DE2632473C2 - Brennersteueranordnung - Google Patents

Brennersteueranordnung

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DE2632473C2
DE2632473C2 DE19762632473 DE2632473A DE2632473C2 DE 2632473 C2 DE2632473 C2 DE 2632473C2 DE 19762632473 DE19762632473 DE 19762632473 DE 2632473 A DE2632473 A DE 2632473A DE 2632473 C2 DE2632473 C2 DE 2632473C2
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    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/20Systems for controlling combustion with a time program acting through electrical means, e.g. using time-delay relays
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Description

Kessel, bevor eine Zündung des Kessels bewirkt wird. Dieser Reinigungsvorgang erfordert beispielsweise das Öffnen von Luftabzügen und das Starten von großen Gebläsen, die frische Luft durch den Kessel blasen. Die Reinigungssequenz kann man als eine Unteranordnung mit einer Funktion oder einer logischen Funktion einer typischen Brennersteueranordnung betrachten. Eine andere logische Funktion Ist die Vorzündsequenz, bei der gewisse Bedingungen überprüft werden. Eine dieser Bedingungen ist die Beendigung der bereits erwähnten Reinigungssequenz. Andere Bedingungen sind Sicherheitsbedingungen, die erfüllt sein müssen, bevor die Vorzündsequenz eingeleitet werden kann.
Das Systemkonzepi nach der Erfindung ordnet die Art und Weise um, mit der die Planung und Konstruktion einer kundenbestellten Brennersteueranordnung ausgeführt wird, indem gewisse universell erforderliche Funkln Honen in Betracht gezogen werden und dann für den speziellen Anwendungsfall die Anordnung von gewissen dieser Funktionen modifiziert werden. Wenn der gemeinsame Gegenstand in standardisierten logischen Funktionskarten einschließlich von Extraumlaufwegen für Besonderheiten der verschiedenartigen Anlagen zusammengefaßt wird, kann man eine Brennersteueranordnung für allgemeine Zwecke erstellen und braucht diese Anordnung lediglich unter Bezugnahme auf die besondere Spezifikation einer besonderen Kesselanlage anzupassen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Brennersteueranordnung zu schaffen, die an die meisten derzeit üblichen Kesselanlagen angepaßt werden kann. Dabei soll die Anordnung der Komponenten der Steueranordnung so vereinfacht werden, daß die an die ingenieurmäßige Planung und Konstruktion sowie die an die Fertigung zu stellenden Anforderungen so gering wie möglich sind. Ferner soll die Brennersteueranordnung ausgehend von einer funktlonellen Logikanordnung in eine logische Funktionsanordnung umgewandelt werden.
Nach der Erfindung wird eine Brennersteueranordnung geschaffen, die zum Steuern und Führen eines Heizbrennersystems zur Befeuerung von Ofenteilen von Dampferzeugungsanlagen nach Maßgabe von irgendeiner oder irgendwelchen einer Vielzahl von vorbestimmten Vorschriften oder Teilsystemspezifikationen dient, die beispielsweise Brennstoffsicherheits-, Zünd- oder Abschaltsequenzen betreffen. Die Anordnung enthält eine Vielzahl von Gruppen von logischen Funktionseinrichtungen mit Eingängen und Ausgängen. Die logischen Funktionseinrichtungen sprechen auf ausgewählte Parameter der Systeme an, um Steuer- und Anzeigesignale zu erzeugen. Jede logische Funktionseinrichtung enthält eine Festkörper-Steuerschaltungskarte, um jeweils eine logische Funktion nach Maßgabe der betreffenden Spezifikation oder Vorschrift auszuführen, wie Brennstoffab-
3i) schaltung, Brennerzündung, Brennerabschaltung usw. Jede Steuerschaltungskarte wird so hergestellt, daß sie funktionell Logikschaltungen nach Art von UND-, ODER-, NAND-, NOR-Gliedern usw. enthält. Die funktionellen logischen Schaltungen sind so aufeinander abgestellt, daß sie alle bzw. jeden von verschiedenartigen einzelnen logischen Schritten ausführen können, die standardisierten, Heizbrennersystemen zugeordneten logischen Sequenzen angehören, wenn jede der logischer. Funktionseinrichtungen selektiv mit anderen logischen Funktionseinrichtungen des Heizbrennersystems verbunden 1st. Nach Maßgabe der ausgewählten Verbindungen sieht das System eine vielfache Funktionskartenaustauschbarkeit vor. Dadurch ist es möglich, Heizbrennersysteme von allgemeiner Art zu steuern, die standardisierte Logiksequenzen enthalten, und die auch spezifische Logiksequenzanforderungen enthalten, die einem besonderen System eigen sind.
Die Erfindung wird Im einzelnen in Verbindung mit einem bevorzugten Ausführungsbeispiel an Hand einer Zeichnung erläutert. Es zeigt
Fig. IA ein Blockschaltbild einer typischen Brennersteueranordnung nach der Erfindung für einen flüssigen Brennstoff (Gas und Öl) In Funktionsform,
Fig. IB ein Blockschaltbild einer typischen Brennersteueranordnung nach der Erfindung für einen festen Brennstoff (Kohle) in Funktionsform,
Fig. 2A bis 2C Blockschaltbilder der Komponenten eines Hauptteils einer Brennersteueranordnung nach der Erfindung In Funktionsform, wobei in der Fig. 2A der Brennstoffsicherheitsbetrieb, in der Fig. 2B der Reinigungsbetrieb und in der Fig. 2C der Vorzündbetrieb dargestellt ist,
Fig. 3A bis 3G Blockschaltbilder mit den Komponenten eines zum Steuern und Führen eines einzelnen Brenners und zugehöriger Ausrüstungen dienenden Brennerteils einer Brennersteueranordnung nach der Erfindung in Funktionsform, wobei die F i g. 3A den Brennerbrennstoffabschalt- und Vorzündbetrieb, die F i g. 3B den Zünderbetrieb, die FI g. 3C der. Zündbetrieb, die FI g. 3D den Abschaltbetrieb, die F i g. 3E den Ölkanonenreinigungsbetrieb, die Fig. 3F den Luftregister- oder Luftdämpferbetrieb und die Fig. 3G den Ölumlaufbetrieb zeigt, Fig. 4 ein Blockschaltbild mit den Komponenten eines Meldeteils einer Brennersteueranordnung nach der
Erfindung in Funktionsform,
Fig. 5 ein Blockschaltbild mit den Komponenten eines Brennerexekutivteils einer Brennersteueranordnung nach der Erfindung in Funktionsform,
F i g. 6 eine Ausgestaltung einer logischen Funktionskarte für einen typischen Brennerteil in einer Brennersteueranordnung nach der Erfindung und
Fig. 7A und 7B Beispiele logischer Funktionskarten für spezifische Funktionen, wobei die Fig. 7A eine
«' Brennstoffsicherheitskarte für einen flüssigen Brennstoff und die F i g. 7B eine Ofenreinigungskarte für einen festen Brennstoff zeigt.
Allgemeine Systembeschreibung
(>5 Eine Steuer- und Führungsanordnung nach der Erfindung ist in integrierter Logikschaltungstechnik aufgebaut. Der Aufbau ist aus einer Analyse über die Anforderungen an Unteranordnungen abgeleitet. Die Anordnung enthält eine Anzahl von Gruppen von Schalt- oder Loglkfunktionseinrichtungen, die jeweils für einen bestimmten Teil der Gesamtanordnung die Verantwortung bezüglich der Steuerung und bzw. oder
Führung übernehmen und für die Übermittlung von Nachrichten zu anderen Unteranordnungen Sorge tragen. Jede Logikfunktionseinrichtung Ist auf einer Schaltungskarte mit funktionsmälJig zusammengehörenden Schalloder Logikglledern In Integrierter Technik ausgebildet, die so konstruiert sind, daß sie zur Ausführung dci besonderen Funktion zusammenarbeiten.
In dem funktlonellen Logikkartensystem sind Steuerschaltungen enthalten, die die notwendigen Schaltungsmittel aufweisen, um besondere logische Funktionen auszuführen, wie Hauptbrennstoffschaltung, Zündung usw. Die Eingangssignale zu den Steuerschaltungen betreffen Information bezüglich des Zustands von äußeren Geräten (Ventile, Zünder usw.) als auch von anderen Logikfunktionseinrichtungen. Bei einer Art von Anordnung kann es sein, daß eine besondere Eingangssignalmöglichkeit nicht erforderlich ist oder benutzt wird, während bei einer anderen Art von Anordnung von der betreffenden Eingangssignalmöglichkeit Gebrauch gemacht wird. in Anordnungen, wo es unnötig ist, brauchen daher bestimmte Elemente oder Glieder nicht angeschlossen zu werden. Jede Logikfunktionskarte stellt somit die erforderliche Kapazität bereit, die möglicherweise aber nicht immer ausgenutzt wird. In anderen Fällen kann es vorkommen, daß zusätzliche Eingabemöglichkeiten erforderlich sind. Die Karten weisen daher freie Eingangsverbindungen auf, die es ermöglichen, die Fähigkeit der Steuerschaltung zu erweitern, so daß sie auch zusätzlichen Anforderungen gerecht werden kann. In der Zeichnung |5 stellt die Bezeichnung »κ« die grundsätzliche Anforderung für Kessel- oder Dampferzeugeranlagen dar. In besonderen Fällen können mehr als »n« Eingänge vorgesehen sein. In der folgenden Beschreibung wird daher lediglich ein Beispiel für die Anwendungsmöglichkeit der Erfindung gegeben, und zwar für eine relativ komplexe Anlage. Abweichungen und Abänderungen von dem dargestellten Beispiel sind möglich.
In der Flg. IA Ist eine Anordnung zur Brennersteuerung bzw. Brennerführung dargestellt, die in eine Anzahl von Unteranordnungen unterteilt ist, die eine Haupteinrichtung 1, eine Brennereinrichtung 2, eine Meldeeinrichtung 3 und eine Brennerexekutiveinrichtung 4 umfassen. In der Fig. IB ist eine ähnliche Anordnung dargestellt, die anstelle einer Gas- oder Ölfeuerung von einer Kohlefeuerung Gebrauch macht. Die Brennereinrichtung ist daher durch eine Mühleneinrichtung 2' ersetzt, und es fehlt die Brennerexekutiveinrichtung, da eine vollkommen bedienungslose Steuerung bzw. Führung einer Feststoffbrenneranlage im allgemeinen nicht 2S bevorzugt wird. In den beiden Ausführungsbeispleien sind einander gleiche Teile mit denselben Bezugszahlen und Teile, die verwandte Funktionen ausführen, mit den gleichen Bezugszahlen versehen, die aber noch durch einen hochgestellten Strich kenntlich gemacht sind.
Die Fig. IA und IB zeigen somit typische Anordnungen für Brenneranlagen, die von einem flüssigen (gasförmigen) sowie einem festen Brennstoff Gebrauch machen. Die Anordnungen sind voneinander getrennt gezeichnet, da bei Anlagen für flüssigen Brennstoff und festen Brennstoff verschiedene Steuerprobleme zu bewältigen sind. Die grundsätzliche Arbeltsweise Ist aber gleich.
Die Haupteinrichtung 1 Ist welter In eine Reinlgungs- und Vorzündungseinrichtung 12 sowie eine Brennstoffsicherheitseinrichtung 11 unterteilt. Die Reinigungs- und Vorzündungseinrichtung 12 sowie die Brennstoffsicherheitseinrichtung 11 beziehen sich auf den gesamten Kessel und dienen zur Steuerung der Reinigungs- und Vorzündungsfunktionen von allen Brennern. Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. IA steuert die Brennstoffsicherheitseinrichtung 11 die Öl- bzw. Gaszufuhr zu allen Brennern und liefert geeignete Alarmsignale an die Meldeeinrichtung 3. Die Brennereinrichtung steuert einen Brenner und die in der Zeichnung aufgeführten zugehörigen Funktionen. Die Brennerexekutiveinrichtung 4 sorgt für den automatischen Betrieb der gesamten Anordnung. Die in der Fig. IB dargestellte Anordnung für eine typische Mühlenanlage arbeitet in der gleichen Weise wie die Gas/Öl-Anlage, es liegen allerdings unterschiedliche Sicherheitsanforderungen vor, und die Beziehungen zwischen den Eingängen und den Ausgängen der Einrichtungen sind ebenfalls teilweise unterschiedlich.
Wie es bereits erwähnt wurde, enthält die In den Fig. IA und IB dargestellte Haupteinrichtung zwei Logikeinheiten, nämlich die Brennstoffsicherheitseinrichtung 11 und die Reinigungs- und Vorzündungseinrichtung 12. ·*>
Der Logik der Reinigungs- und Vorzündungseinrichtung 12 fällt hauptsächlich die Verantwortung zu. ein gründliches Reinigen bzw. Ausblasen des Ofenteils des Kessels mit Luft sicherzustellen, um daraus explosive Gemische zu entfernen, bevor die Freigabe des Brennstoffs in die Rohrabzweiger erfolgt. Im Anschluß an die Ofenreinigung ist dann die der Vorzündung zugeordnete Teileinrichtung dafür verantwortlich, daß der Brennstoff in die nicht dargestellten Rohrabzweiger gefahrlos gegeben wird und daß den einzelnen Brennerelnrichtun- -so gen mitgeteilt wird, wenn zur Brennerzündung ausreichende Kesselbedingungen vorliegen. Die Reinigungs- und Vorzundungseinrichtung 12 der Haupteinrichtung 1 liefert an das Bedienungspersonal ausreichende Angaben über die ausgeführten Operationen.
Der Logik der Brennstoffsicherheitseinrichtung 11 kommt in erster Linie lie Verantwortung für die Sicherheit des gesamten Kessels zu. Die Aufgabe dieser Einrichtung ist es, Gefahrenstellen während des Brennerbetriebs zu überwachen. Wenn vorbestimmte, aufgrund von Gefahrenbedingungen eingestellte Grenzwerte überschritten werden, schaltet die Brennstoffsicherheitseinrichtung die gesamte Brennstoffzufuhr zu den Brennern ab. Eine Lichtanzeigevorrichtung, die Teil dieser Einrichtung ist, gibt an, welche der Gefahrenbedingungen zuerst auftrat und damit für die Brennstoffabschaltung verantwortlich Ist.
Jede einzelne Brennereinrichtung 2 nach der Fig. IA trägt die Verantwortung für den Betrieb von nur einem einzigen Brenner. Die Brennereinrichtung 2 enthält Glieder mit Logikfunktionseinrichtungen, die einem Programm folgen müssen, um gefahrlos die Brenner In Betrieb zu nehmen und außer Betrieb zu nehmen sowie den Zustand der Brenner Im Hinblick auf eine sichere Arbeitsweise kontinuierlich zu überwachen.
Der Zweck der Meldeeinrichtung 3 besteht darin, ausgewählte Teile der Steuer- und Führungsanordnung sowie externe Geräte zu überwachen. Wenn ein Fehlverhalten auftritt, löst die Meldeeinrichtung 3 ein Alarmsignal aus, das das Bedienungspersonal von dieser Gegebenheit in Kenntnis setzt und den allgemeinen Ort dieser Gegebenheit angibt.
Bevor die einzelnen Komponenten der gesamten Steuer- und Führungsanordnung erläutert werden, ist es
zweckmäßig, die verschiedenartigen Komponenten aufzuspalten und ihre Gruppierung anzugeben.
Die F i g. 2A bis 2C. 3A bis 3G und 4 zeigen jeweils Blockschaltbilder von den Komponenten, die erforderlich sind, um aufgrund von ausgewählten Eingabegrößen, die noch aufgeführt und beschrieben werden, Steuerausgangsgrößen zu liefern. Aus Gründen der Erläuterung sind gewisse Komponenten in die Blockschaltbilder einbezogen, die die gesteuerte Komponente darstellen. Weiterhin werden in der Beschreibung gewisse Sequenzen, die auf getrennten funktionellen Log;kkarten für sich verdrahtet sein können, in einer einzigen Figur beschrieben und erläutert, da die Sequenzen in einer engen Wechselbeziehung zueinander stehen. Die in der Fig. 3B dargestellte Zündersequenz enthält beispielsweise ein Blockschaltbild der Komponenten, die bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel die Zündereinschaltung und Zünderabschaltung bewirken. Die Komponenten für die Zündereinschaltung und die Zünderabschaltung sind auf getrennten Logikfunktionskarten untergebracht.
In ähnlicher Weise enthält die in der Fig. 4 dargestellte Meldeeinrichtung Elemente 201 bis 208 in einer einzigen Figur, obwohl bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel jedes dieser Elemente auf einer anderen Logikfunktionskarte angeordnet ist.
Die folgende Beschreibung dient zur Erläuterung der Arbeltsweise von jedem der verschiedenen Teile einer als Beispiel gedachten Anordnung zur Brennersteuerung und Brennerführung nach der Erfindung. Dazu wird insbesondere auf die Fig. 1 bis 5 verwiesen. An Hand der Fig. ö und 7 wird das auf das besondere Ausfuhrungsbeispiel angewandte Logikfunkttonskartenkonzept erläutert.
Typische Arbeitswelse der Anordnung
Das Absperren des gesamten Brennstoffs (vgl. Fig. 2A) zu dem Dampferzeuger oder Kessel wird mit Hauptbrennstoffabschaltung bezeichnet. Irgendeine der folgenden Bedingungen oder irgendeine Kombination dieser Bedingungen, die im Brennstoffsicherheitsblock 31 aufgeführt sind, löst eine Hauptbrennstoffabschaltung (HBA) aus.
25
1. Bedienungsmäßig ausgelöste Hauptbrennstoffabschaltung: Wenn Bedingungen auftreten, die es dem Bedienungspersonal angeraten erscheinen lassen, die gesamte Brennstoffzufuhr zum Kessel zu unterbinden, kann vom Bedienungsperson?.! eine auf dem Bedienungspult vorgesehene Drucktaste zur Hauptbrennstoffabschaltung niedergedrückt werden.
-V) 2. Fremdbelüftungsgebläse ausgelöst (Kontaktschließung durch andere Umstände).
3. Verlust aller Flammen.
4. Zündversagen: Nach Ablauf von 5 Min., sofern nicht im Ofen die erste Flamme auftritt.
5. Trommelpegel nicht innerhalb von Grenzen (Kontaktschließung durch andere Umstände).
6. Ofendruck außerhalb von Grenzen (Kontaktschließung durch andere Umstände).
7. Niedriger Luftstrom.
n. I.D. Gebläse ausgelöst (Koniaktschließung durch andere Umstände).
Nach jeder Hauptbrennstoffabschaltung Ist ein Reinigungs- und Vorzündungszyklus erforderlich, bevor Brennstoff in die Rohrabzweiger eingelassen werden kann. Beim Auftreten von jeder der obengenannten Bedlngungen tritt das Aufleuchten einer zugeordneten Anzeigelampe L auf einer in geeigneter Welse bezeichneten Anzeigetafel auf.
