DE3145244C2 - Steuervorrichtung an Gas- oder Ölbrennern für Heizanlagen - Google Patents

Steuervorrichtung an Gas- oder Ölbrennern für Heizanlagen

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Abstract

Für die Flammenüberwachung und Zündung, zur Kontrolle des Betriebs bei kohlenwasserstoffbeheizten Heizanlagen, ja sogar für die automatisierte Betriebsführung sind zahlreiche technische Lösungen bekannt. Diese sind meistens komplizierte Automatiken, die aus wärmeempfindlichen diskreten Elementen verfertigt eine sorgfältige Anordnung, Wärmeabschirmung und Kühlung oder Belüftung, den häufigen Austausch der Bestandteile beanspruchen oder infolge der höheren Spannungen (Photozelle, Ionisationsflammenwächter) mit Berühungsgefahr verbunden sind. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, die zur Zündung, Flammenüberwachung solcher Heizanlagen, sogar bei einer lockeren Aufsicht auch zur Betriebsführung geeignet ist; in der Vorrichtung werden auch bei einer höheren Betriebstemperatur funktionierende Elemente verwendet; als Fühler ist eine aus Siliziumgrundstoff mit Planartechnologie verfertigte photoelektrische Zelle vorgesehen, wobei zur Änderung deren Charakteristik Bestandteile vorhanden sind, unter Zuhilfenahme deren der Empfindungsbereich in der Abhängigkeit der Wellenlänge der wahrgenommenen Strahlung eingestellt werden kann. Die Empfindlichkeit der Vorrichtung kann gleicherweise eingestellt werden, auf diese Weise können durch die Beseitigung der sich aus den sekundären Erscheinungen der Heizung ergebenden Strahlwirkungen die Ausschaltgeschwindigkeit der Flammenüberwachung und dadurch die Betriebssicherheit bedeutend erhöht werden.

Description

Die Erfindung geht aus von einer Steuervorrichtung an Gas- oder Ölbrennern für Heizanlagen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Für die Zündung und Flammenüberwachung von entweder Gas oder öl beheizten Heizanlagen sind zahlreiche technische Lösungen bekannt, durch die aus sicherheitstechnischen Gründen ein Abreißen oder Erlöschen der Flamme und damit eine Unterbrechung der kontinuierlichen Feuerung vermieden werden soll und für den Fall, daß ein solches unbeabsichtigtes Erlöschen der Flamme auftritt, verhindert werden soll, daß sich explosive Gasgemische bilden. Zu diesem Zweck arbeiten die verwendeten lichtempfindlichen Flammendetektoren mit Thermoelementen oder Fotozellen, Fotowiderständen, Fototransistoren u. dgl., die jedoch oftmals nicht nur eine geringe Lebensdauer besitzen, da sie zumindest teilweise bei ihrer Überwaehungsfunktion ständig der Flamme ausgesetzt sind, sondern auch vergleichsweise langsam reagieren, d. h., falls die Flamme erlischt, die Brennstoffzufuhr nicht schnell genug stoppen. Dazu kommt, daß Fotozellen eine verhältnismäßig hohe Speisespannung erfordern und außerdem einen komplizierten Signalverarbeitungsschaltkreis, während Halbleiterfühler, Fotowiderstände, Fototransistoren u.dgl. auf Schwankungen der Umgebungstemperatur zu empfindlich reaeieren.
So arbeitet eine bekannte Brennersteuerung (DE-OS 24 29 289) bei der Überwachung der Flamme mit einem Fotowiderstand und mit Hilfe eines Analogverstärkers innerhalb der Signalverarbeitung dieses Widerstandes, wobei eine Auswahl des Spektralbereiches nicht möglich ist Die Zündung der Flamme erfolgt auch nicht elektronisch mit einem vorgeschaltetere ZeitglK*d, sondern mit Hilfe eines Bimetallelementes.
Bei einem anderen bekannten Flammendetektor (DE-OS 29 15 884) erfolgt die Erfassung der Flamme ebenfalls mit Hilfe eines Fotowiderstandes, während die Signalverarbeitung in einem aus digitalen Elementen gebildeten Schaltkreis geschieht wobei zur Auswahl des Spektralbereiches optische Filter verwendet werden.
