DE3230985C2 - Progressivverteiler, insbesondere fuer ein schmiermittel - Google Patents

Progressivverteiler, insbesondere fuer ein schmiermittel

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Progressivverteiler für ein flüssiges Medium insbesondere Schmiermittel, mit wenigstens drei nacheinander ausschiebenden, in einem Gehäuse gelagerten paralle­ len Kolben.
Ein solcher Progressivverteiler ist aus der Firmendruckschrift Progressiv-Verteiler, VPA-B u. VPA-C der Firma Woerner Zentralschmieranlagen, aus dem Jahr 1973 bekannt.
Derartige Progressiv- oder Kolbenverteiler werden in den verschiedensten Industriezweigen eingesetzt. Ihre Aufgabe besteht im Falle der Verteilung eines Schmiermittels darin, eine Schmierstelle, beispielsweise den Zahneingriff eines Getriebes zur gegebenen Zeit mit der benötigten Schmiermittelmenge zu versehen. Das Medium wird ihnen unter Druck zugeführt und dieser Druck dient zugleich auch zum Verschieben der fliegend gelagerten Kolben. Wenn ein solcher Kolben von seiner einen in die andere Endlage verschoben wird, so drückt sein in Verschieberichtung vorderes Ende das davor befindliche Schmiermittel bzw. Medium aus. Demnach bemißt sich also die pro Arbeitshub des Kolbens in die zu einem Verbraucher führende Abgangsleitung geförderte Menge nach dem Kolbenhub und dem Kolbendurchmesser. Die Kolben sind zu­ gleich Arbeits- und Steuerkolben. In der Regel ist es so, daß nach Verschiebung des ersten Kolbens das unter Druck zugeführte Medium zu einem zweiten Kolben strömen und diesen verschieben kann. Der zweite Kolben steuert auf die gleiche Weise den dritten Kolben usw. Wenn der letzte Kolben, ebenso wie die übrigen, seine beispielsweise abwärts gerichtete Kolbenbewegung durchgeführt hat, steuert er in dem Sinne um, daß nunmehr der erste Kolben in Aufwärtsrichtung verschoben und dabei das nun über seinem anderen Kolbenende befindliche Schmiermittel ausgeschoben wird. Demnach sind also derartige Progressiv- oder Kolbenverteiler im Grunde genommen Dosierpumpen. Bei entsprechender Anordnung des Steuerka­ näle des Kolbens und des Gehäuses hält sich das Arbeitsspiel so lange selbst aufrecht, so lange Schmiermittel unter Druck zuge­ führt wird. Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß man mit einem Kolben beispielsweise zwei Verbraucher mit dem flüssigen Medium versorgen kann, nämlich bei der Abwärtsbewegung den einen Ver­ braucher und bei der Aufwärtsbewegung den anderen. Im Falle von drei Kolben können demnach z. B. 6 Verbraucher versorgt werden, es sei denn, man faßt, beispielsweise außerhalb des Verteilers, zwei oder mehrere Abgangsleitungen einer Kolbenseite zusammen oder verzweigt sie. Hieraus erkennt man, daß es auf den einzelnen An­ wendungsfall ankommt, wie viele Kolben ein derartiger Verteiler aufweist.
Bei den bekannten Progressivverteilern dieser Art sind die Kol­ ben, beispielsweise drei oder vier oder sechs Stück, in Reihe nebeneinander angeordnet. Dadurch erhält dieser Progressivvertei­ ler eine verhältnismäßig langgestreckte Form und einen dement­ sprechend großen Platzbedarf. Außerdem müssen verschiedene Kanä­ le, insbesondere diejenigen, die den letzten mit dem ersten Kol­ ben verbinden, verhältnismäßig lang ausgebildet werden. Dies ist, da es sich um verhältnismäßig enge Bohrungen handelt, mit dement­ sprechendem Aufwand verbunden.
Mit der DE 27 07 134 A1 ist ferner eine Vorrichtung zur Durch­ flußregelung bekannt, bei der in ein Kolben aufnehmender Kern in ein Gehäuse eingesetzt ist. Abgesehen davon, daß es sich bei die­ sem Durchflußregler nicht um einen Progressivverteiler handelt ist der in das Gehäuse eingesetzte Kern sehr aufwendig und kompli­ ziert ausgestaltet, was hohe Produktionskosten zur Folge hat.
