DE3305540C2 - Tunnelofen zum Brennen keramischer Produkte - Google Patents
Tunnelofen zum Brennen keramischer ProdukteInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F27D99/0001—Heating elements or systems
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D11/00—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
- F23D11/36—Details
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- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B9/00—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
- F27B9/30—Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
- F27B9/36—Arrangements of heating devices
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Abstract
Bei einem Verfahren zum Brennen von keramischen Produkten mit Schweröl in einem Tunnelofen wird das mit Verbrennungsluft vermischte Schweröl vertikal von oben in die Brennzone des Tunnelofens eingebracht, welches im mittleren Teil des Tunnelofens zündet und verbrennt. Außerdem wird das vertikal zugeführte Schweröl-Luft-Gemisch stellenweise im oberen Teil des Tunnelofens und ein horizontal eingebrachtes Schweröl-Luft-Gemisch stellenweise im unteren Teil des Tunnelofens zur Zündung gebracht und verbrannt. Laut einer Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens sind in der Brennzone des Tunnelofens vertikal und in Schürlöchern der Ofendecke angeordnete Schweröl-Brenner vorhanden. Im Abstand unterhalb einer gewissen Anzahl der vertikal angeordneten Schweröl-Brenner sind in den Schürlöchern Zündhilfen angeordnet, deren untere Enden ein wenig in den Tunnelofen hineinragen. Außerdem sind im unteren Teil des Tunnelofens über einen Teil der Vorwärmzone und/oder der Brennzone horizontal wirkende Schweröl-Brenner angeordnet. Die Zündhilfen sind jeweils in Form eines kegelförmigen Korbes gefertigt, der aus einem oberen Ring und einem unteren Ring aus Metallstäben besteht, die durch einzelne Metallstäbe miteinander verbunden sind. In den Schürlöchern sind Vorsprünge vorhanden, auf die die Zündhilfen mit dem oberen Ring aufliegen, so daß der kegelförmige Korb nach unten durchhängt.
Description
30
Die Erfindung bezieht sich auf einen Tunnelofen der im Oberbegriff oes Patentanspruchs 1 beschriebenen
Art
In der Praxis wird das Schweröl auf eine bestimmte Temperatur vorgeheizt und den in d ν Brennzone eines
Tunnelofens in Schürlöchern der Ofendecke angeordneten Schweröi-Brennern zugeführt. Hier wird das
Schweröl mit Luft vermischt, die das Schweröl in den Tunnelofen austrägt Da das Schweröl in der austragenden
Luft tropfenartig vorhanden ist entzündet sich das Schweröl durch Verzögerung erst im mittleren Teil des
Tunnelofens und gelangt dort zur Verbrennung. Die Verbrennung des Schweröls geschieht also vornehmlich
im mittleren Teil des Tunnelofens, so daß sich hier die für das Brennen der keramischen Produkte erforderlichen
Temperaturen einstellen, während im oberen und unteren Teil des Tunnelofens die erforderlichen Temperaturen
nicht erreicht werden. Dadurch entstehen zwangsläufig große Temperaturunterschiede über den
Tunnelofenquerschnitt mit der Folge, daß die im unteren und oberen Ofenbereich befindlichen Produkte zu
schwach bzw. unzr^rglich gebrannt sind, da sie während
des Durchschubes in dem Tunnelofen die für sie erforderliche Garbrandzeit nie erreichen.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, einen Tunnelofen zum Brennen keramischer Produkte zu schaffen,
bei dem eine zuverlässige, gleichmäßige Temperaturverteilung über den gesamten Querschnitt des Tunnelofens
bewirkt wird. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs
1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind den Patentansprüchen 2 und 3 zu entnehmen.