Bei einem weiteren bekannten Flammenwächter (DE-OS 2439 812) wird ein Flammendetektor als strahlungsempfindliches Element benutzt, das aber ein passives Bauelement ist beispielsweise ein Widerstand oder Kondensator, der sich in Abhängigkeit von der Strahlung der Flamme ändert und zu einem Schaltkreis mit analogem Verstärker gehört Auch in diesem Fall kommt ein Transistor zum Einsatz, dessen Steuerspannung sich nicht nur in Abhängigkeit von dem Widerstand des Flammendstektors ändert, sondern auch von anderen verschiedenen Umgebungsparametern, so daß der Transistor keine konstante, für einen verläßlichen Betrieb des Flammenwächters erforderliche Schwellenspannung aufweist
Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, die Steuervorrichtung der gattungsgemäßen Art so auszubilden, daß mit ihr nicht nur die Zündung bzw. wiederholte Zündung des Brennstoffgemisches, sondern auch die Überwachung der Flamme nach der Zündung des Gemisches bei höheren Temperaturen bis etwa 200°C unter Verwendung einer geringeren Anzahl von Schaltungselementen bzw. weniger empfindlichen Schaltungselementen möglich ist afs dies bisher der Fall gewesen ist, wobei darüberhinaus die Betriebssicherheit aufgrund des vereinfachten Aufbaus der Steuervorrichtung so erhöht werden soll, daß ihr Einsatz insbesondere in automatisch arbeitenden Feuerungsanlagen über lange Zeit eine ausreichende Betriebssicherheit garantiert. Diese Aufgabe wird gemäß dem Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst.
Die wesentlichen Vorteile der erfindungsgemäßen Konstruktion bestellen darin, daß die Fotodiode im Gegensatz zum Fotowiderstand selbst Strom erzeugt dessen Intensität der Beleuchtungsstärke proportional ist.
Da diese Diode keine Hilfsenergie benötigt, können die erzeugten Signale über eine große Entfernung übertragen werden, beipsielsweise über mehrere hundert Meter und nicht nur zwanzig bis dreißig Meter wie bei den bekannten Konstruktionen. Desweiteren ist die aus SiIizium mit Hilfe der Planartechnologie hergestellte Fotodiode bis zu Temperaturen von etwa 200" C arbeitsfähig und nicht nur bis zu etwa 70 oder 80° C wie die bekannten fotoelektrischen Widerstände. Darüberhinaus ist die Fotodiode im ganzen Bereich des sichtbaren und un-
eo sichtbaren Lichtes, also sowohl im ultravioletten als auch im sichtbaren und im infraroten Strahlungsbereich, funktionsfähig.
Die Signalverarbeitungsschaltung der Vorrichtung arbeitet nach dem Prinzip der digitalen Datenverarbeitung, wobei das von der Fotozelle ausgesandte Signal so verarbeitet wird, daß bei Anwesenheit einer Flamme ein positives Digitalsignal erzeugt wird und dann, wenn keine Flamme vorhanden ist, ein Signal entgegengesetzter
Polarität, also ein negatives Signal. Dies bedeutet eine wesentliche Erhöhung der Betriebssicherheit der gesamten Heizungsanlage.
Der verwendete Leitungstreiber ist mit einer integrierten Schaltung versehen und kann zwei Fotodioden bedienen, wodurch eine erhebliche Vereinfachung der Überwachung mehrerer Rammen erreichbar ist.
Der sogenannte Schwellenwertverstärker eröffnet die Möglichkeit, das Erfassungsspektrum selektiv zu ändern, wodurch die Steuervorrichtung dem Flammentyp angepaßt werden kann. Es ist also möglich, sowohl gelbe ölflammen als auch blaue Gasflammen sowie farblose Flammen von Gasen mit hohem Inertanteil zu Oberwachen. Letztere Möglichkeit ist vor allem in den Ländern wichtig, in denen viele Gasquellen mit über 60%-igem Kohlendioxydgehalt industriell benutzt werden, beispielsweise in der Glasindustrie.
