DE320341C - Vorrichtung zur Umwandlung der Schwingbewegung eines Hebels in die Drehbewegung eines in einer Ebene drehbaren Koerpers - Google Patents

Vorrichtung zur Umwandlung der Schwingbewegung eines Hebels in die Drehbewegung eines in einer Ebene drehbaren Koerpers

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DE320341C
DE320341C DE1911320341D DE320341DD DE320341C DE 320341 C DE320341 C DE 320341C DE 1911320341 D DE1911320341 D DE 1911320341D DE 320341D D DE320341D D DE 320341DD DE 320341 C DE320341 C DE 320341C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H21/00Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides
    • F16H21/10Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane
    • F16H21/40Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane for interconverting rotary motion and oscillating motion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zur Umwandlung der Schwingbewegung eines Hebels in die Drehbewegung eines in einer Ebene drehbaren Körpers. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtting zur Umwandlung der Schwirigbewegung eines Hebels in die Drehbewegung eines in einer Ebene drehbaren, z. B. als Verschluß dienenden Körpers, der mit dem im Winkel zu dessen Bewegungsebene scb-,vingbaren Hebel o. dgl. durch ein Gelenkstück verbunden ist. Das neue Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das Gelenkstück mit d-rei zylindrischen Gelenken versehen ist, welche eine Drehung des Gelenkstückes um seine Längsachse in den Lagern gestatten, so daß das Gelenkstück eine größere Neigung zu dem durch dasselbe verbundenen Körper und Hebel einnehmen kann.
  • Einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Fig. i die Seitenansicht des Mundstückes eines Gefäßes irgendwelcher Art, welches mit einem in der geschlossenen Stellung dargestellten Verschluß nach der Erfindung versehen ist, Fig. 2 eine ähnliche Ansicht, welche aber die Teile in *der Stellung veranschaulicht, in welcher der Hebel durch -seine Teildrehung die Entriegelung des Verschlußstückes bewirkt hat, wobei das den Hebel mit dem Verschlußstück verbindende Gelenkstück durch eine strichpunktierte Li-nie daTgestellt ist, Fig- 3 eine ähnliche Ansicht, welche die Teile in der Stellung veranschaulicht, in welcher das Verschlußstück durch weiteres Umlegen -des Hebels bis zu einem Winkel von go' geöffnet worden ist, Fig. 4 die Oberansicht von Fig. i, b Fig. 5 einen Querschnitt nach 5-5 in Fig.:2, wobei' die über der Sch#nittlinie befindlichen' Teile punktiert dargestellt sind, Fig. 6 einen Querschnitt nach 6-6 in Fig..4, Fig. 7 eine ähnliche Ansicht wie Fig. I, aber von der anderen Seite des Gefäßes gesehen, Fig. 8 die Oberansicht der Öffnung des Gefäß-es unter Veranschaulichung des unterbrochenen Gewindes bekanrtter Konstruktion, Fig. 9 einen nach 9-9 in Fig. 5 genommenen Schnitt durch, einen Anschlag, der zum Verbinden des Scharniers und des Verschlußstückes dient, nachdem dieses entriegelt worden ist, Fig. io die Hinteransicht eines mit einem Verschluß nach der Erfindung versehenen Geschützes, wobei einige Teile im Schnitt dargestellt sind, Fig. i i die Oberansicht des Verschlusses und einen teilweisen Schnitt nach ii-ii in Fig. i o, Fig. 1.2 eine Ansicht des in Fig. io da!rgestellten Gelenks, mittels dessen das Gelenkstück mit dem Verschlußstück verbunden wird, in einem größeren Maßstabe, Fig. 13 die Oberansicht dieses Gelenkes, Fig. 14 einen Querschnitt nach 14-14 in Fig. 12, Fig. 15 die Innenansicht einer mit dem Verschluß versehenen Schiffsluke in der geschlossenen Stellung, und Fig. 16 einen Schnitt nach 16-16 in Fig. 15. a stellt die Mündung eines Körpers beliebiger Art, z. 13. des Hinterendes eines Geschützes, einer Schiffsluke oder anderen Vorrichtung dar.
  • An demselben ist ein Scharnierstück b mit Drebachse bl so angebracht, daß es sich in einer Ebene dreht, welche die Ebene der öffnung schneidet. Das zum Überdecken der Öffnung dienende Verschlußstück c ist mit dem Scharnierstück b durch eine Achse bl verbunden, die so liegt, daß sich ersteres in einer Ebene winklig zu der Drehebene des Scharnibrstückes dreht. Das Verschlußstück kann mit einem Flansch cli versehen werden, dessen Innenfläche c2 sich gegen die entsprechend bearbeitete Außenfläcbe al der Vorrichtung a dicht anschließt.
