DE317110C - - Google Patents

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DE317110C
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bearings
tooth pressure
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H1/00Toothed gearings for conveying rotary motion
    • F16H1/02Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H1/20Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving more than two intermeshing members
    • F16H1/206Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving more than two intermeshing members characterised by the driving or driven member being composed of two or more gear wheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)
  • Hydraulic Motors (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 17. DEZEMBER 1919
KLASSE 47h GRUPPE
Zur Ausgleichung und Verteilung des Zahndruckes zwischen den Teilen mehrfach gelagerter Zahnräder ist bereits vorgeschlagen worden, die Räder in einen Rahmen einzubauen, welcher als Ganzes beweglich oder mittels einer unter Druck stehenden Flüssigkeit schwebend derart angeordnet ist, daß er sich.zum Ausgleich von einseitig wirkendem Zahndruck unter beliebigem Winkel einstellen kann. Dabei handelt es sich stets um einen festen Rahmen, auf dem die Lager befestigt sind. Einrichtungen dieser Art lassen den erstrebten Ausgleich des Zahndruckes zwischen den einzelnen Teilen des Zahnrades nur in höchst unvollkommenem Maße erreichen. Denn der Rahmen stellt sich nur als Ganzes, den auf ihn wirkenden Kräften nachgebend, in eine Gleichgewichtslage ein, ohne daß dabei ein vollständiger Ausgleich des Zahndruckes zwischen den einzelnen Teilen des Rades stattfindet.
Mit einer Einrichtung gemäß der Erfindung wird dagegen unter allen Umständen ein Ausgleich des Zahndruckes zwischen den einzelnen Teilen bei mehrfach gelagerten Zahnrädern erzielt. Das Wesentliche der Einrichtung besteht darin, daß die Lager je freien verschiebbar angeordnet sind und durch selbsttätig wirkende Kräfte so eingestellt werden, daß die zwischen ihnen liegenden Zahnradabschnitte gleichen Zahndruck ausüben oder erleiden. Die einstellenden Kräfte können dabei für jedes Lager für sich und unabhängig von den auf die benachbarten Lager wirkenden, beispielsweise durch Federn hervorgebracht werden. Die einzelnen Lager können aber auch durch bewegliche Zwischenglieder miteinander verbunden werden, durch welche die Verschiebung eines Lagers auf die benachbarten derart übertragen wird, daß eine gleichmäßige Verteilung des Zahndruckes über die zwischen den Lagern befindlichen Zahnradteile bewirkt wird. Als Zwischenglied zwischen den Lagern kann auch eine Druckflüssigkeit dienen, welche über Druckkolben die Verschiebung der Lager bewirkt. Die Zeichnung zeigt Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes als Beispiele. Bei sämtlichen sind die Ritzelwellen mit a, die Lager mit b und die zwischen diesen liegenden Teile der Ritzel mit c bezeichnet. Die Lagerkörper sind in den Führungsstücken d verschiebbar.
Fig. ι stellt eine Einrichtung dar, bei welcher die einstellenden Kräfte durch Federn i hervorgebracht werden, welche auf die verschiebbaren Lager einwirken und die zwischen den Lagern befindlichen Ritzelabschnitte gegen das in diese eingreifende Rad anpressen. Die Einstellung jedes Lagers findet dabei für sich und unabhängig von der Einstellung der benachbarten Lager statt.
Fig. 2 zeigt eine Einrichtung, bei welcher die Lager auf durch Gelenke f verbundenen Stangen e ruhen. Diese sind in Zickzackform zwischen den verschiebbaren Lagerkörpern b
und einem festen Widerlager so eingebaut; daß ihre gelenkigen Verbindungspunkte je- , weil-s abwechselnd sich gegen einen Lager-, körper und gegen das AViderlager legen. Wird ein Ritzelteil höher belastet, so übt er auf die ihn tragenden Lagerkörper einen höheren Druck aus, welcher sich auf die betreffenden Gelenke überträgt. Diese Gelenke weichen infolgedessen zurück, so daß durch die anliegenden Stangen e ein Druck in entgegengesetzter Richtung auf die benachbarten Lagerkörper ausgeübt wird und die zwischen ' den anderen Lagern liegenden Teile des Ritzels sich entsprechend höher.belasten.
An Stelle gelenkig verbundener Stangen können auch Prismen oder Kugeln, die verschiebbar angeordnet sind, in an sich bekannter Art zum Übertragen der Druckkräfte von einem Lager zu den andern benutzt werden. Fig. 3 zeigt eine Einrichtung dieser Art. Hier erfolgt die Überleitung der Druckkräfte mit Hilfe von prismatischen Zwischenstücken k, welche mit ihren schräg abgeschnittenen Seitenkanten an entsprechend geformte Flächen des Lagerkörpers sich derart anlegen, daß durch seitliches Pressen der Zwischenstücke k mittels Schrauben I eine Keilwirkung auf den Lagerkörper entsteht, \velche den anliegenden Ritzelteil an das eingreifende Zahnrad preßt. Bei der Einrichtung nach Fig. 3 ist die Anordnung der druckausgleichenden Zwischenstücke auf zwei entgegengesetzten Seiten des Ritzels getroffen, um die Zahnräder ebensowohl im Vorwärts-' als auch im Rückwärtsgang betreiben zu können.
Die Einrichtung kann auch so getroffen werden, daß nicht Druck-, sondern Zugkräfte auf die einzelnen Lager ausgeübt werden.
Für die Anwendung der Erfindung ist es ferner gleichgültig, ob die einzelnen Teile des Ritzels auf durchgehender Welle sitzen oder durch feste oder bewegliche Kupplungen miteinander verbunden sind.

Claims (3)

P ATENT-An Sprüche:
1. Einrichtung zur gleichmäßigen Verteilung des Zahndruckes bei mehrfach unterteilten und mit Zwischenlagern versehenen . Ritzeln an Zahnrädergetrieben mit hoher Übersetzung, dadurch gekennzeichnet, daß ohne gegenseitige starre Verbindung je für sich verschiebbar angeordnete Lager durch selbsttätig wirkende Kräfte so eingestellt werden, daß die zwischen ihnen liegenden Ritzelteile gleichen Zahndruck ausüben.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ritzellager (b) auf Federn (i) ruhen, so daß die Einstellung jedes Lagers für sich und unabhängig von der Einstellung der benachbarten Lager erfolgt.
3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (b) durch bewegliche Zwischenglieder (e, k) miteinander verbunden sind, welche die \^erschiebung eines Lagers auf die benachbarten derart übertragen, daß. eine gleichmäßige Verteilung des Zahndruckes über die zwischen den Lagern befindlichen Zahnradteile bewirkt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichntangen.
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