DE313593C - - Google Patents

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DE313593C
DE313593C DENDAT313593D DE313593DA DE313593C DE 313593 C DE313593 C DE 313593C DE NDAT313593 D DENDAT313593 D DE NDAT313593D DE 313593D A DE313593D A DE 313593DA DE 313593 C DE313593 C DE 313593C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00Sorting according to destination
    • B07C3/02Apparatus characterised by the means used for distribution
    • B07C3/08Apparatus characterised by the means used for distribution using arrangements of conveyors
    • B07C3/082In which the objects are carried by transport holders and the transport holders form part of the conveyor belts
    • B07C3/085In which the objects are carried by transport holders and the transport holders form part of the conveyor belts making use of transport holders in the form of clamps or grips

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  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

KLASSE 81 e GRUPPE
Bei Seilpostanlagen, bei denen von einem endlosen Förderseil angetriebene Greifer-
- 'wagen an Schienen entlanggeführt werden, ist es bekannt, die Einlegebehältef, die gleichzeitig die Aufgeber für die zu. bei ordernden
, Schriftstücke o. dgl. bilden, hintereinander anzuordnen. Damit hier die verschiedenen Aufgeber nur von ihren zugehörigen Greiferwagen bedient werden, müssen diese mit ver-.
ίο schieden langen oder verschieden geneigten Greifern versehen werden. Damit außerdem die Aufgeber und deren Einwurf Öffnungen bei den verschiedenen Sendestellen annähernd in einer Geraden liegen, muß das Greifer-.
wagengleis eigenartig geführt werden. Diese Nachteile der Verschiedenartigkeit der Greifer und der eigenartigen Führung der Gleise ■■ sind nun bei anderen bekannten Hauptstellen für Seilpostanlagen beseitigt, bei denen eine Anzahl von in Richtung senkrecht zum Zug hintereinanderliegender Einlegebehälters mit in wagerechter Ebene liegenden Einwurfmündungen fest am Tisch angeordnet ist. Jeder dieser Einlegebehälter ist dabei unten und gegebenenfalls auch oben mit. einer Klappe versehen, und mündet in einen gemeinschaftlichen Schacht, der zu einem ebenfalls gemeinsamen, schwenkbar angeordneten Aufgeber, führt. Beim Einfahren eines Greiferwagens in die Seilpoststelle wird durch ihn unter Vermittlung einer elektromagnetischen oder mechanischen Einrichtung einer der Einlegebehälter bei gleichzeitigem
' oberen Abschluß unter! geöffnet und sein In-
35. halt fällt durch.den'. Schacht in den Aufgeber. Dieser wird nun ebenfalls durch den sich fortbewegenden Greiferwagen in die Bahn des Greifers geschwenkt, der das; Schriftstück dem Aufgeber entnimmt. Der ausfahrende Greiferwagen führt den Aufgeber und die Bodenklappe des Einlegebehälters, gegebenenfalls auch dessen obere Klappe, in die Ur- ■ Sprungslage zurück.
Aber auch diese Einrichtung leidet an ver^· schiedenen Mißständen: Vor allem hat der ein- und ausfahrende Greiferw;agen hier neben seinen Hauptarbeiten vier bzw. sechs "Nebenzwecke zu vollziehen, nämlich öffnen und Schließen der unteren Klappen der Einlegebehälter, Ein- und Ausrücken des Auf-. 5°. gebers und gegebenenfalls auch noch Schließen und Öffnen der oberen Behälterklappen. Hierzu ist naturgemäß eine / dernentsprechende Anzahl von elektromagnetischen oder mechanischen Einrichtungen nötig, um die Bewegung der Greiferwagen auf die Klappen und den Aufgeber zu übertragen. Darunter, sowie auch unter der erwähnten Trennung von Aufgebern und Einlegebehältern," unter dem Einbau von mit Scharnieren versehenen; Klappen in die Fallbahn, des Fördergutes und unter dem Anschluß der schwenkbaren Aufgeber an die festen Verbindungsschächte mit den Einlegebehältern leidet die Betriebssicherheit. Die Bauhöhe und die . Bautiefe sowie insbesondere die Grundrißfläche der Anordnung ist eine zu viel Raum beanspruchende, ohne daß die Möglichkeit besteht, die Einwurfmündungen der Einlegebehäjtcr bei senkrechter Führung der Gleise in die senkrechte Ebene verlegen zu können. Dies ist aber bei Seilpostanlagen deshalb Von
größter Wichtigkeit, weil gerade hierdurch an Bodenfläche gespa.rt werden' kann. Die Bedienung sämtlicher Einlegebehälter eines Aufgebers im Sitzen ist ' unbequem, da die vom Sitz am weitesten abstehenden Behälter vom· Beamten unbequem zu erreichen sind. Außerdem kann der Inhalt der Behälter von den Greifern nur von oben erfaßt werden, was bekanntlich unzweckmäßig ist.