Die Aufgabe der Erfindung besteht infolgedessen darin, einen Pro­ gressivverteiler der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß eine möglichst kompakte Bauweise entsteht und die verschiede­ nen Verbindungskanäle und Bohrungen mit geringem Aufwand herge­ stellt werden können.
Diese Aufgabe wird bei einem Progressivverteiler der eingangs ge­ nannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kolben in ei­ ner Zylinderbüchse gelagert sind, die ein erstes Gehäuseteil bil­ det und dichtend in eine ihrem Querschnitt entsprechende Aufnahme eines zweiten Gehäuseteils eingeschoben ist, wobei die geometri­ schen Achsen der Kolben die Ecken eines Vielecks markieren oder zumindest teilweise in wenigstens 2 Reihen angeordnet sind, und daß die oder eine der Zufluß- und/oder Abflußbohrungen der Zylin­ derbüchse die mit der oder einer der Zu- bzw. Abflußbohrungen des zweiten Gehäuseteils in direkter hydraulischer Verbindung steht, etwa senkrecht zur Längsachse der Zylinderbüchse verläuft und we­ nigstens zwei Zylinderbohrungen der Kolben in etwa tangentialer Richtung anschneidet.
Weil bei diesem Progressivverteiler die Kolben nicht mehr in Reih und Glied angeordnet sind, sondern beispielsweise in Drei­ eck-, Viereck- oder Mehreckform oder zumindest teilweise in we­ nigstens 2 Reihen - z. B. 6 in einer Doppelreihe - kann das Gehäu­ se wesentlich kürzer gehalten werden - im letzteren Falle reicht die halbe Gehäuselänge aus -, und dadurch entsteht in der ange­ strebten Weise eine kompaktere Bauform. Die kürzere Baulänge des Gehäuses ermöglicht auch kurze und damit einfacher herzustellen­ de Strömungswege. Letztere können zumindest teilweise dadurch noch in einfacherer und kostengünstigerer Weise erstellt werden, daß man das Gehäuse aus den genannten beiden Teilen erstellt, was die Möglichkeit eröffnet, verschiedene Strömungswege in den Über­ gangsbereich zwischen den beiden Gehäuseteilen zu verlegen. Sie werden dann je zu einem Teil durch das eine und das andere Gehäu­ seteil gebildet.
Aus verschiedenen Gründen, insbes. aber im Hinblick auf die not­ wendigen Zu- und Abflußkanäle, ist es nicht unbedingt vorteil­ haft, wenn man im Falle der Anordnung der geometrischen Achsen durch beispielsweise die Ecken eines Dreiecks, Vierecks oder Fünfecks den gegenseitigen Abstand dieser Achsen so wählt, daß das Dreieck ein gleichseitiges Dreieck, das Viereck ein Quadrat und das Fünfeck ein gleichseitiges Fünfeck ist. Es kann auch vor­ teilhafter sein, im Falle von sechs Kolben diese in zwei Reihen à drei Kolben anzuordnen statt einer Anordnung im Sechseck.
Dadurch, daß die oder eine der Zufluß- und/oder Abflußbohrungen der Zylinderbüchse, die mit der oder einer der Abflußbohrungen des zweiten Gehäuseteils in direkter hydraulischer Verbindung steht, etwa senkrecht zur Längsachse der Zylinderbüchse verläuft und wenigstens zwei Zylinderbohrungen der Kolben in etwa tangen­ tialer Richtung anschneidet, werden die nachfolgenden Vorteile erzielt. Wenn im Falle von vier Kolben diese Bohrung alle vier Zylinderbohrungen der Kolben anschneiden soll und die Kolbenach­ sen ein Quadrat markieren, so ergibt sich aus dem gegenseitigen Abstand der vier Achsen, dem Durchmesser der Kolben sowie dem Be­ trag, um welchen die Zylinderbohrungen angeschnitten werden sol­ len, der Durchmesser der betreffenden Bohrung. Hieraus erkennt man, daß es durchaus zweckmäßig sein kann, die vier Achsen nicht in Quadrat- sondern in Rechteckform anzuordnen, um eine im Durch­ messer größere oder auch kleinere, alle vier Zylinderbohrungen anschneidende