DE323980C - Hobelmaschine mit absatzweiser Schaltung des Werkzeugvorschubes - Google Patents
Hobelmaschine mit absatzweiser Schaltung des WerkzeugvorschubesInfo
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- DE323980C DE323980C DE1919323980D DE323980DD DE323980C DE 323980 C DE323980 C DE 323980C DE 1919323980 D DE1919323980 D DE 1919323980D DE 323980D D DE323980D D DE 323980DD DE 323980 C DE323980 C DE 323980C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D7/00—Planing or slotting machines characterised only by constructional features of particular parts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
Bei Hobelmaschinen aller Art wird das Werkzeug (der Stahl oder Stößel) absatzweise
gegen das auf einem hin und her beweglichen oder sich drehenden Tische aufgespannte
Werkstück bewegt. Dieser Werkzeugvorschub bestimmt demnach die Spanstärke.
Nicht nur beim Übergang vom Schruppen zum Schlichten, sondern auch im Verlaufe
ίο der fortschreitenden Bearbeitung einer Fläche
o. dgl. des Werkstückes ist es wegen der Ungleichheiten der Werkstückoberfläche und
der wechselnden Beschaffenheit des Stoffes, aus dem das Werkstück besteht, erforderlich
oder zweckmäßig mit der Spanstärke zu wechseln.
Bisher war esi nun erforderlich, daß um die
zum Wechseln der Spanstärke und damit der Vorschubgroße des Werkzeuges erforderliche
so Neueinstellung des Vorschubgetriebes vorzunehmen,
die Hobelmaschine stillgesetzt wurde. Dabei war stets damit zu rechnen, daß der Arbeiter die richtige Einstellung
nicht gleich beim ersten Male traf, so daß
as ein mehrmaliges Nachstellen erforderlich wurde. Es mußte also die Maschine mehrere
Male ab- und angestellt werden, bevor die richtige Einstellung ausgeprobt war. Erfahrungsgemäß
macht sich der Arbeiter nicht die Mühe dieses Ausprobens, selbst wenn dadurch die Arbeitszeit abgekürzt wird, ganz
abgesehen von der geringeren Beanspruchung der Maschine und dem verbesserten Ausfall
des Werkstückes.
Die Erfindung geht nun darauf aus,- eine Abstellung des Werkzeugvorischubes durch
Handrad und Spindel während des Ganges der Hobelmaschine zu ermöglichen, so daß
das wiederholte Stillsetzen der Maschine fortfällt und das Ausproben der richtigen Vorschubgröße
leicht und schnell durchzuführen ist. Das Vorschubgestänge wird bekanntlich
von einer hin und her gedrehten Welle aus angetrieben, wobei eine Reibungskupplung
eingeschaltet ist, die das Gestänge mitnimmt, welches zwischen zwei Anschlägen beweglich
ist. Das Gestänge wird während der Bewegung durch die Reibungskupplung mitgenommen,
sobald diese aber gegen einen Anschlag trifft, stillgesetzt, während sich die Antriebswelle
einflußlos weiter verdreht. Erfindungsgemäß soll mm der eine Anschlag auf einen
Teil, z. B. ein Schneckenrad gesetzt werden, der mittels Handrad und Spindel um die
Achse der hin und her gedrehten Antriebswelle verdreht werden kann. Auf diese Weise gelingt es, während des Ganges der
Maschine, den Abstand der für die Gestängebewegung in Betracht kommenden Anschläge
und' damit auch den Hub des Gestänges zu verändern.
Auf der Zeichnung ist in Fig. I in einer Vorderansicht und in Fig. 2 im senkrechten
Längsschnitt eine Ausführungsform der Frfin dung dargestellt.
