DE3138764C2 - Vorrichtung zum Einstellen des Neigungswinkels eines verstellbaren Fahrzeuglenkrades - Google Patents

Vorrichtung zum Einstellen des Neigungswinkels eines verstellbaren Fahrzeuglenkrades

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DE3138764C2
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Abstract

Eine Fahrzeuglenksäule ist in eine obere und eine untere Säule aufgeteilt, welche in einem oberen bzw. unteren Träger gelagert ist. Der untere Träger ist an der Fahrzeugkarosserie befestigt, während der obere Träger zwischen zwei Endpositionen bezüglich dem unteren Träger schwenkbar ist. Eine Wählvorrichtung ist an einem der Träger angeordnet, um die Einstellung mehrerer Winkellagen des das Lenkrad tragenden Säulenabschnitts zu ermöglichen.

Description

Schlitz 24 aufgenommen, der in der linken Seitenplatte 19 des unteren Bügels ausgebildet ist Der Anschlagstift 23 bildet eine Winkel-Begrenzungsvorrichtung, um den Kippbereich des oberen und unteren Trägers 10,11 um das Kupplungsglied 21 zu steuern. Der obere Träger 10 wird stets duch eine Zugfeder 25 nach oben gezogen, welche lediglich in F i g. 2 gezeigt ist; solange er nicht durch andere Funktionen belastet wird, wird der obere Träger 10 nach oben bewegt und zum Stillstand gebracht, wenn der Anschlagstift 23 mit dem linken Ende des Schlitzes 24 in Berührung gelangt. Die Linie, welche durch die Mitte des Anschlagstiftes 23 und dudrch den Schwenkmittelpunkt Oi des Kupplungsgliedes 21 hindurchläuft, wenn sich der Anschlagstift 23 in Berührung mit dem linken Ende des Schlitzes 24 befindet, ist durch eine Linie Γ bezeichnet, und diese Lage ist »obere Stellung« genannt Wenn man davon ausgeht, daß die Linie, die durch die Mitte des Anschlagstiftes 23 und durch den Schwenkmittelpunkt O3 des Kupplungsgliedes 21 hindurchläuft, wenn der Anschlagstift 23 in Berührung mit dem rechten Ende des Schlitzes 24 gelangt ist, eine Linie S ist, dann ist der Winkel, der zwischen der Linie Γ und der Linie 5gebildet ist,der maximale Neigungswinkel/? des oberen und unteren Trägers 10,11. Die Abschnitte der Seitenplatten 15,16 des oberen Trägers 10, welche unterhalb des Kupplungsgliedes 21 liegen, sind schräg geschnitten und nicht von den Seitenplatten 18, 19 des unteren Trägers 11 überlagert An jenen Abschnitten, die nicht überlagert sind, tragen die Seitenplatten 18,19 des unteren Trägers 11 eine Achse 26 die drehbar und axial bewegbar ist Die Achse 26 umfaßt einen kurzen Endabschnitt mit verhältnismäßig großem Durchmesser und einen langen Schaftabschnitt mit kleinem Durchmesser, wobei der Endabschnitt von der linken Seitenplatte 19 und der Schaftabschnitt von der rechten Seitenplatte 18 getragen ist. Ungefähr eine Hälfte des Endabschnitts ragt aus der linken Seitenplatte 19 nach außen hervor, und ein Schlitz 27 ist hier vorgesehen, wobei der Betätigungshebel 12 in den Schlitz 27 eingepaßt und hierin mittels eines Stiftes 28 schwenkbar angebracht ist Der Endabschnitt der Achse 26 ist mit dem Schaftabschnitt innerhalb der linken Seitenplatte 19 verbunden, und ein abgesetzter Abschnitt ist im Grenzbereich hierzwischen vorgesehen. Ein vorspringender Abschnitt eines Kupplungsteils 29 ist passend über den Schaftabschnitt der Achse 26 geschoben und axial vom abgesetzten Abschnitt in seiner Lage gehalten, wobei das Kupplungsteil 29 gegen Drehung bezüglich der Achse 26 mittels einer Madenschraube, einer Nutfeder oder einer Schwe'ßstelle festgelegt ist Die Lage des abgesetzten Abschnitts ist derart bestimmt daß das Kupplungsteil 29 eine Lage neben der Innenfläche der linken Seitenplatte 16 des oberen Trägers 10 einnimmt Eine Druckfeder 30, die am einen Ende mit dem Verbindungsarm 29 und am anderen Ende mit der Innenoberfläche der rechten Seitenplatte 18 in Eingriff steht, ist über den Schaftabschnitt aufgeschoben. Diese Feder erzeugt eine Spannung, um den Verbindungsann 29 normalerweise axial zur Stange 26 zur linken Seitenplatte 16 hinzudrücken. Der Betätigungshebel 12 ist mit einem bogenförmigen, ausgewölbten Abschnitt 31 versehen, der den Boden des Schlitzes 27 berührt Ein Vorsprung 32 mit dreieckigem Querschnitt ist am vorderen Ende des Betätigungshebels 12 jenseits des nach außen geschwungenen Abschnitts 31 vorgesehen. Das rückwärtige Ende des Betatigungshebels, welches nahe dem Lenkrad angeordnet ist trägt einen Knopf 33. Eine Zugfeder 34 ist am mittleren Abschnitt des Betätigungshebels 12 zwischen dessen Schwenklagerung und dem Knopf 33 vorgesehen, wobei das andere Ende der Zugfeder 34 an der rechten Seitenplatte 15 des oberen Trägers 10 derart eingespannt ist, daß sie den Betätigungshebel 12 um den Stift 28 im Gegenuhrzeigersinn schwenkt. Ein Block 35 einer Wähleinrichtung ist mittels kleiner Schrauben 36 in einer derartigen Position an der linken Seitenplatte 19 befestigt, daß er dem vorderen Ende des Betätigungshebels 12 gegenüberliegt. Der Block 35 ist ein Teil, welches in der Draufsicht in bogenförmiger Gestalt geschwungen ist, zentriert an der Schwenkmitte O\ der Stange 26. Der Block ist im dargestellten Ausführungsbeispiel an seiner Unterseite mit drei Ausnehmungen 37 versehen und hält den Vorsprung 32 am vorderen Ende des Betätigungshebels 12. Die Aussparungen 37 sind dreieckige Nuten, weiche dem Querschnit