DE325560C - Verfahren und Einrichtung zur Trennung einer in Stroemung versetzten Fluessigkeitsmischung - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Trennung einer in Stroemung versetzten FluessigkeitsmischungInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B01D17/02—Separation of non-miscible liquids
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Description
- Verfahren und Einrichtung zur Trennunq einer in Strömung versetzten Flüssigkeitsmischung.
- Die Erfidung betrifft die Lösung der in der TEchnik häufig vorkommenden Aufgabe, eie Flüssigkeitsmischung oder Emulsion zu trennen, um entweder das Emulsionsmittel oder die emulgierte Flüssigkeit oder beide Mischungsbestandteile zu isolierten. Als Beispiele 5 ollen Emulsionen flüssiger Kohlenwasserstoffe, Mineralöle oder anderer Öle oder Fettstoffe oder anderer verhältnismäßig wertvoller Stoffe mit Wasser genannt werde.
- Solche und ähnliche Emulsionen oder Mischungen mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten werden auf verschiedenen Gebieten mehr oder weniger kontinuierlich als Abfallprodukt oder erstrebtes Produkt gebildet.
- Als Folge des Unterschiedes der spezifischen Gewichte des Emulsionmittels und der emulgierten Flüssikeit wird die Emulsion durch Abstehen in eine obere und eine untere Schicht getrennt, durch Leiten durch einen trogförmigen Behäter wird sie allmählich in eien oberen und einen unrteren Strom getrennt, die am oberen Teil bzw. am Boden des Troges abgeleitet werden können, und durch Zentrifugieren wird sie in eine innere und eine äußere Schicht getrennt. Diese Trennungsverfahren sind jedoch in der Praxis kostspielig und umständlich. Das Trennen durch Abstehen erfordert besondere Behälter und eine gewisse Aufsicht, das Trennen im Troge erfordert eine recht langsame Bewegung und ist nie vollständig, und zum Zentrifugieren sind teure Apparate erforderlich, die im Betriebe ebenfalls teuer werden.
- Der Erfindung zufolge wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Flüssigkeitsmischung, die die Entstehungs-- oder Aufbewahrungsstelle, einen Klärbehälter 0. dgl., verläßt, als ein ununterbrochener und gleichmäßiger Strom durch eine spezifisch schwerere oder leichtere Flüssigkeit geleitet wird. Zweckmäßig wird im ersteren Falle eine dem schvvereren Bestandteil der Mischung, im letzteren eine dem leichteren Bestandteil entsprechende Flüssigkeit gewählt. Die Zuleitung der Mischung erfolgt am besten so, daß die mit der spezifisch schwereren oder leichteren Flüssig keit in Berührung tretende Mischung sofort als Oberstrom bzw. Unterstrom eintritt, um als solcher ruhig fort,, elleitet zu werden. In den beiden Fällen wird die über bzw. unter der sbetreffenden Flüssigkeit strömende Mischwung über eine so lange Strecke geleitet, daß demTrennungsvorgang so viel Zeit bleibt, sich im. Laufe dieser Strömung zu vollziehen, was jedoch gemäß den bereits gemachten Erfahrungen verhältnismäßig sehr schnell erfolgt, und daß am Ablaufende der Strecke ein Strom des reinen, leichtesten bzw. schwersten Bestandteils vorhanden ist, oder daß hier unterschieden werden kann zwischen einem Strom, der aus dem Emulsionsmittel besteht, und einem anderen, in geringer Höhe über bzw. unter diesem fließenden Strom, der aus der emulgierten Flüssigkeit besteht, so daß die beiden Ströme jeder auf seinem Wege kontinuierlich weitergeleitet werden können.
- Um zu verhindern, daß ein nach diesem Prinzip arbeitender Flüssigkeitstrenn- oder Abs chöpfapparat eine unbequem große Ausdehnung in der einen Dimension erhält, kann die besprochene Strecke am besten im Zickzack, in Spiralform oder in doppelter Zickzackform, in doppelter Spiralform oder in anderer angemessener Form eingerichtet werden, und zwar mit mehreren nebeneinanderliegenden geraden, gebrochenen oder krummen Teilstrecken, die nacheinander in denselben oder entgegengesetzten Richtungen durchlaufen werden.
- Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt.
- Fig. 1 und 3 zeigen senkrechte Schnitte nach den Linien A-A bzw. B-B der Fig. 2, und Fig. 2 zeigt ein Flächenbild der Strecke, Im oberen Teil eines Behälters 3, der bis zu einer angemessenen Höhe mit Flüssigkeit gefüllt ist, z. B. mit der dem schwersten Bestandeteil der Mischung entsprechenden oder einer schwereren Flüssigkeit, sit durch eine in Spiralform verlaufende Wand r eine verhältnismäßig lange Rinne 5 gebildet, and eren innerem Ende sich ein z. B. im Deckel 6 gebildeter Zufluß 7 und an deren außerem Ende sich ein über -oder Ablauf 8 befindet (Fig. 2).
