DE3230129C2 - Verfahren zur Fütterung von Mast- und Zuchtschweinen - Google Patents
Verfahren zur Fütterung von Mast- und ZuchtschweinenInfo
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Abstract
Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zur Fütterung von Mast- und Zuchtschweinen im Rahmen des sogenannten rationierten oder restirktiven Fütterung. Ein Proteine und Energieträger enthaltendes, insoweit dem Lebensalter der Schweine angepaßtes Schweinefutter wird in den Futtertrog der einzelnen Schweine eingeführt. Außerdem wird den einzelnen Schweinen Trinkwasser angeboten. Aus dem Schweinefutter, gegebenenfalls Wasser, und Inertstoffen in Form von geblähtem Perlit oder Vermiculit der Körnung von 0 bis 6 mm in einer Menge von 10 bis 40 Vol.-%, (bezogen auf Schweinefutter) wird eine trockene oder maximal feuchtkrümelige Mischung hergestellt. Diese Mischung wird über den gesamten Futtertag in gleichmäßiger Mengenverteilung ad libitum in dem Futtertrog den einzelnen Schweinen zur Verfügung gestellt. Mit Hilfe einer von dem Schwein selbst zu betätigenden Tränkvorrichtung, die in der Nähe des Futtertroges angeordnet ist, wird gleichzeitig das Trinkwasser den Schweinen angeboten. Gegenstand der Erfindung ist auch eine Inertstoffmischung aus Körnern verschiedener Korngröße, die aus Perlitkörnern besteht.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Fütterung von Mast- und Zuchtschweinen mit einer Verwendung
einer für die ad libitum-Fütterung bekannten Mischung aus einem Proteine- und Energieträger enthaltenden
Schweinefutter und Inertstoffen in Form von geblähtem Perlit oder geblähtem Vermiculit in einer
Menge von 0 bis 40 VoL-% (bezogen auf das Schweinefutter), Körnung bis zu 6 mm, für die rationierte Fütterung
von Mast- und Zuchtschweinen.
Die Mischung aus Schweinefutter und Inertstoffen ist aus der DE-OS 29 24 416 bekannt Die aus der Praxis
bekannte rationierte Fütterung wird in der Weise durchgeführt daß die Tagesmengen eines von inerten
ίο Zusatzmitteln freien Schweinefutters gleichsam in Portionen
geteilt und — wenn auch zuweilen mit Hilfe eines mechanischen Förderers aus einem Vorratsbehälter
abgezogen — portionenweise zu vorgegebenen Fütterungszeiten gefüttert werden. Das Trinkwasser
wird zusätzlich angeboten. Bei der Berechnung von Schweinefuttermengen zur Fütterung von Mast- und
Zuchtschweinen sollen bestimmte Mengen Proteine, Energieträger und andere als bekannt vorausgesetzte
essentielle Komponenten so zusammengesetzt werden, daß genetisch normal veranlagte und gesunde Mastschweine
(als Ferkel mit ca. 18 bis 20 kg Gewicht zur Mast aufgestellt) aus diesem Futter das Knochengerüst
und Organe aufbauen und das zur Fortbewegung notwendige Muskelfleisch bilden können. Die darüber hinaus
im jungen Tier bereits beginnende, als Körperreserve in geringem Umfange im Muskelfleisch einbeziehungsweise
angelagerten Fettschichten sind aus Gründen des Wohlgeschmackes des Fleisches erwünscht. Ein
Mehransatz von Fett muß vermieden werden.