ιό . Allerdings ist es an sich bereits bekannt, die Einwurföffnungen der Behälter bei senkrechter Führung der Gleise- in senkrechte Ebenen zu verlegen. Dabei werden die Behälter aber strahlenförmig in der Hauptstelle der Seilpostanlage angeordnet, was den Mißstand mit sich bringt, daß mehrere Hauptstellen nicht unmittelbar aneinandergebaut werden können. Außerdem aber sind bei diesen Einrichtungen die Greiferwagen, wie eingangs erwähnt, verschiedenartig ausgebildet und die Gleise eigenartig geführt.
Alle diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung beseitigt.
-,- Diese besteht im wesentlichen darin, daß an den Seilpoststellen die Aufgeber, die die eingesteckten, zu befördernden Schriftstücke . o.j, dgl. bis zu ihrer Entnahme durch die Greifer der zugehörigen Greiferwagen aufnehmen, senkrecht zum Greiferwagengleis verschiebbar sind und unter Vermittlung der - zugehörigen Greiferwagen selbsttätig in die Entnahmestellung bzw. Empfangsstellung überführt: werden.
. Die Verschiebung. der . Aufgeber' in die Bahn- der ,Greiferwagen unter Vermittlung des die Seilpoststelle bedienenden Greiferwagens kann durch mechanische, pneumatische oder elektrische Einrichtungen erfolgen. Die Rückführung geschieht zweckmäßig mittels
4P Federn oder Gegengewichte. Eine Ausführungsform, bei der diese Verschiebung auf elektrischem Wege vor sich geht, ist in der Zeichnung in Fig. 1 schematisch, in Fig. 2 im. ' Grundriß, in Fig. 3 im Längsschnitt, und in ,45 Fig. 4 im Querschnitt dargestellt.
Durch die auf einem Tisch befestigte Einlege- und Abladestelle 2, die'die Form eines Gehäuses hat, ziehen die Schienen des Gleises 3, die mittels der Lagern im Gehäuse 2 befestigt sind. Dessen Deckplatte ist mit der Einwurföffnung 5 versehen. Unter der Deckplatte ist der Aufgeber 6 verschiebbar angeordnet, der die zu befördernden Schriftstücke o. dgl. bis zu ihrer Abholung aufnimmt _ und der mittels der an seiner Deckplatte 6a drehbar gelagerten Rollen 7 auf zwei gegenüberliegenden Schienen 8 des Gehäuses 2 läuft. Von dier'ttn beiden Schienen 8 ist mindestens eine — nach der Zeichnung, Fig. 2,, die rechte — parallel verschiebbar und in ihrer, jeweiligen neuen Lage mit /Hilfe ' der in Schlitze 9 des Gehäuses 2- eingreifenden Schrauben'10 feststellbar. Die Seitenwähde des Aufgebers 6 sind in bekannter Weise mit sich deckenden Aussparungen 11 versehen, die den Greifern -des Wagens das Erfassen und Herausholen des Inhaltes des. Aufgebers ermöglichen. Die Deckplatte.6a besitzt ferner '-einen der Einwurföffnung 5 der Deckplatte des Gehäuses 2 entsprechenden Schlitz, der in der Mitte durch eine etwa faustgroße Aussparung 12 erweitert ist. Beim Verschieben des Aufgebers in die Greiferwagenbahn bleibt infolgedessen der mittlere Teil der Einwurf-Öffnung 5 der Deckplatte des Gehäuses 2 offen, während die. äußeren Teile durch die Deckplatte 6a geschlossen werden. Diese Einrichtung hat den Zweck, zu verhindern, daß bei verschobenem Aufgeber Schriftstücke durch die Einwurföffnung 5 eingelegt werden können. Außerdem werden hierdurch auch A^erletzungen verhütet, wenn etwa der Beamte während des ' Verschiebens . des Aufgebers : seine Finger in· der Einwurf Öffnung 5 hat.