Falls es zu einer Hauptbrennstoffabschaltung kommt, finden die folgenden Vorgänge automatisch statt: Die Reinigungs- und Vorzündungselnrichtung 12 wird in den Relnigungserfordemlszustand gebracht, alle Kraftstoffabschaltrelais werden ausgelöst, alle Kraftstoffabschaltventlle werden geschlossen, alle Brennerventile werden geschlossen, alle Zünderventile werden geschlossen, alle Luftregister oder Luftschieber bleiben In der Stellung, die sie bei der Abschaltung eingenommen haben. Das Auftreten von irgendeiner der oben aufgeführten Hauptbrennstoffabschaltbedingungen im Block 31 führt zur Zufuhr eines Signals zu einem Hauptbrennstoffabschaltbedlngungsblock 36 und zur Erzeugung eines JA-Ausgangsslgnals an der Stelle 36/1 zum Auslösen eines Hauptbrennstoffabschaltrelais 37, das daraufhin ein Ausgangssignal bei 37/4 zum Absperren der gesamten Brennstoffzufuhr zum Kessel erzeugt.
Kesselreinigung (12)
Eine Kessel- oder Ofenreinlgung muß nach jeder Hauptbrcnnstoffabschaltung erfolgen, um Irgendwelche brennbaren Gemische aus dem Ofen zu entfernen.
Bevor mit dem Reinigungsmodus begonnen werden kann, müssen primäre Reinigungserlaubnisbedingungen erfüllt sein. Die Anzahl der primären Reinigungserlaubnisbedingungen kann beliebig sein. Zur Erläuterung der Erfindung reicht die unten angegebene Liste aus. Die Flg. 2B zeigt in einem Block 14 die einzelnen Erlaubnisbedingungen, die Im allgemeinen erforderlich sind.
611
Primäre Kessel-(Ofen)-Relnigungserlaubnisbedlngungen (14)
1. Fremdbelüftungsgebläse laufen
n. Eine Kesselabschaltbedingung Ist nicht vorhanden.
Wenn diese primären Reinigungsbedingungen erfüllt sind, kann der Reinigungsmodus durch vorübergehende bedienungsmäßige Betätigung eines Reinigungsstartschalters 15 und einer zugehörigen Rückführung 15/1 eingeleitet werden.
Der in der FI g. 2B dargestellte Reinigungsblock 12 erhält eine Anzaki von Eingangsgrößen, und zwar die im Block 14 aufgeführten Eingangsgrößen, die über eine Rückführung 14Λ einem »Primäre Kesselreinigungsbedingungen erfülltw-Block 16 zugeführt werden, der ein Ausgangssignal abgibt, das anzeigt, ob alle primären Erlaubnisbedingungen erfüllt sind oder nicht. Bsi dem Block 16 kann es sich um ein auf Bedingungen ansprechendes Tor handeln. Wenn irgendeine der im Block 14 aufgeführten neun Bedingungen nicht erfüllt 1st, liefert die Rückführung 14/4 des Blocks 14 ein Ausgangssignal zum Block 16, der daraufhin ein (im allgemeinen binäres) Signal erzeugt, das diesen Umstand anzeigt. Wenn alle Erlaubnisbedingungen erfüll*, sind, kann das Ausgangssignal eine Eins sein. Andernfalls ist das Ausgangssignal eine Null. Verifizierungsblöcke »Ja« und »Nein« interpretieren die Einsen bzw. Nullen und erzeugen für andere Teile der Anordnung entsprechende Eingangssignale.
Um eine Reinigung auszulösen, muß eine Hauptbrennstoffabschaltung 18 vom Brennstoffsicherheitsblock 11 vorliegen. Wie es im Reinigungsblock 12 gezeigt ist, müssen die Ja-Blöcke 16A. ΧΊΑ und 18/4 zufriedengestellt sein, bevor die Reinigungssequenz weitergeführt werden kann.
Nach Auslösung des Reinigungsschalters 15, der Hauptbrennstoffabschaltung 18 und des »Primäre Erlaubnisbedingungen erfüllt«-Blocks 16 geht die Logik im Block 21 In einen verriegelten Reinigungslogikmodus über. Daraufhin wird über einen Ja-Block 21/4 ein Signal zu einem »Öffne die Brennerluftregister oder Luftschieber«- i> Block 23 ausgesendet. Wenn die obigen Bedingungen nicht alle erfüllt sind, sind nur diejenigen Lampen L eingeschaltet, deren zugehörige Bedingungen zufriedengestellt sind.
Die Logik fährt dann mit der Reinigungssequenz fort, um einen Block 24 für sekundäre Reinigungserlaubnisbedingungen zu überprüfen. Zugehörige Lampen L zeigen an, ob alle Bedingungen erfüllt sind. Die sekundären Erlaubnisbedingungen des Blocks 24 lauten wie folgt:
1. Alle Luftregister oder Luftschieber vollkommen geöffnet,
n. Luftstrom > 2596 des Gesamtstroms.
Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, liefert der Block 24 über eine Rückführung 24/4 ein Signal zu einem Block 25, der durch Betätigen eines Ja-Blocks ISA die Fortführung der Reinigungssequenz anzeigt.
Wenn alle primären und sekundären Reinigungserlaubnisbedingungen erfüllt sind, wird ein 5-Min.-Reinigungszeitgeber 27 in Gang gesetzt und eine »Reinigung im Fortschreiten«-Lampe 23 eingeschaltet.
Damit der Reinigungszyklus erfolgreich beendet werden kann, müssen alle Reinigungserlaubnisbedingungen im Block 14 und im Block 24 für volle 5 Min. vorhanden sein. Wenn Irgendeine der primären oder sekundären Erlaubnisbedingungen vorübergehend verlorengeht, während die Reinigung im Fortschreiten Ist, wird der Reinigungsmodus über einen Nein-Block 21ß zurückgesetzt, und zwar unter Ansteuerung eines »Kessel abgeschaltet«-Blocks 35 und eines »Reinigung erforderllch«-Blocks 32. Das Bedienungspersonal ist dann gezwungen, den oben beschriebenen Reinigungszyklus nochmals auszulösen.
Wenn irgendeine sekundäre Reinigungserlaubnisbedingung vorübergehend verlorengeht, wird der Reinigungszeitgeber 27 erneut auf die Zelt Null zurückgesetzt, und zwar über einen Nein-Block 25S. Wenn die Erlaubnisbedingung wieder erfüllt ist, wird der Zeltgeber 27 für volle 5 Min. automatisch erneut in Gang gesetzt.
Der Reinigungsmodus kann jederzeit durch Niederdrücken einer Kesselabschalt-Drucktaste 33 in der Brennstoffslcherheltseinrichtung 11 unterbrochen werden.
Wenn alle Reinigungserlaubnisbedingungen für die volle 5-Min.-Periode erfüllt sind, läuft der Zeitgeber 27 ab, und eine Relnlgungende-Lampe 34 leuchtet auf.
Das Bedienungspersonal kann nun wählen, ob der Reinigungsmodus beibehalten werden soll oder ob die Anordnung in den Vorzündmodus gebracht werden soll.
Wenn das Bedienungspersonal die Wahl trifft, mit dem Reinigungsmodus des Ofens fortzufahren, kann dies in unbegrenzter Weise geschehen, solange alle Reinigungserlaubnisbedingungen erfüllt sind. Wenn eine Reinigungserlaubnisbedingung während dieser Zelt verlorengeht, wird der Reinigungsmodus in Abhängigkeit von der verlorengegangenen Bedingung abgeschaltet oder auf die Zeit Null zurückgestellt.
Kesselvorzündung (Hauptbrennstoffabschaltung zurücksetzen) si)
Nach Beendigung der erforderlichen Reinigungszelt des Ofens von 5 Min., was durch Aufleuchten der Lampe 34 angezeigt wird, kann das Bedienungspersonal durch vorübergehende Betätigung eines Vorzündstartschalters 40 der in der Flg. 2A gezeigten Brennstoffsicherheitseinrichtung 11 die Anordnung in den Vorzündzustand bringen.
Die folgende Sequenz wird eingeleitet: Das Hauptbrennstoffabschaltrelais 37 wird durch einen »Erlaubnisbedingungen zum Rücksetzen der Hauptbrennstoffabschaltung erfüllt«-Block 42 zurückgestellt, wenn ein »Reinigung beendet«-Block 34 über einen Block 34/1 ein Ja-Signal und ein Hauptbrennstoffabschalt-Block 31 über einen Block 36B ein Neln-Slgnal liefert. Es wird dann eine 5-Mln.-Zeitverzögerung 46 In Gang gesetzt (siehe Block 31 Bedingung 4). Dem Bedienungspersonal bleiben 5 Min., um in dem Ofen eine Flamme zu erzeugen, wi Andernfalls wird die Anordnung zurück In den »Reinigung erforderllch»-Zustand gebracht. Der Reinigungsmodus wird ausgeschaltet, wie es durch alle ausgeschalteten Reinigungserlaubnisbedlngungslampen L angedeutet Ist. Die Reinigung beendet«-Lampe 34 bleibt eingeschaltet, bis die erste Gruppe von Zündern In Betrieb genommen ist.
Zündervorzündung
Wenn die obige Sequenz beendet ist, überprüft der Block 13 (Fig. 2C) die folgenden zusätzlichen Vorzünd-
Zünderbrennstoffschalt-Erlaubnlsbedlngungen (Block 26): Hauptbrennstoffabschaltrelals zurückgesetzt, Keine Zünderbrennstoffabschaltbedlngung vorhanden und Alle Zünderventile geschlossen (wenn verfügbar).
Rücksetzen der Zünderbrennstoffabschaltung
5
Unter der Voraussetzung, daß die obigen Bedingungen geprüft sind, kann das Zünderbrennstoffabschaitrelais 50 zurückgesetzt werden, und zwar durch Betätigung tines Schalters 44 zum Öffnen des Zünderabschaltventils durch das Bedienungspersonal. Wenn der Hauptbrennstoffabschalt-Block 18 bzw. 42 und der Zünderbrennstoffabschalt-Block 47 negative Ausgangssignale an die Blöcke 42Λ und 47Λ abgeben und der »Öffnung des Zünderabschaltventil eingeleitetw-Block 46 und der »Alle Zünderventile geschlossen«-Block 48 *in Ja-Signal am Block 48/4 erzeugen, findet die folgende Sequenz von Vorgängen statt: Ein »Erlaubnisbedingungen zum Zurücksetzen des Zünderbrennstoffabschaitrelais erfüllt«-Block 49 gibt über einen Block 49/1 ein Ja-Signal an das Zünderbrennstoffabschaitrelais 50 ab, um dieses Zurückzusetzen, und das Zünderbrennstoffabschaltventil 60 wird über einen »Erlaubnisbedingungen zum Öffnen des Zünderabschaltventils erfüllt«-Block 61 sowie einen zugehörigen Ja-Block 61.4 geöffnet, so daß Brennstoff in den Zünderrohrabzweiger strömen kann.
Die Zünder-Vorzünd-Logik 13 fährt fort, die folgenden Erlaubnisbedingungen In einem Block 13/4 zu überprüfen:
1. Hauptbrennstoffabschali- und Zünderbrennstoffabschalt-Relals zurückgesetzt;
-1» 2. Zünderbrennstoffabschaliveniil vollkommen geöffnet;
3. Zünderrohrabzwelgerdruck ausreichend;
4. Zünderzerstäubungsdruck > Min.;
n. Luftstrom a Reinigungsstromdurchfiuß (nebengeschlossen nach Inbetriebnahme des ersten Brenners).
Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, leuchtet eine »Erlaubnis zum Zünden der Zünder«-Lampe 54 auf, die über einen »Zünder-Vorzündbedlngungen erfüllt«-Block 53 bzw. einen zugehörigen Ja-Block 53/1 angesteuert wird. Die Zünder können in Betrieb genommen werden, sobald die einzelnen Zünder-Zündbedingungen erfüllt sind.
Die Lampe 54 zum Gestatten der Zündung der Zünder bleibt eingeschaltet, solange dem Bedienungspersonal
J" die Erlaubnis gegeben ist, einen Zünder in Betrieb zu nehmen.
Wenn infolge eines Ja-Signals eines Blocks 67/1 der Fall vorkommt, daß ein Block 67 eine Schließbedingung für das Zünderbrennstoffabschaltventil feststellt, wird das Zünderbrennstoffabschaitrelais 50 ausgelöst, das dann das Schließen des Ventils 60 einleitet. Bei einer Gasanlage wird ein Öffnungssignal zum Öffnen eines Lüftungsventils 51 für den Zünderrohrabzweiger erzeugt. Es ist noch ein redundanter Signalweg über den Block 67 sowie
J? den Ja-Block 87.4 zum Ventil 60 vorgesehen.
Zünderbrennstoffabschaltung (ZBA)
Bei einer Zünderbrennstoffabschaltung wird der gesamte Zünderbrennstoff zum Ofen abgeschaltet. Dadurch 4Ii werden andere benutzte Brennstoffe nicht direkt beeinflußt.
Irgendeine der folgenden Bedingungen, die in einem Block 26 zusammengestellt sind, löst eine Zünderbrennstoffabschaltung aus:
1. Hauptbrennstoffabschaltung;
■»5 2. Zünderabschaltung durch das Bedienungspersonal: Betätigung des Schließschalters für das Zünderabschaltventil;
3. Niedriger Zünderrohrabzweigerdruck;
n. Zünderabschaltventil geschlossen nach vorangegangener einmaliger Öffnung.
>n Wenn eine Zünderbrennstoffabschaltung auftritt, finden die folgenden Vorgänge statt: Das Zünderbrennstoffabschaltventil wird geschlossen, und alle einzelnen Zünderventile werden geschlossen.
Die Lüftung für den Zünderrohrabzweiger oder Zünderverteller wird geöffnet, wenn eine Zünderbrennstoffabschaltung auftritt, und die Lüftung wird für 30 Sek. bis nach dem Rücksetzen des Zünderbrennstoffabschaitrelais aufrechterhalten.
Die nächste Sequenz ist der Brennstoffabschaltrelaisrücksetz- und -vorzündvorgang für den Hauptbrennstoff nach der Fig. 3A.
j| Brennstoffvorzünden
Ά 60 Wenn die oben beschriebene Kesselvorzündsequenz beendet ist, überprüft die Anordnung In einem Block 77
Cfj die folgenden Bedingungen: Hauptbrennstoffabschaltung 48, Nein 48/1; Alle Brennerbrennstoffventile geschlossen 79, Ja 79,4; Hauptbrennstoffabschaltbedlngung vorhanden 80, Nein 80/1.
Brennstoffabschaltung rücksetzen
f <■■■
I- Unter der Voraussetzung, daß die obigen Bedingungen überprüft sind, sorgt der in der Flg. 3A dargestellte
?x Brcnnslofl'voriünd-Block 70 dafür, daß das Brennstofl'abst:haltrelals 71 durch bedienungsmäfilge Betätigung
[u eines Schalters 72 zum Öffnen des Hauptbrennstoffabschallvcntlls zurückgestellt wird.
in
Die folgende Sequenz von Vorgängen tritt auf:
1. Das Brennstoffabschaltrelais 71 wird zurückgestellt.
2. Das Hauptbrennstoff-iGas/ÖD-Abschaltventii 73' wird geöffnet, so daß Gas oder Öl zum Verteiler oder Rohrabzwelger gelangen kann.
Wenn die obigen Bedingungen erfallt sind, fährt die Brennstoffvorzündloglk 70 fort, die folgenden im Block 74 aufgeführten Abschalterlaubnisbedingungen mit Hilfe eines Blocks 75 zu überprüfen:
1. Hauptbrennstoffabschaltrelais zurückgestellt.
2. Hauyibrennstoffabschaltventil vollkommen geöffnet.
3. Signal zum Erlauben des Zündens des Zünders vorhanden.
4. Brennstoffrohrabzweigerdruck ausreichend.
5. Brennstofftempcratur oberhalb Minimum (nur bei Öl).
6. Zerstäubungsdruck ausreichend (falls zutreffend für Öl).
7. Gas/Öl-Abschaitrelais rückgestellt.
8. Luftstrom/Reinigungsstromdurchfluß (nebengeschlossen nach erster Brennerinbetriebnahme).
Wenn die Erlaubnisbedingungen im Block 74 erfüllt sind, wird über den »Brennstoffvorzünderlaubnisbedingungen erfüIlt«-Block 75 bzw. über einen zugeordneten Ja-Block 75Λ eine »Erlaubnis zur Brennstoffzündung«- Lampe eingeschaltet. Der Brenner kann jetzt in Betrieb genommen werden, wenn die einzelnen Brennerzünderlaubnlsbedlngungen erfüllt sind. Die »Erlaubnis zur Brennstoffzündung«-Lampe bleibt eingeschaltet, solange die Erlaubnisbedingungen im Block 74 zum Zünden eines Brenners erfüllt sind.
Es ist weiterhin erforderlich, daß zur Erfüllung der Hauptbrennstoffabschaltrelaiserlaubnlsbedlngungen durch den Block 77 dieser Block geeignete Eingangsgrößen von den Blöcken 48/), 79/) und 80/) erhält, die, wie in den vorangegangenen Beispielen den Bedingungen genügen, daß keine Hauptbrennstoffabschaltung entsprechend dem Block 48 vorliegt, daß das Öffnen des Brennstoffabschaltventils gemäß dem Block 78 ausgelöst ist. und daß keine Breunstoffabschaltbedingung gemäß den Blöcken 80 und 81 vorliegt. In dieser besonderen Situation hat der Block 77 eine Reihe von Eingangssignalen, nämlich ein Nein-Signal vom Block 48/1, ein Ja-Signal vom Block 79Λ und ein Nein-Signal vom Block 80/4 sowie ein Ja-Signal vom Block 78/), das über den vom Bedienungspersonal betätigten Schalter 72 ausgelöst wird. Durch die Verwendung eines sekundären Blocks 83 sowie eines Blocks 84 zum Schließen des Brennstoffabschaltventils 73 wird ein redundanter Weg aufrechterhalten. Ein anderer Weg zum Schließen des Abschaltventils 73 geht über das Brennstoffabschaltrelais 71 (ausgelöstes Ausgangssignal über einen Block 71Λ).
Brennstoffabschaltung (BA)
Bei einer Brennstoffabschaltung wird der Hauptbrennstoff vom Ofen abgeschaltet. Dabei werden die Zünderbrennstoffzufuhr, die in Betrieb befindlichen Zünder und andere Kraftstoffzufuhrwege zum Ofen direkt nicht beeinträchtigt.
Irgendeine der folgenden Bedingungen, die im Block 81 angegeben sind, löst eine Brennstoffabschaltung aus:
1. Hauptbrennstoffabschaltung.
2. Irgendein Brennerbrennstoffventil ist offen und Rohrabzweigerdruck < Minimum.
3. Brennstoffrohrabzweigerdruck > Maximum.
4. Brennerbrennstoffventile geschlossen (nachdem sie geöffnet worden sind).
5. Hauptabschaltventil geschlossen (nachdem es geöffnet worden ist).
n. Betätigung des Schließschalters für das Hauptbrennstoffabschaltventll durch das Bedienungspersonal.