  • Unterbrochene Schraubengewinde c` (Fig. 3, 6 und i i) oder Daumen c4 (Fig. 15 und 16) sind an dem Verschlußstück zwecks Eingriffs in entsprechende Schraubenge-,vinde al oder unter Daumen a? an dein Körper a angebracht, so daß, wenn das Verschlußstück auf seiner Achse b4 genügend gedreht wird, es entriegelt und aufgeklappt werden kann.
  • Das Verschlußstück b ist bei der Ausführungsform mit Schraubengewinden zur Bewi,rkung der Verriegelung auf Achse b' so angebracht, daß es sich auch achsial bewegen kann. Dies kann dadurch erzielt werden, daß das Verschlußstück auf einer glatten, am Scharnier befestigten Achse b' (Fig. 6) oder auf einer Schraubenachse bl (Fig. i i) angebracht wird. Es kann aber das Verschlußstück an achsialer Bewegung in bezug auf das Scharnier gehindert werden, was z. B. durch Anordnung des Verschlußstückes zwischen zwei Ringen bl am Scharnier (Fig. 16) erzielt werden kann.
  • Durch Anschläge cc, b' (Fig. i bis 6 und 15) o. dgl., die zweckmäßig auf dem Verschlußstück und dem Scharnierstück vorgesehen werden, kann man das Zurückschrauben des Verschlußstückes in bezug auf das Scharnierstück begrenzen. Ein Anschlag b3 (Fig. 9) o. dgl. ist zweckmäßig auf dem Scharnierstück vorgesehen, der mit* einer schiefen Ebene c7 (Fig. 4) zusammenwirkt, welche in einer Vertiefung c11 im Flansche cl endet. Dieser Anschlag kann aber mit dem Verschlußstück auch in anderer Weise verbunden werden, um dieses in der zurückgeschraubten Stellung am Scharnierstück zu verriegeln (Fig. 4 und 9)-In Fig. ii sorgt die Schraubenachse b4 dafür, daß das Verschlußstück c gegen das in diesem Falle als Anschlag dienende Schamierstück bei b2 gedrückt wird, wenn das Verschlußstück zurückgeschraubt wird.
  • d ist der mit einem Griff d' versehene Hebel, welcher an dem Körper a oder an dem Scharnierstück b arehbar angebracht, und zwar zweckmäßig in der Achse des Scharnierstückes (Fig. , bis 8) oder auf einer Achse d, die parallel mit der Achse bl (Fig. io, ii und 15) liegt, so daß er sich in einer Ebene dreht, die winklig zu der Drehebene des Versclilußstückes b liegt.
  • Um den Hebel d besser zu führen, können noch Leistenh (Fig. 5) in einem Stück mit dem Scharnierstück c oder mit diesem verbunden vorgesehen werden. Durch einen Flansch am Hebel d kann verhindert werden, (laß Schmutzteile usw. zwischen die Flanschen und den Hebel in der geschlossenen Stellung gelangen. ' Das Gelenkstücke ist durch geeignete Gelenke, wie z. B, bei f, mit dem Hebel d in einiger Entfernung von seinem Drehpunkt bl (Fig. i bis 7) oder d' (Fig. io bis i i und 15) und bei g (Fig. 4, 7, io, 12 bis 14 und 15) mit dem Verschlußstück in einiger Entfernung von sein-er Achse bl verbunden.
  • Das Gelenk an dem einen Ende, wie bei gestattet zweckmäßig lediglich eine doppelte achsiale Bewegung, wobei fl- die eine Achse und fl die andere darstellt. An dem anderen Ende bei g muß in diesem Falle das Gelenk eine dreifache achsiale Bewegung zulassen, wobei gl die eine, g2 die zweite und g-' die dritte Achse darstellt.
  • Die beschriebenen Konstruktionen der gelenkartigen Verbindungen sind insofern vom Vorteil, als sie eine größere relative Beweg#-lichkeit der Teile ermöglichen und praktisch sowie widerstandsfähig hergestellt werden können.
  • Die Wirkungsw-eise der'Vorrichtung ist wie folgt: Um das Verschlußstück c zu öffnen, wird der Hebel d um seinen Drehpunkt von der Vorrichtung fortgedreht. Hierbei wirkt das Gelenkstück e so auf das Verschlußstück c ein, daß dieses zurückgedreht wird. Sobald das Verschlußstück genügend zurückgedreht worden ist, um die SchraubengeWinde c- oder Daumen cl außer Eingriff mit einander zu bringen, verhindern die Anschläge c6, b2 o. dgl., daß das Verschlußstück weiter gedreht wird (Fig. :2). Eine fortgesetzte Drehung des Hebels d um seinen Drehpunkt hat die Wirkung, daß das Scharnierstück durch Vermittlung des Gelenkstückes e um die Achse bl gedreht wird, wobei das Verschlußstück c aufgeklappt wird (Fig. 3). Durch eine entgegengesetzt gerichtete Bewegung des Hebels d wird das Verschlußstück c ohne weiteres in die geschlossene Stellung wieder zurückgebracht.