Der ,Aufgeber ist "mittels eines Armes 13 .an einem um.den Zapfen 14 drehbaren zweiarmigen Hebel 15 . angelenkt, dessen anderes Ende mit dem zweckmäßig unterteilten Anker 16 eines verstellbaren Solenoids 17 verbunden ist. " Das andere Ende dieses, in der z. B. rechteckig -geformten Innenwandung des Solenoids geführten Ankers trägt einen isolierten Stift 18, der im Ruhezustand von einer Prellfeder 19 überbrückt wird. Der Hebel 15 steht unter dem Einfluß, einer oder mehrerer Federn 20 (Fig. 1). . ■ '
Auf den Schienen. 3 laufen mittels der kugelgelagerten Rollen 21 die Greiferwagen. Diese bestehen in der Hauptsache aus -z-wei parallel gelagerten Führungsschienen 22. In -100 diesen gleiten die beiden Grundplatten 23, welche ' die Greiferbacken 24. aufnehmen. Diese sind dabei zweckmäßig mittels der Lager 25 auf ' die Grundplatten 23 aufge- ■ schraubt. An die letzteren sind bei 30 die Arme 31 angelenkt. (Fig. 2), die bei 32 mit dem Anlauf hebel 33 in gelenkiger Verbin-■ dung stehen. Dieser sitzt fe,st auf der Achse 34 eines Federgehäuses 35. Die in-diesem eingeschlossene Spiralfeder ist einerseits an der drehbar gelagerten Achse 34, anderseits innen am Federhaus 35 befestigt und wirkt auf Schluß der Greifer. ■ . ■-
Der Auflaufhebel 33 ist an seinem freien Ende mit einer Rolle 43 versehen, mit der er innerhalb des Gehäuses .2 auf einer federnd gelagerten, bei der dargestellten Ausführungs- '· form zweiteiligen Arrlaufschiene 44 mit Überhöhung aufläuft (Fig. 2 und 4). Diese Schiene ist mittels in Schlitzen geführter Schrauben 45 bzw. 46 wagerecht und senkrecht verstellbar. Die Auflaufschienen 44 für die samt-
lichen Wagen sind im' Gehäuse 2 nebeneinander angeordnet (Fig. 4) ; die Auflaufhebel der einzelnen Greiferwagen müssen dementsprechend bei 47 ausgekragt ,sein. (Fig. 4). ; Unter der Anläufschiene 44 und von ihr durch : Stützen 48 aus Ebonit u.: dgl. isoliert, ist die : federnde Kontaktschiene 49 mit den Kontakten 50 angeordnet, so daß beim Auflaufen des Hebels 33 auf die Schiene 44 Kontakt-
schluß eintritt. ■
Die Kontakte 50 schließen hierbei einen Stromkreis von gewählter Spannung, z.B. 24 Volt, in den das Solenoid 17 eingeschaltet ist und dessen Lauf sich aus' Fig. 1 ergibt.
. 15 Der bei I zugeleitete Strom läuft hierbei über den Kontakt 50 der Schiene 49 zum Solenoid 17, von hier durch den Haltekontakt 51 und den Abschaltekontakt 52 bei II zur geerdeten
- Batterie zurück. Die^Spule des Solenoids 17
trägt. zwei Wicklungen, eine niederohmige
■-. ■ Erregerwicklung 53 und eine zu dieser in Reihe geschaltete hochohmige Bremswicklung
54. Diese Wicklungen .sind bei 5.5 geerdet und durch die über den Überbrückungskontakt 56 führende Leitung III miteinander verbun-1' den. Der eine Pol des Überbrückungskontalites 56 wird durch die Prellfeder 19 gebildet.
Zweckmäßig ist es, den Aufgeber 6 in der Einlegestellung zu sperren, wobei die Sperrung ausgelöst werden muß, ehe der Schienenkontakt 50 geschlossen wird und wieder eingerückt werden muß, wenn der Aufgeber 6 in . die Einlegestellung zurückgeführt worden ist.
