DE322346C - Farbmuehle - Google Patents

Farbmuehle

Info

Publication number
DE322346C
DE322346C DE1913322346D DE322346DD DE322346C DE 322346 C DE322346 C DE 322346C DE 1913322346 D DE1913322346 D DE 1913322346D DE 322346D D DE322346D D DE 322346DD DE 322346 C DE322346 C DE 322346C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
paint mill
movement
scraper
same time
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1913322346D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Torrance & Sons Ltd
Original Assignee
Torrance & Sons Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Torrance & Sons Ltd filed Critical Torrance & Sons Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE322346C publication Critical patent/DE322346C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C7/00Crushing or disintegrating by disc mills
    • B02C7/10Crushing or disintegrating by disc mills with eccentric discs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft Verbesserungen an Farbmühlen (Misch- oder Reibmaschinen) oder Mühlen, die zum Mischen oder Zerreiben dienen. Im besonderen hau- j delt es sich um Maschinen der Art, die mit j einem oberen mit einer Öffnung versehenen Reiborgane, welches einen Behälter für die Flüssigkeit 0. dgl. bildet und· einem drehbaren Reiborgane, welches an der Reibfläche des oberen Reiborgans aufliegt, ausgestattet sind. Bei einer solchen Mühle oder Maschine entweicht das zerriebene oder gemischte Material an der "Peripherie der Reibflächen und wird dann durch einen öder mehrere an der Seite des Reiborgans anliegende Abstreicher 0. dgl. eingesammelt und von den Organen entfernt.
Die bekannten Mühlen dieser Art haben verschiedene Nachteile und Fehler, die besonders beim Zerreiben oder Mischen feiner Farben, wie z. B. solcher Gelatinelösungen, die beim photographischen Carbonabzugverfahren Verwendung finden, stark ins Gewicht fallen. Das Zerreiben des Materials geht sehr langsam vonstatten, da bei einer solchen Mühle die Peripherien der Reibungsflächen zu nahe und dicht aneinander oder außerhalb des Bereiches der Hauptrinnen liegen und ferner wird dabei das Zerreiben oder Mischen durch die Abnutzung der Peripherie eine unvollkommene sein, trotzdem der Durchlauf verhältnismäßig rascher erfolgen wird.
Die Folge davon ist, daß durch diese Nachteile viel Zeit verloren geht, da eine neuerliehe und richtige Einstellung der Mühle vorgenommen werden muß, um den richtigen Kontakt an der Peripherie der Reibflächen und die richtige Auslauf stellung der Haupt rinnen zu gewährleisten. Nachdem die gewünschte Einstellung vorgenommen ist, benötigt es bloß einer ganz geringen Abnutzung, um die richtige Einstellung wieder zu zerstören, so daß eine neuerliche Einstellung oder Ausbesserung der Reiborgane oft vorgenommen werden muß.
Die Farbmühle oder Mühle _ zum Mischen oder Zerreiben, in welcher eines der Reib- oder Mischorgane eine nutierende oder schwankende und gleichzeitig eine um seine eigene Achse gehende Bewegung mitgeteilt erhält, nach vorliegender Erfindung, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Welle des rotierenden Mahlsteines in einem gleichzeitig als Drehlager ausgebildeten Antriebsorgan ruht, das die Bewegung der Welle um die eigene Achse veranlaßt. Zweckmäßig ist das untere Ende der Welle seitlich verstellbar gelagert
und ein Mischer für die Farbe vorgesehen, dem gleichzeitig mit dem rotierenden Reiborgan eine Drehbewegung mitgeteilt wird.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden· Erfindung besteht darin, daß der Abstreicher mit der Welle des rotierenden Mahlsteines -verbunden ist, wodurch er den Bewegungen dieses Mahlsteines folgt.
Auf den Zeichnungen ist die Ausführung ίο der Maschine nach vorliegender Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine teilweise im Schnitt dargestellte Ansicht einer Ausführung der Mühle, und Fig. 2 einen Grundriß der in Fig. ι veranschaulichten Mühle.