Wenn eine Brennstoffabschaltung auftritt, finden die folgenden Vorgänge statt: Das Brennstoffabschaltventil 73 schließt und alle Brennerbrennstoffventile schließen.
Für Anlagen mit Gasbetrieb: Das Hauptgasrohrabzweiger-Lüftungsventll 86 öffnet, wenn das Brennstoffabschaltrelais 71 ausgelöst wird, und dieses Ventil bleibt geöffnet bis 7 Sek. nach der Inbetriebnahme des ersten Gasbrenners.
Das Hauptgasrohrabzwelgerlüftungsventil £6 wird übei einen »Brennstoffventile geschlossen«-Block 79 und einen Zeltverzögerungsblock 88 geschlossen, nachdem wenigstens ein Brenner In Betrieb genommen ist.
Brennerbetrieb
Wenn die Vorzündbedingungen erfüllt sind, wie es von der eingeschalteten »Erlaubnis zur Brennstoffzündung«-Lampe 76 angezeigt wird, und damit der Brennstoff zur Inbetriebnahme bereit Ist, können die Brenner und bzw. oder Zünder in Betrieb genommen werden. Im folgenden wird die Logik zum Zünden eines Brenners erläutert. Die Inbetriebnahme der übrigen Brenner erfolgt In ähnlicher Weise.
Aufrechterhaltener Zünderbeirieb
Das Bedienungspersonal kann eine Zünderzündungssequenz durch die Betätigung eines in der Fig. 3B dargestellten Zünderschalters 100 einleiten. Bei diesem Schalter handeil es sich um einen Doppelbetätigungsschalter.
der seinen jeweiligen Schallzustand beibehält, also so lange betätigt bleibt, bis er vom Bedienungspersonal ein zweites Mal betätigt wird. Bei der zweiten Betätigung des Schalters wird der Zünder aus seiner aufrechterhaltenen Betriebsweise freigegeben und zurück unter die Steuerung der zugehörigen Brennerlogik gebracht.
Wenn der Zünder im beibehaltenen oder aufrechterhaltenen Betriebsmodus ist, überprüft die Logik, ob die Im Block 102 angegebenen »Zünder fertig Erlaubnisbedingungen« erfüllt sind, was ggf. durch Einschalten einer »Zünder fertig«-Lampe 101 angezeigt wird. Die Erlaubnisbedingungen Im Block 102 sind:
1. »Erlaubnis zur Zündung der Zünder«-Slgnal von der Hauptlogik vorhanden.
2. Brenner in Betrieb oder Brennerventile geschlossen und keine Flamme festgestellt.
3. Keine Zünderflamme festgestellt.
η Kein Zünderbrennstoffabschalt- oder Hauptbrennstoffabschalt-Slgnal vorhanden.
Zusätzlich zu diesen Erlaubnisbedingungen nach dem Block 102 überprüft die Logik, daß entsprechend dem Block 103 eine Zünderaußerbetriebnahme nicht erforderlich Ist und daß entsprechend dem Block 104 ein Zünderbrennstoffabschalt- oder Hauptbrennstoffabschalt-Signal nicht vorhanden ist. Wenn dies alles zutrifft, geht die Zünderlogik in den Zünderzündmodus über, und ein einstellbarer Zeltgeber 105 mit einer Verzögerungszeit von beispielsweise 10 Sek. beginnt mit seiner Zeitnahme. Falls der Zünder vor Ablauf dieser Zelt nicht in Betrieb genommen ist. wird er abgeschaltet.
Mit der Zündsequenz wird fortgefahren, so daß der Zünder entsprechend einem Block 106 zum Einsät/ kommt. Entsprechend einem Block 107 wird eine Prüfung durchgeführt, ob der Zünder eingesetzt Ist. Danach wird ein »Öffne Zünderventll«-Block HO über einen Zünderventil-Anfangsöffnungsweg 108 in Kombination mit einem Nein-Signal von einem Block 109.4 eines »Zünder in Betrieb«-Blocks 109 betätigt. Das Zünderventil 110 wird geöffnet und ein Zündtransformator 111 wird erregt, um den Zünder zu zünden.
»Zünder in Betrieb«-Erlaubnlsbedingungen gemäß eine Block 112 gelten gemäß einem Block 113 als erfüllt, wenn der Zünder eingesetzt ist (107), wenn das Zünderventil geöffnet ist (110), wenn eine Zünderflamme festgestellt wird (»Zünder in Betrieb«-Block 109) und wenn ein Zünderbrennstoffabschalt- oder Hauptbrennstoffabschalt-Signal nicht vorhanden ist (104, 104/4).
Der Zündtransformator 111 wird abgeschaltet, wenn der Zünderzeitgeber 105 abgelaufen ist.
Eine »Zünder in Betrieb«-Lampe 114 auf der Anzeigetafel leuchtet auf, um dem Bedienungspersonal anzuzeigen, daß der Zünder in Beirieb ist.
Zünderaußerbetrlebnahmebedingungen Eine Zünderaußerbetriebnahme wird durch irgendeine der folgenden Bedingungen bewirkt:
1. Der Zünderflammendetektor (»Zünder in Betrieb«-Block 109) stellt innerhalb von 10 Sek. (einstellbar) nach der Einleitung des Zünderzündmodus keine Flamme fest.
2. Betätigung eines Zünder-Stopp-Schalters 115 durch das Bedienungspersonal, unter der Voraussetzung, dafi der Zünder durch die zugehörige Brennerlogik 116 nicht angefordert ist.
3. Der Zünder wird abgeschaltet durch eine Hauptbrennstoffabschaltung (102, 104). Λ. Der Zünder wird abgeschaltet durch eine Zünderbrennstoffabschaltung (102, 103).
5. Versagen des Zünders, im vollkommen eingesetzten Zustand zu bleiben (107).
6. Versagen des Zünderventils, vollkommen offen zu bleiben (110).
7. Falls der Zünder als Ergebnis einer Inbetriebnahme des Brenners gezündet wurde, wird der Zündei abgeschaltet, wenn der Brennersequenzzeitgeber 105 abgelaufen Ist, vorausgesetzt, daß der In seinem Schaltzustand aufrechterhaltene Zünderschalter 100 nicht betätigt ist.
8. Falls das Zünden des Zünders auf die ölkanonenrelnigungslogik zurückzuführen ist (wenn anwendbar) wird der Zünder mit der Beendigung der Ölkancinenreinigung abgeschaltet, vorausgesetzt, daß der seiner Schaltzustand beibehaltene Zünderschalter 100 nicht betätigt ist.
9. Eine zweite Betätigung des Umschalt-Zünderschalters 100 führt zu einem Abschalten des Zünders, unc zwar unter der Voraussetzung, daß von der zugehörigen Brennerlogik 116 ein Zünderstopp angefordert Ist.
Wenn ein »Zünderaußerbetriebnahme«-Signal vorhanden ist, geschieht das folgende:
1. Die Zünderlogik wird aus dem Zündmodus gebracht.
2. Der Zündtransformator Ul wird abgeschaltet, wenn er erregt war.
3. Das Zünderventil 110 wird geschlossen.
Ein »Zünder gestört«-Alarmblock 118 wird angesteuert, falls der Zünder nicht in Betrieb ist, wenn er entspre chend einem Block 117 in Betrieb sein sollte. Dies wird auf der Anzeigetafel durch eine »Zünder gestört« Lampe angezeigt, und es wird vorübergehend ein Kontakt geschlossen, um ein hörbares Signal abzugeben.
Zünderlogiksequenz
Automatische Zünderzündung
Wenn der Block 119 »Zünder angefordert durch die Brennerlogik« eingeschaltet ist und der seinen Schalt zustand beibehaltende Zünderschalter 100 abgeschaltet ist. überprüft die Zünderlogik, ob die Zünder
Fertig-Erlaubnlsbedingungen nach dem Block 102 eingehallen sind, was durch die »Zünder fertig«-Lampe 101 angezeigt wird. Die Im Block 102 aufgeführten Erlaubnisbedingungen gelten zum Aufrechterhalten des Zünderbetriebs.
Zusätzlich zu diesen Bedingungen überprüft die Logik fortlaufend folgendes:
1. Brennerluftregister oder Luftschieber In Zündstellung (falls erforderlich). Block 120.
2. Keine Zünderaußerbetrlebnahme, Block 103
3. Kein Zünderbrennstoffabschalt- und Hauptbrennstoffabschalt-Slgnal vorhanden. Block 104.
Die Zünderlogik geht dann in den Zünderzündmodus über und der '.0-Sek.-Z0nderzeitgeber 105 (einstellbar) beginnt mit seiner Zeitnahme. Der Zünder muß in Betrieb sein, bevor diese Zeit abgelaufen ist. Andernfalls wird der Zünder abgeschaltet, im übrigen 1st die Logiksequenz die gleiche wie bei eingeschaltetem Zünderschaiter 100.
Andere Zünderloglk-Bauelnheiten sind verfügbar und erfordern verschiedene Zündsequenzen. Die beschriebene Anordnung stellt allerdings ein Beispiel für eine Zündersequenz dar, die für viele Brenneranordnungen typisch !st. Dies gilt insbesondere für die SlcherheUsüberprüfungen.
Brennerfernzündung
Um einen Brennerzündzyklus (Fig. 3C) einzuleiten, muß ein Block 127 überprüfen, ob die in einem Block 126 zusammengestellten Brennerzünderlaubnisbedingungen für den betreffenden Brenner erfüllt sind.
1. Hauptbrennstoffabschaltrelals rückgestellt.
2. »Erlaubnis zum Zünden des Zünder«-Signal vorhanden von der Haupteinrichtung oder Hauptlogik.
3. »Erlaubnis zur Brennstoffzündung«-Slgnal vorhanden von der Hauptlogik.
4. Zünderventil geschlossen und keine Zünderflamme festgestellt oder der Zünder des betreffenden Brenners ist In Betrieb.
5. Brennerventil geschlossen.
6. Keine Hauptflamme festgestellt (für diesen Brenner).
7. Brennstoffabschaltrelals rückgestellt.
8. Brennerbrennstoffabschaltrelais rückgeslellt.
n. Ölkanone gekuppelt (nur bei Anlagen mit Öl).
Bei erfüllten Zünderzünderlaubnisbedingungen (Block 127) leuchtet auf der Anzeigetafel eine »Brenner fertig«-Lampe 128 auf. Zu dieser Zeit kann ein Brenner durch Betätigung des betreffenden Brennerstartschalters 129 durch das Bedienungspersonal eingeschaltet werden.
Wenn der Vorgang einmal eingeleitet oder ausgelöst 1st, wird die Brennerlogik Im Zündmodus 128 verriegelt, und es wird eine Brennerzündsequenz gestartet, die nur durch die folgenden Bedingungen unterbrochen werden kann:
1. Brennerabschaltbefehl gemäß einem Block 130 mit einer noch zu beschreibenden Brennerabschaltsequenz.
2. Brennsioffabschaitung von irgendeiner Brennstoffquelle.
3. Ablauf eines 60-Sek.-Zündsequenzzeitgebers 131 (einstellbar), der anzeigt, daß die Zündsequenz beendet ist.
Sobald der Brennerzündmodus 128 entsprechend einem Block 128/4 verriegelt ist, geschieht das Folgende: Der 60-Sek.-Zeitgeber 131 (einstellbar) wird über einen Ja-Block 128S gestartet. Dieser Zeltgeber gibt die Zeitgrenze vor, in der der Brenner erfolgreich in Betrieb genommen werden muß. Die Luftregister 132 erhalten den Befehl zum Schließen, falls offen, und zwar unter der Voraussetzung, daß kein Brennerventil offen ist. Ein »Zünder angefordert durch Brennerlogik«-Ausgangssignal 116 wird erzeugt, so daß der dem betreffenden Brenner zugeordnete Zünder in der oben beschriebenen Weise In Betrieb genommen wird.
Wenn nach einem Block 114 festgestellt wird, daß der Zünder in Betrieb ist, wird der Brennersequenzzeitgebsr 131 zurückgestellt, um die volle Zeit zu nehmen. Der Zünder !st daher während der Zündung des Brenners für die volle Sequenzzeit als Minimalzeit in Betrieb.
Wenn der Zünder gemäß dem Block 114 In Betrieb ist, hat die Brennerzündsequenz den folgenden Fortgang:
Die Inbetriebnahme des Zünders wird durch eine entsprechende »Zünder In Betrieb«-Lampe angezeigt. Gemäß Block 134 wird der Brenner eingesetzt, was gemäß einem Block 135 überprüft wird. Wenn der Brenner eingesetzt ist, werden die Brennerluftregister 136 geöffnet (nur bei Öl). Sobald mit der Öffnung des Luftregisters 136 begonnen wurde, wird mit der Öffnung des Brennerventils 137 und mit dem Zerstäuberventil begonnen. Diese Vorgänge dauern unter den folgenden Bedingungen gemäß einem Block 139 an:
1. Logik im Zündmodus.
2. Zünder In Betrieb.
3. Kein Brennerabschaltsignal vorhanden.
4. SrcnncriüiircBiSisr nicht νοίΐΐνΟίΏΠϊεπ gESCniOssen.
n. Ölkanone gekuppelt und ausgefahren (nur bei Öl).
Innerhalb von 10 Sek., nachdem das Brennerventil 142 vollkommen geöffnet ist, muß eine Hauptflamme 140 festgestellt werden. Andernfalls wird der Brenner abgeschaltet. Eine Hauptflammenlampe leuchtet auf, sobald
die Hauptflamme 140 nachgewiesen worden ist. Wenn der 60-Sek.-Zeitgeber 131 abgelaufen ist, kann der Zünder über die Blöcke 131Λ und 131ß abgeschaltet werden, und die Brennerlogik kann aus dem Zündmodus 128 herausgebracht werden, da er zu dieser Zeit beendet ist.
Wenn gemäß Block 142 das Brennerventil als vollkommen offen nachgewiesen wird, gemäß Block 141 eine Hauptflamme festgestellt wird und gemäß Block 143 eine Brennerabschaltbedingung nicht vorliegt, wird der Brenner gemäß Block 144 als in Betrieb erachtet.
Brennerstillsetzung
in Es gibt mehrere Bedingungen oder Kombinationen von Bedingungen, die eine Brennerabschaltung oder Brennerstillsetzung gemäß Block 151 bewirken. Diese Bedingungen sind In einem Block 150 zusammengestellt:
1. Wie es unter Brennerzündung beschrieben wurde, bleibt der Zünder für ein Minimum von 60 Sek. (Block 131) von der Zelt an In Betrieb, bei der während des Brennerzündmodus die Inbetriebnahme des Zünders (Block 109) nachgewiesen wird. Falls der Zünder während dieser Zelt ausfällt und die Zündsequenz bis zu einem Punkt fortgeschritten 1st. bei dem das Brennstoffventil die geschlossene Stellung verlassen hat (Block 138), wird der Zündzyklus aufgehoben und der Brenner stillgesetzt.
2. Der Brenner wird stillgesetzt, falls nicht innerhalb von 10 Sek., nachdem das Brennstoffventil seine vollkommen geöffnete Stellung erreicht hat (Block 142), eine Hauptflamme nachgewiesen wird (Block 140).
2" Wenn die Flamme nach ihrem Entzünden ausgeht (nach Ablauf der 10 Sek. des Zeltgebers), wird der
Brenner stillgesetzt.
3. Falls die Luftregister oder Luftschieber des Brenners nicht vollkommen geöffnet bleiben, nachdem der Zündzyklus beendet ist. wird der Brenner stillgesetzt.
4. Wenn ein »Erlaubnis zur Brennstoffzündung«-Signal 76 während der Zündsequenz verlorengeht und wenn während dieser Zelt eine Hauptflamme nicht festgestellt wird oder nach der Feststellung ausgeht, erfolgt eine Brennerstillsetzung.
5. Eine Brennerstillsetzung findet statt, wenn das Brennerventil nach Beendigung des Zündzyklus nicht vollkommen offen bleibt.
6. Falls das Brennerbrennstoffventil 15 Sek. nach dem Beginn des Öffnens nicht vollständig geöffnet ist, wird .'" der Brenner stillgesetzt.
n. Versagen des Brennstoffbrenners im vollkommen ausgefahrenen oder gekuppelten Zustand zu bleiben.
Wenn aus irgendeinem der oben genannten Gründe ein Brenner gemäß dem Block 151 abgeschaltet wird, leuchtet eine Brenneralarmlampe 152 auf, und es findet ein vorübergehendes Schließen eines Kontaktes statt, um eine höhrbare Anzeige vorzusehen.
Gemäß einem Block 154 gibt es einige Bedingungen oder Kombinationen von Bedingungen, die für einen normalen Brennerabschaltbefehl 153 ursächlich sind. Diese Bedingungen sind die folgenden:
1. Das Bedienungspersonal kann einen Brenner durch Betätigung eines Brennerausschalters 155 auf dem 4Ii Steuerpult abschalten, und zwar zu irgendeinem Zeitpunkt während des Zündzyklus oder zu irgendeinem
Zeltpunkt während des Brennerbetriebs.
2. Irgendeine der Bedingungen oder eine Kombination der Bedingungen, die eine Hauptbrennstoffabschaltung bewirken, verursachen eine Stillsetzung aller überwachter Brenner. Diese Bedingungen werden in Verbindung mit der Brennstoffsicherheitseinrichtung noch im einzelnen erläutert.
3. Irgendeine der Bedingungen oder irgendeine Kombination der Bedingungen, die eine Brennstoffabschaltung verursachen, führen zu einer Stillsetzung von allen überwachten Ölbrennern. Diese Bedingungen werden ebenfalls noch in Verbindung mit dem Abschnitt Brennstoffsicherheit erläutert.
4. Betätigung des örtlichen Ölbrennerausschalters 155a durch das Bedienungspersonal.
n. Abschaltbefehl von der Brennerexekutiveinrichtung 156.
Eine Brennerstillsetzung beinhaltet stets ein Schließen des oder der betreffenden Brennerventile 137. Die übrigen Vorgänge, die als Teil einer Brennerstillsetzung ausgeführt werden, werden durch den Zustand des Kessels und des Brenners während der Zeit des Abschaltens bestimmt.
Beispiele: Wenn eine Stillsetzung bei nur eingeschaltetem Zünder auftritt, wird lediglich der Zünder abgeschaltet, wie es bereits im Abschnitt Zünder erläutert wurde. Wenn eine Stillsetzung stattfindet, nachdem das Ventil 138 die vollkommen geschlossene Stellung verlassen hat, wird das Ventil gemäß den Blöcken 137 und 158 geschlossen. Sollte eine Brennerabschaltung auftreten und das Brennerventil 138 innerhalb von 15 Sek. entsprechend einem Zeitgeberblock 160 nicht schließen, wird ein Alarm 161 »Nicht erfolgreiche Brennerstillsetzung« ausgelöst. Die Brennerluftregister oder Luftschieber 133 werden sich schließen, und zwar unter der Voraussetzung, daß die Ursache der Stillsetzung nicht eine Hauptbrennstoffabschaltung war und der Gesamtluftstrom 25% beträgt. Es gehört zur Bedienungspersonalfunktion, die leerlaufenden Luftregister oder Luftschieber einzustellen.
