DE3220109C2 - Kassettenladevorrichtung in einem Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät für Bandkassetten - Google Patents
Kassettenladevorrichtung in einem Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät für BandkassettenInfo
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Abstract
Die erfindungsgemäße Kassettenladevorrichtung ermöglicht es, daß selbst bei unsachgemäßer oder unvollständiger Kassetteneingabe in ein Kassettengehäuse (10) die Kassette (22) ruckfrei und zwangsläufig in das Kassettengehäuse (10) gedrückt und in den Kassettenladeraum (20) bewegt wird. Die beim Ladevorgang über das Kassettengehäuse (10) überstehende Rückseite der Bandkassette (22) kommt bei der Abwärtsbewegung in den Kassettenladeraum (20) mit den zwei an einem Kassettenführungsteil (23) angeordneten, geneigten und gekrümmten Führungsteilen oder Rippen (23b und 23c) auf deren geneigten Oberfläche ab einem Zwischenpunkt in Berührung, so daß die Kassette vollständig in das Kassettengehäuse gedrückt wird. Diese zwangsläufige Bewegung der überstehenden Kassette (22) wird dadurch erreicht, daß der Krümmungsradius der am linken und am rechten Ende des Führungshauptteils (23a) angeordneten Führungsteile (23b und 23c) kleiner ist als der Krümmungsradius des Bahnverlaufs des hinteren Kassettenteiles beim Ladevorgang. Das Kassettenführungsteil (23), das ein Führungshauptteil (23a) aufweist, dient ferner als Schutz des Innenraumes des Aufnahme- und/oder Wiedergabegerätes für Bandkassetten gegen äußere Einflüsse.
Description
vollständig in das Kassettengehäuse gedrückt wird, selbst wenn die Kassette nicht vollständig oder sachgemäß
in den Kassettenhaiter eingeführt worden ist.
Diese Aufgabe wird von der Kassettenladevorrichtung gelöst, wie sie im Patentanspruch 1 gekennzeichnet
ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen beschrieben. Dabei
zeigt
F i g. 1 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Ausführungsform der Kassettenladevorrichtung von oben,
wobei die Deckplatte des Kassettengehäuses und andere Teile aus Gründen einer deutlicheren Darstellung
weggelassen sind;
F i g. 2 und 3 eine Ansicht der rechten Seite, wobei is
einige Teile vertikal geschnitten sind. Die F i g. 2 und 3 zeigen die Kassettenladevorrichtung aus F i g. 1 vor und
nach dem Ladevorgang;
F i g. 4 eine Seitenansicht, die die Bewegung der Kassette während des Ladevorgangs für die Kassettenführungseinrichtung
zeigt;
F i g. 5A und 5B eine Ansicht der Kassettenführungseinrichtung von oben und eine solche des Führungshauptteils
von vorne;
Fig.5C einen Schnitt längs der Linie WC-WC in
F i g. 5B; und
F i g. 6 eine Seitenansicht, die die Kassettenführungsbewegung
der Kassettenführungseinrichtung zeigt.
Der in den F i g. 1,2 und 3 gezeigte Kassettenhalter 10
weist einen Rahmenaufbau mit einer Bodenplatte, einer Deckplatte und linken und rechten Seitcnplatten auf.
Der Kassettenhaiter 10 ist an seiner linken und rechten Seite über zwei Flansche 13,13 jeweils durch zwei Führungsarmpaare
11 und 12 gelagert. Jedes Führungsarmpaar 11 und 12 ist an seinem chassisnahen Ende durch
Stifte oder Nieten 14 und 15 jeweils an seinen Flanschen 13 gelenkig gehaltert und an seinem chassisfernen Ende
durch Stifte 16 und 17 mit dem Kassettenhaiter 10 verbunden. Scnit bilden jedes Führungsarmpaar 11 und 12,
der dazugehörige Flansch 13 und der Kassettenhaiter 10 einen Gelenkmechanismus mit vier Stangen. Die Flansche
13,13 sind an einem Chassis oder einer Grundplatte 19 eines Gehäuses 18 in einem Aufnahme- und/oder
Wiedergabegerät für Videobandkassetten befestigt.