Querbohrung verwenden zu können. Aus demselben Grund kann es im Falle von drei Kolben vorteilhafter sein, die Ecken nicht in Form eines gleichseitigen sondern gleichschenkli­ gen Dreiecks anzuordnen. Deshalb kann auch im Falle von sechs Zy­ lindern die Anordnung von zwei Reihen zu drei Bohrungen zweckmä­ ßiger sein als die Anordnung im Sechseck. Wenn man jedoch auf Punktsymmetrie Wert legt, so kann man im Falle eines Sechsecks mit der Querbohrung immer zwei benachbarte Bohrungen anschneiden, so daß insgesamt dann drei Querbohrungen pro Ebene erforderlich sind. Selbstverständlich ist es ohne weiteres auch möglich, je­ doch mit etwas größerem Aufwand verbunden, wenn man jede Zylin­ derbohrung jedes Kolbens mit einer separaten Querbohrung hydrau­ lisch anströmbar macht. Im Falle der Zuführung des Mediums ist dies allerdings eine nur in Sonderfällen anzustrebende Lösung, während man im Falle der Medienabführung zweckmäßigerweise jede Zylinderbohrung des Kolbens mit einer eigenen Querbohrung pro Ebene hydraulisch an einen weiterführenden Abströmkanal an­ schließt.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Zylinderbüch­ se und die Aufnahme je einen kreisrunden Querschnitt aufweisen und die Zylinderbüchse in das zweite Gehäuseteil eingepreßt oder eingeschrumpft ist. Aufgrund dieses Preßsitzes erreicht man eine gute gegenseitige Abdichtung der beiden Gehäuseteile ohne die Zu­ hilfenahme weiterer Abdichtmaßnahmen beispielsweise von Dicht­ ringen. Gegebenenfalls kann man die Zylinderbüchse im zweiten Ge­ häuseteil gegen axiales Verschieben zusätzlich noch durch beid­ seitig eingeschraubte Stopfen sichern. Das innere Ende eines der­ artigen Stopfens kann in vorteilhafter Weise auch dazu ausgenutzt werden, die ihm zugeordneten Zylinderendräume zu verschließen und damit auch letztlich hinsichtlich ihrer Höhe, in Kolbenlängsrich­ tung gesehen, festzulegen. Die Kreiszylinderform bietet sich ins­ besondere beim Ausbilden einer Schrumpf- oder Preßverbindung an.
Eine andere Variante der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß die Zylinderbüchse zur Bildung von Zu- und/oder Abströmkanälen zu- bzw. von den Zylinderbohrungen der Kolben Quer- insbesondere Radialbohrungen aufweist, die zumindest teilweise in Nuten des zweiten Gehäuseteils mit den Querbohrungen der Zylinderbüchse und/oder den Nuten in Strömungsverbindung stehen. Sowohl die Quer- insbesondere Radialbohrungen als auch die Nuten, deren Län­ ge im Falle von Längsnuten in bevorzugter Weise kürzer ist als die Länge der Zylinderbüchse, lassen sich in einfacher und ko­ stengünstiger Weise anbringen. So kann man beispielsweise die Nu­ ten im Feingußprinzip erstellen, so daß jegliche Nacharbeit ent­ fällt.
Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Ausbildungen des Anmel­ dungsgegenstands werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen senkrecht zur Kolbenachse geführten Schnitt durch einen Progressivverteiler in vereinfachter und teilweise schematischer Darstellung,
Fig. 2 ebenfalls schematisch eine Abwicklung des Progressivver­ teilers, entlang dem durch die geometrischen Achsen der Kolben gelegten Kreis der Fig. 1 (nicht ganz maßstäblich),
Fig. 3 einen durch die geometrischen Achsen zweier Kolben geleg­ ten Schnitt durch einen Progressivverteiler des in Fig. 1 gezeigten Typs mit vier Kolben,
Fig. 4 eine Ansicht der Fig. 3 in Pfeilrichtung A,
Fig. 5 einen Schnitt durch die Zylinderbüchse des Verteilers der Fig. 3 entlang der Linie V-V in vergrößertem Maßstab.
Fig. 6 einen ähnlichen Schnitt entlang der Linie VI-VI.
