DE320594C - Der Pruefung von Zigarren sowie der Reklame dienende, den Vorgang des Zigarrenrauchens nachahmende Vorrichtung - Google Patents
Der Pruefung von Zigarren sowie der Reklame dienende, den Vorgang des Zigarrenrauchens nachahmende VorrichtungInfo
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Description
- Der Prüfung von Zigarren sowie der Reklame dienende, den Vorgang des Zigarrenrauchens nachahmende Vorrichtung. Die Vorrichtung bezweckt die Ermöglichung einer Prüfung von Tabakerzeugnissen, in erster Linie von Zigarren; hinsichtlich des Brandes und des Raucharomas, ohne daß der Prüfende selbst zu rauchen braucht. Mittels dieser Vorrichtung kann der Zigarrenhändler die einzukaufende Ware leichter und eingehender auf Güte und gleichmäßige Beschaffenheit prüfen, und er kann ferner seine Kunden ihren Bedarf nicht nur nach dem Aussehen, sondern auch nach Brand, Aschenbeschaffenheit und Geruch beim Rauchen aussuchen lassen. Zigarrengeschäfte, welche diese Möglichkeit bieten, werden vor anderen bevorzugt werden. Bisher als Reklamevorrichtungen für Zigarrengeschäfte vorgesehene Rauchapparate hatten lediglich den Zweck, die Aufmerksamkeit im allgemeinen auf die betreffenden Geschäfte zu richten. Eine wirksamere Reklame ist es, die Güte der feilgehaltenen Tabakwaren dem Käufer mittels der selbsttätigen Rauchvorrichtung vorzuführen und ihm den Vergleich von brennenden Zigarren verschiedener Sorten und Preislagen zu bieten. Dieser Verwendungszweck ist ein neuer Gedanke der Erfindung.
- Auch zu Untersuchungen über Beschaffenheit und Zusammensetzung des Tabakrauches ist die Vorrichtung wertvoll, weil sie besser als die früher zu diesem Zweck benutzten Einrichtungen den Rauchvorgang nachahmt und seine Beendigung selbsttätig rechtzeitig herbeiführt.
- Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Saugvorrichtung bekannter Art, mittels welcher Luft (bzw. Rauch) aus der angezündeten Zigarre angesaugt und alsdann auf anderem Wege ausgestoßen wird, sowie aus dem mit dem Unterbrecher versehenen Halter zur Aufnahme der Zigarre. Die Saugvorrichtung kann aus Zylinder und Kolben, aus einer blasebalgartigen Vorrichtung, einer Kapsel mit federnder Wandung, einem Gummiball o. dgl. bestehen. In Bewegung gesetzt wird die Vorrichtung (oder gleichzeitig mehrere derselben) durch ein Triebwerk, welches in gleichmäßigen oder ungleichmäßigen Zwischenräumen Zug- oder Druckwirkung oder abwechselnd Zug- und Druckwirkung ausübt. Der angesaugte Rauch entweicht entweder in die Luft, oder man kann ihn auch in mit rauchabsorbierenden Stoffen beschickte Gefäße oder in eine Rauchprüfungsvorrichtung drücken lassen: Zur Erzielung gleichmäßigen Brandes kann eine Einrichtung angebracht werden, durch die der Halter langsam um seine Längsachse gedreht wird.
- Damit die Zigarre nicht zu weit aufgeraucht und durch Verkohlung des Stummels im Halter kein schlecht riechender Rauch erzeugt wird, der die Reklamewirkung beeinträchtigen würde, ist der Halter mit einem Unterbrecher versehen, der die Saugwirkung rechtzeitig beendet. Er besteht aus einem Hebel, der durch die unverbrannte Zigarre in bestimmter, die Aufhebung des Saugens nicht bewirkender Lage festgehalten wird, während er unter dem Drucke einer Feder nach dem Veraschen des von ihm berührten Zigarrenteiles sich in die Lage begibt, bei welcher eine Saugwirkung auf die Zigarre nicht stattfinden kann, indem z. B. der Lufteintritt durch eine Nebenöffnung freigegeben wird.
