DE3231802C2 - - Google Patents

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DE3231802C2 DE19823231802 DE3231802A DE3231802C2 DE 3231802 C2 DE3231802 C2 DE 3231802C2 DE 19823231802 DE19823231802 DE 19823231802 DE 3231802 A DE3231802 A DE 3231802A DE 3231802 C2 DE3231802 C2 DE 3231802C2
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Walter 8312 Dingolfing De Waibel
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B21/00Tables or desks for office equipment, e.g. typewriters, keyboards
    • A47B21/06Tables or desks for office equipment, e.g. typewriters, keyboards characterised by means for holding, fastening or concealing cables

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  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)
  • Furniture Connections (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Arbeitstisch, insbesondere für Büroarbeiten, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ein der­ artiger Arbeitstisch ist aus dem DE-GM 80 03 714 bekannt.
Übliche Bürotische besitzen ein einteiliges Untergestell aus Stützfüßen und einen an der Oberseite des Untergestells um­ laufenden, rechteckförmigen Rahmen, auf dem eine Arbeits­ platte durch Verschraubung festgelegt ist. Es ist auch be­ kannt, ein Untergestell aus einem Rundrohr derart herzustel­ len, daß an der Vorder- und Rückseite der Arbeitsplatte oder an den beiden Stirn- oder Schmalseiten je ein umgekehrt ste­ hender U-Bügel verwendet wird, wobei gegebenenfalls die Schenkelenden mit am Boden anliegenden Traversen verbunden sind und eine Tischplatte zwischen den vertikal verlaufenden oberen Bügelrohren befestigt ist.
Nachteilig ist hierbei zunächst generell, daß derartige Ar­ beitstische mit vorgefertigten, starren Untergestellen sper­ rig sind und daher einen erheblichen Lager- und Transport­ aufwand erfordern. Weiterhin ergeben sich Schwierigkeiten, vorgefertigte Untergestelle durch ungünstig angeordnete, enge Türen oder dgl. an die gewünschten Aufstellungsorte zu bringen.
Bei diesen allgemein bekannten Bürotischkonstruktionen ist das Untergestell alleine bereits weitestgehend standfest und stabil. Die aufgeschraubte Arbeitsplatte wird hier nur in einem untergeordneten Maße zur Aussteifung und zur Erhöhung der Stabilität des Bürotisches mit herangezogen.
Kombinationen mit weiteren Bürotischen, Eckelementen, Bei­ stellschränken oder dgl. sind nur so möglich, daß ein sol­ cher Bürotisch einfach angerückt und angereiht wird. Bei der Aneinanderreihung von zwei solchen Bürotischen kommen an den Stoßstellen an der Vorder- und Rückseite jeweils zwei Stütz­ füße unmittelbar nebeneinander zu liegen. Insbesondere dann, wenn die beiden angrenzenden Arbeitsplatten zusammengehängt oder zusammengeschraubt werden, ist einer dieser Stützfüße überflüssig und behindert unnötig die Beinfreiheit unter den Tischen. Bei der Zusammenstellung einer Konferenztischgruppe aus mehreren Tischen, beispielsweise in U-Form, bleibt hier der optische Eindruck von lediglich zusammengeschobenen und zusammengestellten Einzelbürotischen erhalten, so daß kein geschlossener und gefälliger Gesamteindruck entsteht.
Auch bei der Kombination eines Bürotisches mit festem Unter­ gestell mit einem Beistellschrank, um einen Bürotisch zu ei­ nem üblichen Schreibtisch mit Schrankteil zu ergänzen, wird kein geschlossener Eindruck vermittelt. Für einen Betrachter bleibt stets erkennbar, daß hier lediglich Einzelteile an­ einandergerückt worden sind. Zudem treten auch hier wieder zwei Abstützungen zum Boden hin auf, nämlich eine Seitenwand des Beistellschranks und zwei Stützfüße des Bürotisches ne­ beneinander.
Neben den überzähligen, die Beinfreiheit beeinträchtigenden Stützfüßen ergibt sich noch der Nachteil bzw. das Problem, daß bei der bloßen Aneinanderreihung von Tischen zwischen den Stoßflächen der Tischplatten mehr oder weniger breite Fugen klaffen, welche ästhetisch unschön und auch störend sind.
In einem Möbelprogramm werden üblicherweise unterschiedlich große Arbeitsplatten verwendet, die eine Art von Rastermaß bilden. Zur Bildung von Funktionseinheiten, wie L- oder U-förmigen Tischkombinationen, werden die Arbeitsplatten herstellerseitig entsprechend aneinandergesetzt und die ge­ samte Einheit anschließend mit einer gemeinsamen Randleiste versehen. Beim bloßen Aneinanderschieben von bereits ferti­ gen, mit Randleisten umgebenen Einzelteilen in der Größe der Funktionseinheiten treten dadurch konstruktive Übermaße in der Breite der aneinandergrenzenden Blenden auf, so daß das systeminterne Rastermaß nicht eingehalten wird. Damit ist eine rastermaßhaltige Zusammenstellung von Einzelelementen und Funktionseinheiten nicht gewährleistet. Auch hierbei er­ geben sich unschöne, mehr oder weniger breit klaffende Fugen zwischen den Einzelplatten und/oder Funktionseinheiten.