- Ferner hat der Behälter 3 eien tiefer als der Ablauf 8 liegenden Über- oder Ablauf 9. Am boden Des Behälters kann eine Entschlammungsöffnung sein. Der Behälter kann fereer nach Bedarf mit einer Wärme- oder Külvorrichtung versehen sein. Die rinne 5 ist am Boden offen, und die Bewegung der Flüssigkeitsmischung vom Zufluß zum Ablauf geht also auf der im Behälter befindlichen Fhissigkeit als eine Oberströmung in - derselben vor sich. Während der durch den Unterschied des spezifischen Gewichts bedingten Trennung werden die schweren Flüssigkeitsbestandteile nach unten in der Rinne streben und sich mehr oder weniger mit der übrigen flüssikeit im Behälter 3 vereinigen, von wo aus der Flüssigkeitsüberschuß durch den Ablauf 9 dauernd abläuft. Die leichten Flüssigkeitsbestandteile werden an den oberen Teil der Rinne gedrängt und sammeln sich als eine nach und nach reinere und dünnere Schicht, die durch den Ablauf 8 abgeht.
- Die Unterfläche dieser Schicht muß am äußeren Ende der Rinne etwas unter dem unteren Rande des Ablaufs8 liegen, so daß nur die reine Schicht abgeschöpft wird. Um diese Lage der leichten Flüssigkeitsschicht im Verhältnis zum Ablauf 8 zu sichern, kann dieser auf verschiedene Höhle einstellbar- ein -gerichtet werden, z. B. in Form einer einstellbaren Überlaufeinrichtung, eines Gelenkrohres, eines Schotts o. dgl., oder der Ablauf 9 kann auf diese ofer andere Weise einstellbar eingerichtet werden, oder man kann eventuell durch Anwendung von Schwimmerinrichtungen o. dgl. den Flüssigkeitsstand im Behälter unabhängig vom Aux- oder Überlauf g einstellen. Ein Beispiel hierzu ist auf der Zeichnung gezeigt, indem dort der über oder Ablauf g in einen besonderen Raum 10 verlegt ist, der durch ein in verschiedener Höhe einstellbares leitungselement 11 von beliebiger passender Art mit dem Behälter 3 kommuniziert.
- Die dargestellten Einzelheiten sind ohne Bedeutung und können bei Berücksichtigung der Ard der betreffenden Flüssigkeitsmischung auf vielerlei Weise geändert werden. Dig gezeichnete Ausführungsform hat gute Resultate ergeben, teils als Schmierölgenerator, angewendet nach einem sogenannten Putztwistseparator zur Trennung der hier gebildeten warmen Mischung von Kondenswasser und Schmieröl, teils auch zur Suppen- und Fettgewinnung in Abdeckereine, In disen fällen wird der Behätler 3 mit Wasser gefüllt und das Rohr 11 so eingestellt, daß beim Zuleiten der mit Ö1 gemischten Flüssigeit bzw. der Suppe diese inderin Fig. 3 dargestellten Höhe als Oberstrom auf dem Waser fließt.
- Bei 8 kann dann reines Öl bzw. Fett dauernd abgeleitet werden.
Claims (6)
- PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Trenung einer in Strömung versetzten Flüssigkeitsmiscung oder Emulsion, dadurch. gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsmischung auf dem Wege durch den Trennungsapparat durch eine spezifisch schwerere oder leichtere Flüssigkeit als ober- bzw. Unterstrom geleitet wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß diegleichmäßigeStrömung der Flüssigkeitsmischung als Ober-oder Unterströmmung in einer Flüssigkeit vor sich geht, die dem schwersten bzw. dem leichtesten Bestandteil der Mischung entspricht.
- 3. i inrichtung. zurAusführung des Verfahrens nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem oberen bzw. sunteren Teil eines mit Zufluß (7)'und zwei verschieden hohen Ab- oder Ubeiläufen (8 und 9) versehenaen Behälters (3) durch parallele doer annähernd parallele gerade, krumm oder gebrochen geführte Wände (4) eine ununterbrochene lange Flüssigkeitsleitung (5) zwischen Zufluß und Ablauf gebildet wird.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der eine oder beide Ab- und Überläufe (8 und 9) auf verschiedene Höhe einstellbar sind.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der tieferliegende Ablauf oder Uberlauf (g) durch ein auf verschiedene Höhe einstellbares Leitungselement (11) mit dem Behälter (3) oder der Leitung (5) in Verbindung steht.
- 6. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Behälter (3) oder an diesem eine Schwimmereinrichtung o. dgl. vorgesehen ist, durch welche der Flüssigkeitsstand unabhängig vom Ab-oder Gberlauf (g) eingestellt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
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