Fig. 3 und 4 sind Einzelheiten der Mühle, und
Fig. 5 ist ein Schnitt nach y-y der Fig. 3 Die dargestellte Maschine besteht aus zwe übereinander angeordneten, aus entsprechendem Material, z. B. Granit, hergestellten, scheibenartigen Reiborganen, deren obere Scheibe 1 feststehend ist. Die Reibflächen dieser Scheiben sind vorteilhaft sphärisch ausgebildet, gewöhnlich ist die Reibfläche der oberen Scheibe 1 konkav und jene der unteren Scheibe 2 konvex. Die Scheibe 2 ist drehbar um ihre eigene Achse angeordnet und gleichzeitig wird derselben während ihrer Drehbewegung eine kreisende oder plane-. tarische Bewegung erteilt, wodurch sie eine kombinierte, seitliche und kreisende Reibwirkung, verbunden mit einer fortschreitenden Ein- und Auswärtsbewegung, erhält; dabei wird das Material zwangsweise aus dem Behälter zwischen die Reibflächen der Scheiben und von dort zu dem Abstreicher oder Abstreichern o. dgl. geführt; dadurch, daß die Reibfläohe der unteren Scheibe stufenweise der Atmosphäre ausgesetzt wird, findet auch eine Abkühlung der Reibflächen statt.
In der dargestellten Ausführungsform der Farbmühle wird die doppelte Bewegung der Scheibe 2 durch Befestigung derselben auf 4-5 der drehbaren Welle 3 erreicht. Die Kugel 50 sitzt teilweise in dem Zahnrad 51 und teilweise in dem ausgehöhlten Lager 52. Die Kugel· 50 ist mit Schlitzen 53 versehen, in die Vorsprünge 54 eingreifen; diese Vor-Sprünge sind mit dem Zahnrad 51 fest ver- 1 bunden und übertragen deshalb die Bewegung des Zahnrades 51 auf die Welle 3. Die Schlitze der Kugel gestatten aber auch eine ■ Nutation oder ein Schwanken der Welle 3 und daher auch der Scheibe 2. Das untere ! Ende der Welle ist drehbeweglich und ver- ! schiebbar in einem mit dem Zahnrad 56 ex- ! zentrisch verbundenen Lager 55 angeordnet. | Vorteilhaft ist die Größe der Exzentrizität veränderlich, indem - z. B. die Verbindung zwischen Lager und Zahnrad 56 durch ein geschlitztes, mit den letzteren fest verbundenes Organ 55 a bewirkt ist. Der Schlitz 55* gestattet ein Verstellen des Organs 55 a, wodurch der Ausschlag der Scheibe 2 je nach Bedarf verändert werden kann. Das Zahnrad 56 wird von einer Riemscheibe 61 durch Vermittlung des Getriebes 57, 58, 59 und 60 angetrieben. Ein in das Zahnrad 51 eingreifendes Zahnrad 62 ist fest auf der Welle 58 angeordnet. Das obere Ende dieser Welle steht im Behälter 63. Auf diesem Ende sind Mischer 64 befestigt, welche ein gutes Mischen und Rühren der in dem Behälter 63 befindlichen flüssigen Farbe vermitteln. Die flüssige Farbe wird von dem Behälter durch den Auslauf 65 und die in das im Maschinengehäuse 67 a angeordnete Scheibengehäuse 6.7 und die in der Scheibe 1 vorgesehene Ausnehmung 66 zwischen die Scheiben 1 und 2 geleitet und zwischen diesen zerrieben und gemischt, danach von der Scheibe 2 durch Abstreicher gesammelt und entfernt und durch den Auslauf 68 des Rahmens 69 einem . Behälter zugeführt.
Die Abstreicheranordnung besteht aus den Abstreichern 70 und 71, die an der Seite bzw. ! der Reibfläche der Scheibe 2 anliegen und j von der Welle 3 durch einen auf derselben ; lose angeordneten Ring 72 getragen werden. ' Der Abstreicher 70 wird von einem Arm 73 gehalten, der mit dem Ring 72 starr ver- ; bunden ist und der einen Ring 74 trägt; an diesem ist eine Stange 75 befestigt, die den , Abstreicher 70 mit den Seiten der Scheibe 2 95" ' in Abstreich- oder Einsammelstellung hält. Der Abstreicher 71 ist auf einem Arm 76 befestigt, der bei 77 beweglich mit dem Gehäuse 67 s verbunden ist. Der Arm trägt eine Stange 78, die lose nach Art eines Universalgelenks mit" einem Arm 79 verbunden ist; dieser ist zweckmäßig mit dem Ring 72 j aus 'einem Stück hergestellt. Um die Umdrehung des Zahnrades 51 zu ! erleichtern, sitzt es auf einem Kugellager 80, ! welches auf einer von Unterstützungssäulen 81 j gehaltenen Platte 89 aufruht und mit einer j Ausnehmung versehen ist, durch welche die ! Welle 3 durchgeht.