des Vorsprungs 32 entsprechen, und die Anzahl hiervon ist nicht auf drei beschränkt Wenn das Lenkrad 1 sich in seiner Normalstellung befindet die in F i g. 1 durch N bezeichnet ist, dann wird der Vorsprung 32 des Betätigungshebels 12 von der mittleren Aussparung 37 gehalten, und die obere und untere Aussparung 37 ist in einer radialen Form angeordnet, welche auf den oben erwähnten Schwenkmittelpunkt O\ ausgerichtet ist und zwar unter Winkeln θ bezüglich der mitten Ausnehmung 37. Diese ausgewählten Winkel θ sind Winkel, welche nach Gutdünken unabhängig vom oben erwähnten, maximalen Neigungswinkel β gewählt werden können, und sie müssen nicht alle jeweils den gleichen Winkel darstellen. Das heißt, der gewählte Winkel θ oberhalb der mittleren Ausnehmung oder Neutrallage und der ausgewählte Winkel θ unterhalb der Neutrallage können voneinander differieren. Andererseits ist das Kupplungsteil 29 an der Außenseite seines vorderen Endes mit einem Kupplungsvorsprung 38 versehen, der eine sich verjüngende, äußere Umfangsfläche aufweist und dieser Kupplungsabschnitt 38 ist in einem ersten Kupplungsloch 39 dreier abgeschrägter Löcher aufgenommen, welche in der linken Seitenplatte 16 des oberen Bügels 10 vorgesehen sind, und zwar in der Normalstellung, die in F i g. 2 gezeigt ist
Mit Ch wird nun die Mitte des ersten Kupplungslochs 39 bezeichnet es wird ein Bogen eingeschlagen, der als Radius den Abstand zwischen der Mitte O2 des ersten Kupplungslochs 39 und dem Drehmittelpunkt Oi der Achse 26 aufweist, wobei der Drehmittelpunkt O\ der Achse 26 die Mitte ist und dieser Bogen wird mil R, bezeichnet Es werden zwei gerade Linien D und E gezeichnet welche durch den Drehmittelpunkt O\ der Achse 26 hindurchgehen, und zwar auf beiden Seiten der geraden Linie O\ — Oi an den oben erwähnten Winkeln θ bezüglich der geraden Linie Οχ — Οι, und Λ und / sollen die Schnittpunkte zwischen den geraden Linien D, Fund dem Bogen R\ sein. Wenn die gewählten Winkel θ sich voneinander auf den gegenüberliegenden Seiten der Neutrallage unterscheiden, dann wird die obere gerade Linie D unter jenem gewählten Winkel bezüglich der Linie Oj — Oi bezeichnet um weiche der Betätigungshebel 12 in Richtung des Pfeils A in F i g. 2 geschwenkt werden soll. Die untere gerade Linie E wird unter einem anderen, gewählten Winkel bezüglich der Linie Oj — Oi gezeichnet um weichen der Betätigungshebel 12 in Richtung des Pfeils B geschwenkt werden soll. Auch wenn zwei Ausnehmungen 37 auf der Schwenkseite der Ausnehmung 37 des Pfeils A vorgesehen sind, welche der Normalstellung entspricht wird die gerade Linie D so gezeichnet, wie oben beschrieben, und eine gerade Linie, die einen Winkel gleich der Sum-
me der beiden gewählten Winkel auf der Seite des Pfeils A bezüglich der geraden Linie O\ — Ch bildet, wird oberhalb der geraden Linie D gezeichnet. Als nächstes werden zwei Bogen gebildet, die als Radien die Abstände zwischen dem Schwenkmittelpunkt Oi und den oben erwähnten Schnittpunkten h und / aufweisen, mit dem Schwenkmittelpunkt O^des Kupplungsglieds 21 als Mitte. Diese beiden Bogen werden als /?2 und Rz bezeichnet. Es werden auch zwei gerade Linien gezeichnet, welche durch den Schwenkmittelpunkt Ch des Kupplungsgliedes 21 und durch die oben erwähnten Schnittpunkte h und / sowie die Mitte Oi des ersten Kupplungslochs 39 hindurchlaufen, und diese Linien werden mit H, L und N bezeichnet. Die geraden Linien H und L liegen auf den gegenüberliegenden Seiten der geraden Linie N. Es werden ferner gerade Linien gezeichnet, die einen geeigneten Kippwinkel χ bezüglich den geraden Linien H und L bilden, und diese Linien werden mit F und G bezeichnet. Oa soll der Schnittpunkt zwischen der geraden Linie Fund dem Bogen R2 sein, der einen kleineren Bogenradius aufweist und als Mitte den Schwenkmittelpunkt Oi des Kupplungsgliedes 21 aufweist, und O5 soll der Schnittpunkt zwischen der geraden Linie G und dem Bogen Ri mit dem größeren Radius sein. Die Schnittpunkte O4 und Os sind die Mittelpunkte der anderen Kupplungslöcher 40 und 41. Diese anderen Kupplungslöcher 40 und 41 können an derartigen Stellen vorgesehen werden. Auch dort, wo zwei Ausnehmungen 37 auf der Seite des Schwenkpfeils A liegen, wie bereits vorher beschrieben, und eine gerade Linie oberhalb der oberen, geraden Linie D gezeichnet wird, welche durch den Schwenkmittelpunkt O\ der Stange 26 hindurchläuft, kann ein dritter Bogen Ra (nicht gezeigt) gezeichnet werden, der durch den Schnittpunkt Ao (nicht gezeigt) zwischen jener geraden Linie und dem Bogen R\ hindurchläuft und als Mitte den Schwenkmittelpunkt O3 des Kupplungsglieds 21 aufweist, sowie eine gerade Linie Ho (nicht gezeigt), welche einen Winkel (2a) bildet, der das Zweifache des Kippwinkels oc bezüglich der geraden Linie O3—Ao an der Seite der geraden Linie N bildet. Der Schnittpunkt zwischen dieser geraden Linie Ho und dem dritten Bogen R* kann die Mitte eines vierten Kupplungsloches sein. Es gibt mehrere Kippwinkel α innerhalb des maximalen Neigungswinkels/?, und diese Kippwinkel werden in geeigneter Weise bestimmt, wobei der maximale Neigungswinkel β und die Anzahl der Kippositionen derart gewählt sind, daß berücksichtigt wurde, daß die obere Stellung noch weiter oberhalb der oberen Kipplage vorgesehen werden kann.
