DE2230639B2 - Saemlingsbehaelter - Google Patents

Saemlingsbehaelter

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DE2230639B2 DE19722230639 DE2230639A DE2230639B2 DE 2230639 B2 DE2230639 B2 DE 2230639B2 DE 19722230639 DE19722230639 DE 19722230639 DE 2230639 A DE2230639 A DE 2230639A DE 2230639 B2 DE2230639 B2 DE 2230639B2
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Description

Die Erfindung betrifft einen Sänilingsbehälter mit einer an beiden Enden abgeflachten, zylindrischen, verdichteten Verwurzelungsmasse aus Torfund Wasser und einem die Verwurzelungsmasse umgebenden rohrförmigen undurchlässigen und biegsamen Kunststoffgehäuse.
Ein derartiger Sämlingsbehälter ist bereits aus der CA-PS 8 44 279 bekannt. Zur Herstellung dieses bekannten Sämlingsbehälters wird ein aus im wesentlichen trockenem Torf gepreßter Körper lose in einen manschettenähnlichen Behälter aus Polyäthylen oder einem anderen thermoplastischen Material eingebracht. Der Preßkörper wird in Wasser getaucht wodurch das gepreßte Torfmaterial expandiert bis praktisch das gesamte Volumen des Kunststoffbehälters ausgefüllt ist.
Dieser bekannte Sämlingsbehälter ist insofern nachteilig, als sich die Dichte der feuchten Torfmasse weder hinsichtlich des Dichtegracles noch hinsichtlich der Gleichmäßigkeit kontrollieren läßt.
Aus der CH-PS 5 06 940 ist ein Pflanzenwachstumsmedium bekannt, welches im wesentlichen aus Cellulosefasern besteht, an welche ein Polymerisat eines olefinisch ungesättigten Monomeren, vorzugsweise Acrylnitril, chemisch gebunden ist. Die erhaltene polymermodifizierte Cellulosefasermasse wird dann zu einer verfilzten Matte verarbeitet und getrocknet. Der in der genannten Veröffentlichung dargestellte Behälter ist aufgrund seiner seitlichen Durchtrittsöffnungen flüssigkeitsdurchlässig und besteht aus steifem Polystyrol, was den Nachteil mit sich bringt, daß < >.s die eingepflanzten Sämlinge sehr anfällig für die Frosthebung sind.
Torf enthält mindestens 50 Gewichtsprozente organische Bestandteile, Die organischen Bestandteile sind das Abbauprodukl verschiedener Pflanzenarten, Torf, der aus Sumpfmoos entstanden ist, ist lange Zeit für Gartenzwecke wegen seiner außergewöhnlichen wasseraufnehmenden und zurückhaltenden Eigenschaften bevorzugt worden.
Torfe werden meist nach ihrem Zersetzungszustand unterteilt. Eine verhältnismäßig unzersetzte Masse umfaßt unversehrte Gerippe von Blättern und Stengeln. Dieses Material hat faserige Form und als Anhäufung eine lockere, porige Struktur. Torf im fortgeschrittenen Zustand der Zersetzung weist einen amorphen und kolloidalen Aufbau auf. Die erste Art ist geeignet, große Mengen von Wasseraufzunehmen und zu halten, wohingegen die letztere Art diese Eigenschaften nicht aufweist. Gewöhnlich wird die VON POST-Skala benutzt, um den Zersetzungszustand zu bezeichnen. Die Skala reicht von 1 bis 10. Die meisten für Gartenzwecke verwendeten Torfe haben einen VON POST-Grad von 1 oder 2.
Tabelle I veranschaulicht die Unterschiede in dem Wasseraufnahmevermögen und die Teilchengröße von zwei Torfarten bei verschiedenem Zustand der Zersetzung:
Tabelle I
VON % aul'ge- Faserabmessung
POST- nommener (mm)
Grad Wert pro
100 g 2,0 2-0,1 0,1
Trockentorf
Sumpfmoos 1 1935
Sumpfmoos 5 373
57,4 22,3 20,3 5,7 35,8 58,5
Torfe enthalten gewöhnlich ionische Salze, die lösbar sind, wie z. B. Alkalimetallsalze. Da diese Salze gewöhnlich nachteilig für das Pflanzenwachstum sind, wird es vorgezogen, für Sämlingsbehälter Torf mit geringem Anteil ausscheidbarer Salze auszuwählen.
Torf ist durch Porigkeit und Wasserdurchlässigkeit gekennzeichnet. Mit anderen Worten, er hat Hohlräume, die geeignet sind, Wasser zu halten. Viele dieser Hohlräume sind untereinander verbunden, so daß sich die Feuchtigkeit leicht durch die Masse hindurch bewegen kann. Das Vermögen und das Maß der Wasseraufnahme und der Wasserabgabe des Torfes werden daher durch dessen Porigkeit und Durchlässigkeit bewirkt.
Die Hohlräume oder Poren innerhalb des Materials haben unterschiedliche Größe. Diese Größenverteilung ist für die Eignung des Torfes als Verwurzelungsmasse auf dem Feld von Bedeutung. Näher erläutert bedeutet dies, daß sich der größte Anteil des durch den Torf gehaltenen Wassers in verhältnismäßig großen Poren befindet, das als »abführbares Wasser« bezeichnet wird. Dieses Wasser kann sich frei aus dem Torf heraus und in den umgebenden Boden hinein bewegen, wenn der Boden trocken sein sollte. Gewöhnlich wird das abfuhrbare Wasser als das Wasser bezeichnet, das aus dem Torf bei Drücken von '/i0 bar bis '/n bar (d.h. bei 0,105 bis 0,352 kp/cnr) verdrängt werden kann. Ein zweiter Teil des durch den Torf gehaltenen Wassers wird als »kapillargcbundenes Wasser« bezeichnet. Dieses Wasser kann nicht in den umliegenden Boden abgegeben werden; es kann jedoch von der Pflanze aufgenommen werden. Kapillargcbundenes Wasser wird gewöhnlich als das Wasser hu/cii:hnni
las aus dem Torf bei Drücken von 7, bar bis 15 bar /ti bei 0,35 bis 1,05 kp/cm2) verdrängt werden kann, "las im Torf verbleibende Wasser wird als »hygro-•kopisrlies Wasser« bezeichnet. Es wird in den klcin-■ten Kapilliifcn mit einer Kraft zurückgehalten, die -, iriißer ist als der von dem Wurzelsystem ausgeübte
Pas Wasseraufnahmevermögen des Torfes und der Zustand der Kapillaren werden durch den Bearbeitungsvorgang, dem das Material gewöhnlich unter- ,<, worfen wird, ungünstig beeinflußt. Da der Torf in seinem natürlichen Zustand gewöhnlich naß ist, wird er durch Ofentrocknung üblicherweise auf einen verbleibenden Feuchtigkeitsgehalt von etwa 40% bis 50% getrocknet. Durch die Orentrocknung tritt bei einer Anzahl von Kapillaren Vm Zusammenlallen ein, wodurch das Wasservolumen vermindert wird, das der Torf im kapillargebundenen Zustand halten kann.
