DE313249C - - Google Patents

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/34Component parts or accessories
    • F23Q2/42Fuel containers; Closures for fuel containers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

Den Gegenstand der. Erfindung bildet ein Pyrophorfeuerzeug mit, federbelastetem Abschlußmittel zwischen dem Brennstoffvorratsbehälter und dem Watteraum. Der Erfindung gemäß ist das Abschlußmittel mit dem Deckel derart in Abhängigkeit gebracht, daß es durch den Deckel beim Aufsetzen geschlossen und beim Abheben wieder selbsttätig geöffnet wird. Die Fig. ι bis 4 geben vier verschiedene Ausführungsbeispiele der Neuerung wieder.
Fig. ι stellt ein Streichfeuerzeug mit Stahlkratzer dar. · Der vom Docht umgebene Stift a, der in der mit porösem Stoffe, z. B. Asbest, ausgekleideten Dochthülse verschiebbar ist, steht mit dem Ventilbolzen 6 für die Brennstoffvorratsbehälteröffnung im Bewegungszusammenhang. Der Deckel 0 drückt im geschlossenen Zustande auf den Stift a, wodurch die Brennstoffaustrittsöffnung verschlossen gehalten wird. Bei Benutzung des Feuerzeuges wird nach Abheben des Deckels der Stahlstift a durch eine im Innern des Watte- und Gassammelraumes angeordnete Feder η angehoben und dadurch die Austrittsöffnung für den Brennstoff freigegeben. Dieser kann nun, da das Feuerzeug beim Streichen des Stahlstiftes a auf dem Cereisenplättchen c der Schutzhülse in eine geneigte Lage gebracht wird, in den mit Watte o. dgl. angefüllten .Gassammeiraum gelangen.
Fig. 2 zeigt die Anwendung der Erfindung bei einem Feuerzeug mit röhrenförmigem, vom Docht ausgefüllten Stahlkratzer d. Die Austrittsöffnung für den Brennstoff wird durch eine Kugel p abgeschlossen, unter der eine angeordnet ist, die ein Abdrücken der Kugel von der Austrittsöffnung anstrebt. Der rohrförmige verschiebbare Stahlkratzer d übergreift die Kugel von oben mittels eines Käfigs. Durch den Druck des aufgesetzten Deckels 0 wird die Kugel p verschließend auf die Austrittsöffnung gedrückt. Nach Abheben des Deckels 0 drückt die Feder n1 die Kugel p und den Stahlkratzer d hoch, wodurch die Austrittsöffnung freigegeben wird?
Die Fig. 3 und 4 zeigen die Verwendung der Erfindung bei sogenannten Rädchenfeuerzeugen, und zwar ist die Ausführungsform nach Fig. 3 besonders einfach. Der Brennstoffvorratsbehälter q ist in einer unten offenen, in ihrem oberen Teile den Gassammeiraum bildenden Hülse r angeordnet. Diese trägt auf ihrer Stirnseite das mit seinem das Cereisen aufnehmenden Schaft in einer rohrartigen Einziehung der Hülse r geführte Rädchen f. Unter dem verschiebbaren Schaft des Rädchens f befindet sich die Austrittsöffnung des Brennstoff,vorratsbehälters q. Das untere Ende des zur Aufnahme des Cereisens dienenden Schaftes ist als Ventilkegel ausgebildet und dient zum Verschließen der Austrittsöffnung, wenn das Rädchen durch den Deckel 0 nach unten gedrückt wird. Auch hier wird nach Abheben des Deckels 0 durch eine Feder n2 die Austrittsöffnung von den sie verschließend haltenden Teilen befreit.
Fig. 4 ist eine der Fig. 3 ähnliche Einrichtung, nur ist hier die Austrittsöffnung im Brennstoffbehälter q unten angeordnet. Der zur Aufnahme des Cereisens dienende, durch die Feder n2 ständig nach oben gedrückte Schaft des Rädchens f trägt an seinem unteren
Ende einen drehbaren Arm m, der den Ventilkegelbolzen b1 klauenartig.umfaßt. Diese Anordnung läßt ein einfaches Lösen des Bewegungszusammenhanges zwischen Ventilkegel und Rädchenschaft beim Füllen des Brennstoffbehälters zu. Durch die gegen eine Platte des Ventilkegels einerseits und den Boden der Außenhülse andererseits sich stützende Druckfeder s wird das Ventil angehoben und die
ίο Austrittsöffnung für den Brennstoff freigegeben. Zugehalten wird das Ventil durch Aufbringen des Deckels ο unter Vermittlung des Rädchenschaftes und des Armes m.
Bei allen oben beschriebenen Ausführungsformen muß natürlich Sorge -dafür getragen werden, daß der Deckel in seiner Verschlußlage gesichert ist. Das kann, wie gezeichnet, durch Verschraubung, Federklemmung oder auf beliebige andere bekannte Weise geschehen.
Auch kann das Verschließen der Austrittsöffnung des Brennstoffvorratsbehälters statt, wie gezeichnet, durch ein Kegel- oder Kugelventil mittels Membran, Klappen, Schieber, Kolben o. dgl. geschehen, .die durch den Deckel bei Nichtgebrauch des Feuerzeuges verschlossen gehalten werden.

Claims (4)

  1. Pate nt-An Sprüche:
    i. Pyrophorfeuerzeug mit abgefedertem Absperrmittel zwischen Brennstoffvorrätsbehälter und Watteraum, gekennzeichnet durch eine derartige Abhängigkeit des Absperrmiftels vom Deckel des Feuerzeuges, daß es durch den Deckel beim Aufsetzen geschlossen und beim Abheben freigegeben wird.
  2. 2. Pyrophorfeuerzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der Dochthülse verschiebbarer stabförmiger Kratzer (a, d) mit dem die Austrittsöffnung des Brennstoffvorratsbehälters abschließenden, von einer Feder ständig in die Offenlage gedrückten Ventil φ, p) derart im Bewegungszusammenhange steht, daß durch Niederdrücken des Kratzers durch den aufgesetzten Deckel (0) die Austrittsöffnung des Brennstoffbehälters verschlossen gehalten wird.
  3. 3. Pyrophorfeuerzeug nach Anspruch 1 mit einem den Zündfunken erzeugenden Rädchen, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende des das Rädchen (f) und den Zündstein tragenden, durch eine Feder (w2) ständig nach oben gedrückten Schaftes als Verschluß für die unter diesem Schaftende angeordnete Austrittsöffnung des Brennstoffvorratsbehälters (q) ausgebildet ist, so daß beim Aufsetzen des Deckels durch Druck auf das Rädchen die Brennstoffzufuhr abgesperrt wird.
  4. 4. Pyrophorfeuerzeug nach' Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft ' des Rädchens (f) an seinem" unteren Ende einen schwenkbaren Arm (m) besitzt, der den Stift (δ1) des die an der Unterseite des Brennstoffvorratsbehälters (q) angeordnete Austrittsöffnung verschließenden, durch Feder (s) ständig in die Offenlage gedrückten Ventils klauenartig umfaßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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