DE324959C - Pleuelstangenlager - Google Patents

Pleuelstangenlager

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DE324959C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J1/00Pistons; Trunk pistons; Plungers
    • F16J1/10Connection to driving members
    • F16J1/14Connection to driving members with connecting-rods, i.e. pivotal connections
    • F16J1/16Connection to driving members with connecting-rods, i.e. pivotal connections with gudgeon-pin; Gudgeon-pins

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

Zur A'erbindung der Pleuelstange mit dem Kolben bedient man sich bekanntlich eines den Kolben diametral durchziehenden Zapfens. Diese bisherige .Verbindungsart hat verschiedene Nachteile, von denen in erster Linie derjenige anzuführen ist, daß der vom Kolben ausgeübte Druck sich nicht auf die ganze Zapfenlänge von der Druckseite her verteilt, so daß hohe spezifische Lagerdrücke ίο auftreten; ferner ist unbedingt die Mitverwendung einer Lagerbüchse im Pleuelstangenkopf notwendig, da die Reibungsverhältnisse von Stahl auf Stahl ungünstig wären.
Beim Lager gemäß vorliegender Erfindung wird der Druck des Kolbens von der Druckseite her auf die ganze Länge des Zapfens gleichmäßig übertragen; es ergeben sich geringere spezifische Lagerdrücke, und auch ein Ausbüchsen des Pleuelkopfes wird entbehrlich, zumal der Zapfen mit der Pleuelstange in einem einheitlichen Stück hergestellt werden kann.
Auf der Zeichnung ist die neue Lagerung nach dem Gange ihrer Herstellung schematisch veranschaulicht.
Im hohlen Kolben α wird längs der Achse, nach welcher der Verbindungszapfen verlaufen soll, eine mit dem Kolbenmaterial ein einheitliches Stück bildende Hülse b (Fig. 1) hergestellt (gegossen), diese dann auf den Durchmesser des Zapfens ausgebohrt und sodann die der Druckseite des Kolbens abgewendete (untere) Hälfte der Hülse entfernt.
Es entsteht dadurch im Kolben eine halbzylindrische Lagerbrücke b1 (Fig. 2), die in der Kolbenwand in kreisrunde Löcher c ausmündet.
Die Pleuelstange d (Fig. 3) ist mit dem Zapfen e als einheitliches T-förmiges Stück hergestellt, und die Zapfenenden / sind auf eine der Wandstärke des Kolbens entsprechende Länge so weit abgesetzt, daß die Pleuelstange von der offenen Seite her zunächst mit dem einen Zapfen in die eine Öffnung c eingeführt (durchgeschoben), dann in richtige Lage gebracht und schließlich mit dem zweiten Zapfen in die zweite Lageröffnung c eingeführt werden kann. Ist dies erfolgt, so werden auf die angesetzten Zapfenenden f Büchsen g aufgeschoben, welche genau in die Löcher -c passen. Die Büchsen werden auf den Zapfenenden vorteilhaft gegen Drehung gesichert (Fig. 4).
Es ist zu ersehen, daß auf diese Weise eine Zapfenlagerung geschaffen ist, die den Druck auf die ganze Zapfenlänge gleichmäßig verteilt; da das Kolbenmaterial zumeist Gußeisen ist, wird ein Ausbüchsen des Lagers entbehrlich.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Lager für den Verbindungszapfen eines zur Verbindung von Pleuelstange und Kolben von einfach wirkenden KoI-benmaschinen dienenden Zylindergelenkes, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder des Gelenkes vorteilhaft mit der Pleuelstange zu einem Stücke vereinigt, der Hohlzylinder aber aus einer halbzylindrischen über den ganzen Durchmesser des Kolbens verlaufenden und mit diesem aus
    einem einheitlichen Stücke bestehenden Brücke (δ1) gebildet wird, zum Zwecke, durch Ausnutzung des ganzen Kolbendurchmessers als Baulänge des Zylindergelenkes die kleinstmöglichen spezifischen Flächendrücke zu erreichen.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung des Lagers nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks leichter werkstättenmäßiger Anarbeitung der Verbindung, der Kolben mit einer diametral durchlaufenden Hülse (b) aus einem Stück hergestellt, diese (b) auf den Zylinderdurchmesser ausgebohrt, und daß die der Druckteile abgewendete Hälfte derselben herausgearbeitet wird, um den mit der Pleuelstange ein einheitliches T-förmiges Stück bildenden Zapfen (e) von der offenen Kolbenseite aus in das Lager einführen und mittels der auf die abgesetzten Zapfenenden (/) aufzuschiebenden Büchsen (g-) im Kolben festlegen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1915324959D 1915-10-24 1915-10-24 Pleuelstangenlager Expired DE324959C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010070198A1 (en) * 2008-12-19 2010-06-24 Wärtsilä Finland Oy Piston bearing arrangement

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