Das gattungsgemäße DE-GM 80 03 714 befaßt sich im wesentli­ chen nur mit der Elektrifizierung von Arbeitstischen, d. h. der Anordnung und Ausgestaltung von Kabelkanälen in seitli­ chen Stützwangen oder im Bereich der Arbeitsplatte des Ar­ beitstisches.
Im Falle der AT-PS 3 18 850 ist eine Profilleiste zur lösba­ ren Verbindung von Plattenelementen für Möbel und derglei­ chen offenbart. Die Profilleiste verläuft hierbei im Schmal- oder Stirnseitenbereich einander zu verbindender horizonta­ ler Plattenelemente, wobei bei dem fertigen Möbelstück die Profilleiste selbst Teil der Außenkontur bildet und ihrer­ seits Aufnahmetaschen in Form von Rohren oder dergleichen trägt, in welche Spannelemente zur kraftschlüssigen Verbin­ dung der einzelnen Möbelteile oder fertigen Möbelkomponenten untereinander eingesteckt werden. Die Profilleiste gemäß der AT-PS 3 18 850 ist immer an den Schmalseiten horizontal ver­ laufender Plattenelemente angeordnet und trägt die zur Auf­ nahme der Trägerelemente vorgesehenen Einstecktaschen in Form von Rohren oder dergleichen an ihrer Außenseite. Die Aufnahmelemente sind hierbei vertikal verlaufend angeordnet und dienen so zur Aufnahme vertikaler Arme einer Stützkon­ struktion; die Ausbildung und Anordnung der Einstecktaschen ermöglicht somit nicht die in der Praxis angestrebte, prak­ tisch fugenfreie und im Rastermaß stattfindende Aneinander­ reihung einzelner Plattenelemente.
Gleiches gilt für den Gegenstand der DE-OS 27 57 880; auch hier ist mit der gewählten und offenbarten Ausbildung von im Schmal- oder Stirnseitenbereich von einzelnen Platten vorge­ sehenen Eckverbindern eine praktisch fugenfreie, im Raster­ maß stattfindende Aneinanderreihung von einzelnen horizonta­ len Plattenelementen nicht möglich. Die DE-OS 27 57 880 zeigt ein Kombinationsmöbel dergestalt, daß mittels Verbin­ dungselementen unterschiedlicher Formgebung und Ausgestal­ tung Seiten- und Deckplatten eines kastenförmigen Möbelele­ mentes zueinander lagefixierbar sind, wobei aus den einzel­ nen Kastenelementen beispielsweise Schrankwände oder der­ gleichen aufbaubar sind. Diese Schrankwände oder dergleichen sind insbesondere für die Ausstattung oder als Zubehör von Ladengeschäften gedacht. Die Verbinder sind sichtbar ausge­ bildet und benötigen somit einen gewissen Bauraum, so daß schon von daher eine fugenlose Aneinanderreihung einzelner horizontaler Platten nicht möglich ist.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Arbeitstisch, ins­ besondere für Büroarbeiten, derart zu schaffen, daß eine Mehrzahl von derartigen Arbeitstischen im Rastermaß prak­ tisch fugenfrei aneinanderreihbar ist, so daß der Ar­ beitstisch universell montierbar und sehr flexibel in seinen Einsatzmöglichkeiten ist.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale.
Ein erfindungsgemäßer Arbeitstisch, insbesondere für Büroar­ beiten, zeichnet sich dadurch aus, daß an der Unterseite der Arbeitsplatte von den beiden Stirnseitenbereichen der Ar­ beitsplatte ausgehend mindestens je zwei in Längsrichtung der Arbeitsplatte verlaufende Profilausnehmungen im Abstand zueinander angeordnet sind, daß die Stützkonstruktion aus Fußgestellen besteht, die wenigstens zwei Stützfüße aufwei­ sen, die durch wenigstens eine bodenseitige Traverse verbun­ den sind, daß an den Oberseiten der Fußgestelle horizontal verlaufende Trägerarme befestigt sind, die in die Profilaus­ nehmungen eingreifen, wobei zur gleichzeitigen Unterstützung zweier aneinandergrenzender Arbeitsplatten die horizontalen Trägerarme beidseitig über die senkrechte Standebene des Fußgestells vorragen, und daß die horizontalen Trägerarme in den Profilausnehmungen durch Befestigungsmittel derart fest­ legbar sind, daß einander benachbarte Arbeitsplatten im we­ sentlichen fugenlos aneinanderstoßen.