Der Torf sollte dazu beitragen, daß die Sämlinge ein angemessenes Wachstumsmaß im Gewächshaus erreichen. In dieser Beziehung sollte die Torfmasse genügend groß bemessen und imstande sein, einen geeigneten Speicher fiir Wasser und wasserlösliche Nährstoffe für die Pflanze zu bilden. Der Torf sollte hinreichend locker sein, so daß die Pflanzenwurzel ,3 leicht durch ihn hindurchdringen können. Wenn der Sämling ausgepflanzt wird, sollte die Torfmasse als Speicher wirken und besondere Eigenscharten aufweisen, die das Überleben der Pflanze unterstützen. Hierzu' sollte die Torfmasse imstande sein, Wasser leicht aurzunchmen und langsam abzugeben, so daß sie Feuchtigkeit aus dem Boden ansammeln kann, wenn sie verfügbar ist, und in sich Wasser zurückhalten wenn der Boden trocken ist. Der Torf sollte außerdem die Fähigkeit besitzen, eine verhältnismäßig 'große Menge kapillargebundenes Wasser zu besitzen; dieses zurückgehaltene Wasser hilft der Pflanze, über Trockenperioden hinwegzukommen. Da die Torfmasse während des Pflanzens gehandhabt werden muß, sollte sie eine genügende mechanische Festigkeit besitzen, um während dieses Arbeitsvorganges zusammenzu-
dDer äußere Behälter sollte ebenfalls verschiedene besondere Eigenscharten besitzen. Erstens sollte er eine »lurtbeschneidende« ÖITnung besitzen, um die Entwicklung eines kräftigen Wurzelsystems während des Aurenthaltes im Gewächshaus zu fördern. Es ist bekannt, daß die Wurzeln bei Berührung mit Luft welken;'diese Tatsache wird in vorteilhafter Weise durch die Anordnung einer luftbeschneidenden OfI-nung am Boden des Behälters benutzt. Wenn eine Wurzel durch die ÖITnung hindurchdringt und von Luft bestrichen wird, entwickeln sich andere Wurzein; aur diese Weise wird ein kräftiges Wachstum der Wurzeln entfaltet. Zweitens sollte der Behälter beim Pflanzen entfernbar oder zerstörbar sein. Dies ermöglicht ein sehr gutes Übergreifen der Wurzeln aus der Torfmasse und unterstützt die Möglichkeit der Entwicklung eines Systems von Wurzeln, die sich sowohl seitlich als auch senkrecht in den Boden erstrecken. Hierdurch wird eine sichere Verankerung erreicht mit dem Ergebnis, daß die Pflanze der Anhebung durch Frost widerstehen kann. Auch die Versorgung der Pflanze mit Nährstoffen wird hierdurch wahrend der kritischen Zeit des Einsetzens im Feld vcrgroßerl. <·< Drittens sollte der äußere Behälter, wenn er teilweise um Wurzelballen belassen bleibt, dazu eingerichtet «-in .i.h ;m die Umrisse des Loches anzupassen. das er umgepflanzt ist. Der sich hierdurch ergebende Reibungssitz unterstützt die Widerstandsfähigkeit gegen Frostanhebung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sämlingsbehälter der eingangs genannten Gattung so auszubilden, daß die Entwicklung der Sämlinge unter verschiedenen klimatischen Bedingungen gefördert und die Widerstandsfähigkeit der Sämlinge gegen Frostanhebung verringert werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Verwurzelungsmasse durch Extiudieren von zerkleinertem Torf mit einem Wassergehalt von 70 bis 85 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht der Masse, hergestellt worden ist und eine im wesentlichen gleichmäßige Dichte von etwa 0,13 bis 0,25 g/cm3 (Trockengewicht/Naßvolumen) aufweist, und daß das Kunststorfgehäuse nur die Seitenfläche der Verwurzclungsmasse umschließt.
Die Erfindung beruht auf dem Leitgedanken, daß die Dichte der feuchten Torfmasse für das Wachstum und den Züchtungserfolg der in den Behältern existierenden Sämlinge kritisch ist, insbesondere dann, wenn das Pflanzenwachstum unter niedrigen klimatischen Bedingungen erfolgen soll. Der vorstehend genannte Dichtebereich für die im erfindungsgemaßen Sämlingsbehälter vorhandene Verwurzelungsmassc ermöglicht ein besonders vorteilhaftes Wasseraulnahme- bzw. Wasserabgabeverhalten der Torfmasse. In klimatischen Regionen, in denen der Regen im allgemeinen nur in Form kurzzeitiger Schauer lallt, kanndieTorfmassedasWasscrausdem umgebenden Erdboden relativ schnell aufnehmen. Andererseits ist die Wasserabgabegeschwindigkeit relativ niedrig, so daß das Wasser über längere Zeit in der Torfmasse verbleibt. Außerdem hat die Torfmasse ein hohes Autnahmevermögen rür kapillargebundenes Wasser, d. h. für das in den Kapillaren der Torfmasse gespeicherte Wasser welches dem Sämling bzw. Setzling auch über längere Trockenperioden zur Verfügung steht, da es nicht im Erdboden versickert.
Dadurch, daß der erfindungsgemäße Samlingsbcnalter nur die Seitenfläche der Verwurzelungsmasse umschließt ist eine ungestörte Entwicklung der Pfilanzenwurzeln gewährleistet, so daß das Wurzelwachstum in keiner Weise behindert ist. Diese Ausgestaltung beinhaltet auch den Vorteil, daß beim Kultivieren der Sämlinge im Gewächshaus die unteren Enden der aus der Torfmasse austretenden Wurzeln an der Luft verdorren, worauf neue Wurzeln gebildet werden.
Die Erfindung wird nun im einzelnen anhand eines Ausführungsbeispiels in Anlehnung an die Figuren und graphischen Darstellungen beschrieben, bs zeigt Fig. 1 ein Übersichtsschema über die Herstellungsstufen einer Sämlingsbehältereinheit;
Fig 2 einen Querschnitt einer Strangpreßvomcntung, die bei der Herstellung einer Behältereinheit
verwendet wird; .
