DE313372C - - Google Patents

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DE313372C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J1/00Removing ash, clinker, or slag from combustion chambers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J2700/00Ash removal, handling and treatment means; Ash and slag handling in pulverulent fuel furnaces; Ash removal means for incinerators
    • F23J2700/001Ash removal, handling and treatment means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chimneys And Flues (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Einrichtungen an Aschenförder- oder Entleerungsvorrichtungen zum sicheren Ablöschen der glühenden Aschenteile.' Gleichzeitig soll der Staub möglichst vollkommen niedergeschlagen und sein Austreten nach außen vermieden werden. Zu diesem Zweck werden in das Aschenabfallrohr Einrichtungen eingebaut zur Erzeugung eines Wasserschleiers, wie er auch bei Rauchgasen
ίο angewandt wird.
Erfindungsgemäß soll nun die Ablöschung der heißen Asche so vor sich gehen, daß der Aschenluftstrom mehrere Wasserschleier durchdringt, die dadurch gebildet werden, daß Wasser aus Düsen auf mehrere im Aschenfallrohr einander gegenüberliegende Prallbleche spritzt, deren jedes einen Wasserstrahl so ablenkt, daß mehrere sich kreuzende Wasserschleier entstehen, durch welche die heiße Asche hindurchfällt.
Erfahrungsgemäß genügt nun das einmalige Durchfallen der Asche durch die Wasserschleier nicht, um die Asche vollständig abzulöschen; deshalb ist erfindungsgemäß unterhalb der Schleier eine ,,Wärmequelle angebracht, die einen dem Wege der Asche entgegengerichteten Luftstrom (Gegenstrom) erzeugt. Die noch glühenden feineren Aschen teile werden von dem Gegenstrom nach oben, gerissen und müssen die Wasserschleier nochmals durchdringen, bis sie gelöscht, also derart mit Wasser vermengt sind, daß sie_ infolge ihrer Schwere an der Wärmequelle vorbei nach unten fallen.
Auf der Zeichnung ist ein Beispiel -der Erfindung dargestellt. Aus dem Aschenbehälter r wird durch eine Förderschnecke 2 die Asche abgezogen und dem Fallrohr 3 zugeführt und auf diesem Wege in an sich bekannter Weise mit Hilfe eines Düsenrohres 4 mit Wasser bespritzt. Ferner sind in dem Abfallrohr Prallbleche 5 eingebaut, auf welche die durch die Düsen 6 zugeführten Wasserstrahlen auf treffen. Der Wasserstrahl wird durch, das Prallblech zu einem dünnen Schleier ausgebreitet. Die Schleier mehrerer Prallbleche kreuzen sich und bilden eine den Aschenkanal vollständig abschließende Wasserschicht.
Als Wärmequelle zum Hochtreiben der Aschenteile verwendet man zweckmäßig eine Dampfdüse, die in der Zeichnung beispielsweise als ein ringförmiges, mit Austrittsöffnungen für den Dampf versehenes Rohr 7 dargestellt ist. Die Rückführung der Aschenteile wird hierbei nicht allein durch die Wärmeentwicklung, sondern auch durch die Blaswirkung des austretenden Dampfes hervorgerufen. Falls die Blaswirkung der Düse genügend gesteigert wird, genügt es unter Umständen, statt Dampf Preßluft zu ver- -wenden.
Die Rückführung der "Aschenteile nach oben durch die Wasserschleier hindurch wird wesentlich gefördert durch einen kaminartigen Aufbau 8 oberhalb des Abfallrohres. Dieser Aufbau vergrößert nicht nur den nach oben gerichteten Luftzug im Abfallrohr, sondern gestattet auch ein Emporwirbeln der feinen
-Staubteilchen, die auf diese Weise besser Gelegenheit finden, sich mit der von unten aufsteigenden Feuchtigkeit zu verbinden. Gegebenenfalls können in den kaminartigen Aufbau Filter irgendwelcher Art eingebaut werden. Bei 9 ist beispielsweise ein Koksfilter gezeichnet·, das aber auch durch ein Tuch- öder Plattenfilter ersetzt werden kann. Zweckmäßig wird auch in diesem Kamin eine Berieselungsoder Brausevorrichtung io angebracht, die die Wirkung der von unten kommenden Feuchtigkeit unterstützt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Aschenablöschvorrichtung für Feuerungen, gekennzeichnet durch mehrere einander gegenüberliegende Prallbleche (5) im Aschenfallrohr (3), deren jedes einen Wasserstrahl derart ablenkt, daß mehrere sich kreuzende Wasserschleier entstehen, durch die die Asche hindurchfällt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Dampfdüse oder andere Wärmequ^le (7) unterhalb der Wasserschleier im Aschenstrom angebracht ist, die die feineren Aschenteile im Rückstrom durch die Wasserschleier hindurch zurückführt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen kaminartigen Aufbau (8) auf dem Aschenfallrohr (3) zur Erzeugung oder Vergrößerung des jm Aschenstrom erzeugten Gegenzuges.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE911649C (de) * 1943-05-05 1954-05-17 Steinmueller Gmbh L & C Vorrichtung zum Fortbewegen von Schuettgut

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE911649C (de) * 1943-05-05 1954-05-17 Steinmueller Gmbh L & C Vorrichtung zum Fortbewegen von Schuettgut

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