DE3213632C2 - Gelenkverbindung für eine Flachstahlplatine einer Jacquard-Maschine - Google Patents

Gelenkverbindung für eine Flachstahlplatine einer Jacquard-Maschine

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DE3213632C2
DE3213632C2 DE19823213632 DE3213632A DE3213632C2 DE 3213632 C2 DE3213632 C2 DE 3213632C2 DE 19823213632 DE19823213632 DE 19823213632 DE 3213632 A DE3213632 A DE 3213632A DE 3213632 C2 DE3213632 C2 DE 3213632C2
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Souichiro Kyoto Asano
Yasuhiro Uji Kyoto Yamanaka
Kaichiro Yoshida
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    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C3/00Jacquards
    • D03C3/24Features common to jacquards of different types

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Gelenkverbindung für eine Hakenplatine einer Jacquard-Maschine. Die Platine ist mittels eines an ihrem unteren Ende vorgesehenen Rundlochs mit einem am oberen Ende eines Stabes vorgesehenen Gelenkkopf verbunden. Ein Stift des Gelenkkopfes ist mit dem Rundloch der Platine in Eingriff bringbar, so daß eine Schwenkbewegung der Platine unter dem Andruck einer Jacquardnadel ermöglicht wird.

Description

— daß der untere Endteil der Platine (1) mit einem Rundloch (4) und einem senkrecht zur Längsrichtung der Platine (1) quer durch den Rand des Rundloches (4) verlaufenden spaltartigen Ausschnitt (5) versehen ist, dessen Breite (Si) kleiner als der Durchmesser (D 1) des Rundloches (4)ist
— daß die Strupfe (6) an ihrem oberen Ende mit einem Gelenkkopf (7) versehen ist, der zwei gabeiartige parallele, zum Führen und Haltern der mit ihrem unteren Ende in den Gelenkkopf (7) eingesetzten Platine (1) ausgebildeten Führungsplatten (9a, 9b) aufweist, die einen zwischen den Führungsplatten (9a, 9b) senkrecht zu deren Innenflächen verlaufenden Stift (8) haltern, dessen Querschnitt (8ü) von langgestreckter Form mit parallelen, geraden Seitenkanten
ist und an die Krümmung des Rundloches (4) der Platine (1) angepaßte, abgerundete Enden aufweist und dessen Durchmesser (D 2) entlang der Längsrichtung des Querschnitts (8a) derart bemessen ist. daß dir Stifi [S) in das Rundloch (4) eingepaßt werder kann, und dessen Breite (Sl) zwischen den paralleler Seitenflächen des Stifts (8) derart bemessen ist, daß der Stift (8) durch den Ausschnitt (5) in das Rundioch (4) einführbar ist, wobei durch Verschwenken des Gelenkkopfes (7) um 90° der Stift (8) im Rundloch (4) eingeschlossen wird, so daß die in den Gelenkkopf (7) eingesetzte Platine (1) um den Stift (8) verschwenkbar und bei annähernd senkrecht stehender Platine (1) ein Loslösen der Platine (1) vom Gelenkkopf (7) verhindert ist, und
— daß der untere Teil des auf die Strupfe (6) aufgesetzten Gelenkkopfes (7) einen größeren Durchmesser als die Strupfe (6) aufweist und eine Stufe (10) bildet, die in der Tiefstellung der Platine (1) am Platinenboden (11) aufliegt.
Pv ft-
Die Erfindung betrifft eine Gelenkverbindung zwisehen einer Flachstahlplatine und einer Strupfe einer Jacquard-Maschine, in der die Strupfe durch eine Bohrung in einem Platinenboden hindurchgeführt und in der Tiefstellung die Platine unter dem Zug der daran befestigten Harnischschnur gegen den Platinenboden abgestützt ist.
