DE314019C - Kopf-schutzmaske fur vieh der raudebehandlung durch gaseinwirkung - Google Patents

Kopf-schutzmaske fur vieh der raudebehandlung durch gaseinwirkung

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DE314019C
DE314019C DE1918314019D DE314019DA DE314019C DE 314019 C DE314019 C DE 314019C DE 1918314019 D DE1918314019 D DE 1918314019D DE 314019D A DE314019D A DE 314019DA DE 314019 C DE314019 C DE 314019C
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DE1918314019D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K13/00Devices for grooming or caring of animals, e.g. curry-combs; Fetlock rings; Tail-holders; Devices for preventing crib-biting; Washing devices; Protection against weather conditions or insects
    • A01K13/006Protective coverings

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

Für die Behandlung von räudebehaftetem Vieh mit milbentötendem Gase, ζ. Β. mit SO2 (nach dem Noellerschen Verfahren), sind Einrichtungen bekannt, die aus einer geschlossenen, mit Gas zu beschickenden Zelle bestehen, in die das räudige Pferd usw. eingestellt wird; dabei hat es nur den von einer sackartigen gasdichten Manschette eingefaßten Kopf nach außen stirnabwärts in der Haupt sache frei, denn Atmungsorgane und Augen müssen unbeeinträchtigt bleiben. Bisweilen hat man noch die Augen durch eine Brille besonders zu schützen versucht.
Die vorliegende Erfindung besteht' nun in einer Schutzmaske, in Verbindung mit einer gasdichten Kopfüberfanghülle, wodurch ermöglicht wird, daß sich die Gasbehandlung bis nahezu über den ganzen Kopf, ausgenommen die Maulteile und die in Rahmenöffnungen frei bleibenden Augen, erstreckt und namentlich die Kehlgegend am Haisanschluß mit umfaßt werden kann, wo erfahrungsgemäß die Räudeherde hartnäckig und besonders schwer zu behandeln sind. Bei der bisherigen An-Ordnung der Kopfschutzhülle war einesteils die Unischlußanbringung am Kopf des Pferdes umständlich und nur unsicher zu erreichen, andernteils mußte man eine Nachbehandlung an den nicht beeinflußten Kopf- und HaIs-■30 teilen vornehmen.
Auf beifolgender Zeichnung ist in Fig. 1 die Seitenansicht der Vorrichtung dargestellt; Fig. 2 ist die perspektivische Innenansicht des aus den beiden Augenrahmen und dem Maulrahmen gebildeten Maskengestells, mit Weglassung der dazu gehörigen Hülle. Fig. 3 zeigt den Rahmen, an den die Manschettenhülle anschließt, und Fig. 4 stellt im Schnitt einen der Hilfsbefestigungsriemen dar, die mit Pelotten besetzt sind.
Der Zellenkasten ist in Fig. 1 mit A bezeichnet. Die eigentliche Maske oder Kopfschutzhülle a, die aus präpariertem, gasdichtem Stoff (Guttapercha usw.) gefertigt wird, bildet eine sackartige Anschlußmanschette, die mittels ■ Rahmen r, r1 (vgl. Fig. 3) an der ovalen Zellentüröffnung ringsherum festgelegt wird, nachdem man den Kopf des Tieres dichtschlüssig damit ausgerüstet hat. Zur inneren Ausrüstung gehört das der Hülle α den Versteifungshalt gebende Maskengestell, welches in Fig. 2 besonders veranschaulicht ist und das aus den drei Hauptbestandteilen, den Augenrahmen u, ν und dem Maulumschlußrahmen w, besteht. Die beiden Augenrahmen, die ebenso wie der Teil w mit Leder- bzw. mit Gummiwulstfütterung o. dgl. elastischen-Dichtungsmitteln versehen sind, haben eine stirnseitige Verbindung mittels eines Bügels s aus Band- ν eisen u. dgl. und lassen sich nachgiebig an die Augenumgebung des Tieres anpassen. Übrigens sind sie nicht brillenartig gedeckt, weil es weit vorteilhafter ist, die Augen für Luft zugänglich zu belassen, wodurch eine Abdichtungsnachhilfe bei etwaigem Durchtritt von Gas mittels feuchten Wattebausches usw. ermöglicht wird. Der Maulrahmen w ist mittels der seitlichen Schienen -p, q (und zwar verstellbar) mit den Augenrahmen u, ν verbunden, damit der Kopfschutz für alle Kopfgrößen paßt. Für die Verstellbarkeit sind die schlaufenformigen Beschläge i und die Klemmschrauben k vor-