Diese Sperrung erfolgt bei- der dargestellten Ausführungsform durch einen bei 57 entspre-
: chend geführten verschiebbaren . Stift 58 (Fig. ι und 3), der in der Einlegestellung des Aufgebers 6 über einem Anschlag 59 des herr .ausgezogenen Solenöidankers 16 liegt. .Der Sperrstift 58 ist nach Fig. 1 mittels ' Gelenkarm es 60'mit dem bei 61 drehbaren und von der Feder 62 beeinflußten Winkelhebel.63 verbunden. Dieser trägt eine Signalscheibe 64
'45 und einen Haken 65, der in der Ruhestellung — in der Fig. 1 mit gestrichelten Linien dargestellt — von- dem Haken 66 eines bei 67 drehbaren Ankers 68 gefaßt wird. Dieser gehört ,zu einem Relais 69, dessen über den leicht federnden Kontakt 70 führender Strom-
iauf IV aus Fig. 1 ohne weiteres zu ersehen
. ist. Der Kontakt 70 befindet sich in der Höhe des zugehörigen Auflaufhebels 33, ist dem Aufgeber 6 vorgelagert und ebenfalls wagerecht und senkrecht, verstellbar angeordnet. Die eben beschriebenen Teile isjnd auch aus Fig. 2 bis 4 ersichtlich. Hier ist ferner auch zu ersehen, daß der untere Arm des .Winkel-
■; hebeis 63 einen Schlitz 71 besitzt, in den ein
■ 6p bei 72 drehbarer Winkelhebel 73 mit seinem einen Arm eingreift; Der andere Arm steht im Bereich eines beweglichen, klinkenartigen Nasenvorsprunges.74 des Aufgebers 6.
Der Vorgang des Abwerf ens. und Greifens von- Briefen, Telegrammen, Paketen usw. spielt sich.nun in folgender AVeise ab:
Angenommen, der Greiferwagen käme mit Telegrammen o. dgl. beladen in der Pfeilrichtüng an der Seilpeststelle an (Fig. 1). Hier ■■ schließt nun zunächst der Auflaufhebel 33 für einen Augenblick den Kontakt 70. Dadurch ■ wird der Anker 68 d,es Relais 69 angezogen, der Haken 66 gibt den Haken 65 des Hebels 63 frei und dieser schnellt mit der Signalscheibe 64 - unter dem Einfluß der Feder 6,2 nach oben aus dem Gehäuse heraus -in die in Fig. ι mit "vollen Linien gezeichnete Stel-. lung. Der angezogene Anker. 68 mit dem Haken 66 kehrt nach' Ausschaltung des Kontaktes 70 unter dem Einfluß einer Feder oder eines Gewichtes sofort wieder in seine Ruhelage zurück. Die hochgeschnellte Scheibe 64 mahnt den den Aufgeber 6 bedienenden Beamten zur Unterlassung des Einlegens von Telegrammen o. dgl. .
Gleichzeitig mit dem Hochschnellen der Signalscheibe 64 wird aber auch durch den Hebel 63 und Arm 60 der Sperrstift 58 zurückgezogen, so daß der Aufgeber 6 nunmehr zum Verschieben bereit ist. Mittlerweile hat^ der Auflaufhebel 33 die Anlaufschiene 44 erreicht und schließt den Kontakt $o. Dadurch wird dem Solenoid 17 die gewählte Spannung ; von 24 Volt zugeleitet und der ,Anker 16 ftii.t einer Stromstärke von 2,o:Armpere kräftig einwärts gezogen. Dabei stößt der isolierte Stift 18 gegen die starke Prellfeder 19 und öffnet den Überbrückungskontakt 56. 'Eine hier angebrachte Regelungsschräube. läßt eine Änderung des Zeitpunktes der r Kontaktöff- lao nung innerhalb kleiner Grenzen zu. Nach öffnen des Überbrücküngskontaktes 56. schaltet sich unter Aufhebung des. Kurzschlusses die. hochohmige Bremswicklung.54 in Reihe zur niederohmigen Erregerwicklung 53 und drückt damit im letzten Augenblick ,der Bewegung des Solenöidankers die Spannung auf den zehnten Teil ihrer ursprünglichen Größe herab.. Die Stoß\virkung des Ankers 16 wird am Ende seiner Bewegung einerseits· durch die Einschaltung dieser Bremswicklung, an- -derseits durch die Prellfeder jg wirksam gemildert. '
Das Einwärtsziehen des Solenöidankers 16 bewirkt durch A^efmittlimg des Hebels 15 "5 (Fig. 2) und des Armes 13 die Verschiebung des mit Telegrammen o. dgl. gefüllten Ausgebers 6 in die Bahn des Greiferwagens. , Die Bewegung des Aufgebers 6. findet hierbei an einer oder mehreren Puffern, die als Federn o. dgl. ausgebildet sein können, -ihre Begrenzung. ' Beim Verschieben des Aufgebers 6
wird die Einwurföffnung 5 an beiden Enden j in der obenerwähnten Weise verschlossen, , während sie in der Mitte freibleibt.