Fig 3 ein Diagramm, in dem der Feuchtigkeitsgehalt des Aufgabegutes der Dichte der Wurzelvermittlungsmasse gegenübergestellt ist;
Fig 4 ein Diagramm, in dem der Einfluß der Dichte der Wurzelvermittlungsmasse auf ihr Wasserabgabevermögen durch Gegenüberstellung des Feuchtigkeitsgehaltes des Pfropfens zur Zeit dargestellt ist;
Fig 5 ein Diagramm, in dem der Hinlluß des bntlcrncns des äußeren Behälters auf das Wasserabgabevermögen durch Gegenüberstellung des Feuchtigkeitsgehaltes der Masse zur Zeit dargestellt ist;
Fig. 6 ein Diagramm, in dem der Einfluß zwischen der Entwässerung beim Strangpressen und Dichteunterschieden durch Gegenüberstellung des Feuchtigkeitsgehaltes der Masse zur Zeit dargestellt ist; und
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht einer Sämlingsbehältereinheit gemäß der Erfindung.
Die Wurzelvermittlungsrnasse (nachfolgend als »Behälterpfropfen« bezeichnet) besteht aus einem verpreßbaren, wasseraufnehmenden und -zurückhaltenden Material, in dem Pflanzenwurzel wachsen können. Dieses Material besteht vorzugsweise aus Torf oder einer Mischung, in der Torf den Hauptanteil hat. Beispiele für das letztere sind Mischungen aus Borke und Torf oder aus Vermiculite (Wurmstein), Sand und Torf. Der Pfropfen kann auch aus künstlichen Verwurzelungsmitteln bestehen wie solchen aus porigen oder durchlässigen Kunststoffschäumen.
Ein geeigneter Torf wird von Moss Spur, Manitoba, hergestellt und durch die Western Moss Ltd. vertrieben. Der Torf hat folgende Eigenschaften:
VON POST-Grad 1
pH 3,9
Stickstoff, % 0,90
Feuchtigkeit, % 41
Asche, % 5,4
Lösbare ionische Salze 135 micromhos/cm
^S/cm) bei 25"C Wasseraufnahmewert . . 730 g H2O/100 g
Trockentorf V10 bar Feuchtigkeit . . . 387gH2O/100g
Trockentorf V3 bar Feuchtigkeit 244 g H2O/100g
Trockentorf 15 bar Feuchtigkeit 130 g H2O/100g
Trockentorf
Flüssigkeitsgefüllt der Masse
Die Zugabe des Wassers oder eines gleichwertigen Mittels zu der Wurzelvcrmittlungsmassc vor dem Strangpressen erfordert eine geeignete Einrichtung zur Überwachung der Dichte (Trockengcwicht/Naßvolumcn) des Pfropfens. Das Wasser wirkt als Verdünnungs- und Schmiermittel. Es füllt einige der Poren in dem Torf aus und begrenzt dadurch das Ausmaß, in dem diese Poren während der Verdichtungsstufe des Vorganges geschlossen werden. Die Schmiercigenschaften des V/asscrs helfen den Torfteilchen, sich während des Vcrdichtens aneinander zu legen mit dem Ergebnis, daß die großen Poren teilweise mit kleinen Teilchen gefüllt werden, Die Verwendung von Wasser ermöglicht es dem Torf uußerdem, sich durch die Teile der Strangpresse mit verminderter Reibung und Zerkleinerung zu bewogen.
Wenn oine Strangpreßeinrichtung verwendet wird, wie sie z. B. nachfolgend beschrieben Ist, sollte die Wasserzugube zum Torf zwischen otwu 60% und 95% des Gewichtes der Mischung betrugen. Wenn dor dem Strangpreßvorgang zugcfUhrto Brei weniger als 60% Wusser enthält, ist der Pfropfen zu dicht, um einen ungemessenen Grad des Siimllngswuchstums zu unterstützen. Dies ist wahrscheinlich der übermJißlgon /erre'lbuirg^ülW^io'rfes fciwuSCffit'/uon. Wenn mehr als" 90% Wasser verwendet worden, ist der Brei zum Strangpressen zu flüssig, Dabei findet eine beträchtliche Wasserableitung statt mit dem Ergebnis, duß sich das Wasser in dem Beschickte!! der Vorrichtung uul-
staut, wodurch der Arbeitsvorgang sehr schwierig wird Außerdem ist der Pfropfen weich und neigt zun Zusammenfallen.
Vorzugsweise wird ein Wasseranteil von 70% bi: 85% verwendet. Bei dieser Dichte ist der Brei leich preßbar, wenn ein Druckverhältnis von 2 : 1 oder 3 : \ verwendet wird. Der Dichtebereich des Enderzeug nisses ist jedoch genügend breit, um den meisten de gewünschten Anforderungen zu genügen. Der Bereich von 70% bis 85% Wasserzugabe ermöglicht die Her stellung von Pfropfen mit einer Dichte in Bezug au das Verhältnis Trockengewicht zu Naßvolumen zwi sehen etwa 0,25 und 0,13.
Sichtung
Der Torf wird durch ein 12-mm-Sieb hindurchgeführt, um Steine, Zweige u. dgl. zu entfernen.
Mischen
Der Torf wird daraufhin mit Wasser zu einer dickflüssigen, breiähnlichen Masse vermischt. Hierzu werden die Materialien 35 Minuten lang in einer Vorrichtung des Modells 2030-Marion-Mischer gemischt, dei mit 10 U/min umläuft. Nach dem derartigen Mischen wird es dem Brei ermöglicht, sich während 30 Minuten ins Gleichgewicht zu bringen, d. h. auszugleichen, und wird dann gepreßt.
-ίυ Strangpressen und Abtrennen
Im Anschluß an das Ausgleichen wird die Masse des Breies einem Preßvorgang unterworfen, wobei der Brei verdichtet und durch eine Preßform in eine dünn· wandige rohrförmigc KunststofTumhüllung gepreßt wird.
Eine geeignete Strangpreßvorrichtung ist in Fig. 2 dargestellt. Die Strangpresse besteht aus einer Schnecke 1, die mittels der Welle 2 angetrieben wird.
