DE623642C - - Google Patents

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DE623642C
DE623642C DENDAT623642D DE623642DA DE623642C DE 623642 C DE623642 C DE 623642C DE NDAT623642 D DENDAT623642 D DE NDAT623642D DE 623642D A DE623642D A DE 623642DA DE 623642 C DE623642 C DE 623642C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B35/00Stereoscopic photography
    • G03B35/18Stereoscopic photography by simultaneous viewing
    • G03B35/24Stereoscopic photography by simultaneous viewing using apertured or refractive resolving means on screens or between screen and eye

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing, Inspecting, Measuring Of Stereoscopic Televisions And Televisions (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur kinematographischen Stereoprojektion. Es sind Verfahren bekannt, bei welchen ohne dicht -vor die Augen der Beschauer angebrachte Vorrichtungen den Beschauern von bestimmten, genau innezuhaltenden Standpunkten aus die Darbietung stereoskopisch vermittelt wird. Die Erfindung bezweckt, die Beschauer von den genau innezuhaltenden to Standpunkten unabhängig zu machen und ihnen den Stereoeffekt von allen vorhandenen Standpunkten aus zu vermitteln.
Zur Erzielung stereoskopisch-kinernatographischer Projektion sind Einrichtungen und Verfahren bekanntgeworden, welche durch vor der Leinwand angebrachte Streifenraster oder Spiegeleinrichtungen o. dgl. in jedes Auge des Beschauers nur das für dieses bestimmte Bild gelangen lassen, ohne daß direkt ao vor die Augen des Beschauers anzubringende Vorrichtungen nötig wären. Alle diese Verfahren bedingen, daß der Beschauer einen ganz bestimmten Standpunkt einnimmt; ändert er diesen um einen Augenabstand, so fällt S5 das für das rechte Auge bestimmte Bild in das linke Auge, und umgekehrt, so daß alsdann der Beschauer von dem dargebotenen Bild den Eindruck einer umgekehrten Plastik erhält, d.h. er sieht die in Wirklichkeit im Hintergrund liegenden Gegenstände in den Vordergrund gerückt und die in Wirklichkeit im Vordergrund liegenden Gegenstände in den Hintergrund gerückt.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun, diesem Übelstand abzuhelfen, so daß der Beschauer von keinem Standpunkt aus den Eindruck einer falschen Plastik erhält. "' Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß der Aufnahmegegenstand von drei verschiedenen Punkten, welche um den bei Stereoaufnahmen üblichen Abstand voneinander getrennt sind, aus aufgenommen. Dies ist für ein Stereoverfahren bekannt, bei dem die drei Bilder in rascher Aufeinanderfolge beiden Augen jedes Betrachters zugleich sichtbar gemacht werden. Bei der Wiedergabe wird nun durch die vor dem Auffangschirm angebrachten Einrichtungen, z. B. einen Streifenraster, das vor dem mittleren dieser drei Punkte aus aufgenommene Bild dem einen Auge des Beschauers zugeleitet, während die beiden links und rechts von diesem Punkt aus aufgenommenen Bilder zusammen in das andere Auge des Beschauers geleitet werden, und zwar so, daß die Konturen dieser beiden Bilder sich bestmöglich decken. Natürlich , ist eine genaue Deckung der Konturen infolge der verschiedenen Aufnahmepunkte nicht zu erreichen. Das Sehzentrum hat aber die Fähigkeit, aus den so erhaltenen Eindrücken den Eindruck eines Gesamtbildes mit richtiger Plastik zu erzeugen, ohne daß die. Konturen in störender Weise doppelt erscheinen, wobei es gleichgültig ist, ob das mittlere Bild in das linke Auge und die beiden ande- 6$ ren Bilder in das rechte Auge gelangen, oder
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umgekehrt.: Der Beschauer ist somit nicht mehr an einen festen Standpunkt gebunden. Die beiden von den äußeren der drei Aufnahmepunkte aus aufgenommenen Bilder können auf dem Filmstreifen direkt übereinander kopiert werden oder durch ein Raster derart zusammen kopiert werden, daß ein Gesamtbild entsteht, welches aus einer Anzahl Streifen, Quadrate oder Bildteile anderer Form
ίο zusammengesetzt ist, wovon immer der eine Bildteil von dem einen Bild herrührt, während der nächstfolgende Bildteil von dem anderen Bild herrührt, oder aber diese beiden. Bilder werden nacheinanderfolgend aus einer -Richtüng auf den Auffangschirm projiziert. Die Konturen der beiden Bilder müssen natürlich immer bestmöglich zur.. Deckung gebracht werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zur kinematographischen Stereoprojektion unter Verwendung eines vor der Leinwand bewegten Streifenrasters -und Projektion aus zwei verschiedenen-Richtungen, dadurch gekennzeichnet, daß drei Aufnahmen von dem Aufnahmegegenstand verwendet werden, welche von drei um den bei Stereoaufnahmen üblichen Ab- - stand voneinander getrennten Punkten a,üs aufgenommen sind, wovon 'das von dem mittleren dieser drei Punkte aus aufgenommene Bild aus der einen Richtung und die beiden anderen Bilder zusammen aus der anderen Richtung durch" den Streifenraster auf den Auffangschirm projiziert werden, so daß auf dem Auffangschirm nebeneinanderliegende Bildstreifen derart 'entstehen, daß abwechselnd ein Streifen von dem Bild herrührt, welches von dem mittleren der- drei Aufnahmepunkte aus aufgenommen ist, und die anderen Streifen von den übereinanderprojizierten Bildern herrühren, welche von den äußeren der drei Aufnahmepunkte aus aufgenommen sind.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I3 dadurch gekennzeichnet, daß die beiden von den äußeren· der drei Aufnahmepunkte aus aufgenommenen Bilder auf dem Filmstreifen vollständig oder durch ein Raster auf dem Filmstreifen derart zusammen kopiert werden, daß im Gesamtbild eine Anzahl von aus dem einen Bild herrührenden Streifen, Quadraten oder Bildteilen anderer Formen mit von dem anderen Bild herrührenden Teilen abwechselt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden äußeren Bilder nacheinanderfolgend aus ein und derselben Richtung auf die Auffangfläche projiziert werden.
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