DE32364C - Kombinirter Briefbogen mit Briefumschlag - Google Patents
Kombinirter Briefbogen mit BriefumschlagInfo
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- 238000010073 coating (rubber) Methods 0.000 description 1
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42D—BOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
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- B42D15/02—Postcards; Greeting, menu, business or like cards; Letter cards or letter-sheets
- B42D15/04—Foldable or multi-part cards or sheets
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S4: Papiererzeugnisse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. November 1884 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Art Briefbogen, aus welchen gleichzeitig der Briefumschlag
gebildet werden kann, und. welche. sich aufserdem dadurch auszeichnen, dafs sie
in gleicher Weise als combinirter Briefbogen und Umschlag auch noch für die Rückantwort
benutzbar sind.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 den Briefbogen vollständig geöffnet, Fig. 2 nach
innen umgelegt·, die zurückgebogene Ecke läfst noch die Fläche für die Adresse der Antwort
erkennen. Fig. 3 ist eine Rückansicht des zusammengefalteten, geschlossenen Briefes;
Fig. 4 zeigt die Adrefsseite.
Die Fig. 5, 6 und 7 veranschaulichen ebenfalls einen solchen mit Briefumschlag combinirten
Briefbogen, bei welchem der jedesmalige Verschlufs durch eine auf beiden Seiten mit
versetzter Gummirung versehene Schliefspatte bewirkt wird.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, wird der zur Rechten der zweckmä'fsig perforirten Linie f ^f1
liegende Theil des Briefbogens zum Schreiben benutzt, jedoch kann nur die eine Hälfte desselben
für das ursprüngliche Schreiben verwendet werden, da die andere Hälfte für die Antwort freibleiben muis. Dieser zum Schreiben
überhaupt benutzbare Theil A ist etwas schmäler als der für den Umschlag dienende ■■
Theil, so dafs beim Umlegen von A auf letz- . teren auch noch der links von der Linie ex-eY
liegende ,Rand C ungefaltet ohne Ueberblattung neben den Theil A zu liegen kommt.
Für das Anbringen der Freimarke, sowie zum Aufschreiben der beiden Adressen dienen
die beiden einander gegenüberliegenden Seiten F und G. Die Rückseite des Umschlages wird
von dem Theile B gebildet.
Die Benutzungsweise des Briefbogens ist folgende: Nach Fertigstellung des Schreibens
auf der oberen Hälfte von A, wobei nöthigenfalls beide Seiten dieser Hälfte zu benutzen
sind, faltet man den Brief an der Linie f1-/1
nach innen auf den mit G und B bezeichneten Theil um, Fig. 2. Dasselbe wird mit
dem Rand C ausgeführt. Alsdann legt man den Bogen, Fig. 2, nochmals zusammen, und
zwar so, dafs die untere Kante e1/1 auf die
obere Linie e1-/1 zu liegen kommt. Der
Verschlufs kann nun, wenn es nicht darauf ankommt, dafs derselbe ein wirklich fester ist,
in bekannter Weise einfach dadurch bewirkt werden, dafs die entsprechend lang gehaltene
Zunge durch den im Theil B vorgesehenen Schlitz d hindurchgesteckt wird. Ist der Bogen
dagegen mit der in den Fig. 5, 6 und 7 dargestellten Schliefspatte versehen, so klappt man
behufs festen Verschlusses diese Patte / nieder und klebt dieselbe mit dem auf der Unterseite
gummirten Spitzentheil auf der Blattfläche B fest. In beiden Fällen schreibt man nun auf
die Vorderseite F die Adresse. Wie Fig. 6 zeigt, ist die Schliefspatte auch auf der Aufsenfläche
gummirt, und zwar oberhalb der Linie h-h, während' die Gummirung der Unterseite
nur vom Aufsenrande bis an diese Linie heranreicht.
Der Empfänger benutzt nun den Briefbogen zur Rückschrift in folgender Weise:
War derselbe in der erst angegebenen Weise nur lose geschlossen, so faltet der Empfänger,
nachdem er die an ihn gerichtete Bogenhälfte
abgetrennt und die Antwort auf die zweite Hälfte aufgeschrieben hat, sämmtliche Theile
nach der entgegengesetzten Seite um und schliefst wiederum durch einfaches Hindurchstecken
der Zunge T durch den Schlitz d.
War der Brief dagegen in der durch Fig. 6 veranschaulichten Weise fest verschlossen, so
schneidet der Empfänger die Patte in der Linie h-h auf und trennt nach Entfalten des
Bogens die beschriebene Hälfte von A ab. Der Bogen A kann behufs leichten Abtrennens
dieses Theiles entsprechend perforirt sein. Der Empfänger schreibt nun die Antwort auf die
übrig bleibende Hälfte von A und faltet nun den Bogen in umgekehrter Richtung derart
zusammen, dafs die Fläche A1 auf B zu liegen
kommt und nunmehr die Seite G als Adresse benutzt werden kann. Zum Verschliefsen des
Briefes dient jetzt die oberhalb der Linie h-h, Fig. 6, befindliche Gummirung. Der Rückempfänger
öffnet den Brief durch Ausschneiden der Patte in der Kante e1./1.
Der vorliegende Briefbogen ersetzt demnach
zwei Briefbogen und zwei Couverts.
Es sei noch bemerkt, dafs beim Abtrennen des ersten Theiles von A eventuell auch der
Rand C losgetrennt werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein combinirter Briefbogen und Briefumschlag, welcher mit nach beiden Seiten umfaltbarem Rand C und Schliefspatte I einem zur Hälfte leicht abtrennbaren Schreibblatt A und einem auf beiden Seiten für die beiden Adressen vorgerichteten Theil G versehen ist, derart, dafs durch Zusammenfalten der Theile nach einer von der ursprünglichen entgegengesetzten Richtung derselbe Brief auch zur Antwort benutzt werden kann, wobei der jedesmalige Verschlufs entweder lose durch Einfügen der Zunge T in den Schlitz d oder fest durch Zukleben mittelst der auf beiden Seiten versetzt gummirten Patte /, Fig. 5 bis 7, erfolgen kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE32364C true DE32364C (de) |
Family
ID=308388
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT32364D Expired - Lifetime DE32364C (de) | Kombinirter Briefbogen mit Briefumschlag |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE32364C (de) |
-
0
- DE DENDAT32364D patent/DE32364C/de not_active Expired - Lifetime
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