Es ist bekannt daß ein unerwünschter Mehransatz von Fett bei Mastschweinen nur durch Zuteilung einer
genau berechneten, unter der Sättigungsgrenze liegenden Schweinefuttermenge verhindert werden kann. Die
so eingestellte Schweinefuttermenge wird entweder von Hand verwogen oder durch teure Wiegeautomaten
den Schweinen in meist zwei beziehungsweise drei Tagesportionen zugeteilt. Das ist arbeitsaufwendig, führt
zum sogenannten Hungerstreß bei den Schweinen und häufig zu Herz- und Kreislaufschäden, die die Fleischqualität
beeinträchtigen. Die Zusammensetzung der Futtermenge bleibt mehr oder weniger unverändert. Bei
einer exakt durchgeführten rationierten Fütterung ist die Fleischqualität der Tiere der von ad libitum gefütterten
Tiere überlegen. In der Praxis ist jedoch die rationierte Fütterung bisher nur schwer durchführbar, da für
das einzelne Schwein in einer Bucht die optimale Futtermittelmenge nicht einzuhalten ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die für die ad libitum-Fütterung bekannte Futtermischung so zu
verwenden, daß mit reproduzierbarem Zucht- oder Masterfolg Fleisch hoher Qualität beziehungsweise
Zuchttiere von großem Zuchtwert erzeugt werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung, daß die Mischung, in ihrer Zusammensetzung dem Lebensalter der Schweine angepaßt, trocken oder maximal feuchtkrümelig ad libitum einem Futtertrog der einzelnen Schweine aufgegeben wird und das Trinkwasser mit Hilfe einer von dem einzelnen Schwein zu betätigenden Tränkvorrichtung, die in der Nähe des Futtertroges angeordnet ist, den einzelnen Schweinen angeboten \vird. Im Rahmen der Erfindung liegt eine Spezifizierung dahingehend, daß für Mastschweine und zur Aufzucht von Zuchtsauen 15 bis 27 Vol.-%, für die Fütterung der nichtsäugenden Zuchtsauen 25 bis 40 Vol.-% beigemischt werden. Die Betätigung der Tränkvorrichtung kann zum Beispiel durch Berührung erfolgen. Die Tränkvorrichtung kann zum Beispiel als am Scheine-
Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung, daß die Mischung, in ihrer Zusammensetzung dem Lebensalter der Schweine angepaßt, trocken oder maximal feuchtkrümelig ad libitum einem Futtertrog der einzelnen Schweine aufgegeben wird und das Trinkwasser mit Hilfe einer von dem einzelnen Schwein zu betätigenden Tränkvorrichtung, die in der Nähe des Futtertroges angeordnet ist, den einzelnen Schweinen angeboten \vird. Im Rahmen der Erfindung liegt eine Spezifizierung dahingehend, daß für Mastschweine und zur Aufzucht von Zuchtsauen 15 bis 27 Vol.-%, für die Fütterung der nichtsäugenden Zuchtsauen 25 bis 40 Vol.-% beigemischt werden. Die Betätigung der Tränkvorrichtung kann zum Beispiel durch Berührung erfolgen. Die Tränkvorrichtung kann zum Beispiel als am Scheine-
maul betätigbarer Tränkzapfen ausgebildet sein. Die Tränkvorrichtung gibt jedenfalls soviel Trinkwasser
frei, wie das Schwein benötigt Zwar ist oft nicht zu vermeiden, daß auch Trinkwasser aus dem Maul des
Schweins überfließt, das stört jedoch nicht und kann zur Befeuchtung der Mischung herausgezogen werden,
wenn die Tränkvorrichtung sich über dem Futtertrog befindet Die Trinkwasseraufnahme geschieht jedenfalls
nach den individuellen Bedürfnissen des Schweins, welches zuvor aus dem Futtertrog eine oder einige Maulfüllungen
der Mischung entnommen hat Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird zwar das Schweinefutter
in seiner Zusammensetzung dem Lebensalter der Schweine angepaßt die beschriebene Mischung wird
jedoch nicht in Portionen vorgelegt Der Futter trog ist vielmehr ständig gefüllt Die Schweine können aus ihrem
Futtertrog ständig die Mischung entnehmen und als Futter aufnehmen. Nichtsdestoweniger ist die Fütterung
eine restriktive Fütterung, weil das Schwein sich zwar nach Maßgabe seiner individuellen physiologischen
Bedürfnisse ständig sattfrißt infolge der Beimischung der Inertstoffe jedoch nur ein beschränktes
Nährstoffangebot erhält Das führt zu dem angestrebten Ergebnis wegen der Kombination mit der beschriebenen
individuellen Trinkwasseraufnahme mit Hilfe der vom Schwein selbst betätigten Tränkvorrichtung. Aufnahme
der Mischung durch das einzelne Schwein und Trinkwasseraufnahme durch das einzelne Schwein sind
im Ergebnis autogen gesteuert, jedoch mit überlagerter Beeinflussung des Nährstoffangebotes durch den Züchter.
