DE329552C - Grude - Google Patents

Grude

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DE329552C
DE329552C DE1919329552D DE329552DD DE329552C DE 329552 C DE329552 C DE 329552C DE 1919329552 D DE1919329552 D DE 1919329552D DE 329552D D DE329552D D DE 329552DD DE 329552 C DE329552 C DE 329552C
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  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description

  • Grude. Zur Förderung der Verbrennung in Gruden werden - bekanntlich in deren Wänden oder Türen oder in den Stirnwänden der Feuerungskästen Luftlöcher angeordnet, die durch Schieber o. dgl. verengt oder geschlossen. werden können. Wenn innerhalb der Gruden durch Bestreuung der Feuerung mittels mechanischer Beschickungsvorrichtungen oder durch: Abscheiden der Asche aus der Feuerschicht Staub entsteht, so entweicht dieser, auch wenn die Türen der Grude geschlossen sind, durch die Luftlöcher in den Außenraum, wenn diese Luftlöcher nicht vorher geschlossen werden.
  • Gemäß der Erfindung wird- die Verschlußvorrichtung der Luftlöcher mit derjenigen `"Vorrichtung, durch die der stauberzeugende frorgang herbeigeführt wird, derart vereinigt, daß bei Beginn der Staubentwicklung die Luftlöcher sich selbsttätig schließen.
  • Die Zeichnungen stellen verschiedene Ausführungsbeispiele dar.
  • In Fig. t ist eine Beschickungsvorrichtung dargestellt, die in einem über dem Kochraum e angeordneten, mit einem durchbrochenen und durch einen Gitterschieber w verschlossenen-Soden v versehenen Brennstoffbehälter u besteht. Durch Bewegen des Gitterschiebers w von außen wird eine regenartige Bestreuung der Feuerschicht durch den zu diesem Zwecke von den Kochtöpfen befreiten Kochraum e hindurch herbeigeführt. Der Gitterschieber w ist durch einen Hebel y und einen Anschlag q mit dem Schieber t in Bewegungszusammenhang gebracht, durch den sich die Luftlöcher s in der Grudenwand verschließen lassen.
  • Man hat auch Brennstoffbehälter an der Innenseite einer Wand der Grude angebracht und einen Siebrost, der über der eigentlichen Feuerung liegt, beweglich, z. B. wie Fig.2 zeigt, um eine senkrechte Achse m drehbar angeordnet, so daß das Sieb b sich unter dem (in der Zeichnung nicht dargestellten) _Behältei u bewegt und aus diesem gespeist werden kann. Hier kann die Vorrichtung, die das Sieb in Bewegurig setzt, gleichzeitig- den die- Luftlöcher verschließenden Schieber in die Verschlußlage bringen, oder es ist, wie gezeichnet, mit dem drehbaren Sieb b ein Anschlag p verbunden, der auf einen Antriebhebel o für den. Luftlochschieber t einwirkt.
  • Ist das Sieb b nicht drehbar, sondern bildet es eine aus gelenkig verbundenen Gliedern bestehende Kette (Fig.-3), so bleibt die Anordnung die gleiche wie in Fig. 2.
  • Ebenso kann: gemäß Fig. q. bei Anwendung von Jalousiesdeben, durch deren Aufklappen Brennstoff von dem oberen Siebrost b auf die Hauptfeuerschicht befördert wird, die Vorrichtung, die das Aufklappen der Jalousie bewirkt (Schieber t mit Gabeln n), mit dem Luftlochschieber vereinigt sein.
  • In gleicher Weise kann auch die Vorrichtung zur Entfernung der Asche aus dem Feuerungskasten, dessen Boden 1, wie Fig. 5 zeigt, spaltenförmige, durch einen gemeinsamen Gitterschieber k verschlossene Öffnungen trägt, mit dem Luftlochsehieber t verbunden sein, so daß sich die Luftlöcher schließen, wenn der Gitterschieber seine öffnungsbewegung beginnt.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Grude, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Feuerkasten führenden Lufteintrittsöffnungen gleichzeitig von demjenigen Bewegungsteile aus geschlossen oder geöffnet werden, durch den ein staubent-, wickelnder Vorgang (Beschüttung, Entasch.ung) innerhalb der Grude herbeigeführt oder beendet wird.
  2. 2. Grude nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußteil (t) der Luftlöcher (s) mit einer den durchbrochenen Boden (v) eines - Brennstoffbehälters (u) beeinflussenden Verschluß-. vorrichtung (z. B. Gitterschieber) (w) derart in Verbindung steht, daß die Luftlöcher (s) sich schließen oder öffnen, wenn die Austrittsöffnungen für den Brennstoff freigegeben oder geschlossen werden.
  3. 3. Grude nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußteir (t) der Luftlöcher mit einem über der Hauptfeuerschicht angeordneten drehbaren Siebe (b) derart in Verbindung steht, daß die Luftlöcher sich schließen; wenn das Sieb zwecks Beschickung gedreht wird, und sich öffnen, wenn die Beschickung beendet ist. ..
  4. Grude nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußteil (t) der Luftlöcher mit den Bewegungsteilen eines jalousieartig -aufklappbaren Siebrostes (Fig. q.) derart in Zusammenhang steht, daß beim Aufklappen -der Jalousie die Luftlöcher verschlossen werden, und sich öffnen- , wenn der Siebrost sich schließt.
  5. 5. Grude nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß. der Verschlußteil (t) der Luftlöcher mit dem die Aschenausfallöffnungen des Feuerungskastens " abschließenden Teile (k) derart in Zusammenhang steht, daß beim öffnen des Aschenausfalles die Luftlöcher verschlossen wer-, den und sich beim Schließen des Aschenausfalles öffnen.
DE1919329552D 1919-01-25 1919-01-25 Grude Expired DE329552C (de)

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ID=6187170

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DE1919329552D Expired DE329552C (de) 1919-01-25 1919-01-25 Grude

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