DE3133439C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Magnetaufzeichnungsmedium mit einer magne
tischen Schicht, die magnetische oder magnetisierbare Pulver oder Teil
chen und ein Bindemittel enthält, das ein durch Strahlung gehärtetes Co
polymer umfaßt.
Als Bindemittel zum Binden der magnetischen oder magnetisierbaren Pul
ver an die Trägerunterlage bei der Herstellung eines konventionellen
Magnetaufzeichnungsmediums, wie z. B. eines Magnetbandes, wurden
bisher beispielsweise Vinylchlorid/Vinylacetat/Vinylalkohol-Copolymere
verwendet. Mit diesem ist es jedoch nicht möglich, die Menge des Abriebs
der magnetischen oder magnetisierbaren Pulver während des Betriebs des
Magnetaufzeichnungsmediums in ausreichendem Maße zu senken, wobei
gleichzeitig Probleme in bezug auf die Beständigkeit gegen Chemikalien
auftreten.
Es ist auch bereits ein anderes, in großem Umfange verwendetes konven
tionelles Bindemittel bekannt, das auf seiner Oberfläche mit einem Silan
kuppler zur Verstärkung der Grenzflächen der magnetischen oder magne
tisierbaren Pulver mit dem Agens behandelt wird. In diesem Falle werden
die magnetischen oder magnetisierbaren Pulver durch die Silankuppler an
das Bindemittel gebunden, so daß das Problem der Zunahme der Abrieb
menge der magnetischen oder magnetisierbaren Pulver oder Teilchen bis
zu einem gewissen Grade gelöst werden kann, ein solches Bindemittel er
gibt jedoch keine ausreichende physikalische Festigkeit und keine ausrei
chende Beständigkeit gegen Chemikalien.
Die US-Patentschrift 39 89 768 beschreibt thermoplastische Pfropfcopoly
mere, die als Bindemittel bei der Herstellung von Magnetaufzeichnungs
medien geeignet sind, deren Hauptkette mindestens 20 wiederkehrende
Monomereinheiten in jedem Abschnitt aufweist und deren Seitenketten
vorwiegend gleiches Molekulargewicht haben und Monomer, z. B. des Vi
nyltyps, sind.
Die deutsche Offenlegungsschrift 21 00 037 offenbart ein Verfahren zur
Herstellung von magnetischen Aufzeichnungsträgern durch Herstellen einer
flüssigen Dispersion von feinteiligem Magnetpigment in einem das
Bindemittel bindenden olefinisch ungesättigten polymerisierbaren Mate
rial und Härten der aufgetragenen Schicht mittels ionisierender Strahlen.
Das das Bindemittel bildende ungesättigte polymerisierbare Material be
steht aus copolymerisierbaren niedermolekularen und/oder höhermole
kularen monomeren oder polymeren Verbindungen, wobei die Viskosität
des das Bindemittel bildenden polymerisierbaren Materials bei 20°C 0,05
bis 3 Pa·s beträgt.
Magnetische Aufzeichnungsmaterialien, die einen nichtmagnetischen
Träger und eine magnetische Schicht mit einem in einem Bindemittel di
spergierten ferromagnetischen Pulver enthalten, werden in der DE-OS 26 56 143
beschrieben, wobei die magnetische Schicht mindestens eine orga
nische Siliconverbindung enthält, welche gesättigte oder ungesättigte
Kohlenwasserstoffgruppen mit 7 bis 21 Kohlenstoffatomen, z. B. Alkyl-
oder Alkenylgruppen, enthalten. Als Bindemittel werden thermoplasti
sche Harze, wärmehärtende Harze, Reaktivharze und Gemische dieser
Verbindungen verwendet, welche einen Erweichungspunkt von nicht
mehr als 150°C und ein durchschnittliches Molekulargewicht von etwa
10 000 bis etwa 200 000 aufweisen.
Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, als Bindemittel eine gegenüber
Strahlung empfindliche Verbindung zu verwenden, die mit den magneti
schen oder magnetisierbaren Pulvern in dem Bindemittel bei der Einwir
kung von Strahlung eine Brückenstruktur ausbilden kann, so daß die phy
sikalische Festigkeit verbessert wird, dabei tritt jedoch ein neues Problem
auf, das gelöst werden muß, weil die gehärteten Materialien zu hart und
dennoch spröde sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Magnetaufzeichnungsmedi
um zu schaffen, mit dessen Hilfe die Nachteile der Magnetaufzeichnungs
medien, in denen ein konventionelles Bindemittel zusammen mit magneti
schen oder magnetisierbaren Pulvern verwendet wird, beseitigt oder teil
weise beseitigt werden können, das verbesserte Eigenschaften in bezug
auf die physikalische Festigkeit, in bezug auf die Beständigkeit gegenüber
Chemikalien sowie in bezug auf die Haltbarkeit aufweist, wobei für die
magnetische Schicht ein neues Bindemittel mit verbesserten Eigenschaf
ten verwendet wird.
