DE326809C - Vorrichtung zur Beeinflussung der Verdichtung bei Gleichstromdampfmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Beeinflussung der Verdichtung bei Gleichstromdampfmaschinen

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DE326809C
DE326809C DE1917326809D DE326809DD DE326809C DE 326809 C DE326809 C DE 326809C DE 1917326809 D DE1917326809 D DE 1917326809D DE 326809D D DE326809D D DE 326809DD DE 326809 C DE326809 C DE 326809C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B17/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
    • F01B17/02Engines
    • F01B17/04Steam engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B31/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01B31/14Changing of compression ratio

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Beeinflussung der Verdichtung bei Gleichstromdampfmaschinen. Aus dem Bestreben heraus, eine hohe Kompressionsendspannung zu erhalten, den Beginn der Kompression aber möglichst lange hinauszuschieben, hat man bei . Wechselstromdampfmaschinen bereits Einrichtungen getroffen, die durch eine entsprechende Verbindung der beiden Zylinderräume ein Überströmen einer bestimmten Dampfmenge . von der einen auf die andere Zylinderseite ermöglichen.
  • Bei Gleichstromdampfmaschinen ist der Beginn der Kompression unveränderlich und tritt zwangsweise ein, sobald der Kolbenrand die Ausläßschlitze überlaufen hat, was bei etwa io Prozent des Kolbenweges geschieht. Eine Veränderung des Kompressionsbeginnes ließe sich also mit den bei Wechselstromdampfrnaschinen bekanntere Mitteln nicht erzielen. Trotzdem wurde gefunden, daß ein Überströmenlassen eines Teiles des expandierenden Dampfes aus dein einen in den anderen Zylinderraum, während in letzterem die Verdichtungsperiode ,statthat, in anderer Beziehung ganz wesentliche Vorteile zeitigt. -Es ist allgemein gekannt, daß die Höhe der Luftleere bei Gleichstromdampfmaschinen von ausschlaggebender Bedeutung bezüglich der Ökonomie ist, ebenso aber auch, daß hohe Leere und entsprechend dem zu erstrebenden hohen Admissionsdruck hohe Kompression sich nicht vereinigen lassen. Berücksichtigt man, daß aus thermischen und mechanischen Gründen die Auffüllung der auch bei bestkonstruierten Maschinen etwa 2 bis q. Prozent betragenden schädlichen Räume auf den Admissionsdruck erfolgen soll, ehe der Kolben seine Totpunktlage erreicht, so muß man entweder auf eine hohe Luftleere verzichten oder aber mit Voreinströmung von Frischdampf arbeiten, beides Maßnahmen, die sich mit einer nach Möglichkeit zu erhöhenden Ökonomie nicht vertragen..
  • Verbindet man dagegen gemäß der Erfindung die beiden Zylinder bzvV. Zylinderseiten einer Gleichstromdampfmaschine miteinander durch Leitungen in solcher Anordnung, daß durch den Kolben einerseits und durch Rückschlagventile andererseits gesteuert ein Teil des expandierenden Dampfes aus dem einen in den anderen Zylinderraum, während in letzterem die Verdichtungsperiode statthat, überströmt, so erkennt man, daß i. selbst bei Anwendung absoluter Leere die Auffüllung , der schädlichen Räume und die Endkompression auf Admissionsdruck sichergestellt wird, 2. die Ausexpandierung auf atmosphärische Spannung oder darunter infolge Überleitung im Umfange der Auffüllung sichergestellt wird, die Frage der Höchstfüllung demnach nicht so einschneidend ist, 3. die Bemessung der schädlichen Räume von nebensächlicherer Bedeutung wird, da diese theoretisch auf Null zusammenschrumpfen, sobald zu ihrer Auffüllung ein eiserner Bestand an Dampf von einer Seite zur anderen hin und her geschoben wird, und q.. die durch Auffüllung und Überleitung resultierende Flächenverminderung des Diagramms praktisch belanglos ist, da diese bei Kurbelstellungen erfolgt, die ohnehin den Kolbendruck kaum in Drehwirkung umsetzen.
  • Als besonders vorteilhaft hat es sich hierbei noch erwiesen, den Dampf beim Überströmen aus dem einen in den anderen Zylinderraum in bestimmter regelbarer Weise zu drosseln.
  • Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Fig. i in schematischer Darstellung einen achsialen Schnitt -durch einen Zylinder einer doppeltwirkenden Gleichstromdampfmaschine, Fig. z einen senkrechten Schnitt durch die Zylinder einer einfachwirkenden, stehenden Mehrzylinder-Gleichstromdampfmaschine, und Fig. 3 ein Indikatordiagramriz.