. Die Greifer 24 des Wagens sind in der Zwi- J schenzeit infolge Auflaufens des Hebels 3.3 ; auf die Überhöhung der Schiene 44 geöffnet worden, so daß die früher von den Greifern ■symmetrisch gefaßten Telegramme 75 (Fig.4) \ durch ihr eigenes Gewicht in die Abwurf-
10' schale 76 (Fig. 3) der Seilpoststelle abfallen. Diese Schale ist so tief. angeordnet, daß der j nachfolgende Greiferwagen ein zufällig beim
. Abwurf aufrecht stehenbleibendes Telegramm o. dgl. nicht streifen kann. Sollte beim Ab- j.
werfen trotz der Rückwärtsverlegung der | Greifer 24 durch irgendwelche Zufälligkeiten ein Telegramm o. dgl. an der gerieften Fläche der Gummibacken der Greifer kleben bleiben; ein Fall, der infolge der Benutzung von gummierten Papierstreifen im Telegraphenbetrieb nicht ausgeschlossen ist, so wird es durch eine an der'hinteren Seijte des Aufgebers 6 in entsprechender Höhe angebrachte, gegebenenfalls verstellbare Schiene 77 abgestreift.
Am Ende der Anlauf schiene 44 angelangt, schnellt der Auf lauf hebel 33, durch die Feder auf der Drehachse 34 veranlaßt, mit ziem-
, ■· licher Gewalt in seine Ruhelage zurück; die sich hierbei schließenden Greiferbacken 24 ergreifen nun in der Höhe der Aussparungen 11 des Aufgebers 6 die in diesem befindlichen ' Telegramme usw. und nehmen sie mit. Hierbei ■■ werden diese in der Mitte, d. h. symmetrisch erfaßt und in geschlossenem Zustand , aus dem Aufgeber 6 herausgezogen.
'Kurz vor dem Verlassen des die Erreger- j und Brems wicklung einschaltenden Schienenkontaktes 50, der bis jetzt den Strom von der Batterie dem Solenoid 17 zugeführt hat,
schließt der Ansatz 59 des sich einwärts be- j wegenden Ankers 16 im letzten Augenblick seiner Einwärtsbewegung den Hilfskontakt 51, der die gewählte Spannung dem Solenoid I von einer Leitung II der Batterie aus wäh- !
rend dieses Augenblickes gleichfalls zuleitet.
. . Verläßt die Anlauf schiene 44 den Kontakt 50
der Erreger- und Bremswicklung, so wird da- -, durch der von I kommende Strom unterbrochen und die Stromführung erfolgt nun. . 50 ausschließlich von der Leitung II der Batterie aus über die Kontakte 52 und 51. Dadurch ; erfolgt ein sicheres Festhalten des einge-. zogenen Ankers 16 und damit des seitwärts ; verschobenen Aufgebers 6 während der Entnähme seines Inhaltes. Nach Vollendung : ■ dieses Vorganges hat der Auflaufhebel 33 in seiner Fortbewegung den Hebel 78 erreicht ! __ und durch dessen Vermittlung den verstellbaren Abschaltekontakt,52 unterbrochen. Den j stromführenden Teilen wird dadurch der | Strom entzogen und die Feder 20 zieht'.den j Aufgeber 6 unter gleichzeitigem Herausziehen des Solenöidankers i6 in die Einlegelage zurück, wobei die Bewegung wiederum an einer -oder mehreren Federpuffe'rn ihre '65 Begrenzung findet. Während der Rückwärtsbewegung des Aufgebers 6 wirkt dessen beweglicher Nasenvprsprung 74 (Fig. 3) auf den Winkelhebel 73; der Hebel 63 mit der Signalscheibe 64 wird dadurch niedergezogen und der Haken 65 klinkt hinter den Sperr- haken 66 des Relaisankers 68 ein. Gleichzeitig wird der Sperrstift 58 gegen den Sole- : noidanker 16 geschoben und legt sich hinter dessen Ansatz 59, wodurch der Anker nebst dem Aufgeber 6 wieder verriegelt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche: . ■ .
