DE320197C - Fallwerk mit Hubseil - Google Patents
Fallwerk mit HubseilInfo
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- DE320197C DE320197C DE1919320197D DE320197DD DE320197C DE 320197 C DE320197 C DE 320197C DE 1919320197 D DE1919320197 D DE 1919320197D DE 320197D D DE320197D D DE 320197DD DE 320197 C DE320197 C DE 320197C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J7/00—Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
- B21J7/20—Drives for hammers; Transmission means therefor
- B21J7/36—Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers
- B21J7/42—Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers operated by rotary drive, e.g. electric motors
- B21J7/44—Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers operated by rotary drive, e.g. electric motors equipped with belts, ropes, cables, chains
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
Description
- Fallwerk mit Hubseil. Bei den Fallwerken, welche zum Paketieren von Eisen- und Metallschrott dienen, macht sich der Übelstand bemerkbar, daß der den Fallbär hebende Riemen häufig ersatz-bzw. reparaturbedürftig ist. Der Grund hierfür liegt in der starken Beanspruchung durch Reibung des Riemens auf der Hubrolle, die sich beim Niedergleiten des Riemens, während des Bärfallens in entgegengesetztem Sinne, als es der Gleitrichtung entspricht, dreht. Ganz abgesehen von den durch diese Defekte verursachten Betriebsstörungen ist der Betrieb der bisherigen Hämmer- bzw. Fallwerke- deshalb als unwirtschaftlich zu be- trachten, weil durch den 'verhältnismäßig hohen Riemenverschleiß die an und für sich knappen Riemenbestände anderen wichtigen Zwecken entzogen werden.
- Für die Ausführung vorliegender Konstruktion war die Beseitigung dieses Übelstandes der Hauptzweck; sie stellt ein Fallwerk dar, welches unter Vermeidung eines Hubriemens dem gleichen Zweck - der Schrottpaketierung - dient. Gleichzeitig weist sie aber im Vergleich zu den bereits bekannten Fallwerken den- Vorteil auf, daß der Bär beim Niederfallen seinen Hubriemen nicht mit sich nachzieht, sondern daß derselbe, aus bestimmter Höhe selbsttätig von diesem entkuppelt, frei niederfällt. Hierdurch bleibt dem Bär der Teil der Fallenergie erhalten, welcher sonst durch Nachziehen seines Hubriemens verloren geht.
- Auf der Zeichnung ist zu erkennen, .daß der Fallbär B vermittels eines lösbaren Greifers a, a1 mit dem Greiferschlitten A verbunden ist. Bär und Schlitten werden in dem Geriist C in geeigneter Weise geführt. her untere Teil dieses Gerüstes ist wie bei den bisheriger. Paketierungshärnmern als Schacht S ausgebildet, in welchem der Schrott durch die Fallwirkung des Bärs zu Paketen geformt wird..
- Der Arbeitsvorgang dieses Fallwerkes verläuft -"vie folgt: Die auf dem Fallgerüst C gelagerte Welle wird durch die Riemenscheibe g in Umdrehung gesetzt und dreht den Reibkegel in. Wird dieser Kegel in vermittels des Handhebels h in die Reibungsscheibe l gedrückt, so wird diese und die mit ihr verbundene Seil-oder Bandscheibe r ebenfalls gedreht. Hierbei wickelt sich das Seil i oder statt dessen ein Stahlband oder eine Kette um die Scheibe r und der am unteren Ende des Seiles i befestigte Greiferschlitten A wird gehoben. Der Greiferschlitten trägt den aus zwei Winkelhebeln bestehenden Greifer, welcher den Bär mit den Greiferarmen a und ai faßt und festhält. Schlitten A nimmt den Bär -beim Aufwärtsgang mit und zwar soweit, bis die beiden Arme b und b,. des Greifers . sich gegen die im Gerüst C fest gelagerten Rollen o legen. Beim weiteren Aufstieg von A werden die Arme b und b1 nach unten gedrückt und der Greifer öffnet sich für die Freigabe des Bärs. Gleichzeitig stößt der Schlitten A gegen die Rolle s und betätigt die Ausrückung der Reibungskuppelung 1, in sowohl als auch die Bremse f, durch welche der Schlitten A fest in der Höhe gehalten wird. Soll der Bär für den nächsten Fall gehoben werden, so wird die Bremse f gelüftet und der Schlitten A senkt sich infolge seines Eigengewichtes so tief, daß der Greifer den Steg h des Bärs fallt, wobei die Feder p die Greiferarme a und a, zusammenzieht. Vier, an den 4 unteren Ecken des Schlittens A vorgesehene Knaggen q stoßen beim Senken von A auf den oberen Rand der Bärwandung w und verhindern- ein zu tiefes Senken des Schlittens.
Claims (1)
- PATENT-ANsPRUcH: Fallwerk mit Hubseil zur Paketierung an Eisen- und Metallschrott, gekennzeichnet durch einen Freifallbär, welcher durch einen im selben Gerüst sich führenden Greifersclitten (a) selbsttätig gefaßt, gehoben und in bestimmter Höhe von diesem zum Fall entkuppelt wird, wobei gleichzeitig der Reibungsantrieb gelöst und eine Bremse zur Wirkung gebracht wird, welche den Greiferschlitten so lange in der Höhe festhält, bis er durch Lösen der- Bremse für ein wiederholtes Heben des Bärs gesenkt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE320197T | 1919-05-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE320197C true DE320197C (de) | 1920-04-12 |
Family
ID=6153675
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919320197D Expired DE320197C (de) | 1919-05-17 | 1919-05-17 | Fallwerk mit Hubseil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE320197C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN114192276A (zh) * | 2021-11-26 | 2022-03-18 | 徐爱秀 | 一种建筑垃圾用筛分设备 |
-
1919
- 1919-05-17 DE DE1919320197D patent/DE320197C/de not_active Expired
Cited By (1)
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| CN114192276A (zh) * | 2021-11-26 | 2022-03-18 | 徐爱秀 | 一种建筑垃圾用筛分设备 |
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