils zwei mit Abstand über
einander liegende Ansätze (23, 24, 25, 26; 46, 47)
vorgesehen sind und an dem anderen zugeordneten Wand
schalungsteil ein dazwischenfügbarer Ansatz (27, 28;
48) angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß an den Innen- und Außenseiten-Wandschalungsteilen
(15, 16) oben und unten querge
richtete Stege (59, 60, 61, 62) angeordnet sind, die
mit Abschnitten (63-66) in den Schalungsraum gerich
tet sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtungen Stell
schrauben (80; 93) aufweisen, die den in Wandscha
lungsteilen geführten Deckelrahmen (11) an wenigstens
zwei gegenüberliegenden Schenkeln durchsetzen.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß im Deckelrahmen (11) wenigstens zwei Gewindeboh
rungen (79) vorgesehen sind, in welche die Stell
schrauben (80) einschraubbar sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 mit Unterlegstegen für
den Deckelrahmen und Gewindebohrungen in den Unterleg
stegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlegstege
(85) rechteckig mit einer Länge entsprechend dem Ab
stand zwischen den Innen- und Außenseiten-Wandscha
lungsteilen (73, 74) ausgeführt sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Unterlegstege (85) Ausschnitte (86) aufweisen,
die Durchgangsöffnungen (81) im Deckelrahmen (11) zu
geordnet sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß an einem der Wandschalungsschenkel, insbesondere
am Außenseiten-Wandschalungsteil (18, 20) Stützhülsen
(88, 89) für eine Einstellschraube (93) mit Drehgriff
(103) und eine mittels der Einstellschraube höhenein
stellbare Spannvorrichtung (96) für den Deckelrahmen
(11) vorgesehen sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spannvorrichtung (96) mit einer Gewindemutter
(95) auf der Einstellschraube (93) höheneinstellbar
ist und an wenigstens einem Arm (104, 105) einen nach
unten offenen Einschnitt (99, 100) aufweist, in den
ein Steg (12) des Deckelsrahmens (11) einführbar ist,
und daß an der Spannvorrichtung (96) eine Klemmein
richtung (101, 102) im wesentlichen quer zu dem Ein
schnitt (99, 100) vorgesehen ist, durch die der Steg
lösbar einklemmbar ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 und 17, da
durch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung (96)
zwei diametrale Arme (104, 105) aufweist, in denen
zwei verschieden große Einschnitte (99, 100) jeweils
mit anderem Abstand von der Gewindemutter (95) und mit
Klemmeinrichtungen angeordnet sind.
19. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Klemmeinrichtungen (101, 102) als
Klemmschrauben ausgeführt sind.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß die Außen- und Innenseiten-Wand
schalungen (13, 14) aus Metall bestehen.
21. Kabelabzweigschacht aus Schachtboden, in ihrer Höhe
grob einstellbaren Seitenwänden, einer ein Seitenwand
rahmenteil bildenden Schicht aus Gießmaterial, dessen
Wandteile an verschiedenen Schachtseiten verschiedene
Höhe haben, und einem an den Verlauf der Umgebung an
gepaßten Deckelrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß der
Deckelrahmen (11) unmittelbar mit den Seitenwänden
(3-5) durch das Gießmaterial des Seitenwandrahmen
teils (9) verbunden ist, dessen Wandteile annähernd
fluchtend zu den Seitenwänden ausgerichtet sind.
22. Kabelabzweigschacht nach Anspruch 21, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Gießmaterial ein schnell abbindender
Fließmörtel ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833319554 DE3319554C2 (de) | 1983-05-30 | 1983-05-30 | Vorrichtung zur Herstellung eines Kabelabzweigschachtes und Kabelabzweigschacht |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833319554 DE3319554C2 (de) | 1983-05-30 | 1983-05-30 | Vorrichtung zur Herstellung eines Kabelabzweigschachtes und Kabelabzweigschacht |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3319554A1 DE3319554A1 (de) | 1984-12-06 |
| DE3319554C2 true DE3319554C2 (de) | 1997-10-23 |
Family
ID=6200233
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833319554 Expired - Fee Related DE3319554C2 (de) | 1983-05-30 | 1983-05-30 | Vorrichtung zur Herstellung eines Kabelabzweigschachtes und Kabelabzweigschacht |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3319554C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8900372U1 (de) * | 1989-01-14 | 1989-03-30 | Stewing Beton- Und Fertigteilwerk Gmbh & Co Kg, 4270 Dorsten | Kabelschacht, insbesondere Kabelkleinschacht |
| DE4334072A1 (de) * | 1993-10-06 | 1995-04-13 | Siemens Ag | Schachtgehäuse für abgedichtete Unterflurbehälter |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8126305U1 (de) * | 1981-09-10 | 1981-12-10 | Stewing, Albert, 4270 Dorsten | Kabelabzweigkasten |
-
1983
- 1983-05-30 DE DE19833319554 patent/DE3319554C2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3319554A1 (de) | 1984-12-06 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0339235A2 (de) | Tisch mit höhenverstellbarer und kippbarer Tischplatte | |
| DE2040328B2 (de) | Fahrbare Rauminnenschalung für Beton und Stahlbetonbauten | |
| DE1683009B2 (de) | Falttür mit mindestens zwei Tafeln | |
| DE4007950A1 (de) | Vorrichtung zum verbinden und verspannen von schaltafeln | |
| DE3517304C2 (de) | ||
| WO1984004127A1 (en) | Self propelled scaffold for buildings, cable tensioner and method for building and/or maintaining high buildings | |
| DE20108170U1 (de) | Kabelkanaleckstück und Kabelkanal | |
| DE3319554C2 (de) | Vorrichtung zur Herstellung eines Kabelabzweigschachtes und Kabelabzweigschacht | |
| DE3108437C2 (de) | Vorrichtung zum Montieren von Einbaudosen für Elektroinstallation | |
| DE19822109C2 (de) | Fahrwegbegrenzung für Fahrwerke, insbesondere von Hubwerken | |
| CH678079A5 (de) | ||
| WO2022200522A1 (de) | Rahmenschalungselement für ein wandschalungssystem, einsatzteil für ein rahmenschalungselement, wandschalungssystem und verfahren zur herstellung eines schalungssystems | |
| DE60212300T2 (de) | Träger für Schalungselemente | |
| DE3440828C2 (de) | ||
| DE4138967A1 (de) | Im bauwesen zu verwendende vorrichtung zum t-foermigen rechtwinkeligen verbinden von zwei kanthoelzern o. dgl. balkenfoermigen elementen | |
| DE3107844C2 (de) | Schalungselement für die Herstellung von Bauwerken aus Beton | |
| DE3332918C2 (de) | ||
| DE8315815U1 (de) | Vorrichtung zur Herstellung eines Kabelabzweigschachtes | |
| DE3838509C1 (en) | Connecting bolt for shuttering panels | |
| CH688722A5 (de) | Formelement zur Erzeugung einer Aussparung in einem Betonbauteil. | |
| DE9213157U1 (de) | Vorrichtung zum Ausrichten von Türzargen | |
| DE3644501A1 (de) | Stuetzeinrichtung in einer zylindergrube | |
| CH669353A5 (de) | ||
| CH620260A5 (en) | Assembled shuttering for blocking out openings | |
| DE3639409A1 (de) | Innenecke fuer schalungen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |