DE330896C - Verfahren zur stereoskopischen Kinematographie in natuerlichen Farben - Google Patents

Verfahren zur stereoskopischen Kinematographie in natuerlichen Farben

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DE330896C
DE330896C DE1918330896D DE330896DD DE330896C DE 330896 C DE330896 C DE 330896C DE 1918330896 D DE1918330896 D DE 1918330896D DE 330896D D DE330896D D DE 330896DD DE 330896 C DE330896 C DE 330896C
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B35/00Stereoscopic photography

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing, Inspecting, Measuring Of Stereoscopic Televisions And Televisions (AREA)
  • Stereoscopic And Panoramic Photography (AREA)

Description

  • Arthur Lassally in Charlottenburg.
  • Verfahren zur stereoskopischen Kinematographie in natürlichen Farben. Die ErfindLng bezweckt die Herstellung naturfarbiger, stereoskopischer, bewegter Projektionsbilder. Ihr Wesen besteh in der Vereinigung des Vierfarbenverfahrens mit dem Anaglyphenverfahren. _ Die bisher bekannten Verfahren der Farbenkinematographie, welche nach dem Prinzip der Farbenzerlegung und additiven Wiedervereinigung arbeiten, sind insofern mit prinzipiellen Fehlern behaftet, als sie entweder mit mehreren Objektiven arbeiten; ohne die dabei auftretenden parallaktischen Abweichungen zu beheben (z. B. Friese - G r e e n , Die Umschau igiö, Nr. ii), oder mit nur einem Objektiv unter der Voraussetzung normaler Frequenz (i6 Bildwechsel in der Sekunde) im Zweifarbenverfahren (Kinemakolor) nur naturähnliche statt naturgleiche Farben hervorbringen, im Drei- oder Vierfarbenverfahren (vgl. deutsche Patentschrift 263038) infolge der Überschreitung der Verschmelzungsgrenze von i/7 Sekunde für den einzelnen Lichteindruck zum Wettstreit der Farben oder Flimmern führen oder wesentliche Erhöhung der Frequenz erfordern.
  • Demgegenüber bezweckt die Erfindung die Verkürzung der für Vierfarbenbilder eigentlich erforderlichen Frequenz um die Hälfte durch die Verwendung von Doppelapparaten und die Vermeidung Vparallaktischer Fehler, welche stets auftreten, wenn der Doppelapparat zur Herstellung nicht .räumlich wirkender Bilder dienen soll, durch gleichzeitige Verwendung des Doppelapparates zur Erzielung einer räumlichen Wirkung. Dementsprechend werden zur Aufnahme und Wiedergabe Doppelapparate benutzt, so daß rechte und linke Teilbilder entstehen, welche dem rechten bzw. linken Auge zuzuordnen sind. Auf jeden der Doppelapparate entfallen nun in abwechselnder Anordnung je zwei der vier Farben, so daß eine kurze Phase erzielt wird. Die Filter; mittels derer die Zerlegung des weißen Lichtes in die vier Teilfarben und deren Wiedervereinigung erfolgen, müssen zweckdienlich beschaffen sein, wofür ver:-.chiedene, Verfahren bekannt sind (vgl. deutsche Patentschrift 263o38 oder die britische Patentschrift 9936- vom Jahre igoo). Zwecks weitgehenden Ausgleichs der Helligkeitsschwankungen sind die Apparate so zu kuppeln, daß der Bildwechsel des einen Apparates stets möglichst mit dem Bildstillstand des anderen Apparates zusammenfällt. Wenn beide Apparate dann mit der Normalfrequenz 16 arbeiten, werden für den vollen Vierfarbensatz nur 5,i32 Sekunden beansprucht. .
  • Werden nun die beiden »warmen« Teilfarben mit dem einen, die beiden »kalten« mit dein anderen Apparat erzeugt, so kann die Zuordnung der richtigen und der Ausschluß der nicht zugeordneten. stereoskopischen Teilbilder bei der Wiedergabe durch Verwendung einer Anaglyphenbrille seitens des Beschauers erfolgen, deren Filter so beschaffen sein müssen, daß das eine nur die »warmen«, das andere nur die »kalten« Farben hindurchläßt. Eine derartige Brille ist von L e h m a n n in der Zeitschrift für wis£enscb aftliche Photographie, Photophysik und Photochemie Band XVII, Nr. 3 und 4 beschrieben. Die Mischung der Farben erfolgt dann binokular. Die Bilder wirken räumlich und naturfarbig.

Claims (1)

  1. PATr,i#ze4ANgrAucu: #Verfxh-'t ster-öskopischen Kinematographie in natürlichen Farben, dadurch gekennzeichnet, daß die Plastik durch die Verwendung von Doppelapparaten bei Aufnahme und Wiedergabe, die Zuordnung der richtigen und der Ausschluß der nicht zugeordneten stereoskopischen Teilbilder zu den entsprechenden Augen des Beschauers bei der Wiedergabe durch die Verwendungsogenannter Anaglyphen, die natürliche Farbwirkung durch die Verwendung eines Vierfarbenverfahrens für Aufnahme und Wiedergabe erreicht werden, und daß die vier Farbteilbilder auf Doppelapparat und Film so verteilt werden, daß auf jeden Apparat ein Bildpaar entfällt, welches mit dem Bildpaar des anderen Apparates zusammen einmal ein - volles Farbbild und zugleich auch zwei volle stereoskopische Phasen bildet.
DE1918330896D 1918-12-24 1918-12-24 Verfahren zur stereoskopischen Kinematographie in natuerlichen Farben Expired DE330896C (de)

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