Hierdurch bzw. durch die spezielle Ausgestaltung von Stütz­ füßen, Profilausnehmungen und Befestigungsmittel lassen sich Arbeitsplatten und/oder auch Funktionseinheiten praktisch fugenlos und im jeweiligen Rastermaß aneinanderreihen oder miteinander kombinieren. Arbeitsplatten und Fußgestelle kön­ nen einzeln gefertigt und einfach gelagert und transportiert werden. Die Montage zu einem Arbeitstisch kann sehr schnell und nur durch Betätigung der Befestigungsmittel, vorzugs­ weise einer Klemmeinrichtung, direkt vor Ort durchgeführt werden. Die Befestigungsmittel sind auch wiederum schnell geöffnet, so daß der Arbeitstisch sehr schnell abgebaut wer­ den kann bzw. die Arbeitsplatte mit anderen Fußgestellen, beispielsweise zu einer Tischverlängerung, versehen werden kann oder an andere Möbelelemente, wie beispielsweise einen Beistellschrank oder ein Eckelement, angesetzt werden kann. Diese Universitalität ist vorteilhaft bei der Ersteinrich­ tung eines Raumes, genauso wie bei den oft erforderlichen hausinternen Büroumzügen. Durch Hinzufügen oder Wegnehmen von Arbeitsplatten oder anderen Systemelementen kann dann wiederum eine optimale Anpassung an die neuen Raumgegeben­ heiten erreicht werden. In größeren Betrieben bietet es sich daher an, Arbeitsplatten unterschiedlicher Länge und Fußge­ stelle auf Lager zu halten, da damit den Anforderungen bei Büroumzügen schnell entsprochen werden kann, als auch schnell aufzubauende Konferenztischreihen, Schreibtische etc. jederzeit zur Verfügung stehen.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Weitere Einzelheiten, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
Es zeigt:
Fig. 1 die schaubildliche Teilansicht eines Arbeits­ tisches mit einer Arbeitsplatte und einem Fuß­ gestell;
Fig. 2 die Ansicht eines Arbeitstisches gemäß Fig. 1 mit herausgezogenem Fußgestell und eingesetztem Ablagekorb;
Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie A-A in Fig. 1;
Fig. 4 die Kombination von Einzelarbeitstischen zu einem langen Konferenztisch;
Fig. 5 ein in Fig. 4 verwendetes Fußgestell;
Fig. 6 ein weiteres in Fig. 4 verwendetes Fußgestell;
Fig. 7 ein Konferenztisch in U-Form mit Eckelementen;
Fig. 8 eine Seitenansicht einer Arbeitsplatte;
Fig. 9 eine Ausschnittansicht im Bereich eines Längs­ profils;
Fig. 10 eine Fig. 8 entsprechende Ansicht mit einer Sicht­ rückwand;
Fig. 11 eine Fig. 9 entsprechende Ansicht mit einer Sicht­ rückwand;
Fig. 12 eine Seitenansicht einer Arbeitsplatte mit aufge­ setzter Winkelschiene;
Fig. 13 eineTeilansicht einer Winkelschiene;
Fig. 14 eine schaubildliche und schematische Ansicht einer Kombination eines Beistellschranks mit einer Arbeitsplatte;
Fig. 15 eine schematische Ansicht der Befestigung der Winkel­ schiene gemäß Fig. 14; und
Fig. 16 eine schematische Ansicht der Konstruktion unter der Arbeitsplatte mit Kabelführung und Abdeckleiste.
In Fig. 1 ist zur Hälfte ein Arbeitstisch 1 dargestellt, der im wesentlichen aus einer Arbeitsplatte 2 und aus einem Fußgestell 3 besteht. Die Arbeitsplatte 2 ist ähn­ lich einem Strangpreßprofil mit überall gleichem Quer­ schnitt hergestellt und ist endseitig mit einer Abdeck­ leiste 4 abgeschlossen. Der Querschnitt der Arbeitsplatte 2 ist im Detail beispielsweise in Fig. 8 oder 9 darge­ stellt. Das Fußgestell 3 ist aus einem Rundrohr in der Art eines abgkröpften Bügels gebogen mit vertikalen Stütz­ füßen 5 und 6, die an ihrem oberen Teil in horizontal unter die Arbeitsplatte 2 ragende Trägerarme 7 und 8 auslaufen. An der Unterseite der Stützfüße 5 und 6 sind diese in hori­ zontale Rohrschenkel 9 und 10 abgekröpft, die durch eine Traverse 11 verbunden sind. Der Arbeitstisch 1 steht auf der Traverse 11 und den Rohrschenkeln 9 und 10, die parallel zur Längsseite und zur Arbeitstischmitte hin weisen. Die Trägerarme 7 und 8 sind in hier nicht zu sehende, von unten her an der Arbeitsplatte 2 befestigte Längsprofile einge­ schoben und dort festgeklemmt.
In Fig. 3 ist eine Seitenansicht gezeigt, bei der der eine Rand der Arbeitsplatte 2 entlang der Linie A-A in Fig. 2 abgeschnitten ist, so daß die Haltekonstruktion 12 für das Fußgestell 3 unter der Arbeitsplatte 2 sichtbar wird. Dabei ist das Längsprofil 13 ebenfalls geschnitten, so daß der eingesteckte Trägerarm 8 des Fußgestells 3 sichtbar wird. Die Stellung des Fußgestells 3 in der durchgezogenen Linie entspricht der in Fig. 1, bei der die Trägerarme 7 und 8 bis nahe an den Bogen zu den vertikalen Stützfüßen 5 und 6 unter die Arbeitsplatte 2 geschoben sind. Die Trägerarme 7 und 8 werden mit Haltelaschen 14 und 15, die beispielsweise in Fig. 9 vergrößert dargestellt sind, im Längsprofil 13 festgeklemmt und gehalten. In der in Fig. 3 gestrichelt gezeichneten Stellung des Fußgestells 3 sind die Trägerarme 7 und 8 etwas aus dem Längsprofil herausge­ zogen, wodurch ein Platz zum Einhängen eines Ablagekorbs 16 zwischen den Trägerarmen 7 und 8 in Verlängerung der Arbeitsplatte 2 geschaffen wird. Ein Arbeitstisch 1 mit Ablagekorb ist schaubildlich in Fig. 2 dargestellt.