•|o Die Welle 2 ist mit der Antriebswelle3« eines 3-PS-Motors3 gekuppelt, der einen Ausgangsdrehzahlbcrcich von 90 bis 900 U/min hat. Das Gehäuse 4 der Strangpresse ist trichterförmig ausgebildet und weist eine geriffelte, mit Chrom beschichtete innere
•15 Oberfläche auf. Die Steigung der Schneckengänge verändert sich von der Guteinführung 8 bis zum Kopf, um eine Verdichtung von 2:1 zu erreichen. Eine abnehmbare Preßdüse von 20,3 cm X 2,5 cm Außcndurchmesscr ist am Kopf 5 angebracht. Die Düse
5« und der Kopf sind in ihrem Inneren mit einem reibungsurmon Film wie Teflon (Polyfluortetruuthylen; eingetragenes Warenzeichen) überzogen. Ein Einfülltrichter? führt den Brei dem PressencingungS zu. Ein 4,6 m lunges, 0,025 mm dickes Polyäthylen- Gchllusc 9 von 2,5 cm Außendurchmessor ist auf die Düse 6 uul'gozogcn. Wenn dor Broi gepreßt wird, füllt or das Gohiluse9 und bildet olncn langen Behiiltor. Eine Arbeitskraft hilft mit der einen Hand beim Zuführen des Breies zur Schnecke 1 und beaufschlagt
<'° mit der anderen Hund dus Gohllusc9 mit leichtern Zug, Der lange Behiiltor wird mit einem Frltsersutz (nicht dargestellt) In kurze Llingon geschnitten, die auf Tubletts oder ilhnllch ubgelegt werden,
6s »chillterolnhelt
Das Erzeugnis ist eine zylindrische Bchllltcrclnhelt, die einen Inncnliegondon Pfropfen 11 und ein uußon-
liegendes Gehäuse 12 umfaßt, wie Fig. 7 zeigt. Die Behältereinheit hat vorzugsweise einen Durchmesser von etwa 2,5 cm und eine Länge von etwa 7,6 cm. Der Pfropfen ist eine zusammenhängende Masse von ausreichender mechanischer Festigkeit, um während der gewöhnlichen Handhabung unversehrt zu bleiben. Der Pfropfen ist gleichmäßig dicht und hat eine Dichte zwischen 0,13 und 0,25. Er ist gekennzeichnet durch ein verbessertes Verhältnis von Wasseraufnahme und Wasserabgabe und einem Gehalt an kapillargebundenem Wasser im Vergleich zu den bisherigen von Hand gestopften Pfropfen. Der Pfropfen ist vorzugsweise aus Torf hergestellt und ist frei von Zusätzen wie Zellstoff oder Bindemitteln, die dem Pflanzenwachstum schädlich sein können (diese Materialien neigen dazu, das Aufkommen unerwünschter Bakterien zu fördern). Das Kunststoffgehäuse 12 ist dünn, biegsam, undurchlässig für Wasser und zylindrisch in der Form. Das Gehäuse weist eine verhältnismäßig große luftdurchlässige Öffnung 13 an seiner Grundfläche auf. Das Gehäuse ist leicht zu entfernen, da es von Ende zu Ende aufgeschlitzt und abgelöst werden kann. Außerdem ist das Gehäuse zerstörbar in dem Sinne, daß es mit Löchern versehen werden kann, um seitliche Ausgänge für die Wurzeln vorzusehen. Wenn das Gehäuse nicht entfernt wird, ermöglicht seine Biegsamkeit eine gute und zweckmäßige Haftung an den Seiten des Loches, in das die Behältereinheit gepflanzt worden ist.
Die Erfindung wird nun näher anhand der folgenden Beispiele erläutert.
Beispiel 1
Um die Bedeutung zu erläutern, die der Wassergehalt bei der Überwachung der Dichte des Pfropfens spielt, ist eine Anzahl von Mcßreihcn unter Verwendung der oben beschriebenen Anlage und mit den Bedingungen des Beispiels VIII durchgeführt worden, wobei Torf und verschiedene Anteile von Wasser verwendet worden sind. Tabelle Il gibt die zugehörigen Daten wieder.
Tabellen ll>0 Anlricbs- Strung- Dichte des
McIl- gcschwin- prcUbclrag !Tropfens
rcihc digkeit
Nr. (%) (U/min) (m/min) (Tr,- new./
Nullvol.)
74,3 400 5,82 0,245
5 79,5 450 7,71 0,212
I 82,07 740 12,19 0,182
Il 84,18 250 3,84 0,165
25
Tabelle III
Pfropfen Herstellungsart Dichte
(Tr.-gew./
Naßvol.)
Abmessung und
Art des Gehäuses
Reihe 1 handgestopft 0,09 2,5 cm Außen
mit nicht- durchmesser;
stranggepreßtem feste Kunststoff
IO Torf hülse
Reihe 2 handgestopft 0,10 2,5 cm Außen
mit strang durchmesser;
gepreßtem Torf feste Kunststoff
hülse
15 Reihe 3 stranggepreßt 0,16 2,5 cm Außen
in Umman durchmesser;
telung Ummantelung
Reihe 4 stranggepreßt 0,19 2,5 cm Außen
in Umman durchmesser;
20 telung Kunststoff
überzug
Reihe 5 stranggepreßt 0,22 2,5 cm Außen
in Umman durchmesser;
telung Kunststoff
überzug
Fig. 3 /ciRi den linearen Zusammenhang, tier zwischen der Pfropfendichtc und der Veränderung des Wasseranteil im Aulgabegut besteht.
Beispiel Il
Dieses Beispiel veranschaulicht die Behauptung, daß /ίιι Pfri)|il'!«tt....'Jnf aus strnηβκρχιt^^jteni._Torf gebildet lsi, eins Wusser schneller'uoglbt als'uiii Pfropfen uus mehl stranggeprolllom Torf,
liinc Reihe von Hehllllern mit den folgenden Ausführungsarlcn sind uus Moss Spur Torf vorbereitet worden,
Die Behälter waren luftgetrocknet auf 5% Feuchtigkeitsgehalt und auf wassergesättigtem Sandboden gelagert. Wie Fig. 4 zeigt, benötigten die nicht stranggepreßten, von Hand gestopften Pfropfen der Reihe 1 etwa 12 Stunden, um einen Feuchtigkeitsgehalt von 50% zu erreichen, wohingegen die stranggepreßten, von Hand gestopften Propfen der Reihe 2 etwa
.15 6 Stunden benötigten, um das gleiche Ergebnis zu erreichen.
Wie Fig. 4 weiter zeigt, benötigten die stranggepreßten, dichten Pfropfen der Reihen 3, 4 und 5 nur etwa 2 Stunden, um jeweils die 50-%-Grcnzc durch Feuchligkcitswiedcraufnahme zu erreichen. Die Unterschiede in der Dichte der Pfropfen der Reihen 3 bis 5 hatten geringen Einfluß auf den Betrag der Feuchtigkcitswiederaufnuhme.
Beispiel III
•15
Dieses Beispiel veranschaulicht die erzielte Verbesserung hinsichtlich des Anteils der wiederaufgenommenen PcuchtigkcitsmcriKc wenn das Behältergehäuse entfernt wird.