Der Progressivverteiler besitzt ein aus mindestens zwei Teilen bestehendes Gehäuse 1 (Fig. 3), das jedoch gegebenenfalls auch noch ein drittes Gehäuseteil 2 umfassen kann (Fig. 1). Auf jeden Fall gehören zum Gehäuse dieses Progressivverteilers jeweils eine Zylinderbüchse 3 und ein mit einer Aufnahme 4 hierfür ausgestat­ tetes zweites Gehäuseteil 5. Wenn, wie bei den Ausführungsbei­ spielen vorgesehen, die Zylinderbüchse einen kreisrunden Quer­ schnitt aufweist, so ist natürlich auch der Querschnitt der Auf­ nahme 4 kreisförmig. Die Zylinderbüchse 3 ist beim Ausführungs­ beispiel (Fig. 3) kürzer als das zweite Gehäuseteil 5, so daß man in ein Gewinde 6 bzw. 7 je einen Gewindestopfen 8 bzw. 9 bündig eindrehen kann, an dem sich das jeweils zugeordnete stirnseitige Ende der Zylinderbüchse 3 abstützt. Dadurch bildet dann das inne­ re Ende jedes Gewindestopfens 8, 9 zugleich auch einen Verschluß für die Zylinderbohrungen 10 bis 13. Die Zylinderbüchse 3 ist in die Aufnahme 4 des zweiten Gehäuseteils 5 vorzugsweise einge­ schrumpft. Man erspart sich dadurch spezielle Dichtungen am Über­ gang von der Zylinderbüchse 3 zum zweiten Gehäuseteil 5, die man im Falle eines nicht dichten Anliegens der Zylinderbüchse an der Aufnahme 4 benötigen würde, weil sonst ein Übertritt des flüs­ sigen Mediums (nachfolgend wird insoweit lediglich noch von "Schmiermittel" gesprochen, ohne daß dies einschränkend sein soll) von einem Kanal oder einer Bohrung zu einem bzw. einer an­ deren stattfinden würde. Im übrigen ist der Schnitt der Fig. 3 durch die Mitte der Zylinderbüchse 3 gelegt, jedoch sind der Übersichtlichkeit wegen die beiden eingezeichneten Zylinderboh­ rungen 10 u. 12 mit vollen Linien dargestellt.
Die geometrischen Achsen der vier Kolben 14 bis 17 markieren die Ecken eines Vierecks, insbesondere Quadrats. Sie sind konzen­ trisch zur geometrischen Achse der Zylinderbüchse 3 angeordnet.
Jeder Kolben besitzt eine Ringnut 18 u. 19 die ihn in drei, ins­ besondere gleich große Kolbenabschnitte 20, 21 u. 22 unterteilen. Außerdem ist an jedem Kolbenende ein Zapfen 23 bzw. 24 vorgese­ hen, insbesondere angeformt. Der Zapfendurchmesser entspricht dem Durchmesser des Kolbens im Bereich der Ringnut 18 bzw. 19. Wenn man den Zapfen 23 als den oberen und den Zapfen 24 als den unte­ ren Zapfen bezeichnet, so kann man die zugeordneten Zylinderend­ räume als oberen Zylinderendraum 25 und unteren Zylinderendraum 26 bezeichnen. Sinngemäß befindet sich dann der Kolben 14 (Fig. 2) in seiner unteren Endstellung, während die übrigen drei Kolben ihre obere Endstellung einnehmen. Die Ringräume zwischen den drei Kolbenabschnitten sind mit 27 und 28 bezeichnet, wobei ersterer der obere und letzterer der untere Zylinderringraum ist.
Um an diesem Progressivverteiler lediglich eine das Schmiermittel zuführende Druckleitung anschließen zu müssen, besitzt er beim Ausführungsbeispiel nur den einen Druckmittelanschluß 29. Von diesem gehen in zwei übereinander liegenden Ebenen zwei Radial­ bohrungen 30 und 31 ab. Ihr gegenseitiger Abstand entspricht dem mittleren Abstand der beiden Zylinderringräume 27 und 28 abzüg­ lich des maximalen Kolbenhubs. Demnach sind die weiterführenden Radialbohrungen 32 und 33 der Zylinderbüchse 3 welche mit den Ra­ dialbohrungen 30 und 31 fluchten, in Abhängigkeit von der jewei­ ligen Kolbenendstellung entweder mit den Zylinderringräumen 27 oder 28 der vier Zylinder verbunden bzw. verbindbar. Den gleich­ zeitigen Anschluß aller vier Zylinder bzw. der genannten Zylin­ derringräume der vier Zylinder erreicht man dadurch, daß diese weiterführende Radialbohrung 32 bzw. 33 gemäß Fig. 5 so ange­ bracht ist, daß sie zugleich alle vier Zylinderbohrungen 10 bis 13 anschneidet. In speziellen Fällen kann es zweckmäßig sein, ein drittes Gehäuseteil 2 zu verwenden, wie dies Fig. 1 ausweist. In diesem Falle steht das äußere Ende der Radialbohrung 30 und 31 jeweils mit einer weiterführenden Querbohrung 34 fluchtend hy­ draulisch in Verbindung, die in eine Längsbohrung 35 einmündet. Die beiden Längsbohrungen 35 münden dann analog der Fig. 1 in einen gemeinsamen Druckmittelanschluß 36.
