DE32367C - Sprachrohr an Wagen - Google Patents

Sprachrohr an Wagen

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DE32367C
DE32367C DENDAT32367D DE32367DA DE32367C DE 32367 C DE32367 C DE 32367C DE NDAT32367 D DENDAT32367 D DE NDAT32367D DE 32367D A DE32367D A DE 32367DA DE 32367 C DE32367 C DE 32367C
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DE
Germany
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mouthpiece
tube
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earpiece
hand
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT32367D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. SILBERSDORFF in St. Petersburg
Publication of DE32367C publication Critical patent/DE32367C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/18Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound
    • G10K11/22Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound for conducting sound through hollow pipes, e.g. speaking tubes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 74: Signalwesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. December 1884 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Sprachrohr für geschlossene Wagen aller Art, das so angeordnet ist, dafs man vom Innern des Wagens aus, ohne eine Thür oder ein Fenster öffnen zu müssen, und von dem durch das Rollen des Wagens verursachten Geräusch unbeirrt verständliche Befehle an den Kutscher ertheilen kann, und dafs dem Kutscher die Möglichkeit geboten wird, vom Kutscherbock aus Anfragen durch das Sprachrohr an die im Wagen sitzende Person richten zu können.
Dieses Sprachrohr besteht aus einem in einer Hülse verschiebbaren Rohr, welches durch das Dach des Wagens hindurchgeht und an dem am Dache ausmündenden Ende eine Hör- oder Sprechmuschel zum Sammeln der Schalhvellen und am anderen, im Wagen befindlichen Ende einen biegsamen Schlauch besitzt, welcher gleichfalls eine Hör- oder Sprechmuschel trägt.
Das Sprachrohr ist in der Hülse verschiebünd drehbar, auf dafs im Falle des Gebrauches desselben die äufsere Muschel, welche im Ruhezustande am Dache des Wagens aufliegt, in die Kopf höhe des Kutschers gehoben und gegen das Ohr desselben hingewendet werden kann.
In beiliegender Zeichnung ist das Sprachrohr in Fig. ι im Aufrifs dargestellt.
Fig. 2 zeigt die Hör- und Sprechmuschel für den Kutscher im Grundrifs und theilweise im Horizontalschnitt.
Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie x-x, Fig. i.
In Fig. 4 ist die Anbringung des Apparates an einem Wagen dargestellt.
Die Hülse A, Fig. 1, in welcher das Rohr B mit Reibung verschiebbar ist, ist an der Innenfläche der Vorderwand des Wagenkastens vermittelst Lappen α α befestigt.
Das Rohr B geht durch das Dach b des Wagens und eine aufsen an demselben befestigte Büchse b'1 hindurch und trägt am oberen Ende mittelst eines gebogenen Rohres C, Fig. 1 und 2, die Sprech- oder Hörmuschel für den Kutscher; ist der Apparat nicht im Gebrauch, so ist das Rohr C zur Seite gewendet und die Muschel c ruht auf dem Wagendache b.
Die Muschel c ist an ihrem Rande mit einem Kautschukringe d verkleidet, damit sich der Kutscher nicht am Ohr beschädigt, wenn er sich der Sprech- und Hörmuschel rasch nähert.
Die Verbindung des Rohres C mit dem Rohr B kann durch einen Bajonnetverschlufs e oder auf irgend eine beliebige andere Weise geschehen.
An dem unteren Ende des Rohres B ist ein biegsamer Schlauch D angebracht, an dessen Ende die eingangs erwähnte Sprech- und Hörmuschel für die im Wagen befindliche Person angebracht ist.
Im Zustande der Ruhe befindet sich der Schlauch D in der in Fig. 1 mit punktirten Linien gezeigten Stellung; er ist nämlich in eine an der Hülse A angebrachte Gabel g, Fig. ι und 3, eingeklemmt.
Sobald man sich des Sprachrohres bedienen will, nimmt man das biegsame Schlauchstück D aus der Gabel g·, hebt den Griff/;, Fig. 1 und 2, welcher mit dem Rohr B verbunden ist, aus dem rechtsseitigen Einschnitt i und schiebt das Rohr B in der Hülse A nach aufwärts, wobei

Claims (1)

  1. sich der Griff h längs des in der Hülse A angebrachten Schlitzes j bewegt. Ist das Rohr B so hoch gehoben, dafs die Sprech- und Hörmuschel c in die Höhe des Kopfes des Kutschers gelangt ist, so senkt man den Griff h in denjenigen der linksseitigen Ausschnitte k, welcher momentan der Griffstellung entspricht, ein und gebraucht sodann das Mundstück f auf die bei Sprachrohren übliche Weise (siehe Fig-4)·
    Durch Herausheben des Griffes h aus dem
    rechtsseitigen Einschnitt i und späteres Einsenken desselben in einen der linksseitigen Einschnitte k erfolgt eine kleine Drehung des Rohres B, wodurch ein Nähern der Sprech- und Hörmuschel an das Ohr des Kutschers erfolgt (s. die punktirte Stellung Fig. 2).
    Bei Anfragen von Seiten des Kutschers wird die Sprech- und Hörmuschel c natürlich als Mundstück und das Mundstück f als Hörmuschel verwendet. Zum Avisiren des Kutschers vor Mittheilungen kann man sich einer Signalpfeife bedienen, wie sie für Sprachrohre üblich ist.
    Patenτ-Anspruch:
    Ein Apparat zur Ermöglichung mündlichen Verkehrs zwischen in geschlossenen Wagen befindlichen Personen und dem auf dem Bock sitzenden Kutscher, im wesentlichen bestehend aus einem innerhalb der Wagenkasten-Vorder^ wand und durch die Wagenkastendecke b vertical verschiebbaren Rohr B, an welchem oben mittelst eines seitlich abgebogenen Rohres C und unten mittelst eines Schlauches D Sprech- und Hörmuscheln c und f befestigt sind und das sich in einem Führungsrohr A bewegt, welches einen Längsschlitz j besitzt, durch den ein am Rohr B befestigter Stift h sammt Griff hindurchreicht, wobei der untere rechtsseitige Schlitzrandausschnitt i und die oberen linksseitigen Schlitzrandausschnitte k k zum Fixiren des Rohres B durch den sich einlegenden Stift h dienen und ferner dieses Rohr B in seiner unteren (Ruhe-) und oberen (Gebrauchs-) Endstellung derartig zu fixiren ist, dafs man demselben vor dem Verschieben und vor dem folgenden Fixiren immer erst eine Winkelbewegung im gleichen Sinne ertheilen mufs.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT32367D Sprachrohr an Wagen Expired - Lifetime DE32367C (de)

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