Zusammen mit den Drehungen der Führungsarmpaare
11 und 12 im entgegengesetzten bzw. im Uhrzeigersinn (wie die F i g. 2 und 3 zeigen), bewegt sich der Kassettenhaiter
10 zwischen einer Kassetteneingabelagc (oder einer Kassetteneiünahmelage) auf und ab, wobei
der Kassettenhaiter 10 von einer Deckplatte 25 des Aufnähme-
und/oder Wiedergabegeräts für Videobandkassetten und von einem Kassettenladeraum 20 innerhalb
des Gehäuses 18 des Aufnahme- und/oder Wiedergabegeräts für Videobandkassetten nach oben und nach außen
gedrückt wird. Jedes Führungsarmpaar 11 und 12 dreht sich durch die elastische Kraft einer Schraubenfeder
21, die zwischen den Führungsarmpaaren 11 und 12 ausgespannt ist, im Gegenuhrzeigersinn, so daß sich der
Kasscttcnhalier 10 nach oben bewegt.
Der Kassettenladevorgang wird ausgelöst, indem zuerst
eine Kassette 22 in den Kassettenhaiter 10 in Richtung des Pfeiles A eingelegt wird, wobei die Vorrichtung
eine Lage gemäß F i g. 1 einnimmt und sich der Kassettenverschlußdeck^l
22a auf der Stirnseite befindet. Danach wird der Kassettenhnlter 10 nach unten gedrückt,
wie dies durch den Piii.il B in Fig.2 gezeigt ist. Der
Kassettenhaiter 10 wird innerhalb des Kassettenladeraums 20 verriegelt bzw. festgehalten, wie dies in F i g. 3
dargestellt ist F i g. 1 veranschaulicht durch die ausgezogene Linie den Kassettenhaiter 10 in der Kassettenentnahmeiage,
während die gestrichelte Linie den Kassettenhaiter 10 in der Kassetteneingabelage zeigt Während
des Kassettenladevorgangs bewegt sich die Kassette 22 in der Folge 22 A — 22ß—22Cdrehend nach
unten, wie dies in F i g. 4 gezeigt ist, bis sich schließlich in der Lage 22Ddie Kassette 22 im Kassettenladeraum 20
befinde», wobei der Kassettenverschlußdeckel 22a geöffnet ist und die nicht dargestellten Bandspulen in Eingriff
mit den ebenfalls nicht dargestellten entsprechenden Bandspulenscheiben stehen.
Wie die Fig. 1, 2 und 3 veranschaulichen, ist eine
Kassettenführungseinrichtung 23, die einen wesentlichen Teil der Erfindung bildet im rechten Winkel in
einer Lage so angeordnet, daß sie sich im hinteren Teil des Kassettenladeraums 20 innerhalb des Gehäuses 18
des Aufnahme- und/oder Wiedergabegerätes für Videobandkassetten befindet Die Kassettenführungseinrichtung
23 ist in F i g. 1 auf der Stirnsei^ und in den Fig. 2
und 3 auf der linken Seite abgebildet Wie in den F i g. 5A, 5B und 5C gezeigt ist, ist die Kassettenführungseinrichtung
23 so konstruiert, daß sie ein Führungshauptteil 23a mit einer geneigten Oberfläche aufweist,
end daß ferner in der Nähe ihres linken und rechten
Endes geneigte Rippen 23b und 23c vorgesehen sind, die sich vom Führungshauptteil 23a rechtwinklig
nach vorne erstrecken. Die Kassettenführungseinrichtung 23 ist ein gegossenes Kunststoffteü, wobei das Führungshauptteil
23a und die geneigten Rippen 23b und 23c einstückig ausgebildet sind. Die Kassettenführungseinrichtung
23 ist an den Flanschen 13 durch Schrauben 26 einstellbar befestigt, die durch Schlitze 23d an den
linken und rechten Enden der Kassettenführungseinrichtung 23 geführt werden.
Die Art, in der die Kassette 22 durch die Kassettenführungseinrichtung
23 während des Kassettenladevorgangs geführt wird, wird jetzt an Hand der F i g. 6 beschrieben.