Die Zündung der Flamme erfolgt bei der Vorrichtung durch ein elektronisches Element, das, gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform, mit einem elektronischen Zeitglied verbunden ist, welches Bestandteil des digitalen Systems der Signalverarbeitungsschaltung ist
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in den Figuren dargestellt Es zeigen:
F i g. 1 ein Schaltschema für die erfindungsgemäße Steuervorrichtung und
F i g. 2 die Kennlinie der Siliziumplanar-Fotodiode.
- Im Strahlenweg der Lichtstrahlen, die in die an der Grenzfläche 2 der Heizanlage vorhandene Öifnung gelangen, befindet sich eine Siliziumplanar-Fotodiode 3, deren einer Pol über einen variablen Widerstand 4 an den Eingang eines Schwellenwertverstärkers 5 und den Teilpunkt einer Teilerkette geführt ist, bestehend aus einem Widerstand 6 und einer Diode 7. Der Ausgang des Schwellenwertverstärkers 5, der durch einen Schmidt-Trigger oder jede andere Schaltung mit digitalem Ausgang gebildet werden kann, ist an den Eingang des integrierten Leitungstreibers 8 angeschlossen.
Dieser ar sich bekannte im Vergleicherbetrieb arbeitende Leitungstreiber 8 ist ein für rechentechnische Zwecke ausgerüsteter, für Signalübertragung über Leitungen geeigneter Antrieb, der gegenüber Umgebungstemperatur und Schwankungen der Speisespannung in hohem Maße unempfindlich ist, eine hohe Geräuschunterdrückung und Treiberfähigkeit für Leitungen mit niedrigem Widerstand und einen inneren Kurzschlußschutz aufweist. Sein Ausgangssignal wechselt bei Änderung des Eingangssignals die Polarität.
Zwischen dem Ausgang des integrierten Leitungstreibers 8 und der Null-Leitung der Speisespannungsquelle sind zwei antiparallel geschaltete lichtemittierende Dioden 9, 10, geschaltet, die zweckmäßigerweise unterschiedliche Farben besitzen. Der Ausgang des integrierten Leitungstreibers 8 ist über einen variablen Widerstand 11 an den Eingang eines im Schaltbetrieb arbeitenden ersten Verstärkers 12 geführt, dessen Ausgang über die Wicklung des Relais 13 an der positiven Speisespanung liegt, und zwar hinter dem Zeitglied 14. An dieser Stelle ist auch das in der Brennstofförderleitung 21 eingesetzte Magnetventil 20 angeschlossen, gefolgt von dem Signalgenerator 22, dessen Steuerelektrode über das im Ruhezustand geschlossene Kontaktpaar 26 des Relais 13 gesteuert wird. Der Ausgang des Signalgenerators 22 ist an den Eingang eines im Schaltbetrieb arbeitenden zweiten Verstärkers 23 angeschlossen, dessen Ausgang wiederum an die Primärwicklung des Hochspannungstransformators 24 der Zündeinheit angeschlossen ist. Der Hochspannungstransformator 24 kann ein zur Zündung der Kraftfahrzeuge dienender, handelsüblicher Transformator sein, wobei die Hochspannung von der Sekundärseite, zweckmäßigerweise durch ein bei Kraftfahrzeugen übliches Zündkabel, über den Zündausgang 25 an eine der im Feuerraum vorhandenen Zündelektroden geführt ist, wobei die andere Elektrode selbstverständlich geerdet ist
Die Vorrichtung wird über die Speisespannungsquelle 31, die Sicherung 32 und einen hier nicht dargestellten ίο Netzhauptschalter von dem Transformator 33 und dem Gleichrichter 34 mit Strom versorgt, wobei letztere eine negative Leitung, eine Null-Leitung und eine positive Leitung aufweist Die gesamte Speisespannung wird von der zwischen der negativen und der positiven Leitung liegenden Spannung geliefert, während die Null-Leitung zur Speisung der im obigen mit 3 bis 10 bezeichneten Elemente des Schaltkreises dient
An den positiven Ausgang des Gleichrichters 34 ist der im Ruhezustand geöffnete Startknopf 15 angeschlossen, der von einer Leitung C(V"r das im Ruhezustand geöffnete Kontaktpaar 27 des Relais 13 kurzgeschlossen wird, an die sich über den im Ruhezustand geschlossenen Abstellknopf 16 der Eingang des Zeitrelais 14 anschließt, wobei einer der Ausgänge des letzteren. zvx Ausgangsklemme 17 zwecks Steuerung der technischen Einrichtungen, beispielsweise des Ventilators, geführt wird.