Der Tunnelofen nach der Erfindung ermöglicht es somit auf einfache Weise, die Temperaturverteilung
über den gesamten Querschnitt des Tunnelofens sicherzustellen. Durch Ausrüstung einer bestimmten Anzahl
der vorhandenen Schwerölbrenner mit Zündhilfen gelingt es, das auf den Schwerölbrennem ausgestoßene
Schweröl schon im oberen Teil des Tunnelofens zur Zündung und damit zur Verbrennung zu bringen, so daß
sich auch im oberen Teil des Tunnelofens die erforderlichen Brenntemperaturen einstellen. Durch zusätzlich
angebrachte, horizontal wirkende Schwerölbrenner im unteren Teil des Tunnelofens wird auch hier die erforderliche
Brenntemperatur erreicht Die Zündhilfen sind besonders einfach und billig aus Metallstäben hergestellt
Beim erfindungsgemäßen Tunnelofen wird über die gesamte Länge der Brennzone eine optimale gleichmäßige
Temperaturverteilung über den Ofenquerschnitt und somit auch während der gesamten Garbrandzeit
erreicht
In der Zeichnung ist ein Tunnelofen nach der Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels schematisch
dargestellt Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch den Tunnelofen,
F i g. 2 einen Teil-Längsschnitt durch den Tunnelofen, begrenzt auf den Bereich eines Schürloches.
In einem Tunnelofen t mit einer Vorwärmzone V,
einer Brennzone B und einer Kühlzone K sind in der Ofendecke 2, und zwar hauptsächlich in der Brennzone
B, Schürlöcher 3,3a zur Aufnahme von Schweröl-Brennern
4, 4a reihenweise angeordnet Brennwagen 5 mit den darauf zu Pekten gestapelten keramischen Produkten
6 werden in Richtung des Pfeiles A durch den Tunnelofen 1 gefahren, während die Ofenluft in Richtung
des Pfeiles B durch den Tunnelofen 1 geführt wird.
Den Schweröl-Brennern 4, 4a wird vorgewärmtes Schweröl und Verbrennungsluft zugeführt die sich miteinander
vermischen. Dieses Schweröl-Luftgemisch wird vertikal von oben in die Brennzone B eingebracht
An einigen Stellen der Brennzone B sind im Abstand
unterhalb einer gewissen Anzahl der vertikal angeordneten Schwcröl-Brcnncr 4a in den Schürlochern 3a
Zündhilfen 7 angeordnet, deren unteres Ende ein wenig in den Tunnelofen 1 hineinragen.
An einigen Stellen der Vorwärmzone V und/oder der
Brennzone B sind im unteren Teil des Tunnelofens 1 horizontal wirkende Schweröl-Brenner 8 angeordnet,
die horizontal den Tunnelofen befeuern.
Das Schweröl-Luft-Gemisch, welches von den Schweröl-Brennern 4 in den Tunnelofen 1 bzw. in die
Brennzone B eingebracht wird, entzündet sich infolge des in der Luft befindlichen tropfenförmigen Schweröls
erst im mittleren Teil la des Tunnelofens 1 und gelangt hier zur Verbrennung, so daß sich hier die erforderliche
Brenntemperatur bildet, während im oberen Teil \b und im unteren Teil Ic des Tunnelofens 1 sich Mindertemperaturen
ergeben, die für den Brennverlauf schädlich sind.
Um eine gleichmäßige Temperaturverteilung über den gesamten Querschnitt und die Länge der Brennzone
B zu erreichen, sind erstens die Zündhilfen 7 vorgesehen, die durch die aus dem Tunnelofen 1 kommende
Hitze glühend werden und dadurch das aus den Schweröl-Brennern 4a kommende Schweröl-Luft-Gemisch sofort
nach Durchgang durch die glühenden Zündhilfen 7 im oberen Teil 16 des Tunnelofens 1 zur Entzündung
mit nachfolgender Verbrennung bringen. Zweitens sind die horizontal angebrachten Schweröl-Brenner 8 dazu
da, ein Schweröl-Luft-Gemisch in den unteren Teil Ic
des Tunnelofens 1 einzublasen und dort zur Entzündung und Verbrennung zu bringen. Diese Maßnahmen bewirken,
daß auch im oberen Teil \b und im unteren Teil Ic
des Tunnelofens 1 die erforderlichen Brenntemperatu-
ren über die Länge der Brennzone B vorhanden sind, so
daß über die gesamte Länge der Brennzone B eine optimale gleichmäßige Temperaturverteilung über den
Ofenquerschnitt erreicht wird. In zweckmäßiger Weise werden die Zündhilfen 7 und die horizontal angeordneten
Schweröl-Brenner 8 im letzten Teil der Brennzone B angeordnet, um ein Einbrechen der Kühlzone K in die
Brennzone B τα verhindern. Ein Teil der horizontal angeordneten
Schweröl-Brenner 8 können auch am Ende der VorwärmiiOne V angebracht sein, damit sofort zu
Anfang der Brennzone B die Temperaturverteilung optimal gestaltet wird.