Diese Aufgabe wird durch das Magnetaufzeichnungsmedium gemäß An
spruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen dieses Magnetaufzeich
nungsmediums sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Insbesondere kann das Symbol X in den durch die oben angegebene
allgemeine Formel als Einheit (C) repräsentierten Verbindungen
beispielsweise
-OCOCH=CH₂, -OCOC(CH₃)=CH₂
oder den Rest einer
Dicarbonsäure bedeuten. Bei dem durch das Symbol X dargestellten
Rest der Dicarbonsäure kann es sich um den Rest eines Reakti
onsproduktes der Dicarbonsäure mit einer Hydroxyacrylsäure oder
einer Hydroxymethacrylsäure handeln. Bei der Dicarbonsäure kann
es sich beispielsweise handeln um eine aliphatische Dicarbon
säure, wie Bernsteinsäure, Malonsäure, Zitronensäure, Oxalsäure,
Adipinsäure, Sebacinsäure, Azelainsäure und dgl. Bei der Hydroxy
acryl- oder Hydroxymethacrylsäure kann es sich beispielsweise
handeln um 2-Hydroxyäthylacrylsäure und 2-Hydroxyäthylmethacryl
säure. Der Rest des Reaktionsprodukts von beispielsweise Adipin
säure mit 2-Hydroxyäthylacrylsäure oder mit 2-Hydroxyäthylmeth
acrylsäure kann durch die folgenden Formeln dargestellt werden:
-OCO(CH₂)₄-COOC₂H₄OCOCH=CH₂ oder
-OCO(CH₂)₄-COOC₂H₄OCOCH(CH₃)=CH₂.
Das Symbol Y, das in der Einheit (D) angegeben ist, umfaßt ins
besondere beispielsweise
-CH=CH₂; -(CH₂)₃OC(CH₃)=CH₂; -(CH₂)₃-OCOCH=CH₂; -(CH₂)₃-NH-COCH=CH₂;
-(CH₂)₃-NH-COC(CH₃)=CH₂; -(CH₂)₃-SCOCH=CH₂; oder -(CH₂)₃-SCOC(CH₃)=CH₂.
-(CH₂)₃-NH-COC(CH₃)=CH₂; -(CH₂)₃-SCOCH=CH₂; oder -(CH₂)₃-SCOC(CH₃)=CH₂.
Unter diesen durch das Symbol Y repräsentierten Resten sind diejenigen
besonders bevorzugt, die eine Doppelbindung vom Acryl-
und Methacrylsäuretyp enthalten.
Die vorstehend angegebenen Polymerverbindungen, welche die oben
genannten wiederkehrenden Einheiten aufweisen, können einzeln
oder in Form einer Mischung miteinander als Bindemittel verwen
det werden. Es sei auch darauf hingewiesen, daß die erfindungs
gemäß verwendeten Polymerverbindungen im Gemisch mit einem Bin
demittel verwendet werden können, wie es üblicherweise zu diesem
Zweck eingesetzt wird und/oder das nicht empfindlich für die
Einwirkung von Strahlung ist und dadurch nicht gehärtet wird
und/oder das für die Einwirkung von Strahlung empfindlich ist.
Zu solchen Bindemitteln, die mit der (den) erfindungsgemäß ver
wendeten Verbindung(en) gemischt werden kann, gehören beispiels
weise Vinychlorid/Vinylacetat-Copolymere, Vinylchlorid/Vinyl
acetat/Vinylalkohol-Copolymere, Vinylchlorid/Vinylacetat/Ma
leinsäure-Copolymere, Vinylchlorid/Vinylidenchlorid-Copolymere,
Vinylchlorid/Acrylnitirl-Copolymere, Acrylsäureester/Acryl
nitril-Copolymere, Acrylsäureester/Vinylidenchlorid-Copolymere,
Methacrylsäureester/Vinylidenchlorid-Copolymere, Methacrylsäure
ester/Styrol-Copolymere, thermoplastische Polyurethanharze,
Phenoxyharze, Polyvinylfluorid, Vinylidenchlorid/Acrylnitril-
Copolymere, Acrylnitril/Butadien-Copolymere, Acrylnitril/Buta
dien/Methacrylsäure-Copolymere, Polyvinylbutyrale, Cellulose
derivate, Styrol/Butadien-Copolymere, Polyesterharze, Phenol
harze, Epoxyharze, wärmehärtende Polyurethanharze, Harnstoff
harze, Melaminharze, Alkydharze, Harnstoff-Formaldehydharze. Die
Menge der erfindungsgemäß als Bindemittel verwendeten Verbindung
oder Verbindungen, die im Gemisch mit einem oder mehreren ande
ren Bindemitteln verwendet werden kann (können), kann innerhalb
des Bereiches von bis zu etwa 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamt
gewicht der verwendeten Bindemittel, liegen.
Die erfindungsgemäß verwendeten Polymerverbindungen können nach
verschiedenen Verfahren hergestellt werden, die in konventionel
ler Weise auf die Herstellung der Polymeren angewendet werden
können.