öikanonenreinigung (nur bei Anlagen mit Öl, Fig. 3E)
Eine Öikanonenreinigung ist jedesmal erforderlich, wenn ein Ölbrenner außer Betrieb genommen wird, und zwar entweder vom Bedienungspersonal oder durch die Brennerlogik unter der Voraussetzung, daß das Brennerölventil 170 nicht bereits geschlossen ist.
Stellung 170C erreicht, wird die Logik in den
Sobald das Brennerventil seine vollkommen geschlossene Stellung 170C erreicht, wird die Logik in den »Ölkanonenreinlgung-Erforderlich-Modus« 171 verriegelt.
In diesem Relnlgungsanforderungsmodus 171 überprüft die Logik, ob die folgenden Erlaubnisbedingungen 172 erfüllt sind, und zwar mit dem Block 173:
' 1. Brennerlogik nicht im Brennerzündmodus.
■ 2. Brennerölkanone gekuppelt.
;, 3. Brennerölkanone ausgefahren.
[■■': 4. Brennerventil vollkommen geschlossen.
;.-■ 5. »Zünder-Zünderlaubnis«-Signal ist vorhanden (von der Haupteinrichtung oder Hauptlogik). m
.<; n. Hauptbrennstoffabschalt-Slgnal nicht vorhanden.
k, Wenn die obigen Erlaubnisbedingungen 172 gemäß dem Block 173 erfüllt sind, tritt die folgende Sequenz von
E Vorgängen auf: Falls der Zünder nicht bereits in Betrieb ist, wird eine Zünderzündsequenz 116 ausgelöst, wie es
;:: bereits erläutert wurde. Wenn der Zünder entsprechend einem Block 117 in Betrieb ist, wird das Ölkanonen-
>'" relnlgungsventil 174 geöffnet. Ein einstellbarer, beispielsweise auf 2 Min. eingestellter Ölkanonenreinigungs-
';:: zeitgeber 176 wird gestartet, der die ölkanonenreinigungszeit festlegt. Zum Zeitpunkt des öffnens des Reini-
¥:. gungsventils 174 wird ein 10-Sek.-Zeitgeber 177 gestartet. Wenn der Reinigungsdruck 178 innerhalb dieser ZeIt-
jji perlode nicht auftritt, kommt es zu einer Ölkanonenrelnigungssperrung 179, und es wird ein Alarm ausgelöst. ff Wenn alle Ölkanonenrelnigungsanforderungen 172 erfüllt sind, wird mit der einmal begonnenen Ölkonenen- j 2i>
I reinigung für 2 Min. fortgefahren. J
' Sollte der Ölkanonenreinigungszyklus unterbrochen werden oder überhaupt nicht ausgelöst werden, wird ein
Ρ Alarm 180 »Ölkanonenreinigung blockiert« erzeugt. Die folgenden Bedingungen oder Kombinationen von
p Bedingungen verursachen eine Ölkanonenrelnigungsblockade:
'S
|; 1. Verlust der Zünderflamme 114ß während des Ölkanonenreinigungszyklus.
!; 2. Verlust des Reinigungsdrucks 178 während des Ölkanonenreinigungszyklus.
;■■ 3. Hauptbrennstoffabschaltung.
js 4. Versagen der Ölkanone, gekuppelt oder voll ausgefahren zu bleiben.
Γ 5. Verlust von Zünderzünderlaubnisbedingungen von der Vorzündloglk. ·™
]1 Wenn eine Ölkanonenreinigungsblockade 179 auftritt, wird der Reinigungszyklus unterbrochen, der Zünder
£, wird außer Betrieb gesetzt, und das Relnigungsventll wird geschlossen. Weiterhin leuchtet auf der Anzeigetafel
i eine Lampe auf, die die Ölkanonenreinigungsblockade anzeigt.
ri Die Ölkanonenreinigung kann durch das Bedienungspersonal erneut eingeleitet werden, und zwar durch <> j! vorübergehende Betätigung eines zugehörigen Ölkanonenrelnigungsblockadeschalters, oder durch Wiederherstellt lung der Ölkanonenreinlgungserlaubnlsbedlngungen.
Rückziehen der Ölkanone
ti-
]';■ Mit der Beendigung einer erfolgreichen Ölkanonenreinigung 181 und unter der Voraussetzung, daß das
Brennerventil geschlossen Ist, wird die Ölkanone zurückgezogen, und es treten die folgenden Vorgänge auf:
!, 1. Das Reinigungsventil 174/1 wird geschlossen.
ψ, 2. Die Ölkanonenreinigungslogik wird aus dem Ölkanonenreinigungsanforderungsstatus entfernt. ■»>
§ 3. Der Zünder wird nicht länger benötigt (siehe Zünderabschnitt).
Il 4. Die Ölkanone wird zurückgezogen und überprüft (182).
ti Wenn während eines Zündzyklus eine Stillsetzung auftreten sollte, bevor das Ölventil 174 aus seiner vollkom-
f| men geschlossenen Stellung gebracht worden Ist, wird die Ölkanone zurückgezogen, da eine Ölkanonenreinigung
Il nicht erforderlich ist.
Pl Am Ende einer erfolgreichen Ölkanonenreinigung wird das zugehörige Reinigungsventil 174-4 geschlossen.
Κ* Flammenerfassung
I ?'
p Die Flamme kann mit irgendeinem herkömmlichen zuverlässigen Flammendetektor erfaßt werden, vorzugs-
|! weise mit einem Flammendetektor, wie er aus einer US-Patentschrift bekannt Ist. Beim Auftreten einer Flamme
§ wird der jeweils zugeordnete Detektor erregt. Seine Kontakte und Eingangsgrößen werden als Verriegelungen in
If der Anordnung benutzt. Bei einem Verlust der Flamme wird der Detektor abgeschaltet, und der Flammen-
■I verlust veranlaßt, daß der Zünder und bzw. oder der Brenner stillgesetzt wird. Mi
I Flammendetektorüberprüfung
H Die Überwachung der Flammen ist eine wichtige Funktion in der Brennersteueranordnung. Falls in einem
&< Detektor eine Störung auftritt, geht die Überwachung verloren. Die Brennersteueranordnung sieht daher einige <>>
M Überprüfungen hinsichtlich der richtigen Arbeitsweise der Flammendetektoren vor. Wie es unter den Abschnit-
<f§ ten Brennerbetrieb und Zünderbetrieb erläutert wurde, müssen die Flammendetektoren im Hinblick auf die
H Erlaubnisbedingungen zum Zünden eines Brenners richtig arbeiten. Da Brenner für sehr lange Zelträume In
Betrieb sein können, ist es auch erforderlich, daß Hauptflammendetektoren auf ihre Arbeltsweise überprüft werden, während die Brenner in Betrieb sind, um sicherzustellen, daß die Flammendetektoren richtig arbeiten und die Brenner außer Betrieb nehmen, wenn die Flamme ausfallt. Diese Vorgänge laufen bei der Anordnung automatisch ab: Wenn ein überwachtes Zünder- und bzw. oder Brennerpaar In Betrieb ist, kann man die
> Flammendetektoren beispielsweise alle 15 Min. überprüfen. Die Überprüfungsschaltung wird erregt, und die Abfühlelemente der Detektoren werden (elektronisch oder mechanisch) gegenüber der Ultraviolett- oder Infrarot-Strahlung der Flamme abgeschirmt. Die Detektoren sollen demnach in einer solchen Welse arbeiten, als ob ein Erlöschen der Flamme aufgetreten ist. Das bedeutet, daß das Ausgangssignal d2S Flammenverstärkers verschwindet. Der Brenner und bzw. oder Zünder wird jedoch in Wirklichkeit nicht außer Betrieb gesetzt, da die
i" Überwachungsschaltung für die Dauer der Detektorüberprüfung das Vorhandensein einer Flamme simuliert. Bevor die Abschirmung der Abfühleinhelt wieder freigegeben wird, wird überprüft, daß der Detektor keine Flamme sieht. Das Bedienungspersonal weiß nicht, daß die Detektoren überprüft werden, es sei denn, daß eine Störung festgestellt wird. Wenn eine Flammendetektorstörung durch die in der F i g. 4 (Element 204) und In der F i g. 3C dargestellte Überprüfungsschaltung gefunden wird, blinkt die zugehörige Flammenlampe auf der elnzelnen Brennerpaaranzeigetafel oder der Meldetafel in rascher Folge kräftig auf, um anzuzeigen, bei welchem Brenner oder Zünder die nicht erfolgreiche Detektorüberwachung aufgetreten ist. Eine Flammenlampe 140 blinkt so lange, bis Schritte unternommen werden, die gefundene Detektorstörung zu beseitigen. Es wird ein Alarm erzeugt, wie es noch im einzelnen in Verbindung mit der Meldeeinrichtung erläutert wird.
-" Luftregister- oder Luftdämpferbetrieb
Ein Brennerluftregister kann bei einer Brennerstillsetzung geschlossen oder nicht geschlossen werden, was von den Kesselzusiänden abhängt, wie es in der Flg. 3F dargestellt ist. Ein Brennerluitregister 210 schließt aufgrund einer Brennerstillsetzung 211. die nicht durch eine Hauptbrennstoffabschaltung verursacht 1st, sofern kein
- Hauptbrennstoffabschaltsignal vorhanden ist und der gesamte Luftstrom 25* beträgt (211). Außer einer Sperrung durch eine Hauptbrennstoffabschaltung kann ein Brennerluftregister nicht geschlossen werden, solange das Brennerventil in Übereinstimmung mit der Brennerlogik 212 vollkommen offen ist. Die Register schließen sich während des /ündens (215), wie es bereits erläutert wurde. Weiterhin kann das Bedienungspersonal einen örtlichen Schließschalter oder einen FernschließschalteT 213 betätigen, um die Register zu schließen, falls die
■·" Erlaubnisbedingungen 211 erfüllt sind.
Ein Brennerluftregister öffnet während der Brennerzündauslösung (unter der Voraussetzung, daß die Zünderfiamme des Brenners erfaßt ist) bei der Reinigungssequenz, wenn die Reinigungslogik 216 ein Multlregisteröffnungssignal erzeugt. Weiterhin kann das Bedienungspersonal einen Fernöffnungsschalter oder einen örtlichen Öffnungsschalter 217 bedienen (Option).
Ölumlauflogik (nur bei Anlagen mit Öl), Fig. 3G
Bei der Vorbereitung zur Bereitstellung von Öl sowohl vor als auch nach der Beendigung der Kesselreinigung kann ein Ölumlaufventil 261 geöffnet werden. Sowohl das Ölumlaufventil 261 als auch ein Ölabschaltventil 256 ■»i' müssen während des Kessel(Ofen)-Reinigungsmodus geschlossen sein.
Ölumlauf bei abgeschalteter Einheit
Das Öl kann bei vollkommen abgeschalteter Ofenelnhelt zirkuliert bzw. in Umlauf gehalten werden. Dies 4> kann man durch Betätigen eines Ölumlaufventtl-Öffnungsschalters 260 erreichen. Bevor das Ölumlaufventil geöffnet wird, stellt die Logik in diesem Fall sicher, daß alle einzelnen Brennerölventlle 259 geschlossen sind.
Das Ölabschaltventil kann nun durch Betätigen des Ölabschaltventll-Öffnungsschalters 251 geöffnet werden. In diesem Fall stellt die Logik sicher, daß die folgenden Erlaubnisbedingungen gemäß einem Block 253 erfüllt sind und erfüllt bleiben, bevor εε dem Ölabschaltvenll 256 gestattet wird, sich zu öffnen.
1. Alle Brennerölventlle geschlossen (270).
2. Hauptbrennstoffabschaltung vorhanden (271).
3. Ölbrennstoffabschaltung; vorhanden (272).
n. Ölumiäufventil geöffnet (273).
Durch Betätigen des Ölumlaufschließschalters 257 oder durch Verlust von Irgendeiner der vier oben genannten Erlaubnlsbidlngungen kann die Anordnung jederzeit aus dem Ölumlaufmodus gebracht werden.
Ölumlauf nach Beendigung der Reinigung
Nach Beendigung der Ölvorzündsequenz und vor der Bereitstellung von Öl für einen Brenner kann das Ölumlaufventil geöffnet werden. Dies geschieht durch das Bedienungspersonal durch Betätigen des Ölumlaufventilöffnungsschalters 260. Das Ölumlaufventil wird gemäß dem Block 262 automatisch geschlossen, wenn in Abhängigkeit von der Zeitverzögerung gemäß dem Block 266 das erste Brennerventil gemäß dem Block 258 '^ geöffnet worden ist.
Aus dem Vorstehenden geht hervor, daß eine Logikanordnung zur Steuerung der Arbeltsweise einer Brennerofenanlage entwickelt wurde. Die In Blockform beschriebene erflndmgsgemäße Anordnung sieht die Gruppierung von Brennerfunktionen In Systeme vor, die so weit wie möglich sequentiell betrieben werden, und zwar
unter Aufrechterhaltung von Wechselbeziehungen zwischen den Untiasystemen, so daß Redundanz und übereinstimmende Überwachung stets gewährleistet sind. Die besonderen Bedingungen, die eine Hauptbrennstoffabschaltung oder Brennerbrennstoffabschaltung usw. bewirken können, sind zwar für eine besondere Betriebsvorschrift wirksam, stellen aber fttr die Erfindung keine' kritischen Betriebsumstände dar. Die erflndun^sgemäße Anordnung ist mit einer Vielzahl von verschiedenartigen, derzeit verfügbaren Kesselanlagen kompatibel und > überwindet die NotwendifeKeit, für solche Kesselanlagen jeweils spezielle Steueranordnungskonstruktionen zu entwickeln, die gewisse, von dem betreffenden Käufer geforderte betriebliche Anomalien aufweisen.
Meldelogik - Gas- und Ölanlagen (Fig. 4)
Der Zweck der Meldelogik oder Meldeeinrichtung besteht darin, alle übrigen Unteranordnungen, Einrichtungen usw. zu überwachen und dem Bedienungspersonal Bedingungen oder Zustände anzuzeigen, die der Aufmerksamkeit bedürfen, oder Umstände bzw. Kombinationen von Umständen anzugeben, die das Öffnen oder Schließen eines Kontaktes bewirken, um eine Alarmbedingung hörbar und bzw. oder sichtbar anzuzeigen. Solche Alarmbedingungen sind in der Fig. 2 In Blockform zusammengestellt:
Hauptbrennstoffrelais ausgelöst, 200.
Energieverlust zur Hauptlogik, 201.
Brennersteuerlogik-Energiestörung, 202.
Energie verlust zur Meldelogik, 203. 2»
Hauptflammendetektorstörung. Dieser Alarm wird gegeben, wenn eine Flammendetektorüberwachungssequenz nicht erfolgreich verläuft, 204.
Nicht erfolgreiche Brenneraußerbetriebnahme. Falls irgendein Brennerventil innerhalb von 15 Sek.
nach dem Auftreten eines Schließsignals nicht schließt und die Flamme am Brenner verlorengeht, wird dieser Alarm ausgelöst, 205.
Ölkanonenreinigung gesperrt. Dieser Alarm wird ausgelöst, wenn es mißlingt, eine Ölkanonenreinlgungssequenz zu starten, oder wenn eine Ölrelnlgungssequenz unterbrochen wird, wie es in Verbindung mit der Ölkanonenreinigung beschrieben Ist, 206.
Zünderstörung. Dieser Alarm wird ausgelöst, wenn irgendein Zünder nicht in der Lage ist, in Betrieb
zu bleiben, 207. .in
Brennerstörung. Dieser Alarm wird ausgelöst, wenn irgendein Brenner nicht In der Lage ist. In Betrieb zu bleiben, 208.
Bei einer Auslösung des Hauptbrennstoffrelais (200) und bei einem Energieverlust zur Meldelogik (203) werden die Alarmausgangssignale so lange aufrechterhalten, wie die Alarmbedingung besteht. Die Ausgänge .is von den übrigen Alarmbedingungen bleiben geschlossen, solange die Alarmbedingung besteht. Bei nachfolgsnden Alarmgaben öffnen die betreffenden Kontakte vorübergehend und schließen dann wieder.
Brennerexekutiveinrichtung
Die in der Fig. 5 dargestellte Brennerexekutiveinrichtung wird benutzt, um Brenner automatisch in Betrieb zu nehmen oder um Brenner automatisch außer Betrieb zu nehmen, um schwankenden Belastungsanforderungen zu genügen. Die BrennerexekuUveinrichtung wird durch vorübergehendes Niederdrücken eines »Brennerexekuttveinrichtung In Betrieb«-Schalters 221 vom Bedienungspersonal eingeschaltet. Dies setzt voraus, daß die folgenden im Block 222 angegebenen Erlaubnisbedingungen erfüllt sind:
1. Haupibrennstoffabschaltrelals rückgestellt.
2. Brennerexekutivelnrichtungsschalter 223 nicht in »Außer Betrleb«-Stellung betätigt.
3. Minimale Anzahl von Brennern In Betrieb.
4. Ausgewähltes Brennstoffabschaltventil offen. >" n. Ausgewähltes Brennstoffabschaltrelais rückgestellt.
Wenn die oben angegebenen Erlaubnisbedingungen gemäß einem Block 224 erfüllt sind, wird durch eine vorübergehende Betätigung des »Brennerexekutiveinrichtung In Betrleb«-Schalters 221 die Brennerexekutlvelnrichtungsloglk Im Brennerexekutlvelnrlchtungsmodus 225 verriegelt. Die »Brennerexekutiveinrichtung außer >? Betrleb«-Lampe 226 geht aus, und die »Brennerexekutiveinrichtung in Betrieb«-Lampe 225 leuchtet auf. Die Brennerexekutivelnrichtungsloglk überprüft den Druck Im Brennstoffrohrabzwelger oder Brennstoffverteiler, um festzustellen, ob Brenner In Betrieb oder Brenner außer Betrieb genommen werden müssen. Wenn der Brennstoffverteilerdruck größer als ein hoher Index 227/) ist, fordert die Brennerexekutiveinrichtungsloglk einen weiteren Brenner 227S an, um zu bestimmen, ob der nächste Brenner in der Reihenfolge zur Brennerexekutiv- mi elnrichtungsüberwachung 229 verfügbar 1st. Ein Brenner ist für die Brennerexekutiveinrichtungsüberwachung verfügter, wenn er nicht bereits In Betrieb ist oder nebengeschlossen Ist. Falls der Brenner verfügbar Ist, gibt die Brenner., ekutlvelnrichtungsloglk einen Zündimpuls an den Brenner ab und setzt einen Zeitgeber 232 In Gang. Wenn der Brenner gemäß einem Block 231 vor Ablauf des Zeltgebers In Betrieb gelang!, wird der Zeitgeber zurückgestellt, und die Brennerexekutiveinrichtung geht zum nächsten Brenner 233 über. Diese Vorgehensvyeise i>> wird so lange fortgeführt, wie der Brennstoffvertellerdruck oberhalb dem hohen Index 227/) Hegt. Wenn ein Brenner vor Ablauf der durch den Zeltgeber 232 bestimmten Zeitverzögerung nicht In Betrieb gelangt, wird ein »Brennerexekutlvelnrichtung-Nebenschluß-Alarm« 234 erzeugt, und der Brenner wird aus der Brennerexekutiv-
eLnrichtungsüberwachung 235 entfernt. Die Brennerexekutlveinrichtungsloglk geht zum nächsten Brenner 233 über und führt die Sequenz in der oben beschriebenen Welse weiter. Falls ein Brenner für die Brennerexekutiveinrichtungsüberwachung 230 nicht zur Verfügung steht, geht die Brennerexekutiveinrichtung zum nächsten Brenner 233 über, und der Vorgang wird in der oben beschriebenen Sequenz weitergeführt.