Die Nutation oder das Schwanken der ! Scheibe 2 erfolgt durch das Getriebe 60, 59, 57, 56 und die Welle 3 und gleichzeitig bewegt sich der Seitenstreicher 70 gemeinsam mit der Scheibe 2; der Abstreicher 71 wird von der Reibfläche der Scheibe 2 abgehoben und auf diese wieder aufgelegt. Durch das Getriebe wird die Welle 58 und daher auch die Mischer 64 im Behälter 63 und durch die Zahnräder 62 und 51 auch die Welle 3 und mit ihr die Scheibe 2 um ihre eigene Achse 12c gedreht.
Um die Verstellung der Scheiben I und 2
zum Fein- oder Grobreiben oder infolge Abnutzung zu gestatten, ruht das die Scheibe ι tragende Gehäuse auf Säulen 81, die in die Fußplatte 82 eingelassen sind. Letztere ist zweckmäßig eingefaßt, so daß dadurch ein Schmierbehälter für das Getriebe 56, 57, 59 und 60 gebildet wird. Die Einstellung der Reibflächen der Scheiben erfolgt vorteilhaft gleichzeitig von mehreren Stellen aus. Wie dargestellt, geschieht sie durch Kettenräder 83 und Muttern 83 a, die auf den Säulen 81 aufsitzen; die Stellvorrichtungen werden gleichzeitig und gemeinsam durch ein mit der einen Mutter 83° aus einem Stück hergestelltes Handrad 84, und zwar mittels einer Kette 85 betätigt.
Durch Drehen des Handrades 84 wird die Scheibe 1 von der Scheibe 2 entfernt oder derselben genähert. Vorteilhaft werden auf den Säulen 81 Federn 86 zwischen dem Maschinengehäuse 67 a und dem Gehäuse 69, die von den Säulen getragen werden, angeordnet. Die Scheiben werden in ihrer Arbeitsstellung durch die Muttern 87 gesichert, die teilweise auf dem Maschinengehäuse 67 a und teilweise auf dem Schgibengehäuse 67 aufliegen.
Um das Reinigen oder Ausbessern oder Ersetzen der Scheiben zu gestatten, ist das Gehäuse 67 um 88 drehbar gelagert, wodurch das Gehäuse und mit demselben auch die Scheibe 1 von der Maschine fortgedreht werden kann.
Durch die beschriebene Anordnung des Getriebes 51 und 62 ist die Ausbildung der Maschine eine äußerst feste und kompakte und die Ausgestaltung der Platte 8g mit Seitenwänden 90 gestattet die Verwendung derselben als Schmiergehäuse für das Getriebe 51 und 62.
Es können die Scheiben 1 und 2 anstatt übereinander auch nebeneinanderliegend angeordnet sein, in welchem Falle das Kegelgetriebe fortfällt und das Lager 55 direkt mit der Riemenscheibe verbunden wird.
Die Reibscheiben können, wenn erwünscht, durch Wasser gekühlt oder durch Wasser, Daöipf 0. dgl. erwärmt werden.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Farbmühle oder Mühle zum Mischen oder Zerreiben, in welcher eines der Reiboder Mischorgane eine nutierende oder schwankende und gleichzeitig eine um seine eigene Achse gehende Bewegung mitgeteilt erhält, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle des rotierenden Mahlsteines in einem gleichzeitig als Drehlager ausgebildeten Antriebsorgan ruht, das die Bewegung der Welle um die eigene Achse veranlaßt.
2. Farbmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende der Welle seitlich verstellbar gelagert ist.
3. Farbmühle nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Mischer für die Farbe, dem gleichzeitig mit dem rotierenden Reiborgan eine Drehbewegung mitgeteilt wird.
4. Farbmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreicher mit der Welle des rotierenden Reiborganes verbunden ist, wodurch er den Bewegungen dieses Reiborgans folgt.
5. Farbmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abstreicher, der die zeitweise hervortretende obere Fläche des rotierenden Mahlsteines bestreicht, entsprechend dem Zurück- und Hervortreten' der Mahlfläche automotisch gehoben und wieder ausgelöst wird.
1 ierzu r Blatt Zeichnungen.
DE1913322346D 1912-06-24 1913-06-25 Farbmuehle Expired DE322346C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB322346X 1912-06-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE322346C true DE322346C (de) 1920-06-26