Die senkrecht auf und ab bewegliche Zahnstange α steht mit einem (nicht gezeichneten)
Zahnrade auf der Werkzeugspindel im Eingriff derart, daß bei jeder Auf- undAbbewegung
der Stange α die Werkzeugspindel in der einen Drehrichtung mitgenommen wird,
wählend das Zahnrad in der anderen Dreh-
richtung leer läuft. Die Schubstange b besorgt
die Hin- und Herbewegung der Zahnstange a. Diese Schubstange b greift an der
Kurbelscheibe c an. Diese Kurbelscheibe dreht sich lose um die Welle d, wird aber
durch die um die Bolzen e gewundene Feder mit einer Platte f zusammen gegen eine fest
auf der Welle d aufgekeilte Scheibe g gezogen, wobei zwischen die Scheibe g und die
ίο Scheiben c und f in bekannter Weise reibungserhöhende
Scheiben h aus Leder o. dgl. eingelegt sind. Infolge dieser Reibung wird die die Schubkurbel b tragende Scheibe c von
der fest auf der Welle d sitzenden Scheibe g gewöhnlich mitgenommen, und die Reibung
ist groß genug, um den für die Schaltung des Vorschubes erforderlichen Widerstand zu
überwinden.
Die mit der Scheibe c verbundene Scheibe f trägt nun an der Rückseite eine Nase i, die
bestimmt ist, mit zwei Anschlägen k und Z zusammenzuwirken. Der Anschlag fe ist am
Maschinengestell A befestigt. Während nun bisher auch der Anschlag I am Maschinengestell
befestigt war, ist er nunmehr an einem Schneckenrade m angebracht, das von der
Spindel η mit Handrad 0 aus um die Achse der Welle d verdreht werden kann.
Sobald die Nasei bei der Verdrehung der
Kurbel'·cheibe c gegen einen der Anschläge k
oder; trifft, wird die Kurbelscheibe c festgehalten,
während sich die Scheibe g mit der Welle d reibend bis zum Hubwechsel weiter
xtr dreht.
Verdreht man nun von dem Handrade 0 aus das Schneckenrad m mit dem Anschlage I,
dann wird der Abstand zwischen den beiden Anschlägen k und / verändert und damit auch
die Größe der Verdrehung der Scheibe -c zwischen den beiden Anschlägen. Die Spindel
kann während des Ganges der Maschine verdreht werden, so daß man während des Ganges der Hobelmaschine die richtige
Größe des Werkzeugvorschubes ermitteln kann. '
Da nun auf diese einfache Weise jederzeit eine Veränderung des Werkzeugvorschubes
möglich ist, so kann damit gerechnet werden, daß der Arbeiter die erforderliche Veränderung
des Vorschubes stets vornehmen wird, wodurch nicht nur an Zeit gespart wird, sondern
auch viel gleichmäßiger bearbeitete Werkstücke erzielt werden und die Abnutzung der Maschine eine Herabminderung
erfährt. ' ■—
Claims (2)
1. Hobelmaschine mit absatzweiser Schaltung des Werkzeugvorschubes, wobei
die hin und her gedrehte Antriebswelle durch eine Reibungskupplung mit
dem durch verstellbare Anschläge in seiner Bewegung begrenzten Gestänge
- verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Anschlag (I) an einem um
die Achse der Antriebswelle verdrehbaren Teil (m) angeordnet ist, so daß eine Verstellung
dieses Anschlages während des Ganges der Maschine erfolgen kann.
2. Hobelmaschine nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß der um die Achse der Antriebswelle verdrehbare Teil in einem Schneckenrad (m) besteht, welcher
durch eine am Gestell gelagerte Spin-. del (η) mit Handrad (0) verdreht werden
kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
BERLIN. QBORUGKT IN DER
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE323980T | 1919-03-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE323980C true DE323980C (de) | 1920-08-16 |
Family
ID=6176734
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919323980D Expired DE323980C (de) | 1919-03-12 | 1919-03-12 | Hobelmaschine mit absatzweiser Schaltung des Werkzeugvorschubes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE323980C (de) |
-
1919
- 1919-03-12 DE DE1919323980D patent/DE323980C/de not_active Expired
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