Aus dem gezeigten Aufbau des Arbeitstisches 1 aus einer Arbeitsplatte 2 mit eingestecktem Fußgestell ist zu er­ sehen, daß hier bei einer einfachen Herstellungsmöglich­ keit vor allem ein Arbeitstisch schnell zusammengestellt und auch wieder abgebaut werden kann. Es ist daher ein­ fach und schnell ein längerer Arbeitstisch, beispiels­ weise als Konferenztisch 17, aus mehreren Arbeitsplatten 2 zusammenzustellen, wie in Fig. 4 gezeigt.
Dazu werden an den beiden Stirnseiten des Konferenzti­ sches 17 die bereits beschriebenen Fußgestelle 3 verwen­ det, wie eines nochmal in Fig. 6 veranschaulicht ist. In der vorbeschriebenen Weise werden diese Fußgestelle 3 in Längsprofile unter der Arbeitsplatte 2 eingesteckt und die Haltekonstruktion 12 nach der Seite hin durch Abdeck­ leisten 4 nicht einsehbar abgedeckt. Eine Abdeckung der Haltekonstruktion 12 nach der Seite hin ist nicht notwen­ dig, da die Seitenränder der Arbeitsplatte 12, wie aus Fig. 8 oder 9 ersichtlich, nach unten gezogen sind und die Haltekonstruktion 12 verdecken. Dies verdeckt zum einen die Haltekonstruktion 12 und verhindert den Kontakt mit den metallischen Längsprofilen, Trägerarmen und Haltelaschen, da Körperteile eines Arbeitstischbenutzers allenfalls an den heruntergezogenen Rändern der Arbeits­ platte 2 anliegen.
Der Konferenztisch 17 in Fig. 4 ist aus drei Arbeitsplat­ ten 18, 19 und 20 zusammengesetzt. An den gegenseitigen An­ lagestellen ist anstatt des bereits beschriebenen Fußge­ stells 3 ein anderes Fußgestell, nämlich ein Endlosgestell 21 ver­ wendet. Dieses Endlosgestell 21 ist in Fig. 5 in einer Seitenansicht dargestellt und besteht aus einem geraden Bügel mit Stützfüßen 22 und 23, einer am Boden aufliegenden Traverse 24 und auf den Stützfüßen 22 und 23 aufsitzenden und nach beiden Seiten ragenden Trägerarmen 25 und 26.
Der Konferenztisch 17 wird so zusammengestellt, daß am rechten stirnseitigen Ende der Arbeitsplatte 18 das Fußgestell 3 nach Lockerung der Haltelaschen herausge­ zogen wird und ein Endlosgestell 21 mit der einen Seite seiner Trägerarme 25 und 26 wieder in die Arbeitsplatte 18 gesteckt und festgezogen wird. Die Abdeckleiste 4 wird dabei abgenommen und nicht weiter verwendet, so daß die Tischkombination im Rastermaß der Arbeitsplatten aufge­ baut werden kann ohne Überlängen von Randleisten. Auf die von der Arbeitsplatte nun stirnseitig abstehenden Trägerarme 25 und 26 wird die Arbeitsplatte 19 aufgeschoben und mit ihren Haltelaschen fixiert. Entsprechend wird die Verbindung zwischen der Arbeitsplatte 19 und 20 herge­ stellt.
Eine weitere Variante eines Konferenztisches ist ein U- förmiger Konferenztisch 27 (in Fig. 7 dargestellt) der im wesentlichen wieder aus einzelnen Arbeitsplatten 28 bis 32 aufgebaut ist. Die Verbindung zwischen den Arbeits­ platten 28, 29 und 31, 32 entspricht der aus Fig. 4. Zur Verwirklichung der U-Form sind hier zwei Eckelemente 33 und 34 eingesetzt, die eine eigene Stützkonstruktion in der Form eines Metallrahmens haben und somit selbst stabil stehen. Die Verbindung zwischen den Eckplatten 33 und 34 und den Arbeitsplatten 29, 30 und 31 ist mit Hilfe von Winkelschienen durchgeführt, wie sie weiter unten, bei­ spielsweise in Fig. 12 und 13, beschrieben sind.
Ein U-förmiger Konferenztisch kann jedoch auch in der Art zusammengestellt werden, daß an der Verbindungsstelle zwischen den rechtwinkligen Arbeitsplatten 29, 30 und 31 und den Eckelementen 33 und 34 Fußgestelle 3 oder Endlos­ gestelle 21 eingesetzt sind, auf denen die Eckplatten der Eckelemente 33 und 34 aufliegen und ggfs. mit Hilfe der weiter unten beschriebenen Winkelschienen gehalten sind, so daß die Metallrahmen für die Eckgestelle entfallen können. Beide Alternativen führen zu einer stabilen U- Konstruktion.