Die geneigten Rippen 236 und 23c der Kassettenführungseinrichtung
23 stehen der Arbeitsbewegungsbahn 24/4 der unteren Kante der Kassettenrückseite während
des Kassettenladevorgangs gegenüber. Ferner weisen die geneigten Rippen 236 und 23c gekrümmte und geneigte
Führungsoberflächen 236-1 und 23c-l auf, die in Richtung des Kassettenladeraums 20 geneigt sind und
sich in einer gekrümmten Kurve erstrecken. Die Krümmung dieser gekrümmten und geneigten Führungsoberflächen
236-1 und 23c-1 ist größer als die Krümmung der genannten Atbeitsbewegungsbahn 24Λ, d.h. der
Radius der Krümmung der Führungsoberflächen 23 ti und 23c-1 ist kleiner ais der Radius der Arbeitsbewegungsbahn
24/4. Diese Führungsoberflächen 236-1 und
23c-1 sind jeweils in einer solchen Lage angeordnet, daß sie die untere Kante 226 der Kassettenrückseite berühren,
wenn die Kassette 22 nicht vollständig bzw. nicht funktionsgerecht eingeführt worden ist
Wenn der Kas^ttenladevorgang mit der Kassette 22
so ausgeführt wird, daß die Kassette 22 in der vorgeschriebenen Lage in den Kassettenhaiter 10 eingeführt
worden ist, verläuft die Arbeitsbewegungsbahn 24A der unteren Kante 226 des Bereiches der Kassettenrückseite,
wie es durch eine mit einem Punkt strichlierte Linie in F i g. 6 gezeigt ist. Utese Arbeitsbewegungsbahn 24/4 ist
von den geneigten Rippen 236 und 23c etwas beabstandet. Die Kassette 22 bewegt sich, ohne daß sie durch
diese geneigten Rippen 236 und 23c geführt und auf diese Weise in den Kassettenladeraum 20 eingeführt
wird. '
Wenn andererseits das Laden der Kassette mit einer unvollständig eingeführten Kassette 22 erfolgt, d.h.,
wenn die Kassette 22 nicht vollständig in den innersten Teil des Kassettenhalters 10 eingeführt wird und die s
Rückseite (gesehen in Eingaberichtung) der Kassette 22 aus dem Kassettenhalter heraussteht, wie dies durch
eine mit zwei Punkten strichlierte Linie in Fig.4 gezeigt
ist, dann bewegt sich die untere Kassettenkante 22b des Bereiches der Kassettenrückseite auf der mit
zwei Punkten strichlierten Linie, wie es in F i g. 6 dargestellt ist Bei einem Zwischenpunkt während des Kasscttenladevorgangs
trifft die untere Kassettenkante 22b der Kassettenrückseite auf die geneigten Rippen 23b
und 23c wobei die Kassette 22 durch die oben beschriebenen gekrümmten und geneigten Führungsoberflächen
23fr-1 und 23c-1 geführt wird. Folglich wird bei
diesem Zwischenpunkt während des sich abwärts bewegenden Kassettenladcvorgangs die unvollständig eingeführte
Kassette 22 durch die geneigten Rippen 23b und 23c geführt Dabei wird die Kassette 22 in Richtung des
Pfeils Λ 1 in F i g. 4 gedrückt, während sie sich nach unten bewegt, wodurch die Kassette 22 vollständig in
die vorgeschriebene Ladeposition in den Kassettenhalter 10 eingeführt wird. Als Endresultat ist die Kassette
22 richtig in den Kassettenladeraum 20 eingelegt, so daß sie vollständig in den Kassettenhalter 10 eingeführt ist
In F i g. 6 zeigt die Kurve 24B die Arbeitsbewegungsbahn der unteren Kante 22b der Kassettenrückseite,
wenn der Kassettenladevorgang mit der unvollständig eingelegten Kassette 22 ausgeführt wird.
In diesem Fall wird die Kassette 22 örtlich durch Teile
geführt, die nahe dem linken und dem rechten Ende der unteren Kante 22b ihrer Rückseite liegen, und die Kassette
22 wird ferner durch die gekrümmten Oberflächen J5
gelenkt (gesteuert) und in den Kassettenhaltcr 10 eingeführt
Die Kassette 22 wird somit sanfter in den Kassettenhalter 10 eingeführt, wie wenn sie durch eine planare
oder planparallele und geneigte Oberfläche über die gesamte Länge der unteren Kante 22b der Kassettenrückseite
geführt werden würde. Damit ergibt sich, daß der Kassettenladevorgang sanft oder ruckfrei ausgeführt
wird.