Eine Platine einer Jacquard-Maschine ist üblicherweise aus einem runden Stahldraht oder Flachstahl gefertigt. Am oberen Ende der Platine befindet sich ein Haken, während der Unterteil der Platine U-förmig gebogen ist, so daß die Strupfe mit ihrem entsprechend ausgebildeten Ende in den U-förmigen Teil eingehängt und mit diesem verbunden werden kann. Der untere Teil des U-förmigen Teils der Platine wird vom oberen Ende einer Bohrung in einem Platinenboden gehalten. Wenn eine Jacquard-Nadel gegen die Platine andrückt wird die Platine in eine Schräglage gebracht wobei der Schwenkpunkt der Platine in der Nähe des gehalterten unteren Teils des U-förmigen Teils der Platine liegt. Dieser Schwenkpunkt ändert sich jedoch je nach An der Belastung der Platine, so daß die Bewegung des Hakens, der mit einem Messer in Eingriff kommt, instabil oder ungenau wird und Betriebsstörungen aufgrund eines Absenkens oder Festhängens des Hakens auftreten.
Da die Verbindung zwischen der Platine und der Strupfe dadurch hergesteilt wird, daß ein oberer, runditiisgebildeter Teil der Strupfe durch den U-förmig gebogenen Teil am unteren Ende der Platine geführt wird, kommt es oft vor, daß der obere Teil der Strupfe vom unteren Teil des U-föimigen Teils der Platine nach oben springt oder nach einem kleinen Sprung nach oben in erhöhter Lage stecken bleibt so daß eine Fachbildung nicht stattfinden kann.
Das untere Ende der Platine stützt sich somit direkt auf dem Platinenboden ab. Aufgrund der vom Harnischgewicht ausgeübten Kraft die in Richtung nach unten auf die Platine wirkt und der von der Jacquard-Nadel verursachten Schwenkbewegung der Platine wird die Oberfläche des oberen Randes der öffnung oder Durchbohrung im Platinenboden infolge der Reibung zwischen dem unteren Ende der Platine und dem Rand der öffnung abgenutzt. Infolge dieser Abnutzung oder dieses Abriebs verschiebt sich im Laufe der Zeit die Lage der Platine und damit die Lage des am oberen Ende der Platine vorgesehenen Hakens relativ zum Messer des Messerkastens. Dies hat zur Folge, daß sieh die Abstände zwischen dem Haken und dem Messer verändern, so daß der Haken nicht in zuverlässiger Weise mit dem Messer in Eingriff gebracht und der Hub der Platine verändert wird.
Aufgabe der Erfindung ist es demgemäß, eine Gelenkverbindung der gattungsgemäßen Art vorzusehen, bei der eine glatte und reibungslos verkaufende Schwenkbewegung der Platine bei stabiler und lastunabhängiger Schwenkpunktlage gewährleistet ist
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs.
Anhand der Figuren soll an einer bevorzugten Ausführungsform die Erfindung näher erläutert werden. Es zeigen
Fig. 1-a und 1-b eine Vorder- bzw. Seitenansicht einer erfindungsgemäß ausgebildeten Platine;
F i g. 2-a und 2-b eine Seitenansicht im Teilquerschnitt bzw. eine Vorderansicht des oberen Teils der Strupfe mit dem erfindungsgemäß ausgestalteten Gelenkkopf;
F i g. 3-a und 3-b eine Vorder- bzw. Seitenansicht der erfindungsgemäßen Gelenkverbindung zwischen einer Platine und der Strupfe;
F i g. 4-a, 4b und 4c Darstellungen zur Erläuterung der Herstellung einer Verbindung zwischen einer Platine und einem Gelenkkopf; und
Fig.5 eine schematische Darstellung des Aufbaus des Hauptteils einer Jacquard-Maschine, bei der die erfindungsgemäße Gelenkverbindung eingesetzt wird.
Die Fig. 1-a und 1-b zeigen eine Platine 1, die durch Ausstanzen aus einem Stahlblech, gegebenenfalls unter Anwendung von Schweißen, hergestellt ist. Das obere Ende der Platine 1 ist zu einem Haken 2 geformt. Der Schaft 3 der Platine 1 ist von rechteckigem Querschnitt.