Repräsentativ für die Verfahren zur Herstellung der erfindungs
gemäßen Polymerverbindungen können sein ein Verfahren, bei dem
ein Vinylchlorid/Vinylacetat/Vinylalkohol-Copolymeres, das durch
die obengenannten Einheiten (A), (B) und (E) repräsentierte
wiederkehrende Einheiten enthält, mit Acrylsäurechlorid
(CH₂=CHCOCl) oder mit Methacrylsäurechlorid (CH₂=C(CH₃)COCl)
und einer Organosilanverbindung der allgemeinen Formel umgesetzt
wird:
worin R₁, R₂ und Y die oben angegebenen Bedeutungen haben.
Die Umsetzung kann in Gegenwart eines Agens zur Eliminierung
von Chlorwasserstoffsäure in einem geeigneten Lösungsmittel
bei einer Temperatur innerhalb des Bereiches von etwa 20 bis
etwa 120°C durchgeführt werden. Zu Lösungsmitteln, die mit Vor
teil für die Durchführung dieser Reaktion verwendet werden können,
gehören beispielsweise ein Keton, wie Aceton, Methyläthylketon,
Methylisobutylketon oder dgl., ein Ester, wie Äthylacetat, Bu
tylacetat oder dgl., ein aromatischer Kohlenwasserstoff, wie
Benzol, Toluol, Xylol oder dgl., ein chlorierter Kohlenwasser
stoff, wie Dichloräthan, Trichloräthan, Trichloräthylen, Tetra
chlormethan oder dgl. Zu den Agentien, die Chlorwasserstoff
säure bei der Reaktion eliminieren können, wie oben ange
geben, können beispielsweise gehören ein Amin, wie Pyridin,
Picolin, Triäthylamin oder dgl., eine Epoxyverbindung, wie Äthy
lenoxid, Propylenoxid oder dgl.
Alternativ können die erfindungsgemäßen Polymerverbindungen re
präsentativ nach einem Verfahren hergestellt werden, bei dem das
Vinylchlorid/Vinylacetat/Vinylalkohol-Copolymere der vorstehend
angegebenen Art mit einer Organosilanverbindung der allgemeinen
Formel umgesetzt wird
worin n die Zahl 0, 1 oder 2 bedeutet und R¹ und Y die oben an
gegebenen Bedeutungen haben.
Die Umsetzung kann auf praktisch die gleiche Weise wie vorste
hend angegeben mit einem Agens zur Eliminierung der Chlorwas
serstoffsäure durchgeführt werden und dann wird das dabei er
haltene Produkt durch Umsetzung mit einem Alkohol der allgemei
nen Formel R-OH (worin R die oben angegebenen Bedeutungen hat)
oder einem Phenol in die entsprechende Alkoxyverbindung überführt.
Das Agens zur Eliminierung der Chlorwasserstoffsäure und das
Lösungsmittel, die zur Durchführung dieser Reaktion verwendet
werden können, können die gleichen sein, wie sie für die oben
beschriebene Reaktion verwendet werden können.
Bei den vorstehend beschriebenen Reaktionen, bei denen die er
findungsgemäßen Polymerverbindungen erhalten werden, in denen
durch die Einheit (E) repräsentierte wiederkehrende Einheiten
nicht enthalten sind, enthalten die Ausgangsverbindungen oder
die Vinylchlorid/Vinylacetat/Vinylalkohol-Copolymeren die Vinyl
alkoholkomponente in einer Menge, die ausreicht, um sie in die
durch die obigen Einheiten (C) und (D) repräsentierten wieder
kehrenden Einheiten überführbar zu machen. Wenn erfindungsgemäße
Verbindungen erhalten werden, welche die durch die Einheit (E)
repräsentierten, gegebenenfalls vorhandenen wiederkehrenden
Einheiten enthält, wird eine Ausgangsverbindung verwendet, wel
che die Polymereinheiten oder Vinylalkoholkomponente in einer
Menge enthält, die ausreicht, um als wiederkehrende Einheiten,
dargestellt durch die Einheit (E), nicht-umgesetzt zu verbleiben.
Die in den erfindungsgemäß hergestellten Magnetaufzeichnungs
medien verwendeten magnetischen Pulver oder mangetisierbaren
Teilchen können aus irgendeinem verfügbaren magnetischen oder
magnetisierbaren Material, beispielsweise aus γ-Hämatit (γ-
Fe₂O₃), Magnetit (Fe₃O₄), γ-Hämatit oder Magnetit, dotiert
mit Nicht-Eisenatomen, wie Kobalt, Eisenoxiden von nicht
stöchiometrischen Oxidationsverbindungen zwischen γ-Hämatit und
Magnetit, Chromdioxid (CrO₂), magnetischen oder magnetisierbaren
Legierungen, wie z. B. einer Eisen-Kobalt-Legierung (Fe-Co),
einer Eisen-Kobalt-Nickel-Legierung, beispielsweise Legierungen,
die ein weiteres Nicht-Metallelement oder ein Metallelement,
wie z. B. ein Übergangsmetallelement enthalten, oder dgl., oder
aus Mischungen der obengenannten oder anderen magnetischen oder
magnetisierbaren Materialien bestehen.