In diesem Zusammenhang funktioniert das Führungshauptteii
23a der Kassettenführungseinrichtung 23 wie eine nahegelegene Seitenwand des Kassettenladcraums
20 und bewirkt, daß das Innere des Kassettenbandrecorders
vor äußeren Einflüssen geschützt wird.
Eine Dämpfurgseinrichtung 30 ist gemäß den F i g. 1, so 2 und 3 in die oben beschriebene Kassettenladevorrichtung
eingebaut Die Dämpfungseinrichtung 30 enthält eine Vorrichtung 31 für eine Geschwindigkeitserhöhung
(mit einem Zahnrad 32 mit großem und ein Zahnrad 33 mit kleinem Durchmesser) sowie ein Flügel- oder
Schaufelrad 34, das mit einer hohen Geschwindigkeit durch die Vorrichtung 31 für die Geschwindigkeitserhöhung
gedreht wird, um wie eine Luftdruckbremse zu wirken. Ein Zahnradabschnitt 11a ist mit dem beschriebenen
Führungsarm 11 am nähergelegenen Ende einstückig ausgebildet und dreht sich daher um den Stift 14.
Der Zahnradabschnitt 11a steht in Eingriff mit einem
abgestuften Zahnrad 35, das drehbar auf dem Flansch 13 gehaltert ist Ein Leitrad 36 mit einem Gummiring ist
drehbar am entfernter gelegenen Außenende eines Armes 37 gelagert und zwischen dem abgestuften Zahnrad
35 und dem genannten Zahnrad 32 mit größerem Durchmesser angeordnet Der Arm 37 ist schwenkbar
an seinem näheren Ende durch einen Stift 38 gelagert und wird durch eine Torsionsfeder 39 beaufschlagt, so
daß sich der Arm 37 im Uhrzeigersinn dreht, wie dies in den F i g. 2 und 3 gezeigt ist.
Während der Zeit des Kassettenladevorgangs rotiert der Führungsarm 11 im Uhrzeigersinn, wobei der Zahnradabschnitt
Ha das abgestufte Zahnrad 35 in die Pfeilrichtung CI dreht. Hierdurch wird auf das Leitrad 36
ein Drehmoment ausgeübt, so daß es in Richtung des Pfeiles D1 rotiert. Aber diese Drehrichtung entspricht
der Richtung von »Ausstoß« oder »Rückstoß« in bezug auf das Zahnrad 35 auf der Antriebsseite. Da ferner das
Drehmoment zur Rotation des Zahnrades 32 mit dem großen Durchmesser groß ist, dreht sich das Leitrad 36
nicht. Folglich rotiert das Zahnrad 35 unabhängig, während es relativ zum Leitrad 36 ohne Geräusch gleitet,
wobei die Dämpfungscinrichtung 30 in ihrem I laltezustand oder Stillstand verbleibt.
Somit ergibt sich, daß der Kassettenladevorgang sanft und ruckfrei ausgeführt und darüber hinaus kein
unerwünschtes Geräusch bei Ausübung einer nur kleinen Kraft erzeugt wird, um die Federkraft der Schraubenfeder
21 zu überwinden, ohne daß eine Belastung durch die Dämpfungseinrichtung 30 erfolgt. Zum Zeitpunkt
der Entnahme der Kassette 22 wird der Führungsarin 11 im entgegengesetzten Uhrzeigersinn durch
die Schraubenfeder 21 gedreht, wobei der Zahnradabschnitt Ua das Zahnrad 35 antreibt, so daß es sich in
Pfeilrichtung C2 dreht. Dk: Drehung des Zahnrades 35 wird auf das Leitrad 36 übertragen, das daher in Pfeilrichtung
D 2 rotiert. Da die Pfeilrichtung D 2 für das Zahnrad 35 »Eingreifen« oder »Haften« bedeutet, überträgt
das Leitrad 36 zwangsläufig die Drehung des Zahnrades 35 ohne Schlupf auf die Vorrichtung 31 für
die Geschwindigkeitserhöhung der Dämpfungseinrichtung 30, so daß das Schaufelrad 34 mit einer hohen
Geschwindigkeit rotiert.