Alle bisher gezeigten Kombinations- und Variationsmög­ lichkeiten von Arbeitstischen zeichnen sich durch einen schnellen Zusammenbau und hohe Stabilität aus. Ein Ar­ beitstisch gemäß Fig. 1 bis 3 mit beidseitig angesetztem Fußgestell 3 ist insbesondere auch durch die zwischen der Traverse 11 und den abgekröpften Rohrschenkeln 9 und 10 ge­ bildete relativ große Aufstandsfläche stabil und wackelt nicht. Zur Stabilität trägt zudem auch die Klemmbefesti­ gung der Trägerarme 25 und 26 in den Längsprofilen bei, wo­ durch eine Scherbewegung bei in Querrichtung angreifen­ der Kraft weitgehend vermieden wird. Auch dann, wenn das Fußgestell 3 gemäß Fig. 2 aus der Arbeitsplatte 2 zum Einlegen eines Ablagekorbes 16 gezogen wird, ist noch eine gute Standfestigkeit gewährleistet.
Durch das seitliche Aufstecken des Fußgestells 3 auf die Arbeitsplatte 2 verlaufen die vertikalen Stützfüße 5 und 6 außerhalb des von der Arbeitsplatte 2 abgedeckten Fuß­ raums. Somit tritt hier nicht die sonst übliche Behinde­ rung der Beinfreiheit unter der Arbeitsplatte 2 durch Stützfüße auf. Trotzdem kann auch stirnseitig am Arbeits­ tisch 1 gearbeitet werden. Anstelle des Ablagekorbes 16 kann auch eine Trageplatte für eine Schreibmaschine ein­ gesetzt werden, die hier stirnseitig (bei nicht zu häufi­ ger Benutzung) bedient werden kann.
Der freie Fußraum unter den Arbeitsplatten 18, 19 und 20 ist insbesondere dann wünschenswert, wenn ein Konferenz­ tisch 17 oder 27 gebildet wird, an dem relativ viele Personen nebeneinander sitzen sollen. Bei der Aneinander­ reihung von Arbeitsplatten 18, 19 und 20 in Fig. 4 wird eine Vergrößerung des freien Fußraums auch dadurch erreicht, daß an den Verbindungsstellen zwischen zwei Arbeitsplat­ ten nur jeweils ein Stützfußelement (Endlosgestell 21) eingesetzt ist, und nicht wie bei nur aneinandergeschobe­ nen Tischen von jedem Tisch aus, insgesamt zwei Stütz­ füße, den freien Fußraum behindern.
Durch das Einspannen der Trägerarme 25 und 26 des Endlosge­ stells 21 in zwei Arbeitsplatten 18 und 19 wird wiederum eine gute Querstabilität des Konferenztisches 17 er­ reicht. Da die Längsstabilität von den beiden angrenzen­ den Arbeitsplatten 18 und 19 bewirkt wird, sind abgekröpfte Rohrschenkel 9 und 10 am Endlosgestell 21 nicht erforder­ lich, so daß eine einfache Bügelkonstruktion hier aus­ reicht. Die Trägerarme 25 und 26 dienen jedoch nicht nur dazu, die Arbeitsplatten 18 und 19 nach unten abzustützen und zu tragen, sondern werden vor allem auch dazu ver­ wendet, die beiden Arbeitsplatten 18 und 19 mit Hilfe der Haltelaschen zusammenzuspannen, so daß keine Zwischen­ fugen auftreten. Dadurch, daß auch die Abdeckleisten 4 an den Stoßstellen zwischen zwei Arbeitsplatten entfernt wurden, wird bei der Montage eines Konferenztisches 17 eine nahezu glatt durchgehende Arbeitsplatte, bestehend aus den Einzelarbeitsplatten 18, 19 und 20, erreicht. Eine entsprechend fugenlose Verbindung wird auch mit der weiter unten beschriebenen Verbindungsart über Winkel­ schienen, wie in Fig. 7 für die Eckelemente dargestellt, erzielt.
In Fig. 8 ist die Stirnseite der Arbeitsplatte 2 gezeigt, wobei mit Kreisen 35 und 36 die Position der eingesteckten Trägerarmrohre 7 und 8 dargestellt ist. Weiter ist strich­ liert mit der Linie 37 die Unterkante der nicht darge­ stellten Abdeckleiste 4 gezeigt und weiter strichliert der vertikale Schenkel 38 einer Winkelschiene 39, wie sie beispielsweise in Fig. 13 veranschaulicht ist.