Wenn man davon ausgeht, daß der Betätigungshebel 12 um den gewählten Winkel θ in Richtung des Pfeils A bewegt wurde, während er in der Richtung C gedrückt wurde, die in F i g. 3 bezeichnet ist, dann wird die Achse 26 geschwenkt und das Kupplungsteil 29, das an der Achse 26 befestigt ist, wird ebenfalls um den Winkel Θ geschwenkt, und die Mitte des Kupplungsvorsprungs 38 wird bis zum Schnittpunkt h zwischen dem Bogen R\ und der geraden Linie D bewegt Wenn der obere Träger 10 in Richtung des Pfeils A gekippt wird, wobei das Kupplungsglied 21 die Achse bildet, dann wird die Mitte Oa des oberen Kupplungslochs 40 um den Kippwinkel a am Bogen Ri bewegt und fällt zusammen mit dem oben erwähnten Schnittpunkt Λ. Das heißt, die Mitte des Kupplungsvorsprungs 38 fällt mit der Mitte des oberen Kupplungslochs 40 zusammen, und der Kupplungsvorsprung paßt in das obere Kupplungsloch. Diese Lage ist die Position H des Lenkrades 1, welche in F i g. 1 strichpunktiert angedeutet ist Wenn umgekehrt der Betätigungshebel 12 in Richtung des Pfeils B bewegt wird, dann wird der Kupplungsvorsprung 38 in das untere Kupplungsloch 41 eingesetzt, und das Lenkrad 1 nimmt eine Position L ein, die in F i g. 1 angedeutet ist. Auf diese Weise hält ein anderes Kupplungsloch als das erste Kupplungsloch 39 den Kupplungsvorsprung 38 des Verbindungsarms fest, wenn der vordere Endvorsprung 32 des Betätigungshebels sich in der Ausnehmung 37 außerhalb der Neutrallage in der Wählvorrichtung befindet und das Kupplungsteil 29 mit dem Betätigungshebel 12 gekippt wurde, und wenn die obere und untere Säule 3,7 die gewählten Neigungswinkel einnehmen.
Es wird nun der Betrieb beschrieben. Wenn in F i g. 3 der Betätigungshebel 12 in Richtung des Pfeils Cbewegt wird, nämlich vom Fahrer aus gesehen nach rechts, dann nimmt der Betätigungshebel 12 eine Lage ein, die durch die strichpunktierte Linie 12' bezeichnet ist, wobei der vordere Endabschnitt 32 hiervon als Schwenkpunkt dient Der ausgebauchte Abschnitt 31 des schwenkbar gelagerten Abschnitts des Betätigungshebels 12 drückt auf den Boden des Schlitzes 27 der Achse 26 und bewegt die Achse 26 axial gegen die Kraft der Druckfeder 30. Der ausgewölbte Abschnitt 31 braucht nicht stets vorgesehen zu sein, und die Bewegung des Betätigungshebels 12 kann auf die Achse 26 auch durch den Stift 28 übertragen werden, und in diesem Fall muß der Durchmesser des Stiftes 28 groß genug sein, um die oben erwähnte Federkraft aufzunehmen. Bei der Axialbewegung der Achse 26 wird auch das Kupplungsteil 29, das an der Achse 26 befestigt ist, bewegt, so daß der Kupplungsvorsprung 38 aus dem ersten Kupplungsloch 39 herauskommt, welches in der linken Seitenplatte des oberen Trägers 10 vorgesehen ist. Die dann eingenommene Lage des Kupplungsteils 29 ist durch die strichpunktierte Linie 29' bezeichnet. Somit wird die Sperrfunktion in Schwenkrichtung der oberen und unteren Träger 10,11 aufgegeben, so daß der obere Bügel 10 in Richtung des Pfeils A der F i g. 2 bis in die obere Verstellage geschwenkt wird, und zwar durch die Federkraft der Zugfeder 25, die mit ihren gegenüberliegenden Enden am oberen und unteren Träger 10, 11 befestigt ist bis der Anschlagstift 23 der Winkel-Begrenzungsvorrichtung in Berührung mit dem linken Ende des Schlitzes 24 gelangt. Zu diesem Zeitpunkt kippt das Lenkrad 1 um ein größeres Maß nach oben als die Position H. die in F i g. 1 strichpunktiert bezeichnet ist. Wenn der Fahrer den Fahrersitz in dieser oberen Stellung einnimmt oder verläßt, dann weist das untere Ende des Lenkrades 1 einen großen Abstand gegenüber dem Sitz auf, und das Einnehmen und Verlassen des Fahrersitzes ist sehr einfach und ohne Behinderung durch das Lenkrad. Wenn der Fahrer den Fahrersitz einnimmt und das Lenkrad 1 zu seiner Seite hin kippt dann kippt der obere Träger 10 zusammen mit dem Lenkrad, und das erste Kupplungsloch 39, das an der linken Seitenplatte 16 vorgesehen ist, kehrt in eine Position zurück, in welcher es in Eingriff mit dem Kupplungsvorsprung 38 des Kupplungsteils 29 gebracht werden kann, und die Achse 26 springt in Achsrichtung mit Hilfe der Federkraft der Druckfeder 30 zurück. Somit gelangt der Kuppiungsvorsprung 38 in das Kupplungsloch 39. Mittlerweile wird der Kupplungsvorsprung 38 gegen die innere Seitenoberfläche der linken Seitenplatte 16 angedrückt aber da nur das erste Kupplungsloch 39 auf dem Bogen vorgesehen ist, dessen Mitte auf dem Schwenkmittelpunkt O3 des Kupplungsgliedes 21 liegt werden der obere und untere Bügel 10, 11, und zwar in anderen Worten die obere und unter Säule, niemals in irgendei-