.so Es sind zwei stranggeprelUe Behälter vorbereitet worden, von denen jeder eine Dichte von 0,15 hatte und die auf einen Feuchtigkeitsgehalt von 15 bar getrocknet wuren. An olnem Pfropfen ist das Gehäuse belassen worden. Der Pfropfen ist auf fouchton Sandys boden gestellt worden, so duIJ Feuchtigkeit nur durch die Öffnung um Bodonquerschnitt aufgenommen worden konnte Von dom zweiten Pfropfen Ist das Gehäuse entfernt worden. Dieser Pfropfen Ist In einen gesättigton Sandboden eingegraben worden, so dull fto dlo Feuchtigkeit durch die Seiten- und die Bodoiv fläche dos Pfropfens aufgenommen werden konnte Flg. 5 zeigt dus Verhältnis dor Wassorwlederauf nähme der beiden Pfropfen. Der entkleidete Pfropfet "erToTciiie InnerholbefficT«ϋΚΐίΓΰϊί.οη Feuchtigkeit» ο* gehalt von 80%, wohingegen der undore Pfropfor 2 Stunden benötigte, um einen Feuchtigkeitsgehalt voi 65% zu erreichen, und die 75"%-C3rcnzc nicht über schritten hütte.
709 D32/21
Beispiel IV
Dieses Beispiel veranschaulicht die erzielte Verbesserung des Anteils der Wasserabgabe bei einem stranggepreßten Pfropfen.
Eine Reihe von 2,5 X 7,6 cm großen Pfropfen war wie folgt vorbereitet worden:
Tabelle IV
Pfropfen- Vorgang
Nr.
Dichte
ίο
15
Reihe 8 handgestopft, nicht stranggepreßt 0,10
Reihe 9 handgestopft, stranggepreßt 0,10
Reihe 10 stranggepreßt 0,156
Reihell verstärkt stranggepreßt 0,185
Jeder der Pfropfen wurde mit Wasser gesättigt und daraufhin in der Luft getrocknet. Es wurde eine klare Tendenz hinsichtlich der Verzögerung des Betrages der Wasserabgabe bei ansteigender Dichte beobachtet, as als die Ergebnisse zu dem Diagramm in Fig. 6 zusammengestellt wurden.
.ίο
Beispiel V
Eine Anzahl von Murrays-Kiefcm-Sümlingen (pinus murrayana) ist unter kontrollierten Gewächshausbedingungen in Behältern mit slranggcprcßtcn und nicht stranggepreßten Pfropfen von unterschiedlicher Dichte aufgezogen worden. Die folgenden Wuchstumswcrte wurden erzielt:
•i»
Tabelle V
Versuchs· IMropreiulichte Siimlingslrockcngcwiclu (mg) reihe nai'h
K IO \2
Wochen Wochen Wochen
Reihe 12 0,095 (nicht 57,0 80.7 114,0
slranggeprelU)
Reihe 1.1 UJlO (nicht 74 J 87,7 y°,s
stranggepreßt)
Reihe 14 0,156 45,6 84,4 109,1
(strunggcpreUt)
Reihe 15 0,185 41.5 64,9 68,9
(strunggcprcßt)
Reihe 16 0,224 35.5 41,6 52,9
(sirnnggcpreMt)
Aus diesen Werten ist ursichtlich, daß die strang· gcprcUtcn Pfropfen niedriger Dichte (0,156) ein ehenso WL i llbMUr fMV
,,iy..,. * WjtuiLwUv... /i:-"Mwt; <lli-baMsU>pruM! fM ten, Die Silmhrige der dichten Pfropfen (0,185 und 0,224) waren nicht inistunde, ebenso schnell zu wachhch wie ihre Gegenstücke in porigen Pfropfen; es wurde über noch ein annehmbares MuU an stetigem Wuchs· turn erreicht.
Beispiel VI
Dieses Beispiel veranschaulicht, daß unter trockener Bedingungen in stranggepreßte Pfropfen eingesetzte Sämlinge im allgemeinen ein besseres Wachsturr haben als Sämlinge, die in handgestopften Pfropfer mit locker eingefüllter Masse eingepflanzt sind Murrays-Kiefern-Sämlinge wurden in den beiden, wie im Beispiel V beschriebenen Behälterarten aufgezogen Nach 12 Wochen wurden die in den locker gefüllter Kunststoffhülsen gezogenen Sämlinge mit unver sehrter Hülse unmittelbar in 15,2 cm dicken Boder gepflanzt; von den in stranggepreßten Behältern ge zogenen Sämlingen wurde die Kunststoffummantelunf vor dem Pflanzen abgestreift. Die fünf Behandlungs· arten waren in Blöcken von vier Sämlingen prc Fläche im Abstand von 10,2 cm gepflanzt worden Zwöir sich wiederholende Flächen sind in einen-Gewächshaus aufgestellt worden. Ihre Anordnung und Stellung in dem Gewächshaus sind willkürlich gewähli worden, um Unterschiede im Gewächshaus auf ein Mindestmaß zu beschränken. Der Boden wurde 2 Tage lang mit Wasser durchdrängt, daraufhin wurde der Bewässerungszustand 10 Wochen lang vollständig unterbrochen, um Trockenbedingungen nachzuahmen. Die Sämlinge wurden einen Tag um den anderer überprüft, und der Tag, an dem das Welken begann, wurde zu Protokoll genommen. Der Zustand dos WeI-kens unterlag einer qualitativ subjektiven Einschätzung des Sämlingszustandcs, der durch den Wechsel der Nadelfarbe, den Glanz, das Hängenlassen des Kopfes und die Steifheit abgeschätzt wurde. Wenn 50% einor Behandlungsart verwelkt waren, wurde die Anzahl der Tage vom Beginn der Trockenheit an aufgeschrieben. Nach 10 Wochen Trockenheit wurde die Erde mehrere Tage lang mit Wasser durchtränkt und die endgültige Sterblichkeitsziffer festgestellt. Die Blöcke wurden ausgewaschen, und die Gcwichtszunähme und die prozentuale Gewichtszunahme der Sämlinge aus 12 Wochen wurden sowohl für die überlebenden als auch für die abgestorbenen Sämlinge bestimmt.