Die erfindungsgemäß hergestellten Magnetaufzeichnungsmedien
können auch Antistatikmittel des Typs, wie er üblicherweise in
Magnetaufzeichnungsmedien verwendet wird, enthalten. Ein Bei
spiel für ein geeignetes Antistatikmittel ist Ruß, es können aber
auch andere geeignete Antistastikmittel verwendet werden. Außerdem
können nach konventioneller Praxis auch Dispergiermittel, wie z. B.
Lecithin und dgl., einer magnetischen Schicht eines Magnetauf
zeichnungsmediums zugesetzt werden. Ein Schleifmaterial, wie z. B.
Aluminiumoxid, Chromoxid oder Siliciumdioxid, kann ebenfalls ver
wendet werden. Außerdem kann die magnetische Schicht des Mag
netaufzeichnungsmediums ein Gleitmittel (Schmiermittel), wie
Molybdändisulfid, Graphit oder Siliconöl, enthalten.
Das nicht-magnetische Trägermaterial oder die nicht-magnetische
Unterlage, die für die Herstellung des erfindungsgemäßen Magnet
aufzeichnungsmediums verwendet wird, kann konventionell sein und
kann beispielsweise umfassen Polyester, wie Polyäthylenterephtha
lat; Polyolefine, wie Polypropylen; Cellulosederivate, wie Cel
lulosetriacetat oder Cellulosediacetat; Polycarbonate,
Polyvinylchloride, Polyimide, Metalle, wie Aluminium oder
Kupfer; und faserförmige Materialien, wie Papiere.
Das erfindungsgemäße Magnetaufzeichnungsmedium kann hergestellt
werden durch Einwirkenlassen von Strahlung, nachdem die oben
genannte Verbindung zusammen mit den magnetischen oder magneti
sierbaren Pulvern oder Teilchen und weiteren Komponenten für
die magnetische Schicht in Form einer Schicht auf das nicht-
magnetische Trägermaterial aufgebracht worden ist. Die Strahlung,
mit der die magnetische Schicht bestrahlt werden kann, kann bei
spielsweise sein eine Elektronenstrahlung, eine Neutronenstrah
lung, eine γ-Strahlung und dgl. Die Dosis der Strahlung kann vor
zugsweise innerhalb des Bereiches von etwa 10⁴ bis etwa 10⁵ J/kg
(1 bis etwa 10 Mrad), insbesondere von etwa 2×10⁴ bis etwa 7×10⁴ J/kg
(2 bis etwa 7 Mrad), liegen. Die Strahlungsenergie
kann oberhalb etwa 100 KeV liegen. Die Art der Durch
führung der Bestrahlung kann konventionell sein.
Die erfindungsgemäßen Magnetaufzeichnungsmedien können in irgend
einer der bekannten Formen vorliegen, beispielsweise als Magnet
aufzeichnungsbänder mit einem flexiblen nicht-magnetischen Film,
in Form von Scheiben mit einem verhältnismäßig starren nicht-
magnetischen Träger, beispielsweise bestehend aus einer Keramik
oder einem Metall, wie Aluminium.
Da die erfindungsgemäß verwendeten Polymerverbindungen mindestens
vier Doppelbindungen aufweisen, die in den wiederkehrenden Ein
heiten, repräsentiert durch die Einheiten (C) und (D), enthalten
sind, können sie durch Einwirkung von Strahlung in ausreichen
dem Maße gehärtet werden, so daß sie als Bindemittel eine aus
reichende Festigkeit und als magnetische Schicht der Magnet
aufzeichnungsmedien eine verbesserte Haltbarkeit verleihen. Da
sie in ihrem Molekül auch eine oder mehrere Siliconeinheiten
enthalten können, können sie auch eine zufriedenstellende Streck
barkeit sowie eine ausreichende physikalische Festigkeit ver
leihen. Die Silanolkomponenten in der magnetischen Schicht
des erfindungsgemäßen Magnetaufzeichnungsmediums können auch
zum chemischen Verbinden des Bindemittels mit der Oberfläche
der anorganischen magnetischen oder magnetisierbaren Pulver oder
Teilchen dienen. Die chemische Bindung zwischen den magnetischen
oder magnetisierbaren Pulvern und Teilchen und den Bindemittel
komponenten kann in Kombination mit der Aushärtung der Alkoxy
gruppen, die durch die Symbole R₁ und/oder R₂ dargestellt werden,
durch Einwirkung von Strahlung verhindern, daß die magnetischen
oder magnetisierbaren Pulver oder Teilchen abgerieben werden und
dadurch kann die Haltbarkeit des daraus resultierenden magneti
schen Aufzeichnungsmediums verbessert werden. Wenn die Symbole
R₁ und R₂ jeweils eine Alkoxygruppe bedeuten, können sie durch
Hydrolyse eliminiert und an die magnetischen Pulver oder
