DE3234635A1 - Schaltungsanordnung zur belichtungssteuerung - Google Patents

Schaltungsanordnung zur belichtungssteuerung

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Publication number
DE3234635A1
DE3234635A1 DE19823234635 DE3234635A DE3234635A1 DE 3234635 A1 DE3234635 A1 DE 3234635A1 DE 19823234635 DE19823234635 DE 19823234635 DE 3234635 A DE3234635 A DE 3234635A DE 3234635 A1 DE3234635 A1 DE 3234635A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
exposure
switch
exposure control
control circuit
operational amplifier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823234635
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz DDR 8056 Dresden Lindner
Norbert DDR 8019 Dresden Schuster
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pentacon GmbH Foto und Feinwerktechnik
Original Assignee
Pentacon Dresden VEB
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Filing date
Publication date
Application filed by Pentacon Dresden VEB filed Critical Pentacon Dresden VEB
Publication of DE3234635A1 publication Critical patent/DE3234635A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/083Analogue circuits for control of exposure time

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)
  • Indication In Cameras, And Counting Of Exposures (AREA)

Description

Schaltungsanordnung zur Belichtungssteuerung
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Belichtungssteuerung in einäugigen Spiegelreflexkameras»
Bei Kameras dieser Art mit Speicherschaltungen muß dafür Sorge getragen werden, daß vor der Spiegelbewegung in seine während der Belichtung von ihm einzunehmende Lage die Speicherscha.ltung und die mit dieser verbundene Belichtungsst euerschaltung von dem Lichtmeßkreis getrennt wird. Diese Trennung kann neben anderen bekannten Lösungen beispielsweise dadurch erfolgen, daß zwischen Lichtmeß- und Speicherkreis ein elektronischer Schalter eingefügt ist, welcher mittels eines durch die Kameramechanik betätigbaren Schließschalters in seinen nichtleitenden Zustand versetzt wird (DE-OS 26 14 355)*
Auf Grund von Prellerscheinungen des Schließschalters führt diese Schaltungsvariante bei Kameraschaltungen, deren Lichtmeßstufe Teil eines Belichtungsregelkreises ist, zu Instabilitäten in der Belichtungsanzeige sowie zu unerwünschten Belichtungszeitsteuerungen»
Mit der Erfindung sollen die bezeichneten Instabilitäten vermieden werden·
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung zur Belichtungssteuerung von einäugigen Spiegelreflexkameras zu schaffen, deren in eine Speicherschaltung mittels eines elektronischen Schalters übertragene Belichtungsinformation mit minimalem Aufwand von Prellerscheinungen des die Trennung zwischen Lichtmeßstufe einerseits sowie Speicher- und Belichtungssteuerschaltung andererseits einleitenden me-
chanischen Schließschalters sowie dessen konstruktiver Gestaltung unabhängig ist»
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß Bestandteil der Lichtmeßstufe ein an sich bekannter Operationsverstärker ist, auf dessen Eingang die vorzugsweise mit einem digitalen Lichtindikator zur Voranzeige der zu erwartenden Belichtungszeit oder Blendengrö'ße ausgestattete Belichtungssteuerschaltung rückgekoppelt und dessen Ausgangsspannung während der Prellphase des Schließschalters stabilisiert ist»
Die Erfindung wird anhand einer dargestellten Schaltungsanordnung nachstehend beschrieben.
An den einen Eingang eines Operationsverstärkers 1 ist ein Spannungsteiler geschaltet, welcher einerseits aus einen durch ein Aufnahmeobjektiv 2 sowie eine Objektivblende 3 beleuchteten Fotowiderstand 4 und andererseits aus einem Spannungsteiler 5 besteht, wobei letzterer mit den Kameraeinstellern für Filmempfindlichkeit und Blende bzw, Belichtungszeit gekuppelt ist· Der andere Eingang ist an eine nicht dargestellte Referenzspannungsquelle geführt· Der Ausgang des Operationsverstärkers 1 ist über einen eventuell veränderbaren Kondensator 6 auf den invertierenden Eingang rückgekoppelt sowie mit einem Transistor 7 verbunden, welcher mittels eines durch die Kameraraechanik betätigbaren Schließschalter 8 gesteuert werden kann. Der Transistor 7 stellt die Verbindung zu einer Speicherund Beleuchtungssteuerschaltung 9 her, welche einen Verschlußmagneten 10 oder einen Blendenmagneten 11 steuert· Anstelle des Kondensators 6 kann in den Rückkoppelungspfad zwischen Speicher- und Belichtungssteuerschaltung und Operationsverstärker ein Verzögerungsglied 12 geschaltet sein· Mit 13 ist ein voraugsweise als Leuchtanzeige ausgeführter
Belichtungsindikator und mit 14 eine über einen aaislöserbetätigten Schalter 15 anleg'bare Betriebsspannungsquelle bezeichnet»
Die Wirkungsweise ist folgende:
Nach Vorwahl der Blendengröße oder Belichtungszeit wird mittels des Kameraauslbsers der Schalter 15 geschlossen und damit die Betriebsbereitschaft der Schaltung hergestellt. Auf Grund der am Eingang des Operationsverstärkers bestehenden Potentialverhaltnisse tritt am Ausgang ein Strom auf, welcher über den Transistor 7 in die Speicherund Steuerschaltung 9 übertragen, verarbeitet und gespeichert wird· Eine von diesem Strom abgeleitete Signalgröße wird über den Spannungsteiler 5 an den Eingang des Operationsverstärker rückgekoppelt, so daß ein Regelkreis entsteht» Ist auf diese Weise die Potentialdifferenz an den Eingängen des Operationsverstärkers 1 zu Null geworden, hat der zuspeichernde Belichtungswert seine für die optimale Belichtung notwendige Größe erreicht· Die zu erwartende Belichtungszeit oder Blendengröße ist an dem Belichtungsindikator 13 ablesbar· Nunmehr kann die Kamera ausgelöst werden· Dabei wird, bevor sich der Sucherspiegel und die Objektivblende zu bewegen beginnen, der Schließschalter 8 mittels der Ksmeramech&nik geschlossen und damit die Signalübertragung in die Speicher- und Steuerschaltung 9 unterbrochen» Durch Prellerseheinungen des Schließschalters 8 bedingt, ist diese Unterbrechung jedoch nicht konstant, indem bis zum Ablauf der Schalter-Prellzeit der Transistor 7 mehrmals geöffnet und wieder geschlossen wird· Der bis zur Kameraauslösung auf eine konstante Höhe eingepegelte Rückkoppelstrom wechselt für besagte im Mikrosekundenbereich liegende Zeit nunmehr in seiner Größe, so daß die Differenzspannung am Eingang des Operationsverstärkers 1
und demzufolge auch, seine Ausgangsspannung « 0 wird. Infolge des in der Schalter-Prellzeit nicht ständig gesperrten Transistors 7 würde ohne besondere Vorkehrungen dieses Signal, welches sich von dem im eingangs beschriebenen eingeschwungenen Zustand des Regelkreises ergebenden Signal unterscheidet, in die Speicherschaltung übertragen und somit zu Verfälschungen der notwendigen Belichtungszeit oder Objektivblende führen· Auf Grund des Kondensators 6 wird jedoch die Ausgangsspannung des Oparationsverstärkers nach dem ersten Unterbrechen des Regelkreises durch Schließen des Schalters 8 entsprechend der Beziehung
ro TV«
über den durch die Größe des Kondensators bestimmten Zeitraum, welcher die im MikroSekundenbereich liegenden Schal- ter-Prellzeit angepaßt ist, konstant gehalten· Alle weiteren Unterbrechungen des Regelkreises infolge Schalterprellung verändern zwar die Eingangsspannung des Operationsverstärkers, sind aber ohne Einfluß auf den im eingeschwungenen Zustand des Regelkreises eingeschriebenen
!0 Speicherinhalt· Durch Schalterprellen bedingte Belichtungswertverfälschungen treten somit nicht mehr auf·
Gemäß der weiteren Ausführungsvariante der Erfindung kann die Ausgangsspannung des Operationsverstärkers 1 auch dadurch stabilisiert werden, daß in den Rückkoppelungspfad
!5 von der Speicher- und Steuerschaltung das Verzögerungsglied 12 geschaltet ist. Das hat zur Folge, daß jedes Unterbrechen des Rückkoppelstromes erst mit einer im MikroSekundenbereich liegenden Verzögerung am Eingang des Operationsverstärkers 1 wirksam wird· Obwohl diese geringe Verzö-
$0 gerung den normalen Einschwingvorgang während der Beiich-
323A635
•tr
tungseinotellung in keiner Weise beeinträchtigt, ist sie lang genug, um die ebenfalls im MikroSekundenbereich liegende Schalter-Prellzeit zu überdecken, so daß auch auf diese Weise durch Schalterprellen bedingte Belichtungswertstreuungen sowie Instabilitäten der Belichtungsvoranzeige vermieden werden.
Dresden, am 6. Sept· 1982
VEB PMTACOlT DRESDEN Kamera- und Kinowerke