Die beschriebene Verfahrensweise wird nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung differenziert,
je nachdem, ob mit drei oder mit zwei über das Leben eines Schweines verteilten Mastabschnitten gearbeitet
wird. In der Ausführungsform mit drei über das Leben eines Schweines verteilten Mastabschnitten, nämlich
(nach Ferkelaufzucht) Anfangsmast, Mittelmast und Endmast, lehrt die Erfindung, daß in der Zeit der Anfangsmast
etwa 15 Vol.-%, in der Zeit der Mittelmast etwa 21 Vol.-% und in der Zeit der Endmast etwa
27 Vol.-% Perlit oder Vermiculit dem Schweinefutter beigemischt wird. In der Ausführungsform mit zwei
über das Leben eines Schweines verteilten Mastabschnitten wird man in der Zeit der Anfangsmast etwa
15 Vol.-% und in der Zeit der Endmast etwa 25 Vol.-% Perlit oder Vermiculit dem Schweinefutter beimischen.
Das Ergebnis sind nicht nur reproduzierbare Zuchtoder Masterfolge, letztere mit Fleisch hoher Qualität,
darüber hinaus arbeitet das erfindungsgemäße Verfahren auch ökonomischer im Sinne von guter Nährstoffverwertung.
Dabei ist, wie bereits erwähnt, für den Erfolg von besonderer Bedeutung, daß das Trinkwasser
vom Schwein selbst im Zusammenhang mit der Aufnahme des Schweinefutters beigenommen wird, so daß
nicht, wie bei der Aufnahme eines naßangemachten Futters, gleichsam eine Zwangstränkung erfolgt. Nach bevorzugter
Ausführungsform der Erfindung wird man das Schweinefutter, ohne Zugabe von Wasser, trocken
anmachen, und das gesamte Trinkwasser über die vom Schwein selbst betätigte Tränkvorrichtung zur Verfügung
stellen (wobei die Mischung in der beschriebenen Weise durch abtropfendes oder gleichsam überlaufendes
Wasser auch befeuchtet werden kann). Um die Rationierung des Nährstoffangebotes zu optimieren, empfiehlt
sich im Rahmen der Erfindung, daß ein geblähtes Perlit oder Vermiculit beigemischt wird, bei dem der
Körnungsanteil im Bereich bis 1 mm unter 50%, vorzugsweise unter 30%, ausmacht. Stets empfiehlt sich,
daß ein Perlit oder Vermiculit beigemischt wird, dessen Raumgewicht im Bereich von 50 bis 120 kg/m3, vorzugsweise
im Bereich von 70 bis 90 kg/m3 liegt Das beigemischte Perlit oder Vermiculit soll also nicht zu schwer
sein. Obwohl im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens das Trinkwasser in der angegebenen Weise angeboten
wird, kann es vorteilhaft sein, die Poren der Körner des geblähten Perlit oder Vermiculit mit Wasser
zu füllen. Dazu kann, wie bereits erwähnt auch eine
ίο geringe Trinkwassermenge von einer über dem Futtertrog
angebrachte Tränkvorrichtung in den Futtertrog tropfen oder fließen. Auf diese Weise wird jedoch nur
eine verhältnismäßig geringe Wassermenge gebunden, und das Schweinefutter im Ganzen bleibt trocken bis
feuchtkrümelig. Das zusätzliche Trinkwasser soll für Mastzwecke oberhalb des Futtertroges angeboten werden,
wo in diesem Falle die Tränkvorrichtung angeordnet ist Anders, wenn es sich um die Fütterung von
Zuchtsauen handelt Hier empfiehlt sich, daß das zusätzliehe Trinkwasser zwar in der Nähe des Futtertroges,
jedoch hinter den Schweinen angeboten wird.