Tunelle Vl veranschaulicht das Wachstum sowohl dci überlebenden als auch der toten Sämlinge, die in den beiden Behiilterurtcn geprüft worden waren, und z.wai u) die Wurzel masse der von Hand in eine Kunststoffhülse gestopften und b) diejenige der aus gepreßti'.m Torf slranggcpreßton Pfropfen, bei denen die Unhüllung entlVmt wuriU· Wenn auch die Bchiindlungsurtcn 3 und 4 größere Mittelwerte im Falle dei überlebenden Siimlinge erguben, so hat die Auswertung mittels des statistischen T-Tests zum Vergleich der Versuchsreihen ergeben, daß diese Unterschiede nicht uls signifikunt verschieden eingestuft werden konnten. Der T-Tcst war unempfindlich, weil die Anzahl der überlebenden Siimlinge in den verschiedenen Versuchsreihen gering war. Im Falle der loten Siimlinge zeigte der gleiche statistische Test deutlich, dall deren Wachstum signifikant grölter war zugunsten tier strunggepruUtcn Behälter mit der niedrigsten Dichte, llicruus wurde geschlossen, dußdus Wachstum •!■!T. !-alle tlci ^.mggqm^Yr mthimef "Tm- und 15I1 wahrend einer lungeren Zeitspanne andauerte und der Beginn des Abslerbens deutlich hinausgeschoben war. Diese Auslegung steht in Übereinstimmung mit den ür verdichtete slranggepreßtc Zylinder abgeleiteten !'euchtigkeitsvcrhiiltnissen des Torfes,
12
Tabelle VI
Behälterarl und Sämlingswachstum während der Trockenheit')
Versuchsreihe
Hehältemri
Dichte Überlebende Sämlinge
Gewichtszunahme
absolut
a)
%
b)
Tote Sämlinge
Gewichtszunahme
absolut %
c) d)
16 Ρ2)
handgestopfte Hülse
handgestopfte Hülse
stranggepreßter Pfropfen
stranggepreßter Pfropfen
stranggepreßter Pfropfen
T-statistischer Vergleich
'(12 U I') 1IlJ 14 I1)
•it: π ο
'(1.1 l-t I1)
Ί12 μ π
1ILl 14 P)
Ί12 Ii P)
'(1.1 14 P)
0,095 0,110 0,156 0,185 0,224
0,53
0,14
0,77
0,52
5,04
1,75
4,52
2,05 115,2 mg1)
106,9 mg
103,6 mg
153,8 mg
124,8 mg
100
107
128
210
162
'(12 15 I1I
'(l.l 15 Pl
'(12 15 Pl
'(1.1 15 P)
'(12 15 P)
'(Il 15 P)
'(12 15 I')
'll.l 15 P)
32,4 mg
71,4 mg
95,8 mg
99,1 mg
55,0 mg
1,57
1,76
1,86
2,03
6,47
2,31
4,43
2,47
118
135
',) Trockenperiode für in Boden gepflanztc Sämlinge: 12 bis 22 Wochen (72. Tag der Trockenheit).
-) Versuchsreihen 14 P, 15 I1, 16 l>: I' deutet an, daß die Kunslstoffumhüllung entfernt war und der Block als ein strang
gepreßter Pfropfen mit Sämling gepflanzt war.
) t-Statistiseh geprüft zum Vergleich der Mittelwerte bei folgenden Sicherheilsgrenzen: (-) kein gesicherter Unterschied
(+) 00% Sicherheit. ( ++) 05% und (+ + +) 99% Sicherheit.
Beispie! VII
Dieses Heispiel veranschaulicht die verbesserte Überlebenschancc und Widerstandsfähigkeit gegenüber Frostanhehung für im Feld in handgestopften Hülsen gepflanzlc Sämlinge. Fts wurden zwei Arten von Behältern geprüft: a) 2,5 X 7,6 cm große stranggcprcßte Behälter der Art, die im Beispiel VIII hergestellt wurilc, und b) 1,9 X 7,6 i:m große handgestopfte Hülsen mit fester Wandung und mit locker eingefülltem Torf. Beide Arten wurden mit Murrays Kiefer (piims murrayana), Weißl'ichte (picea canadensis) und Douglasie angesät. Die Sämlinge wurden ins leid gepllan/t, wenn sie ungefähr 20 Wochen alt waren, und zwar auf eine durch Lockern vorbereitete abgeholzte Stelle, die wegen ihrer ernstzunohmenden Figensehuflen bezüglich der Frostanhebung bekannt ist. Bei diesem Versuch wurden die Kunststoffhülse!! der strunggoprelUon Behälter un vielen Stellen vor dem Pllnnzen gelocht. Die Hülsen mit fester Wandung wurden mit und ohne unversehrter Hülse gepflanzt.
Die Hülsen wurden nach Überleben und Wachstun
.vs ausgewählt und wurden als durch Frost angehobei gezählt, wenn der Behälter oder der inhalt 0,6 cn oder mehr aus der ursprünglichen Pflanztief'e auge hoben wurde.
Die Ergebnisse in der Tabelle VIl zeigen, daß dit
.i<> ilberlebenschaiice in 2,5 cm großen stranggepreßlei Behältern (über (H)%) besser ist im Vergleich /ι 1,9cm großen Hülsen, gleichgültig ob die feste llülsi entfernt worden ist oder nicht, und das Wachstun scheint überlegen zu sein. Verschiedene Faktoren sini
■is wahrscheinlich für dieses Frgebnis verantwortlich, wii das Volumen der Massen und die oben erläuteriei FVuehtinkcitsverhiiltni.sse des Torfes. Die Wirkung de nachgiebigen gelochten BehaiIerwendung oder tie: Pfropfens zeigt sich ebenfalls deutlich in dem abneh
si) tuenden Vorkommen der Frnslanhclnmg im Vcrgleicl zu Behältern mit fester Wandung. Diese Wirkung is der gegebenen Begünstigung einer früheren Wurzel verankerung zuzuschreiben.
Tabelle VlI Oberlebcnsehunee und Vcrgleichszuhlen, I'lian/.zeit August 1969, Standort Rocky Mountains
Wnchszollriium 1970
(Ibcrlchondc Slimline
1 2 } 4
ί.5 cm, striinggepreßtcr Behälter
Miirruys Kiefer 50 94 6 44
Wolüliehte 24 92 8 22
Douglasie 5 20 80
66
55
?
