DE315696C - - Google Patents

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DE315696C
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compressed air
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/20Arrangements of devices for charging
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
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    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/21Arrangements of devices for discharging

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

Die bisher verwandten Schachtöfen mit Druckluftbetrieb zum Brennen von Kalk, Zement u. dgl. haben den Nachteil, daß beim Entleeren des Brenngutes auch Druckluft austritt, wodurch eine lästige und gesundheitsr schädliche Staubbildung verursacht wird. Die vielfach angewandten Verschlüsse durch Klappen, Zellenräder u. dgl. erfüllen ihren Zweck nur unvollkommen und sind teuer und unzuverlässig.
Diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung vermieden, deren Wesen darin besteht, daß in den das Brenngut aufnehmenden Entleerungstrichter Druckluft in der Weise geblasen wird, daß in dem Auslaß Unterdruck entsteht. Dadurch wird erreicht, daß wohl das Brenngut, nicht aber die staubhaltige Luft austreten kann.
In Fig. ι bis 3 sind drei beispielsweise Ausführungsformen von Vorrichtungen zur Ausführung des neuen Verfahrens dargestellt.
In Fig. ι ist α der das Brenngut aufnehmende Entleerungstrichter, der an seinem unteren Ende in einen zylindrischen Stutzen übergeht.
In der Mittelachse dieses Stutzens liegt die Düse b mit darüber angebrachtem Streukegel c, der in seiner Höhenlage einstellbar sein kann.
Durch den Austritt der Preßluft aus der Düse
und infolge ihres Anprallens gegen den Streukegel., wird in dem zylindrischen Stutzenraum eine Saugwirkung nach oben hervorgerufen.
Nach Fig. 2 sind mehrere Düsen b seitlich unter einem steilen Winkel zur Stutzenwand angebracht. Während bei der ersten Ausfühnmgsform eine Verstopfung der Düsenmündung durch Anbringung des Prallkegels c verhindert wird, geschieht dies bei der zweiten Ausführungsart durch Anordnung von Schutzflächen d. Der Vorteil dieser Ausführung besteht in der wesentlichen Vergrößerung des Austrittsquer-Schnitts für das Brenngut.
Anstatt die Preßluft durch mehrere Düsen austreten zu lassen, kann man sie auch durch einen zweckmäßig kegelförmig gestalteten Ringschlitz in den Entleerungstrichter einführen, wie Fig. 3 zeigt, e ist die Windkammer, die von einem ausgebauchten Mantelkörper f und einem im Innern dieses Mantelkörpers befindlichen, in der Höhenlage verschiebbaren Hohlzylinder g gebildet wird. Infolge dieser Verschiebbarkeit des Hohlzylinders, die hier beispielsweise in einfachster Weise durch Anbrin-.gung von Langlochschrauben angedeutet wird, ist es möglich, je nach Belieben einen größeren oder M kleineren ringförmigen Austrittsquerschnitt h für die in der Kammer e befindliche Preßluft zu schaffen und so Luftpressung, Luftmenge und Saugwirkung zu regeln. Zweckmäßig werden die den Ringschlitz bildenden Flächen.* und k des Mantelkörpers f und des Hohlzylinders g kegelförmig gestaltet.

Claims (5)

  1. P ATENT-Ansprüche:
    :. i. ' Verfahren zur Staubverhütung beim Entleeren von Schachtöfen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß in den das Brenngut aufnehmenden Entleerungstrichter Druckluft injektorartig eingeblasen wird, so daß in der Auslaßmündung des Entleerungstrichters Außenluft angesaugt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Ver-
    fahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mitten im Auslaß des Entleerungstrichters (a) eine Druckluft zuführende Düse (b) mit oder ohne darüber befindlichem feststehenden oder verstellbaren Streukegel (c) angeordnet, ist.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich im Auslaßstutzen des ■Entleerangstrichters eine oder mehrere Düsen (b) mit darüber befindlichen Schutzflächen (d) angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung des Preßwindes durch einen zweckmäßig kegelförmig gestalteten Ringschlitz (A) geschieht, der durch die Ringflächen (i und k) eines äußeren Mantelkörpers (f) und eines in diesem Mantelkörper befindlichen Hohlzylinders (g) gebildet wird.
  5. 5. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vergrößerung oder Verkleinerung des Ringschlitzquerschnittes (Ii) der in dem Mantelkörper (f) befindliche Hohlzylinder (g) in Richtung seiner senkrechten Achse verschiebbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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