magnetisierbaren Teilchen gebunden werden. Wenn die Silanol
gruppe eine Alkylgruppe oder eine Phenylgruppe, wie durch die
Symbole R₁ und/oder R₂ dargestellt, enthält, kann die Silanol
gruppe selbst durch Hydrolyse zwischen der Hauptpolymerkette der
erfindungsgemäßen Verbindungen und dem daran gebundenen Si-Atom
eliminiert werden und es kann eine vorteilhafte Verträglichkeit
mit den anorganischen magnetischen oder magnetisierbaren Pulvern
oder Teilchen erzielt werden. Da die freien Silanolgruppen auch
acyclische oder Vinyldoppelbindungen enthalten, die in dem Symbol
Y der Silanolkomponenten enthalten sind, werden die Doppelbindun
gen miteinander oder mit den erfindungsgemäßen Polymerverbindungen
durch Einwirkung von Strahlung vernetzt (gehärtet), so daß die
Silanolkomponenten, selbst wenn sie danach einmal aus den Polymer
verbindungen freigesetzt worden wären, aus der magnetischen Schicht
nicht eliminiert werden. Die Silankuppler, die üblicherweise in der
magnetischen Schicht von Magnetaufzeichnungsmaterialien verwen
det werden, können eine verbesserte Verträglichkeit (Kompatibili
tät) mit den magnetischen oder magnetisierbaren Pulvern oder
Teilchen ergeben, sie können jedoch keine chemische Bindung da
mit erzeugen. Sie können somit zur Verbesserung der Verhinderung
des Abreibens der magnetischen Schicht bis zu einem gewissen
Grade dienen, weil dann, wenn die Silankuppler zusammen mit Was
ser und den magnetischen oder magnetisierbaren Teilchen oder Pul
vern vorliegen, die Silanolgruppen gebildet werden und an die
Oberflächen der magnetischen oder magnetisierbaren Pulver oder
Teilchen gebunden sein können.
Die erfindungsgemäßen Magnetaufzeichnungsmedien können verhindern,
daß die magnetischen oder magnetisierbaren Pulver oder Teilchen
abgerieben werden, insbesondere dann, wenn sie unter strengen
Bedingungen eingesetzt werden. Es können daher die Schwierigkei
ten und Nachteile ausgeräumt werden, die eine Folge des Abrei
bens der magnetischen Schicht sind, wobei Signale entfernt wer
den und ein Abstandsverlust zwischen dem Magnetkopf und dem Mag
netaufzeichnungsmedium hervorgerufen wird, wodurch schwerwiegen
de Nachteile in Bezug auf die Aufzeichnung und Wiedergabe von
Signalen überwunden werden können.
Die Erfindung wird durch die folgenden Synthese- und Ausführungs
beispiele näher erläutert, ohne jedoch darauf beschränkt zu sein.
Ein mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Rückflußkühler und
einem Tropftrichter ausgestatteter Reaktionskolben wurde mit
660 g Toluol und 1000 g Methylisobutylketon beschickt und der
Inhalt wurde auf 40°C erwärmt. Zu dieser Mischung wurden dann
unter Rühren 225 g Vinylchlorid/Vinylacetat/Vinylalkohol-Copoly
meres aus 89,5 Mol-% der Vinylchloridkomponente, 2,2 Mol-% der
Vinylacetatkomponente und 8,3 Mol-% der Vinylalkoholkomponente
mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 430 zuge
geben und darin gelöst. Zu dieser Lösung wurden 33,3 g Triäthyl
amin zugegeben und dann wurden 18,8 g Methacrylsäurechlorid und
7,2 g Vinyldimethylchlorsilan zugetropft. Beim Zutropfen setzte
die Reaktion ein, wobei Triäthylaminhydrochlorid ausfiel. Nachdem
die Reaktion danach 2 Stunden lang bei 60°C fortgesetzt worden
war, wurde die Temperatur auf 110°C erhöht und es wurde
überschüssiges Tritäthylamin abdestilliert. Nach dem Abkühlen
wurde das ausgefallene Tritäthylaminhydrochlorid durch Filtrieren
entfernt und man erhielt 1554 g einer blaßgelben transparen
ten Flüssigkeit, welche die Harzkomponente mit einer Lösungs
viskosität bei 25°C von 178 mm²/s (cSt) in einer Menge von 20% ent
hielt. Zu dieser Lösung wurde Methanol zugegeben, wodurch ein
Produkt ausfiel, das nach der Reinigung ein blaßgelbes gummiar
tiges (harzartiges) Material ergab. Durch das Infrarotabsorptions
spektrum, das kernmagnetische Resonanzspektrum und die Elementar
analyse wurde bestätigt, daß dieses Material die in der nach
folgenden Tabelle I angegebenen Komponenten enthielt.
