DE33012C - Apparat zum Ausfällen von Bleiweifs aus Lösung von basisch essigsaurem Blei durch Kohlensäure - Google Patents

Apparat zum Ausfällen von Bleiweifs aus Lösung von basisch essigsaurem Blei durch Kohlensäure

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Publication number
DE33012C
DE33012C DENDAT33012D DE33012DA DE33012C DE 33012 C DE33012 C DE 33012C DE NDAT33012 D DENDAT33012 D DE NDAT33012D DE 33012D A DE33012D A DE 33012DA DE 33012 C DE33012 C DE 33012C
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Germany
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lead
white
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carbonic acid
solution
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT33012D
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English (en)
Original Assignee
H. G. BLYTH in London
Publication of DE33012C publication Critical patent/DE33012C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/14Compounds of lead
    • C09C1/16White lead

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenwärtige Erfindung bezieht sich auf einen Apparat zur Gewinnung von Bleiweifs aus sehr unreinen Glätten und anderen bleioxydhaltigen Stoffen, und ermöglicht derselbe eine sehr vortheilhafte Verarbeitung der beim Abtreiben von spanischem Blei oder dem Abrösten von mineralischen Bicarbonaten entfallenden bleioxydhaltigen Rückstände.
Das Rohmaterial wird zunächst in einem passend cohstruirten Gefäfs mittelst zweckmäfsig kräftiger Bleiacetatlösung an Blei erschöpft; die Lösung fliefst continuirlich nach einem zweiten Gefäfs, in welchem die Bleiweifsbildung mit gasförmiger Kohlensäure bewirkt wird. Dieses Gefäfs ist so construirt, dafs bei continuirlicher Carbonatbildung das ausfallende Bleiweifs sich in einem unteren abnehmbaren Gefäfs sammelt, während die Flüssigkeit durch ein im oberen Theile befindliches Filter hindurch continuirlich nach einem Reservoir abfliefst, aus dem sie wieder als Lösemittel in den Arbeitsgang zurückgeführt werden kann.
Eine vortheilhafte und wirksame Apparatanordnung ist die auf den beiliegenden Zeichnungen dargestellte. Fig. 1 zeigt dieselbe in centralem Querschnitt und Fig. 2 giebt einen Theil derselben in der Ansicht.
A ist das auf einer von Säulen B1 getragenen Platte B (aus Stein, Holz oder anderem passenden Materiale) montirte, am zweckmäfsigsten cylindrisch gestaltete Gefäfs zum Auslaugen der bleioxydhaltigen Materialien; es ist aus giasirtem Thon, Holz oder einem anderen, für das Lösemittel unangreifbaren Stoff hergestellt und besteht am einfachsten aus einem weiten Drainirungsrohr. Auf dem inneren Rande A' ruht eine etwas kleinere, vortheilhaft behufs Verstärkung nach abwärts gewölbte perforirte Platte C, auf welcher, sei es durch Aufbiegen des Randes oder Aufsetzen eines Ringes, ein Gefäfs C gebildet ist, auf dessen Boden durch eine Lage Reisig, Kieselsteine oder groben Sandes D und ein darüber gelegtes, in einen Rahmen E eingespanntes Tuch ein Filter hergestellt ist. Das Gefäfs C dient zur Aufnahme der Glätte oder des sonstigen Rohmaterials. Die Platte C mit Kasten C hängt an Ketten F, so dafs sie zum Entleeren der Rückstände bezw. Neubeschickung aus A herausgehoben werden kann. Das Bleiacetat zur Auflösung des Bleioxyds wird aus einem Reservoir N nach A gepumpt und fliefst aus diesem durch Hahn b und Rohr b" nach dem Carbonator G. Einen etwaigen Ueberschufs an Flüssigkeit läfst man entweder durch c nach N zurück oder durch b' in ein benachbartes Gefäfs A laufen.
Auf den Apparat A wird ein Anspruch nicht erhoben.