vom Frost ungchnhenc Sllmllngu
11 12 13
6 0 21 3 20
13 J-'orlsct/iing 2 1,9 cm, Hülsen 3 4 2 30 63 9 C 8 7
5
% 3,81 cm
% 5,08 cm
% 7,62 cm
vom Frost angehoben
überlebend
tot
eingesäten / 5 14 vom I l-'msi
CIlC ί
iin-
«inilinjic
Murrays Kiefer
Hülse entfernt 87 61
Hülse unversehrt 93 61
10
4
25 Die 2
2
10 Il 12 13
Wachs/cilraum 147(1
übcrlclijncle Sämlinge
Weißfichte
Hülse entfernt 79 63
Hülse unversehrt 77 59
39
39
54
55
1 2 Schlüssel zu den Spalten in Tabelle 37
41
48
45
5 6 7 9 29
96
7
53
18
36
1 = gezählte Anzahl
2 = % der überlebenden Sämlinge
3 = % der toten Sämlinge
4 = gezählte Anzahl
5 = % 0,635 cm
6 = % 1,27 cm
7 = % 2,54 cm
VIl 4 19
- 90
8
41
7
28
Beispiel VIII 8 =
9 =
10 =
11 =
12 =
13 =
4 56
27 47
28
20
19 35
31 35
29
27
Behälter wurden einem Gc
:_ riiincfhilrl
Dieses Beispiel veranschaulicht ein geeignetes Verfahren zur Ausführung der Erfindung. Ein Ballen Gartentorf (0,17 m3) mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 48% wurde 30 Minuten mit etwa 85,7 kg Wasser in einem Paddelmischer (0,849 m3) gerührt, der eine Schaufelgeschwindigkeit von 20 U/min hatte. Die Mischung, die einen gleichmäßigen Feuchtigkeitsgehalt von 81,45% hatte, wurde abgeführt und dem Einfülltrichter einer herkömmlich ausgebildeten Strangpresse in Übereinstimmung mit Fig. 1 zugeführt. Die Mischung wurde durch eine Schnecke, die mit 600 U/min umlief und eine Auslaßdüse von 2,5 X 20,3 cm aufwies, bei einem Druckverhältnis von 2 : 1 in eine rohrförmige Polyäthylenhülle von 2,5 cm Durchmesser und 0,025 mm Dicke am Vorderende gepreßt. Längen von 4,6 m bis 6,1m der Hülle sind auf die Düse aufgezogen worden, die mit einer bajonettförmigen Fassung zum schnellen Auswechseln ausgerüstet war. Ein Satz von zehn Düsen war in einer turnusmäßigen Belade- und Füllfolge verwendet worden. Strangpreßgeschwindigkeiten von 10,6 bis 12,2 m/min wurden unter diesen Bedingungen erhalten. Die Längen der gefüllten Behälter wurden auf einem umlaufenden Tisch gesammelt.
Die Längen der gefüllten Behälter wurden in 7,6 cm lange Abschnitte unter Verwendung eines Fräsersatzes aufgeteilt, der mit zehn hinterschnittenen Kreismessern ausgerüstet war. Die Kreismesser liefen mit einer Geschwindigkeit von 600 U/min um und waren im Abstand von 7,6 cm angeordnet. Zufällig ausgewählte Behälter wurden in Gramm gewogen und ihre Durchmesser und Längen in Zentimeter gemessen. Die Trokkengewicht/NaßvoIumen-Dichte betrug 0,182 g/ccm bei einem Variationskoeffizienten von 5% oder weniger. Die abgetrennten Abschnitte wurden auf Tabletts (98 Behälter pro Tablett) abgelegt. Saatvertiefungen von 1,3X0,64 cm wurden mittels einem schnellaufenden, mit Druckluft betriebenen Bohrer angebracht, und Samen von Murrays Kiefer, Weißfichte oder Douglasie wurde mittels einer Vakuumsämaschine mit 98er Düse zugeführt. Die Tablettanordnung ermöglichte Stapel- und Palletiervorgänge.
Temperatur- und Feuchtigkeitskontrollen, Bewäs serung und Nährstoffzugaben entsprechend den fest gelegten Wuchsvorgängen während der Dauer vor
■to 8 bis 10 Wochen ausgeführt wurden, woran sich eine Periode von wenigstens 8 Wochen im Freien anschloß um die Sämlinge abzuhärten.
Die Feldpflanzung erfolgte in Löcher von 2,5 X7,6 crr Größe in entsprechend feiner, vorzugsweise aufge lockerter Erde und zwar entweder durch Verwendung eines Pflanzstocks oder einer Erdbohrvorrichtung. Di< dünne Kunststoffhülle wurde entweder von Hanc gelocht oder durch Einritzen entfernt und zwar derart daß der Pfropfen aus Verwurzelungsmasse und die Pflanze in das Loch eingesetzt worden sind.
Beispiel IX
Dieses weitere Beispiel veranschaulicht die verbes serte Überlebenschance, das Wachstum und die Wider Standsfestigkeit gegen Frostanhebung von im FeIc gepflanzten und in stranggepreßten Pfropfen gezogener 18 Wochen alten Kiefernsämlingen im Vergleich zi im Feld gepflanzten 18 Wochen alten Sämlingen, di< in locker gefüllten von Hand gestopften, festen Kunst stoffhülsen von gleicher Wurzelvermittlungsmassf gezogen waren. Die Pflanzstelle war ein ebenes Feie von dunklem Lehm, das frei von Unkraut und wett eifernder Vegetation war. Die stranggepreßten Behalte von 2,5 cm Durchmesser wurden im Abstand vor 1,2 m gepflanzt, wobei entweder die Polyäthylenhüll· entfernt oder der Länge nach in wenigstens vier glei chen Abständen entlang dem Umfang geschlitzt war Nach der Pflanzung im Hochsommer erhielt die Stell· für den Rest des Sommers und während des Herbste: geringfügigen Regen; während des Winters fielen etwi 2 m Schnee. Es wurde eine Anzahl von Behandlungs arten untersucht, um die Wirkung des Zusammen pressens des Torfes in den Zylindern zu veranschau
(>5 liehen, um die Wirkung des Umhüllens auf die Wurzel Vermittlungsmasse zu überprüfen und um die Dicht< der Wurzelvermittlungsmasse zu überwachen. Di< Vergleichsbehälter bestanden aus Torf von geringe
Dichte, der locker eingefüllt und hiintlyeslnpl't in Hülsen von 2,5 cm Durchmesser mil fester Wandung eingebracht war.
Tabelle VIII /eigt dcullicli die höhere Überlebens-L'hance unu besseren Wachstumseigensehaflen von Sämlingen, die in verdichtete.; slranggeprel.Ucn Pfropfen (Versuchsreihen 17, 18, 19, 20, 21, 22) mil oder ;)hne Behälterwand gewachsen waren im Vergleich /u Sämlingen, die in locker gefüllter Masse gleichen Volumens (Versuchsreihe 23) gewachsen waren. Diese Frgehnis>;e wurden i\cn oben beschriebenen Feuchligkeilsverhiillnissen des Torfes gegenübergestellt. Der Finlluü der Fmslanhchung, der bei Behältern mil lesler Hülse verstärkt ist, kommt deutlich in den drei untersuchten Versiiehspaaren /um Ausdruck (Versuchsreihen 17 18 b/w. 19 20 h/w. 21 22).
Tabelle VIII
I !beliebende Sämlinge und Wachstum von Murrays Kiefer
Versuchsreihe
17 IX I'J
Uehiilleiail
/usnnimcngcprcMlcr Zylinder
20
Dichte
0.142
Spalte
0.1X7
3 4
Anzahl gepflanzt, Juli 1970 58 IMlanzstcrblichkcil, Ausfall 1970,% 5,7
Wintcr-Slcrblichkcil, Frühling 1971,% 3,7
Kumulatives Überleben'), Frühling 1971, % 90,6 Mittlere Höhe der Sämlinge (cm)·1) 7,8
Vom Frost angehoben, % 2
Durchschnitt!. Höhe der angehobenen .2,5 Behälter (cm)
59
8,5
5,6 86,4
6,2 40
1,7 58
9,0
4,3
77,6
8,0
2,5
50
10,2
11,3
79,7
6,2
28
2,4
Z1 ,τ Mr2,84.
