DE315373C - - Google Patents

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DE315373C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L5/00Blast-producing apparatus before the fire
    • F23L5/02Arrangements of fans or blowers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Supply (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 4. NOVEMBER 1919
Die Erfindung hat den Zweck, für Feuerungen jeder Art, z. B. Schmiedefeuer, Glüh- und Härteöfen, Gaserzeuger usw., den Gebläsewind selbsttätig zu erzeugen. Sie besteht darin, daß durch die Abhitze der Feuerungen ein Heißluftmotor angetrieben wird, dessen wärmeaufnehmender Teil in einem Nebenkanal der Feuerungen liegt, welchem' die Abhitze in regelbarer Menge zugeführt
ίο wird. Der Heißluftmotor liefert dann die Kraft zum Antrieb des.Gebläses.
Es sind ähnliche Einrichtungen bekannt, jedoch haben diese den Nachteil, daß diese zum Betriebe der Gebläse noch einen Dampf- oder Luftkessel mit vielen anderen Nebenapparaten benötigen, die dann durch ihre ganze Anordnung noch konzessionspflichtig sind. Durch die komplizierte Anordnung von Dampfkesseln bei anderen Einrichtungen ist die Verwendungsmöglichkeit eine sehr beschränkte. Die Inbetriebsetzung ist sehr umständlich und nimmt längere Zeit in Anspruch. Bei Schmiedefeuer ist der obere Teil durch Anordnung eines Dampfkessels vollständig verbaut, so daß das Einlegen von Schmiedestücken ins Feuer auf ein bestimmtes Maß beschränkt bleibt. Ferner bringen die bisherigen Einrichtungen leicht Betriebsstörungen und Gefahren mit sich, so daß an eine absolute Betriebssicherheit. nicht zu denken ist.
Diese Übelstände werden durch die Erfindung beseitigt, nach welcher der wärmeaufnehmende Teil des Motors in einem Nebenkanal zum Abgaskanal liegt. Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung an einem Schmiedefeuer (Fig. 1) und an einem Glüh- und Härteofen (Fig. 2) dargestellt. Bei dem Schmiedefeuer ist α der eigentliche Feuerraum, b der Heißluftmotör, c der Ventilator, d der wärmeaufnehmende Teil des Heißluftmotors, e ist ein Nebenkanal, in welchem der Wärmeaufnehmer d untergebracht ist, e1 ein Verbindungskanal zwischen dem Feuerraum α und dem Nebenkanal e. /ist ein Abzugskamin, mit einer Drosselklappe g. i ist die Windleitung mit der Drosselklappe h. k und I sind Reinigungsklappen, ni ist ein Verschlußdeckel für den Feuerraum.
Der-Arbeitsgang der selbsttätigen Winderzeugung ist folgender:
Man öffnet Jdie Drosselklappen g und h, zündet im Feuerraum α ein kleines Holzspänefeuer an und verschließt denselben von oben mit dem Deckel in. Die Rauchgase müssen jetzt durch den Verbindungskanal ex, den Nebenkanal e durchziehen und gelangen durch den Abzugskamin / ins Freie. Da der Nebenkanal e, welcher den .wärmeaufnehmenden Teil d des Heißluftmotors Zj aufnimmt, durch den Kanal.el in direkte Verbindung mit dem Feuerraum α steht, ist der Wärmeaufnehmer d in einigen Alinuten so heiß geworden, daß dieser imstande ist, die aufgenommene Wärme 6g dem Heißluftmotor b abzugeben. Der Heißluftmotör fängt langsam an zu laufen und der von demselben angetriebene Ventilator c bläst

Claims (2)

den erzeugten Wind durch die Windleitung i in das Feuer. Letzteres fängt stärker an zu brennen; dadurch wird dem Wärmeaufnehmer mehr Wärme zugeführt und der Motor läuft schneller. Jetzt beginnt man mit dem Auffüllen von Kohle oder Koks. Der Deckel m wird entfernt, und das Schmiedefeuer ist betriebsfertig, wobei ein Teil der dem Feuer entströmenden Wärme fortwährend durch den ίο Nebenkanal e strömt und dem wärmeaufneh- ■ menden Teil des Motors die nötige Betriebswärme zuführt. Die Wärmemenge wird durch die Drosselklappe g· geregelt, indem man diese mehr oder weniger öffnet. Der Gebläsewind wird durch die Drosselklappe/1 geregelt. Die Reinigungsklappen k und / dienen zum Entfernen der Asche. An dem in Fig. 2 zur Darstellung gebrachten Glüh- und Härteofen ist der wärmeaufnehmende Teil d'es Heißluftmotors ebenfalls in einen Nebenkanal i eingebaut. Bei Gaserzeugern und anderen Feuerungen findet dieselbe Anordnung statt. P ate ν τ-An Sprüche:
1. Selbsttätiges Gebläse für Feuerungen und Gaserzeuger, welches durch einen mit der Abhitze der Feuerung betriebenen Heißluftmotor angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der wärmeaufnehmende Teil des Motors in einem Nebenkanal lieg!, welchem die Abhitze in regelbarer Menge zugeführt wird.
2. Selbsttätiges Gebläse nach Anspruch 1 für Schmiedefeuer, dadurch gekennzeichnet, daß der Nebenkanal und der Motor an dem .Feuerbecken eines Schmiedefeuers unter der Herdplatte angeordnet sind. .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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