In Fig. 2 ist der gemeinsame Druckmittelanschluß 29 der Über­ sichtlichkeit wegen viermal dargestellt und dasselbe gilt auch für die beiden weiterführenden Radialbohrungen 32 und 33. Beim Verschieben der Kolben wird, wie bereits ausgeführt wurde, aus dem in Verschieberichtung vor dem vorderen Kolbenende befindli­ chen Zylinderendraum 25 oder 26 das darin befindliche Schmiermit­ tel ausgeschoben. Es fließt zunächst in radialer Richtung nach außen, wobei die entsprechenden Radialbohrungen in Fig. 2 mit 37 und 38 bezeichnet sind. Daran schließen sich in den Außenmantel der Zy­ linderbüchse 3 eingearbeitete nutförmige Strömungskanäle 39 und 40, welche zu einem benachbarten Kolben führen an, die insbeson­ dere in Längs- und Umfangsrichtung verlaufen, und mit zwei über­ einander liegenden Radialbohrungen 41 und 42, bzw. 43 und 44, hydraulisch verbunden sind. Die Radialbohrungen 41 und 42, bzw. 43 und 44, sind so angeordnet, daß jeweils eine davon mit einem Ringraum 27 bzw. 28 des betreffenden Nachbarkolbens korrespon­ diert, je nachdem in welcher Verschiebelage sich dieser Kolben gerade befindet. In diesen Ringraum mündet noch eine weitere Ra­ dialbohrung 45 bzw. 46, die dann zu einem Auslaß 47 bzw. 48 führt, an welchen je eine Abflußleitung zu einem Verbraucher an­ geschlossen wird. In Fig. 2 sind diese hydraulischen Verbindungen schematisch, und in den Fig. 3 und 6 in etwas vereinfachter Form dargestellt.
Die oberen Zylinderendräume 25 der Kolben 15, 16 und 17 sind in der geschilderten Weise mit den oberen Zylinderringräumen 27 ver­ bunden. Entsprechendes gilt für die hydraulische Verbindung der unteren Zylinderendräume 26 mit den unteren Zylinderring­ räumen 28 dieser drei Kolben. Um aber ein sich ständig auf­ rechterhaltendes Arbeitsspiel zu bekommen, ist diesbezüglich zwi­ schen zwei Kolben, beim Ausführungsbeispiel zwischen den Kolben 14 und 15 eine "Überkreuzverbindung" vorgesehen. Infolgedessen steht der obere Zylinderendraum 25 des Kolbens 14 mit dem unteren Zylinderringraum 28 in hydraulischer Verbindung, während der un­ tere Zylinderendraum 26 des Kolbens 14 mit dem oberen Zylinder­ ringraum 27 des Kolbens 15 hydraulisch verbunden ist.
Ein Arbeitsspiel läuft nun bei vier in ihrer oberen Endlage be­ findlichen Kolben wie folgt ab. Vom Druckmittelanschluß 29 strömt das Schmiermittel durch den unteren Zylinderringraum 28 über die Strömungskanäle 39 und die Radialbohrung 37 zum oberen Zylinder­ endraum 25 des Kolbens 14 und verschiebt diesen in seine untere Endstellung. Der nunmehr erreichte Stand der Kolben ist in Fig. 2 dargestellt. Bei der Abwärtsbewegung drückt der Kolben 14 das in seinem unteren Zylinderendraum 26 befindliche Schmiermittel über die Radialbohrung 38 und die Strömungskanäle 40 sowie den oberen Zylinderringraum 27 des Kolbens 15 zum Auslaß 47 des letzteren.