  • In der verriegelten Stellung, d. h., wenn das Verschlußstück hineingeschraubt ist, sollten der Hebel - und das Verschlußstück zweckmäßig in derselben Ebene 'bzw. im Totpunkt (Strecklage) liegen (Fig. 7), SO daß ein sicherer Verschluß wie bei einem vollständig gestreckten Kniehebel erzielt wird. In einigen Fällen kann die Anordnung getroffen werden, daß der Hebel und das Gelenkstück in der verriegelten Stellung ger - ade über den Totpunkt hinausragen, so daß jede andere als die zur richtigen Bewegung der Vorrichtung angewandte Kraft die Neigung zum Zurückschrauben des Verschlußstückes hat; diese Anordnung bewirkt, daß das Gelenkstück den 1-Iebel in der geschlossenen Stellung gegen 23 die Vorrichtung a zurückhält.
  • Die Ent " fernung zwischen den Gelenken an den Enden des Gelenkstückes o ist zweckmäßig geringer als die Entfernung zwischen der ge- lenkigen Verbindung des Gelenkstückes mit dein Hebel und dem Drellpunkt des Hebels.
  • In einigen Fällen kann der Hebel oder das Gelenkstück oder beide Teile leicht von den anderen Teilen des Verschlusses ahnehmbar angeordnet werden, um diesen außer Betrieb zu setzen oder zu verhindern, daß Unbefugte ihn bewegen.
  • Ein -Flansch al (Fig. 6), der zweckmäßig eine Vertiefung a4 besitzt, kann in der Öff- nung vorgesehen werden, uni eine Packung oder, z. B. bei Geschützen, einen Liderungsring aufzunehmen, der beim Hineinschrauben des Verschlußstückes oder der Verschlußschraube c zusammengedrückt wird.
  • In einigen Fällen können Stifte oder andere Verschlußmittel vorgesehen werden, um die Teile in der geschlossenen Stellung zu halten. Z. B. können die Gelenkteile g und c Löcher j (Fig. 12,) erhalten, die in der geschlossenen Stellung des Verschlusses übereinanderliegen, so daß ein Verschlußstift o. dgl. hineingesteckt werden kann.
  • In einigen Fällen kann die Drehbewegung des Verschlußstückes c dazu benutzt werden, um Ventilationsöffnungen in einem nebenliegenden Rost zu öffnen bzw. zu schließen, -,vie z. B. bei einer Hochofentür.

Claims (2)

  1. PATENT-AD"spiz-acHF-: i. Vorrichtung zur Umwandlung der Schwingbewegung eines Hebels in die Drehbewegung eines in einer Ebene drehbaren, z. B. als Verschluß dienenden Körpers, der mit dem im Winkel zu dessen, Bewegungsebene schwingbaren Hebel o. dgl. durch ein Gelenkstück verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenkstück (e) mit drei zylindrischen Gelenken (g3, g', g) versehen ist, welche eine gegenseitige Drehung des Gelenkstückes (e) um seine Längsachse in den Lagern gestatten, so daß das Gelenkstück (e) eine größere Neigung zu dem Körper (c) und Hebel (d) einnehmen kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, da.-durch gekennzeichnet, daß sich die Verbindungsstelle des Gelenkstückes (e) mit dem Körper (c) bei Aufwärtsbewegung des Hebels (d) von der Hebeldrehachse (b') fortbewegt, wodurch man eine gewisse Winkelbewegung des Körpers (c) durch Bewegung des Hebels (d) um einen kleinen Winkel, ferner eine größere und dauernde Kniehebelwirkung im ersten Teil der Drehbewegung und dann eine schnelle Drehbewegung erzielt. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der geschlossenen Stellung jede Neigung, den Körper (c) zurückzuschrauben, einen Zug in dem Hebel (d) hervorruft, wodurch die Teile gegen zufällige öffnung gesichert werden, 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß7 die beiden Kurbeln (d und c5) des Getriebes derartig zueinander liegen, daß zwecks Sicherung des Verschlusses die Kurbelkreisfläche der Kurbel (d) durch die Drehachse der Kurbelkreisfläche der anderen Kurbel (c5) hindurchgeht.
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