- Sowohl hinsichtlich der Anbringung der ganzen Vorrichtung; der Art der Verbindung und Anbringung einzelner Teile und der Art und Übertragungsform der Kraft des Triebwerkes sind zahlreiche Ausführungsformen möglich. Auch der Unterbrecher kann anders gestaltet werden, indem der Hebel statt duich eine Feder durch ein Gewicht bewegt wird, oder indem er den weiteren Gang des Triebwerkes hemmt oder die Übertragung der Irraft des Triebwerkes auf die Saugvorrichtung ausschaltet. Ferner kann man die Vorrichtung zum Rauchen einer beliebigen Zahl von Zigarren einrichten. .
- In Fig. i ist eine Ausführungsform der selbsttätigen Rauchvorrichtung zum Rauchen einer einzelnen Zigarre dargestellt. Die Einrichtung ist bei der gezeichneten Ausführung auf einem Kasten a befestigt, der das durch eine kräftige Feder oder auf elektrischem Wege getrieben gedachte Werk enthält, welches den Hebel iz in zeitlichen Zwischenräumen in die Lage n bringt und ihn dann wieder zurückgleiten läßt. Unter der Zigarre b ist die Aschenschale c angeordnet. Der Halter d, welcher zum Auffangen des Nikotins hinter der Zigarre einen luftdurchlässigen Pfropf aufnehmen kann, besitzt ein Einlaßventil e, ein Auslaßventil f im Ausstoßrohr g und den Unterbrecher k, i, 1a, der in Fig. a noch einmal abgebildet ist. Die Saugvorrichtung ist in der Zeichnung als eine auswechselbare elastische Kapsel l dargestellt, deren Innenraum l' sich vergrößert, wenn bei- Abwärtsbewegung des Hebels n die über die Rolle in laufende Verbindung einen Zug ausübt; nach dessen Aufhören zieht die Kapsel sich wieder zusammen und drückt den Rauch durch g in die Luft. Soll der Rauch nicht dauernd frei enteneichen, so ist das Rohr g verschließbar zu machen und dieses oder die Rohrverbindung zwischen e und l mit einem Absorptionsgefäß zu verbinden, welches im Kasten d untergebracht werden kann. Die Stärke der Saugwirkung läßt sich verändern, indem man die Saugvorrichtung mit einem mehr oder weniger nahe am Drehpunkt befindlichen Teile des Hebels verbindet. Unabhängig vom Triebwerk kann man die Saugvorrichtung auch mit der Hand in Wirksamkeit treten lassen.
- In Fig. a ist die gleiche Ausführungsform des Unterbrechers wie in der Gesamtzeichnung dargestellt, jedoch nach Eintritt der Unterbrechung, indem der Hebel k durch die Feder i hinabgedrückt ist und die öffnung h freigegeben hqt.
Claims (1)
- PATENT-ANsPFUcH: Der Prüfung von Zigarren sowie der Reklame dienende, den Vorgang' des Zigarrenrauchens nachahmende Vorrichtung, 'dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines Hebels (k), welchem wohl die unverbrannte Zigarre, nicht aber deren Asche Widerstand entgegensetzt, die Saugwirkung auf die brennende Zigarre aufgehoben wird, sobald sie über ein bestimmtes Maß hinaus verascht ist.
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| DE320594T | 1919-05-11 |
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|---|---|---|---|
| DE1919320594D Expired DE320594C (de) | 1919-05-11 | 1919-05-11 | Der Pruefung von Zigarren sowie der Reklame dienende, den Vorgang des Zigarrenrauchens nachahmende Vorrichtung |
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1919
- 1919-05-11 DE DE1919320594D patent/DE320594C/de not_active Expired
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