DE312796C - - Google Patents
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- DE312796C DE312796C DENDAT312796D DE312796DA DE312796C DE 312796 C DE312796 C DE 312796C DE NDAT312796 D DENDAT312796 D DE NDAT312796D DE 312796D A DE312796D A DE 312796DA DE 312796 C DE312796 C DE 312796C
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- gear
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
- F01C1/00—Rotary-piston machines or engines
- F01C1/02—Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents
- F01C1/063—Rotary-piston machines or engines of arcuate-engagement type, i.e. with circular translatory movement of co-operating members, each member having the same number of teeth or tooth-equivalents with coaxially-mounted members having continuously-changing circumferential spacing between them
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B53/00—Internal-combustion aspects of rotary-piston or oscillating-piston engines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
Die die Erfindung bildende Maschine besteht aus einem .Explosionsmotor mit ringförmigem
Arbeitsraum, in welchem die Kolben abwech-, selnd sich drehen und festgestellt werden. Von
5. Maschinen dieser Art unterscheidet sich die Erfindung durch ein Getriebe, mittels dessen
die mit den'Kolben verbundenen Triebscheiben in ihrer Drehung gehemmt und wieder frei gegeben
werden. In der Maschine bilden sich
ίο nacheinander Ansaug-, Kompressions-, Explo-
\ sions- und Ausstoßkammer von selbst. Die Maschine besteht hauptsächlich aus zwei Treibscheiben
α und b (Fig. 2), welche kapselartig ineinander
greifen. Die^eine Scheibe α hat einen
nach innen vorstehenden Zylinder a1 (Fig. 12),
welcher den unteren Abschluß des ringförmigen Raumes bildet. Dieser Zylinder ist am äußeren
Ende mit einem Falz versehen, welcher in eine Nute der anderen Scheibe b eingreift. An den
Treibscheiben befinden sich rechtwinklig dazu, je vier oder mehr schaufelartige Querwände t1
und t2 (Fig. 2). Diese sind an der einen Seite mit der Treibscheibe fest verbunden, die an der
Scheibe « sitzenden sind auch mit dem Zylinder
«5 a1 fest verbunden. Die Schaufeln der einen
Treibscheibe sind gegen die andere Treibscheibe dicht eingeschliffen, die an der Scheibe b befindlichen
auch gegen den Zylinder a1. Außerdem
befinden sich noch Dichtungsfedern ts (Fig. 2 und 16) an den Querwänden, wo dieselben abgedichtet
werden müssen. Oben ist das ring-', förmige Gehäuse, welches durch die Treibscheiben
gebildet wird, durch den ebenfalls mit Falz und Nute gegen die Treibscheiben α und δ-abgedichteten
reifenartigen Schieber r (Fig. 12, 17, ■ 18). abgeschlossen. Die Treibscheiben, welche
leicht - drehbar auf der Hauptwelle c sitzen ' (Fig. 12), können sich nur um eine achtel Drehung bewegen, bis dicht an die Querwand der
anderen Scheibe, dann werden sie solange festgehalten, solange sich die andere Scheibe bewegt;
sie können sich also, wie bei bekannten Maschinen, nur sprungweise wechselseitig fortbewegen,
entweder in der einen oder anderen Richtung.
Der reifenartige Schieber r (Fig. 12 und 18)
wird durch ein Zahnradvorgelege h, h1, h2, h3,
A4 (Fig. ι und 12) in umgekehrtem Sinne als
die Treibscheiben fortbewegt, die Übersetzung des Getriebes ist 1 : 1. Der Steuerschieber r
(Fig. 12) besitzt drei Kanäle, nämlich rechts und links je einen Ringkanal ν und w. Diese
sind unten geschlossen bis auf die Ein- und Auslaßöffnungen, oben dagegen offen. Die
oberen Öffnungen werden durch zwei feststehende, rings herumgehende, ebenfalls mit
Falz und Nute versehene Reifen ü (Fig. 11 und 12) abgeschlossen. Gegen den Schieberkörper r
sind sie auch durch Falze und Nuten abgedichtet.
