DE327234C - Verfahren zur Erzeugung von Buehnengeraeuschen - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Buehnengeraeuschen

Info

Publication number
DE327234C
DE327234C DE1920327234D DE327234DD DE327234C DE 327234 C DE327234 C DE 327234C DE 1920327234 D DE1920327234 D DE 1920327234D DE 327234D D DE327234D D DE 327234DD DE 327234 C DE327234 C DE 327234C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
noises
generating stage
currents
generated
stage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1920327234D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schwabe & Co
Original Assignee
Schwabe & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schwabe & Co filed Critical Schwabe & Co
Application granted granted Critical
Publication of DE327234C publication Critical patent/DE327234C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63JDEVICES FOR THEATRES, CIRCUSES, OR THE LIKE; CONJURING APPLIANCES OR THE LIKE
    • A63J5/00Auxiliaries for producing special effects on stages, or in circuses or arenas
    • A63J5/02Arrangements for making stage effects; Auxiliary stage appliances
    • A63J5/04Arrangements for making sound-effects

Landscapes

  • Adjustable Resistors (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erzeugung von Bühnengeräuschen. Die sogenanmten Bühnengeräusche, wie die Nachahmung des- Windes oder Regens usw. auf Bühnen wurden bisher auf direktem Wege ei zeugt. Nachfolgender Erfindung sollen derartige Geräusche auf indirektem Wege hervorgebracht werden, indem elektrische Ströme passender Kurvenform; Frequenz und Stärke erzeugt und mittels Telephonen, gegebenenfalls nach vorheriger - Verstärkung, in Töne bzw. Geräusche verwandelt werden.
  • Die elektrischen Ströme können in verschiedenster Weise hervorgebracht oder in ihrer Kurvenform abgeändert werden. Es können sowohl Wechselströme, wie pulsierende Gleichströme benutzt werden. Die Wechselströme werden z. B. durch gewöhnliche Wechselstrommaschinen. erzeugt. Die Veränderung der Tonhöhe erfolgt durch Anderung der Umläufszahl der Maschinen, diejenige der Tonstärke durch Veränderung ihrer Erregung oder durch Ein- und Ausschaltung von Widerständen, Kapazitäten oder Selbstinduktionen oder durch Parallelschaltung derselben zum Telephon. Als weitere Quelle für Wechselströme können Hochfrequemzerzeuger, wie z. B. die Senderöhren, benutzt werden, deren Schwingungszahl in der bei drahtloser Telegraphie üblichen Weise durch Interferenz entsprechend vermindert wird. Auch hierbei kann die Stromstärke und die Wechselzahl in weiten Grenzen in bekannter Weise verändert werden. Die Wechselströme werden vorzugsweise zum Nachahmen des Windes verwendet.
  • Die pulsierenden Gleichströme können in der verschiedensten Art erzeugt werden, und zwar durch periodische Unterbrechung; durch Veränderung des Widerstandes, der Selbstinduktion und der Kapazität ' des Stromkreises. Eine - periodische Unterbrechung kann durch die üblichen Unterbrecher, wie z. B. den rotierenden O_uecksilberstrahlunterbrecher, den W ehneltunterbrecher oder einen zerstäubenden Flüssigkeitsstrahl o. dgl., erfolgen. Der Widerstand kann zweckmäßig durch unregelmäßige Bewegung leitender Körper verändert werden, wie z. B. von Kohlenstückchen, welche sich zwischen dem, leitenden Zylindermantel und der hiervon isolierten Achse beim Drehen des Zylinders bewegen. Ein derartiger Apparat ist besonders geeignet zur Nachahmung des Regens oder der Meeresbrandung. Endlich kann die periadi= sche Veränderung des Widerstandes mittels einer Grammophonnadel bewirkt werden, welche beim übergleiten über die Grammophonplatte mit wechselndem Druck an ihrem oberen Ende eine Kohlenplatte berührt wobei der wechselnde Widerstand zwischen der Nadel und Kohlenplatte gebildet -wird. Der variable Widerstand kann auch aus den Kohlestücken eines Mikrophons bestehen, welche von den Luftwellen bewegt werden,. die von einem in Betrieb befindlichen Grammophon ausgehen.
  • Mittels Induktion kann man einen Gleich-. strom pulsierend machen, indem man in einem durch ihn erzeugten magnetischen Feld einen gezahnten Eisenanker rotieren läßt. Von der Form der Zähne und ihrer Anordnung wird der endgültig erzeugte Ton beeinflußt. Auch hier wird die Tonhöhe von der Umdrehungsgeschwindigkeit des Ankers, die Tonstärke vön der Stärke des ursprünglichen Gleichstroms abhängen. Ferner kann man dadurch Impulse erzeugen, daß man durch ein elektrisches Feld ein vorher stellenweise magnetisiertestäh.lbäritl ö:-QI"(-nach Paulsen) hindurchführt.": :Endxieh "können rasche Veränderungen °dri= `d'': S'tb"@rn`sär`k@'e erzeugt werden, inderü näh" in der'Nähe der vom Gleichstrom durchflossenen Spulen elektrische Funken überspringen läßt.
  • Die beispielsweise nach einer der obenerw ähnten Arten -.erzeugten oder veränderten Ströme werden entweder einem lautsprechenden Telephon direkt zugeführt oder aber in der bei der drahtlosen Telegraphie. üblichen Weise durch Verstärkerröhren verstärkt und darin durch Telephon hörbar gemacht. Statt eines Telephons können deren mehrere -im -Bühnenraum verteilte angewendet werden, indem man ihnen entweder die Ströme gleichzeitig zuführt oder durch einen mechanischen Stromverteiler in entsprechender zeitlicher Folge, um hierdurch die Eigentümlichkeit bewegter Tonquellen nachzuahmen. Zu demselben Zweck können auch die Telephone selbst bewegt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zur Darstellung von Bühnengeräuschen, dadurch gekennzeichnet, daß elektrische Ströme passender .Kurvenform, Frequenz und Stärke erzeugt und einem oder mehreren Telephonen direkt oder nach vorheriger Verstärkung zugeführt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Telephone-bewegt werden oder der Strom mehreren im Bühnenraum verteilten Telephonen nach-. einander zugeführt wird.
DE1920327234D 1920-01-04 1920-01-04 Verfahren zur Erzeugung von Buehnengeraeuschen Expired DE327234C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE327234T 1920-01-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE327234C true DE327234C (de) 1920-10-07