Somit wird der Aufwärtsschub des Kasseltenhaltcrs 10 zusammen mit dem Betrieb der Dämpfungseinrichtung
30 durchgeführt, und die Kassettenentnahme vollzieht sich in einer gedämpften Weise.
Es soll bemerkt werden, daß die crfindungsgcmäße Kasscttenladevorrichtung nicht auf eine Anwendung in
Aufnahme- und/oder Wiedergabegeräten für Videobandkassetten beschränkt ist sondern daß sie auch in
ähnlicher Weise in Aufnahme- und/oder Wiedergabegeräten für Tonbandkassetten anwendbar ist.
Claims (5)
1. Kassettenlade vorrichtung in einem Aufnahme- gehäuse eingelegt ist.
und/oder Wiedergabegerät für Bandkassetten mit 5 Im allgemeinen ist die Kassettenladevorrichtung eieinem
Kassettenhalter, in den eine Kassette heraus- nes Aufnahme- und/oder Wiedergabegerätes für Bandziehbar eingelegt werden kann, wobei der Kasset- kassetten, insbesondere Videobandkassetten, so kontenhalter
zwischen einer Entnahmelage oberhalb struiert und eingerichtet, daß eine Kassette in den Indes
Gerätegehäuses und einer Betriebslage in einem nenraum eines Kassettenhalters eingeführt wird, wenn
Kassettenladeraum innerhalb des Gerätegehäuses io sich der Kassettenhalter in einer angehobenen Lage
bewegbar ist, und einer Kassettenfflhrungseinrich- befindet Der Kassettenhalter wird zusammen reit "der
tung mit Kassettenführungsteilen, die dem Kasset- darin befindlichen Kassette nach unten gedrückt, wotenladeraum
gegenüber so angeordnet sind, daß sie durch die Kassette in den Laderaum des Aufnahmedie
lose in den Kassettenhalter eingelegte Kassette und/oder Wiedergabegerätes für Bandkassetten eingeht
den Kassettenladeraum einführen, dadurch 15 legt wird. In einer bekannten Kassettenladevorrichtung
gekennzeichnet, daß die Kassettenführungs- mit diesen Kennzeichen wird die Kassette nur dann
einrichtung(23) nur ein Führungshauptteil (23aJ[und richtig und zwangsläufig in den Laderaum eingelegt,
zwei geneigte Rippen (236, cj aufweist, die jeweils in wenn die Kassette vollständig oder richtig in den Kasder
Nähe des linken und rechten Endes des Füh- settenhalter eingeführt wurde. Wenn jedoch der Kassetrungshai-i^iteäs
(23a) angeordnet sind und die die 20 tenhalter bei unsachgemäßer Eingabe der Kassette
nicht vollständig in den Kassettenhalter (10) einge- nach unten gedrückt wird, ohne daß die Kassette volllegte
Kassette (12) in Einlegerichtung gesehen durch ständig in den Kassettenhalter eingeführt ist und ein
Einwirkung auf die hintere, untere Kassettenkante Teil oder Abschnitt der Kassettenrückseite aus dem
(226; in den Kassettenladeraum (20) führen und die Kassettenhalter heraussteht, dann stößt dieser nach au-Kassette
(22) schließlich vollständig und zwangsläu- 25 Ben vorstehende rückseitige Abschnitt gegen die Deckfig
in den Kassettenhalter (13) drücken; und daß das platte des Aufnahme- und/oder Wiedergabegeräts, und
Führungshauptteil (23a) durch Anliegen an den hin- der Kassettenladevorgang wird unterbrochen. Wird bei
teren Teil der Kassette (22) den Laderaum des Auf- einem solchen Fall der Kassettenhalter mit großer Kraft
nähme- und/oder Wiedergabegerätes nach außen nach unten gedrückt, so wird die Kassette beim Anstoabschirmt
30 Ben an die Deckplatte beschädigt
2. Kasseuenladevorrichtung nach Anspruch l,da- Eine Kassettenladevorrichtung in einem Aufnahmedurch
gekennzeichnet, daß die geneigten Rippen und/oder Wiedergabegerät für Bandkassetten der ein-(236.23c)schrägc
Führungsflächen 236-1.23c-l) auf- gangs genannten Art ist bereits aus der Zeitschrift
