DE313573C - - Google Patents
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- DE313573C DE313573C DENDAT313573D DE313573DA DE313573C DE 313573 C DE313573 C DE 313573C DE NDAT313573 D DENDAT313573 D DE NDAT313573D DE 313573D A DE313573D A DE 313573DA DE 313573 C DE313573 C DE 313573C
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Classifications
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03C—CHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
- C03C17/00—Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating
- C03C17/02—Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with glass
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Description
Es werden in der Technik verschiedentlich Hohlglaskörper aus klarem, lichtdurchlässigem
Glase verwendet, die auf einem Teil ihrer Oberfläche mit Milchglas oder einer gefärbten
Emaille überzogen sind. Insbesondere ist es üblich, elektrische Lampen, besonders Taschenlampen,
an der Sockelseite der Lampe mit einem weißen Reflektor zu versehen. Als Herstellungsverfahren
für diesen weißen oder ge-
färbten Überzug waren seither' drei Verfahren bekannt, von denen jedoch nur zwei praktische.
Anwendung für Glühlampenkolben fanden. Das erste wegen seiner Kostspieligkeit nicht
verwendbare Verfahren besteht darin, daß die Glocken in der Hütte in der für Hohlgläskörper
bekannten Weise durch Überfangen eines klaren' Grundglases mit Emailleglas j
mittels der Pfeife geblasen werden. Das zweite j . Verfahren, das im Prinzip dem in der Hütte j
zo üblichen Überfangen durch Auflegen entspricht,
wurde praktisch angewandt und besteht ; darin, daß über ein helles Glasrohr ein kleines j
Stück gefärbten Glasrohres (meist aus Milchglas) entsprechend der gewünschten Größe des
Reflektors übergeschoben, mit der Unterlage verschmolzen und beides zusammen dann zur
Glocke aufgeblasen. wurde, wobei diese an den \
gewünschten Stellen den Emailleüberzug er- [ hielt. Dieses Herstellungsverfahren ergab :
immer eine bedeutende Menge. Ausfall, der
durch die verschiedenen physikalischen Eigenschaften der- beiden Glasarten bedingt war.
Das dritte Verfahren bestand darin, daß klare Glasglocken, die ihre endgültige äußere Form
bereits hatten, durch Aufstreichen oder Eintauchen an den gewünschten Stellen mit einer Aufschlämmung
der Emailmasse versehen wurden, worauf durch Erhitzen auf etwa 5000
die Emaille aufgeschmolzen wurde. Bei diesem Verfahren können bei der erforderlichen hohen
Temperatur, die bereits nahe dem Erweichungspunkt des Glases der Glocken liegt·, die Glasglocken
ihre Form verändern. ' ;
Die Erfindung vermeidet nun die Übelstände beider bekannter Verfahren. Sie besteht darin,
daß die Emaille in Form einer Aufschlämmung auf ein helles^ Glasrohr auf einem Teil seiner
Länge aufgebracht wird, jedoch bereits vor dem Aufblasen der Glocke. Man läßt sie antrocknen,
und. es ist zweckmäßig, die Glasröhren vor der weiteren Verarbeitung auf
einige 100 ° zu erhitzen"; jedoch ist dies nicht in allen Fällen erforderlich. ■ Dann erfolgt das
Erhitzen des Glasrohres bis zur Bildsamkeit und das Aufblasen in die endgültige Form.
Durch die verhältnismäßig hohe Temperatur, die hierbei angewandt werden muß, wird eine
innige Verbindung zwischen Emailleschicht und Glasglocke erzielt, die "Emaille schmilzt
vollständig und gibt einen vorzüglich reflektierenden, glatten Überzug. Aus einem Glasrohr
von .entsprechender Länge lassen sich durch Auftragen der Emailleaufschlämrnung
in kleinen Abständen, wobei also unbedeckte Zwischenräume bleiben, eine ganze Reihe von
Glocken herstellen^—
Claims (1)
- Pa ΐ%νΎ~- A ν s S ¥xßc η :g·■ von teilweise mit angeschmolzenem Emailglas überzogenen Glashohlkörpern durch Erhitzen und Aufblasen eines entsprechend teilweise mit angeschmolzenem Emailglase überzogenen Glasrohres, dadurch gekennzeichnet, daß das Glasrohr auf einem Teil seiner Länge mit einer Aufschlämmung von Emailglaspulver oder einem Emailglas liefernden Pulver überzogen und nach Trocknung des Überzugs, unter Umständen auch geeigneter Vorwärmung, in der bekannten " Weise durch Erhitzen und Aufblasen zu dem gewünschten Glashohlkörper umgeformt wird, wobei der überzogene Rohrteil den überzogenen Hohlkörperteil und der nicht überzogene Rohrteil den nicht überzogenen Hohlkörperteil liefert.3Ί3 S
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE313573C true DE313573C (de) |
Family
ID=566434
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT313573D Active DE313573C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE313573C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE756869C (de) * | 1936-02-21 | 1953-05-11 | American Securit Company | Farbige Wand- oder Verkleidungsplatte aus Glas |
-
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- DE DENDAT313573D patent/DE313573C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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