Der Carbonator G besteht aus zwei der Höhe nach auf einander aufgesetzten, in der Stofsfuge durch Kittung oder eine zwischengelegte Packung gut gegen einander abgedichteten, zweckmäfsig cylindrischen Gefäfsen g und g1. Das obere, von den Querbalken H getragene Gefäfs g ist entweder nur am unteren oder an beiden Enden offen und com-
municirt im ersten Falle durch ein Rohr j mit dem Schornstein. Das untere Gefäfs g' dient zum Aufsammeln des ausfallenden Bleicarbonats; es ruht unten auf der mittelst Schraube J (oder in sonst zweckdienlicher Weise) vertical bewegbaren Platte I und ist mit Laufrollen k' versehen, mittelst deren es sich beim Senken der Platte / auf die Schienen eines darunter befindlichen Geleises K aufsetzt. Der Boden von g' wird zweckmäfsig zum Abnehmen eingerichtet und ist alsdann Sorge für eine gute Dichtung zu tragen.
Die Zuleitung der gasförmigen Kohlensäure erfolgt in den oberen Theil g durch das mit Brause O' versehene Rohr O, welches so mit der Kohlensäurezuleitung verbunden ist, dais es zur Reinigung der Brause herausgenommen werden kann.
Das von der Kohlensäure ausgefällte Carbonat setzt sich in g' ab, während die entbleite Flüssigkeit aus dem Apparate durch das an seiner unteren Mündung mit Filtertuch bespannte Rohr L austritt. Letzteres ist so angeordnet, dafs es mit seinem oberen Ende aus G hervorragt und mit seinem unteren Ende bis auf 2,5 bis 5 cm an das untere Ende von g herantritt. Nach Oeffnen des Hahnes f steigt die Flüssigkeit durch Filter und Rohr L nach dem Rohr M, welches sie entweder zurück nach JV schafft oder, da sie sehr klar ist, nach einem besonderen Reservoir führt.
Hat sich g' nahezu mit Bleiweifs gefüllt, so stellt man durch Schliefsen des Hahnes b" den Zulauf aus A ab, läfst durch Oeffnen der Hähne d und e die unter dem Hahny stehengebliebene Flüssigkeit ablaufen, senkt dann g' durch Herabschrauben der Platte / auf das Geleise K und fährt es auf demselben zur Weiterbehandlung nach dem betreffenden Raum. Das Entleeren von g1 geschieht bei festem Boden durch Umkippen und Abklopfen, bei beweglichem Boden durch dessen Abnahme.
An Stelle des Rohres L mit Filter L' läfst sich auch ein anderes passendes, von dem Raum G durch eine Filterschicht getrenntes Gefäfs zur Ableitung der erschöpften Flüssigkeit anwenden.
Ferner kann man den Carbonator G auch aus zwei von einander getrennten Gefäfsen bestehen lassen, in deren einem die Kohlensäurebehandlung und in deren anderem das Setzen des Bleiweifses stattfindet.
Damit eine Unterbrechung des Betriebes beim Entleeren von g' nicht stattfinde, kann man das Lösegefäfs A mit mehreren Carbonatoren verbinden oder eine Batterie von Gefä'fsen A und Carbonatoren G methodisch anordnen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Apparat zur Darstellung von Bleiweifs, charakterisirt dutch:
    a) die Construction des zum Ausfällen des Bleiweifses mittelst gasförmiger Kohlensäure dienenden Gefäfses G aus zwei Theilen g und g' (oder . deren beschriebenen Ersatz), von denen letzteres vertical beweglich ist und zur Aufsammlung des Bleiweifses dient;
    b) die Anordnung eines von dem Gefäfs durch eine filtrirende Schicht L' getrennten Kammer L, durch welche, während sich die Ausfällung und das Setzen des Bleiweifses vollzieht, die entbleite Flüssigkeit hindurchfiltrirt und abläuft, so dafs eine continuirliche Zuführung von Bleiacetatlösung stattfinden kann;
    c) die Anordnung von Halmen d und e zum Abziehen der beim Absperren des Acetatzuflusses unterhalb des Hahnes f stehenbleibenden Flüssigkeit, wenn der Theil g' zum Entleeren von dem Theil g getrennt werden soll.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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