Ein mit einem Rührer, einem Thermometer, einem Rückflußkühler
und einem Tropftrichter ausgestatteter Reaktionskolben wurde
mit 700 g Toluol und 1050 g Methylisobutylketon beschickt und die
Mischung wurde auf 40°C erhitzt. Zu dieser Lösung wurden unter
Rühren 259 g Vinylchlorid/Vinylacetat/Vinylalkohol-Copolymeres
aus 89,5 Mol-% der Vinylchloridkomponente, 2,2 Mol-% der Vinyl
acetatkomponente und 8,3 Mol-% der Vinylalkoholkomponente mit
einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 430 zugegeben
und dann darin gelöst. Zu dieser Lösung wurden 48,9 g Triäthyl
amin und dann 25,0 g Acrylsäurechlorid zugetropft. Nachem die
Reaktion 2 Stunden lang bei 60°C durchgeführt worden war, wurden
16,6 g γ-Methacryloxypropylmethyldichlorsilan zugetropft und die
Reaktion wurde weitere 2 Stunden lang fortgesetzt. Nachdem 3,2 g
Äthanol zugetropft worden waren und die Reaktion eine weitere Stun
de lang fortgesetzt worden war, wurde die Innentemperatur auf
110°C oder mehr erhöht, um das überschüssige Triäthylamin zu
entfernen. Nach dem Abkühlen wurde das auskristallisierende
Triäthylamin durch Filtrieren entfernt, wobei man 1822 g einer
blaßbraunen transparenten Flüssigkeit erhielt, welche die Harz
lösung mit einer Lösungsviskosität bei 25°C von 154 mm²/s (cSt) in einer
Menge von 20% enthielt. Zu dieser Lösung wurde Äthanol zugege
ben, um ein Copolymeres auszufällen, das nach der Reinigung ein
gelbes gummiartiges (harzartiges) Material ergab, das durch sein
Infrarotabsorptionsspektrum, sein kernmagnetisches Resonanzspek
trum und seine Elementaranalyse charakterisiert wurde, die zeig
ten, daß es die in der folgenden Tabelle I angegebenen Komponenten
enthielt.
Die in der folgenden Tabelle I angegebenen Verbindungen wurden
auf praktisch die gleiche Weise wie in dem Synthesebeispiel 1
oder 2 beschrieben hergestellt, und es wurde ebenfalls durch
ihre Infrarotabsorptionsspektren, ihre kernmagnetischen Resonanz
spektren und ihre Elementaranalyse bestätigt, daß sie die in der
Tabelle I angegebenen Komponenten enthielten.
Unter Verwendung eines magnetischen Lacks (Anstriches) mit der
nachfolgend angegebenen Zusammensetzung wurde ein Magnetband
hergestellt:
| Zusammensetzung | |
| Gewicht (Gew.-Teile) | |
| Verbindung des Synthesebeispiels 1 | |
| 100 | |
| γ-Fe₂O₃ | 300 |
| Lecithin | 3 |
| Squalen | 9 |
| Cr₂O₃ | 3 |
| Methyläthylketon | 500 |
| Methylisobutylketon | 500 |
Der magnetische Lack mit der oben angegebenen Zusammensetzung
wurde in einer Kugelmühle gemahlen und in Form einer Schicht
auf einen Polyäthylenterephthalatträger mit einer Dicke von
16 µm aufgebracht. Nach dem Trocknen und Kalandrieren bei 80°C
unter einem Druck von 40 kg/cm wurde die magnetische Schicht
mit Elektronenstrahlen bestrahlt bei einer Beschleunigungsspan
nung von 200 KV und 5×10⁴ J/kg (5 Mrad). Dann wurde das Magnetband auf eine
Breite von 1,27 cm (1/2 inch) zugeschnitten.
Unter Verwendung eines magnetischen Lacks mit der nachfolgend
angegebenen Zusammensetzung wurde ein Magnetband hergestellt:
| Zusammensetzung | |
| Gewicht (Gew.-Teile) | |
| Verbindung des Synthesebeispiels 2 | |
| 100 | |
| γ-Fe₂O₃ | 300 |
| Lecithin | 3 |
| Squalen | 9 |
| Cr₂O₃ | 3 |
| Methyläthylketon | 500 |
| Methylisobutylketon | 500 |
Das Magnetband wurde auf praktisch die gleiche Weise wie in Bei
spiel 1 hergestellt.
Unter Verwendung eines magnetischen Lacks mit der nachfolgend
angegebenen Zusammensetzung wurde ein Magnetband hergestellt:
| Zusammensetzung | |
| Gewicht (Gew.-Teile) | |
| Allonix M-7100 | |
| 100 | |
| γ-Fe₂O₃ | 300 |
| Lecithin | 3 |
| Squalen | 9 |
| Cr₂O₃ | 3 |
| Methyläthylketon | 500 |
| Methylisobutylketon | 500 |
Das Magnetband wurde auf praktisch die gleiche Weise wie in
Beispiel 1 hergestellt.