Family

ID=10335410

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1913322346D Expired DE322346C (de) 1912-06-24 1913-06-25 Farbmuehle

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE322346C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1036611B (de) * 1956-07-23 1958-08-14 Rudolf Sauter Mahlstein fuer Farbmuehlen zum Aufarbeiten von Farbhaeuten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1036611B (de) * 1956-07-23 1958-08-14 Rudolf Sauter Mahlstein fuer Farbmuehlen zum Aufarbeiten von Farbhaeuten

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH639567A5 (de) Spalt-kugelmuehle.
DE1287562B (de)
DE2652292B2 (de) Am Werkstück befestigbares Gerät zum Schleifen von ebenen, ringförmigen Dichtflächen
DE322346C (de) Farbmuehle
DE7232746U (de) Kugel- oder rollenmuehle zum zerkleinern von kakao schokolade farbpigmenten emaille und dgl.
DE450767C (de) Maschine zum Schleifen und Polieren von Glasplatten
DE2403574C2 (de) Läppmaschine
DE629000C (de) Schuettelvorrichtung fuer sich drehende Maschinenteile, wie Brustwalzen von Papiermaschinen u. dgl.
DE2029641B2 (de) Maschine zum mischen bzw. kneten von viskosen bis hochviskosen stoffen
DE2221502C3 (de) Küchenmaschine mit angetriebenem Messerstern und antreibbarem Mischgefäß
DE2727814A1 (de) Misch-knet-maschine
AT36557B (de) Mischmaschine.
DE1018846B (de) Ruehrmaschine mit Kippbarem Kessel
DE2742630C2 (de) Doppelflachläppmaschine
AT317385B (de) Misch- und/oder Knetmaschine
DE454844C (de) Maschine zum Polieren von parallelen Flaechen (insonderheit an Kolbenringen) oder zylindrischen Flaechen bzw. Zapfen
DE596417C (de) Mischvorrichtung an Kollergaengen
DE172689C (de)
CH633988A5 (en) Grinding process and grinding receptacle
DE805989C (de) Flaechenschleif- und Poliervorrichtung fuer harte Werkstoffe
DE2336699C2 (de) Vorrichtung zum Mischen von Baustoffen
AT229272B (de) Vorrichtung zum Mischen von pulverigen, pastösen oder flüssigen Stoffen
AT20594B (de) Maschine zum gleichzeitigen staubfreien Zerkleinern, Mischen und Sieben von Puder, Chemikalien u. dgl.
DE397781C (de) Zerkleinerungsmaschine
DE319269C (de) Kugelschleifmaschine mit einer durchgehenden wagerechten Achse