In Fig. 9 ist der linke Teil aus Fig. 8 in einer Seiten­ draufsicht vergrößert gezeigt. Dabei ist die Arbeits­ platte 2 mit ihrer Randausbildung zu erkennen, bei der der Randbereich 40 entlang der Längsseite der Arbeits­ platte 2 stärker ausgeführt ist, so daß er gegenüber dem mittleren Bereich nach unten ragt. An eine seitliche Rundung 41 setzt sich unten nach innen eine doppelte Abstufung fort, an der eine Seite des Längsprofils in der Form eines Hutprofils 42 anliegt. Dieses Hutprofil 42 liegt mit dem Hutdach 43 an der Unterseite der Arbeits­ platte 42 an und ist an dieser mit Hilfe von Senkkopf­ schrauben 44 befestigt. Eine Haltelasche 45 ist über Schrauben 46 und 47 mit Rändern 48 und 49 des Hutprofils 42 verbunden. Die Haltelasche 45 ist im Bereich des Hutpro­ fils 42 kreisbogenförmig gestaltet, so daß ein einge­ steckter Trägerarm (durch den Kreis 35 angedeutet) im Hutprofil 42 festgeklemmt und eingespannt wird. Zwischen der Oberfläche des Trägerarms und dem Hutprofil 42 bzw. der Haltelasche 45 kann, wie angedeutet, ein Dämmaterial zur Erhöhung der Reibung und zur Dämmung eingebracht sein. Die Haltelasche 45 ist zur Mitte der Arbeitsplatte hin durch eine seitlich aufgebogene Trageplatte 51 ver­ längert. In den dadurch entstehenden Raum zwischen der Trageplatte 51 und der Unterseite der Arbeitsplatte 2 ist ein Moosgummistück 54 eingebracht. Zwischen der Unter­ seite der Arbeitsplatte 2 und dem Moosgummistück 54 können einfach elektrische Kabel 52 und 53 zur Elektrifizie­ rung des Arbeitstisches 1 eingeklemmt werden, so daß eine saubere, nicht sichtbare und den Fußraum nicht be­ hindernde Kabelführung unter der Arbeitsplatte 2 möglich ist. In Fig. 8 ist zu erkennen, daß die Kabel 52 und 53 zwischen zwei Haltelaschen 45, bzw. Moosgummistücken 54, frei hängen und durch Ziehen an den Enden der Kabel unter dem Tisch gespannt werden müssen.
Durch die Wahl eines Längsprofils in der Form eines nach unten offenen Hutprofils 42 ist aus Fig. 9 zu erkennen, daß bei der Montage, bei noch nicht aufgeschraubter Haltelasche 45, eine Arbeitsplatte einfach auf Fußgestelle aufgelegt werden kann und nicht zwischen Haltelasche 45 und Hutprofil 42 eingeschoben werden braucht. Dies kann besonders bei Montagen unter seitlich beengten Verhält­ nissen vorteilhaft sein.
Fig. 10 entspricht Fig. 8, wobei jedoch an der rechten Seite eine Sichtrückwand angebracht ist. Eine solche Sichtrückwand ist insbesondere dann angezeigt, wenn der Arbeitstisch zu einem Schreibtisch, wie beispielsweise in Fig. 14 dargestellt, aufgerüstet werden soll, da übli­ cherweise der Fußraum von Schreibtischen von der Rücksei­ te her, zumindest bei hochwertigeren Schreibtischen, nicht einsehbar ist.
Wie aus Fig. 11 ersichtlich, ergibt sich bei der gezeig­ ten Arbeitstischkonstruktion eine einfache Möglichkeit zur Anbringung einer Sichtrückwand dadurch, daß diese mit Hilfe eines Winkels 55, auf dem die Sichtrückwand 56 be­ festigt ist, an den Rand 48 des Hutprofils 42 geschraubt wird. Es können hier zugleich die Schrauben 46 für die Haltelasche 45 mit verwendet werden. Die Sichtrückwand 56 kann zur weiteren Stabilisierung in ihrem unteren Bereich beispielsweise mit einem Beistellschrank gemäß Fig. 14 oder einem seitlichen Fußgestell verbunden sein.
In Fig. 12 ist eine Ansicht ähnlich der Fig. 9 gezeigt, bei der die Arbeitsplatte 2 stirnseitig mit der in Fig. 8 nur strichliert angedeuteten Winkelschiene 39 komplettiert ist.
Fig. 13 zeigt die Winkelschiene 39 in einer perspektivi­ schen Ansicht. Die Winkelschiene 39 ist mit ihrem hori­ zontalen Schenkel 57 von unten her an die Arbeitsplatte 2 geschraubt, so daß der vertikale Schenkel 38 bündig mit dem stirnseitigen Rand der Arbeitsplatte 2 abschließt. Die Winkelschiene 39 ist in der gezeigten Ausführungs­ form immer vorhanden und trägt genauso wie das Hutprofil 42 zur Aussteifung der Arbeitsplatte 2 bei. Die Winkel­ schiene 39 ist dabei zwischen den beiden Hutprofilen 42 angebracht und weist eine relativ große Aussparung 58 im Bereich des Moosgummistücks 54 auf. Durch diese Aus­ sparung 58 können Kabel auch mit daran befestigten Steckern ohne Behinderung gezogen werden, insbesondere auch dann, wenn die Winkelschiene 39 an einem Beistell­ schrank, wie in Fig. 14, anliegt, der eine Kabelöffnung im Bereich der Aussparung 58 aufweist. Weitere Ausspa­ rungen, nach unten offene Langlöcher 59, sind für den Eingriff von Befestigungsschrauben (siehe Fig. 15) ge­ eignet und wenigstens links und rechts an der Winkel­ schiene 39 angebracht. Beim Zusammenbau eines Konferenz­ tisches 27 gemäß Fig. 7 werden die Abdeckleisten, die die Winkelschiene 39 seitlich abdecken, abgenommen und im Bereich des U-Bogens die aneinandergrenzenden, mit dem stirnseitigen Rand der Arbeitsplatten abschließenden Winkelschienen 39 mit ihren vertikalen Schenkeln 38 ver­ schraubt.