Auf praktisch die gleiche Weise wie in Beispiel 1 wurde ein Mag
netband hergestellt, wobei diesmal jedoch anstelle der Verbin
dung des Synthesebeispiels 1 ein koventioneller Silankuppler
verwendet wurde.
Zu Vergleichszwecken wurde ein konventionelles Magnetband ver
wendet.
Jedes der so hergestellten Magnetbänder wurde dann zu seiner
Charakterisierung in Bezug auf die Abriebsmenge der magne
tischen Pulver (mg), die Lebensdauer (dB), den Prozentsatz der
Extraktion mit einem Lösungsmittel (%) und die Beständigkeit
gegenüber Methyläthylketon getestet. Die Lebensdauer des Mag
netbandes wurde bestimmt durch die Schwächung der Signale nach
100 Durchläufen. Der Prozentsatz der Extraktion mit einem Lö
sungsmittel wurde errechnet durch Dividieren der Menge, die
erhalten wurde durch Abziehen der zugeführten Mengen an Leci
thin und Squalen von der Gesamtextraktionsmenge, die unter An
wendung des Soxhlet-Extraktionsverfahrens erhalten wurde, durch
die Gesamtmenge der zugegebenen Bindemittel. Die Beständigkeit
gegenüber Methyläthylketon wurde bestimmt durch Messen der
Menge des Abriebs, bis der Träger, auf dem sich die magnetische
Schicht befand, freigelegt wurde.
Aus den Ergebnissen der vorstehenden Tabelle II geht hervor,
daß die erfindungsgemäß hergestellten Magnetbänder in Bezug
auf ihre physikalischen Eigenschaften und ihre magnetischen
Eigenschaften denjenigen überlegen waren, die zu Vergleichs
zwecken getestet wurden.
Unter Verwendung der in den Synthesebeispielen 3 bis 9 herge
stellten Verbindungen wurden auf praktisch die gleiche Weise
wie in Beispiel 1 oder 2 Magnetbänder hergestellt und es wurde
gefunden, daß sie praktisch die gleichen Eigenschaften aufwiesen
wie diejenigen, die in den Beispielen 1 und 2 hergestellt
worden waren.
Claims (13)
1. Magnetaufzeichnungsmedium mit einer magnetischen Schicht, die
magnetische oder magnetisierbare Pulver oder Teilchen und ein Bindemit
tel enthält, das ein durch Strahlung gehärtetes Copolymer umfaßt, da
durch gekennzeichnet, daß das Copolymer des Bindemittels aufgebaut ist
aus wiederkehrenden Einheiten der folgenden Formeln:
worin R eine Methyl- oder Äthylgruppe bedeutet,
worin X eine eine Doppelbindung enthaltende Gruppe bedeutet und
worin R₁ eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Alkoxy
gruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine Phenylgruppe, R₂ eine Al
kylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine Alkoxygruppe mit 1 bis
4 Kohlenstoffatomen und Y eine Gruppe mit einer Doppelbindung bedeuten,
wobei die Anzahl der wiederkehrenden Einheiten (A) im Bereich von
200 bis 800 liegt, die Anzahl der wiederkehrenden Einheiten (B) im Bereich
von 10 bis 200 liegt, die Anzahl der wiederkehrenden Einheiten (C) im Be
reich von 3 bis 100 liegt und die Anzahl der wiederkehrenden Einheiten (D)
im Bereich von 1 bis 50 liegt.
2. Magnetaufzeichnungsmedium nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Copolymer des Bindemittels wiederkehrende Einheiten
der Formel
enthält, wobei die Anzahl der wiederkehrenden Einheiten (E) im Bereich
bis zu etwa 200 liegt.
3. Magnetaufzeichnungsmedium nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß es sich bei dem Copolymer um ein solches der allge
meinen Formel (I) handelt:
worin R, R₁, R₂, X und Y die in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen haben,
i eine Zahl im Bereich von 200 bis 800, j eine Zahl im Bereich von 10
bis 200, k eine Zahl bis zu 200, l eine Zahl im Bereich von 3 bis 100 und m
eine Zahl im Bereich von 1 bis 50 bedeuten.
4. Magnetaufzeichnungsmedium nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß es sich bei dem Copolymer um ein solches der allgemeinen
Formel (I) handelt, worin R eine Methylgruppe, X eine Gruppe der Formel
-OCOC(CH₃)=CH₂, R₁ eine
Methylgruppe, R₂ eine Methylgruppe, Y eine Gruppe der Formel -CH=CH₂, i 385, j 9,3, k 7,1,
l 121,4 und m 7,1 bedeuten.
5. Magnetaufzeichnungsmedium nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß es sich bei dem Copolymer um ein solches der allgemeinen
Formel (I) handelt, worin R eine Methylgruppe, X eine Gruppe der Formel
-OCOCH=CH₂, R₁ eine
Methylgruppe, R₂ eine Äthoxygruppe, Y eine Gruppe der Formel -(CH₂)₃OCOC(CH₃)=CH₂, i 385,
j 9,3, l 128,6 und m 7,1 bedeuten.