Die Zündhilfen 7 sind jeweils in Form eines kegelförmigen
Korbes gefertigt, der aus einem oberen Ring 9 und einem unteren Ring 10 aus Metallstäben besteht,
die durch einzelne Metallstäbe 11 miteinander verbunden sind.
In den Schürlöchern 3a sind Vorsprünge 7 vorhanden, auf die die Zündhilfen 7 mit dem oberen Ring 9 aufliegen,
so daß der kegelförmige Korb nach unten durchhängt
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
25
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Claims (3)
1. Tunnelofen zum Brennen keramischer Produkte
mit in der Ofendecke und den seitlichen Ofenwänden angeordneten Ölbrennern, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Brennzone (B) vertikal in Schürlöchern (3) der Ofendecke (2) des Tunnelofens
(1) Schweröl-Brenner (4) angeordnet sind, von denen unterhalb der Brenner (4a) in der Ofendecke
(2) zusätzlich Zündhilfen (7) angebracht sind, die aus einem kegelförmigen Korb aus Metallstäben
bestehen, deren unteres Ende in den Tunnelofen hineinragen,
während im unteren Teil (Ic) des Tunnelofens (1) sich horizontal wirkende Schweröl-Brenner
(3) ohne Zündhilfen in der Vorwärmezone (V) und/ oder der Brennzone (B) befinden.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der kegelförmige Korb aus einem oberen Ring (9) und einem unteren Ring (10) besteht, die
durch einzelne Metallstäbe (11) miteinander verbunden
sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in den Schürlöchern (3a) Vorsprünge (12) angeordnet sind, auf die die Zündhilfen (7) aufliegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833305540 DE3305540C2 (de) | 1983-02-18 | 1983-02-18 | Tunnelofen zum Brennen keramischer Produkte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833305540 DE3305540C2 (de) | 1983-02-18 | 1983-02-18 | Tunnelofen zum Brennen keramischer Produkte |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3305540A1 DE3305540A1 (de) | 1984-09-20 |
| DE3305540C2 true DE3305540C2 (de) | 1986-03-20 |
Family
ID=6191116
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833305540 Expired DE3305540C2 (de) | 1983-02-18 | 1983-02-18 | Tunnelofen zum Brennen keramischer Produkte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3305540C2 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT401817B (de) * | 1993-12-01 | 1996-12-27 | Rieger Walter | Verfahren zum brennen von keramischen formlingen und anlage zur durchführung des verfahrens |
| AT410843B (de) | 2000-03-22 | 2003-08-25 | Wienerberger Ziegelind | Tunnelbrennofen |
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Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1433849A1 (de) * | 1963-12-18 | 1968-10-17 | Inst Ziegelforschung Essen E V | Seitliche Einstrahlung von Luft und OEl in den Brennkanal von Tunneloefen |
| DD131291B1 (de) * | 1977-01-28 | 1984-10-03 | Bauer Gustav Dipl Ing | Beheizungssystem fuer industrieoefen, insbesondere tunneloefen der feinkeramischen industrie |
-
1983
- 1983-02-18 DE DE19833305540 patent/DE3305540C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3305540A1 (de) | 1984-09-20 |
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