DE3133980C2 - - Google Patents
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03G—ELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
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- G03G15/02—Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for laying down a uniform charge, e.g. for sensitising; Corona discharge devices
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ladungswalze der im Oberbe
griff des Patentanspruchs 1 genannten Bauart.
Auf dem Gebiet der elektrostatischen Photographie gibt
es grundsätzlich zwei Arten von Kopierpapieren, nämlich be
schichtete und unbeschichtete Kopierpapiere. Beschichtete Kopier
papiere haben eine Schicht aus einem photoleitfähigen Material,
das auf ein Papiersubstrat aufgebracht ist. Zur Herstellung
einer Kopie wird das beschichtete Material aufgeladen, belich
tet und entwickelt. Die Aufladung des beschichteten Papiers
erfolgt durch Ladungswalzen. Hierzu wird das beschichtete Papier
zwischen zwei an eine Spannungsquelle angeschlossenen Walzen
hindurchbewegt, von denen die eine als Ladungswalze und die
andere als Erdungswalze dient.
Bei einer in der DE-AS 23 06 420 beschriebenen gattungsge
mäßen Ladungswalze hat der Metallzylinder im Übergangsbereich
zu jedem der Wellenstummel eine ebene Stirnfläche, und der Gummi
mantel hat über seine gesamte Länge eine einheitliche Dicke. Es
hat sich gezeigt, daß eine solche herkömmliche Ladungswalze kein
gleichförmiges Aufladen des photoleitfähigen Materials über den
gesamten Bereich der Umgebungstemperatur bewirkt. Der Hauptgrund
für diesen Nachteil besteht darin, daß sich der Widerstand der
Ladungswalze bei einer Änderung der Temperatur beträchtlich ver
ändern kann. Diese Änderung des Widerstandes verhindert ein Ar
beiten der Ladungswalze bei niedrigen Temperaturen, weil die an
der Berührungsfläche der Ladungswalze herrschende Spannung nicht
groß genug ist, um das Aufzeichnungsmaterial aufzuladen. Eine
Verringerung der Dicke des elektrisch leitenden Gummimantels
der Walze würde zwar die Veränderung des Widerstandes verrin
gern und eine gleichförmigere Arbeitsweise über die Umgebungs
temperatur ermöglichen, wegen des dünnen Mantels würden aber
neue Probleme auftreten. Die verringerte Manteldicke verursacht
wegen der verringerten Impedanz große Stromstärken und könnte
möglicherweise infolge der scharfen Kanten des Metallkerns eine
Spitzenentladung verursachen. Dies ist insbesondere dann der
Fall, wenn die negative Ladungswalze mit einer positiven Erdungs
walze in Berührung kommt, und wenn sich das Kopierpapier nicht
bis zum Ende des elektrisch leitenden Gummimantels erstreckt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsge
mäße Ladungswalze dahingehend zu verbessern, daß sie über einen
größeren Temperaturbereich ein gleichförmiges Aufladen des photo
leitfähigen Aufzeichnungsmaterials ermöglicht.
Die Lösung dieser Aufgabe ist im Patentanspruch 1 angegeben.
Dadurch, daß der Metallzylinder der Ladungswalze in seinen
beiden Endbereichen abgerundet ist, wird die Dicke des leitfähigen
Gummimantels vergrößert, kurz bevor sich dieser über die Brei
te des Kopierpapiers erstreckt. Es wurde gefunden, daß durch
eine stetige Zunahme der Dicke des Gummimantels, beginnend am
Schnittpunkt des Kopierpapiers mit dem Metallzylinder oder kurz
vor diesem Schnittpunkt bis zum Ende der Walze, die Dicke des
Gummimantels in dem Bereich, wo das Kopierpapier mit der Ladungs
walze in Berührung gelangt, im Vergleich zu einer herkömmlichen
Ladungswalze um ungefähr 50% verringert werden kann, ohne daß
die eingangs genannten Probleme auftreten.
Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird nachfolgend näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine herkömmliche Auflade
einrichtung, und
Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße
Aufladeeinrichtung.
In Fig. 1 der Zeichnung ist eine herkömmliche Aufladeein
richtung mit dem Bezugszeichen 10′ bezeichnet, und in Fig. 2
der Zeichnung ist eine erfindungsgemäße Aufladeeinrichtung mit
dem Bezugszeichen 10 bezeichnet. Eine solche Aufladeeinrichtung
10, 10′ umfaßt eine Ladungswalze 12, 12′ mit einem inneren Me
tallzylinder 13, 13′, der an seinen gegenüberliegenden Enden
jeweils einen Wellenstummel 14 aufweist. Die beiden Wellenstum
mel 14 sind in Schlitzen 15 eines Gehäuses 16 gelagert, wobei
an jedem Schlitz eine Feder 17 mit einem Stift 18 an dem Gehäu
se 16 befestigt
ist. Diese Federn 17 ziehen die Ladungswalzen 12, 12′
nach unten, wie dies in der Zeichnung gezeigt ist. Der
innere Metallkern 13, 13′ ist von einem Mantel 28, 28′
aus einem elastischen, leitfähigen Material, wie z. B.
Butadien-Acrylonitril umgeben.
Gegenüber der Ladungswalze 12, 12′ ist eine Erdungs
walze 19 aus Metall, wie z. B. rostfreier Stahl, angeord
net, die an den Enden zwei integrierte Wellenstummel 20
aufweist, die in Öffnungen 21 des Gehäuses 16 drehbar
gelagert sind. Ein Blatt 22 ist zwischen der Ladungs
walze 12, 12′ und der Erdungswalze 19 angordnet.