ner anderen Lage während der Zeit eingekuppelt, in welcher sie sich zwischen der oberen Stellung und der Normalstellung hin- und herbewegen. Wenn als nächstes der Betätigungshebel 12 weiter in Richtung des Pfeils A bewegt wird, wenn er, wie bereits vorher beschrieben, in Richtung des Pfeils C bewegt worden war, dann verlagert sich der vordere Endabschnitt 32 des Betätigungshebels aus der mittigen Aussparung 37 der Wählvorrichtung in die untere Aussparung 37. Gemeinsam hiermit werden die Achse 26 und das Kupplungsteil to 29 in Richtung des Pfeils A um den gewählten Winkel θ bewegt. Die Mitte des Kupplungsvorsprungs 38 bewegt sich auf dem Bogen R\ und fällt zusammen mit dem Schnittpunkt h. Wenn die Hand den Betätigungshebel 12 freigibt und das Lenkrad 1 ergreift, welches bis in die obere Stellung bewegt wurde, und das Lenkrad 1 in Richtung des Pfeiles B gekippt wird, und zwar nach unten gegen die Kraft der Zugfeder 25, dann bewegt sich das Kupplungsloch 40 im oberen Träger längs des ersten Bogens Ri, dessen Mitte auf dem Drehmittelpunkt O3 des Kupplungsglieds 21 liegt. Die Mitte O4 des Kupplungslochs 40 fällt zusammen mit dem Schnittpunkt h auf dem Bogen R\, dessen Mitte auf der Achse 26 liegt. Die Achse 26 bewegt sich axial mit Hilfe der Druckfeder 30 derart, daß der Kupplungsvorsprung 38 in das oben erwähnte Kupplungsloch 40 einfällt. Deshalb sind der obere und untere Träger 10,11 zusammengekuppelt, während sie um den Kippwinkel ac gekippt sind, und das Lenkrad 1 nimmt jene Position ein, welche in F i g. 1 duch H bezeichnet ist. Wenn der Betätigungshebel 12 in ähnlicher Weise in Richtung des Pfeils B bewegt wird, dann fällt der Kupplungsvorsprung 38 in das untere Kupplungsloch 41 ein, um den oberen und unteren Träger 10, 11 zusammenzukuppeln, und das Lenkrad 1 nimmt jene Position ein, die in F i g. 1 durch L bezeichnet ist Selbst wenn die Position des Lenkrades 1 an einer anderen als jener Neutralposition festgelegt ist, dann springt das Lenkrad 1 nach oben in die obere Stellung dadurch, daß der Betätigungshebel 12 in Richtung des Pfeils C bewegt wird, und das Lenkrad 1 kann von der oberen Verstellage in seine Ausgangslage H oder L dadurch zurückgeführt werden, daß man lediglich das Lenkrad 1 bewegt. Dies liegt daran, daß nur ein Kupplungsloch jeweils auf dem ersten Bogen /?2 und dem zweiten Bogen A3 vorliegt, deren Mitte auf dem Kupplungsteil 21 liegt, und die Kupplung niemals versehentlich eine andere Lage einnimmt
Die F i g. 6 und 7 zeigen ein anderes Ausführungsbeispiel von Achse, Betätigungshebel und Wähleinrichtung. Wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel weist eine Achse 126, die einen hieran befestigten Kupplungsteil umfaßt und die von der gegenüberliegenden Seitenplatte des unteren Trägers zur Schwenkbewegung und zur axialen Bewegung getragen ist, einen Abschnitt mit kleinem Durchmesser auf, der am Ende hiervon vorgesehen ist, welches aus der linken Seitenplatte 19 herausragt Eine Platte 42 ist an dem Abschnitt mit kleinem Durchmesser mit einer Einrichtung ähnlich dem Kupplungsteil 29 befestigt. Ein Schlitz 127 ist in dem abgelegenen vorderen Ende der Stange 126 vorgesehen, und das vordere Ende eines Betätigungshebels 112 ist passend im Schlitz angeordnet und schwenkbar hiermit mittels eines Stiftes 128 verbunden. Die Platte 42 umfaßt einen vorspringenden Abschnitt, der passend über die Achse 126 aufgebracht ist, sowie einen Armabschnitt, der sich vom vorspringenden Abschnitt bzw. verdickten Abschnitt aus zum vorderen Ende des Betätigungshebels 112 hin erstreckt wobei