Sobald der Brennstoffvertellerdruck unter den hohen Index 227/4 abfällt, aber noch über einem niedrigen Index 24OA liegt, behält die Brennerexekutiveinrichtungslogik den Status quo bei. Es werden keine neuen Brenner gezündet, und es werden keine Brenner abgeschaltet. Wenn allerdings der Brennstoffverteilerdruck unter den niedrigen Index abfällt, verlangt die Brennerexekutiveinrichtungsloglk die Außerbetriebnahme eines Drenners (240S). Bei der Herabsetzung der Anzahl der In Betrieb befindlichen Brenner bestimmt die Brenner-
1(1 exekutiveinrlchtung, ob der nächste Brenner in der Reihenfolge für die Brennerexekutlveinrlchtungsüberwachung 241 zur Verfügung steht. Ein Brenner 1st zur Abschaltung verfügbar, wenn er im Betrieb ist und nicht nebengeschlossen ist. Falls der überprüfte Brenner verfügbar ist, sendet die Brennerexekutlveinrichtungslogik ein Abschaltsignal aus, um den nächsten verfügbaren Brenner 242 außer Betrieb zu nehmen. Gleichzeitig wird ein Zeitgeber mit einer Verzögerungszeit in Gang gesetzt. Falls die Brennerabschaltung vor Ablauf der Zeitverzögerung erfolgreich ist. wird der Zeitgeber zurückgestellt, und die Brennerexekutiveinrichtung geht zum nächsten Brenner 243 über. Falls ein Brenner nicht erfolgreich abgeschaltet ist, bevor die Zeltverzögerung des Zeitgebers 244 abgelaufen ist, wird die Abschaltsequenz unterbrochen, und die Brennerlogik erzeugt gemäß einem Block 245 ein »Nichterfolgreiche Brennerabschaltunge-Signal. Falls ein Brenner für die Brennerexekutiveinrichtungsüberwachung nicht verfügbar ist, geht die Brennerexekutiveinrichtung zum nächsten Brenner über.
2(1 Es wiederholen sich dann die oben beschriebenen Vorgänge.
Funktlonelles Konzept - Logikfunktionseinrichtungen
Eine typische Aufgliederung von Logikfunktionskarten zur Steuerung der eine Unteranordnung darstellenden Brennereinrichtung wird im folgenden erläutert. Die Flg. 6 zeigt ein Beispiel, wie man die Karten in eine Unteranordnungsgruppierung von logischen Funktionsmitteln klassifizieren kann. Eine Brennerzündkarte 6/4 zeigt beispielsweise, daß der Karte gewisse Eingangsgrößen 6B' zugeführt werden, die in der Fig. 3C bei 126 dargestellt sind. Eine Brennerveniilkarte 6C liefert eine Eingangsgröße 6C zur Anzeige ihrer Bedingung als eine redundante Eingangsgröße. Eine Abschaltkarte 6£ weist Eingangsgrößen gemäß der Flg. 3D auf, und zwar Bezugsgrößen gemäß den Blöcken 150 und 154, als auch Eingangsgrößen von anderen Karten, z. B. von einer Flammenüberprüfungskarte 6F und der Zündkarte 6/4. Die anderen Karten betreffen jeweils eine geeignete Unteranordnung zum Betrieb eines Teils der Gesamtanordnung, wobei jede in der Form einer logischen Funktion Ist. Eine logische Funktion beschreibt die Arbeltssequenzen oder Betriebsabläufe, die mit einer Funktion der Brennersteueranordnung In Beziehung stehen, die von komplizierterer Natur als einzelne UND/ODER/NOR/NAND-Verknüpfungsfunktlonen sind. Die Logikfunktionseinrichtung steht in einer schrittweisen Beziehung zur Brennersicherheit In einem logischen Funktionssinn anstatt in einem streng logischen Sinn. Der Betrieb der Brennersteueranordnung schreitet nach Art einer Prüfliste Im Hinblick auf die Relnigungs/Vorzünd/Zünd/Auslöse-Vorgänge voran. Die Anordnung ist mit einem schrittweisen Lösungsweg als Anfang formuliert worden. Dieser Lösungsweg ist benutzt worden, um große Schritte oder breite Konzepte
·"' welter zu unterteilen und Unteranordnungen mit logischen Funktionen zu schaffen.
In den Flg. IA und IB sowie 6 Ist die funktionsmäßige Unterteilung der Brennersteuerung aufgezeigt.
Die in der Fig. IB dargestellte Mühlenanordnung enthält zusätzlich zur Eingabe/Ausgabe-Schnittstelle Unteranordnungen zur Zünderelnschaltung, Zünderabschaltung, Zerstäubereinschaltung, Zerstäuberabschaltung usw. Jede Unteranordnung enthält mindestens einen, im allgemeinen aber eine Reihe von auszuführenden funktio-5 nellen Logikschritten (UND, ODER usw.). Diese Logikschritte für eine Mühle sind von demjenigen für einen Brenner verschieden. Das grundsätzliche Konzept Ist aber das gleiche. Die einer Mühlenabschaltung eigenen logischen Schritte sind zum Ansprechen auf Mühlenabschaltbedingungen und zum Ausüben der Funktion in eine Karte mit einer Logikfunktion einbezogen.
Logikfunktionseinrichtungen (Karten)
Als Beispiel für eine Logikfunktionseinrichtung ist In der Fig. 7A eine Brennstoffsicherheltsfunktlonskarte dargestellt. Die Eingangsgrößen befinden sich am linken und die Ausgangsgrößen am rechten Rand der Karte. Man kann Irgendeine beliebige Ausgestaltung verwenden, beispielsweise eine Karte mit χ Stiften an einem Rand und einer entsprechenden Verdrahtung. Bei der dargestellten Karte, die die Brennstoffsicherhelts-Logikfunktlonselnrichtung verkörpert, sind die Eingangsgrößen und Ausgangsgrößen angegeben, um das logische Funktionskonzept klarer herauszustellen. Die Eingangsgrößen enthalten diejenigen, die In der Flg. 2A, Block 31 angegeben sind und umfassen auch Energieprüf- und Sperrsignale. Da eine Abschalt- oder Auslösebedingung eine andere zur Folge haben kann, wird die erste Bedingung, die für eine Auslösung oder Abschaltung ursäch-Hch ist, zu einer Anzeigeeinrichtung übertragen. Das Sperrsignal verhindert die Anzeige der anderen Auslöseoder Abschaltbedingungen, so daß das Bedienungspersonal weiß, welche Auslöse- oder Abschaltbedingung zuerst aufgetreten Ist.
Ausgangsgrößen, die Auslöse- oder Abschalteingangsgrößen entsprechen, werden zu den gezeigten Anzeigeeinrichtungen und auch zu anderen Logikfunktlonseinrichtungskarten weltergeleltet. Die besondere ('^ .JCartenbetrlebswelse ist eine Funktion Ihrer Auslegung. Bei dem besprochenen Beispiel steuert ein Hauptbrennstoffaljscrialt-Äusgangsslgna! der Brennstoffsicherheitskarte ein Relais an, um die Gesamtbrennstoffzufuhr abzuschalten, wie es beispielsweise in der Flg. 2A durch den Block 37 angedeutet Ist.
In der Fig. 7B Ist ein Beispiel für eine Logikfunktionseinrichtung dargestellt, die in Verbindung mit einer
Anlage verwendet wird, die als Brennstoff Kohle benutzt. In diesem Beispiel ist eine Ofenreinigungs-Logikfunklionseinrlchtung nicht gezeigt. Unter Bezugnahme auf-die Fig. 2B sei erwähnt, daß der Reinigungszyklus für eine Kohleanlage im wesentlichen der gleiche wie für eine Öl/Gas-Anlage ist. In der Flg. 2B sind in den Blökken 14 und 24 die primären und sekundären Reinigungserlaubnisbedingungen angegeben. Diese aufgeführten Bedingungen kann man durch die nachfolgenden Erlaubnisbedingungen für eine Mühlenanlage ersetzen: s
Primäre Erlaubnisbedingungen
1. Fremdbelüftungsgebläse laufen und Entleerungsschieber sind geöffnet - entweder läuft das Fremdbelüftungsgebläse »An oder »B« und der zugehörige Entleerungsschieber ist vollkommen geöffnet. 1(l
2. Zünderabschaltventil geschlossen.
3. Alle Zerstäuber und Förderer angehalten.
4. Alle Brennerabschaltschieber geschlossen.
5. Abscheider abgeschaltet.
6. Alle Zündarventile geschlossen. 's
7. Keine Kesselabschaltbedingung vorhanden - ein Zweck dieser Reinigungserlaubnisbedingung ist es, das Bedienungspersonal mit der Möglichkeit der Unterbrechung des Kesselreinigungszyklus zu versehen, falls dies das Bedienungspersonal wünscht, und zwar unter Verwendung der bedienungsmäßig betätigbaren Auslösedrucktaste.
8. Abscheiderverschlußluftgebläse laufen.
9. Schutzdachverschlußluftdruck normal,
n. Abtasterverschlußluffiruck normal.
Sobald der Reinigungsmodus verriegelt ist (Ja-Block 2M), werden gewisse Regulierregister (Kontakterlaubnisbedingungen an andere, Block 23') geöffnet, und zwar wie folgt: ->
1. Öffne Überhitzerregulierschieber.
2. Öffne Zwischenüberhltzerregulierschieber.
3. Öffne primäre Abgasschieber.
Danach werden die sekundären Reinigungserlaubnisbedingungen (BIock 24) festgestellt:
1. Alle Brennerluftregisterin Zündstellung.
2. Luftstrom > 25%.
3. Überhitzerregulierschieber geöffnet.
4. Zwischenüberhitzerregullerschieber geöffnet.
5. Sekundäre und primäre Lufterhitzer laufen.
6. Kesselverschlußluftdruck normal.
7. Sekundäre und primäre Lufterhitzergaseinlaß- und -auslaßschleber sowie Luftauslaßschieber geöffnet.
8. Primäre Lufterhitzerabgasschieber geöffnet. -to
n· ■··
|:| Da die Anordnung im wesentlichen In der gleichen Welse arbeitet, wie es an Hand der Fig. 2B beschrieben
i$ 1st, reicht an dieser Stelle die Bemerkung aus, daß die oben angegebenen Änderungen praktisch nur die
!.; Eingangsgrößen betreffen, wohingegen im wesentlichen keine logischen Unterschiede auftreten. So müssen
beispielsweise während der Reinigung die Zerstäuber angehalten werden. Brennerabschaltschieber, die den j zerstäubten Kohlenstrom regulieren, werden ebenfalls abgeschaltet. Bei einem unter Druck stehenden Kessel
werden Versc'nlußluftgebläse auf vorgegebene Einstellungen gebracht. Die In der Fig. 7 dargestellte Reinlgungs-' logikfunktlonselnrlchtung zeigt die Karte, die die Eingangsgrößen aufweist, die den oben angeführten Erlaubnls-
bedingungen entsprechen, und auch noch weitere Eingangsgrößen hat. Auch die Ausgangsgrößen sind in der >n Fig. 7B aufgeführt. Diese Ausgangsgrößen der Reinigungsunteranordnung sind notwendig, um den funktio-
; nellen Reinigungszyklus zu vervollständigen.
, Die In den Flg. 7A und 7B dargestellten Karten sind lediglich Beispiele für typische Anordnungen von
S Eingangs- und Ausgangsgrößen für Logikfunktionskarten. Die interne Logik jeder Karte kann in Abhängigkeit
I' von der betreffenden Funktion unterschiedlich sein. Es sei bemerkt, daß Karten für verschiedene Funktionen
' gleich sein können, aber verschiedene Eingangsgrößen haben und möglicherweise Überbrückungen od. dgl.
aufweisen, um die Karte der besonderen gewünschten Funktion anzupassen.
[ Die Karten sind in Irgendeiner passenden Welse durch Gruppierung der erforderlichen Eingangsgrößen und
'; Ausgangsgrößen geordnet, die der besonderen logischen Funktion und der Logik zwischen Ihnen zugeordnet
[ sind. Die Logik Ist eine Funktion der bevorzugten Anordnung von Eingangsgrößen und Ausgangsgrößen für ftu
jede Karte. Es Ist bevorzugt, daß die Logik für eine besondere logische Funktion (beispielsweise Ofenreinigung nach Fig. 7B) auf einer Karte untergebracht Ist. Eine solche Anordnung macht es möglich, daß beispielsweise bei einer Störung oder bei einer neuen logischen Funktion eine Karte aus Ihrem Platz genommen und sofort aurch eine andere Karte ersetzt werden kann.
Die erfindungsgemäße Anordnung gestattet die Austauschbarkeit und Auswechselbarkeit von Karten. Obwohl h> eine Vielzahl von Karten erforderlich ist, übt jede eingesetzte Karte die Logik für eine besondere Funktion aus, und der Austausch einer Karte macht eine gestörte Unteranordnung wieder betriebsbereit, ohne daß es erforderlich ist, zahlreiche entfernt angeordnete Funktionslogikkarten und Ihre zahlreichen Zwischenverbindungen auf
Fehler zu überprüfen.
Da eine Karte für eine besondere Funktion eine Gruppe von bekannten Eingangsbedingungen (binäre Signal« vom Wert 0 oder 1) aufweist, fördert eine Überprüfung der besonderen Eingangssignale zutage, ob die Karte di< geeigneten Signale erhält oder nicht. Auf diese Welse kann man eine Störung In der Anordnung bis zu de betreffenden Karte aufspüren und danach bis zu defekten Verbindungen oder einer ähnlich defekten Eingabe karte weiterverfolgen. Dadurch wird das Aufsuchen einer Störung durch eine Vielzahl von Funktlonsloglkkarter vermieden. Eine Störung in der Anordnung gibt sich selbst in einer funktioneilen Welse zu erkennen. Bei elnei verteilten Funktionslogik kann man Fehler nicht so leicht auffinden.
Wenn beispielsweise ein Brenner durch eine gestörte Brennerabschaltkarte abgeschaltet wird, kann man diese gestörte Baueinheit nahezu augenblicklich ersetzten. Falls die Karte selbst nicht gestört sein sollte, kann mar dies durch eine schnelle Überprüfung der Eingangs- und Ausgangssignale feststellen. Eine derartige Überprüfung führt dann entweder zu einer schlechten Verbindung oder zu einer In Beziehung stehenden Karte.
Bei einer verteilten Funktionslogik wäre die Störungssuche mühsamer, da die Elemente einer Schaltung, die eine Funktion ausführt, auf zahlreichen Karten verteilt wäre. Störungen wären schwieriger zu finden und würden auch andere Unteranordnungen beeinträchtigen, da die Entfernung einer Karte mehrere Unteranordnungen betreffen würde, deren Komponenten auf der entfernten Karte angeordnet sind. Mit der erfindungsgemäßer Anordnung wird eine Begrenzung der Störung auf eine einzige Unteranordnung erreicht.
Kästchen 1
Kästchen 12
Kästchen 2
Kästchen 11 ,
Kästchen 3 .
Kästchen 4.
Kästchen 1 ,
Kästchen 12 .
Kästchen 2.
Kästchen 11
Kästchen 3...
Kästchen 34 ..
Kästchen 41 ..
Kästchen 40 . .
Kästchen 4OA .
Kästchen 36 . .
Kästchen 34A.
Kästchen 41Λ.
Kästchen 365.
Kästchen 42 ..
Liste zur Figurenbeschriftung
Fig. IA
Hauptteil
Reinigungs- und Vorzündteil
Reinigen, Vorzünden
Brenner 1-N
(typisch)
Eingabe
Ausgabe
Brennerzündung
Brennerabstellung
Zünderzündung
Hauptflammenüberprüfung
Ölkanonenreinigung
Luftregisterbetätigung
Brennerventilbetätigung
Zünderabstellung
Brennstoffsicherheitsteil
Hauptbrennstoffabschaltung (HBA)
Ölbrennstoffabschalturig
Gasbrennstoffabschaltung
Zünderbrennstoffabschaltung (ZBA)
Meldeteil
Alarmanzeige
Brennerexekutivteil
Automatischer Brennerbetrieb aufgrund des Brennstoffdrucks
(darunter)
Typischer Anordnungsaufbau (Gas und Öl)
Fig. IB
Hauptteil
wie Kästchen 12 Fig. IA
Mühlenteil
(typisch)
Eingabe
Ausgabe
Zünderzündung
Zünderabsteüung
Zerstäuberstart
Zerstäuberstop
Fördererstart
Fördererstop
Luftregisterbetätigung
Schieberbetätigung
Mühlensicherheit und Abschaltung
Brennstoffsicherheitsteil
Hauptbrennstoffabschaltung
Zünderbrennstoffabschaltung
(wie Kästchen 3 Fig. IA
(darunter)
Typischer Anordnungsaufbau (Kohle)
Fig. 2A Brennstoffsicherheitsteil
Reinigung beendet
Vorzündstart eingeleitet
Operatorbetätigung des Vorzündstartschalters
Rückführung
irgendeine Hauptbrennstoffabschaltbedingung
Ja
Ja
Nein
Hauptbrennstoffabschaltrückstellerlaubnisbedingungen erfüllt
211
40 45
60
(O
21
Kästchen 36/1 ... Ja
Kästchen 42/1 ... Ja
Kästchen 37 ... (links) Rückstellen Hauptbrennstoffabschaltrelais
(rechts) Auslösen
(darunter) ausgelöst
(Leitungen) momentane Eingabe Kästchen 37A ... Ja
(Kästchen in der ['ig. links unten:
/hui Vm/.iiiKJicil
Zum Kcwclrcmigungslcil
Auslösen aller Brennstolfabschaltrelais
Auslösen aller Brenner- und Zünderventile
Kontaktschließung an andere Teile Kästchen 31 ... 1. Operatorbetätigbare Hauptbrennstoffabschalttaste betätigt
2. Fremdbelüftungsgebläse ausgelöst
3. Flammenverlust
4. Zündversagen: Keine Flamme nach Ablauf von 5 Min.
5. Trommelpegel nicht innerhalb der Grenzwerte
6. Ofendruck außerhalb der Grenzwerte
7. Niedriger Luftstrom
8. I. D. Gebläse ausgelöst Kästchen 31/1... Rückführung
Kästchen 18 ...