Erfindungsgemäß wird mithin die bekannte Schweinefuttermischung
für die rationierte Fütterung eingesetzt die auf besondere Weise, nämlich ad libitum
durchgeführt wird, wobei die Mischung besonders, nämlich trocken oder feuchtkrümelig angemacht wird und
zusätzlich eine Tränkung mit Hilfe einer von dem einzelnen Schwein zu betätigenden Tränkvorrichtung, die
in der Nähe des Futtertroges angeordnet ist, erfolgt.
Im einzelnen ist zu den Grundlagen und zur Theorie des erfindungsgemäßen Verfahrens folgendes vorzutragen:
Die erwünschten Eigenschaften werden erzielt durch die Verwendung von geblähtem Perlit beziehungsweise
Vermiculit in der angegebenen Menge und Körnung bei sonst nach der herrschenden Lehre zusammengesetztem
Schweinefutter und durch Beachtung der damit kombinierten Trinkwasserbereitstellung. Das
geblähte Perlit oder Vermiculit ist voluminös, mit zerklüfteter Oberfläche und in jedem einzelnen Körnchen
mit zahlreichen durch den Blähvorgang geplatzten offenporigen Zellen versehen. Es läßt sich im Rahmen der
Korngrößen bis 6 mm Durchmesser im angegebenen und ausgewählten leichten Raumgewicht blähen. Es
kann vor dem Mischvorgang zum Futter mit erwünschten, für die Mast beziehungsweise Zucht der Schweine
notwendigen schweren Zuschlagstoffen verfüllt auf jedes gewünschte Gewicht eingestellt werden, oder es
verfüllt sich beim Mischvorgang mit den feinen Mehlteilchen der Futtermischung, was zusammen mit der
zerklüfteten Oberfläche eine Entmischung verhindert, ohne seine den Magen vorzeitig füllende und die aufnehmbare
Nährstoffmenge begrenzende und damit rationierende Wirkung zu verlieren. Die erfindungsgemäße
Fütterung mit autogener Rationierung bietet dem Schwein optimale Fütterungsbedingungen. Das geblähte
Perlit oder Vermiculit ist eine zusätzliche Substanz ohne störende oder gefährliche Chemikalien. Im Gegenteil,
wichtige Spurenelemente werden mit dem Perlit oder Vermiculit in das Schweinefutter eingeführt. Zusätzlich
haben sich in der Praxis eine Reihe von Verbesserungen in der Mastleistung der Schweine selbst ergeben.
