DE320455C - Vorrichtung zum Umstimmen der Saiten von Musikinstrumenten - Google Patents

Vorrichtung zum Umstimmen der Saiten von Musikinstrumenten

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DE320455C
DE320455C DE1914320455D DE320455DD DE320455C DE 320455 C DE320455 C DE 320455C DE 1914320455 D DE1914320455 D DE 1914320455D DE 320455D D DE320455D D DE 320455DD DE 320455 C DE320455 C DE 320455C
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string
strings
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musical instruments
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DE1914320455D
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PAUL FAIDY
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/14Tuning devices, e.g. pegs, pins, friction discs or worm gears
    • G10D3/147Devices for altering the string tension during playing

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Umstimmen der Saiten von Musikinstrumenten. Bei Musikinstrumenten mit Saiten, besonders bei Baßgeigen, ist es oft wünschenswert, leicht und augenblicklich die Saiten umzustimmen, ohne däs Spiel zu unterbrechen. Eine Vorrichtung, welche dies ermöglicht, ist auf der Zeichnung dargestellt.
  • Fig. i zeigt schematisch die Stellung der Vorrichtung, wenn die Saite für den normalen Ton gespannt ist.
  • Fig. 2 zeigt eine gleiche Ansicht, bei welcher aber die Saite entspannt ist, um einen Ton unter dem normalen Ton zu erhalten.
  • Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung und Fig. q. eine Stirnansicht.
  • Die Vorrichtung wird zwischen dem Wirbel und dem Sattel angebracht und ruht auf dem Kopf des Musikinstrumentes, ohne daB es nötig ist, diesen umzuändern, welches auch die Form des Kopfes oder der Schnecke sei. Die Anbringung oder die Abnahme der Vorrichtung kann ebenso schnell geschehen wie die einer Saite, und sie kann bei jeder beliebigen Saite erfolgen, unabhängig von deren Anzahl.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung beruht auf der Anwendung eines Exzenters. Doch kann auch ein anderes Mittel für denselben Zweck benutzt werden.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem Bügel i, in dessen Krümmung eine Schnur 2 befestigt ist, deren anderes Ende ebenso wie eine Saite auf den Wirbel 3 aufgewickelt ist. Durch die Enden des Bügels ist eine Achse q. hindurchesteclct, die exzentrisch in einem zylindrischen Körper zwischen den Armen des Bügels i liegt.
  • Dieser Zylinder 5 besitzt einen Hals 6, zu dessen beiden Seiten die Ringe 7 und 8 angebracht sind. Der Ring 7 setzt sich in einen Ansatz 9 fort, während der Ring 8 eine ähnliche Form hat, die aber mit einer sektorförmigen Erweiterung io versehen ist. Diese beiden Ringe 7 und 8, in welchen sich der Zylinder 5 dreht, sind durch eine Achse i i miteinander vereinigt, und sie werden zwischen den beiden Armen eines Bügels 12 auf dieser Achse i i festgehalten. An das Ende des Bügels 12 ist ,durch geeignete Mittel die Saite 13 des Instrumentes angeschlossen, welche über den Sattel 14 läuft.
  • Da man an solchen Saiten Knoten vermeidet, wird vorzugsweise eine Befestigungsvorrichtung benutzt, die aus einer Gabel 15 besteht, welche eine geriefte Oberfläche besitzt und welche von dem Stück 12 gehalten wirdt Zwischen den beiden Teilen der Gabel 15 wird die Saite 13 festgehalten. Ein Ring mit einer Schraube 16 klemmt die Gabel zusammen. Hierzu kann aber auch ein anderes Mittel benutzt werden.
  • Um die Saite 13, die eine beliebige Saite eines Musikinstrumentes sein kann, zu entspannen und z. B. vier Halbtöne nach unten zu stimmen, besitzt die Vorrichtung einen Handhebel 17, der eine Verlängerung des Ringes 6 ist. Dieser ist an dem Zylinder 5 zwischen den Ringen 7 und 8 befestigt. Der Handhebel 17 kann eine beliebige Form haben und ist mit einem kleinen federnden Hebel 18 oder einem ähnlichen Organ versehen, welcher die Stellung des Handhebels in bezug auf den Sektor io an dem Ring 8 sichert. Der Hebel i 8 wird in der Stellung, die der gewünschten Note entspricht, entweder durch Kerben oder Vorsprünge i9 an dem Sektor io festgehalten. Anschläge 2o begrenzen den Ausschlag des Handhebels 17 an dem Sektor io.
  • Aus der Beschreibung der Vorrichtung ergibt sich, daß der Spielende die Saite 13 ohne sein Spiel zu unterbrechen, entspannen und wieder spannen kann, dadurch, diaß er den Hebel 17 verstellt nach Ausklinken des federnden Hebels 18, den man dann nach Einstellen- des Handhebels 17 wieder einschnappen läßt.
  • Die Verstellung des Handhebels 17 erfordert weder in dem einen noch in dem anderen Sinne eine große Kraft auf Grund der Exzenterwirkung. -Aus den Fig. i und 2, in "welchen der Handhebel 17 in zwei Stellungen links und rechts gezeichnet ist, ist zu erkennen, daß durch die Lage des Bügels i- zu der Achse q., die exzentrisch in dem Zylinder 5 sitzt, das Anziehen und das Zurückgehen der Gabel ia und infolgedessen die Spannung und die Entspannung der Saite 13 erfolgt, da die Länge der Schnur 2 unveränderlich ist.
  • In der Konstruktion der Einzelheiten der Vorrichtung können Änderungen vorgenommen werden, ohne das Wesen der Erfindung zu berühren.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSpRÜcHE i. Vorrichtung zum Umstimmen der Saiten von Musikinstrumenten, insbesondere Streichinstrumenten, gekennzeichnet durch einen in der Zugrichtung der Saite auf verschiedene Länge verstellbaren Spannhalter, der außerhalb des Obersattels in das zum Wirbel führende Stück der Saite eingeschaltet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Spannhalter, bei welchem die Angriffspunkte zweier für die Befestigung der Saitenenden (2 und 13) gelenkig angebrachter Anschlußstücke (i und 12) durch Umlegen eines Hebels verlegt werden können.
  3. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch i und 2-, gekennzeichnet durch eine am Spannhalter angeordnete Rast (io) für den Zahn eines am Stellhebel (17) angelenkten Sperrhebels (18). 4.. Vorrichtung nach Patentanspruch i, dadurch 'gekennzeichnet, daß der Anschlußkörper (i) für-das zum Wirbel führende Saitenende (2) "exzentrisch an einer mit dem Stellhebel (17) verbundenen Drehscheibe (5)_ angeordnet ist.
DE1914320455D 1914-02-09 1914-05-17 Vorrichtung zum Umstimmen der Saiten von Musikinstrumenten Expired DE320455C (de)

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ID=8890013

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DE1914320455D Expired DE320455C (de) 1914-02-09 1914-05-17 Vorrichtung zum Umstimmen der Saiten von Musikinstrumenten

Country Status (1)

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DE (1) DE320455C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2422264A1 (fr) * 1978-04-07 1979-11-02 Cables De Lyon Geoffroy Delore Joint de dilatation pour guides d'ondes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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