Falls die Brennstofförderleitung 21 so groß ist, daß zu ihrer Schließung das Magnetventil 23 ungeeignet ist, könnte zur Erreichung der entsprechenden elektrischen Leistung ein an der Netzspannung liegendes Magnetventil oder ein mit einer Spannung betriebenes Magnetventil verwendet werden, die die Speisespannung übersteigt In diesem Fall verfügt die Vorrichtung über ein in gestrichelten Linien dargestelltes Hochspannungsleitungssystem, während sonst in der Zeicunungsfigur ein Netzspannungssystem dargestellt ist, wobei aber jede vom Transformator 33 abgenommene Spannung verwendet werden könnte. Im betreffenden Fall wird als Startknopf 15 ein im Ruhezustand offener Doppelkreis-Druckknopf verwendet, über dessen eines Kontaktpaar die Hochspannungsleitung geführt ist, wobei jedoch dieses Kontaktpaar von einer Leitung überbrückt wird, in der sich ein im Ruhezustand offenes Kontaktpaar 28 befindet. Die genannte Leitung läuft durch das Zeitrelais 14 hindurch, wobei der Speisestromkreis über die Wicklung des Magnetventils 18 geschlossen wird. Die Benutzung des mit geringer Spannung arbeitenden Magnetventils 20 und des mit höherer Spannung gespeisten Magnetventils 18 für die Brennstofförderleitungen 19, 21 ist alternativ, wobei jede Brennstofförderleilung zur Erfüllung desselben Zweckes dient.
Fails in der Heizanlage die Flamme erlöschen kann, ohne daß dadurch die Feuerung gestört wird, kann die Vorrichtung mit einem Kondensator 29 versehen werden.
Beim Betrieb der in der oben beschriebenen Weise aufgebauten Vorrichtung wird nach dem Einschalten des Netzschalters der integrierte Leitungstreiber 8 und der im Schaltbetrieb arbeitende Verstärker 23 mit Speisespannung versorgt.
Beim Drücken des Startknopfes 15 wird das Zeitrelais, 14 unter Spannung gesetzt, wodurch über die Ausgangsklemme 17 ein Te;> der technischen Einrichtung, beispielsweise der Ventilator, der die Ingangsetzung der Feuerung vorbereitet, so beispielsweise den Feuerraum belüftet, mit Spannung versorgt wird, wobei der Startknopf 15 in seinem eingedrückten Zustand belassen
wird. Nach dem Ablauf der durch das Zeitrelais 14 eingestellten Zeitspanne öffnet das Magnetventil 18 oder 20.
Gleichzeitig wird über die Wicklung des Relais 13 die ganze Anlage unter Spannung gesetzt, wodurch die weitere Punktion sichergestellt ist, vorausgesetzt, daß der Stromkreis des Relais 13 sich auf der anderen Seite schließt, wofür Bedingungen maßgeblich sind, die noch erläutert werden. Wenn das im Ruhezustand geschlossene Kontaktpaar 26 des Relais 13 öffnet, wird der Signalgenerator 22 in Betrieb gesetzt und steuert den im Schaltbetrieb arbeitenden Verstärker 23, der Vierecksignale hoher Induktivität in die Primärwicklung des Hochspannungstransformators 24 der Zündeinheit einspeist. Die in der Sekundärwicklung erzeugte Hochspannung ruft an den Zündelektroden einen kontinuierlichen Funken hervor. Dadurch, daß infolge des öffnens des Magnetventils !S oder 20 der Gas- oder Olstrom ;r· der Brennstofförderleitung IS oder 21 in Gang gesetzt wird, führt der Brenner die Zündung durch.
