DE322173C - Stempelmaschine fuer Briefe, die durch mittels Klebstreifen befestigte Geldstuecke frankiert sind - Google Patents

Stempelmaschine fuer Briefe, die durch mittels Klebstreifen befestigte Geldstuecke frankiert sind

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DE322173C
DE322173C DE1919322173D DE322173DD DE322173C DE 322173 C DE322173 C DE 322173C DE 1919322173 D DE1919322173 D DE 1919322173D DE 322173D D DE322173D D DE 322173DD DE 322173 C DE322173 C DE 322173C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B17/00Franking apparatus
    • G07B17/00185Details internally of apparatus in a franking system, e.g. franking machine at customer or apparatus at post office
    • G07B17/00193Constructional details of apparatus in a franking system

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Financial Or Insurance-Related Operations Such As Payment And Settlement (AREA)

Description

  • Stempelmaschine für Briefe, die durch mittels Klebstreifen befestigte Geldstücke frankiert sind. Die vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat, der dazu dient, um die zur Frankierung von Briefen an diesen mittels Klebstreifen befestigten Geldstücke von den eingelieferten Sendungen abzutrennen und diesen als Zeichen der amtlichen Abtrennung einen Stempel aufzudrücken.
  • In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Fig. t ist eine Seitenansicht; Fig. 2 ist eine Rückansicht; Fig. 3 bis 6 sind Einzelheiten.
  • Das Untergestell der Maschine besteht aus zwei mit Fußlagern a versehenen Pfeilern ii. Auf die ersteren ist ein offener Kasten c aufgesetzt. Die beiden Pfeiler tragen gemeinsam einen schrankartigen Aufbau d. Die Hinterwand desselben bildet eine Klapptür e, welche verschließbar ist. Die Vorderwand weist über die ganze Breite .einen Querschlitz f auf; in diesem Schlitz ist mit seiner Unterkante ein Rutschblech g gelagert, dessen Oberkante als Schneide h ausgebildet ist. Der Innenraum des Schrankes nimmt vier eiserne, mit verschließbarem Deckel versehene Einsätze il bis i4 auf. Jeder davon besitzt einen Schlitz k, der als Fortsetzung an den Schlitz f anschließt. Auf den Schrank ist ein offener Kasten l gestellt, dessen vordere Längswand nach innen eingebogen ist. An der unteren Vorderkante des Schrankes d befindet sich eine Blende in. Zwei an der Schrankvorderwand befestigte Arme n tragen eine Plattform ö, an deren Schmalseiten j e eine Kammer p ausgespart ist. In jeder Kammer führt sich ein Schlitten q, welcher von einer Feder r ständig vorgedrückt wird. Beide Schlitten gemeinsam tragen eine Achse s, und auf ihr sitzt eine viergeteilte, mit Gummi o. dgl. bezogene Walze t. Auf der Plattform o ist ein Fache mit vier Abteilungen gelagert; in jeder Abteilung sitzt ein Puffer v, der durch je zwei Druckfedern w beherrscht wird.
  • An der Schrankvorderwand ist weiter ein Schränkchen x mit vier Abteilungen befestigt. In jeder Abteilung liegt auf einem Farbkissen eine Einfärbewalze y mit Abstreifer N. Über dem Schrank x wird von zwei Backenlagern :2 eine Welle 3 getragen. Auf ihr sitzen an beiden Enden je eine Antriebsscheibe q. und zwischen den Backen vier Walzen 5. Zwischen je zwei Walzen sitzt eine Rolle 6. Ein Teil ihrer Peripherie wird, ,durch eine aufklappbare Platte 7 gebildet, welche wie ein Poststempel mit .dem Text für Ort und Bezirk belegt ist. In der Mitte befindet sich eine Aussparung 8, und hinter dieser stehen zwei Walzen 9, zo, über welche eine Anzahl (beispielsweise 12) Typenhänder zt gespannt sind. Aus diesen Reihen heraus wird(das jeweilige Datum nebst Zeit zusammengestellt. Zwei Scharnierstäbchen 12 stellen, indem sie auf die Walze 9 niedergeklappt werden, die Bänder gegen Verrückung fest.
  • In den Kasten r werden :die mit Bargeldfrankierung aufgelieferten Briefe eingeworfen. Die beispielsweise beschriebene Anlage ist für vier Arbeitsstellen eingerichtet, gemäß der Anzahl der Einsätze, Abteilungen, Puffer und Stempel. Die Welle 3 wird von einer beliebigen Kraftquelle aus gedreht, und mit ihr drehen sich die Walzen Sund Stempel 6. Den Brief 13 führt man je zwischen Puffer v und Rutschblech g ein. Er wird dann zwischen den Walzen t und 5 eingezogen, und innerhalb jeder Drehung wird eine Abstempelung auf .d!em Briefe angebracht. Beim Hereinziehen des Briefes war das Frankierungsgeldstück vor die Schneide h getreten und von ihr abgetrennt worden, wonach -das Geld über das Rutschblech g in den zugehörigen Einsatz i einfällt. Der gestempelte Brief läuft aus den Walzen t, 5 heraus und fällt in den Sammelkasten c. Die Blende m dient zum Hineinleiten,der Briefe.
  • Das Geld wird von Zeit zu Zeit den Behältern -i, 'zu denen nur die befugte Person durch die Klapptür e Zugang hat, entnommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stempelmaschine für Briefe, die durch mittels Klebstreifen befestigte Geldstücke frankiert sind, dadurch gekennzeichnet, daB beim Hindurchführen des Briefes zwischen federnden Widerlagern (v) und einem Rutschblech (g) das zur Frankierung verwendete Geld abgestreift und über das Blech (g) in die zwischen einem Aufgabe- und einem Abwurfkasten (l bzw. c) angeordneten Geldsammelbebälter (i) geleitet wird; während -der Brief in bekannter Weise zwischen Stempelwalzen (t, 5) hindurchgezogen und abgestempelt wird.
DE1919322173D 1919-05-25 1919-05-25 Stempelmaschine fuer Briefe, die durch mittels Klebstreifen befestigte Geldstuecke frankiert sind Expired DE322173C (de)

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