DE320220C - Verfahren zur Wiedergewinnung von Leichtmetallen aus Spaenen, Rueckstaenden und Aschen - Google Patents
Verfahren zur Wiedergewinnung von Leichtmetallen aus Spaenen, Rueckstaenden und AschenInfo
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Description
- Verfahren zur Wiedergewinnung von Leichtmetallen aus Spänen, Rückständen und Aschen. Bei sämtlichen Schmelzverfahren zur Wieder gewinnung der Leichtmetalle aus Spänen, Aschen, Krätzen und sonstigen Rückständen, wie auch bei dem Verfahren nach Patent 3183o4 geht bisher eine nicht unerhebliche Menge des Metalls verloren, indem die aus Verunreinigungen und gegebenenfalls auch aus Oxydlösungs- oder Flußmitteln bestehenden Schmelzofenrückstände noch -immer eine nicht unerhebliche Menge reinen Metalls enthalten. Nach dem Erkalten backen diese Rückstände zu einem Block zusammen, in welchem das reine Metall in größeren und kleineren Stückchen bis zu kleinsten Körnern eingeschlossen ist. Diese Metallteichen gingen nun bisher verloren, da ein Verfahren zur Wiedergewinnung derselben nicht bekannt war und ein bloßes nochmaliges Zusammenschmelzen nicht zum Ziele führt, indem das Metall selbst bei nochmaligem Zusatz von Fluß- oder Lösungsmitteln vor allem auch wegen der geringen Größe nicht zusammenfließt. Es ging also selbst bei den ergiebigsten derartigen Schmelzverfahren von -Leichtmetallrückständen sowohl eine nicht unerhebliche Menge reinen Metalls verloren, als auch Lösungsmittel.
- Das Verfahren vorliegender Erfindung betrifft nun eine Vervollkommnung des Verfahrens nach Patent 318304 insofern, als es nicht nur -die vollständige Wiedergewinnung des Metalls ermöglicht, sondern auch außerdem die Wiedergewinnung des Lösungsmittels, so daß dieses gegebenenfalls immer wieder verwendet werden kann..
- Das Verfahren besteht im wesentlichen darin, daß bei dem Verfahren nach Patent 318304 irgendein Steinsalz als Oxydlösungsmittel benutzt wird, da dessen Schmelzpunkt mit dem der Leichtmetalle insoweit erforderlich übereinstimmt und überdies in Wasser leicht löslich ist, in welches die Schmelzofenrückstände nach dem Erkalten und Erhärten gegebenenfalls mechanisch zerkleinert gebracht werden. Hier löst sich das Salz auf, und die Metallstückchen werden bis zum kleinsten Korn aufgeschlossen, so daß sie Freiliegen. Das Salz kann dann aus dem Wasser in bekannter Weise, wie z. B. durch Verdunsten oder Eindampfen wiedergewonnen und die 1VTetallteilchen in einem neuen Schmelzprozeß zusammengeschmolzen werden, beispielsweise unter nochmaligem Zusatz von Salz als Oxydlösungsmittel.
- Auf diese Weise wird ein vollkommen wirtschaftliches Arbeiten erzielt und .auch die bei Ausübung des Verfahrens nach Patent 318304 in den Rückständen enthaltenen reinen Metalle wiedergewonnen, so daß eine volle Ausbeute erzielt wird, abgesehen von dem Gewinn an Salz, dessen wirklicher Verbrauch damit auf das geringste Maß beschränkt ist.
Claims (1)
- PATFNT-ANsPRUcH: Verfahren zur Wiedergewinnung des Metalls aus Schmelzofenrückständen beim Zusamniensc@nie]zen vöRI Leichtmetallspänen, Aschen,- Krätze-' und s`bnstigen Rückständen mittefs eines CSxydlösungsmittels nach Patent 3i$3o4, dadurch gekennzeichnet, daß als Lösungsmittel irgendein Steinsalz dient und wobei die Rückstände nach dem Erkalten in Wasser eingebracht werden, in welchem sie so lange verbleiben, bis das Salz aufgelöst ist, das seinerseits wieder in feste Form überführt werden kann.
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