Der Schieber r ist gegen seitliche Verschiebung
durch Deckscheiben gesichert. Die untere Fläche des Schiebers ist auf die Schaufeln (obere
Seite) und auf die Ränder der Treibscheiben genau dicht eingeschliffen und wird außerdem
durch die Dichtungsfedern P- abgedichtet (Fig. .12, 16). Die stillstehenden Reifen u (Fig. 11),
haben unten einen Fuß zum Befestigen an der Grundplatte, außerdem besitzen sie je einen
Rohrstutzen, welcher die . Zuleitung des Gemisches und die Ableitung der expandierten
verbrannten Gase vermittelt. Der linke Ka-
nal υ für die verbrannten Gase wird durch vier
nach dem Innern zu sich erstreckende Hähne s (Fig. io, 12 und 18) gesteuert, welche in den
unteren Teil des Schieberkörpers > eingebaut sind. Sie sind von außen drehbar angeordnet
und durch Gestänge mit dem auf dem Hemmungsstern d lose sitzenden, sich mitdrehenden
Umstellring q (Fig. ii, 12 und 15) verbunden.
. Letzterer wird nur zur Umsteuerung von Hand umgestellt.
Zwei der angegebenen Ventile s, welche diametral gegenüberliegen, · sind immer geschlossen,
wenn die anderen beiden geöffnet sind, sie dienen zum Umsteuern, indem das eine Paar,
welches geschlossen ist, die Kompressionskammer gegen den Ausstoßkanal ν verschließt und
das andere Paar ,welches geöffnet ist, stellt die Verbindung der Ausstoßkammer mit dem Ausstoßkanal
her.
ao Zwei gleichartig steuernde Ventile liegen diametral gegenüber (Fig. 11 und 18). Die Umsteuerung
geschieht also nur durch Vertauschen der Kompressions- mit der Ausstoßperiode. Der zweite Kanal w hat nur zwei diametral
gegenüber liegende Öffnungen nach dem Innern, welche zum Einströmen des brennbaren Gemisches
dienen; sie sind zu den anderen OfE-nungen entsprechend versetzt. Auf dem Schieberkörper
r (Fig. 12, 17 und 18) sind zwei Zahnkränze
p angebracht, welche von den Steuerj rädern A4 angetrieben werden, um den Schieber
zu bewegen.
Der Umstellhebel ζ (Fig. 13) greift mit seinem
ringförmigen Teil über den Umstellring q, dieser ist auf dem Rande mit mehreren Löchern
versehen, in welche ein durch den Handhebel ζ gehender Stift eingreifen kann (Fig. 13, 15 und
17). Der Stift wird durch eine Feder ständig nach oben gedrückt und nur bei Umstellung
der Drehrichtung nach unten mit der Hand gedrückt, damit er in eins der Löcher eingreift.
Durch diese Verbindung wird beim Drehen des Umstellhebels ζ der Umstellring q mitgedreht,
desgleichen die vier Ventile s durch die Gestängeverbindung (Fig. 11).
Nach vollzogener Umstellung wird der Druckstift losgelassen und der Hebel in seine Ruhestellung
zurückgelegt. Der Umstellring q wird durch geeignete Federn in seiner jeweiligen
Lage festgehalten.
Auf dem Schieberkörper r (Fig. 12) sind zwischen den Zahnkränzen versenkt je zwei
Hochspannungskerzen χ eingebaut. Zueinander sind sie etwas versetzt, zum Zwecke der
Vor- und Nachzündung. Auf ■ dem Schieberkörper liegen die Kerzenpaare χ diametral gegenüber.
Die Sromzuleitung der Kerzen ist mit je einem Metallring y (Fig. 12) verbunden, welche
isoliert vom Schieber sind. Die Zuleitung des elektrischen Stromes geschieht durch zwei
Kohlenbürsten, welche ebenfalls isoliert an der oberen Gestellverbindung angebracht sind und
mit einer magnetelektrischen Maschine verbunden sind.
An jeder Treibscheibe ist je 'ein Hemmungsstern d befestigt (Fig. 3 und 17). Diese Sterne
haben je acht halbkreisförmige Ausschnitte und je acht Schlitze. Die Hemmungssterne sind
oben schmäler gedreht, damit der Steg e1 des Hemmungssegmentes e sich hinter dem Hernmungsstern
bewegen kann (vergl. Fig. 4). Am Ende des Steges e1 befindet sich eine Führungsrolle
e2, welche beim Freilauf in dem Schlitz läuft (Fig. 3, 4, 12, 19, 20, 21 bis 24).
Die Segmente β, welche nach Art einer Sichel geformt sind, passen genau in die Ausschnitte
der Hemmungssterne. Auf der einen Seite der Segmentwelle sitzt ein von dem Steuerrad h
dauernd angetriebenes Zahnrad h1. Die Übersetzung
zwischen den Rädern h, h1 ist 1 14 (Fig.