Kästchen 17 ...
Kästchen 15 ...
Kästchen 15/1. .
Kästchen 16 ...
Kästchen 18/1, 17/1, 16/1
Kästchen 21 ...
Kästchen 215 und 16ß
Kästchen 21/4
Kästchen 25ß . .
Kästchen 25 ...
Kästchen 23 ...
Kästchen 23'...
(noch ergänzen)
Kästchen ISA . .
Kästchen 35 ...
Kästchen 27 ...
Kästchen 23
Kästchen 35Λ, 27/1. 1
Kästchen 32. .. 2
Kästchen 34... 3
(Flashing) 4
To lights . 5
Kästchen 14. . 6
7
8
Kästchen 14.4 . . .
Fig. 2B Reinigungsteil 12)
Hauptbrennstoffabschaltung
Kesselreinigung eingeleitet
Operatorbetätigung des Reinigungsstartschalters
Rückführung
Primäre Kesselreinigungserlaubnisbedingungen erfüllt
Ja
(oben) Ja
Reinigungslogikmodus verriegelt
(rechts) Rückstellen
Nein
Ja
Nein
Sekundäre Reinigungserlaubnisbedingungen erfüllt
Öffne Luftregister oder Luftschieber
Kontakterlaubnisbedingungen an andere (2)
Ja
Kesselausgelöste Hauptbrennstoffabschaltung
(links) Rückstellen
Reinigungszeitgeber 5 Min.
(rechts) Zeitgabe
(unten) Beendet
Das gestrichelte Kästchen rechts vom Kästchen
Reinigungszeitgeber-Nebenschluß
wird in „28" geändert
Reinigung im Voranschreiten
und nicht bezeichnetes Kästchen = Ja
Reinigung erforderlich
Reinigung beendet
= Blinken
= Zu Lampen an Anzeigetafeln
Fremdbelüftungsgebläse laufen (Operatorfunktion)
Hauptgasabschaltventil geschlossen
Hauptölabschaltventil geschlossen
Zünderabschaltventil geschlossen
Alle Brennergasventile geschlossen
Alle Brennerölventile geschlossen
Alle Zünderventile geschlossen
Ölumlaufventile geschlossen
Keine Kesselabschaltbedingung vorhanden
Rückführung
Kästchen 24 ...
Kästchen 24A . . .
Kästchen 42. . 47/4 ... 1.
Kästchen 46. 47ß . . . 2.
Kästchen 44. 3.
Kästchen 51 . 4.
Kästchen 47. 5.
Kästchen 46/4
Kästchen 48. und 50ß 1.
2.
Kästchen 42/4, 1.
Kästchen 48/4, 2.
Kästchen 67. 3.
Kästchen 67Λ 4.
Kästchen 49/4 5.
Kästchen 50. η
Kästchen 50Λ
Kästchen 53.
Kästchen 53A
Kästchen 61 .
Kästchen 51 .
Kästchen 54.
Kästchen 61/4
Kästchen 60.
Kästchen 26.
Kästchen 26/1
Kästchen 13Λ
1. Alle Brennerluftregister oder Schieber öffnen
2. Luftstrom > 25% Gesamtstrom Rückführung
Fig. 2C Vorzünd-ZünderbrennstolTabschalt-Sequenz 12
Hauptbrennstoffabschaltung
Öffnen des Zünderabschaltventils eingeleitet
Operatorbetätigung des Zünderabschaltventil-Öffnungsschalters
Rückführung
Irgendeine Zünderbrennstoffabschaltbedingung
Ja
Alle Brennerventile geschlossen
Nein
Ja
Irgendeine Zünderabschaltventilschließbedingung
Ja
Ja
(links) Rückstellen Zünderbrennstoffabschaltrelais
(rechts) bei 5OC = Auslösen
(unten links = Rückgestellt) (unten rechts = ausgelöst)
(an der Leitung von Kästchen 475 = Momentane Eingabe)
= Ja
Zündervorzünderlaubnisbedingungen erfüllt
Ja
Zünderabschaltventilöffnungsbedingungen erfüllt
Öffne
Zünderverteiler
Lüftung
Erlaubnis zur Zündung der Zünder
Ja
(links oben = Öffne) rechts oben = Schließe
(unten) Zünderabschaltventil
(an der Leitung von 54 = Zu Anzeigelampen
Hauptbrennstoffabschaltung
Irgendein Zünderventil geöffnet und Zünderverteilerdruck nicht
innerhalb der Grenzwerte
Operatorbetätigung des Zünderabschaltventil-Schließschajters
Zünderabschaltventil geschlossen nach vorangegangener Öffnung
Zünderzerstäuberdruck < Minimum
Rückführung
(Kästchen unter dem Kästchen 26)
Hauptbrennstoffabschaltung
Operatorbetätigung des Zünderabschaltventils und Rückführung
Zünderabschaltventil vollkommen geöffnet
Zünderverteilerdruck innerhalb der Grenzwerte
Hauptbrennstoffabschaltrelais rückgestellt
Luftstrom S: Reinigungsstromdurchfluß
Zünderzerstäuberdruck > Minimum
Zünderbrennstoffabschaltrelais rückgestelit
Rückführung
Indicator Panel Lights = Zu Lampen an Anzeigetafel
To
Kästchen 48...
Kästchen 78 ...
Kästchen 72 ...
Kästchen 80...
Kästchen ISA ...
Kästchen 79 ...
Kästchen 48Λ, 80Λ.
Kästchen 19 A, 80S.
Fig. 3A Brennerbrennstoffabschaltung/Vorzündung 70
Hauptbrennstoffabschaltung
Öffnen des Brennstoffabschaltventils eingeleitet
Operatorbetätigung des Hauptbrennstoffabschaltventil-Öffnungsschalter
(darunter) Rückführung
Irgendeine Hauptgas/Ölabschaltbedingung
Ja
Alle Brennerbrennstoffventile geschlossen
Nein
Ja
6(1
23
Kästchen 84 .
Kästchen 77 . Kästchen 71 .
Kästchen 73
Kästchen 75
ι? Kästchen 88 .
Kästchen 86 .
Kästchen 86 .
Kästchen 76. .. 1.
2.
Kästchen 81 ... 3.
4.
Kästchen 83 ... 1.
2.
411 Kästchen 83/4...
Kästchen 74. .. 1.
2.
3.
4.
45 5.
6.
7.
Kästchen. 10!
Kästchen 102
Kastchen 102/1 Kästchen 113 Kästchen 112 .
Schließung irgendeines Hauptgasabschalrventils eingeleitet
(darunter Ja)
(Redundant. . . = Redundanter direkter Abschaltweg)
Hauptgas/Ölabschaltrückstellerlaubnisbedingungen erfüllt
(darunter Yes gleich Ja)
(links) Rücksteilen
BrennstofTabschaltrelais
(rechts) Auslösen
(unten links) Rückgestellt
(unten rechts) Ausgelöst
(Momentary Input) = Momentane Eingabe
No = Nein, Yes = Ja
Schließe Hauptgasabschaltver.til (Close = Schließe)
BrennstofTvorzünderlaubnisbedingungen erfüllt
Zeitverzögerung 7 Sekunden
(rechts davon) Gasabschaltventilöffhungserlaubnisbedingungen erfüllt
Öffne Hauptgasverteilerlüftungsventil
(daneben) Gas/Öl-Abschaltung an alle Brennerteilsysteme
(daneben) Gas/Öl-Abschaltkontaktschließung an alle anderen Teile
(daneben) Öiabschaltventil-Schließerlaubnisbedingungen erfüllt
Schließe Hauptgasverteilerlüftungsventil
(daneben) Kästchen 73 (öffne)
Im Kästchen 73: Öffne Hauptbrennstoffabschaltventil (daneben)
Öffne Hauptölabschaltventil für Ölumlauf
(rechts daneben) Schließe Hauptabschaltvenv
Erlaubnis zur Brennstoffzündung
(An der Leitung) = Zu Anzeigelampen
Hauptbrennstoffabschaltung
Irgendein Gas/Öl-Brennerventil geöffnet und Hauptgasverteilerdruck
unterhalb Minimum
Hauptgas/Öl-Verteilerdruck oberhalb Maximum
Alle Brennergas/Öl-Ventile geschlossen
(Nach Öffnung)
Hauptgas/Öl-Abschaltventil geschlossen
(Nach Öffnung)
Operatorbetätigung des Hauptgas/Öl-Abschaltventil-Schließschalters
Feedback = Rückführung
Hauptbrennstoffabschaltung
Operatorbetätigung des Hauptgas/Öl-Abschaltventil-Schließschalters
Rückführung
Hauptabschaltventil vollkommen geöffnet
Signal zur Zünder-Zünderlaubnis vorhanden
Verteilerdruck innerhalb der Grenzwerte
Luftstrom/Reinigungsstromdurchfluß
Hauptbrennstoffabschaltrelais rückgestellt
Gas/Öl-Abschaltrelais rückgestellt
Öltemperatur > Minimum
Zerstäuberdruck > Minimum
Feedback = Rückführung
Fig. 3A Zündersequenz
Zünder fertig (darunter an der Leitung)
Zu Anzeigelampen
Signal zur Zünder-Zünderlaubnis vorhanden
Brenner in Betrieb oder Brennerventile geschlossen und kleine
Flamme festgestellt
Keine Zündflamme festgestellt
Kein Zünderbrennstoffabschaltsignal vorhanden
Kein Hauptbrennstoffabschaltsignal vorhanden
Rückführung
Zünder-Inbetrieberlaubnisbedingungen erfüllt
Zünder eingesetzt
Zünderveniil geöffnet
Zünderflamme
Kein Zünderbrennstoffabschaltsignal vorhängen
Kein HauptbrennstofTabschaltsignal vorhanden
24
1. 26 32 473 Fig. 3C \ Ü
Kästchen 100... 2. Zünderschalter betätigt Zündung
Kästchen 119 ... 3. Zünder angefordert durch Brennerlogik Brennerzünderlaubnisbedingungen erfüllt 1
Kästchen 120... 4. Brennerluftregister oder Luftschieber in Zündstellung Brenner fertig 4Ii m
Kästchen 116 ... Zünderstop angefordert durch Brennerlogik Operatorbetätigung des Brennerstartschalters Ü
Kästchen 115... 5. Stopzünderschalter betätigt (links davon) Brennerstartbefehl vom Brennerexekutivteil oder 5 I 'I
Kästchen 106... 6. Tetze Brenner ein örtlichen Teil if
Kästchen 107 ... 7. Brenner eingesetzt Hauptbrennstoffabschaltrelais rückgestellt H
Kästchen 103 ... 8. Zünderabstellung erforderlich Signal zur Zünder-Zünderlaubnis von Hauptlogik vorhanden
9. (unter 116) Anforderung durch Zünderschalter Signal zur Brennstoff-Zünderlaubnis von Hauptlogik vorh'anden
(unter Ϊ15) Zünderanforderung durch Brennerlogik Zünderventil geschlossen und keine Zünderflamme festgestellt oder Zünder 10 ü
Kästchen 109 ... Zünder in Betrieb in Betrieb ü
Kästchen 114... Zünder in Betrieb Brennerventil geschlossen ü
Kästchen 104 ... Haupt- oder ZünderbrennstofTabschaltsignal vorhanden Keine Hauptflamme festgestellt (Dieser Brenner)
Kästchen 108 ... Zünderventil-Anfangsöffnungsweg (das Kästchen daneben) Gasabschaltrelais rückgestellt I
Zünderventil-Selbsthalte-Öffnungsweg Zündbrennstoffrelais rückgestellt 15 1
Kästchen 1165 ... Zünderabstellung erfordert Ölkanone gekuppelt l
Kästchen 117 ... Zünder als in Betrieb erachtet Rückführung ι
Kästchen 118... Zünder-Gestört-AIarm An der Leitung vom Kästchen 28 = Zu Anzeigelampen
Kästchen 116/1... Schließe Zünderventil Brennerabstellbefehl I
Kästchen 110... Öffne Zünderventil (links) Setzen 20 i
Kästchen 105 ... Zünderzeitverzögerung (darunter) = Sekunden Brennerzündmodus I
(rechts) Zeitgabe (rechts) Rücksetzen 1
Kästchen 111 ... Errege Zündertransformator
I1,
(unten) verriegelt «ι r.
Jd
Nein
Zünderanforderung durch Brennerlogik M
Keine Abstellbedingung vorhanden B
Hauptflamme festgestellt
Kästchen 127 ... Brennergasventil vollkommen geöffnet .V)
Kästchen 128 ... Luftregister oder Luftschieber in Minimumstellung
Kästchen 129 ... Rückführung
Schließe Luftregister oder Luftschieber
(links) Rückstellen; (rechts) Brennerzündsequenzzeitgeber
Kästchen 126 ... Abgelaufen ,15
Brenner in Betrieb
(siehe Fig. 3B) Zünder in Betrieb
Brenner eingesetzt
Rückführung
Setze Brenner ein
An der Leitung vom Kästchen 144 = Zu Anzeigelampen
Kästchen 130 ...
Kästchen 128 ...
Kästchen 116 ...
Kästchen 143 ...
Kästchen 141 ...
Kästchen 142 ...
Unter 116 ...
Kästchen 132 ...
Kästchen 131 ...
Kästchen 131Λ . . .
Kästchen 144 . . .
Kästchen 114 ...
Kästchen 135 ...
Kästchen 134 ...
Kästchen 139 ... 1. Brenner im Zündmodus
2. Zünder in Betrieb
3. Kein Brennerabstellsignal vorhanden
4. Brennerluftregister oder Luftschieber nicht vollkommen geschlossen
5. Ölkanone gekuppelt und ausgefahren Rückführung
Kästchen 136 ... Öffne Brennerluftregister oder Luftschieber
Unter dem Kästchen 134 = Brennerventilöffnungerlaubnisbedingungen erfüllt Kästchen 138 ... Brennerventil nicht geschlossen
Rückführung
Kästchen 137 ... Öffne Brennerventil
Kästchen 140 ... Erfasse Flamme
Yes = Ja; No = Nein
Fig. 3D Abstellung
Kästchen 150 ... 1. Brennerflammenverlust bevor die Brennerzündsequenz beendet ist
2. Hauptflammenverlust nachdem der Brenner in Betrieb genommen ist
3. Versagen des Brennerluftregisters nach Beendigung der Zündsequenz geöffnet zu bleiben
4. Verlust des Zünderlaubnissignals von der Vorzündlogik während der Brennerzündsequenz
5. Versagen des Brennergasventils nach Beendigung der Zündsequenz vollkommen
geöffnet zu bleiben
6. Versagen des Brennergasventils innerhalb einer vorgegebenen Zeit nach dem Ventilöffnungsstart die vollkommen geöffnete Stellung zu erreichen
7. Versagen einer Hauptflammenfeststellung zur Zeit, bei der das Ventil seine vollkommen geöffnete Stellung erreicht
8. Versagen der Kanone vollkommen ausgefahren zu bleiben (falls notwendig) Rückführung
Irgendeine Brennerabschaltbedingung Irgendein Brennerabstellbefehl
1. Operatorbetätigung des Brenner-„Aus"-Schalters
2. Hauptbrennstoffabschaltung
3. Gasabschaltung
4. Operatorbetätigung des örtlichen Aus-Schalters (Option)
5. Abütellbefehl von dem Brennerexekutivteil
6. Ölabschaltungrückführung Rückführung
Momentary Input = Momentane Eingabe
Brenneralarm
An der Leitung von 152 = Zu Anzeigelampen
Kästchen rechts von 152: (links) Auslösen
Brennerabstellmodus
(rechts) Rückstellen
(unten) verriegelt Kästchen 138 ... Brennerventil nicht geöffnet
Rückführung Kästchen 137 ... Schließe Brennerventil
Kästchen rechts von 137 = Zünderstop angefordert
Kästchen unter 150 = Hauptflamme festgestellt Kästchen 160 ... Zeitverzögerung = Sekunden
Kästchen 158 ... Brennerventil geschlossen
Kästchen 133 ... Schließe Brennerluftregister oder Luftschieber
Kästchen 161 ... Nichterfolgreiche Brennerabstellung
Kästchen 182 . . . Brenner zurückgezogen
Rückführung Kästchen 183 . . . Ziehe Brenner zurück
Kästchen 171 ... Setze Ölkanonenreinigungsanforderungsspeicher
Siehe Fig. 3E
Kästchen 151
Kästchen 153
Kästchen 154
Kästchen 152 .
Kästchen 170C.