Der untere Endteil der Platine 1 ist mit einem Rundloch 4 versehen. An einer Seite des Lochs 4 weist dessen Rand einen senkrecht zur Längsrichtung der Platine 1 und quer durch den Rand verlaufenden spaltartigen Ausschnitt 5 auf. Die Breite S 1 des Ausschnitts 5 ist kleiner als der Durchmesser D I des Rundlochs 4.
Wie unhand der IMg. 2-a und 2-b ersichtlich ist, ist die mit dem unteren Ende der Platine 1 zu verbindenden Strupfe 6 mit einem Gelenkkopf 7 versehen, weicher einen Stift 8 und zwei gabelartige parallele FOhrungsplaltcn 9a und 96 aufweist. Der Stift 8 ist zwischen den beiden Flatten 9a und 9b, senkrecht zu deren Innenflächen verlaufend, angeordnet Der Gelenkkopf 7 mit den Platten 9a und 9b und dem Stift 8 ist in diesem Fall aus einem hochfesten Kunststoff gefertigt Wie aus F i g. 2a hervorgeht, ist der Querschnitt des Stifts 8 von langgestreckter Form und weist parallele, gerade Seitenkanten und abgerundete Enden auf. Der Durchmesser D 2 entlang der Längsrichtung des Querschnitts 8a ist dem Durchmesser D 1 des Rundlochs 4 am unteren Ende der Platine J gleich oder, in anderen Worten, derart bemessen, daß der Stift 8 in das Rundloch 4 eingepaßt verden kann. Die Breite S 2 des Querschnitts 8a des Stifts 8, d. h. der Querschnittsdurchmesser zwischen den parallelen, gerüden Seitenflächen des Stifts 8, ist im wesentlichen gleich der Breite S1 des Ausschnitts 5 an der Seite des Rundlochs 4 am unteren Ende der Platine 1 oder, in anderen Worten, derart bemessen, daß der Stift 8 durch den Ausschnitt 5 in das Rundloch 4 eingeführt werden kann.
In der F i g. 3 ist die hergestellte Verbindung zwischen der Platine 1 und dem Gelenkkopf 7 der Strupfe 6 dargestellt. Der untere Teil des auf die Strupfe 6 aufgesetzten Gelenkkopfs 7 weist einen größeren Durchmesser als die Strupfe 6 auf, so daß an der Übergangsstelle zwischen Kopf 7 und Strupfe 6 eine Stufe 10 gebildet wird. Ist die Strupfe 6 in die Bohrung des Platinenbodens 11 eingeführt, so liegt die Stufe 10 auf der Oberfläche des Platinenbodens 11 auf. Ist die Platine 1 derartig in den Gelenk*opf 7 eingesetzt, daß der Stift 8 des Gelcnkkopfes 7 am oberen Ende der Strupfe 6 durch das Rundloch 4 am unteren Ende der Platine 1 eingeführt ist, dann ist die Platine 1 derart gehalten, daß sie um den Stift 8 verschwenkbar ist. Der Stift 8 ist mit dem Rundloch 4 der Platine 1 derart im Eingriff, daß die Mittelachse des Stifts ίί durch die Mitte des RunJiochs 4 verläuft. Die Abrundungen der Kanten des Stifts 8 sind an dk-Krümmung der Innenumfangskantc des Lochs 4 angepaßt. Bei annähernd senkrecht stehender Platine 1 wird ein Loslösender Platine 1 vom Gelcnkkopf 7 verhindert, so daß der Drehpunkt für die Schwenkbewegung der Platine I in zuverlässiger Weise festgelegt ist.
In der Fig.4 ist das Verbinden der Platine 1 mit dem Gclcnkkopf 7 dargestellt. Der Stift 8 des Gelenkkopfes 7 der Strupfe 6 wird mit seiner Achse quer zur Ebene der Platine 1 verlaufend durch den Ausschnitt 5 der Platine 1 in das Rundloch 4 eingeführt (siehe Fig.4-a), so daß die Mittelachse des Stifts 8 in eine Stellung gebracht wird, in der sie durch die Mitte des Rundlochs 4 verläuft (siehe F i g. 4-b). Danach wird der Gelenkkopf 7 durch 90° in Richtung des Pfeils verschwenkt, wodurch der Stift 8 im Rundloch 4 eingeschlossen wird und wobei die Mittelachse des Stifts 8 weiterhin mit der Mitte des Lochs 4 übereinstimmt (siehe F i g. 4-c). Durch Umkehren der vorstehend angegebenen Maßnahmen und Reihenfolge läßt sich die Platine 1 leicht wieder vom Gelenkkopf 7 entfernen.