ι und 12). Das Rad h1 ist in dem Gestell / gelagert
(Fig. ι und 4). Unten rechts und links greifen je ein Segment e in den Hemmungsstern h ein und halten ihn entweder fest, wenn
das Segment e in den. Ausschnitt hineinbewegt ist, oder geben ihn frei, wenn der Steg e1 mit
der Führungsrolle e3 in dem Schlitz läuft und das Segment e aus dem Ausschnitt herausbewegt
ist (Fig. 21 bis 24).
Infolge dieser Anordnung können sich die Treibscheiben nur sprungweise fortbewegen,
während die Segmente e sich dauernd drehen; hemmend wirkt nur das Segment. Steg und
Rolle dienen nur zur Führung beim Zusammenarbeiten des Segmentes mit dem Hemmungsstern,
um keinen toten Gang zu haben. Auf jedem Hemmungsstern d sind gegenüberliegend
zwei Brücken 0 (Fig. 8, 9, 19 und 20) angebracht. In den Brücken 0 sind Zahnräder i gelagert,
welche mit Wechselrädern k im Eingriff sind (Fig. 7 und 9). Die Welle des Zahnrades i ist
auf der einen Seite mit ihrem Wellenstumpf in den Hemmungsstern d, auf der anderen Seite
in der Brücke 0 gelagert (Fig. 9, 19 und 20). Das Wechselrad k dagegen ist nur in der Brücke 0
gelagert, welche auf dem Hemmungsstern d fest angebracht ist (Fig. 19 und 20). Ein
Segment g (Fig. 6), welches auf der Welle des Zahnrades i sitzt, greift in einen kleineren
Kupplurigsstern f (Fig. 6, 19, 20, 21 bis 24) ein
und wirkt auf dem Kupplungsstern b in derselben Weise wie das Segment β (Fig. 3) auf den
Hemmungsstern d ein.
Der Kupplungsstern f ist fest mit der Hauptwelle c verbunden und dreht sich dauernd mit
derselben (Fig. 14). Vor dem Kupplungsstern f ist noch ebenfalls fest mit der Hauptwelle c
verbunden ein Zahnrad m (Fig. 14). Dieses Rad steht im Eingriff mit dem Zahnrad i
(Fig. 7) zum direkten Antrieb* des Rades i bzw. 120"
Segmentes g (Fig. 5, 7, 9, 12, 19 und 20). "Das
Zahnrad m ist nicht auf dem ganzen Umfang
mit Zähnen versehen, sondern an acht Stellen fehlen solche, um dem Rad * zu gegebener Zeit
den nötigen Freilauf zu'geben (Fig. 7 und ig).
Zum Beispiel hat das Rad i 12 Zahne,, das
Rad m hat aber 8x 6:und 8x 2 fehlende Zähne,
die ersteren drehen das Segment g ein halbes Mal herum beim Stillstand der Treibscheibe;
hierdurch bewegt sich das Segment g in den halbkreisförmigen Ausschnitt hinein, wodurch
die Kupplung zwischen den Sternen/ und d hergestellt wird (Fig. 23, 24 und 21).
Jetzt sind die Zähne des1 Rades i in den Ausschnitt,
also in die fehlenden Zähne des Rades m
angekommen, das Rad i kann sich nun frei drehen. Die Treibscheibe gibt jetzt ihre Leistung
auf die Welle ab.
Das Wechselrad k, welches genau so beschaffen
ist wie das Rad i, wird durch einen an dem Gestell I befestigten stillstehenden
Zahnkranz η in Bewegung gesetzt (Fig. 8, 9, 17 und 20), indem es auf diesem eine Strecke
abläuft. Der Zahnkranz η ist' genau so eingeteilt
und beschaffen wie das Zahnrad m.
Wenn also die Treibscheibe d ihre Drehung durch Hemmungsstern d, Brücke 0, Segment g und Kupplungsstern f auf die Welle c überträgt, wird das Rad k durch Ablaufen an dem still stehenden Zahnkranz η ein halbes Mal herumgedreht, und da es im Eingriff mit dem Rad i steht, so muß es dieses ebenfalls soviel herumdrehen und somit das damit verbundene Segment g während der Arbeitsleistung der Treibscheibe wieder aus der Kupplungsstellung herausdrehen, um den Kupplungsstern f beim nächsten Takt wieder frei durchzulassen (Fig. 21, 22 und 23).