Fig. 3E Kanonenreinigung
Brennerölventil geschlossen 26
Kästchen 171 ... (links) Rücksteilen
Olkanonenreinigungsspeicher
(rechts) Setzen
(unten) Reinigungsanforderung
Kästchen rechts von 171: Brennerölventile schließen sich 5
Kästchen unter 170: Ölkanonenreinigungserlaubnisbedingungen nicht erfüllt
Kästchen 173 ... Ölkanonenreinigungserlaubnisbedingungen erfüllt
Kästchen 116 ... Zünderaniorderung durch Brennerlogik
siehe Fig. 3B
Kästchen 114... Zünder in Betrieb io
Kästchen 172 ... 1. Brennerlogik nicht im Zündmodus
2. Ölkanone gekuppelt
3. Ölkanone ausgefahren
4. Brennerölventile vollkommen geschlossen
5. Zünder-Zünderlaubnissignal vorhanden von Hauptlogik is
6. Keine Hauptbrennstoffabschaltung
Rückführung
Kästchen 178 ... Verlust des Ölkanonenreinigungsdrucks
Kästchen 114Ä ... Zünder nicht in Betrieb
Unter 178 bzv'\ 114ß: Ölkanonenreinigungserlaubnisbedingungen nicht erfüllt 20 Kästchen 177 ... Zeitverzögerung 10 Sekunden
Rechts von 177: Zeitverzögerung 10 Sekunden
Kästchen 176 ... Ölkanonenreinigungszeitverzögerung = Minuten
rechts: Zeitgabe
Kästchen 174... Öffne Reinigungsventil 25
Kästchen 174Λ . . . Schließe Reinigungsventil
Unter 176: Ölkanonenreinigungszeitverzögerung abgelaufen
Kästchen 183 . . . Ziehe Ölkanone zurück
Kästchen 182 ... Brennerölkanone vollkommen zurückgezogen
Rückführung 30
Kästchen 179 ... Ölkanonenreinigung blockiert
An der Leitung des Kastchens 179: Zu Anzeigelampen, Blinken
Kästchen 180 . . . Ölkanonenreinigungsalarm
Yes = Ja; No = Nein
Fig. 3F
Luftregister/Luftschieber
Kästchen 214 .. . Öffne Brennerluftregister oder Luftschieber von Brennerzündlogik
Kästchen 216... Öffne Brennerluftregister von Reinigungslogik 4»
Kästchen 217 . . . Örtliche Betätigung oder Fernbetätigung des Luftregister- oder Luftschieber-
Öffnungsschalters
Kästchen 212 . . . Luftregister- oder Luftschieber-Schließungsanforderung durch Brennerabstellogik
Kästchen 213 ... Örtliche Betätigung oder Fernbetätigung des Luftregister- oder Luftschieber-
Schließschalters 45
Kästchen 210 ... (Öffne)
Öffne Luftregister oder Luftschieber
Kästchen 215 . .. Schließe Luftregister oder Luftschieber von Brennerzündlogik
Rechts von 215: Alle Luftregister- oder Luftschieber-Schließerlaubnisbedingungen erfüllt 5n Kästchen 211 ... 1. Kein Hauptbrennstoffabschaltsignal vorhanden
2. Gesamtluftstrom > 25%
Rückführung
Kästchen 210 ... (Schließe)
Schließe Brennerluftregister oder Luftschieber 55
Fig. 3G
Ölumlauf
Kästchen 251 . . . Ölabsehaltventilöffnung eingeleitet 60
Kästchen 258 . . . Irgendein Brennerölventil geöffnet
Kästchen 257 ... Ölumlaufventilschließung eingeleitet
Kästchen 270 ... Alle Brennerölventile geschlossen
Kästchen 266 . . . Einstellbare Zeitverzögerung = Sekunden
Kästchen 259 . . . Alle Brennerölventile geschlossen 65
Kästchen 271 . . . Hauptbrennstoffabschaltung
Kästchen 262 ... Schließe Ölumlaufventil
Kästchen 260 . . . Ölumlaufventilöffnungseinleitung
Kästchen 272 .
Kästchen 261 .
Kästchen 273 .
Kästchen 256 .
Kästchen 204 links oben:
Kästchen 202 links oben:
Kästchen 201 links oben:
Kästchen 200 oben 240Λ . . .
unten 240S . . .
25 Kästchen 205 links oben: 227ß . . .
rechts: 227Λ . . .
links unten 241
Kästchen 207 links oben: 229
30 rechts: 235
links unten 247
Kästchen 208 links: 242
rechts: 245
35
links unten 230
Kästchen 206 links oben: 231
rechts: 232
•W links unten
Kästchen 221
Kästchen 224
Kästchen 222 1
2
45 3
4
5
Kästchen 226
50 Kästchen 225
Kästchen
Kästchen
55 Kästchen
Kästchen
Kästchen
Kästchen
60 Kästchen
Kästchen
Kästchen
Kästchen
Kästchen
Kästchen
Kästchen
Ölabschaltung
Öffne Ölumlaufventil
Ölumlaufventil geöffnet
ÖfTne Hauptölabschaltventil (für Ölumlauf)
Yes = Ja; No = Nein
Fig. Meldeteil
Irgendeine Hauptflammendetektorüberprüfungsstörung
rechts: Versagen irgendeines Hauptflammendetektors, erfolgreich zu überprüfer
Rückführung
links unten: Hauptflammendetektor-Überprüfungsstörung
Verlust irgendeiner Brennersteuerlogik-Energie
unten: Brennersteuerlogikenergieverlust
rechts: Versagen der Energiezufuhr zu irgendeinem Brennerteilsystem
Rückführung
Verlust irgendeiner Hauptlogikenergie
In der Mitte: Energieverlust zur Hauptlogik, Reinigungs- und Brennstoff-Sicherheit
Rückführung
links: Energieverlust zur Hauptlogik
Hauptbrennstoffrelais ausgelößt
Hauptbrennstoffrelaisauslösung
Irgendeine nicht erfolgreiche Brennerabstellung
Versagen irgendeines Brennerölventils nicht erfolgreich zu schließen
Rückführung : Nicht erfolgreiche Brennerabschaltung
Zünderstörung irgendeines Brenners
Versagen irgendeines Zünders, erfolgreich in Betrieb zu bleiben
Rückführung
Zünderstörung
Störung irgendeines Brenners
Versagen irgendeines Brenners, erfolgreich in Betrieb zu bleiben
Rückführung : Brennerstörung
Irgendeine Ölkanonenreinigung blockiert
Versagen irgendeiner Ölkanone, erfolgreich gereinigt zu werden
Rückführung
Ölkanonenreinigung gesperrt
Brennerexekutivteüschalter in Stellung „In Betrieb" gebracht
Brennerexekutivteilerlaubnisbedingungen erfüllt
Hauptbrennstoffabschaltrelais rückgestellt
Brennerexekutivteüschalter nicht betätigt in Stellung „Außer Betrieb"
Minimale Anzahl von Brennern in Betrieb
Ausgewähltes Brennstoffabschaltventil geöffnet
Ausgewähltes Brennstoffabschaltventil rückgestellt
Rückführung
Brennerexekutivteil außer Betrieb
Brennerexekutivteil in Betrieb
Brennstoffverteilerdruck < Niedriger Index
Rückführung
rechts neben dem Kästchen 240/4: Ein Zünder weniger angefordert
An den Leitungen der Kästchen 226 und 225: Zu Anzeigelampen
Ein Zünder mehr angefordert
Brennstoffverteilerdruck > Hoher Index
Rückführung
Abstellung des nächsten verfügbaren Brenners
Starten des nächsten verfügbaren Brenners
Entferne diesen Brenner aus der Brennerexekutivteilüberwachung
Brennerventil geschlossen oder Spannung nicht richiig
Rückführung
Nächster verfügbarer Brenner außer Betrieb
Nicht erfolgreiche Brennerabschaltung
darüber: ist 244 zu ergänzen TD = Zeitverzögerung
Brenner verfügbar zur Brennerexekutivteilüberwachung
Nächster verfügbarer Brenner in Betrieb
Zeitverzögerung
28
Kästchen 234 ...
Kästchen 243 ...
Kästchen 233 ...
Kästchen 1. Reihe links:
1. Reihe rechts
2. Reihe links:
2. Reihe rechts
3. Reihe links:
3. Reihe rechts
Λ
*t.
Reihe !inks:
4. Reihe rechts
5. Reihe links:
5. Reihe rechts
letzte Zeile links:
letzte Zeile rechts
Brennerexekutivteilnebenschlußalarm
Gehe zum nächsten Brenner
rechts daneben: Unterbreche Brennerexekutivteilabstellsequenz
Gehe zum nächsten Brenner
Yes = Ja; No = Nein
Fig. 6 Inputs = Eingabe; Outputs = Ausgabe
Zentralbatterieenergiezufuhr
Spannungsdetektorenergiewiederherstellung
6A = Brennerzündung
Zünderzündung
Brennerluftregisterbetätigung
6C = Brennerventilbetätigung
Brennerabstellung
Ölkanonenreinigung
Brennerabstellung
Ölkanonenreinigung
Hauptflammenzähler
Hauptflammenüberprüfer
Fig. 7A Brennstoffsicherheitskarte
Beschriftung links von oben nach unten: Operatorausgelöste Hauptbrennstoffabschaltung (1) Fremdbelüftungsgebläse (2)
Versagen, innerhalb von 5 Min. zu Zünden (3)
Flammenverlust (4)
Trommelpegel nicht innerhalb der Grenzwerte (5)
Offendruck nicht innerhalb der Grenzwerte (6)
Niedriger Luftstrom (7)
I. D. Gebläse abgeschaltet (8)
Sperre weitere Auslöseanzeige
Rückstellung
Energieüberprüfung
(Im Kästchen) Ein/Aus-Auslösungen Eingaben Ausgaben
Steering = Steuerung
Sperren
Rückstellen
Abschaltrelais Ein/Aus
Energie vorhanden Relaisauslösung 1
Relaisauslösung 2
rechts vom Kästchen: Anzeigeeinrichtungen Anzeigelampen für die ursächliche Auslösung Relais 31Ä
Fig. 7B Brennerreinigungskarte
1 = Fremdbelüftungsgebläse Laufen und Entlüftungs-Schieber geöffnet
2 = Zünderventil geschlossen
3 = Alle Zerstäuber und Förderer angehalten
4 = Alle Brennerabstellschieber geschlossen
5 = Abscheider ausgelöst
6 = Alle Zünderventile geschlossen
7 = Keine Kesselabschaltbedingungen vorhanden
8 = Abscheiderverschlußluftgebläse laufen
9 = Abdeckverschlußluftdruck normal 10 = Abtastverschlußluftdruck normal
1 = Alle Brennerluftregister in Zündstellung
2 = Luftstrom 25%
3 = Überhitzerregulierschieber geöffnet
4 = Zwischenerhitzerregulierschieber geöffnet
5 = Sekundäre und primäre Lufterhitzer laufen
45
60 65
6 = Kesselverschlußluftdruck normal
7 = Sekundäre und primäre Lufterhitzergaseinlaß- und -auslaßschieber geöffnet
8 = Primäre Lufterhitzerabgasschieber geöffnet
Im Kästchen
(links von oben nach unten) (rechts von oben nach unten)
Hauptbrennstoffabschaltung Reinigungsmodus verriegelt
Reinigungs-Systemschalterbetätigt Verlust der Reinigungserlaubnisbedingungen
Primäre Reinigungserlaubnisbedingungen Fig. 1B-14 Reinigung im Voranschreiten
Expander Reinigung beendet
Sekundäre Reinigungserlaubnisbedingungen F i g. 1B-24 Zu Hauptbrennstoffabschaltrückstellrelais Expander Vorzündsystem-Schalter betätigt Vorzündsystem-Erlaubnisbedingungen Reinigungszeitgebereingang, 5 Min.
Hierzu 16 Blatt Zeichnungen
30

Claims (31)

Patentansprüche:
1. Brennersteueranordnung zum Steuern und Führen eines Heizbrennersystems zur Befeuerung von Ofenteilen von Dampferzeugungsanlagen nach Maßgabe einer Vielzahl von Betriebsvorschriften für vorbestimmte allgemeine Systemfunktionen, enthaltend einen Hauptteil, e'.nen Brennerteil und einen Meideteil mit jeweils einzelnen Sequenzen, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Gruppen von Eingangs- und Ausgangsanschlüssen aufweisenden logischen Funktionseinrichtungen, die auf ausgewählte Parameter des Systems ansprechen, um Steuer- und Anzeigesignale zu erzeugen, und dadurch, daß jede logische Funktionseinrichtung eine Festkörper-Steuerschaltungskarte zum Ausführen jeder logischen Funktion in Übereinstlm- mung mit der Betriebsvorschrift, wie Brennstoffabschaltung, Brennerzündung, Außerbetriebnahme usw., enthält und jede Karte fabrikationsmäßig funktioneile Logikschaltungen der UND, ODER, NAND, NOR-Art aufweist, die jeden der verschiedenartigen einzelnen logischen Schritte von standardisierten logischen Sequenzen ausführen, die dem Heizbrennersystem zugeordnet sind, wenn jede der logischen Funktionselnrichtungen mit den anderen logischen Funktionseinrichtungen des Brennersystems In einer ausgewählten Weise selektiv zusammengeschaltet ist, und zwar derart, daß nach Maßgabe der ausgewählten Zusammenschaltungen eine vielfache Austauschbarkelt der logischen Funktionskarten gegeben Ist, derart, daß die Dampferzeugungsanlage nach Maßgabe von standardisierten logischen Sequenzen und spezifischen logischen Sequenzanforderungen steuerbar ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptteil zum Erfassen von Parame- 2" tern, die sich auf den Ofen als Ganzes beziehen, eine mit jedem der Brennerteile verbundene Hauptsteuereinrichtung enthält, die sich auszeichnet durch eine Brennstoffsicherheitseinrichtung zum Erfassen des Auftretens von Irgendeiner einer Vielzahl von vorgewählten Systembedingungen, die eine vollständige Abschaltung des Brennstoffes zum Ofen erfordern, und zum Erzeugen eines die Hauptbrennstoffabschaltung dafür bewirkenden Ausgangssignals, eine Reinigungseinrichtung, die Im betätigten Zustand eine Sequenz von Ausgangs-
-' Signalen einleitet, um vor dem Zünden des Brennstoffes den Ofen von brennbaren Gemischen aus Brennstoff und Sauerstoff zu reinigen, und durch eine Vorzündeinrichtung, die im betätigten Zustand eine Sequenz von Ausgangssignalen erstellt, die wirksam sind, um zur Zufuhr von Brennstoff zum Ofen Ruckstellbedingungen zu erstellen, und daß jede der obengenannten Einrichtungen aus wenigstens einer gedruckten Schaltungskarte hergestellt ist und mit Festkörper-Bauelementen ausgerüstet lsi.
1n
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennstoffsicherheitseinrichtung eine
Hauptbrennstoffabschaltkarte, die auf ausgewählte, eine Hauptbrennstoffabschaltung anfordernde Eingangssignale anspricht, und eine Hauptbrennstoffabschaltrelalseinrlchtung enthält, die aufgrund eines Abschaltausgangssignals der Hauptbrennstoffabschaltkarte den Gesamtbrennstoff für den Ofen steuert, und daß das Hauptbrennstoffabschaltrelais nach Ablösung In einen ersten Zustand eine Brennstoffabschaltung auslöst und
3i nach Rückstellung In einen zweiten Zustand mindestens eine Erlaubnisbedingung für die Zufuhr von Brennstoff zum Ofen erstellt.
4. Anordnung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß eine manuelle Hauptbrennstoffabschalt-Schaltereinrichtung vorgesehen Ist, die bei ihrer Betätigung ein Ausgangssignal erzeugt, daß Ausgangsanschlüsse der Zünd-, Vorzünd- und manuellen Schaltereinrichtung wirksam mit der Hauptbrennstoffabschalt-
4(1 karte verbunden sind, um durch Zuführen entsprechender Signale das Hauptbrennstoffabschaltrelais In den zweiten Zustand rückzustellen, und daß das Auftreten von irgendeiner der vorerstellten Systembedingungen das Hauptbrennstoffabschaltausgangsslgnal von der Karte auslöst, um das Hauptbrennstoffabschaltrelais in den ersten Zustand zu bringen.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß für das Hauptbrennstoffabschaltkartenaus-•»s gangsslgnal ein sekundärer Pfad vorgesehen Ist, um die Rückstellung des HauptbrennstoffabschaltrelaSs zu sperren, wenn irgendeine der Bedlgungen trotz des Vorhandenseins der Ausgangssignale der Relnigungs-, Vorzünd- und manuellen Schaltereinrichtung existiert.
6. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Reinigungseinrichtung auszeichnet durch eine Reinigungskarte, die, wenn aktiviert, ein Reinigungsausgangssignal erzeugt, eine manuelle ReInI-gungsschaltereinrlchtung, die, wenn aktiviert, ein Ausgangssignal erzeugt, eine der Reinigungskarte zugeordnete, als logische Schaltung aufgebaute Verriegelungseinrichtung, die auf die manuelle Reinigungsschaltereinrichtung und das Hauptbrennstoffabschaltkartenausgangsslgnal anspricht, um die Reinigungskarte zu aktivieren und die Ofenreinigung auszulösen, und die auf ausgewählte Reinigungssystembedingungen anspricht, um ein Ausgangssignal zu erzeugen, das wirksam Ist, um beim Auftreten von irgendeiner dieser Bedingungen die Verriegelungseinrichtung auszurücken, und einen Zeitgeber, der, wenn aktiviert, das Reinlgungskartenausgangssignal für eine ausgewählte Zeitspanne steuert.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungskarteneinrichtung eine sekundäre Logikeinrichtung zum Ausrücken der Reinigungseinrichtung beim Auftreten von Systembedingungen enthält, die weniger kritisch als die obengenannten Reinigungssystembedingungen sind, und daß die
(>l) mit dem Zeltgeber verbundene sekundäre Logikeinrichtung ein Steuresignal an diesen abgibt, um das Reinlgungskartenausgangsslgnal zu sperren, wenn Irgendeine der sekundären Reinigungsbedingungen existiert.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß beim Auftreten von lregendelner der Reinlgungssystembedlngungen die Reinigungskarteneinrichtung ausgerückt wird und der Zeltgeber und die Verrlegelungselnrichtung, die mit dem Reinigungssystemausgsanschluß wirksam verbunden sind, rückgestellt
(l< werden, wobei aufgrund der Entfernung der das Aussgangssignal verursachenden Bedingung und der Betangung der manuellen Schaltereinrichtung eine Wiederbetätigung der Reinigungseinrichtung angefordert wird, und daß eine auf irgendeine der sekundäre Bedingungen ansprechende Einrichtung vorgesehen ist, und zwar derart, daß der Zeltgeber bei der Entfernung der Bedingung, die die Sekundärbedingung verursacht.
rückgestellt wird und daher für die volle Zeltperiodp erneut In Gang gesetzt wird.
9. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorzündeinrichtung eine Vor/ündkarteneinrichtung zum Erzeugen eines VorzQndausgangsslgnals und eine Zünderbrennstoffabschaltrelulsdniichtung enthält, die ansprechend auf die Vorzündkartei wirksam 1st. um ein Ausgangssignal zu erzeugen.
das die Zufuhr von Zünderbrennstoff .eu den Zündern ermöglicht, und daß die Vorzündkarie. wenn aktiviert, > auf Irgendeine einer Vielzahl von ausgewählten Bedingungen anspricht, um ein Zünderbrennstoffabschaltausgangssignal zu erzeugen, der das Zünderbrenöstoffabschaltrelals in einen Zustand bringt, der für eine Sperrung der Zufuhr des Zünderbrennstoffs sorgt.
10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorzündeinrichtung ei-.ie manuelle Zünderschaltereinrichtung aufweist, die, wenn betätigt, ein Eingangssignal für die Vorzündkarte erzeugt, um die Rückstellung des Zünderbrennstoffabschaltrelals zu ermöglichen.
11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorzündkarte einen redundanten Weg für das Zünderbrennstoffabschaltausgangssignal vorsieht, um die Rückstellung des Zünderbrennstoffabschaltrelals zu sperren.
12. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Brennerbetriebssteuereinrichtungen vorge- is sehen sind, die jeweils einem der Ofenbrenner zugeordnet sind und mit ihnen in Verbindung stehen sowie mit der Hauptsteuereinrichtung in Verbindung stehen, um einzelne Bedingungen, die jedem Brenner zugeordnet sind, zu steuern und auf diese Bedingungen anzusprechen.