In der F i ε. 5 ist der Aufbau einer Jacquard-Maschine.
die mit den erfindungsgemäßen Gelenkverbindungen versehen ist, schematisch dargestellt Ein Messerkasten
12 ist von einer Kurbelweile 13 über eine Stange 14 in senkrechter Richtung bewegbar. Ein Zylinder 16. der eine Jacquardkarte 15 führt, wird von der Kurbelwelle
13 über eine andere Stange 17 in HorizoiitulrichHmn bewegt
Wenn eine Jacquardnadcl 18 mit ihrem Ende in ein Loch der Karle 15 eindringt wird die Lage der Platine 1 relativ zu einem Messer 19 nicht verändert, so daß beim Anheben des Messers 19 die Platine 1 mit emporgehoben und ein (nicht gezeigter) Kettfaden, der über die Strupfe 6 mit der Platine 1 verbunden ist mitangehoben wird.
Wenn dagegen am Ende der Nadel 18 kein Loch in der Karte 15 vorhanden ist wird die Nadel 18 vom Zylinder 16 angedrückt, so daß die Platine 1 um den Stift 8 im Gelenkkopf 7 verschwenkt und in eine Schräglage gebracht wird. Der Haken 2 am oberen Ende der Platine 1 wird in eine Stellung gebracht, in der er mit dem Messer 19 nicht in Eingriff kommt ii-imgemäß wird beim Hochgang des Messers 19 die Platine i zusammen mit dem Kettfaden nicht angehoben.
Aufgrund der auf diese Weise erfolgenden Eini:ellung der Platine 1 in einer Lage, in der ein Eingriff mit dem Messer 19 erfolgt, oder in einer Lage, in der kein Eingriff mit dem Messer 19, läßt sich die Bildung des Fachs durchführen und ein Muster weben.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht.
JO ist bei der erfindungsgemäßen Gelenkverbindung am unteren Ende der Platine 1 ein Rundloch ausgebildet und ein am Gelenkkopf 7 der Strupfe 6 befindlicher Stift 8 mit dem Rundloch 4 in Eingriff bringbar. Unter dem Andruck der Nadel 18 wird die Platine 1 in eine Schräglage verschwenkt, wobei der Drehpunkt der Schwenkbewegung der Platine 1 in der Mitte des Rundlochs 4 liegt. Demgemäß kann die Platine 1 eine definierte Schrägstellung annehmen und es lassen sich Störungen, wie ein Herabfallen des Hakens oder ein Festhängens des Hakens vollkommen vermeiden. Da ferner die Platine 1 Ober den Stift 8 mit dem Gelenkkopf 7 der Strupfe 6 verbunden ist. wird ein Herausspringen der Platine 1 aus dem Gelenkkopf 7, d. h. aus der Verbindung, vermieden. Befindet sich die Platine 1 in ihrer Tiefsteilung, so wird die Last der Harnischschnüre. Harnischverbiridungen, Harnischgewichte usw. an der Stufe 10 des Gelenkkopfs 7 gegen den Platinenboden 11 abgestützt. Demgemäß wird die Verbindungsstelle mit dem Stift 8 von der Last nicht beeinflußt, so daß gegenüber bekannten An-Ordnungen eine verringerte Kraft zum Verschwenken der Platine 1 in seitliche Richtung durch die Nadel 18 erforderlich ist. Somit ist eine glatt und reibungslos verlaufende Schwenkbewegung der Platine J gewährleistet.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Gelenkverbindung zwischen einer Flachstahlplatine und einer Strupfe einer Jacquard-Maschine, in der die Strupfe durch eine Bohrung in einem Platinenboden hindurchgefühlt und in der Tiefstellung die Platine unter dem Zug der daran befestigten Harnischschnur gegen den Platinenboden abgestütztist dadurch gekennzeichnet,
DE19823213632 1981-04-13 1982-04-13 Gelenkverbindung für eine Flachstahlplatine einer Jacquard-Maschine Expired DE3213632C2 (de)

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JP5366081 1981-04-13

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DE3213632A1 DE3213632A1 (de) 1982-11-18
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