Neben der Aufladeeinrichtung 10 befindet sich
eine Stromquelle 30, deren negativer Pol 32 mit einem
der Wellenstummel 14 der Ladungswalze 12 und deren po
sitiver Pol 34 mit einem der Wellenstummel 20 der Er
dungswalze 19 elektrisch verbunden ist. Diese Strom
quelle schafft eine elektrische Spannung zwischen der
Ladungswalze 12 und der Erdungswalze 19, so daß eine
elektrostatische Ladung auf das photoleitfähige
Blatt 22 aufgebracht werden kann. Ein Zahnrad 36 ist auf
einem der Wellenstummel 20 befestigt und kämmt mit einem
anderen Zahnrad 38, das auf der Abtriebswelle 40 eines
Motors 42 befestigt ist. Der Motor 42 verdreht die Wal
ze 19, die ihrerseits die Ladungswalze 12 verdreht.
Wie dies aus Fig. 1 hervorgeht, hat die Ladungs
walze 12′ einen allgemein üblichen Mantel 28′ aus ela
stischem, leitfähigem Material, der den Umfang des Me
tallzylinders 13′ umgibt. Der Mantel 28′ ist am Metall
zylinder 13′ befestigt, so daß er sich zusammen mit die
sem verdreht. Der Metallzylinder 13′ und die Wellenstum
mel 14 können durch eine spanabhebende Bearbeitung aus
einem einzigen zylindrischen Metallkörper hergestellt
werden. Es ist erkennbar, daß die Außenfläche 24′ des
Kerns 13′ die Form eines geraden Zylinders hat, dessen
Seitenflächen geradlinig sind, wobei die Dicke des leit
fähigen Mantels 28 von einem Ende zum anderen gleich
förmig ist. Es wurde gefunden, daß diese Ausbildung zu
einer Aufladeeinrichtung 10′ führt, die bei geringen
Temperaturen wegen der sich dadurch ergebenden hohen
Widerstandes der Ladungswalze 12′ unwirksam ist. Es
wurde beispielsweise gefunden, daß eine Ladungswalze
12′ der in Fig. 1 gezeigten Ausbildung bei 21°C einen
Widerstand von ungefähr 100 Megaohm hat, während sie
bei 32°C einen Widerstand von 20 Megaohm hat. Diese Zu
nahme des Widerstandes bei geringen Temperaturen ver
hindert ein ordnungsgemäßes Arbeiten der Ladungswalze
12′, weil die an der Berührungsfläche des Kopierpapiers
22 herrschende Spannung nicht ausreicht, um das Kopier
papier 22 ausreichend aufzuladen. Eine Verringerung der
Dicke des Mantels 28′ würde die Veränderung des Wider
standes verringern und einen gleichförmigeren Wider
stand bei Veränderungen der Umgebungstemperatur erge
ben, ein solches Vorgehen würde aber zu anderen Pro
blemen führen. Diese Probleme würden einen größeren
Stromfluß infolge der verringerten Impedanz einschlie
ßen.
Es wurde gefunden, daß die Veränderung des Wider
standes im Mantel 28′ bei einer Veränderung der Umge
bungstemperatur mit der in Fig. 2 gezeigten Ausbildung
einer Ladungswalze 12 überwunden werden kann. Der Metall
zylinder 13 hat an den Enden ein gekrümmtes Profil 26,
so daß die Dicke des Mantels 28 an den Enden zunimmt.
Noch wichtiger ist, daß sich ein verhältnismäßig dün
ner Bereich des Mantels 28 nahezu über die gesamte
Breite des Blattes 22 erstreckt.
Was das gekrümmte Profil 26 des Metallzylinders 13
der Ladungswalze 12 anbelangt, so kann dessen Radius 0,25
bis 0,46 cm betragen, wobei ein Radius von ungefähr 0,36
cm vorzuziehen ist. Es wurde gefunden, daß bei einer der
artig ausgebildeten Ladungswalze 12 die sich ergebende
veränderliche Dicke des leitfähigen Gummimantels 28 derart
ist, daß die Ladungsfähigkeit der Ladungswalze 12 trotz
Veränderungen der Umgebungstemperatur in einem brauchbaren
Bereich bleibt.
Claims (6)
1. Ladungswalze zum gleichförmigen elektrostatischen Kon
taktaufladen eines photoleitfähigen Aufzeichnungsmaterials,
bestehend aus einem Metallzylinder, der an seinen gegenüberlie
genden Enden je einen Wellenstummel aufweist und dessen Ober
flächen bis zum Ansatz der Wellenstummel mit einem elastischen
Mantel überzogen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß der Metallzylinder (13) im
Übergangsbereich zu jedem der Wellenstummel (14) anstelle einer
ebenen Stirnfläche ein gekrümmtes Oberflächenprofil (26) auf
weist und der Mantel (28) aus elastischem Material einen Kreis
zylinder mit ebenen Stirnflächen bildet.
2. Ladungswalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das gekrümmte Profil (26) einen Radius von 0,25 bis 0,46 cm
hat.
3. Ladungswalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das gekrümmte Profil (26) einen Radius von 0,36 cm hat.
4. Ladungswalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der elastische Mantel (28) elektrisch leitend ist und aus Butadien-
Acrylonitril hergestellt ist.
5. Aufladeeinrichtung zum gleichförmigen elektrostatischen
Aufladen eines Blattes mit einem in einem Gehäuse achsparallel,
unter gegenseitiger Anlage drehbar gelagerten Walzenpaar aus
einer Ladungswalze und einer Erdungswalze, zwischen denen das
Blatt hindurchführbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Ladungswalze nach einem
der Ansprüche 1 bis 4 verwendet ist.
6. Aufladeeinrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet
durch eine die Walzen (12, 19) gegeneinander pressende Ein
richtung (17).
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