13. Anordnung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch Brennervorzündkartenelnrichtungen für jeden einzelnen Brenner zur Erzeugung eintj Ausgangssignals, das die Zufuhr von Brennstoff zu dem einzelnen Brenner gestattet, Zünderzündkartenelnrlchtungen. die auf die Eingangssiganale von der Brennstoffsicherheitseinrichtung, der Reinigungseinrichtung und der Zünderbrennstoffabschaltvorzündeinrichtung ansprechen, um ein Signal zum Zünden eines einzelnen Zünders, der dem einzelnen Brenner zugeordnet Ist, zu erzeugen und freizugeben, eine Abstellkarteneinrichtung zum Erzeugen eines Signals zum Abstellen des Brennstoffs zu einem einzelnen Brenner, eine Brennerzündkartenelnrichtung zum Erzeugen eines Startsignals für den besonderen Brenner und eine Brennerbrennstoffabschaltkarteneinrichtung, die ansprechend auf ausgewählte Brennerbedingungen ein Brennstoffabschaltausgangssignal für den besonderen Brenner beim Auftreten dieser Bedingungen erzeugt, und dadurch, daß jede der Karten auf die Ausgangssignale der Hauptsteuereinrichtung und auf das dem Brenner zugeordnete Brennstoffabschaltkartenausgangssignal anspricht,
um die dem einzelnen Brenner zugeordneten Einrichtungen selektiv freizugeben und zu sperren. 3n
14. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf die Brennervorzündkarte wirksam ansprechendes Brennstoffabschaltrelais die Zufuhr von Brennstoff zu dem einzelnen Brenner freigibt, wenn es von dem Kartenausgangssignal in einen ersten Zustand rückgestellt Ist, und die Brennerbrennstoffzufuhr sperrt, wenn es in einen zweiten Zustand ausgelöst ist, daß eine manuelle Brennerschaltereinrichtung ein Eingangssignal für diese Karte liefert, um das Brennstoffabschaltrelais in den ersten- Zustand rückzustellen. wenn die manuelle Schaltereinrichtung betätigt wird, und. daß eine logische Schaltungseinrichtung dieser Karte ein Ausgangssignal erzeugt, das beim Auftreten der Brennstoffabschaltbedingung das Relais in den zweiten Zustand bringt.
15. Anordnung nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch Anzeigeeinrichtungen zum Erzeugen einer Anzeige, die eine Erlaubnis zur Brennstoffzündung für die einzelnen Brenner übermittelt und die auf das *n Brennstoffabschaltkartenausgangsslgnal anspricht, um die Erlaubnisanzeige zu sperren.
16. Anordnung nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch reduzierte Einrichtungen zum Abschalten des Brennstoffs zu dem einzelnen Brenner aufgrund des Brennstoffabschaltkartenausgangssignals einschließlich des Hauptbrennstoffabschaltkartenausgangssignals und aufgrund der Betägigung der manuellen Brennerschalteinrichtung in einen Aus-Zustand.
17. Anordnung nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch auf das Zünderzündkartenausgangsslgnal ansprechende Erregereinrichtungen zum Zünden eines dem besonderen Brenner zugeordneten Zünders, wenn erregt, und dadurch daß diese Karte logische Freigabeeinrichtungen enthält, die auf eine Vielzahl von Zündererlaubnisbecilngungen einschließlich der Signalanzeige zur Zünderlaubnis des Zünders ansprechen, um ein Erlaubnisausgangssignal zu erzeugen, eine Zeltverzögerungseinrichtung, die aufgrund des Zünderlaubnisausgangssignals ein Eingangssignal für die Zündkarte erzeugt, um eine Zeltperiode bereitzustellen, innerhalb der der Zünder In Betrieb genommen sein muß, eine Flammendetektorkarte, die auf ein Flammendetektorausgangsslgnal anspricht, das erzeugt wird, wenn der Zünder durch das Zünderzündkartenausgangsslgnal in Betrieb genommen Ist, um ein Signal abzugeben, das dies anzeigt, und eine auf der Zündkarte untergebrachte logische Schaltungseinrichtung, die auf die Zeitgeberclnrlchtung und auf das Flammendetektorkartenausgangsslgnal anspricht, um das Zündkartenerlaubnlsausgangsslgnal zu sperren und eine Zünderstillsetzung einzuleiten, wenn der Zünder Innerhalb der genannten Zeltperlode nicht in Betrieb ist.
18. Anordnung nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch eine Brennerventiloperatorkarteneinrlchtung, die betätigbar Ist, um an das zugeordnete Brennerventil ein Signal abzugeben, das aufgrund eines den Betrieb des zugeordneten Zünders anzeigenden Signals die Brennstoffzufuhr zu dem Brenner gestattet, eine manuelle w Schaltereinrichtung, die an die Brennerventiloperatorkarte ein Eingangssignal liefert, um das besondere Brennerventil In einen Eln-Zustand zu bringen, eine auf der Brennerventiloperatorkarte vorgesehene Freigabeloglkschahungsreinrichtung, die es dem besonderen Brenner aufgrund des Zündererlaubnisausgangssignals gestattet, den Betrieb aufznehmen, und eine dem Brenner zugeordnete Brennerflammendetektorkarte zum Erfassen der Zündung eines Brenners nach dem Öffnen des Brennerventils. ('^
19. Anordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zum Schließen des Brennerventil vorgesehen ist, daß die Abstellkarteneinrichtung, die auf das Auftreten irgendeiner einer Vielzahl von Brennerabstellbedingungen anspricht, eine manuelle Schaltereinrichtung enthält, um ein Brennerab-
stellkartenausgangssignal zu liefern, und daß eine den Brennerventilzustand erfassende Zeitverzögerungseinrichtung einen Alarm gibt, der eine nicht erfolgreiche Brennerabstellung anzeigt, falls das Brennerventil Innerhalb der Zeitperiode nicht schließt.
20. Anordnung nach Anspruch 13. dadurch gekennzeichnet, daß der Brenner ein Heizölbrenner ist und * daß die dafür vorgesehene Steuereinrichtung eine Ölkanonenreinigungskarteneinrichtung aufweist, die. wenn betätigt, ein Reinigungsausgangssignal abgibt, das eine Ölkanonenreinlgung anfordert.
21. Anordnung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß eine Ölkanonenrelnlgungsventileinrichtung aufgrund des Reinigungsausgangssignals öffnet und daß eine logische Schaltungseinrichtung für die Ölkanonenreinigungskarte zum Erzeugen des Kartenausgangssignal auf ein Signal anspricht, das für den ausgewählten Brenner zum Verbrennen von nicht verbranntem Öl der Ölkanone einen Zünder In Betrieb angibt.
22. Anordnung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitverzögerungseinrichtung auf die Öffnung des Ölkanonenreinigungsventlls anspricht, daß eine Druckkartenreinrlchtung den Öldruck der Ölkanone erfaßt und eine Anzeige liefert, wenn der Reinigungsdruck ein ausgewähltes Minimum innerhalb der Zeitverzögerung erreicht, und daß die auf Anzeige ansprechende Ölkanonenreinigungskarteneinrichtung eine logische Zeiteinstelleinrichtung enthält, die zur Freigabe der Ölkanonenreinlgung für ein ausgewähltes Zeitintervall ein Ausgangssignal erzeugt.
23. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Brennersteuereinrichtung auszeichnet durch eine Luftregisierkartenelnrichtung, die zum Steuern des Öffnens und Schlleßens von Luftregistern oder Luftschiebern ein Ausgangssignal erzeugt, sowie eine manueiie Schaltereinrichtung und eine auf ausgewählte Luftregisterbedingungen ansprechende Einrichtung, die für die Karte Eingangssignale erzeugen, um die Öffnungs- und Schließsignale zum Betrieb der Luftregister aufgrund der ausgewählten Systemparameter bereitzustellen.
24. Anordnung nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch eine Exekutiveinrichtung zum automatischen -* Steuern der zu einer besonderen Zeit In Betrieb befindlichen Anzahl von Brennern nach Maßgabe eines Arbeitsbereiches des Kessels einschließlich einer manuellen Schaltereinrichtung, eine auf eine Vielzahl von ausgewählten Bedingungen ansprechende Detektorkarte zum Erzeugen eines ersten Ausgangssignals, um in einer Gruppe vor. ir· Betrieb befindlichen Brennern jeweils einen Brenner abzuschalten, und zum Erzeugen eines zweiten Ausgangssignals, um in einer Gruppe von zum Betrieb verfügbaren Brennern jeweils einen
■>'·' Brenner einzuschalten, wobei die Detektorkarte auf die Abschaltung und Zündung des besonderen Brenners anspricht, und eine auf das Detektorausgangssignal ansprechende Selektorkarte zum kontinuierlichen aufeinanderfolgenden Abschalten bzw. Zünden von Brennern und dadurch daß die Detektorkarte auf den Zustand eines Brenners derart anspricht, daß die Selektorkarte aufeinanderfolgende einen noch nicht in Betrieb befindlichen Brenner zur Inbetriebnahme auswählt bzw. einen In Betrieb befindlichen Brenner zur Außer-
.^ betriebnahme auswählt, wobei das automatische Steuersystem zu irgendeiner Zelt eine solche Anzahl von Brennern in Betrieb hält, daß zu keiner Zelt Grenzwerte des Kesselbetriebs überschritten werden.
25. Anordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Brenner ein Ölbrenner ist und daß sich das Steuersystem auszeichnet durch eine Ölumlaufkarte zum Erzeugen eines Ausgangssignals, das den Umlauf von Öl innerhalb des Systems anfordert, und durch eine manuelle Schaltereinrichtung, die zum Einleiten des Umlaufs des Öls ein Eingangssignal für diese Kane erzeugt, wobei die Umlaufkarteneinrichtung auf eine Zeilverzögerungseinrichtung anspricht, um eine ausgewählte Zeilsequenz zu erstellen, und die Zeitverzögerungseinrichtung auf eine Öffnungsbedingung irgendeines Brennerventils anspricht, um die Umlaufeinrichtung zu schließen, falls die genannten Ölventlle innerhalb dieser Zeltverzögerung als nicht geschlossen erfaßt werden.
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26. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meldeeinrichtung zum Erfassen
irgendeiner einer Vielzahl von ausgewählten Alarmbedingungen und zum Darstellen des betreffenden ZuStands eine auf ein zugehöriges Eingangssignal ansprechende Karte aufweist und daß Karten zum Erfassen der Notfallbedingungen Karten enthalten, die auf einen Energieverlust in irgendeiner der einzelnen Brennersteuereinrichtungen, der Hauptsteuereinrichtung und der Meldeeinrichtung ansprechen.
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27. Anordnung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Meldeeinrichtung zum Erfassen
irgendeiner Brennstoffabschaltung eine Kaneneirnichtung enthält, die sich auszeichnet durch eine Hauptbrennstoffabschaltkarte, eine Zünderbrennstoffabschaltkarte und eine Brennerbrennstoffabschaltkarte sowie eine Anzeigeeinrichtung dafür sowie Karten zum Erfassen des Verlustes irgendeiner Flamme eines zu einer besonderen Zeit in Betrieb befindlichen Brenners oder Zünders und eine Anzeigeelrichtung dafür.
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28. Anordnung nach Anspruch 27, gekennzeichnet durch eine auf das zugehörige Kartenausgangssignal
ansprechende Einrichtung zum Erzeugen von Rrenner- und Zünderstöralarmsignalen aufgrund irgendeiner nicht erfolgreichen Brenner- oder Zünderaußerbetriebnahme.
29. Anordnung nach Anspruch 22, gekennzeichnet durch eine auf das Ausgangssignal ansprechende Karteneinrichtung zum Erzeugen eines Sperralarms für die Ölkanonenreinigung und durch eine Anzeige
Wl dafür.
30. Anordnung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Logikfunktionseinrichtung eine gedruckte Schaltungskarte enthält, auf der ausgewählte der funktlonellen Logikschaltungen angeordnet sind, daß jede logische Funktionskarte in der Lage ist, an dafür vorgesehenen Anschlüssen eine Vielzahl von Eingangssignalen zu erhalten und aufgrund der Eingangssignale, verschiedenartige Ausgangssignale zu erzeugen,
fli die der auszuführenden logischen Funktion eigen sind und daß die Karte jeder logischen Funktion durch selektives Verbinden der Eingangssignalanschlüsse mit anderen logischen Funktionseinrichtungen bezüglich der Eingangssignale auf die die Karte anspricht, selektiv erweitert oder verkleinert werden kann.
31. Anordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Brennstoffe fossile Brennstoffe sind.
die aus einer öl. Gas und Kohle umfassenden Gruppe von Brennstoffen ausgewählt sind.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Brennersteueranordnung für Kesselbrenneranlagen und befaßt sich insbesondere mit einer Anordnung zum Steuern und Führen von jedem einer Vielzahl von Brennern nach Maßgabe einer eindeutigen Vorschrift für eine Kesselanlage.
Nach dem Stand der Technik entwickelt man bei der Planung und Konstruktion einer Brennersteueranlage nach Maßgabe einer vom Kunden vorgegebenen Spezifikation oder Vorschrift, die einen sicheren und zuverläs- in sigen Betrieb der Kesselanlage sicherstellen soll, ein logisches Schema. Bezüglich der Sicherheitsanforderungen und gewisser Betriebssequenzen sind viele der Spezifikationen oder Vorschriften standardisiert. Zwischen den einzelnen Kesselanlagen gibt es aber zahlreiche verschiedenartige Abweichungen, die es bisher aus praktischen Gründen notwendig machten, daß jede in Betrieb genommene Steueranordnung unter Berücksichtigung der Wünsche des Kunden speziell ausgebildet war.
Der für die Herstellung einer Steueranordnung verantwortliche Konstruktlonsingenieur muß irn allgemeinen die Spezifikation in eine Reihe von logischen Sequenzen umformen und danach die logischen Sequenzen in eine Reihe von miteinander vermaschten Schaltungen umsetzen, die von funktioneilen logischen Elementen Gebrauch machen, um zu einer endgültigen Konstruktion zu gelangen. Darüber hinaus erfordert die Entwicklung einer typischen Steueranordnung In Übereinstimmung mit der ingenieurmäßigen Praxis einen beträcht- :n liehen Anfall an Dokumentation. So sind beispielsweise bei einer typischen Anlage mit zwölf Brennern die Kosten für die Ingenieurtätigkeit und die Dokumentation so hoch, daß sie im Hinblick auf den erreichten einmaligen Zweck nicht gerechtfertigt sind.
Außer den Planungs- und Konstruktionszeit benötigt man für die Herstellung der Brennersteueranordnungen auch eine hohe Fertigungszelt, da ein großer Teil der Anordnungen handverdrahtet werden muß, und zwar unter Verwendung von farbcodlerten Drähten. Darüber hinaus müssen die einzelnen Verbindungen von Hand gelötet werden. Diese Verbindungen müssen nicht nur während der Herstellung, sondern auch während zahlreicher Testläufe überprüft werden, um sicherzustellen, daß die Brennersteueranordnung in der beabsichtigten Weise zuverlässig arbeitet und, was noch wichtiger 1st, alle kritischen Gefahrenmomente meistert, also den Sicherheitsanforderungen genügt. w
Um Raum zu sparen und die Herstellungskosten herabzusetzen, macht man heute in vielen Steueranordnungen von gedruckten Festkörper-Schaltungen Gebrauch, die zusammen in einem Gehäuse mit Einschüben untergebracht sind. Im allgemeinen 1st jeweils ein Einschub einem Brenner zugeordnet. Innerhalb eines Einschubs befindet sich normalerweise eine Steckerleiste, in die die gedruckten Schaltungskarten eingesteckt werden können. In einer solchen Anordnung können bis zu einhundert gedruckte Schaltungskarten für jeden Brenner mit einer Vielzahl von Zwischenverbindungen zwischen den einzelnen Karten und anderen Einrichtungen vorhanden sein.
Rückführsignale liefern Anzeigen über den Status von extern betätigten Geräten, und diese Signale werden zu verschiedenen Teilen der Steueranordnung übermittelt, um die komplexe Steueraufgabe der betrachteten Brenneranlage zu bewältigen. 4»
Nach der Erfindung wird die Steueranordnung nicht als eine einzige Gesamteinheit betrachtet. Die erfindungsgemäße Steueranordnung zerfällt vielmehr in eine Vielzahl von Untereinheiten, die jeweils für eine besondere Funktion ausschließlich verantwortlich sind.
Dieses erfindungsgemäße Konzept stellt eine Abkehr von der bisher geübten industriellen Praxis für digitale logische Steueranordnungen dar, bei denen zwar die Gesamtsteuereinheit aus einer Vielzahl von Karten bestand, die jedoch selbst Keine ausschließliche oder absolute Steuerung über ein Gerät oder Geräteteil hatten. Eine übliche Steuereinrichtung, beispielsweise für die Zünderzündsequenz, enthält nämlich bei den üblichen Anordnungen logische Gatter oder Verknüpfungstore, die über einige Schaltungskarten verteilt sind, und die auf diesen Schaltungskarten mit logischen Gattern oder Verknüpfungstoren von anderen Steuereinrichtungen vermischt sind.
Im Gegensatz dazu ist auf einer logischen Funktionskarte nach der Erfindung die bisher vermischte und verteilte Logik sireng zusammengefaßt, und zwar derari, daß eine einzige Karte einen besonderen bezeichneten Zweck erfüllt bzw. eine besondere Funktion ausführt. Ferner ist die auf einer einzigen Logikfunktionskarte zusammengefaßte Logik mit einer solchen Flexibilität ausgerüstet, daß sie irgendeine dem bezeichneten Zweck oder der bezeichneten Funktion zugeordnete logische Sequenz ausführen kann, obwohl diese Sequenz für verschiedene Brenneranlagenspezifikationen unterschiedlich sein kann.
Durch selektive Verbindung von verschiedenartigen logischen Funktionskarten erhält man eine allen Kundenwünschen gerecht werdende Steueranordnung, die das Gesamtsystem oder Teilsysteme als Ganzes steuert. Das erfindungsgemäße Konzept Ist so ausgelegt, daß der Ingenieurmäßige Zeitaufwand in einem hohen Maße herabgesetzt wird, der sonst erforderlich ist, um die Spezifikation in eine Gruppe von Schaltungen umzuformen und w) die zugehörige Dokumentation zu erstellen. Weiterhin wird die Fertigungszeit in einem hohen Maße herabgesetzt, da bei dem erfindungsgemäßen Konzept sehr viele Querdrahtverbindungen von einer Karte zu einer anderen Karte entfallen.
Von der großen Mehrheit der allgemein In Gebrauch befindlichen Brennersteueranordnungen verlangt jede Anordnung, daß gewisse Funktionen in einer bestimmten Sequenz ausgeführt werden. Obwohl sich diese Sequenz von der einen zur anderen Brenneranlage ändern kann, ist es doch so, daß stets bestimmte Funktionen erforderlich sind. Eine dieser Funktionen, die nahezu In allen Brennersteueranordnungen verlangt wird, ist das Reinigen, Säubern oder Ausblasen des Kessels, also das Entfernen von brennbaren Gasgemischen aus dem
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