Bei einer erfolgreichen Zündung gelangen die Lichtstrahlen der Siüziumplanar-Fotodiode 3 durch die in der Grenzfläche 2 der Heizanlage vorhandene Öffnung, wodurch die Fotodiode einen Spannungsimpuls abgibt. Dadurch ändert der integrierte Leitungstreiber 8 die Polarität am Ausgang, wobei das Ausgangssignal des im Schaltbetrieb arbeitenden Verstärkers 12 das Relais 13 geöffnet hält und dadurch die beschriebene Funktion der Vorrichtung sichert. Der sich einstellende Zustand wird solange aufrechterhalten, bis mit Hilfe des Abstellknopfes 16 die Feuerung abgestellt wird oder die Flamme durch irgendeinen Fehler erlöscht, beispielsweise durch zu starken Zug ausgeblasen wird oder der Brennstoffstrom unterbrochen wird. In diesem Fall liefert dann die Siliziumplanar-Fotodiode 3 keinen Fotostrom mehr der Ausgang des Leitungstreibers 8 wechselt wieder die Polarität, und da der im Schaltbetrieb arbeitende Verstärker 12 seine Funktion einstellt, fällt das Relais 13, wodurch die Anlage stromlos wird und die Feuerung vollkommen abgestellt wird.
Eine ähnliche Wirkung entsteht auch dann, wenn in der von der Siliziumplanar-Fotodiode 3, dem Schwellenwertverstärker 5, dem Widerstand 6 und der Diode 7 gebildete Brückenschaltung ein Element entweder infolge eines Kurzschlusses oder einer Unterbrechung schadhaft wird. Auch in diesem Fall wechselt der Ausgang des integrierten Leitungstreibers 8 die Polarität, wodurch die Vorrichtung dasselbe Fehlersignal wahrnimmt, das dann entsteht, wenn das Feuer erlischt, so daß auch in dieseiii Fall die hier beschriebene Steuervorrichtung ihre Sicherheitsfunktion erfüllt
In diesem Zusammenhang wäre noch die Funktion der variablen Widerstände 4 und 11 zu erläutern. Die spektrale Empfindlichkeit der entsprechend gewählten Siliziumplanar-Fotodiode 3 ist in F i g. 2 dargestellt, wobei im Sperrspannungszustand der Diode der Quotient IR/fRmals unabhängige Veränderliche zu betrachten ist Wie ersichtlich, erreicht die Fotodiode die höchste Empfindlichkeit im Infrarotbereich 39, während im blauen Bereich 35 die Empfindlichkeit am geringsten ist und über den grünen Bereich 36, den gelben Bereich 37 und den roten Bereich 38 etwa linear ansteigt. Mit Hilfe des veränderlichen Widerstands 4 läßt sich der Spitzenwert der Kennlinie auf die Grenzlinie 40 beschränken, wodurch der Empfindlichkeitsbereich der Fotodiode 3 des Regelbereiches 4 durch entsprechende Auswahl des Widerstandes 4 geändert werden kann.
Es ist ersichtlich, daß beispielsweise bei einem Wert von IR/IRmax = 0,4 der Empfindlichkeitsbereich innerhalb der Wellenlängen zwischen 500 und llOOnm beinahe linear ist, so daß eine solche Änderung der Charakteristik auch eine Änderung der Empfindlichkeit mit sich bringt. Der veränderliche Widerstand 11 hat die Aufgabe, diese Änderung zu kompensieren, wodurch die geeignete Verstärkung im weitest möglichen Bereich sichergestellt werden kann.
Im Hinblick darauf, daß bei der Änderung des Zu-
in stands des integrierten Leitungstreibers 8 die Polarität des Ausgangssignals wechselt, zeigen die antiparallel geschalteten, lichtemittierenden Dioden 9, 10 mit verschiedenen Farben den jeweiligen Zustand der Funktion der Vorrichtung genau an, da die Dioden an die Null-Leitung des Gleichrichters angeschlossen sind. Die Zenerdiode 30 stabilisiert die Speisespannung des Signalgenerators 22.
Von den möglichen Aissführungsformen der im obigen beschriebenen Vorrichtung sollen einige erwähnt werden.
Wenn die der Zündung vorangehende Durchlüftung nicht erforderlich ist, kann das Zeitrelais 14 weggelassen werden. In diesem Fall werden die Zündung und die Brennstoffströmung beim Eindrücken des Startknopfes 15 sofort in Gang gesetzt. Bei einer Heizanlage mit verhältnismäßig kleiner Leistung bietet auch diese Möglich teit eine entsprechende Sicherheit.