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1· Schaltungsanordnung zur Belichtungssteuerung einäugiger Spiegelreflexkameras, bei welchen vor der Bewegung des Sucherspiegels in seine für die Belichtung notwendige Lage die Verbindung zwischen einer Lichtmeßstufe und einer Speicher- sowie Belichtungssteuerschaltung mittels eines in diese Verbindung eingeordneten elektronischen Schalters, welcher mit Hilfe eines von der Kameramechanik zu betätigenden Schließschalters steuerbar ist, bis zur Belichtungsbeendigung unterbrochen wird, dadurch gekennzeichnet, daß Bestandteil der Lichtmeßstufe eine an sich bekannter Operationsverstärker (1) ist, auf dessen Eingang die vorzugsweise mit einem digitalen Lichtindikator (13) zur Voranzeige der zu erwartenden Belichtungszeit oder Blendengröße ausgestattete Belichtungssteuerschaltung (9) rückgekoppelt und dessen Ausgangsspannung während der Prellphase des Schließschalters (8) stabilisiert ist·
    2· Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Ausgang des Operationsverstärkers und dessen invertierenden Eingang in an s ich bekannter Weise ein Kondensator (6) geschaltet ist, dessen im Hanofarad-Bereich liegender Kapazitätswert auf die Schalter-Prellzeit abgestimmt bzw. abstimmbar ist»
    3· Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Rückkoppelungspfad zwischen der Belichtungssteuerschaltung und den Eingang des Operationsverstärkers ein Verzögerungsglied (12) mit einer für die Schalter-Prellzeit wirksamen Rückkoppelverzögerung eingeordnet ist·
    (Hierzu 1 Blatt Zeichnung)
DE19823234635 1981-12-09 1982-09-18 Schaltungsanordnung zur belichtungssteuerung Withdrawn DE3234635A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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ID=5535272

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