der Armabschnitt mit einem Loch versehen ist, in welchem eine Druckfeder 43 und ein verschieblicher Stift 44 eingepaßt sind, der einen Wählvorsprung bildet, der von der Druckfeder 43 nach außen gedrückt wird. Ein Block 135 der Wähleinrichtung ist an der linken Seitenplatte 19 mittels kleiner Schrauben 136 derartig befestigt, daß er dem verschieblichen Stift 44 gegenüberliegt. Es ist auch ein torförmiger Hebel-Schwenkblock 45 an der linken Seitenplatte 19 auf der gegenüberliegenden Seite des Blocks 135 bezüglich der Achse 126 durch eine nach Gutdünken gewählte Einrichtung befestigt, wie etwa durch eine Schweißstelle od. dgl., und trägt den Betätigungshebel 112 von seiner Außenseite her. Zwischen der Achse 126 und dem Hebel-Schwenkblock 45 ist eine Druckfeder 134 mit ihren gegenüberliegenden Enden gegen die Innenseitenflächen der linken Seitenplatte 19 und des Betätigungshebels 112 eingespannt. In der Innenseitenfläche des Betätigungshebels 112 ist ein Loch vorgesehen, um in seinem Inneren ein Ende der Druckfeder 134 aufzunehmen. Ein Führungsstift (nicht gezeigt) ist eingesetzt bzw. eingeschraubt, um die Druckfeder 134 zu halten, und das andere Ende der Druckfeder 134 ist von einem napfförmigen Teil (nicht gezeigt) abgedeckt Drei Ausnehmungen 137 sind in jener Seitenoberfläche des Blocks 135 der Wählvorrichtung ausgebildet, welche neben der Achse 126 liegt. Wenn das Lenkrad sich in seiner Normalstellung befindet, dann ist der verschiebliche Stift 44 in der mittleren Ausnehmung 137 gehalten, wie aus F i g. 7 zu sehen, und die obere und untere Ausnehmung 137 ist jeweils unter einem nach Gutdünken gewählten Winkel θ bezüglich der mittleren Ausnehmung 137 und in Radiallagen vorgesehen, welche ihre Mitte am Drehmittelpunkt Οχ der Achse 126 aufweisen, in jeder anderen Hinsicht ist der Aufbau des vorliegenden Ausführungsbeispiels ähnlich jenem des ersten Ausführungsbeispiels. Wenn der Betätigungshebel 112 in Richtung des Pfeils D bewegt wird und zwar vom Fahrer aus nach links, dann wird das vordere Ende des Betätigungshebels 112, welches schwenkbar mit der Stange 126 verbunden ist, nach rechts bewegt, wobei der Hebel-Schwenkblock 45 als Hebelunterlage dient, um die Achse 126 axial nach rechts zu bewegen, so daß der Verbindungsvorsprung 38 aus dem Kupplungsloch herausgelangt
Während die Wähleinrichtung an der linken Seitenplatte 19 vorgesehen ist, kann sie auch an der rechten Seitenplatte 18 vorgesehen sein, und die Platte 42, die den verschieblichen Stift 44 aufweist, kann am vorderen Ende der Achse 126 befestigt sein, welches aus der rechten Seitenplatte 18 herausragt. Das heißt, der Betätigungshebel 112 kann schwenkbar mit dem einen Ende der Achse 126 verbunden sein, und die Platte 42 kann am anderen Ende der Stange 126 befestigt sein. Wenn ein Stift an der linken Seitenplatte 19 vorgesehen ist und das vordere Ende des Betätigungshebels 112 schwenkbar hiermit befestigt und das vordere Ende der Achse 126 mit einem geringen Spiel bezüglich der inneren Seitenfläche des Betätigungshebels 112 angeordnet ist, so daß die Achse axial dadurch bewegt werden kann, daß sie vom Betätigungshebel geschoben wird, wenn der Betätigungshebel 112 nach rechts bewegt wird, und wenn der Arm am vorderen Ende der Stange 126 befestigt ist und ein Stiftloch am vorderen Ende des Arms vorgesehen und ein langer Stift, der in den Betätigungshebel 112 eingeschraubt ist, in das Stiftloch eingesetzt ist, um die Drehung des Betätigungshebels auf die Achse 126 zu übertragen, dann wird auch der Schwenkwinkel der Achse größer sein als der Schwenkwinkel des Beta-
tigungshebels. Das heißt, wenn der Betätigungshebel um den nach Gutdünken gewählten Winkel öder Wählvorrichtung geschwenkt wird, dann wird die Stange um einen Winkel geschwenkt, der größer als θ ist. Hierdurch können die Abstände zwischen den Kupplungslöchern, die in der Seitenplatte des anderen Bügels ausgebildet sind, größer gemacht werden. Dies liefert eine Lösung für das Festigkeitsproblem, welches auftreten könnte, wenn die Abstände zwischen den Kupplungslöchern zu klein wären.