Wenn die Speiseleitung 21 einen kleineren Durchmesser aufweist, wird ein Magnetventil 20 mit Niedrigspannung verwendet. In diesem Fall erübrigen sich das in gestrichelten Linien dargestellte Leitungssystem, ferner das Magnetventil 18 sowie das Kontaktpaar 28 des Relais 13. Der Startknopf 15 läßt sich dann mit einem einzigen Stromkreis ausstatten. Auch könnten das Magnetventil 20 und die Leitung 21 aus dem Schaltkreis entfernt werden.
Bei Verdopplung der Siliziumplanar-Fotodiode 3, des veränderlichen Widerstands 4, des Widerstands 6 und der Diode 7, wobei gleichzeitig zwei integrierte Leitungstreiber 8 Verwendung finden oder die handelsübliche, in einem Gehäuse eingebaute Zwillingsversion verwendet wird, oder dann, wenn das Ausgangssignal des aus den aneinandergereihten Schaltungselementen bestehenden Schaltkreises über ein UND-Tor in den integrierten Leitungstreiber 8 geleitet wird, besteht die Möglichkeit einer doppelten Flammenüberwachung. Sollte der Signalpegel des Steuerkreises nicht hoch genug sein, so könnte das Ausgangssignal des integrierten Leitungstreibers 8 über das UND-Tor dem im Schaltbetrieb arbeitenden Verstärker 12 zugeführt weraen. In diesem Fall könnten der Anfang und das Ende eines Reihenbrenners, der beispielsweise Bestandteil einer langen Heizungsanlage ist, oder zwei auf verschiedenen Höhen bzw. Tiefen liegende Punkte des Feuerraumes beobachtet werden. Letzteres ist in Spezialheizanlagen von Vorteil.
Falls die Flamme im Betrieb wiederholt kurzzeitig vom Brenner abreißt und die vielen sich wiederholenden Fehlersignale in der Steuervorrichtung zu einer Störung führen, könnte die Vorrichtung durch die Zwischenschaltung des gestrichelt dargestellten Kondensators 29 in bezug auf die momentanen Fehlersignale unempfindlich gemacht werden. Die Unempfindlichkeitsdauer wird von dem Widerstand 11 und dem Kondensator 29 als Zeitkonstante des RC-Glieds bestimmt
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Steuervorrichtung an Gas- oder ölbrennern für Heizanlagen, die mit einem lichtempfindlichen Flammendetektor, einem mit diesem verbundenen Signalverarbeitungsschaltkreis sowie einer Zündeinheit versehen sind, wobei die Zündeinheit einen elektronisch angetriebenen Hochspannungstransformator aufweist dadurch gekennzeichnet, daß der Flammendetektor mit wenigstens einer SiIiziumpIanar-Fotodiode (3) versehen ist, deren einer Pol über einen variablen Widerstand (4) an einen Schwellenwertverstärker (5) geführt ist, dessen Ausgang zur Signalverarbeitung an einen integrierten Leitungstreiber (8) angeschlossen ist, dessen Ausgang wiederum über einen variablen Widerstand (11) an eine1» ersten Verstärker (12) geführt ist, an dessen Ausgang über ein Relais (13) ein Signalgenerator (22) angeschlossen ist, der einen im Schaltbetrieb arbeitenden zweiten Verstärker (23) steuert, und daß der zweite Verstärker (23) an den Hochspannungstransformator (24) der Zündeinheit angeschlossen ist
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der Signalgenerator (22) über ein mit einem Schaltorgan (65) betätigtes Zeitglied (14) mit der Speisespannungsquelle des Systems verbunden ist.
3. Steuervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spei&spannungsquelle aus einem Transformator (3s) und einem diesen nachgeschalteten Gleichrichter (34) bes 2ht.
4. Steuervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Ausgang des Leitungstreibers (8) und die Null-Leitung des Gleichrichters (34) der Speisespannungsquelle zwei antiparallel geschaltete lichtemittierende Dioden (9, 10) angeschlossen sind.
DE3145244A 1980-11-24 1981-11-13 Steuervorrichtung an Gas- oder Ölbrennern für Heizanlagen Expired DE3145244C2 (de)

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