Der obere Zylinderringraum 27 des Kolbens 14 steht nunmehr in hy­ draulischer Verbindung mit dem Druckmittelanschluß 29 und die an diesen oberen Zylinderringraum 27 anschließenden Strömungskanäle 39 leiten das Druckmittel zum oberen Zylinderendraum 25 des Kol­ bens 17, so daß dieser ebenfalls nach unten wandert und das in seinem unteren Zylinderendraum 26 befindliche Schmiermittel über die Strömungskanäle 40 sowie den unteren Zylinderringraum 28 des Kolbens 14 zu dessen Auslaß 48 befördert. Sobald sich der Kolben 17 etwa in seiner unteren Endstellung befindet, ist der Weg für das Schmiermittel zum oberen Zylinderendraum 25 des Kolbens 16 frei, so daß schließlich auch dieser nach unten wandert und das in seinem unteren Zylinderendraum befindliche Schmiermittel aus­ schiebt. Als letzter wandert nun der Kolben 15 nach unten. Auf­ grund seiner Über-Kreuz-Verbindung mit dem Kolben 14 gelangt nun das unter Druck stehende Schmiermittel in den unteren Zylinder­ endraum des Kolbens 14, weswegen dieser nunmehr nach oben wandert und dabei das in seinem oberen Zylinderendraum befindliche Schmiermittel ausschiebt. Über den unteren Zylinderringraum 28 des Kolbens 14 wird nun der Weg für das unter Druck stehende Schmiermittel zum Kolben 17 frei, so daß auch dieser wieder nach oben bewegt wird. Nachfolgend gehen dann auch die Kolben 16 und 15 in dieser Reihenfolge nach oben, wodurch dann das Arbeitsspiel beendet ist. Wenn weiterhin Schmiermittel unter Druck zugeführt wird, so beginnt unmittelbar darauf das nächste Arbeitsspiel.
In Fig. 3 sind etwas schematisiert die beiden Auslässe 47 und 48 für die vom Kolben 17 bei seiner Auf- bzw. Abwärtsbewegung ausge­ schobenen Schmiermittelmengen eingezeichnet. Demnach hat dieser Progressivverteiler bei vier Kolben acht Ausgänge, mit denen, wenn man sie weder zusammenfaßt noch verzweigt, acht Schmierstel­ len geschmiert werden können. Es ist jedoch, wie bereits angedeu­ tet, möglich, gegebenenfalls schon innerhalb des Progressivver­ teilers solche Auslässe zusammenzufassen und zwar paarweise oder zu vieren, wobei dies in analoger Weise zu Fig. 5 erfolgen kann.

Claims (3)

1. Progressivverteiler für ein flüssiges Medium, insbesondere Schmiermittel, mit wenigstens drei nacheinander ausschiebenden, in einem Gehäuse (1) gelagerten parallelen Kolben (14 bis 17), dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben (14 bis 17) in einer Zy­ linderbüchse (3) gelagert sind, die ein erstes Gehäuseteil bildet und dichtend in eine ihrem Querschnitt entsprechende Aufnahme (4) eines zweiten Gehäuseteils (5) eingeschoben ist, wobei die geo­ metrischen Achsen der Kolben (14 bis 17) die Ecken eines Vielecks markieren oder zumindest teilweise in wenigstens 2 Reihen ange­ ordnet sind, und daß die oder eine der Zufluß- und/oder Abflußboh­ rungen der Zylinderbüchse (3) die mit der oder einer der Zu- bzw. Abflußbohrungen des zweiten Gehäuseteils (5) in direkter hydrau­ lischer Verbindung steht, etwa senkrecht zur Längsachse der Zy­ linderbüchse verläuft und wenigstens zwei Zylinderbohrungen (10 bis 13) der Kolben (14 bis 17) in etwa tangentialer Richtung an­ schneidet.
2. Verteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderbüchse (3) und die Aufnahme (4) je einen kreisrunden Querschnitt aufweisen und die Zylinderbüchse in das zweite Gehäu­ seteil eingepreßt oder eingeschrumpft ist.
3. Verteiler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderbüchse (3) zur Bildung von Zu- und Abströmkanälen zu bzw. von den Zylinderbohrungen (10 bis 13) der Kolben (14 bis 17) Quer- insbesondere Radialbohrungen aufweist, (37, 41 bis 44), die zumindest teilweise in Nuten des zweiten Gehäuseteils (5) mit den Querbohrungen der Zylinderbüchse (3) und/oder den Nuten in Strömungsverbindung stehen.
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