6. Magnetaufzeichnungsmedium nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß es sich bei dem Copolymer um ein solches der allgemeinen
Formel (I) handelt, worin R eine Methylgruppe, X eine Gruppe der Formel
-OCOC(CH₃)=CH₂, R₁ eine
Methylgruppe, R₂ eine Äthoxygruppe, Y eine Gruppe der Formel -CH=CH₂, i 385, j 9,3, l 128,6
und m 7,1 bedeuten.
7. Magnetaufzeichnungsmedium nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß es sich bei dem Copolymer um ein solches der allgemeinen
Formel (I) handelt, worin R eine Methylgruppe, X eine Gruppe der Formel
-OCOCH=CH₂, R₁ eine
Methylgruppe, R₂ eine Äthoxygruppe, Y eine Gruppe der Formel -CH=CH₂, i 385, j 9,3, l 128,6 und
m 7,1 bedeuten.
8. Magnetaufzeichnungsmedium nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß es sich bei dem Copolymer um ein solches der allgemeinen
Formel (I) handelt, worin R eine Methylgruppe, X eine Gruppe der Formel
-OCOCH=CH₂, R₁ eine
Methylgruppe, R₂ eine Methylgruppe, Y eine Gruppe der Formel -(CH₂)₃-SCOCH=CH₂, i 385,
j 9,3, k 10,7, l 17,9 und m 7,1 bedeuten.
9. Magnetaufzeichnungsmedium nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß es sich bei dem Copolymer um ein solches der allgemeinen
Formel (I) handelt, worin R eine Methylgruppe, X eine Gruppe der Formel
-OCOC(CH₃)=CH₂, R₁ eine
Butoxygruppe, R₂ eine Butoxygruppe, Y eine Gruppe der Formel -(CH₂)₃OCOCH=CH₂, i 289,
j 5, k 11, l 133,9 und m 11,7 bedeuten.
10. Magnetaufzeichnungsmedium nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß es sich bei dem Copolymer um ein solches der allgemeinen
Formel (I) handelt, worin R eine Methylgruppe, X eine Gruppe der Formel
-OCOC(CH₃)=CH₂, R₁ eine
Äthoxygruppe, R₂ eine Äthoxygruppe, Y eine Gruppe der Formel -(CH₂)₃NHCOC(CH₃)=CH₂, i 289,
j 5, l 139 und m 17 bedeuten.
11. Magnetaufzeichnungsmedium nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß es sich bei dem Copolymer um ein solches der allgemeinen
Formel (I) handelt, worin R eine Methylgruppe, X eine Gruppe der Formel
-OCOC(CH₃)=CH₂, R₁ eine
Äthoxygruppe, R₂ eine Butylgruppe, Y eine Gruppe der Formel -(CH₂)₃NHCOCH=CH₂, i 630,
j 15, k 48, und m 25 bedeuten.
12. Magnetaufzeichnungsmedium nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß das Copolymer durch Strahlung in einer
Menge im Bereich von 10⁴ bis 10⁵ J/kg (1 bis 10 Mrad) gehärtet bzw. ver
netzt worden ist.
13. Magnetaufzeichnungsmedium nach Anspruch 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Stärke der Strahlung im Bereich von 2×10⁴ bis 7×10⁴
J/kg (2 bis 7 Mrad) liegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP55116165A JPS5740744A (en) | 1980-08-23 | 1980-08-23 | Magnetic recording medium |
Publications (2)
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|---|---|
| DE3133439A1 DE3133439A1 (de) | 1982-05-13 |
| DE3133439C2 true DE3133439C2 (de) | 1992-03-19 |
Family
ID=14680383
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813133439 Granted DE3133439A1 (de) | 1980-08-23 | 1981-08-24 | "magnetaufzeichnungsmedium" |
Country Status (3)
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|---|---|
| US (1) | US4368242A (de) |
| JP (1) | JPS5740744A (de) |
| DE (1) | DE3133439A1 (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5740745A (en) | 1980-08-23 | 1982-03-06 | Sony Corp | Magnetic recording medium |
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| JPS59107426A (ja) * | 1982-12-08 | 1984-06-21 | Toray Silicone Co Ltd | 磁気記録体 |
| GB8420347D0 (en) * | 1984-08-10 | 1984-09-12 | Molins Plc | Conveying rod-like articles |
| US5171915A (en) * | 1989-02-21 | 1992-12-15 | Mobil Oil Corporation | Alkylaromatic lubricants from alpha-olefin dimer |
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1980
- 1980-08-23 JP JP55116165A patent/JPS5740744A/ja active Granted
-
1981
- 1981-08-24 DE DE19813133439 patent/DE3133439A1/de active Granted
- 1981-08-24 US US06/295,390 patent/US4368242A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3133439A1 (de) | 1982-05-13 |
| JPS5740744A (en) | 1982-03-06 |
| JPS6146890B2 (de) | 1986-10-16 |
| US4368242A (en) | 1983-01-11 |
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