Wenn also die Treibscheibe d ihre Drehung durch Hemmungsstern d, Brücke 0, Segment g und Kupplungsstern f auf die Welle c überträgt, wird das Rad k durch Ablaufen an dem still stehenden Zahnkranz η ein halbes Mal herumgedreht, und da es im Eingriff mit dem Rad i steht, so muß es dieses ebenfalls soviel herumdrehen und somit das damit verbundene Segment g während der Arbeitsleistung der Treibscheibe wieder aus der Kupplungsstellung herausdrehen, um den Kupplungsstern f beim nächsten Takt wieder frei durchzulassen (Fig. 21, 22 und 23).
Das Zahnrad k kommt nun in eine der Aussparungen an dem stillstehenden Zahnkranz η
und läuft jetzt frei in demselben. Während dieser Zeit wird das auf der Welle c setzende
. Zahnrad m, welches dauernd in Bewegung ist, das Rad i wieder direkt antreiben. Die Welle
des Rades i wird hierbei ihre Lage nicht verändern, weil infolge des Einlaufens des Segmentes
β in einen Ausschnitt des Hemmungssternes d das ganze Getriebe wieder stillsteht.
Das Segment g wird also auch dauernd gedreht durch wechselweisen Antrieb von Zahnrad m
und Kranz n, ganz gleich bei welcher Drehrichtung. Wenn das Segment g, welches. am
Hemmungstern d sitzt und ,sich mit diesem bewegt, über die Hälfte in den halbkreisförmigen
Ausschnitt des Kupplungssternes / einläuft, so wird die-Hauptwelle mit der Treib-Scheibe
in starre Verbindung gebracht und die Drehung der Treibscheibe α bzw. b auf die Welle c
übertragen, bis der Stern d und damit die Treibscheibe gehemmt wird. Durch diese
achtel Drehung ist aber infolge der Übersetzung 1:4 des Zahnrades m und des Zahnkranzes η
auf das Rad i bzw. k das Segment g zur Hälfte
herumgedreht worden und die starre Verbindung zwischen den Sternen d und f ist aufgehoben
(Fig. 23, 24 und 21). Jetzt bewegt sich aber auf der anderen Seite die Treibscheibe b
und dreht die Welle c. . Das Zahnrad m auf der ersten Seite wird durch die Welle c dauernd
bewegt und dreht das Rad i mit Segment g wieder in die Kupplungsstellung und so fort'
(Fig. 21 bis 24). ■".■■■·-.
Die eine Seite steuert die andere, das Hauptsteuerrad
h dreht dauernd auf jeder Seite für sich die beiden Hemmungssegmente β für die
Treibscheiben, und durch eine weitere Zahnradübersetzung'A1
bis1 A4 (Fig. 1) den Steuerschieber
r in umgekehrter Drehrichtung ..als die Treibscheiben.
Der Arbeitsvorgang der Maschine ist folgender : ,
Durch Drehen der Hauptwelle c wird eine
Treibscheibe α eingekuppelt, diese bewegt sich dann in demselben Sinne wie die Hauptwelle
mit. Hierdurch werden im Innern der Maschine die Treibschaufeln der bewegten Treibscheibe
α von den Schaufeln der stillstehenden Treibscheibe δ fortbewegt. Es entsteht/dann
an zwei gegenüberliegenden Stellen, in der Maschine ein Unterdruck, welcher ein Ansaugen
des Gemisches aus dem Ringkanal w bewirkt, wenn sich der Schieber r mit seinen Saugöffnungen
an dieser Kammer befindet: Da. sich der Schieber r in entgegengesetzter Richtung
bewegt, so werden die mit Gemisch gefüllten Kammern wieder verschlossen. Bis zu diesem
Zeitpunkt hat sich die gekuppelte Scheibe α bewegt, sie wird aber nun durch die miterfolgte
Drehung des Küpplungssegmentes g, welches durch Ablaufen des Wechselrades k, an . dem
stillstehenden Zahnkranz η gedreht wurde, von dem Kupplungsstern f wieder entkuppelt und
bleibt infolge des Einlaufens des Hemmungssegmentes e in den Halbkreisausschnitt des
Hemmungssternes d stillstehen. Die andere Treibscheibe b ist nun gekuppelt, weil eine
Seite die andere steuert, und bewegen sich im Innern der Maschine die Treibschaufeln dieser
Scheibe b auf die Schaufeln der stillstehenden Treibscheibe α zu. Hierbei wird das Gemisch
in der ringförmigen Kammer komprimiert, da der Schieber jetzt keine Öffnung freigibt. Nach
Beendigung der Kompression nähert sich der Schieber r mit den Zündschlitzen m und das
Gemisch wird gezündet. In diesem Zeitpunkt wird aber die Treibscheibe b in derselben Weise
wie vorher die Scheibe α ausgekuppelt und bleibt nun wieder stehen. Während die erste
Scheibe α wieder ■ frei geworden ist und sich unterdessen wieder mit der Welle c gekuppelt
hat. Die Kupplung geschah durch Drehen des auf der Welle sitzenden Zahnrades m, welches
das auf der stillstehenden Treibscheibe α sitzende Segmentzahnrad i ' mitbewegte, während das
Wechselrad k sich frei in einer der Aussparungen
des Zahnkranzes η drehte. Durch die bei der
Explosion entstehenden hoch gespannten Gase wird die freigewordene Treibscheibe a gedreht
und treibt die mit ihr verbundene Welle c an. Dies dauert wieder nur eine achtel Drehung
der Welle c. Die andere Treibscheibe b, welche zu dieser Zeit stillstand, ist wieder durch Drehen
des Kupplungssegmentes vermittels des auf
ίο dieser Seite angebrachten Zahnrades mit der
Welle gekuppelt und num werden durch diese Bewegung der, Treibschaufeln; gegen die stillstehenden
.der Treibscheibe a, die verbrannten Gase durch den sich inzwischen genäherten
Schlitz des Ausstoßkanales im Schieber hinausgedrängt.