Z,,,, V11-1,85
,-7,20
(MH); Z,ism|-2,45 (-M-U; H): Z|.vr„--2,'M HM).
HM ): Ι,ι·ι >·,, 7,56 H I -I):
ρη.ΐι IJO (H); | u,- X,d() H-M).
Schlüssel /u den Spähen in Tabelle VIII: llehandlungsnii der I Iniliüllung
1 = 3 - 5 --■ l'olyälhylenluille ycsehlit/t oder enlleinl
2 " 4 - (i = uingeliigerl in l'esle Hülsen 7 = l'esle Hülsen
0,2Od
5
29
17,2
0
82,8
8,6
28
3,6
3,7
92,9
8,5
1,6
2.1
locker gcl'üN handjjeslopl'l
0.1 10
7
18
27,8
23,0
55,6
4,0
Heispiel X
Dieses Mcispiel veranschaulicht die Verwendung einer Torf-Lchmmischung zum Anbau von Gemüse und Blumen. Vcrsuchsanordnungcn, die im Verhältnis Gartentor!" und fruchtbaren dunklen Lehm enthielten, wurden gemischt und auf den in Tabelle IX angegebenen Wassergehalt eingestellt. 50 Behälter jeder Vcr-
so suchsrcihe wurden mit Tomate, Ulattsalat, Kopfsalat Ringelblumen und Astern besät. Die Behälter wurdei unter einer Leuchtstofflampe mit 2,44 m langer Röhn bei lfistüntligcr Belichtungszeit während 8 Wochci gehalten. Zufriedenstellende Sämlinge wurden in dci Versuchsreihen 23, 24, 25, 26, 27 und 28 erhalten Im sauren Medium der Versuchsreihen 29, 30 und 3 wurden unterentwickelte Pllanzen erzeugt.
Tabelle IX
Versuchs reihe
Verhältnis
Torf: Knie
liingabcluuchtigkcit Annehmbare
l'lliin/cn
nach
K Wochen
23 4 1 59
24 4 1 60
25 4 1 62
26 9 1 66
27 1 69
28 9 1 73
( nrlM.-1/iiiiL1
\ er- VltIuIimis
Mkhs- I tirl Ink-ι c ill c
ιημ.ιΙκ--
.10
I'): I
I1J: 1
65 74
Die beschriebenen Pllan/behäliereinheiten können selbstverständlich für andere als liaiimsämlingc verwendet werden. ι s
Die besonderen beschriebenen Bellältereinheiten und das Verfahren zu deren Herstellung haben folgende Vorteile.
Das Verfahren ist /um kontrollierten Verändern der Dichte des Torfes in einfacher Weise geeignet, ^o da die Eigenschaften des Torfes, insbesondere das Verhältnis von Wasseraufnahme zu Wasserabgabe und die Aufnahmefähigkeit von kapillargebundenem Wasser, überwacht werden können. Diese Abiinderungen spiegeln sich in der Veränderung der Teilchengröße ^s und dem Teilchenabstand wieder. Wird beachtet, daß diese Veränderungen innerhalb gewissen Grenzen gehalten werden (ausgedrückt durch Dichteangaben), dann haben diese Veränderungen einen vorteilhaften Einfluß auf das Verhältnis >un Wasseraufnahme und Wasserabgabe des Torfes. Außerdem kann mehr Torf in eine Volumeneinheit eingebracht werden als es z.B. bei von Hand gestopftem Torf der Fall ist. Der Gesamtfeuchtigkeitsgehalt und das Aufnahmevermögen an kapillargebundenem Wasser des Pfropfens werden NniU'liiii
h.iif
I'll.iii/i-n
n.kli
X WiitliLT
nein
nein
nein
hierdurch ebenfalls angehoben, wodurch sich eini folgende Verbesserung hinsichtlich der Feuchtigkeit reserve ergibt, die der Pflan/.e während Trockenperi öden /ur Verfügung steht. Hin bedeutsam verbesserte, Pfropfen ist hiermit durch die Möglichkeit der An passung der Pfropfeiidichte an die Boden- und Klimabedingungen des Feldes, in das der Pfropfen eingepflanzt werden soll, maßgeschneidert worden.
Der Pfropfen ist mit einem äußeren Gehäuse verbunden, das teilweise oder vollständig entfernbar ist. Wenn der Pfropfen ausgepflanzt ist, befinden sich die Seiten- und Grundfläche des entblößten Pfropfens in unmittelbarer Berührung mit dem Boden. Ein guter Feuchtigkeitsaustausch zwischen dem Pfropfen und dem Boden und ein Verschmelzen der Begrenzungslinien des Pfropfens und des Bodens werden daher erhalten, was zu einem verbesserten Wachstum und zu einer erhöhten Überlebenschance führt.
Der Herstellvorgang des Pfropfens kann in einem ununterbrochenen Arbeitsablauf erfolgen und kann in hohem Grade automatisiert und mechanisiert werden. Hierdurch ergeben sich verminderte Kosten und steigende Herstellungsraten.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Sämlingsbehälter mit einer an beiden Enden abgeflachten zylindrischen verdichteten Verwurzelungsmasse aus Torf und Wasser und einem die Verwurzelungsmasse umgebenden rohrförmigen undurchlässigen und biegsamen Kunststoffgehäuse, dadurch gekenzeichnet, daß die Verwurzelungsmasse durch Extrudieren von zerkleinertem Torf mit einem Wassergehalt von 70 bis 85 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht der Masse, hergestellt worden ist und eine im wesentlichen gleichmäßige Dichte von etwa 0,13 bis 0,25 g/cm3 (Trockengewichl/Naßvolumen) aufweist, und daß das Kunststoffgehäuse nur die Seitenfläche der Verwurzelungsmasse umschließt.
2. Verfahren zur Herstellung des Sämlingsbehälters nach Anspruch 1 durch Einbringen einer verdichteten Verwurzelungsmasse in ein flexibles rohrförmiges undurchlässiges Kunststoffgehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß man zerkleinerten Torf mit 70 bis 85 Gewichtsprozent Wasser, bezogen auf das Gewicht des Gemisches, vermengt und zu einer zylindrischen Verwurzelungsmasse mit einer im wesentlichen gleichmäßigen Dichte von etwa 0,13 bis0,25g/cm3(Trockengewicht/Naßvolumen)extrudiert, diese in das Kunststoffgehäuse einbringt und zur Bildung einzelner Sämlingsbehälter quer unterteilt.
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