Bei der erfindungsgemäßen Lenkung mit einstellbarer Schräglage, weiche derart aufgebaut ist, wie dies oben beschrieben ist, kann das Lenkrad nach oben bis in die oberste Verstellage dadurch bewegt werden, daß man den Betätigungshebel nach rechts oder links bewegt, sowie mit Hilfe der Feder, die am oberen und unteren Träger angebracht ist. Die bevorzugte Fahrposition des Lenkrades kann dadurch gewählt werden, daß man den Betätigungshebel schwenkt. Die gewählte Fahrlage ändert sich nicht, selbst wenn das Lenkrad wiederholt zwischen der oberen Verstellage und der Fahrposition hin- und herbewegt wird, solange der Betätigungshebel nicht geschwenkt wird, und es ist nicht erforderlich, die Fahrlage jedesmal dann zu wählen, wenn der Fahrer den Fahrersitz einnimmt. Wie bereits vorher beschrieben, braucht zur Bewegung des Lenkrades aus der Fahrlage in die obere Verstellage der Knopf des Betätigungshebels lediglich nach rechts oder links gedrückt zu werden, aber zum Zurückführen des Lenkrades aus der oberen Verstellage in die Fahrlage kann das Lenkrad ergriffen und gekippt werden, und der Betätigungshebel braucht nicht betätigt zu werden. Ferner erfordert eine Hin- und Herbewegung des Lenkrades lediglich einen einmaligen Druck auf den Betätigungshebel nach rechts oder links. Somit werden die nachfolgenden Wirkungen erzielt:
10 Im übrigen kann der untere Träger 11 einteilig mit dem Säulenträger 8 ausgebildet werden. Die Achse 26 wurde zwar derart gezeigt, daß sie am unteren Träger 11 vorgesehen ist, aber dies ist wegen des Vorteils, daß die Positionen der Kupplungslöcher, die im oberen Träger 10 vorgesehen sind, durch eine einfache Konstruktion aufgefunden werden können; alternativ kann die Achse 26 aber auch vom oberen Träger 10 getragen sein und die Kupplungslöcher können im unteren Träger 11 vorgesehen sein.
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1. Es ist lediglich eine einfach duchführbare Tätigkeit erforderlich, die darin besteht, daß man entweder einfach den Knopf des Betätigungshebels nach rechts oder links drückt oder den Knopf drückt und ihn nach oben oder unten schwenkt.
2. Das Lenkrad wird bis in die obere Verstellage durch die einfache Tätigkeit gekippt, daß man den Knopf des Betätigungshebels nach rechts oder links drückt, um hierbei es dem Fahrer zu gestatten, ohne weiteres den Fahrersitz einzunehmen oder zu verlassen.
3. Die bevorzugte Fahrposition des Fahrers kann durch eine einfache Tätigkeit dadurch gewählt werden, daß man den Betätigungshebel nach rechts oder links drückt und ihn nach oben oder unten schwenkt.
4. Ist einmal die Fahrposition gewählt, dann kann das Lenkrad aus der oberen Verstellage in die Fahrposition auch dann zurückkehren, wenn das Fahrzeug das nächste Mal gefahren wird.
5. Der Betätigungshebel muß lediglich während der Zeit, in welcher das Lenkrad einmal aus der Fahrposition in die obere Verstellage und aus der oberen Verstellage in die Fahrposition hin- und herbewegt wird, betätigt werden, und wenn das Lenkrad nach unten dadurch gekippt wird, daß man es mit der Hand ergreift, kehrt das Lenkrad aus der oberen Verstellage in die Fahrlage zurück.
6. Der Aufbau ist einfach und erfordert kein einziges Teil, das größere Herstellungsgenauigkeit erfor-Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (22)

Patentansprüche:
1. Vorichtung zum Einstellen des Neigungswinkels eines verstellbaren Fahrzeuglenkrades, mit einer in einem unteren Träger drehbar gelagerten Lenkspindel, die einerseits Ober ein Gelenk drehfest mit einem Lenkgetriebe und andererseits ebenfalls über ein Gelenk drehfest mit einer oberen Welle, an der das Lenkrad angebracht ist, verbunden ist, mit einem oberen Träger, der um eine Schwenkachse schwenkbar mit dem unteren Träger verbunden ist und in dem die obere Welle drehbar gelagert ist, und einer Rastvorrichtung mit mehreren Rastausnehmungen zur Halterung des oberen Trägers in unerschiedlichen, vorwählbaren Schwenklagen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kupplungsteil (29) mit einem Rastvorsprung (38) auf einer mit Abstand parallel zur Schwenkachse (21) in einem der beiden Träger (10,11) angeordneten Achse (26; 126) in unterschiedliche, durch Einrasten des Rastvorsprungs (38) in eine der Rastausnehmungen (39,40,41) der Rastvorrichtung gegebene Raststellungen mittels eines Betätigungshebels (12; 112) in Richtung der Achse (26; 126) verschiebbar und um die Achse (26; 126) schwenkbar angebracht ist und daß mehrere Rastausnehmungen (39, 40, 41) zur Aufnahme des Rastvorsprungs (38) in unterschiedlichen Abständen von der Schwenkachse (21) auf dem jeweils anderen Träger (11,10) angeordnet sind, wobei der Betätigungshebel (12; 112) drehfest mit dem Kupplungsteil (29) verbunden und an einem der beiden Träger (10,11) abgestützt ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Träger (10) U-förmig mit zwei sich nach unten erstreckenden Seitenplatten (15,16) ausgebildet ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der untere- Träger (11) U-förmig mit zwei sich nach oben erstreckenden Seitenplatten (18,19) ausgebildet ist
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Ecken der Seitenplatten (15,16) des oberen Trägers (10) abgeschrägt sind.
5. Vorrichtung nach mindestens einem der An-Sprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenplatten (15, 16) des oberen Trägers (10) von den Seitenplatten (18, 19) des unteren Trägers (11) außen überlappt sind.
6. Vorrichtung nach mindestens einem der An-Sprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenplatter. (15, 16) des oberen Trägers an den Überlappungen mittels oberhalb der Abschrägungen der oberen Seitenplatten (15,16) angeordneten Schwenkzapfen (21) mit den Seitenplatten (18, 19) des unteren Trägers schwenkbar verbunden sind.
7. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen und unteren Träger (10,11) eine Schwenkbegrenzungseinrichtung (23,24) vorgesehen ist!
8. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der obere und der untere Träger (10,11) derart durch ein Federelement (25) verbunden sind, daß der obere Träger (10) durch die Federkraft in seiner oberen Schwenklage gehalten ist.
9. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsteil (29) ah einer Seitenplatte (19) des unteren Trägers (11), unterhalb der Abschrägung der Seitenplatte (16) des oberen Trägers (10) und unterhalb des Schwenkzapfens (21) auf einer über die Seitenplatte (19) des unteren Trägers (11) überstehenden, drehbaren und axial verschiebbaren Achse (26; 126) befestigt ist
10. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsteil (29) durch eine um die Achse (26; 126) angeordnete, sich an der einen Seitenplatte (18) des unteren Träges (11) abstützende Schraubenfeder (30) gegen die andere Seitenplatte (16) des oberen Trägers (10) vorgespannt ist
11. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsteil (29) in einem bestimmten Abstand (R 1) von seiner Achse (26; 126) den nach außen zu der Seitenplatte (16) zeigenden Rastvorsprung (38) aufweist
12 Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet daß drei Rastausnehmungen (39, 40, 41) in der dem Kupplungsteil (29) zugewandten Seitenplatte (16) des oberen Trägers (10) in unterschiedlichen Abständen (R 2 bis R 3) und in unterschiedlichen Winkellagen von der Schwenkachse (21) derart angeordnet sind, daß der Verstellwinkel (λ) des Lenkrades (1) aus einer Normalstellung (N) in eine obere Stellung (H) genau so groß ist, wie der Verstellwinkel (ac) des Lenkrades aus der Normalstellung (N) in eine untere Stellung (L).
13. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastausnehmungen (39,40,41) ebenso wie der Rastvorsprung (38) des Kupplungsteil (29) konisch ausgebildet sind.
14. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (12; 112) an dem über die Seitenplatte (19) des unteren Trägers (11) hinausragenden Ende der Achse (26; 126) etwa parallel zur Lenkspindel (6) und quer zur Achse (26; 126) angeordnet ist, drehfest mit dieser verbunden und in Achsrichtung um einen quer an der Achse (26; 126) angebrachten Stift (28; 128) schwenkbar ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (12) in Höhe des Stiftes (28) eine konvexe, zur Achse (26) zeigende Wölbung (31) aufweist, die mit der Achse (26) in Berührung ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (12; 112) an seinem zum Lenkrad (1) zeigenden Ende mit einem Griff (33) versehen ist.
17. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (12) an seinem dem Lenkrad (1) abgewandten Ende eine von dem unteren Träger (11) weggerichtete, dreieckförmige Rastnase (32) aufweist und daß außen an dem unteren Träger (11) entsprechend der Rastnase (32) des Betätigungshebels (12) ein U-förmiges Widerlager (35) vorgesehen ist, das auf der Innenseite seines Steges zur Aufnahme der Rastnase (32) drei dreieckförmige Rastvertiefungen (37) aufweist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastnase (32) des Betätigungs-
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hebeis (12) mittels einer an dessen dem Lenkrad (1) schnitten eines Kippmechanismus des ersten Ausfüh-
zugewandten Seite angelenkten Feder (34) gegen rungsbeispiels,
die Innenseite des Widerlagers (35) vorgespannt ist Fig. 3 eine teilweise geschnittene Draufsicht des
19. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 16, da- Kippmechanismus, gesehen in Richtung des Pfeils III in durch gekennzeichnet, daß zwischen dem Betäti- 5 Fig.2,
gungshebel (112) und der Seitenplatte (19) des unte- Fi g. 4 die Ansicht eines Querschnitts, der längs der
ren Trägers (11) auf der Achse (126) in Verlängerung Linie IV-IV in F i g. 2 vorgenommen wurde,
des Betätigungshebels (112) ein Teil (42) befestigt ist, F i g. 5 die Ansicht eines Schnitts, der längs der linie
das in einer radial zur Achse (126) angebrachten V-V der F i g. 2 vorgenommen wurde,
Sackbohrung einen durch eine Feder (43) nch außen 10 F i g. 6 die Ansicht eines Schnitts ähnlich F i g. 3 und
vorgespannten Raststift (44) aufweist, und daß auf den wesentlichen Abschnitt eines anderen Ausführungs-
der Seitenplatte (19) des unteren Trägers (11) in Ver- beispiels der vorliegenden Erfindung und
längerung des Raststiftes (44) ein Rastblock (135) F i g. 7 eine Seitenansicht des Ausführungsbeispiels
angeschraubt ist, der drei zur Aufnahme des Rast- aus F i g. 6.