  • Wie aus Fig. x zu erkennen, schließt an. die linke Zylinderseite an einer Stelle, die etwa 7o Prozent des Kolbenhubes entspricht, ein Rohr A an, das sich in dem Rohr B fortsetzt, welches seinerseits in Jas Rohr C mündet. Dieses Rohr C schließt an einer Stelle, die etwa io bis 15 Prozent des Kolbenhubes entspricht, an die andere Zylinderseite an. An dieser Stelle ist bei D ein Rückschlagventil vorgesehen. In gleicher Weise führt 'eine Rohrleitung A', B, C von der rechten Zylinderseite an einer Stelle, die etwa 70 Prozent des Kolbenhubes entspricht, nach der linken und mündet dort an einer Stelle, die etwa io bis 15 Prozent des Kolbenhubes entspricht. Auch hier ist ein Rückschlagventil D vorgesehen. Der den beiden Leitungen A, B, C und A', B, C gemeinsame Leitungsteil B besitzt ein von Hand einstellbares Drosselorgan E beliebiger Bauart.
  • In entsprechender Weise sind die beiden in Fig. z schematisch dargestellten Zylinder durch Leitungen A, B, C und A', B, C miteinander verbunden, wobei in den Leitungen C und C Rückschlagventile D und in der Leitung B ein Drosselorgan E vorgesehen sind.
  • Die Rückschlagventile D sichern gegen Abströmung des Frischdampfes, und außerdem ist ihre Lage außerhalb der Füllungszone vorgesehen, damit auch noch die geringste Vergrößerung des schäAchen Raumes fortfällt. Die Regulierung des Drosselorganes geschieht an Hand des Indikatordiagrammes unter dem Gesichtspunkte, daß ein momentaner Druckausgleich vermieden wird, da es im Interesse eines ruhigen Ganges liegt, die Kurven allmählich ansteigen bzw. abfallen zu lassen.
  • Die Wirkungsweise ist ohne weiteres klar und läßt sich am besten an Hand des durch Fig. 3 dargestellten Diagrammes erkennen, in welchem die gemäß dem Verfahren verlorenen und gewonnenen Flächen entsprechend schraffiert sind und -in welchen durch gestrichelte Linien der Kurvenverlauf ohne Drosselung bzw. ohne Auffüllung angedeutet ist.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCFIE: i. Vorrichtung zur Beeinflussung der Verdichtung bei Gleichstromdampfmaschinen, gekennzeichnet durch die beiden Zylinderräume miteinander verbindende Leitungen in solcher Anordnung, daß, durch den Kolben einerseits und durch Rückschlagventile andererseits gesteuert, ein Teil des expandierenden Dampfes aus dem einen in den anderen Zylinderraum, während in letzterem die Verdichtungsperiode statthat, überströmt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der. aus dem einen in deü anderen Zylinderraum überströmende Dampf durch ein von Hand einstellbares Drosselorgan (E) gedrosselt @ wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch eine Rohrleitung (A, B, C), -die von dem in der Nähe der Auslaßschlitze liegenden Teile des einen Zy linderraumes nach dem in der Nähe des Einlasses liegenden Teile des anderen Zylinderraumes führt, und eine zweite Rohrleitung (A', B, C'), die von dem in der Nähe . des Auslasses liegenden Teile des anderen Zylinderraumes nach dem in der Nähe des Einlasses liegenden Teile des einen Zylinderraumes führt, welche beiden Rohrleitungen an der Stelle, wo sie sich überschneiden, zu einer einzigen Rohrleitung (B) vereinigt und mit einem Drosselorgan (E) ausgerüstet sind.
DE1917326809D 1917-12-02 1917-12-02 Vorrichtung zur Beeinflussung der Verdichtung bei Gleichstromdampfmaschinen Expired DE326809C (de)

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DE1917326809D Expired DE326809C (de) 1917-12-02 1917-12-02 Vorrichtung zur Beeinflussung der Verdichtung bei Gleichstromdampfmaschinen

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DE (1) DE326809C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3211261A1 (de) * 1982-03-25 1983-12-22 Gerhard Dipl.-Ing. 7759 Hagnau Heusch Schwingkolbenmaschine
US12055224B2 (en) 2020-02-19 2024-08-06 Eagle Industry Co., Ltd. Spool valve

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3211261A1 (de) * 1982-03-25 1983-12-22 Gerhard Dipl.-Ing. 7759 Hagnau Heusch Schwingkolbenmaschine
US12055224B2 (en) 2020-02-19 2024-08-06 Eagle Industry Co., Ltd. Spool valve

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