Durch die Winkelschiene wird somit eine Aussteifung der Arbeitsplatte 2 erreicht und zusätzlich eine Universali­ tät der Arbeitsplatte dahingehend erhalten, daß diese an selbststehende und unterstützte Möbelelemente ohne ein seitliches Fußgestell angeschlossen werden kann. Es brauchen dazu keine Winkel oder andere Halteelemente nachträglich an die Arbeitsplatte angeschraubt werden.
In Fig. 14 ist ein Beistellschrank (Container 60) darge­ stellt, an den eine Arbeitsplatte 2 (strichliert gezeich­ net) mit ihrem Unterbau angeschlossen wird. An der Ar­ beitsplatte sind die längsverlaufenden Hutprofile 42 und die dazwischen liegende Winkelschiene 39 dargestellt. In der Winkelschiene 39 sind links und rechts die Ausspa­ rungen 58 für die Kabeldurchführung und die Langlöcher 59 für die Aufhängung der Arbeitsplatte 2 zu sehen.
Der Container 60 besteht aus einem Gehäuse 61 mit einer Fronttür 62 und zwei Schüben 63, 64. Das Gehäuse 61 steht auf höhenverstellbaren Füßen 65 und wird von einer Deck­ platte 66 abgedeckt. An die Deckplatte 66 schließt sich zur Rückseite hin eine nach vorne aufklappbare Klappe 67 an. Der vordere und hintere Rand des Containers 60 entsprechen in ihrer Ausbildung dem Rand­ bereich der Arbeitsplatte 2, so daß diese nach der Be­ festigung am Container 60 nahezu fugenlos und ohne Ab­ sätze in der Containerabdeckung weitergeführt ist. Der Container trägt an seiner Rückseite eine abnehmbare Rück­ wand 68, hinter der eine zweite Rückwand den Container­ innenraum abschottet. Zwischen diesen beiden Rückwänden können vom Boden her kommende Kabel zu einer Anschluß­ einheit unterhalb der Klappe 67 geführt werden. Die weitere Verkabelung zu Diktiergeräten, Rechenmaschi­ nen etc. auf dem Schreibtisch wird durch steckbare Elektrodurchlässe 69 geführt. Diese Elektrodurchlässe haben U-förmige Gestalt mit zwei seitlichen Aussparungen 70. Bei herausgezogenen Elektrodurchlässen läßt sich durch die dadurch freigegebene Öffnung ein Kabel mit daran angeschlossenem Stecker durchführen. Durch die Anordnung dieser Steckeinheiten vertikal und horizontal kann damit ein Kabel unmittelbar nach oben vom Container herausgeführt werden oder durch die Aussparung 58 der Winkelschiene 39 unter der Arbeitsplatte 2 weitergeführt werden. Bei einer Zusammenstellung mehrerer Container 60 ist dadurch auch eine Weiterleitung von Kabeln innerhalb der einzelnen Container möglich. Zum Anschluß der Kabel an den Elektroverteiler kann die Klappe 67 geöff­ net werden. Überlängen der Anschlußkabel können hinter der abnehmbaren Rückwand 68 verstaut werden. Die er­ reichte Verkabelung und Elektrifizierung eines so gebil­ deten Schreibtisches ist sauber, zweckmäßig und verhin­ dert Gefahren durch herabhängende Kabel.
Die Arbeitsplatte 2 wird mit Hilfe der mit dem Arbeits­ plattenrand bündig abschließenden Winkelschiene 39 am Container 60 durch Schrauben befestigt, wie dies schema­ tisch in Fig. 15 dargestellt ist. Vorzugsweise werden dabei Inbusschrauben verwendet, die in bereits vorberei­ tete und im Container 60 befestigte Schraubenmuttern eingreifen.
Die Arbeitsplatte 2 kann nun auf der containerabgewandten Seite durch ein Fußgestell 3, einen weiteren Container 60, ein Endlosgestell mit anschließender Arbeitsplatte oder einem Eckelement 33 abgestützt sein.
In Fig. 16 ist nochmals vergrößert die Unterkonstruktion einer Arbeitsplatte 2 (bei durchsichtiger Arbeitsplatte 2) dargestellt und eine abgehobene Abdeckleiste 4. Die Abdeckleiste 4 trägt dort wo die Trägerarme 7 und 8 an die Arbeitsplatte 2 anschließen, je eine Aussparung 71, so daß sie auf die Trägerarme 7 und 8 aufgesetzt werden kann und dabei die Unterkonstruktion der Arbeitsplatte 2 abdeckt. Weiter enthält die Abdeckleiste 4 eine oder mehrere vertikale Aussparungen 72 im Durchmesser eines Elektro­ kabels, durch die unter dem Tisch geführte Kabel sauber noch innerhalb der Tischplatte nach oben geführt und gehalten werden.
Die hier gezeigten Fußgestelle bilden eine bevorzugte Ausführungsform, könnten jedoch auch beispielsweise dadurch modifiziert sein, daß sie nicht mit ihrer Tra­ verse am Boden aufliegen, oder eine weitere Traverse als Verbindung der Trägerarme aufweisen. In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Fußgestelle aus metallischem Rundrohr gebogen, es sind jedoch auch Konstruktionen aus anderen Materialien, wie beispielsweise Holz oder Kunst­ stoff oder Schweißkonstruktionen aus Kantrohren denkbar. In der beschriebenen Ausführungsform verlaufen die Hut­ profile 42 als Längsprofile parallel entlang der gesamten Längsseite der Arbeitplatte 2. Dadurch wird erreicht, daß die Trägerarme der Fußgestelle aus- und eingeschoben werden können. Da die Hutprofile aber nach unten offen sind und über die Trägerarme gesetzt werden können, wäre auch eine Ausführungsform möglich, bei der die Hutprofile nicht parallel verlaufen. Weiter könnten anstatt der be­ schriebenen Haltelaschen andere Befestigungsmittel für die Trägerarme, beispielsweise Klemmschrauben, vorgesehen sein.