Dieser Vorgang wiederholt sich im Kreise
herum, in der Weise, daß stets in zwei gegenüberliegenden Kammern das Ansaugen,, das
Komprimieren, das- Explodieren und das Ausstoßen
erfolgen. Ob das Einführen des Brennstoffes
durch Saugen oder Einspritzen; geschieht,, ist gleichgültig-, die Maschine kann dann auch
wie eine Einspritzmaschine (Dieselmotor) arbei ten. Die die Erfindung bildende Maschine
arbeitet mit zwei Kammern, es können aber auch vier, acht oder mehr Kammern gleichzeitig
arbeiten, die Maschine wirkt dann wie eine Vier- oder Mehrzylindermaschine bei nur
einem ringförmigen Arbeitszylinder.
Claims (3)
- Patent-An Sprüche:r. Explosionskraftmaschine mit abwechselnd sich drehenden und festgestellten Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kolben tragenden Treibscheiben («■ 5) mit Schlitzen, und halbkreisförmigen Ausschnitten versehene Hemmungssterne d tragen, welche durch ein dauernd von einem Zahnrad (ä1) angetriebenes halbkreisförmiges Segment (e) abwechselnd gehemmt und freigegeben werden, indem durch Einlaufen des Segmentes (e) in den Ausschnitt der Stern (d) gehemmt wird oder frei durchläuft, wenn die durch einen Steg (e1). mit dem Segment verbundene Führungsrolle (e2) im Schlitz, läuft.
- 2. Explosionskraftmaschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die zeitweilige Kupplung der Welle (c) mit den Treibscheiben (a, b) dadurch erfolgt, daß- ein auf der Welle (c). befestigter Kupplungsstem (/).,. welcher mit Schlitzen und halbkreisförmigen Ausschnitten versehen ist, durch ein dauernd sich drehendes abwechselnd durch Zahnrad (m} oder durch einen still stehenden Zahnkranz (n) angetriebenes, mit Steg und Führungsrolle- ausgerüstetes, halbkreisförmiges Segment (g), vom Hemmungs- stern (d} aus gedreht wird, wenn das Segment (g) in. den. Ausschnitt eintritt und freigegeben wird, wenn die Führungsrolle im Schlitz läuft. .
- 3. Explosionskraftmasqhine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Arbeitsraum durch einen mit Kanälen (v, w) versehenen Ringschieber (r), der durch Zahnräder (h4) gedreht wird, abgeschlossen ist, welcher in dem Ausstoßkanal (v) Ventile (s) hat zum Vertauschen der Ausstoß- mit der Kompressionsperiode, wodurch ein Vor- und Rückwärtslauf bewirkt werden kann.,Hierzu; 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE312796C true DE312796C (de) |
Family
ID=565705
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT312796D Active DE312796C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE312796C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750441C (de) * | 1940-06-01 | 1944-12-21 | Drehkolbenbrennkraftmaschine mit im Ringraum abwechselnd umlaufenden und gesperrten Kolben |
-
0
- DE DENDAT312796D patent/DE312796C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750441C (de) * | 1940-06-01 | 1944-12-21 | Drehkolbenbrennkraftmaschine mit im Ringraum abwechselnd umlaufenden und gesperrten Kolben |
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