DE32728C - Befestigung von Tischmesserund Gabelklingen - Google Patents

Befestigung von Tischmesserund Gabelklingen

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DE32728C
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Germany
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metal
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DENDAT32728D
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F. W. GRAU in Solingen
Publication of DE32728C publication Critical patent/DE32728C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B3/00Hand knives with fixed blades
    • B26B3/02Table-knives

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 69: Schneidwerkzeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. December 1884 ab.
Die vorliegende Neuerung in der Befestigung von Tischmesser- und Gabelklingen in den Heften, mögen dieselben aus Holz, Horn, Metall oder anderem Material bestehen, ist dadurch gekennzeichnet, dafs die Angel der Klinge mit einem Widerhaken versehen und in ein in dem Heft unverrückbar festgehaltenes Metallrohr chen oder eine Metallhülse eingesetzt ist. Die Angel wird ihrerseits wieder in der Metallhülse des Heftes unverrückbar festgehalten, so dafs sie sich weder drehen noch verschieben kann.
Je nachdem nun das Heft voll aus Holz oder hohl geprefst aus Metall besteht, ist die Befestigungsweise der Hülse ' im Heft eine andere, während die Befestigung der Klingenangel in der Hülse im wesentlichen immer dieselbe bleibt.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind die Befestigungen für volle und hohle Hefte dargestellt.
I. Befestigung der Klingen in vollen Heften aus Holz, Knochen u. s. w.
Fig. ι zeigt ein fertiges Messer mit Verticalschnitt durch das Heft, Fig. 2 die Seitenansicht des Heftes, Fig. 3 einen Horizontalschnitt durch das Heft. Das Heft wird ausgebohrt und eine Metallhülse b h eingeschoben; letztere ist im unteren Theil e h cylindrisch und der Bohrung entsprechend, im oberen Theil b e vierkantig, so dafs die vier Kanten sich an die Bohrwand anlehnen. Um die Umdrehung zu hindern, werden zwei flach halbrunde Holzkeilchen K, Fig. 3, in Länge des Vierkants an den beiden breiteren Vierkantflächen eingeschoben und festgeleimt.
Die Klinge hat eine dem Vierkanttheil der Hülse genau entsprechende vierkantige Angel a d. Durch Eintreiben derselben in die Hülse steht die Klinge bereits fest. Um aber ein Herausgleiten derselben vollends zu verhindern, wird durch die untere runde Oeffnung des Heftes etwas Blei eingegossen, welches um den die Verlängerung der Angel bildenden und in der Hülse frei schwebenden Widerhaken f läuft, sich vor der Einengung e, welche der Vierkant an der Hülse bildet, festsetzt und das Herausgleiten der Klinge hindert. Die dann noch offen bleibende Hülsenmündung h wird durch einen Holz- oder Knochen- oder Metallstöpsel geschlossen.
Dort, wo der Klingenkropf die Heftzwinge α c berührt, wird der leere Raum unterhalb des Klingenkropfes von α bis b mit einer Verdichtungsmasse aus Wasserglas und Kreide gefüllt, um ein Eindringen des Wassers beim Waschen zu verhindern.
II. Befestigung der Klingen in hohlen
Heften von Metall.
Fig. 4 zeigt ein. fertiges Messer mit Verticalschnitt durch das Heft, Fig. 5 die Seitenansicht desselben. Das Heft wird aus zwei zusammengelötheten geprägten Metallschalen gebildet. Die oben unter I. beschriebene Hülse (hier b d) wird am oberen Ende b mit einem metallenen Verschlufsplättchen, Fig. 6, versehen, welches in einem in das Heft geprägten ovalen Rand a b hineinpafst und die in der Mitte des Heftes befindliche Hülse festhält. Hülse und Ver-
schlufsplättchen werden unten und oben in das Heft eingelöthet. Die Klingenangel ist dieselbe wie bei Fig. ι bis 3, ebenso das Festmachen derselben. Auch geschieht das Verdichten zwischen Klingenkropf und Verschlufsplättchen wie bei I. Das Verschliefsen der unteren Mündung geschieht durch Eintreiben eines Metallstöpsels c d.
Fig. 7 stellt ein fertiges Messer mit vorgeschobenem Kropf mit Verticalschnitt durch das Heft, Fig. 8 die Seitenansicht desselben dar.
Die Befestigung der Klinge geschieht hier wie bei Fig. 4, nur mit dem Unterschiede, dafs die Klingenangel statt vierkantig flach und konisch und die Hülse im Obertheil dementsprechend gestaltet ist. Fig. 9 zeigt das dazu gehörende Verschlufsplättchen. Fig. 10 und 11 stellen ein Messer ohne Kropf dar. Hier fällt das am oberen Ende der Hülse angelöthete Verschlufsplättchen, Fig. 6 und 9, fort und die Befestigung der Hülse wird dadurch bewirkt, dafs sie mit ihrem oberen flachen Theil in einer der Schalen des Heftes festgelöthet wird. Das Heft ist oben bei a giebelförmig und wird lediglich durch die eingelegte Klinge geschlossen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Befestigung von Tischmesser- und Gabelklingen in den Heften vermittelst einer vierkantigen, mit Widerhaken f versehenen Klingenangel und einer im Heft unverrückbar angebrachten Metallhülse b h bezw. b d, welche, durch das ganze Heft hindurchgehend, unten cylindrisch und oben, der Angel entsprechend, vierkantig gestaltet ist, und wobei die Sicherung der Klinge gegen Herausgleiten durch einen um den Widerhaken f herumgegossenen Bleipfropfen und das Verschliefsen des unteren Endes der im Heft befindlichen Hülse durch einen Stöpsel bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT32728D Befestigung von Tischmesserund Gabelklingen Expired - Lifetime DE32728C (de)

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