Die Schweine sind gezwungen, wegen der frühzeitigen Füllung des Magens mit dem unverdaubaren voluminösen
Perlit eine wesentlich größere Zahl Mahlzeiten einzunehmen. Sie nehmen die Mahlzeiten quasi kontinuierlich
auf. Dadurch entsteht ein diätetisch wirkender, gleichmäßiger, besser verdaubarer, dünner und gleichmäßig
verteilter Nährstoffbrei im Verdauungstrakt. Die
'k Futterverwertung und die durchschnittlichen täglichen
ö Gewichtszunahmen werden signifikant verbessert. Die
f: Mastzeit läßt sich stark verkürzen. Die Stoffwechselvor-
ψ, gänge werden verbessert, was ebenfalls zur Verbesse-ΐί
rung der Mastleistung beiträgt Bei wissenschaftlichen η Untersuchungen wurde außerdem eine stark vermehrte
y> Population der nützlichen Mikroflora im Dickdarm gefunden,
die bekanntlich zusätzliche Energien (essentielle Fettsäuren) zu bilden vermag. Gleichzeitig verhindert
die Anwesenheit einer stark vermehrten Menge an , nützlicher Mikroflora die Entstehung und Verbreitung
! von schädlichen Mikroorganismen. Als weiterer nützlicher
Effekt konnte das völlige Fehlen der sonst bereits im frischen Kot vorhandenen Gestankstoffe (Kaptole,
Indigole, Cresole) festgestellt werden. All diese Effekte : verlangen jedoch, daß die von der Trinkwasseraufnahme
abhängigen Regelkreise im Körper der Schweine nicht gestört werden, weshalb dem erfindungsgemäßen
Trinkwasserangebet mit autogener Dosierung durch das Schwein bei der Futteraufnahme die angegebene
Bedeutung zukommt
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Claims (8)
1. Verwendung einer für die ad libitum-Fütterung bekannten Mischung aus einem Proteine- und Energieträger
enthaltenden Schweinefutter und Inertstoffen in Form von geblähtem Perlit oder geblähtem
Vermiculit in einer Menge von 10 bis 40 Vol.-% (bezogen auf das Schweinefutter), Körnung bis zu 6
mm, für die rationierte Fütterung von Mast- und Zuchtschweinen, mit der Maßgabe, daß die Mischung,
in ihrer Zusammensetzung dem Lebensalter der Schweine angepaßt trocken oder maximal
feuchtkrümelig ad libitum einem Futtertrog der einzelnen Schweine aufgegeben wird und mit der weiteren
Maßgabe, daß das Trinkwasser mit Hilfe einer von dem einzelnen Schwein zu betätigenden Tränkvorrichtung,
die in der Nähe des Futtertroges angeordnet ist, den einzelnen Schweinen angeboten wird.
2. Verwendung nach Anspruch 1, mit der Maßgabe, daß das Trinkwasser mit Hilfe eines vom Schweinemaul
betätigbaren Tränkzapfens den einzelnen Schweinen angeboten wird.
3. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 oder 2 in der Ausführungsform mit drei über das Leben
eines Schweines verteilten Mastabschnitten, nämlich (nach Ferkelaufzucht) Anfangsmast Mittelmast und
Endmast mit der Maßgabe, daß das Schweinefutter in der Zeit der Anfangsmast etwa 15 Vol.-%, in der
Zeit der Mittelmast etwa 21 Vol.-% und in der Zeit der Endmast etwa 27 Vol.-% Perlit oder Vermiculit
enthält.
4. Verwendung nach einem der Ansprüche J oder 2 in der Ausführungsform mit zwei über das Leben
eines Schweines verteilten Mastabschnitten, nämlich (nach Ferkelaufzucht) Anfangsmast und Endmas»
mit der Maßgabe, daß das Schweinefutter in der Zeit der Anfangsmast etwa 15Vol.-%, in der Zeit der
Endmast etwa 25 Vol.-% Perlit oder Vermiculit enthält.
5. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit der Maßgabe, daß ein geblähtes Perlit oder Vermiculit
beigemischt wird, bei der der Körnungsanteil im Bereich bis zu 1 mm unter 50%, vorzugsweise
unter 30%, liegt.
6. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit der Maßgabe, daß ein Perlit oder Vermiculit
beigemischt wird, dessen Raumgewicht im Bereich von 50 bis 120 kg/m3, vorzugsweise von 70 bis
90 kg/m3, liegt.
7. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, mit der Maßgabe, daß für Mastzwecke das Trinkwasser
über dem Futtertrog angeboten wird, wobei bei jedem Bedienen der Tränkvorrichtung eine kleine
Wassermenge freigegeben wird, die in den Futtertrog läuft und dort die Mischung befeuchtet.
8. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, mit der Maßgabe, daß für Zuchtsauen das Trinkwasser
in der Nähe des Futtertroges hinter den Schweinen angeboten wird.
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