Family

ID=6184743

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1920327234D Expired DE327234C (de) 1920-01-04 1920-01-04 Verfahren zur Erzeugung von Buehnengeraeuschen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE327234C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE327234C (de) Verfahren zur Erzeugung von Buehnengeraeuschen
DE1219976B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Aufzeichnung, Speicherung und Wiedergabe von impulsfoermigen Informationen
DE743411C (de) Verfahren zur magnetischen Schallaufzeichnung
DE820503C (de) Verfahren zur magnetischen Tonaufzeichnung
DE585303C (de) Vorrichtung zum Loeschen magnetischer Schallaufzeichnungen
DE692291C (de) Elektrisches Musikinstrument mit Tremoloeinrichtung
DE840318C (de) Verfahren zur Aufzeichnung von Schallwellen
DE573080C (de) Roehrengenerator, insbesondere Tongenerator, fuer elektrische Musik
DE961633C (de) Verfahren zur Behandlung von Schweissstaeben aus Grauguss
DE3247887C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur elektrodynamischen Ultraschallanregung
EP0101922B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von ferromagnetischen Werkstoffen
DE590559C (de) Vorrichtung zur Regelung der Lautstaerke an Musikinstrumenten
DE824735C (de) Mechanisch-elektrisches Musikinstrument
DE361965C (de) Lichtbogengenerator zur Erzeugung schneller elektrischer Schwingungen
DE824733C (de) Musikinstrument mit elektrischer Tonerzeugung und Klangfaerbung
DE429029C (de) Verfahren zur Zeichengebung mit Lichtbogengeneratoren fuer drahtlose Telegraphie
DE475133C (de) Anordnung zum Tasten von Roehrensendern durch Verstimmung, insbesondere fuer kurze Wellen
DE219049C (de)
DE702151C (de) i elektrischer Tonerzeugung
DE249345C (de)
AT98869B (de) Empfangsanordnung z. B. für Wechsel- und Gleichstrom-Telegraphie, Vibrationsschaltung usw.
DE525201C (de) Verfahren zur Betaetigung von Fernschreibern, bei dem die dem Verlauf der Komponentenkurven von Schriftzeichen entsprechenden elektrischen Energien als Audionfrequenzen einer gemeinsamen Tragwelle ueberlagert werden
DE618301C (de) Elektrisches Musikinstrument
DE448473C (de) Vorrichtung zum Aufzeichnen von Toenen
DE379738C (de) Veraenderliche Induktanz fuer Antennenstromkreise