    ι. Seilpostanlageemit Greiferwagen, dadurch gekennzeichnet, daß an den Seilpoststellen die Aufgeber (6), die die eingesteckten, zu befördernden Schriftstücke o. dgl., bis zu ihrer Entnahme durch die Greifer der zugehörigen Greiferwagen
    v aufnehmen,· senkrecht zum Greiferwagengleis verschiebbar sind und unter Vermittlung der zugehörigen Greiferwagen selbsttätig in die Entnähmestellung bzw. Empfangsstellung überführt werden.
    2, Seilpostanlage nach Anspruch i/dadurch gekennzeichnet, daß. die Aufgeber (6). am Ende ihrer Bewegung gebremst und festgehalten werden...
    - 3; .Seilpostanlage nach Anspruch 1 . und 2, bei der jeder Aufgeber mit. dem ■ Anker eines. Solenoids verbunden ist, dessen Stromkreis durch den Auflaufhebel des zugehörigen Greiferwagens geschlossen und geöffnet wird,' dadurch gekennzeichnet, daß sich im letzten Teil der An-. zugsbewegung . des Solenöidankers (17) eine hochohmige Wicklung in Reihe zu einer niederohmigen . Erregerwicklung schaltet und der Anker dadurch gegen Ende seiner Einwärtsbewegung gebremst und in der eingezogenen Stellung festgehalten wird.
    4. Seilpostanlage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch' gekennzeichnet, daß der Auflaufhebel (33) des Greiferwagens vor Einschaltung des Solenoids (17) für kurze Zeit den Stromkreis eines Relais (69) schließt, dessen Anker (66) beim Anziehen _die Auslösung einer Sperrung (58, 59) des Ankers (16). des Solenoids (17) be-
    ■ wirkt. ; ■ ■·.'.-■.'
    5.. Seilpostanlage nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Relaisanker (66) beim Anziehen einen Signal- 1.20 hebel (63) freigibt, der aus dem Gehäuse der Seilpoststelle heraustritt und dadurch
    ·■ 5-
    den Beamten anweist, nunmehr das Einlegen von Schriftstücken d. dgl. in "den zugehörigen Aufgeber (6) zu unterlassen.
    6. Seilpostanlage nachAnspruch ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der in seine Ursprungslage. zurückgehende Aufgeber (6) die Sperrung (58, 59) des Solenoidankers (16) wieder einschaltet und durch den Relaisanker (66) sichern läßt.
    7. Seilpostanlage nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der in die Ursprungslage zurückkehrende Aufgeber (6) den Signalhebel (.63) wieder in seine Ruhestellung zurückführt.
    8. Seilpostanlage nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einwurf-Öffnung des Aufgebers (6) in der Mitte durch eine Aussparung (12) erweitert ist, die beim Verschieben des Aufgebers in die Greiferwagenbahn, den mittleren Teil der Einwurföffnung (5) der Deckplatte des Gehäuses der Seilpoststelle offen läßt,, während die äußeren Teile dieser Öffnung (5) abgedeckt werden.
    9. Seilpostanlage nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalhebel (63), der von dem in die Einlegestellung zurückkehrenden Aufgeber (6) niedergezogen wird, hinter eine Klinke . des Sperrelaisankers (66) einschnappt, gleichzeitig aber auch den gelenkig mit dem Signalhebel verbundenen Sperrstift (68) für den Sölenoidanker (16) einrückt.
    10. Seilpostanlage nach Artspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einwärtsbewegung des Solenoidankers (16) durch eine Prellfeder (19) begrenzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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