weisen, die in Richtung de Kassettenbewegung »Funktechnik«, 1966, Nr. 12, Seile 453, bekannt. Diese
beim Ladevorgang gekrümmt sind, so daß, in Einga- 35 Kassettenladevorrichtung weist eine Kassettenfühberichtung
gesehen, die gekrümmten und schrägen rungseinrichtung (in Form von Exzenterbolzen) mit ge-Führungsflächen
(236-1,23ol) den hinteren Teil der neigten Führungsteilen auf. die dem Kassettenladeraum
Kassette (22) führen. gegenüber so angeordnet sind, da3 die Kassette in den
3. Kassettenladevorrichtung nach Anspruch 2, da- Kassettenladeraum einführbar ist. Die Exzenterbolzen
durch gekennzeichnet, daß die gekrümmten und 40 weisen an ihrem oberen Ende geneigte Führungsteile
schrägen FOhrungsflächen (236-1,23c-l) eine größe- auf, die dann in Funktion treten, wenn die Kassette
re Krümmung bzw. einen kleineren Krümmung&'a- durch unsachgemäßes Einlegen in den Kassettenhalter
dius in Vergleich zum Krümmungsradius der Bewe- über das hintere Ende des Kassettenführungsteils hingungsbahn
des hinteren Teils der Kassette (22) ha- ausragt. Ein Nachteil bei dieser Anordnung besteht nun
ben, wenn während des Ladevorganges in Eingabe- 45 darin, daß, sobald die Exzenterbolzen durch öfteren Gerichtung
gesehen wird, brauch ihre Paßfähigkeit einbüßen, die geneigten Fiih-
4. Kassettenladevorrichtung nach Anspruch 1, da- rungsteile ihre Funktionsfähigkeit nicht mehr voll ausdurch
gekennzeichnet, daß die Kassettenführungs- üben können. Dam stößt meistens ein Teil der Kasseteinrichtung
(23) ein gegossenes Kunststoffteil ist, in tenrückseite gegen die Deckplatte der Kassettenladeweichem
das Führungshauptteil (23a) und die zwei 50 vorrichtung und unterbricht den Kassettenladevorgang.
Rippen (236. Hcjeinstückig ausgebildet sind. Außerdem kann, wenn der Kassettenhalter zu stark
5. Kassettenladevorrichtung nach Anspruch 1, da- nach unten gedrückt wird, die Kassette beim Anstoßen
durch gekennzeichnet, daß die Kassettenführungs· an die Deckplatte der Kassettenladevorrichtung beeinrichtung
(23) Schlitze (23d) aufweist, durch die schädigt werden.
Schrauben (26) einsetzbar und in Teile (13) des Auf- 55 In der DE-PS 29 31 191 ist eine Vorrichtung zum Annahme-
und/oder Wiedergabegerätes für die Band- druck einer Tonbandkassette an im Magnetbandgerät
kassette einschraubbar sind, so daß die Kassetten- befindliche Anlagen beschrieben, die zwar einen Kasführungseinrjchtung
(23) in ihrer Lage im Aufnah- settenhalter mit einer Einführungsschräge aufweist, der
me- und/oder Wiedergabegerät für die Bandkasset- sich jedoch konstruktionsmäßig von der in der erfinte
einstellbar befestigt ist. ao dungsgemäßen Kassettenladevorrichtung verwendeten
Kassettenführungseinrichtung so erheblich untcrschci-
det, daß der Kassettenhalter für eine Verwendung in der
vorliegenden Erfindung nicht geeignet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kas-
Die Erfindung betrifft eine Kassettenladevorrichtung 65 settenladevcrrichtung in einem Aufnahme- und/oder
in einem Aufnahme- und/oder Wiedergabegerät für Wiedergabegerät für Bandkassette mit einem Kassel-Bandkassetten
gemäß dem Oberbegriff des An- tenhalter und einer Kassettcnführungsvorrichtung vorspruchs
1. Insbesondere ist eine Kassettenladevorrich· zuschlagen, mit der die Kassette sanft, zwangsläufig und
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| JP1981078524U JPH048506Y2 (de) | 1981-05-29 | 1981-05-29 | |
| JP7852781U JPS57191969U (de) | 1981-05-29 | 1981-05-29 |
Publications (2)
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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