DE327290C - Kuehl- oder Heizkoerper - Google Patents

Kuehl- oder Heizkoerper

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DE327290C
DE327290C DE1918327290D DE327290DD DE327290C DE 327290 C DE327290 C DE 327290C DE 1918327290 D DE1918327290 D DE 1918327290D DE 327290D D DE327290D D DE 327290DD DE 327290 C DE327290 C DE 327290C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F21/00Constructions of heat-exchange apparatus characterised by the selection of particular materials
    • F28F21/08Constructions of heat-exchange apparatus characterised by the selection of particular materials of metal
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D7/00Heat-exchange apparatus having stationary tubular conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall

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Description

Vorliegende Erfindung" betrifft einen Kühloder Heizkörper, der sich namentlich zur Verwendung in* der chemischen Industrie eignet un'd! insbesondere aus säurefestem SiIiziumeisenguß hergestellt werden kann. In der chemischen Industrie verwendete man bisher zu Kühl- oder Heizzwecken, wenn es sich um saure Flüssigkeiten handelte, in der Regel Steinzeug- oder Bleirohre in Schlangenform. Verwendete man aber ein anderes Material, z. B. säurefesten Eisenguß, so ergaben sich aus· der Natur der Sache erhebliche Schwierigkeiten, indem man Schlangen in einem Stück, aus solchem Guß nicht herstellen konnte. Es waren dann Flanschen verbindungen innerhalb der die Schlange umgebenden Flüssigkeit nötig·, die gar nicht dicht zu halten waren, da naturgemäß die Säure jedes andere hierbei zu Hilfe genommene Material baldigst zerstörte, und! überdies schon vom rein mechanischen Standpunkte ein Dichthalten solcher Flanschen, deren man vier auf eine volle Scblangenwindung- rechnete, ganz unmöglich war.
Nach vorliegender Erfindung werden solche Kühl- oder Heizkörper zum Gebrauch in der chemischen Industrie aus hochsäurebeständigem Eisenguß' hergestellt, wobei man gleichzeitig eine ganz besondere Formengebung verwendet. Zunächst vermeidet man dabei die für die Reinigung und "Betriebssicherheit sehr unvorteilhafte Form der Rohrschlange. Man verfährt hierbei so, daß man die Kühloder Heizkörper aus einer beliebigen Anzahl einzelner, U-förmig gestalteter Teile zusammenbaut und immer am tiefsten Punkt eines jeden Einzelteils ein seitliches, sich unten in ihn öffnendes Nebenrohr von schmälerem Querschnitt anordnet, mit dessen Hilfe sich Verunreinigungen oder Kondenswasser abziehen lassen, ohne daß man genötigt wäre, irgendwelche unterhalb des- Flüssigkeitsspiegels angeordnete Öffnungen, Verbindungen oder Verschlüsse zu Hilfe zu nehmen. Es sind nun zwar schon Kühlelemente bekannt ■ geworden, bei denen unten gescblosseneRohre : oder Taschen aus Blei ο. dgl. in die zu kühlende Flüssigkeit eingehängt wurden, während! ein schmälerfeB, bis nahe auf den Boden reichendes Zuflußrohr und ein oben aus ihr abzweigendes, in eine offene, außerhalb liegende Rinne mündendes Ablaufrohr angebracht waren. Diese Kühlelemente entbehren 1 des dritten, unten abzweigenden Rohres, das' gerade einen- wesentlichen Bestandteil vorliegender Erfindung bildet, weil es für ein glattes und vorteilhaftes Arbeiten des Kühlers unentbehrlich ist.
In den'- Fig. 1 bis 12 ist ein solcher Kühlod'er Heizkörper in einigen beispielsweisen Aus-führunigsformen schematisch diargestellt. Hierbei ist 1 ein durch eine innere, nicht bis zum Boden seichende Scheidewand 2 in zwei Teile geteiltes, senkrechtes Rohr, das bei- 3 oben angeordnete Ein- und Ausflüsse für die Säure besitzt. Mit dem Rohr 1 ist ein andSres, schmäleres Rohr 4 aus einem Stück gegossen, in das (nach Fig. 2) ein Heber S eingesetzt werden kann. Ein Deckel 6 dient zum Verschließen des Rohres 1, namentlich für den Fall, daß unter Druck gearbeitet wird, insbesondere, wenn der Körper als Dampf-
heizkörper Benutzt wird. Mittels des Hebers 5 oder auch z. B.' nach Fig. 4 mittels . eines auf- Rohr 4 aufgesetzten Injektors 7, -lassen sich jederzeit Verunreinigungen, Kondenswasser oder auch Proben aus den Roh-' ren 1 entnehmen. Im übrigen hängt es ganz von den Umständen ab, ob man die Kühl- oder Heizflüssigkeit innen durch die Rohre hindurchströmen und die zu kühlende oder zu heizende- Flüssigkeit außen herumgehen läßt oder umgekehrt. Wird insbesondere der Körper zum Beheizen mittels. Dampfes verwendet, so· kann der Heber 5 oder der Injek-• tor 7 fortfallen. Es genügt dann, an das Nebenrohr 4 eine entsprechende absperrbare Anschlußleitung anstoßen zu lassen. Zum Entfernen des Kondenswassers während des Betriebes wird diese Absperrung geöffnet, wobei das Wasser durch den innen herrschenden Druck aus dem Körper herausgetrieben, wird. Nach Fig. 5 bis 7 ist die Anordnung so getroffen, daß die Scheidewand 2 zwischen den beiden· Teilen des U-Rohres, nicht aus einem Stück mit diesem besteht, sondern zwischen Führungen 8 lose eingesetzt ist, was zwar eine besonders genaue Bearbeitung der fraglichen Körper voraussetzt, aber die Reinigung des Rohres wesentlich erleichtert.
Rohrelemönte der hier beschriebenen Art können in beliebiger Anzahl hintereinander angeordnet werden. Eine Auswechselung einzelner oder mehrerer Elemente ist sehr laicht möglich, ebenso auch eine Ausschaltung von ^Elementen in der Art, daß man an Stelle eines solchen ein Verbinduingsfianschenrohr von einer der Breite des Elements entsprechenden Länge einsetzt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche :
    i. Kühl- oder Heizkörper,· wobei die eine der aufeinander wirkenden Flüssigkeiten oder Dämpfe durch ein- oder eine Anzahl hintereinander angeordneter, durch eine mittlere, nicht bis zum Boden reicbende Scheidewand in zwei, ein U-fprmiges Rohr bildende Teile zerfegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß unten-von dem untersten' Punkte des1 U-Rohres (1) seitlich ein nach oben1 gerichtetes Ansatzrohr (4) abzweigt, das mit dem U-Rohr aus einem Stück besteht und zum Abführen von Flüssigkeit oder Verunreinigungen dient, ohne daß man. unterhalb des Plüssigkeitsspiegels ■ Vertvindungs- oder Auslaßöffnungen irgendwelcher Art anzuordnen braucht.
  2. 2. Kühl- oder Heizkörper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die .beiiden Schenkel des U-Rohres (1) trennende Scheidewand (2) herausnehmbar ist.-
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1918327290D 1918-09-19 1918-09-19 Kuehl- oder Heizkoerper Expired DE327290C (de)

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