DE325966C - Verfahren zum Entfernen von Schwefelwasserstoff aus Gasen - Google Patents

Verfahren zum Entfernen von Schwefelwasserstoff aus Gasen

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DE325966C
DE325966C DE1917325966D DE325966DD DE325966C DE 325966 C DE325966 C DE 325966C DE 1917325966 D DE1917325966 D DE 1917325966D DE 325966D D DE325966D D DE 325966DD DE 325966 C DE325966 C DE 325966C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/08Purifying combustible gases containing carbon monoxide by washing with liquids; Reviving the used wash liquors
    • C10K1/10Purifying combustible gases containing carbon monoxide by washing with liquids; Reviving the used wash liquors with aqueous liquids

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Description

  • Verfahren zum Entfernen von Schwefelwasserstoff aus Gasen. Zur Bindung von Schwefelwasserstoff in Gasen werden in bekannter Weise Lösungen und Emulsionen benützt. Gemäß der Erfindung sollen nun die betreffenden Bindeflüssigkeiten in möglichst feiner Verteilung mit dem Gas in Berührung kommen, um sowohl in Bezug -auf Menge wie auch auf Güte. möglichst vollkommene-Wirkungen zu erzielen. Um eine derartige Feinreinigung erreichen zu können, brachte man die Bindeflüssigkeit in Schleuderwaschern zur Einspritzung. Bei der hohen Umfangsgeschwindigkeit, mit welcher die Schleuderwascher arbeiten, findet- eine sehr gründliche Zerstäubung der Flüssigkeit statt, und es erfolgt somit eine sehr innige Berührung, die noch dadurch unterstützt werden kann, daß mehrere Wascher hintereinander--geschaltet werden oder dadurch, daß die Scbleuderwascher mit Desintegratoreinrichtungen o. dgl. versehen werden.
  • Gemäß der Erfindung wird die Bindeflüssigkeit je nach den Gasverhältnissen in weit größeren Mengen aufgegeben, als der Schleuderwascher an sich aufnehmen kann. Die Aufgabe der Flüssigkeit erfolgt in einer Vorlage mit oder ohne kinbauten, deren Abmessung und Lage beliebig gewählt wird, so daß mit einem: weitgehenden. Überschuß von Bindeflüssigkeit dauernd gearbeitet werden kann. Der größte Teil dieser Flüssigkeit wird jedoch vor seinem Eintritt in das Flügelrad des Schleuderwaschers oder in die Desintegratorstäbe o. dgl. abgezogen. Im übrigen durchläuft die Waschflüssigkeit, die beliebig und zweckentsprechend gewählt werden kann, einen geschlossenen Kreisprozeß in bekannter Weise derart, daß die abfließende Flüssigkeit in einem Rieseler oder sonstwie durch Zerstäuben und Berührung mit Luft o.. dgl. wiederbelebt wird.
  • In der Zeichnung ist eine Einrichtung gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt. Das Gas tritt bei a in eine Vorlage b ein. Je nach den Gasverhältnissen wird diese Vorlage mit Einbauten, Horden o. dgl. ausgerüstet oder sie bleibt leer. Die Bindeflüssigkeit wird durch die Stutzen c, c'- und c2 zugeführt. In dieser Vorlage b erfolgt eine Rohreinigung des Gases, und die Feinreinigung wird in dem hinter die Vorlage b geschalteten Schleuderwascher d- erreicht. Das Gas tritt in vorgereinigtem Zustande durch den Stutzen e in den Schleuderwascher und verläßt. ihn bei f. Der größte Teil der Bindeflüssigkeit wird bei g aus der Vorlage abgezogen und nur- der übrige Teil gelangt durch den Stutzen e in den Schleuderwa'scher oder die Desintegratoreinrich-' tung. Infolge der Pressung und Ausdehnung des Gases einerseits und durch die innige Berührung mit der Bindeflüssigkeit andererseits wird in dem Schleuderwascher eine möglichst vollkommene Feinreinigung des in der Vorlage vorgereinigten Gases erzielt. Die aus dem Schleuderwascher bei h austretende Bindeflüssigkeit wird zusammen mit der aus der Vorlage abgezogenen Flüssigkeit auf den Rieseler i zur Wiederbelebung gebracht und durch die Pumpe k der Vorlage b wieder zugeführt.
  • Das neue Verfahren bietet gegenüber den bisher für die Bindung von Schwefelwasserstoff gebräuchlichen Verfahren auf nassem Wege den Vorteil dar, daß. einerseits .bei großer Einfachheit der Apparatur eine Roh-und eine Feinreinigung miteinander in Verbindung gebracht sind, und .andererseits bei der Feinreinigung; ohne daß hierfür eine besondere Bindeflüssigkeit benutzt zu werden braucht, infolge des geringen Bedarfes an Waschflüssigkeit eine wesentliche Kraftersparnis erzielt wird. .

Claims (1)

  1. PATENT-ANSpRticR:. Verfahren zum Entfernen von Schwefel-Wasserstoff aus Gasen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bindeflüssigkeit in das Gas eingespritzt wird, und zwar zuerst im Überschuß in einem Vorbehälter, von dem äus das Gas mit einem Teil der Plüssigkeit einem Schleuderwascher zugeführt wird.
DE1917325966D 1917-07-31 1917-07-31 Verfahren zum Entfernen von Schwefelwasserstoff aus Gasen Expired DE325966C (de)

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