Mit dem vorgeschlagenen Arbeitstisch wird eine in der Her­ stellung und Montage einfache Konstruktion aufgezeigt, die dazu geeignet ist, sich in ein ganzes Büromöbelsystem mit vielen Variationsmöglichkeiten einzufügen.

Claims (13)

1. Arbeitstisch, insbesondere für Büroarbeiten, mit einer Stützkonstruktion und einer darauf abgestützten Ar­ beitsplatte, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Unterseite der Arbeitsplatte (18, 19, 20; 28, 29, 31, 32) von den beiden Stirnseitenbereichen der Arbeitsplatte ausgehend mindestens je zwei in Längs­ richtung der Arbeitsplatte (18, 19, 20; 28, 29, 31, 32) verlaufende Profilausnehmungen (42) im Abstand zueinan­ der angeordnet sind;
daß die Stützkonstruktion aus Fußgestellen (21) be­ steht, die wenigstens zwei Stützfüße (22, 23) aufwei­ sen, die durch wenigstens eine bodenseitige Traverse (24) verbunden sind;
daß an den Oberseiten der Fußgestelle (21) horizontal verlaufende Trägerarme (25, 26) befestigt sind, die in die Profilausnehmungen (42) eingreifen, wobei zur gleichzeitigen Unterstützung zweier aneinandergrenzen­ der Arbeitsplatten (18, 19, 20; 28, 29, 31, 32) die horizontalen Trägerarme (25, 26) beidseitig über die senkrechte Standebene des Fußgestells (21) vorragen; und
daß die horizontalen Trägerarme (25, 26) in den Profil­ ausnehmungen (42) durch Befestigungsmittel (45) derart festlegbar sind, daß einander benachbarte Arbeits­ platten (18, 19, 20; 28, 29, 31, 32) im wesentlichen fugenlos aneinanderstoßen.
2. Arbeitstisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußgestell (3; 21) bügelförmig ausgeführt ist, so daß die beiden Bügelschenkel die Stützfüße (5, 6; 22, 23) bilden und an ihrem Ende zu den Trägerarmen (7, 8; 25, 26) abgebogen sind und die Bügelschenkelverbin­ dung die Traverse (11; 24) und das Bodenaufstandsele­ ment bildet.
3. Arbeitstisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der untere Teil (9, 10) der Stützfüße (5, 6) horizontal abgewinkelt ist.
4. Arbeitstisch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußgestell (3; 21) aus einem Rundrohr gebogen ist.
5. Arbeitstisch nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsprofile (42) und Träger­ arme (7, 8; 25, 26) parallel zur Längsseite der Arbeits­ platte (2) verlaufen.
6. Arbeitstisch nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsprofile Hutprofile (42) sind, die mit dem Hutdach (43) an der Unterseite der Arbeitsplatte (2) befestigt sind.
7. Arbeitstisch nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel Haltelaschen (45) sind, die wenigstens mit einem freien Ende (51) zur Bildung eines Zwischenraums zwischen der Unterseite der Arbeitsplatte (2) und dem freien Ende (51) von den Längsprofilen (42) abstehen und der Zwischenraum zum Einklemmen von Elektrokabeln (52, 53) mit flexiblem Ma­ terial (54) gefüllt ist.
8. Arbeitstisch nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsplatte (2) aus Holz oder Kunststoff gefertigt ist und der Rand wenigstens an den längsseitigen Rändern zur Vermeidung eines benutzersei­ tigen Metallkontakts mit den metallgefertigten Längsprofilen (42) und/oder Trägerarmen (7, 8; 25, 26) nach unten gezogene Randausbildungen aufweist.
9. Arbeitstisch nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an wenigstens einer Querseite unter der Arbeitsplatte (2) wenigstens ein Winkel (39) zum Anschließen der Arbeitsplatte (2) an einen Beistell­ schrank (60), eine Eckplatte oder eine weitere Arbeits­ platte (2) angebracht ist.
10. Arbeitstisch nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel eine über den Querseitenrand verlaufende Winkelschiene (39) ist, deren nach unten weisende Schenkelschiene (38) bündig mit der Arbeitsplatte (2) abschließt.
11. Arbeitstisch nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelschiene (39) Aussparungen (58) für die Durchführung von Elektrokabeln und vorbereitete Befe­ stigungsbohrungen (59) enthält.
12. Arbeitstisch nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Querseitenrand eine abnehmbare Abdeckleiste (4) mit Aussparungen (71) für die Träger­ arme (7, 8) angebracht ist.
13. Arbeitstisch nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckleiste vertikale, der Arbeitsplatte (2) zugewandte Ausnehmungen (72) als Kabeldurchführungen enthält.
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