gesehen. Mittels Schnalle β kann man den Maulrahmen w auf die gehörige Weite einstellen und gasdicht um das Maul des Tieres herum anpressen, so daß vermöge des Polsters 5 oder Futters eine völlige Abdichtung oberhalb der Nüstern und um den Unterkiefer herum stattfindet. In Angrenzung an den Maulrahmen ist die gasdichte Kopfschutzhülle a (in Fig. 2 nicht mit dargestellt) angebracht zu ίο denken, und'zwar mit Anschluß rings an den Augenrahmen u, ν und mit sackartiger Ausstülpung wegen des von innen sich dagegen stützenden Stirnbügels s.
Zur Anbringung der Maske wird die Hülle zunächst nach außen zurückgeschlagen, so daß sich die vorbereitende Anschließung der Augenrahmen u, ν und Umlegüng des Maulrahmens bequem bewerkstelligen läßt. Zur Befestigung dienen die ebenfalls inwendig am Maskengestell frei hängenden Stränge oder Riemen b und d, deren einer (b) oben über dem Hals (Fig. 1) verschnallt wird, während das andere Riemenpaar d in den Kehlwinkel zwischen Hals und Kopf herumführt; durch beide Hilfsmittel läßt sich so eine haltbare Verbindung der Schutzmaske mit dem Kopfe des Tieres erzielen, ohne daß, abgesehen von den Rahmen-Auflagezonen, wesentliche Teile der Kopffläche dafür in Anspruch genommen werden. Damit die Riemen b, d ebenfalls nur mehr punktweise aufliegen und die Haut bzw. das Fell unterhalb derselben der Gaseinwirkung ausgesetzt bleibt, sind die Riemen mit Buckeln oder Pelotten x, x, wie in Fig. 4 deutlicher dargestellt, versehen.
Nachdem in der beschriebenen Weise die Maske dem Tiere aufgesetzt und unter gesicherter Abdichtung an den Rahmenzonen u, v, w befestigt ist, wird die Hülle α in die richtige Lage (Fig. 1) zurückgeschlagen, und man hat den verstärkten Manschettenflansch derselben zwischen den Rahmen r1, r festzulegen. Die Befestigung geschieht hier ringsum mittels der Flügelmuttern f, die eine gasdichte Zusammenspannung der Rahmen r, r1 gestatten, von denen letzterer als Einfassung der Öffnung an der Vordertür der Zelle α festliegt. Der Gasraum der Zelle erstreckt sich sonach in die Hülle α hinein, wodurch die Kopfteile bis auf das freiliegende Maul und mit Ausnahme der umrahmten Augenfelder überall von dem Gase umspült werden.
Der die Vergasung leitende Tierarzt hat während der Behandlungsdauer die Möglichkeit, die Augen und das Atmungsverhalten des Tieres zu beobachten und eventuell für Unschädlichmachung von Gas zu sorgen, das bei undichtem Abschlüsse etwa ausnahmsweise an Maul oder Auge austreten sollte.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schutzmaske für Vieh bei der Räudebehandlung durch giftige Gase nach Nöller, gekennzeichnet durch eine mittels Maskengestells gestützte Kopfschutzhülle, die bis zur Grenze eines Maulrahmens (iv) den Kopf des Tieres mit freiem Abstand, aber dichtschlüssig umgibt und an welcher die Augenöffnungen mit gepolsterten Abdichtungsrahmen (u, v) eingefaßt sind.
2. Ausführungsform der Schutzmaske nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Augenrahmen (u, v) mittels Stirnbügels (s) untereinander und durch Schienen (φ, q) stellbar mit dem Maulrahmen (w) verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1918314019D 1918-10-08 1918-10-08 Kopf-schutzmaske fur vieh der raudebehandlung durch gaseinwirkung Expired DE314019C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2018094172A1 (en) 2016-11-21 2018-05-24 The Procter & Gamble Company Low bulk, close-fitting, high-capacity disposable absorbent pant
WO2018213368A1 (en) 2017-05-18 2018-11-22 The Procter & Gamble Company Incontinence pant with low-profile unelasticized zones

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WO2018094172A1 (en) 2016-11-21 2018-05-24 The Procter & Gamble Company Low bulk, close-fitting, high-capacity disposable absorbent pant
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