Stiftes (44) vorgesehene dreieckförmige Rastvertie- 15 Der Aufbau der vorliegenden Erfindung wird nach-
fungen (137) ausweist folgend unter Bezug auf ein erstes Ausführungsbeispiel
20. Vorrichtung wenigstens nach Anspruch 19, da- beschrieben. Es wird nun auf F i g. 1 Bezug genommen; durch gekennzeichnet, daß auf der Außenseite der eine obere Welle 2, an welcher ein Lenkrad 1 ange-Seitenplatte (19) des unteren Trägers (11) gegenüber bracht ist, ist von einer oberen Säule 3 drehbar abgedes Rastblockes (135) auf der anderen Seite der Ach- 20 stützt, und eine untere Welle 6, die mit einem Lenkgese (126) ein U-förmiger, an der Seitenplatte (19) be- triebe 4 durch ein Kardangelenk 5 verbunden ist, ist festigter Anschlag (45) für den Betätigungshebel drehbar von einer unteren Säule 7 abgestützt. Die unte-(112) vorgesehen ist. re Säule 7 ist an einem Abschnitt 9 der Fahrzeugkaros-
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch ge- Serie mittels eines Säulenträgers 8 angebracht, der an kennzeichnet, daß der Betätigungshebel (112) durch 25 der unteren Säule 7 befestigt ist, und die obere Welle 2 eine Feder (134) gegen den Anschlag (45) vorge- und die untere Welle 6 sind kippbar miteinander durch spannt ist. ein Kardangelenk 20 verbunden, welches strichpunk-
22. Vorrichtung nach mindestens einem der An- tiert in F i g. 3 angezeigt ist. Der Basisabschnitt eines Sprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Trägers 10 ist am unteren Abschnitt der unteren Abstände der Rastvertiefungen (37; 137) derart an- 30 Säule 3 mittels einer Schraube od. dgl. befestigt, und der geordnet sind, daß die Rastnase (32) oder der Rast- Basisabschnitt eines unteren Trägers 11 ist in ähnlicher stift (44) dann mit einer Rastvertiefung (37; 137) in Weise am oberen Abschnitt der unteren Säule 7 befe-Eingriff ist, wenn der Rastvorsprung (38) des Kupp- stigt, wobei die beiden Träger 10, 11 miteinander auf lungsteils (29) mit einer Rastausnehmung(39,40,41) eine nachfolgend zu beschreibende Weise verbunden in der Seitenplatte (16) des oberen Trägers (10) 35 sind. Das Bezugszeichen 12 bezeichnet einen Betätifluchtet. gungshebel. Eine Haube 13, die strichpunktiert angedeutet ist, deckt den oberen Abschnitt einer Lenkein-
richtung ab, wobei der Betätigungshebel 12 aus der Seite der Haube 13 herausragt. In F i g. 2 bis 5, welche den 40 Zustand zeigen, in welchem sich das Lenkrad 1 in seiner
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einstel- neutralen Lage N befindet, die in Fig. 1 durch eine len des Neigungswinkels eines verstellbaren Fahrzeug- ausgezogene Linie bezeichnet ist, ist eine rechte Seitenlenkrades gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. platte 15 und eine linke Seitenplatte 16, welche sich
Abgesehen von Einrichtungen zum Einstellen der Po- beide nach unten erstrecken, an den gegenüberliegen-
sition des Lenkrades axial zur Lenkwelle, um jene Posi- 45 den Seiten eines Basisabschnitts 14 des oberen Trägers
tion des Lenkrades zu erhalten, die für die Gestalt des 10 vorgesehen. Außerdem sind eine rechte Seitenplatte
Fahrers geeignet ist, sind auch seit langem Vorrichtun- 18 und eine linke Seitenplatte 19, die sich beide nach
gen zum Einstellen des Neigungswinkels des Lenkrades oben erstrecken, an den gegenüberliegenden Seiten ei-
bezüglich der Lenkwelle bekannt. nes Basisabschnitts 17 des unteren Trägers 11 vorgese-
Eine Vorrichtung zum Verstellen des Neigungswin- 50 hen, wobei die Seitenplatten des unteren Trägers 11 kels ist zum Beispiel in der DE-OS 29 48 759 beschrie- teilweise an den Außenseiten der Seitenplatten des obeben. Diese Vorrichtung weist jedoch eine Vielzahl von ren Trägers 10 abgedeckt und durch zwei Kupplungsbeweglichen Teilen auf und ist dementsprechend auf- glieder 21 an der Mittellinie des Kardangelenks 20 kippwendig, bar verbunden sind, welche in Fig.3 strichpunktiert
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine ein- 55 angedeutet ist. Das Kardangelenk 20 ist mit der oberen
gangs genannte Vorrichtung zu vereinfachen, wobei und unteren Welle verbunden, welche sich durch Löcher
durch lediglich eine einzige Einstelltätigkeit das Lenk- (nicht gezeigt) erstrecken, die in den Basisabschnitten
rad beim Verlassen des Fahrzeugs weggeschwenkt wer- 14,17 der beiden Träger 10,11 ausgebildet sind,
den kann, ohne daß die Lage des Lenkrades jedesmal Wie in Fig.4 gezeigt, sind die zylindrisch geformten
wieder neu eingestellt werden muß, wenn der Fahrer 60 Köpfe der Kupplungsglieder 21 in zylindrisch geformte
das Fahrzeug besteigt. Löcher eingepaßt, welche in den außenliegenden Sei-
Diese Aufgabe wird gemäli dem kennzeichnenden tenpiatten 18, 19 des unteren Trägers ti ausgebildet
Teil des Hauptanspruchs gelöst. sind, und die Schäfte hiervon sind ebenfalls eingepaßt in
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfin- Löcher der innenliegenden Seitenplatten 15 und 16 des
dung anhand einer Zeichnung näher erläutert. Es zeigt 65 oberen Trägers 10 und sind hieran mittels Muttern 22
F i g. 1 eine Seitenansicht eines ersten Ausführungs- befestigt. Ein Anschlagstift 23 ist in die linke Seitenplat-
beispiels der vorliegenden Erfindung, te 16 des oberen Trägers oberhalb des Kupplungsglie-
F i g. 2 eine Seitenansicht mit wesentlichen Ab- des 21 eingeschlagen und lose in einem bogenförmigen
DE3138764A 1980-09-29 1981-09-29 Vorrichtung zum Einstellen des Neigungswinkels eines verstellbaren Fahrzeuglenkrades Expired DE3138764C2 (de)

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DE3138764A1 DE3138764A1 (de) 1982-07-01
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